Beiträge von auratico

    Ob es mit dem jüngsten Write Up nach einem Besuch bei Southern Arc in Indonesien zu tun hat oder nicht, aber wie es scheint, könnte die nächste Dschungelbahn bald den Bahnhof verlassen - heute schon mal
    + 13% in Kanada. Bin wieder mit an Bord, nachdem es schon einmal geklappt hat.


    Der Chefgeologe Mike Andrews ist jedenfalls ganz aus dem Häuschen wegen der Selodong-Kupfer/Gold-Liegenschaft. Wollen wir mal hoffen, dass er nichts Gefährliches geraucht hat:


    "I'm just over the moon on Selodong over the moon. I'm over the moon on Selodong."


    Die nächsten Ergebnisse von Bohrloch 6 und 7 sollten bald kommen.



    http://www.321gold.com/editorials/graham/graham092607.html


    grüsse


    auratico


    @Eldo


    Ich würde dies aber für ein sehr gutes Zeichen halten, wenn der Goldpreis umkämpft bleibt auf dem Weg nach oben. Wenn er jetzt schon völlig wild davonschießen würde wie im vergangenen Jahr, als vor allem die Black Boxes der Hedge Fonds ein kurzfristiges Kaufsignal nach dem anderen generiert haben, wäre es für den Mainstream viel leichter, den steigenden Goldpreis nur als eine weitere Bubble abzutun. Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen.


    Im Moment verhält sich das Gold einfach wie eine Hartwährung zum Dollar. Wenn dieser wieder ein wenig zurückkommt vor der nächsten Abwärtsbewegung, macht der POG diese Bewegung in umgekehrter Richtung einfach mit. So what?


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von ADERA
    der hui mußte auf jeden fall korrigieren. nur gesund. er wird gold dann sicherlich outperformen, weil die minen dann wie so oft vorweg laufen.


    LG
    ADERA


    Gold ist kurzfristig überkauft und muß ein wenig korrigieren, alles andere wäre ja schon reine Panik. $ 700 könnten es schon noch einmal sein, warum auch nicht. Es wollen schließlich hoffentlich noch viele ins Gold hinein, nach dem nächsten Abtaucher.


    "In the short-term, U.S. dollar is over sold, and at a minimum due for a bounce. Loonie's over extended rally is also a result of this turmoil, and should be recognized as such. As a consequence of these events, $Gold became extremely over bought. $Gold should correct the “over shoot”. As $Gold moves to perhaps $700 or lower, investors should add to positions. We can then begin talking about the $800 level. And longer term, the actions of Federal Reserve makes the $1,400+ target more likely than ever to happen. "


    http://www.financialsense.com/…ls/schmidt/2007/0926.html


    grüsse


    auratico


    Eher rauf, darf man doch ganz vorsichtig annehmen, bei über 10 Millionen gehandelten Stücken und abermaligem Tagesplus bisher von 43%. Mir laufen alle diese Teile im Moment davon. Kaum wird man darauf aufmerksam, heben sie mit Raketengeschwindigkeit ab...


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Blaubronco
    ist zu schnell gestiegen, Gold wird wohl wieder auf ca 605-610 fallen (durchatmen) und wohl wieder steigen und kann am Jahresende in der Nähe von 800 sein.


    Gruß Blaubronco


    Das Gold könnte im Moment nur im Falle eines abrupten Aktiencrashs so weit herunterkommen zwecks Liquiditätsbeschaffung, ansonsten spiegelt der letzte Anstieg nur die Verwerfungen auf den Kreditmärkten wider. Und an dieser Front ist keine Entspannung in Sicht.


    grüsse


    auratico

    Der Verfall des Dollars bringt die Frage mit sich, was mit den anderen Währungen geschehen wird. Schon in mittelfristiger Sicht scheinen Überlegungen wie die untenstehenden aus Indien alles andere als überdreht. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich neue Währungsblöcke herausbilden - ob noch im Rahmen der bisherigen Öldiplomatie oder bereits in Folge von Kanonenbootdiplomatie, dies wird die Zukunft zeigen. Das Gold spielt hier weiterhin eine Indikatorrolle als "default curency", als Hartwährung ohne Landesgrenzen.



    B]The Demise of the Dollar?[/B]


    September 21, 2007


    Aaman Lamba


    The United States Dollar has fallen to its lowest levels in fifteen years against a basket of six currencies. Things are so bleak that the Indian rupee is beginning to look like a viable reserve currency, a 'hard' currency. As a matter of fact, that's not a bad idea, but more on that topic later.


