Beiträge von auratico

    THIS IS IT --- IT IS NOW


    Der Tonfall von Goldlegende Jim Sinclair wird auch von Tag zu Tag dringlicher, nur dass sich inzwischen auch viele Mainstream-Leute noch rasch seine Preisvorstellungen zu eigen gemacht haben. Viele Dax- und Dow-Heinis gefallen sich jetzt darin, im Nadelstreifenanzug einen auf abgeklärten Goldbug zu machen, so als hätten sie sich schon seit Ewigkeiten mit der Materie befasst. Die Gold-und Rohstoffexperten schiessen nun aus dem Nichts hervor wie die Pilze nach einem warmen Herbstregen.


    Das Original hingegen sieht die Lage als derart angespannt, dass er gar nicht mehr die $ 1000/Oz als die bald heissumkämpfte neue Richtmarke ansieht, sondern er glaubt, dass nun schon erstmalig die $ 1200 penetriert/angebohrt werden könnten, bevor es in diesem Territorium zu dem schon üblichen Gemetzel kommen wird. Nach diesem Kampf dann der Aufstieg in Richtung $ 1650, den er früher erst für ca. 2010/2011 erwartet hatte:


    Dear Friends,


    There are two subjects of extreme importance today.


    I sent you an email months ago saying, “This Is It.”


    1. I am now telling you, “It Is Now.”


    Gold is preparing for an assault not on $1000, but for a brief penetration of $1200.Violent chopping will occur, then off it goes to $1650.


    This violent chop we have been living in here and now will resolve itself very soon and the take will be seen by history as having occurred in this last formation HERE AND NOW.


    http://www.jsmineset.com


    grüsse
    auratico

    Die Übernahme von Bear Stearns durch JP Morgan war durch die immensen staatlichen Garantien und das geringe Haftungsvolumen für JP Morgan ja bereits eine Variante davon, wie sich alle unternehmerischen Risiken unter dem Vorwand einer Übernahme auf die Allgemeinheit verteilen lassen, während mögliche zukünftige Gewinne wiederum bei JP Morgan liegen würden.


    Vermutlich wird es bei der geplanten und dann immer wieder verzögerten Übernahme von Countrywide, der grössten US-Hypothekenbank, durch die Bank of America nicht viel anders zugehen. Countrywide gerät nun zunehmend unter juristischen Beschuss und wird von einzelnen Bundesstaaten wegen ihrer früheren Kreditvergabepraxis verklagt.
    Die Bank of America wird dann wahrscheinklich Countrywide nur mit einem ähnlichen gut genähten Sicherheitsfallschirm übernehmen wie zuvor JP Morgan es mit Bear Stearns gemacht hat.


    Also: für praktisch alle Risiken (z.B. aus Gerichtsurteilen, weiterer Wertverfall der Hypotheken, Rückgabemöglichkeit an Regierung/Fed) werden die Steuerzahler aufkommen müssen, während die Bank of America auf viele Jahre hin kaum mehr einen Cent Steuern wird abführen müssen und damit das Steueraufkommen der USA weiter schmälert. Auf diese Weise sichert sich die Finanzelite bereits jetzt mit minimalem Risiko die Pfründe für die Zeit nach dem Crash. Wenn sie diesen Mega-Fallschirm, wie schon einmal in den 80ern beim Zusammebruch der US-Sparkassen, nicht bekommen, wird es auch zu keiner Übernahme kommen.


    Bank America-Übernahme trotz Risken ein intelligenter Coup


    Die Übernahmevon Countrywide durch die Bank of America könnte sich trotz der hohen Risken und offenen Fragen beim Hypothekenfinanzierer als intelligenter Coup erweisen. Experten gehen davon aus, dass die Bank of America Verhandlungen über weitreichende Steuererleichterungen anstrebt. Nach der Übernahme von Countrywide durch die Bank of America für rund vier Milliarden Dollar, könnten die Milliardenverluste des Hypothekenfinanzierers über Jahre hinweg steuermindernd geltend gemacht werden. Experten vermuten, dass damit der Kaufpreis möglicherweise zur Gänze eingespielt werden könnte. Damit würde der Steuerzahler die Übernahme für die Bank of America bezahlen. Erfahrung hat die Bank od America mit solchen Transaktionen. Die Großbank ist Ende der 80er-Jahre aus Fusionen und Übernahmen von mehreren US-Regionalbanken entstanden. Die Deals wurden nicht zuletzt durch steuermindernde Verfahren finanziert.


    http://www.wirtschaftsblatt.at…ternehmen/333116/index.do


    grüsse
    auratico

    Zitat

    [quote='Kassandra',index.php?page=Thread&postID=281816#post281816
    . Meine Firma wird den Kollaps nicht überleben, aber der neue Plan liegt bereit. Meine Positionierung ist relativ gut.


    quote]


    You are not alone, baby (wie es in den USA heissen würde). Alle Welt, inklusive der bis zuletzt abwiegelnden "Bankanalysten", versucht nun plötzlich, wie auf geheime Verabredung hin, sich gegenseitig mit Horrorszenarien zu übertreffen über einen möglichen zukünftigen Crash.


