Beiträge von auratico


    Tja, an dieser Liste mit Vermutungen stimmt nun nach nur einigen Tagen fast nichts mehr, und die Ausgangsfrage des Threads dürfte zumindest auf absehbare Zeit auch als beantwortet gelten.


    Der schier aberwitzig ausufernde Abgabedruck - ohne die geringste Gegenbewegung - auf alles, was mit Gold/Silber zu tun hat, die Minenaktien vom Winzling bis zum Major voran, bezeugt mit überdeutlicher Prägnanz, daß hier eine überbordende Mehrheit auf Kredit und mit Hebel unterwegs war. Die Minen bzw. deren Großaktionäre sind vollkommen ins Derivategeschäft verwickelt, daran besteht für mich nun absolut kein Zweifel mehr. Man wollte sich also selbst den erwünschten "safe haven" (der, wie man sieht, nur in Bezug auf den US$ greift) auch noch mit Derivaten im Minengeschäft sichern.
    Gold/Silber und deren Aktien sind nun derart angeschlagen, wie es sich alle Zentralbanken dieser Erde nur wünschen können.


    Sollte es nun zu einer Gegenbewegung kommen, müsste sie ganz brutal ausfallen und würde dann tatsächlich einen Finanzkollaps orchestrieren. Noch sieht es aber ganz anders aus, und das Spiel findet selbst unter Krisenbedingungen weiterhin innerhalb der FIAT-Währungen statt. Wenn dollarnotierte Hypotheken crashen, crasht erstmal nicht der Dollar, sondern neben Bankaktien Gold und dessen Minen. Was wird denn eigentlich passieren, wenn die euronotierten Hypotheken aus den Club Med-Ländern und die über Yen-Carry-Trades finanzierten osteuropäischen Hypotheken hochgehen sollten?


    grüsse


    auratico

    Zitat

    [quote]Original von valueman
    @Eldo


    Hast Du Dir schon mal den AUD angesehen in letzter Zeit....der geht echt durch die Decke....von 1,55Euro/1AUD vor 3 Wochen auf knapp an die 1,70Euro/!AUD...das nenn ich mal Stärke.
    [quote]


    Da liegt in der Tat ein Denkfehler vor, wohl der tumultuarischen gegenwärtigen Stimmung geschuldet.
    Der australische und der neuseeländische Dollar als bisherige Profiteure aus den Yen Carry Trades geben nun deutlich ab, da die Carry Trades wieder einmal (und diesmal "for real" ?) panikartig zurückgefahren werden. Der Yen hat sich blitzartig auf 89.67 gegen den A$ von 95.62 gesteigert.
    Australien steckt mindestens im gleichen Maße wie die USA in der Hypotheken-Krise, allein schon der Home Rams Home Loans Group fehlt eine kurzfristige Refinanzierung über 6.2 Milliarden A$. Und die australischen Hedgefonds sind wohl mit aberwitzig hohem Hebel in der letzten Zeit sowohl in australischen Immobilienfinanzieren als auch in den australischen Minenwerten engagiert gewesen und müssen nun sehen, wie sie ihre Margin Calls bedienen können.



    GermanLong


    In einer deflationären Situation wie jetzt, wenn Unmengen der an Überseebörsen angelegte US$ repatriiert werden, kann das den USDX schon für einige Zeit wieder in die Region von 84 treiben. Ein solcher Anstieg würde aber den langfristigen Abwärtstrend (den Bernanke&Co gerne steuern würden) nicht weiter in Frage stellen. Aber hier genaue Zeitprognosen anzustellen ist doch völlig unmöglich.


    grüsse
    auratico

    Zitat

    Original von andjessi
    Da unsere Volkswirtschaften ständig produzieren (und nicht alle verkonsumiert und abgeschrieben wird), entstehen doch logischerweise auch immer mehr Werte. Das Hinterlegen dieser Werte als Sicherheit für einen Kredit, schafft das Geld .


    Daß in der größten Volkswirtschaft der Welt - dem direkten Ausgangspunkt der laufenden Kreditklemme und dem mit Abstand größten Schuldner auf diesem Planeten - sich das Verhältnis von Wert- zu Kreditschöpfung ohne Realdeckung aber inzwischen immer dramatischer umkehrt, ist ja die Hauptursache für Untergangsszenarien à la "Global Economic Collapse", der wahrscheinlich eher eine "Global Gradual Erosion" sein wird.