    With the world's central bankers, including former Federal Reserve chairmen, trash-talking the US Dollar, it seems as if its days are numbered. With special friends of the United States like the Saudis indicating they might unpeg their currency from the dollar, it seems almost a done deal.


    Prognostications


    All of the following is speculative and open to dispute, yet one can look at various ways the current global economic crisis might play out....


    Gold is already at historically high levels, and any additional economic shock might make it the default standard. ..


    The dollar's slide seems irreversible, and beyond a not-too-far point, numerous other currencies emerge as better-yielding zones to park oil and other global revenues. While this is not the place to debunk the already weak myth of a global clash of civilizations, the long term emergence of alternative economic zones is likely.


    One could be the Euro/Amero area, initially separated, but merging into a larger Western macro-economic zone. Another might evolve out of the Shanghai Cooperative Organization, with the rouble and yuan embracing each other, after a similar phase of antagonism. A third, as-yet unknown currency bloc could emerge out of the Islamic oil crescent, with the facade of religion and blending with the SCO to be at least as strong as the Euro/Amero zone.That leaves the Indian sub-continent. A global economic shock might make the emergence of a subcontinental Confederacy almost necessary, and the Indian rupee itself becomes a tempting intermediate hard currency at levels of Rs 25/30 to the dollar, IMHO.


    Oil diplomacy can easily enough be replaced by gunboat diplomacy, and were the looming war clouds to materialize, it could accelerate events, with each economic zone being forced to take sides in a fight few really want, and leading to factional divisions even between friends.


    http://desicritics.org/2007/09/21/043105.php


    grüsse


    auratico

    "Got Gold? Silver? Oil? Wheat? Soybeans? etc. "


    Dies fragt der immer empfehlenswerte Ty Andros in der jüngsten Folge seiner "Fingers of Instability".


    http://www.financialsense.com/…als/andros/2007/0924.html


    Der Versuch einer subjektiven Zusammenfassung:


    Es bleibt dabei: Es gibt schier unglaubliche weltweite Geldmengen. Der letzte von den US-Finanzingenieuren inszenierte Exportschlager, die verbrieften Schuldeninstrumente, sind mausetot und werden es auf absehbare Zeit bleiben ebenso wie der Druck auf die Banken anhalten wird als Agenten dieser Schuldenflut.
    Alles, was mit komplexen Schuldenkonstruktionen zu tun hat, wird weitgehend gemieden werden wie das Weihwasser vom Teufel.


    In der anlaufenden gigantischen Reflation in den G-7 Staaten werden die Investoren nach allem heischen, was überschaubar und greifbar ist. Dazu gehören auch weit höhere Zinsen am langen Ende, weil die hochinflationären Konsequenzen der Notenbankpolitik offenkundig sind. Jeder weiß nun, daß die Zentralbanken die Fehlinvestitionen der großen Finanzhäuser per Inflation in Kauf nehmen und sogar, wie zuletzt in England, für ALLE Spareinlagen bürgen wollen - per Inflation.
    Die bisherigen Trägerwährungen der Carry Trades, der Franken und der Yen, dürften unter Aufwertungsdruck geraten (notabene daß der Yen-Währungsmarkt ungleich größer ist als der Goldmarkt).
    Die 12 Billionen $ US-Schulden, die von ausländischen Investoren gehalten werden, müssen inflationär mehr und mehr auf andere Anlagefelder verteilt werden: Aktien, Rohstoffe, Währungen, freilich auch Gold und Silber.


    Demnach stünde Ein "Crack up Boom" an wie wie aus dem Lehrbuch eines Ludwig von Mises:


    "It is called repatriation and it is set to skyrocket. Every pullback in the stock markets of the G7 will be met with waves of buyers looking for bargains. Vicious slides are front and center right now. Volatility should continue for the foreseeable future, so turn volatility into opportunity and learn how to invest in UP and DOWN markets. Do your homework or find someone who does and benefit from them!"


    This unfolding turmoil is only a buffet table of opportunity, are you prepared?


    grüsse


    auratico

    Die in London gelistete Hambledon Mining (HMB) könnte wieder nach der jüngsten Dümpelphase interessant sein, seit sie vor einigen Tagen erfreuliche Neuigkeiten veröffentlicht haben, wie. z.B. daß sich der nachgewiesene Goldgehalt bei der noch in diesem Jahr in Produktion gehenden Open Pit-Mine im kasachischen Sekisovskoye um 79 % erhöht hat.
    Für die Beratung über die nachfolgende Ausbeutung unter Tage, deren Reserven dann noch weit größer sein sollten, hat man ein australisches Expertenteam angeheuert.
    Hambledon hatte in der Vergangenheit ziemlich unter der Unzuverlässigkeit ihrer kasachischen Zulieferer zu leiden, die den Zeitplan in Verzug gerieten lassen. Auch die definitiven Umwelt- und Produktionsgenehmigungen hat man nun in der Tasche.