    Der Thread hier heisst ja "Global Economic Collapse", und in etlichen Teilen der zuvor aufstrebenden Schwellenländer ist ein Crash zumal an den Börsen schon geschehen. So hat der Indien- ETF von Morgan Stanley allein am 26.6. über 20% an einem einzigen Tag verloren (spindeldünne Linie ganz rechts in dem angehängten Chart); die chinesische Börse hat seit Jahresbeginn 50% eingebüsst; das emsige Vietnam hat seit Kurzem eine Inflationsrate von über 25% und Leitzinsen von knapp über 20%. Das sind bereits Crashzahlen, und die Auswirkungen auf die westlichen Verbraucher sind darin ja noch kaum eingepreist, weil der Verzögerungseffekt erst in einigen Monaten voll zuschlagen wird.


    grüsse
    auratico

    Zitat

    Zitat Marc Faber:


    Mal ernsthaft, ich kann nichts schlechtes darin erkennen, wenn mal ein Haus wie Bear Stearns oder eine andere Bank
    pleite gehen würde, denn man könnte die Aktiva von Kunden ja ohne weiteres auf andere Banken übertragen.
    Ich meine, Drexel Burnham, für die ich gearbeitet habe, wir gingen auch pleite, und nichts ist den Kunden passiert,
    ihre Aktiva wurden einfach auf andere Firmen übertragen.


    Es fällt schon seit einiger Zeit auf, dass der ansonsten pointiert argumentierende Marc Faber, wenn er über Banken (mit Ausnahme seiner Attacken auf die Fed) redet, im Grunde immer noch von dem Banksystem der 70er Jahre zu sprechen scheint, als er selbst bei der späteren Pleitebank Drexel Burnham beschäftigt war. So gut wie nie nimmt er die Zeitbombe der Derivate ins Visier, die es zu jener Zeit nur in bescheidenen Ansätzen gab. Die Krux liegt aber, neben anderen Problemen wie dahinschwindendem Eigenkapital, zurückgehenden Einnahmen in fast allen Geschäftsfeldern u.a., genau hierin: die Aktiva bei der Pleite einer grossen Wall Street-Bank könnten schon allein deshalb nicht mehr einfach wie früher ohne Ausfallgarantie durch Dritte (heute natürlich die Fed) auf ein anderes Institut übertragen werden, weil sie sich schlicht und ergreifend nicht mehr bestimmen lassen, denn es gibt für weite Teile des Derivatemarktes nur noch Wunschpreise von seiten des potentiellen Verkäufers, aber keine Bieter für diese Schrottpapiere mehr. Dies geht ohnehin nur noch, wenn die Fed die Rechnung bezahlt und irgendwelche Phantasiebewertungen akzeptiert.


    Der Wertverlust der langlaufenden Anleihen auf der Aktivseite ist also eben nicht, wie versprochen, abgesichert, ja überhaupt nicht absehbar. Einen offenen Markt, der diesen Namen verdiente, hat es für diese reinen Privatgeschäfte - und genau darum handelt es sich - ohnehin nie gegeben. Einen solchen haben die Ratingagenturen mir ihren märchenhaften Bewertungen vollkommen ersetzt, wie es von den Emittenten der Wall Street erwünscht und politisch durchgesetzt wurde. Und in der jetzigen Paniksituation versuchen die hauseigenen Bankanalysten verzweifelt, die fragwürdig gewordene Rolle der Ratingagenturen zu übernehmen, indem sie plötzlich immer noch grössere Verluste bei den jeweiligen Konkurrenten prophezeien nach dem Motto: "Ätsch, ich habe dich runtergeratet, bevor du es bei mir machen konntest!" Auch hier war Goldman Sachs, wie so oft, wieder am schnellsten. Sie wollen jetzt noch rasch den ehrlichen Makler herauskehren, nachdem ihre Vasallen bei den Ratingagenturen der Lächerlichkeit preisgegeben wurden.


    Über die Derivate, allen voran die Kreditausfallswaps, ist aber der gesamte Finanzsektor inzestuös miteinander verzahnt. Dies bedeutet in der heutigen Situation, dass jetzt schon insolvenznahe ( bei ehrlicher Betrachtung: bereits insolvente) Institute gegenseitig für mögliche Kreditausfälle in grossem Stil bürgen, was einen üblen Treppenwitz darstellt. Liquidität ist überhaupt kein Problem - die stellen Fed und EZB in überreichlichem Masse bereit -, Solvenz in der Bilanz hingegen schon. Bei einem offiziell ausgelagerten Teil dieser Schattenökonomie, den Monolines genannten Kreditversicherern wie Ambac oder MBIA, ist diese Situation ja eigentlich schon eingetreten. Bei den Banken aber hat die Fed inzwischen die Rolle eines Versicherungsinstituts auf Kosten der Öffentlichkeit übernommen. Wie also bekommen sie das geliehene Geld doch noch auf die Aktivseite ihrer Bilanzen, wie wird dieser Diebstahl in Zukunft genau ablaufen? Es ist doch jetzt schon sonnenklar, dass sie die Zentralbankgelder nicht dazu benützt haben, um das Interbankengeschäft wieder in den Griff zu bekommen, sondern damit in geschlossener Phalanx auf den dann explodierenden Rohstoffmärkten operierten, während die Zentralbanken und Konsumenten ausgenommen werden wie die Weihnachtsgänse.