    Es sind doch schon längst nur noch Privat- und horrende außerbörsliche Beteiligungskredite und deren eigenmächtig durch die Emittenten, ohne Marktzugang, ermittelten Verbriefungen, die hier als Motor einer Volkswirtschaft funktionieren sollen, Im Zusammenspiel mit anderen, ebenso willkürlich festgesetzten "Sicherheiten", wie sie im völlig unregelmentierten Derivatemarkt zusammenfabuliert werden, geschieht genau das, wovon du glaubst, daß es noch weit entfernt liege, nämlich eine Kreditschöpfung gegen ein Nichts, aus dem Nichts heraus, ohne jeden realwirtschaftlichen Bezug wie z.B. Industrieproduktion oder Dienstleistungen.


    Es wird noch mehr als genug Anschauungsmaterial zu dieser Materie in der nächsten Zeit geben (Hedge Fonds-Abwertung, Vertrauenunsverlust bei den Derivativmärkten etc.), sodaß ich mir an dieser Stelle hier weitere Ausführungen verkneife. Der "Global Economic Collapse" kommt eben vielleicht weiterhin auf Raten, jedenfalls bestimmt nicht auf Katzenpfoten daher. Dagegen ist es doch völlig unerheblich, sich mit der vermeintlichen psychologischen Struktur von einigen Internet-Usern zu befassen.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Fundistephan82
    hat wer ein paar Namen oder Charts von solchen computergestützten fonds??


    @All


    was sollen bitte immer die schlechten Bewertungen??
    Bin ich denn so grottenschlecht?
    Macht doch gleich ein Umfrage-Ausschlußthread gegen mich auf. :(


    @fundi


    Praktisch alle quantitativen Hedge Fonds arbeiten ausschließlich mit computergenerierten Handelspraktiken, und die ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Deshalb machen sie auch alle das Gleiche. Dadurch sind sie eben im Falle einer unerwarteten, krassen Marktentwicklung so hilflos und eben gar kein "Hedge" mehr wie ursprünglich gedacht. Die Black Boxes machen ganz einfach ihr eigenes Ding und haben überhaupt keine Möglichkeit, auf eine sehr menschliche Reaktion wie die gegenwärtige psychologisch aufgeheizte und sehr veständliche Abwehrhaltung gegen Derivate, die sogenannten "strukturierten Produkte", anders als mit Verkäufen zu reagieren. Da die Derivate niemanden mehr am anderen Ende haben bzw. in Wahrheit nie hatten, fällt das Kartenhaus nun Stück für Stück zusammen.
    Goethes Zauberlehrling läßt grüßen...
    Charts gibt es von den wenigsten dieser großen In-House Fonds, weil sie gar nicht börsennotiert sind.


    Einige Namen nur von hunderten:
    Global Alpha (Multi-Strategy) und North American Equity Opportunities Funds (NAEO) von Goldman Sachs, AQR Capital Management LLC, Highbridge Capital Management LLC , Tykhe Capital LLC, Barclays Global Investors 32 Capital Fund Ltd etc. etc.


    Und : Sei nicht so empfindlich wegen dieser unwichtigen Bewertungen, das ist doch schnuppe. Du postest eben sehr viel in kurzer Zeit und etliches davon ist nicht eben klar durchdacht. Etwas quantitative Zurückhaltung bei qualitativer Steigerung und dann bist du besser gegen die bösen Buben mit ihrer Punktepeitsche gehedgt.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Edel Man
    [ auratico
    Leider funzt Dein Link nicht. ?(


    Grüsse


    @ Edel


    Jetzt sollte es gehen:


    http://www.diepresse.at/home/w…t/index.do&selChannel=107



    Auch interessant, falls noch nicht gesehen - Lairds Bemerkungen zu Fabers Deflationsszenario mit höherem Dollar, fallenden Rohstoffpreisen, Aktienkurse werden Hedge Fonds-Schicksal teilen etc.:


    I just heard a Bloomberg interview with Dr. Marc Faber about the deleveraging in world markets.