    Weniger überzeugend sind die stockenden Explorationsergebnisse bei anderen Projekten und die grundsätzlich hohe Verwäserung, die mit der letzten Kapitalerhöhung im vergangenen Frühjahr nun hoffentlich mal ein vorläufiges Ende gefunden hat, wenn endlich die Produktion noch in diesem Herbst beginnt. Neben Gold enthält das geförderte Gestein, das sie schon auf Halde gelegt haben, noch Silber und Kupfer. Die neu gekaufte Gesteinsmühle soll inzwischen funktionsfähig sein.


    PRESS INFORMATION 17th September 2007


    HAMBLEDON MINING PLC


    (AIM: HMB)
    Interim Results


    Two producing assets before year end Hambledon Mining plc (“Hambledon” or the “Group” or the “Company”), an AIM-listed mining
    and exploration company on the cusp of gold and other metal production from two operations in Kazakhstan, announces its results for the half year ended 30 June 2007.


    Highlights


    • Grade control data shows 79 per cent. increase in contained gold compared with the geological model at 480 metre level


    • Sekisovskoye processing facility completion expected in 4th Quarter 2007


    Ecological and operating permits received


    Start-up of Ognevka processing plant expected in October


    • US$16 million raised


    • Exploration activities continue: over 5,000 metres drilled


    Nicholas Bridgen, Chief Executive of Hambledon Mining plc, commented:
    “The increase in contained gold shown by our grade control sampling is even more dramatic than previously announced. This reinforces our geologists’ conviction that the out-turn at this complex deposit will be far better than we have so far been able to demonstrate and, if so, it will extend the life of the open pit, reduce the stripping ratio and cut the cash costs per ounce.
    Despite the late delivery of some of our equipment and the slow working of some contractors, we still expect our first gold production before the end of the year. The Ognevka processing plant refurbishment is on schedule with production expected to commence in late October and the first revenues expected before the end of the year.”


    Enquiries
    Hambledon Mining plc
    Nicholas Bridgen, Chief Executive Telephone + 7 701 733 8915
    +44 7791 327180
    Bankside Consultants
    Michael Spriggs / Michael Padley Telephone +44 207 367 8888
    Seymour Pierce
    Nicola Marrin Telephone +44 20 7107 8018


    http://www.hambledon-mining.co…ments_to_30_June_2007.pdf


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von juergenlangen


    ja, aber die geprellten Geldverleiher und Produzenten, dass sind doch die Kapitalisten ... das machen die doch unter sich aus .. das ist doch Kapitalist gegen Kapitalist, und nicht Kapitalist gegen armen Arbeiter ?


    Die "geprellten Geldverleiher" machen das also unter sich aus - ist das wirklich deine Ansicht oder nur ein kleiner Scherz? Nein, das tun sie ganz und gar nicht, sondern sie streben nach Fehlspekulationen wie das Kind zur Mutterbrust an die Geldhähne der Zentralbanken, und der "Arbeiter" in der Marxschen Diktion des 19. Jahrhunderts ist der heutige lohnabhängig Erwerbstätige, der diese Geldflut, die nicht nur temporär sein wird, mit der schwindenden Kaufkraft seines Lohns bezahlt.


    Zitat

    Und 1867 als "das Kapital" erschien, da stand der "Krach" also bevor, wenn man viele Kommentare so liest, dann ist das immer noch der Fall (...)
    Sollte es nicht zu denken geben, das das System immer noch (zwar nur scheinbar) gesund ist, nach fast 150 Jahren

    ?


    Was Marx in seinem politischen Messianismus falsch vorhergesehen hat, war ein endgültiger Zusammenbruch der kapitalistischen Produktionsweise, die er bekanntermaßen überwinden wollte. Von beeindruckender Schärfe hingegen sind seine Ausführungen zur Notwendigkeit von schweren Krisen innerhalb dieses Systems, um die Last der Krise der vorangehenden Spekulationswellen abzuschütteln und auf die Allgemeinheit in Form von Inflation, Kriegstreiberei, Ausbeutung der Kolonien (die heutige sogenannte 3.Welt) und Arbeitslosigkeit zu verteilen. Und dann wieder auf in die nächste Runde.