    Wenn also die Fed doch noch die eine oder andere Wall Street-Bank pleitegehen lassen sollte, dann nur nach dem inzwischen bekannten Muster von Bear Stearns, also eine weitere Pseudopleite auf Kosten der Allgemeinheit und eine noch grössere Machtkonzentration in der Zukunft für dann vielleicht noch drei Wall Street-Banken, die völlig unüberschaubar mit der Fed bzw. der US-Regierung verzahnt sind. Dies ist das faschistische Bankenmodell, wie es Mussolini in Italien eingeführt hatte.


    grüsse
    auratico

    @ Goldfuechsle
    abn.de gibts nicht, das mit kali ist nur mal ein bsp. , mal im ernst ihr macht euch zu viel sorgen, bei kali würde ich erstmal rücksetzer abwarten.
    Mein Problem ist es überhaupt Calls auf k+s zu finden, wie sucht ihr den immer?


    Junge, was willst du denn nun eigentlich wissen? Call oder Put oder doch nur spielen? Es dauert doch nicht einmal eine einzige Minute, um dutzende Optionsscheine, Calls und Puts ohnegleichen, bei so extrem hochgelaufenen Werten wie K&S oder Uralkali zu finden.


    K&S:
    http://optionsscheine.boerse.d…art_id=13&sort_d=asc&typ=


    Uralkali:
    http://optionsscheine.boerse.d…art_id=13&sort_d=asc&typ=


    Und nun mal schön die Basics lernen, sonst wirst du selbst "aus dem Geld" sein noch ehe du überhaupt verstanden hast, wie ein Call funktioniert.


    grüsse


    auratico

    Ist ein wildes Sammelsurium in LV. Daß da die Bwertung problematisch ist, wird klar.
    Hatten wir vor Jahr und Tag auch bei LV diskutiert.


    Ja, und seitdem sind eben noch andere undurchschaubare Beteiligungen hinzugekommen wie z.B. die Ökosparte "Kyoto Planet". Auf den ersten Blick ist das immer sehr interessant, aber wenn man genauer hinsieht, ist es vor allem einmal viel Gerede. Mit fast 5 Millionen in den Büchern, aber produziert werden vorerst hauptsächlich Ökobroschüren, wie sie in jedem deutschen Klassenraum seit Jahren ausgegeben werden und die hier unsere Schüler zumal schon auswendig herunterleiern können. Aber vielleicht ist angesichts von Energiekrise und Untergangsängsten für so etwas in Zukunft ja ein Markt in Nordamerika vorhanden und dann profiliert sich Longview eben als Ökobude.


    Da sollte er sich mal selbst bei der Nase nehmen, der gute Damien:


    "We all need to rethink how we spend our money and time – what we purchase and from whom, and how our choices and behavior impact the planet and its population."


    http://www.kyotoplanetam.com/about


    mit windigen Grüssen


    auratico


    Daß solche interessanten Gebilde, wie Longview, so unter die Räder geraten, ist abwegig.


    Ist zwar der UXG-Thread, aber da du schon LV erwähnst ( ich habe leider beide noch):


    Bei LV konnte man sich leicht von eben dem "interessanten Gebilde" täuschen lassen. Tatsächlich ist diese Gesellschaft gar nicht annähernd fair zu bewerten, da sie viel zu viele Assets ohne Börsenlisting und ohne jede nachweisbare Aktivität hat und diese einfach zu Phantasiepreisen bewertet - das hatte Damien von seinen Ex-Kollegen in der Finanzbranche gelernt und das klappt in Zeiten von Credit Crunch und erzwungenem Hosenrunterlassen nicht mehr. Sein wildes, erratisches Traden mit den eigenen Aktien und dann zuletzt ein sündteures Scheidungsverfahren, das seine Ex über Nacht zur Grossaktionärin bei LV ( bei bereits extrem gedrücktem Kurs) gemacht hat, tun ein Übriges.


    Glück im Unglück für LV ist heute die einst spottbillig erworbene Beteiligung bei Waratah Coal, sonst wären sie wohl schon über den Jordan gegangen. BUF produziert inzwischen ein wenig Gold in Sardinen und generiert etwas Cash Flow. Die allermeisten Beteiligungen von LV sind hingegen leider seit 2 Jahren keinen Schritt weitergekommen, auch das macht die Sache für potentielle Shorter einfach. Ähnliches gilt auch für UXG. Wer mit so viel Drilling-Cash in der Tasche so lange keine Ergebnisse vorweisen kann, fällt dann eben in die Nähe des Cashbestandes zurück.