    One of his main points was that, since 2003 about, many US investors moved significant percentages of their money into emerging markets and commodities. As the US economy sinks into recession, and deleveraging causes stock declines, there will be a lot of US money repatriated.


    The implications of this are:


    A strengthening USD (or a force for that)


    Emerging market stocks will decline faster than US stocks (Faber)


    General deleveraging by hedge funds will cause overall stock declines
    An interesting comment he made was ‘everybody is a hedge fund’
    because investors of all types, corporate finance arms, insurance
    companies, and so on, all are using high leverage and derivatives. So, what happens to the hedge fund world will happen in a much wider scope to the general financial community.


    http://www.financialsense.com/…ials/laird/2007/0814.html


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Edel Man
    MY EXPECTATION IS FOR A SLOW BLEED, A GRADUAL EROSION IN THE USDOLLAR, NOT A COLLAPSE. The initial stages of the panic will be a move into what is perceived as SAFE HAVEN. The USDollar and the USTreasurys are neither safe nor stable, certainly no haven....." ;)


    Edel Man


    Die letzten Tage waren in dieser Hinsicht sehr aufschlussreich, denn offenkundig haben die Banken weltweit die enormen Liquiditätsspritzen der Zentralbanken dankbar angenommen, um den Großteil sofort in höher verzinsten Dollar-Kurzfristanlagen zu parken und haben damit eine Dollar-Ralley entfacht. Jetzt ist es sehr interessant zu verfolgen, wie lange dieser Effekt einer wahrhaft globalen PPT-Aktion vorhält. Diese Runde jedenfalls geht an Bernanke& Co, das muß man ihnen zugestehen.


    Diese Kurzfrist-Kredite der Notenbanken an die Geschäftsbanken müssen übrigens besichert sein, und so entsteht ein weiteres Kuriosum am Rande: "Die FED akzeptiert mitten in der Immobilien-Finanzierungskrise angeblich mit Hypothekarkrediten unterlegte Anleihen als Sicherheit."
    Wenn dem wirklich so ist, dürfte diese Dollar-Ralley allerdings sehr kurze Beine haben.


    http://www.diepresse.com/home/wirtschaft...nomist/index.do


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von andjessi
    [QUOTE]Je mehr ich über Gold, Fiat-Money, das Collapso-Meter von Herrn Eichelburg lese, umso mehr bin ich mir sicher, dass eigentlich gar nichts passieren wird. Zumindest werden wir keinen Global Economic Collapse erleben. Jedenfalls nicht jetzt, nicht so billig und schon gar nicht einen desaströsen.


    Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute inzwischen die Einlassungen von Herrn Eichelburg scheinbar als Primärquelle ihrer Informationen über die Mechanismen des globalen Finanzsystems verwenden. Der Themenstarter scheint hier keine Ausnahme zu sein und reagiert nun, ganz im Sinne seiner eigenen Theorie der Sektenbildung, mit der brüsken Abkehr vom zuvor diffus aufgesogenen Glaubensinhalt, der nun - auch das gehört zum typischen Verlaufsschema eines solchen Glaubensflirts - vehement in Frage gestellt wird. Hoffentlich auch!


    Eichelburg ist ein klassischer Hysteriker, der sich aber die Mühe macht, eine hervorragende internationale Presseschau zu drängenden Problemen der gegenwärtigen globalen Finanzstruktur zusammenzustellen. Wie manche andere auch, u.a. eben auch User dieses Forums, hat er den derzeitigen Crash am amerikanischen Hypothekenmarkt (und vor allem dessen verbrieften Derivaten, die die deutschen halbstaatlichen Trottelbanken noch bis vor kurzem im Milliardenumfang erworben haben!) glasklar heraufdämmern sehen. Und all die Fachleute, Mainstream-Medien, Banker etc.? Nada - jedenfalls nicht bis zum allzu offensichtlichen Ausbruch des Desasters.