    Die fatale Wirkung ungehemmter Spekulation, z.B. in Form der nun ungemein aufgeblasenen Kredit-Geldmengen weit über jeder realwirtschaftlichen Basis oder in der Form des nun wankenden verbrieften Derivativkapitalismus jüngsten Zuschnitts war/ist ja auch das Schlüsselthema von so grundkapitalistischen Ökonomen wie Ludwig von Mises, Murray Rothbard, Antal Fekete et. al.


    Und nochmals: die Exponentialfunktion ist hier die entscheidende Größe.
    Sowohl die Schulden als auch die Zinserträge aus diesen Schulden wachsen in einem auf Kreditgeld fußenden FIAT-System exponentiell, solange bis...


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso


    Hallo auratico, ja, der Ausblick ist sehr erfreulich! =)


    Das, was jetzt wieder bei den Grossen im Valley losgetreten wird, wird, denke ich, bald auch wieder die Kleinen mit reissen.
    Gruss,
    gutso


    Hoffentlich für dich, aber du mußt das Pushen noch ein wenig lernen, so wie unser frommer Jason Hommel, der vor seinem Abflug ins Valley noch einige der dortigen Aktien empfohlen hat mit Matthäus 7.6:


    "Matthew 7:6 Give not that which is holy unto the dogs, neither cast ye your pearls before swine, lest they trample them under their feet, and turn again and rend you."


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von juergenlangen


    Aber die Marxsche Theorie ist von vorgestern, sie beschreibt einen Kapitalismus, den es gar nicht mehr gibt .. )


    Karl Marx, »Das Kapital«, 3. Band :


    »…daß eine Anhäufung, eine Überreichlichkeit von Leihkapital stattfinden kann, die nur insofern mit der produktiven Akkumulation zusammenhängt, als sie im umgekehrten Verhältnis dazu steht.«


    »Andererseits aber kompliziert sich teils durch einfache Wechselreiterei, teils durch Warengeschäfte zum Zweck der bloßen Wechselfabrikation der ganze Prozeß so sehr, daß der Schein eines sehr soliden Geschäfts und flotter Rückflüsse noch ruhig fortexistieren kann, nachdem die Rückflüsse in der Tat schon längst nur noch auf Kosten teils geprellter Geldverleiher, teils geprellter Produzenten gemacht worden sind. Daher scheint immer das Geschäft fast übertrieben gesund gerade unmittelbar vor dem Krach.«
    ------------------------------------------------------------------------------------------
    Marx/Engels: Das kommunistische Manifest


    – Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktivkräften; anderseits durch die Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung alter Märkte. Wodurch also? Dadurch, daß sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert.


    Zitat

    Das heutige Wirtschaftssystem funktioniert allen Unkenrufen zum Trotz, ja ganz gut .. und ich sehe keine unlösbaren Widersprüche .. (auch nicht die Staatsverschuldung, die niemals zurückzahlbar wäre, wenn ... wenn es keine Inflation und kein Wachstum gäbe .. gibt es aber ! )


    Die Staatsverschuldung wächst aber exponentiell, während das Wachstum nur linear verläuft. Die irgendwann einmal unausweichliche Folge ist......?


    grüsse


    auratico


    Aber hast du auch gesehen, warum sie vorerst mit einem blauen Auge davongekommen sind? Goldman Sachs hat einfach hinter den Kulissen den amerikanischen Häusermarkt geshortet, während sie nach außen hin schön den Mund gehalten und gute Laune zum bösen Spiel vorgegaukelt haben. Manche Investmentbanken haben nach Branchenvermutungen (z.B. Haywood Capitals) schon vor zwei Jahren still und leise praktisch aufgehört, Immo-Schrottanleihen selbst zu kaufen. Die hat man da schon längst lieber an europäische Deppenbanker à la Landesbank Sachsen, IKB etc. vertickert., weil man ahnte, daß diese Tranchen irgendwann hochgehen würden.


    Praktisch die gesamten Gewinne stammen aus dem Rekordmonat Juni, als die Private Equity-Hysterie ihren Höhepunkt errreicht hat und Goldman Sachs bei praktisch jedem Deal zweistellige Millionensummen an Kommissionsgebühren einstreichen konnte. Damit ist jetzt wohl Schluß. Vor allem sollten europäische Banken endlich aufhören, sich von Goldman Sachs mit ihrem Informationsvorsprung über den Tisch ziehen zu lassen, aber die Gier macht bekanntlich ebenso blind wie manchmal die Liebe.