    Guck dir mal die LV-Beteiligungen an - das meiste ist selbstbewertet:


    http://longview.koerwer.info/


    grüsse
    auratico

    Das verstehe ich offengestanden nicht - ich dachte der zeitpunkt für Optionen sei immer ein Freitag?


    Hier sind die Termine der Optionen:


    << Next Week >>


    Tue 24 Jun 2008
    U.S. - FOMC meeting


    Wed 25 Jun 2008


    COMEX July Gold 2008 Options Expiry
    COMEX July Aluminium 2008 Options Expiry
    U.S. - FOMC meeting (N.B dates are tentative until
    COMEX July Silver 2008 Options Expiry
    COMEX July Copper 2008 Options Expiry
    TOCOM Precious Metal ( EXCEPT Gold) and Aluminium


    http://www.basemetals.com/mktcal.aspx


    @Dau:


    Wegen Verlusten aus verfallenden Optionen muss nicht notwendigerweise ein weiterer Verkaufsdruck auch bei den Futures entstehen, das kann ebensogut seitlich gehen, zumal ja auch die Sitzung der Fed noch ansteht, wo vor allem eine (unwahrscheinliche) Zinserhöhung das Gold herunterbringen würde. Entscheidend ist eher, ob dadurch das Interesse an den nächsten Optionen zurückgeht, ob also ein Stimmungwechsel bzw. Ängstlichkeit einkehrt, wie von den Short-Agenten erwünscht.
    Der letzte Anstieg auf über1000$ war von einem wahren Optionenreigen von $ 750 an mit sehr gewagten Zielen begleitet, wo so mancher prächtig verdient hat.


    grüsse
    auratico

    [quote='Edel Man',index.php?page=Thread&postID=280041#post280041]Nun also:


    Also EdelMan, dann siehts du das ähnlich, wie Fekete. Dass nämlich die sogenannten Leerverkäufer dies in der Absicht tun, physisches Material billig einzusammeln. Die Leerverkäufer waren schon immer die gescheiteren Leute und näher am Markt mit der Nase als die Käufer, weil es schwieriger, riskanter und zeit-sensitiver ist.
    Gruss,
    Lucky


    Die wohl gar nicht so grosse Elite der spekulativen Leerverkäufer lebt vor allem von Tradinggewinnen, während man über deren versteckte Akkumulation von physischem Gold und Silber nur mutmassen kann wie z.B. Fekete. Sie versuchen, ein Tagessentiment zu erschnüffeln bzw. mitzuorchestrieren und handeln entsprechend. Dazu ist so gut wie kein Privatinvestor oder Fondsverwalter in der Lage, es ist einfach Trading pur als Händler der vier Jahreszeiten. Es hat überhaupt keinen Sinn, die täglichen Preisbewegungen beim Gold isoliert und nur auf Fundamentalüberzeugungen beruhend zu betrachten und sich dann zu ärgern. Übermorgen sind die Juli-Optionen fällig, von denen die meisten bei ca. $ 900 und mehr stehen. Wenn bis dahin nicht eine ebensolche Bewegung nach oben wie heute nach unten kommt, beziehen die Goldbullen mächtig Prügel und trauen sich dann wohl für einige Zeit nicht mehr in den Markt. Dann wäre der Goldsommer wahrscheinlich gelaufen und etwas Zeit gewonnen (Ausnahme wäre: eine grosse Finanzadresse crasht, die Banken stellen den klammen Kreditvericherern die Rute ins Fenster etc.) .
    Dies jedenfalls ist das Wunschszenario der Shortseller. Wie stark ist die Long-Seite in einer solchen Situation?


    Erholt sich der Dollar auf Tagesbasis, sinkt der Goldpreis. All dies funktioniert immer noch und bereitet den besten Shortsellern herrliche Profite. Die Börsen nehmen jetzt nach dem gescheiterten Lissabon-Vertrag die Zukunft der Eurozone kritisch ins Visier. Da kommt die Einfrierung von iranischen Konten in Euroland mit möglichen Millardenverpflichtungen des deutschen Haushalts gerade recht für einen heftigen Schlag gegen Gold und € als Antidollar. Ziel dabei ist es, den Dollar trotz der fürchterlichen Situation des Finanzsektors auf etwa dem gegenwärtigen Niveau zu halten und den Kurs des € als ausgereizt darzustellen, d.h. dass es in einer global angespannten Situation wieder zu einem relativen Andocken an den Dollar als der noch funktionierenden Reserve/Krisenwährung kommen soll wie schon so oft zuvor - wie ein gewohnter Stall, wohin die vom Regen nassen Tiere wieder zurücktrotten. Dafür müssten sich freilich die Bonds wieder etwas erholen, denn hier liegt der wahre Sprengsatz begraben.