    Ist einer der reichsten Männer der Welt, Warren Buffet, ein Anhänger der hier postulierten satanischen Untergangsreligion, wenn er die immer noch von Millionen Menschen überhaupt nicht verstandenen Finanzderivate (diese erfüll(t)en in der Tat den Religionstatbestand in der Schaumschlägerwelt der Finanzeliten) als Atombomben für die Weltwirtschaft bezeichnet?
    Und außerdem drehst du Eichelburgs apokalytische Rhetorik mit dem gleichen rhetorischen Trick, nämlich einer einfachen Behauptung, einfach um: " Zumindest werden wir keinen Global Economic Collapse erleben. Jedenfalls nicht jetzt, nicht so billig und schon gar nicht einen desaströsen."
    Ohne weitere Erläuterung, ohne Argument, vielleicht auch ohne die notwendige Sachkenntnis? - das wird hier nicht lange reichen, auch nicht als Rookie.


    Jetzt frage ich dich einmal: Woher nimmst du diese Gewißheit?


    Oder hängst du dich vielleicht zu sehr an dieser griffigen Wortbildung auf, weil sie so spektakulär klingt (obwohl es ja sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ausprägung desselben gibt): GLOBAL ECONOMIC COLLAPSE


    PS. Kannst du den nüchternen Erläuterungen von User Einsiedler etwas Sachbezogenes entgegensetzen ?


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado
    DIe Aktien die ich nachkaufen will stehen fest, auf alle Faelle wieder einige PNP.TO die bei mir fuer 9.96 CAD im Schnitt eingebucht sind.
    Die hatten besonderes Pech bei den Abverlauf wie LV.V ebenfalls weil der Markt alle Hedgfonds gedumped hat egal was die nun halten oder investiert sind.


    XEX


    Was Sinclair in dem untenstehenden Zitat über die heftige Beteiligung der Hedge Fonds bei den Goldminen (+50%) anmerkt, dürfte in noch größerem Ausmaß für die Uranwerte gelten. Beweisen kann ich dies natürlich aus meiner bescheidenen Position heraus nicht, doch alles deutet darauf hin, allem voran natürlich der gegenwärtige gnadenlose Abverkauf quer durch die Bank (die zuvor vielbeschworenen Fundamentaldaten zählen nun mit einem Schlag überhaupt nicht mehr), aber eben auch der rasante vorangegangene Anstieg des Spotpreises wie auch der Uranminen. Der vergleichsweise winzige Markt für Uranexplorer war völlig in der Hand der Hedge Fonds, die nun Kasse gemacht haben, und ein möglicher zukünftiger rascher Anstieg wird auch wieder von den gleichen Akteuren bestimmt sein - da sollte man sich nichts vormachen.


    Im nachfolgenden Zitat also URANIUM statt GOLD einsetzen und die Sache stimmt . Die Hedge Fonds haben sich die Kohle von den Investmentbanken geliehen und sich dafür fürstlich mit Optionen durch die finanzschwachen Gold- und Uranwinzlinge belohnen lassen. Nach einem kräftigen Uprun geht man dann legal short, und wenn das Ganze noch wie jetzt mit einer Kreditklemme einhergeht, holt man auf die Schnelle noch raus, was geht:



    "There is another reason why many gold shares have under performed. I was in Toronto last week visiting key movers and shakers in the gold business. While there, I learned that more than 50% of the clients of investment banks that cater to gold producers are hedge funds. The companies are so hungry for money that they see green as the main qualification for acceptance. I would refuse money from hedge funds as I have told them to go away when they called me. Some say I am the IR man from hell. Well, maybe they are right.


    The play of the hedge fund is to take a gold company financing they like at maximum allowable discount to market plus of course options. They could be illegally short prior to closing the deal or legally short thereafter. That locks in the maximum, plus or minus, discount as a profit. The hedge fund can then sell short every rise without any risk against their warrants or options. No wonder these situations act poorly in the marketplace. "


    http://www.jsmineset.com


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von gutso
    [Ja, sieht schon irgendwie nach klarer Rollenverteilung aus:
    Der relativ starke Euro und der geschwächte Dollar sollen sich als gewünschter Nebeneffekt möglicherweise tatsächlich durch diese Aktionen wieder etwas aufeinander zubewegen.