    On mortgage and loan losses, a key weak spot for all major banks currently, Goldman said that although it had experienced significant losses on non-prime loans, these had been more than offset by gains made on short mortgage positions.


    http://www.telegraph.co.uk/mon…2007/09/20/bcngold120.xml


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso
    Aber, zur Sache noch: die Frage ist immer noch für mich, ob mir diese Theorien konkret beim handel von Silber & Minenaktien einen Vorteil bringen können.
    Ich habe mich langfristig positioniert (in den weissen Edelmetallen), und wenn ich mal intern was umstecke, dann weil ich Gewinne mitnehme & umschichte, um die Performance zu halten oder zu verbessern.
    Grüsse,
    gutso


    gutso


    Natürlich geht es bei diesen Überlegungen im Grunde um Geldtheorie und die Rolle von Gold/Silber in einem Noch- FIAT-System.


    Für die Praxis: Nur die Lease-Rates allein sind nicht aussagekräftig genug, aber im Verband mit dem Open Interest der Comex und den Gold/Silver-Calls ergibt sich schon ein sehr interessantes Bild.
    Mir scheint, daß z.B. der Typ, der neulich aufgrund der dramatisch veränderten Lage bei den Gold-Optionen einen rasanten Anstieg für die Edelmetalle vorausgesagt hat, richtig lag. Hinzukommen dann die fallenden Lease Rates und NATÜRLICH eine allgemeine Stimmung wie Kredit-Crunch und gestürmte Banken. Da braucht man dann kein Prophet mehr sein.


    Für mich haben diese Parameter weniger Bedeutung bei Kaufentscheidungen von Minenwerten, weil da ja noch ganz andere Faktoren eine Rolle spielen, die mit dem aktuellen Geschehen oft wenig zu tun haben. Wenn man hingegen ganz generell z.B. den HUI per ETF kaufen möchte, sieht das schon wieder anders aus.


    Übrigens hat sich dein Gegner in der Sache Barcley´s-ETF wieder einmal zu Wort gemeldet vor dem Abflug zum Silver Summit.


    Für dich zum Ärgern:


    http://www.financialsense.com/fsu/editorials/2007/0919d.html


    Wäre auch mal interessant, von dir als ETF-Gegner zu erfahren, wie du dir einen zeitgemäßen, zügigen Handel mit physischem Silber vorstellen könntest, also wenn ich z.B. heute 500kg Silber kaufe und es zwei Wochen später ohne Zuhilfenahme eines Lieferwagens diskret wieder verkaufen möchte ? Oder noch besser 2 Tonnen...


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Wilsknacker
    auratico: Bring bitte nicht alles noch mehr durcheinander.


    Wer Silber verleiht, bekommt natürlich jetzt weniger Zinsen. Der Grund ist, es möchte sich niemand mehr Silber leihen, denn geliehenes Silber sind Schulden, wenn Silber im Preis steigt erhöhen sich die Schulden. Das will keiner. Man will Silber besitzen, dann profitiert man vom Preisanstieg.


    @ wilsknacker


    Habe dein posting erst jetzt gesehen. Ich hatte bereits in die Zukunft gedacht und wollte keine Verwirrung stiften: Ja, du hast hier natürlich(noch) recht, für den aktuellen Moment, aber ich hatte schon weiter oben angemerkt, daß sich das irgendwann umdrehen müßte, wenn zusätzlich zur sinkenden täglichen lease rate der Kassapreis über dem Future-Preis zu liegen käme (infolge einer raschen Verknappung von physischem Silber, weil zukünftige Lieferversprechen per Future in FIAT trotz steigenden Preisen an Glaubwürdigkeit verlieren),


    D.h. die jetzige Situation ist immer noch so, daß der Libor höher ist als die absolute Lease rate bei Silber. Wenn Silber nicht mehr in Contango wäre (und darin also immer noch FIAT-Untertan), dann würde derjenige in Genuß von positiven Zinsen kommen, der Silber verleiht, weil es dann GELD ist und nicht mehr nur zunehmend geldnah wie jetzt bei fallenden täglichen lease rates und steigendem Future-Preis.
    Noch bekommt ironischerweise derjenige weniger Zinsen, der echtes Geld verleiht als der Verleiher von FIAT. Wenn Gold und Silber "siegen" sollten, übersteigt die nominelle Lease-Rate den Libor und die tägliche Lease Rate-Differenz würde negativ werden. Noch deutlicher: die Leihraten wären dann irrelevant, weil Gold/Silber ihre eigene Zinsrate hätten. Pure money und nicht einfach eine Anlageklasse, die gerade mal steigt oder fällt.