    Wie lange das gutgeht, ist für den Spitzentrader weniger wichtig, die Hauptsache bleibt, dass er mit dem Gros seiner Aktionen weitgehend richtig liegt, die Richtung der Bewegung als solche ist ihm egal - er ist keine Fundamentalist sondern Arbitragist. Und solange es möglich ist, derartige blitzkriegsähnliche Riesenaktionen nach unten anzuzetteln wie heute und eine klassische Bullenfalle aufzubauen, haben sie das Glück und den Gewinn noch häufiger auf ihrer Seite. Ziemlich sinnlos, selbst darauf zu spekulieren, wann genau dies nicht mehr möglich sein wird.


    grüsse
    auratico

    Es fällt in letzten Tagen auf, dass immer häufiger in der US-Presse Formulierungen in Zusammenhang mit den grossen Investmentbanken und Brokerhäusern Verwendung finden, die bis vor kurzem nur in Internetforen oder bei ausgewiesenen Kritikern der Finanzbranche zu lesen waren. Nun wird aber ganz ungeniert von einem "Schattenbankwesen" gesprochen, wie hier im Forum schon seit langem üblich. Und gemeint sind damit ganz klar die grossen Wall Street-Häuser, nicht irgendwelche kleinen Hypothekenklitschen. Die eingeübten Sprachregelungen fallen in sich zusammen wie die Aktienkurse der Finanzbranche:


    Brokers threatened by run on shadow bank system


    Regulators eye $10 trillion market that boomed outside traditional banking


    By Alistair Barr, MarketWatch


    A network of lenders, brokers and opaque financing vehicles outside traditional banking that ballooned during the bull market now is under siege as regulators threaten a crackdown on the so-called shadow banking system.
    Big brokerage firms like Goldman Sachs , Lehman Brothers
    Morgan Stanley and Merrill , which some say are the biggest players in this non-bank financial network, may have the most to lose from stricter regulation.
    The shadow banking system grew rapidly during the past decade, accumulating more than $10 trillion in assets by early 2007. That made it roughly the same size as the traditional banking system, according to the Federal Reserve.
    While this system became a huge and vital source of money to fuel the U.S. economy, the subprime mortgage crisis and ensuing credit crunch exposed a major flaw. Unlike regulated banks, which can borrow directly from the government and have federally insured customer deposits, the shadow system didn't have reliable access to short-term borrowing during times of stress.


    http://www.marketwatch.com/new…41DA-B794-7E553ADAFAA7%7D
    grüsse
    auratico

    Dass GM schon lange massive Probleme hat ist natürlich bekannt. Nun aber kann man sehen, wie sich die Situation tumultuarisch rasch verschlechtert. Die Absatzzahlen für Mai waren schlecht, die für Juni werden noch einmal dramatisch schlechter sein und den Rest des Jahres kann man sich denken. Zu welchen Bedingungen wollen die denn 19 Milliarden $ aufnehmen für die nächsten zwei Jahre? Die Banken und Brokerhäuser mit ihren für die breite Masse unverständlichen Geschäftspratiken können trotz schlechter Zahlen ihre Lage noch viel besser hinter einem Gestrüpp aus Floskeln verstecken, doch ein realwirtschaftliches Desaster wie bei GM öffnet noch dem arglosesten Beobacher die Augen:


    GM: Desaströse Absatzzahlen im Juni


    Fortune zeichnet ein düsteres Bild des Autobauers General Motors. Nach Einschätzung von Analysten müsse GM noch in diesem Jahr "finanzielle Notfall-Maßnahmen" ergreifen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Autokonzerns für eine lange Zeit beeinträchtigen würden. Hintergrund seien die rasant sinkenden Absatzzahlen - besonders der Juni sei "desaströs" angelaufen. In diesem Jahr sei insgesamt nur noch mit einem Absatz von 12,5 Millionen Autos in den USA zu rechnen - im vergangenen Jahr habe man noch mit 16,3 Millionen Fahrzeugen in 2008 gerechnet; der Citibank-Analyst Itay Michaeli gehe von einer Absatzdelle im Juni von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. "Weil die Truck-Verkäufe noch stärker einbrechen, werden die Auswirkungen auf die Profitabilität noch größer sein", analysiert das US-Wirtschaftsmagazin. Durch die anhaltenden Absatzeinbußen verbrenne GM derzeit Geld in einem beängstigenden Ausmaß: nach Zahlen der Deutschen Bank allein in den kommenden zwei Jahren 19 Milliarden Dollar in bar.


    http://www.handelsblatt.com/Ne…ault.aspx/raeuber-im-oel-
    rausch.html
    grüsse
    auratico

    Hecla hat nun angesichts der politischen Unwägbarkeiten die Gold-Property La Camorra an Russoro für 25 Millionen $ verkauft. Offensichtlich kann eine Minengesellschaft mit russischen Interessen deutlich robuster auftreten in Hugos Reich - ein solcher Deal könnte noch Schule machen.
    Man beachte bitte auch den Riesenverlust durch Wechselkursverluste in der Höhe von 14 Millonen $. Es gibt eigentlich nichts, was in dieser Branche nicht passieren könnte, da kann man so lange analysieren und hochrechnen wie man will...


    Hecla says adios to Venezuela as Rusoro agrees to buy La Camorra gold unit


    Through its decision to buy Hecla’s Venezuelan assets, Rusoro Mining hopes to mine 220,000 ounces of gold this year from its Venezuelan operations.