    Gruss,
    gutso


    Dies sehe ich auch so; statt über Zinsrunden und die damit verbundenen lästigen Marktspekulationen nähern sich $ und € wie gewünscht dann eben durch scheinbar gänzlich äussere Umstände - wie der deus ex machina auf dem Theater - einander an.
    Und Großinvestoren nützen die Gelegenheit, die erheblichen Gewinne aus den Aktien- und Rohstoffinvestments der letzten Monate (Jahre) mitzunehmen, um sich brav und unschuldig auf der Seitenlinie zu positionieren, um den Startschuß für die nächste Runde abzuwarten.
    Wenn es noch bis vor kurzem hieß, der schier grenzenlose Rohstoffhunger der aufstrebenden Märkte von Südamerika über Osteuropa bis nach Indien und China würde für nachhaltig hohe Notierungen sorgen, heißt es nun plötzlich, der Baurückgang bei US-amerikanischen Einfamilienhäuschen aus Holz und Pappe müsse nun in die Kurse der Rohwaren eingepreist werden.
    Das globale Finanzsystem ist und bleibt ein Kasino und in gewisser Weise auch ein Krimi, viel spannender als fiktionale Bücher oder Filme. Nicht ein Wort kann für bare Münze genommen werden, überall steckt ein Hintersinn, eine versteckte Absicht etc. dahinter.
    Und wenn Greenspan nun bei der Deutschen Bank und der Allianz gelandet ist, darf man einmal darauf gespannt sein, wie sich diese Personalie auf die deutsche Finanzrhetorik auswirken wird.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Eldorado
    .
    Er sagt auch das alle Waehrungen gegenueber Gold schwaecher werden und es wundert mich total das er USD T-Bonds und Euro Bonds ratet zu kaufen wo er doch immer darueber gelacht hat und in der Situation auf Cash sitzen sollte.


    Eldo


    Gemeint sind natürlich nur Kurzläufer, 3-monatige, 6-monatige als das neben Cash liquideste und natürlich auch noch sicherste Asset (ja, doch!) für bescheidene Returns bei Riesensummen, die die Aktien - Hypotheken-und Unternehmensanleihemärkte nun verlassen.
    - Faber denkt ja dabei an diese riesigen globalen Anlagesummen.
    Wo wird in Zeiten der Unsicherheit und Krisenstimmung erstmal Geld geparkt? Immer in kurzfristigen Bonds, weil da ja kaum ein Zinsrisiko besteht und durch den Kaufandrang auch der Dollar kurzfristig, also z.B. für einige Monate, halbwegs abgefedert ist. In diesen Staatspapieren darf jeder noch so konservative Fonds, wenn es sein muss, sein gesamtes Anlagevermögen parken. Gold hingegen dürfen die allermeisten von den Statuten her nur in weitaus geringerem Ausmaß erwerben - was sich in einer extremen Krisensituation freilich ändern könnte.
    Für mich selbst als Anlage zwar reichlich uninteressant, so ist man doch mit kurzlaufenden Staatsanleihen als Großinvestor in der aktuellen Situation wohl noch am besten aufgehoben. Von diesem Kurzfristhafen aus müssen sie dann das Terrain neu sondieren.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Mehlwurm
    auratico
    Bei dem Volumen der Hypthekenkredite (nicht nur Subrprime) kann ich mir nicht vorstellen, dass keine US-Bank betroffen ist. Entweder ist die Buchführung dort kreativer oder die Hilfe läuft nicht über die Fed, sondern halbstaatliche Organisationen wie Freddie und Fannie. (z.B. Aufkauf der illiquiden und betroffen ABS, MBS zu 100%)
    ]


    @ Mehlwurm
    Schon richtig, aber man sollte sich dennoch darüber im Klaren sein, daß etliche der größten US-Investoren (Pensionsfonds etc.) schon vor etlicher Zeit ihr Hypotheken-Engagement eingefroren hatten, als es ihnen zu heiß wurde. Ihnen wurde gesagt, daß man nun zur ihrer Risikoabfederung die allerschrottigsten Tranchen ins Ausland verkaufen werde.
    Dies kommt aus dem Munde eines Hedge Fonds-Managers (Hayman Capitals), der sich im Moment eine goldene Nase verdient, weil er auf der richtigen Seite des Marktes liegt (Short).
    Hatte es gestern schon mal reingestellt, ist aber absolute Pflichtlektüre, um die Perfidie dieser Vorgangsweise einerseits und die Dummheit/Gier/Unfähigkeit /Faulheit der hiesigen Banker-Dummies andererseits zu verstehen:


    http://www.dealbreaker.com/images/pdf/HaymanJuly07.pdf


    grüsse


    auratico


    PS: Mehlwurm, hier bin ich gerade auf einen Artikel gestoßen, der deine Sicht bzgl. möglicher Monetarisierung der Anleihen durch halbstaatliche Hypotheken-Vehikel wie Fannie Mae unterstützt:


    http://www.financialsense.com/…als/willie/2007/0809.html


    Ich glaube, daß es unerhört schwer ist, bei den Explorerwerten die "redlichen" herauszufischen, zumal sich bei deren Finanzierungen, Management etc. ständig sehr vieles ändert. Was "redlich" beginnt, kann im Laufe der Zeit, vor allem bei Kapitalbedarf -und den gibt es eben so gut wie immer -, bald und mitunter fast unmerklich in eine bedenkliche Richtung kippen. Die zuerst rätselhaften, langwierigen Kursverluste bei etlichen dieser Kandidaten sprechen hier die Sprache der Insider. Und unsereins runzelt die Stirn...


    Von den abertausenden, zumal kleineren Hedgefonds sind viele im PM-Explorer-Bereich engagiert, natürlich auf Pump. Sie sind es, die bei den ersten Privatplatzierungen im Pennybereich zum Zuge gekommen sind und ihr Risiko sich mit Millionen von Billig-Warrants haben versüssen lassen. So läuft nun einmal dieses hochriskante Geschäft mit reinen Hoffnungswerten, wie sie Explorer darstellen. Etliche von denen machen nun Kasse, um auf anderen Feldern liquide zu bleiben.
    Auch wenn es schon abgestanden wirkt: das bedeutet natürlich, vor allem für Neueinsteiger, günstige Einstiegskurse. Der "Dumme" ist zumeist der Altaktionär von Explorerwerten, der zuwenig handelt.


    Meine eigene simple Methode, die ich erst seit einem Jahr anwende, besteht darin, die Anstiege einfach knallhart abzuverkaufen und gelegentlich auch Push-Aktionen mitzumachen, und wenn es nur 30% sind, weil bei mir Spekusteuer zum Glück kein Thema ist. Man kann diese Werte nicht in Hinblick auf Steuererklärungstermine betrachten - das trübt die notwendige, rasch zupackende Sicht auf den richtigen Kauf- und Verkaufszeitpunkt dieser hochvolatilen und stark durch Shortattacken manipulierbaren Explorer zu stark ein.
    Einen Explorer, der nicht wirklich einen großen Fund gemacht hat, einfach aufs Geratewohl hin immer weiter zu halten, macht in meiner Sichtweise inzwischen wenig Sinn.



    grüsse


    auratico

    Es wird von Tag zu Tag offenkundiger, daß die allerschlimmsten Tranchen der Subprime-Hypotheken aus den letzten zwei Jahren im überwiegenden Ausmaß außerhalb der USA verkauft wurden, und deshalb ist es nichts als dumme Augenauswischerei, wenn es jetzt in so vielen Berichten immer noch heißt, man wisse nicht genau, wo die Endrisiken zu liegen kommen. Man muß sich ja nur ansehen, welche Zentralbanken von Australien über Japan bis Europa nun den Geldhahn aufdrehen, um erkennen zu können, wo dieser Mist wirklich liegt. Und immer noch gibt es eine Menge Fonds, auch und gerade auf dem Geldmarkt, die sich nach außen hin damit brüsten, man habe nur amerikanische Hypotheken-Anleihen mit AA-Rating im Portfolio - als ob dies in der gegenwärtigen Situation noch etwas bedeuten könnte!