    Diese Überlegungen folgen jenen von Prof. Fekete


    @ all:Sorry für die Hardcore-Theorie inmitten der Jubelstimmung


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso
    [Kurz: Ich gebe zu, dass mir der aktuelle Grund zu diesem zeitpunkt nicht eben einfällt.
    Gibt das bald einen Squeeze?
    Der Silbermarkt ist recht dünn, - kann es also sein, dass derzeit einzelne Grossinvestoren ihn nun kapern?
    gutso


    Wenn es zu einem Squeeze kommen sollte, wird erstmal Silber aus den ETF´s abgezogen und zwar mit einem Aufschlag auf den Spotpreis. Ist doch herrlich! Spätestens dann werden euere Zweifel, ob dieses Silber wirklich physisch vorhanden ist, beantwortet . Ich warte schon lange auf eine solche Situation - sinkende tägliche leasing rate basis, und wenn dann auch noch der Spotpreis über dem Future zu liegen käme: Gold and Silver´s delight! Dann ist jeder King, der wirklich physisch Gold und Silber besitzt. Noch sind wir nicht so weit, aber wenn sich die Gold- und Silber-Verleihraten einmal an die Renditen von 10jährigen Staatsanleihen heranarbeiten sollten: Bingo! Schluß dann mit Schmucknachfrage in Indien und sonstwo. Dann sind Gold und Silber wieder purer Cash und alle wollen es haben, aber es gibt eben nicht so viel davon. Tja...


    grüsse


    auratico


    I

    Bei Barrick kann derjenige 10 Millionen $ verdienen, der die entscheidende Idee liefert, wie man ihre Silberressourcen der Veladero Mine in Argentinen mit einem neuen Verfahren fördern könnte. Mit herkömmlichen Verfahren ließen sich nur 6,7% der Vorräte abbauen, weil das Silber in Silicea gebunden ist.


    Und ganz erfreulich für deutsche Tüftler:


    "Experience in mining is not required because we are looking for innovation and new approaches.


    A Video News Release from the announcement event can be accessed at http://www.f8films.com/client/unlockthevalue/ by 5:00 p.m. EDT on Wednesday, September 19.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso
    Kriegt man jetzt Geld, wenn man Silber leiht? :D :D :D


    gutso, genau andersherum wird ein Schuh daraus: Du bekommst mehr Geld, wenn du welches zum Verleihen hast. Das ist doch genau das, was du dir immer wünschst, nämlich daß Silber als monetäres Metall gesehen wird. Es konkurrenziert nun mit Cash in der Kreditfunktion, es ist geldwert. Je weiter die tägliche lease rate base runtergeht, desto deutlicher wird die Geldfunktion und das müßte doch eigentlich gutso sein.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Austrian Explorer
    Hallo Forum,


    Sporadisch sehe ich mir die Preise für Industriemetalle an. Seit Jahrzehnten war der Bleipreis immer wesentlich geringer als der Zinkpreis. Seit Mitte 2007 hat der Bleipreis den Zinkpreis überholt.
    Hat wer diesbezüglich Informationen ? Danke.


    MfG - Austrian Explorer


    Das ist doch keine Sensation. Der Bleipreis hat ja auch den Aluminiumpreis überholt. Außer der Tatsache, daß das Blei das letzte der gängigen, per Future gehandelten Industriemetalle war, das zuvor noch nicht hochspekuliert wurde und schon allein deswegen "fällig" war, steigt auch die Nachfrage rasch an. Der Hauptgrund ist die stark steigende Motorisierung in Asien und der damit verbundene Verbauch in Autobatterien.


    Hinzukommt eine andauernde Verknappung durch die nun schon monatelang andauernde vorübergehende Stillegung der weltgrößten reinen Bleimine in Westaustralien, Ivernia (Magellan-Mine), deren Aktionär zu sein ich das äußerst zweifelhafte Vergnügen habe. Wenn sie wieder ihre Produktionsgenehmigung bekommen, sollten sie 3% des weltweiten Bedarfs produzieren. Inzwischen steht sie aber schon 8 Monate still wegen eines Vogelsterbens rund um den Verschiffungshafen Esperance.


    grüsse


    auratico