    Author: Dorothy Kosich
    Posted: Friday , 20 Jun 2008


    Deciding to hang tough and hopefully reap from benefits despite Venezuela's increasingly hostile foreign business climate, Russian-Canadian junior Rusoro Mining agreed to buy U.S. silver miner Hecla's La Camorra unit in a $25 million cash and stock deal.


    As Venezuelan Minister of Basic Industries of Mining Rodolfo Sanz yet against raised the possibility of rescinding the La Camorra concession this week, Hecla announced it would sell its Venezuelan subsidiaries to Rusoro for $20 million in cash and 4,273,504 shares of Rusoro common stock.


    In a statement, Hecla President and CEO Phil Baker said, "The sale of our Venezuelan properties is part of our strategy towards reducing the financing put in place to acquire Green's Creek. Prior to this transaction, Hecla repatriated approximately $39 million in cash that generated a $14 million foreign exchange loss. The transaction generates immediate cash from both the sale of the assets and the repatriation of $25 million of our cash from our Venezuelan subsidiaries."


    Since Hecla carries the Venezuelan properties at a book value of $39 million, the transaction is expected to result in a pre-tax loss on the sale in the range of $10 million to $12 million. The $14 million foreign exchange loss will be reported in second quarter results.


    http://www.mineweb.co.za/minew…age34?oid=55072&sn=Detail
    grüsse
    auratico


    The battle is going on in die zweite Runde: http://www.silverstockreport.com/2008/fekete2.html


    Auch wenn mich persönlich Hommels Auslegungen des biblischen und damit für ihn massgeblichen Begriffs von Wucher (der gegenüber Nicht-Israeliten ja durchaus erlaubt war), nicht besonders interessiert, bleibt dieser Schlagabtausch aufschlussreich. Dies hauptsächlich natürlich wegen der notorischen Frage nach dem wahren Charakter der hohen, langjährigen Silber-Shortpositionen an der Comex - auch wenn es vielleicht einigen schon zum Hals heraushängt.


    Mich würden die oben von Edel angedeuteten Vorbehalte gegen Fekete sehr interessieren, weil ich 1. davon hier im Forum nichts davon mitbekommen habe, und weil ich 2. Feketes Positionen weitgehend mitvollziehen kann. Hommels Vorstellungen z.B. von den Vorgängen an den anscheinend ehrlichen Aktienmärkten zeugen von einer fast unfassbaren (religiös erzwungenen?) Scheuklappenmentalität. Weil er in der Vergangenheit so gut verdient hat mit seinen frühen Privatplatzierungen und anschliessenden öffentlichen Empfehlungen, nachdem seine Aktien schon hochgegangen waren? Oder weil er seit Jahren immer nur am Taschenrechner die vermeintlichen ehrlichen Unzen im Boden zusammenaddiert und dann bei den mindestens ebenso wichtigen Finanzierungskosten und Kapitalbeschaffungsmassnahmen einfach nicht mehr hinsehen will, weil dann der böse Wucher das Ruder übernimmt?


    Wie dem auch sei, in dieser Debatte finden sich etliche interessante Aspekte. Man kann ihr allerdings nicht vollinhaltlich folgen, wenn man sich nicht mit dem von Fekete so ausführlich untersuchten Konzept der Basis (Differenz zw. Spot- und Futurepreis bei Rohstoffen) befassen möchte.


    grüsse
    auratico

    Ein ausgezeichneter Artikel über die Dollar-Interventionen der letzten 30 Jahre im Gefolge der Aufkündigung von Bretton Woods bzw. Goldstandard.
    Ziemlich lang und wohl eher etwas zum Abspeichern für regnerische Tage. Wirft auch wieder ein Schlaglicht auf die Bedeutung des ESF (Exchange Stabilisation Fund) mit seinen Sonderziehungsrechten in der Hand des US-Finanzministeriums im Zusammenspiel mit der Fed. Man begreift bei der Lektüre noch einmal ganz deutlich, welch aberwitziger Reichtumstransfer aus allen Himmelsrichtungen in Richtung USA durch einen völlig überbewerteten Dollar in den vergangenen Dekaden stattgefunden hat.
    Der Autor ist übrigens immer sehr gut, aber eben keine leichtverdauliche Kost:


    http://www.atimes.com/atimes/Global_Economy/JF18Dj02.html


    Gold and foreign exchange reserves of the foreign G-10 countries tripled over the Bretton Woods period (1945-71), but this increase was not matched by a rise in the US gold stock. Hence, confidence in the ability of the US to meet calls on its gold stock declined. Thus reliance solely on increases in US liabilities to foreign official institutions for an increase in world reserves was seen to be inconsistent in the long run with maintaining the convertibility of the dollar into gold at a fixed rate (...)