    Auch die Chinesen haben wohl, neben den völlig unfähigen deutschen Provinzbankern, arroganten französischen Großbankern u.a. eine Menge dieser Schrottanleihen gekauft und lassen nun, bislang allerdings nur verbal (Olympia 2008!) die Muskeln gegen den Dollar spielen.
    Wann hört der Rest der Welt endlich einmal damit auf, den Amerikanern jeden erdenklichen Schei... abzukaufen, der dort vom financial engineering alle paar Jahre neu zusammengerührt wird? Und was besagen eigentlich diese jahrelang servile Haltung und die vielfältigen ökonomischen Unterwerfungsgesten - das wäre mal eine ernste Frage für Psychoklempner - gegenüber diesen 25jährigen Bubis in ihren Wall Street-Büros, die wahrscheinlich inmitten der Ruinen der Subprime-Welt schon damit befaßt sind, das nächste globale Monsterinvestmentvehikel zusammenzurühren, was vermutlich die Emissionszertifikate sein werden, die man dann als "krisenfeste", globale Anlageklasse etablieren wird, mit den üblichen Ratings. Und weil diesmal ja zur Rettung der Welt beigetragen wird, ist die Sache auch noch konfessionsübergreifend religiös-ökologisch abgefedert, eine globale ökonomische Investment-Ökumene.
    Die deutschen Landesbanken, sofern es sie dann noch gibt, stehen dann sicher wieder schon mit nassen Höschen Schlange, um sich die Emissionzertifikate- und Derivate von Jamaica bis Kasachstan verbriefen zu lassen.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von antares
    Diese Krise betrifft schon längst alle. Ich bin sicher daß bei einem Großteil der Banken und Fondsgesellschaften
    die Leichen schon hinter der Theke und nicht mehr im Keller liegen.
    .


    Das hätte man sich eigentlich denken können: die risikoreichsten Schrotttranchen der Subprime-Hypotheken wurden schon ab Ende 2003 ganz gezielt für Abnehmer aus Asien und Europa zusammengebastelt, als bei etlichen anderen Großabnehmern in USA schon erste Kaufunlust sich bemerkbar machte. Kein Wunder, daß dieser ganze Müll vor allem hier in Europa hochgeht:


    Aus einem Memo des Hayman Hedge-Fonds (+270% dank Shortens auf Subprime) an seine Anleger - starker Tobak:


    Hayman Capital 2626 Cole Avenue, Suite 200


    Dallas, TX 75204


    July 30th, 2007


    Dear Investors,


    Over the past few months, we have seen the exacerbation of the Subprime problem accelerate at a precipitous pace. Wait a minute…I thought the Subprime problem was neatly contained in a nice little box of risk that the Fed had put it in? After many meetings and conversations with the various leaders of brokerage firms and asset managers, I don’t think the Subprime problem is as contained as many would like for you to believe. To understand the massive ripple effects of the Subprime problem, you have to look deeply into who owns the eventual risk and furthermore, how it will affect their behavior going forward.


    The Greatest "Bait and Switch" of ALL TIME


    I recently spent some time with a senior executive in the structured product marketing group (Collateralized Debt Obligations, Collateralized Loan Obligations, Etc.) of one of the largest brokerage firms in the world. I was in Roses, Spain attending a wedding for a good friend of mine who thought it would be an appropriate time to put the two of us together (given our shared interests in the structured credit markets). This individual proceeded to tell me how and why the Subprime Mezzanine CDO business existed. Subprime Mezzanine CDOs are 10-20X levered vehicles that contain only the BBB and BBB- tranches of Subprime debt. He told me that the "real money" (US insurance companies, pension funds, etc) accounts had stopped purchasing mezzanine tranches of US Subprime debt in late 2003 and that they needed a mechanism that could enable them to "mark up" these loans, package them opaquely, and EXPORT THE NEWLY PACKAGED RISK TO UNWITTING BUYERS IN ASIA AND CENTRAL EUROPE!!!! He told me with a straight face that these CDOs were the only way to get rid of the riskiest tranches of Subprime debt. Interestingly enough, these buyers (mainland Chinese Banks, the Chinese Government, Taiwanese banks, Korean banks, German banks, French banks, UK banks) possess the "excess" pools of liquidity around the globe (..).


    http://www.dealbreaker.com/images/pdf/HaymanJuly07.pdf


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von PMChris
    Und das der Goldpreis erstmal unter Druck gerät, ist auch zu verstehen, wenn wegen Liquditätsengpässen von den Banken alles zu Geld gemacht werden muß was noch in ihrem Besitz ist.