    Japanese and the German manufacturers, later joined by their counterparts in the Asian tigers and Mexico, were delirious about US willingness to open its domestic market for invasion by foreign products, not realizing until too late that their national wealth was in fact being steadily transferred to the US through their exports, for which they got only fiat dollars of uncertain value that the US could print at will but that foreigners could not spend in their own countries without monetary penalties. By then, the entire structure of their economies was enslaved to exports, condemning them to permanent economic servitude to the fiat dollar.


    grüsse
    auratico

    Jim Sinclair platzt der Kragen angesichts der immensen Short-Aktivitäten von Hedge-Fonds und anderen Short-Pools, die mit nackten Leerverkäufen die Kurse von so vielen Junior-Werten in den letzten Monaten gewaltig gedrückt haben. Er schlägt nun so etwas wie die Gründung einer Handelskammer für Explorer- und Juniors vor, deren erste Aufgabe es sein müsste, die Spuren der illegalen Shortpositionen zu verfolgen und öffentlich zu machen. Er ersucht darum, dass Investoren von Explorern/Juniors sich mit einer diesbezüglichen Bitte ( siehe untenstehenden Text) an die Unternehmensführung ihrer Minenwerte richten. Die Sache würde in einer Mitteilung an das Management der Juniors bestehen, sich an ihn bzw. an seinen Mitarbeiter zu wenden, um eine solche gemeinsame Anstrengung voranzubringen.


    Ich selbst halte die Sache für richtig und werde dies auch tun, auch weil ich ihm insoweit vertraue, als er davon überzeugt ist, dass die nun im Verborgenen stattfindenden Aktionen sehr wohl irgendwie mit legalen Mitteln (Rückverfolgung aller verdächtigen Trades) ans Licht gebracht werden könnten.
    Was er nicht sagt, was aber hingegen meine Ansicht darstellt, ist, dass es auch Hedgefonds und entsprechende Long-Pools waren, die zuvor über Jahre hinweg fleissig mitgeholfen haben, die Kurse nach oben zu bringen. Nun spielen sie das Spiel mit ihren schwachen, weil kapitalbedürftigen Manipulationsobjekten in die andere Richtung.


    Sinclair meint inzwischen, dass es sich bei diesen Figuren um gefährliche Soziopathen handelt, die die Märkte vollkommen ruinieren wollen. Wie es scheint, steckt er nun seine volle Energie in diese Aufgabe.
    Auszug (ganzer Text unten): "I herewith dedicate my life, my fortune and all that I am to the identification of the perpetrators and their conduits used."


    Dear CIGAs,


    I respectfully request that each member of the JSMineset community send this missive to the management of their precious and base metals junior investment company. Please follow up on it to be sure it has been reviewed.


    Strength In Numbers


    The junior producer and exploration and development companies need to consider the formation of a Chamber of Mines for this section of the industry.


    This Chamber should be free of any individual company agenda, free of fees and other interferences with the singular intention of protecting our shareholders from being attacked by those in the shadowy part of finance.


    There are close to 2000 companies in this part of the industry, many of which are experiencing the same extreme nuisances.


    The naked gold short seller is an entity engaged in a criminal act with a goal of doing serious injury for the purpose of profit and is therefore a major target in terms of civil liability. The short and naked short pool operations are exactly the same but more apt to be a conspiracy to injure slightly then become subject to RICO statutes.


    The job of this working Chamber of Mines as a singular unit is to pull these criminals out of the shadows into the light of day.


    No matter how well they feel they are hidden there is always a paper trail going back to the perpetrator in this financial world.


    Certain financial areas of secrecy in many cases do not protect the spoils of criminal activities. This may be proven soon at UBS where an officer is under arrest in the USA and is due to go to court shortly.


    It does not mean anything that neither regulators nor exchanges care about the naked short or short selling pools, regardless of whether they are naked or not. If the stockholders and the company who’s values have been injured initiate civil proceedings, discovery will be full of legal opportunity. You cannot erase the paper trail that exists to every transaction.


    My request is simple:


    Contact the management of every junior precious metals producer, exploration and developer, asking them to contact Editor Dan at information@jsmineset.com so that the Chamber can take form.


    There is no hidden agenda, no money to be collected, and no desire to stroke egos and no desire for private corporate information. I do not wish to be anything but a member. Let the organization elect its officers so we can act as one. We can speak as one. We can win as one, but we are weak when scattered as the industry is now. Organize and we are a legion. Expose the perpetrators and then it is all over. The data is there. It can be organized and it can be dissected, yielding the evidence trail of those who wish to hurt, sometime simply because they are mean, sometimes for illicit profits.


    Add to that that sociopaths mistreat their associates and employees by nature. No looking may be required. It might just happen to come over the transom, even though we do not invite that.


    You stockholders must push your management hard. Personally there is nothing that I will NOT do in order to protect both my and my investors’ interests.


    I herewith dedicate my life, my fortune and all that I am to the identification of the perpetrators and their conduits used. Those sociopaths that take joy by inflicting severe injury for profit by conspiracy and the use of dirty tricks must be the hunted of nearly 2000 company’s determined managements and their more than 500,000 very angry stockholders.


    There is only one way to defend stockholders, which is through the organization and strategy of a major offensive. Forget attorneys at this point. Regulators are of no help. A Chamber of Mines acting together can prevail.


    I will even if I must go it alone.


    Together we are legion. Alone and looking the other way you are a victim. I have never been a victim. No one depending on me will be a victim.


    There is NOTHING I will not do to protect those that depend on me. I am livid. Enough is enough.


    We will add risk to the bad guys. That proposition you and they can depend on.


    Your friend,
    Jim Sinclair


    http://www.jsmineset.com
    grüsse
    auratico

    Was jetzt wirklich crasht, sind die Unternehmensgewinne, mit entsprechenden Folgen für die Aktienmärkte, da braucht´s keine Royal Bank of Scotland, um das zu erkennen. Die Stahlindustrie ist ein gutes Beispiel. Die Stahlpreise werden von Nippon Steel, dem weltweit zweitgrössten Stahlerzeuger, infolge der hohen Energie- und Erzpreise um satte 40% angehoben, während der Jahresgewinn um eben diese 40% abnimmt.


    Nippon Steel to Raise Plate Price 40%


    By Yoshifumi Takemoto and Dave McCombs


    June 18 (Bloomberg) -- Nippon Steel Corp., the world's second-biggest maker of the metal, will raise contract prices of steel plate for domestic shipbuilders about 40 percent to a record, steel traders said.


    Steel plate will increase by 30,000 yen ($278) a metric ton by Sept. 30, said the traders, who asked not to be identified because negotiations are confidential.


    Nippon Steel, which forecasts a 41 percent drop in annual profit, needs to raise prices to help offset a tripling of costs for coking coal and a surge of at least 65 percent in the price of iron ore. Rising metal costs may force some car and shipbuilders, among the Tokyo-based steelmakers biggest customers, to reduce planned increases in production as global growth slows.
    grüsse
    auratico

    Ziemlich verrückt, welch unterschiedliche rhetorische Strategien derzeit den Ölpreisanstieg orchestrieren. Saudi Arabien verspricht brav und scheinheilig nach der "Aufforderung" von Bush, die Förderung hochzufahren, um den Preisdruck abzumildern. Kaum war die Meldung veröffentlicht, steigt der Preis stattdessen wieder einmal auf Rekordhöhe. Da scheint jeder Schuss exakt nach hinten loszugehen.
    Die Russen hingegen stossen in ein völlig anderes Horn. Gazprom betätigt sich dabei seit einiger Zeit als oberbullischer Marktprophet. Mit $ 250 in den kommenden Monaten müsse man wohl schon rechnen, erklärt gutgelaunt Herr Miller als Vorstandsvorsitzender. Die ersten Futures für diese Marke sind auch schon platziert:


    Gazprom CEO's $250 Oil Forecast Is Doom Traders Love


    By Michael Janofsky


    June 16 (Bloomberg) -- At $250 a barrel for crude oil, food prices double. The U.S., Japan and Europe plunge into deep recession. Companies go bankrupt. Airlines are nationalized. Sport-utility vehicle sales dry up as gasoline tops $7 a gallon.


    The scenario may not be unimaginable. Alexei Miller, chief executive officer of OAO Gazprom, the world's biggest natural- gas company, said June 10 that crude will climb to $250 a barrel in the ``foreseeable future.'' Prices may reach that level only after a war or attack on major oil installations, says Jeff Spittel, an analyst at Natixis Bleichroeder Inc. in New York.


    While executives, elected leaders and economists disagree on the probability of Miller's vision, there is consensus that the price would jolt everyday life.


    ``It would be a disaster for all the oil-importing countries, all the democracies and China,'' says James Woolsey, vice president of consultant Booz Allen & Hamilton Inc. in McLean, Virginia, and a former Central Intelligence Agency director. ``And it would be hugely beneficial for the many monarchies and dictatorships that are the main suppliers.''


    Some investors are already betting on Miller's forecast. At least 3,008 options contracts have been purchased giving holders the right to buy oil at $250 a barrel in December, data compiled by Bloomberg show. The options closed at 64 cents on June 13.


    http://www.bloomberg.com/apps/…d=aWwoUcZaR5BY&refer=home
    grüsse
    auratico

    Tja - so sieht ein Short-Squezze aus - einfach schön!


    Dies ist wieder einmal KEINE eigenständige Bewegung des Goldes, schon gar kein Short Squeeze, sondern die übliche Abhängigkeit von den anderen Faktoren: Öl auf Rekordkurs, Mais auf Rekordkurs, Dollar entsprechend schwach. Dass hier Leute ihre Shortpositionen covern müssen, ist klar, aber nichts Weltbewegendes. Die jüngsten Auf-und Abbewegungen des Goldes sind ohne Ausnahme nur im Ensemble mit den wahrhaft treibenden Kräften zu sehen, allen voran Öl und Dollar. Zuerst einmal müsste das Gold den erheblichen Bewertungsrückstand gegen Öl aufholen, und dazu fehlen noch gut und gerne $ 150, wenn nicht mehr.


    grüsse
    auratico