    Heute ist ein Deflationstag wie aus dem Lehrbuch, und man kann sich ausrechnen, wie es um die weiter oben diskutierte Einlagensicherheit bestellt sein wird, wenn sich die Banken schon jetzt so wenig untereinander vertrauen, daß sie sich - wie heute - von einer auf die andere Stunde gegenseitig nichts mehr leihen wollen und die EZB eine "Feinsteuerungsoperation" (selten so gelacht, wie sähe denn die grobe Variante wohl aus?) vornehmen und auf die Schnelle mal über 100 Milliarden injezieren muß.


    In USA ist der Tagesgeldsatz für Dollar-Geschäfte heute auf bis zu 5.80 % angestiegen. Cash ist der absolute King in diesen Stunden und natürlich gibt es, wie so oft in solchen Situationen der Kreditverknappung, einen Run auf den Dollar als Schuldenwährung, diesmal gleichzeitig mit Yen und Schweizerfranken.
    In einem solchen deflationären Umfeld haben Gold und Silber natürlich nicht viel zu melden, deren Stunde kann erst nach der Schuldenimplosion kommen, wenn die Zentralbanken wieder zur Reinflationierung übergehen werden. Es gibt auch Zusammenhänge, für die man kein PPT braucht, vor allem in deflationären, zinstreibenden Situationen. Solange diese andauern, sollte man sich von Gold/Silber nicht allzuviel erwarten.


    grüsse


    auratico

    Anders als bei zwei Beteiligungen von Buffalo (Kinbauri, Bondi), deren Kurse durch den Kauf deutlich anziehen konnten, dümpelt Buffalo Gold selbst lustlos in tiefen Kursregionen dahin.
    Ob den Anlegern das Vertrauen fehlt, daß man mit dem Flaggschiffprojekt am Mt. Kare entsprechend vorankommen wird?


    Man hat zwar kräftig dazugekauft ,auch bei Mt. Kare (Mt. Kare Lizenzgebiet offiziell verdoppelt; 18 Zielgebiete mit "höchster Priorität" werden aktiv erforscht ), andererseits aber auch viel Kohle für die Beteiligungen wie zuletzt bei Sargold ausgegeben. Da steht wohl bald wieder eine Kapitalerhöhung an. Mit letzterer Akquisition ist Buffalo Gold nun auch ein "junior producer", auch wenn die Produktion dort auf Sardinien noch recht schütter ausfällt.
    Mir scheint, Reynolds wollte diesen Status des junior producers für Buffalo Gold (BUF.U) nun unbedingt erreichen, nachdem ihm wahrscheinlich von seiten seiner Großinvestoren vorgeworfen wurde (zumindest ich hätte dies getan), daß er zu rasch zuviel Property ohne reellen Ressourcennachweis erwirbt bzw. überhaupt keine Erfahrung mit der konkreten Minenproduktion hat.


    Heute nun @ 1: 00 Osküstenzeit (20.00?) will er sich selbst zu Wort melden, der zuletzt etwas in Ungnade gefallene CEO von Longview, Buffalo Gold und was weiß ich noch von welchen Minengesellschaften:



    http://www.investorcalendar.com/ClientPage.asp?ID=119727



    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von SkYdEvIllE
    Es ging nur darum, dass ich noch selten einen Aufruf zum Gold kaufen gelesen habe, in mehreren Zeitungen vor 2 Monaten sogar noch das genaue Gegenteil. Daher eben die Frage, ob die "großen Tageszeitungen" das öfter machen.


    Ja, natürlich machen sie das immer wieder mal, so z.B. im Frühjahr 2006 waren doch alle Zeitungen voll mit Artikeln zu Gold und Silber, von den Finanzblättchen gar nicht zu reden - "Focus Money" erschien damals mit völlig vergoldetem Titelblatt. Richtig ist, daß damit in der Regel der Kauf von Goldzertifikaten gemeint ist, aber auch der Minenbereich findet dann ab und an Beachtung.
    Es ist sehr von Bedeutung, daß Menschen, die sich etwa im Rahmen eines Forums wie diesem hier mit Gold, Silber etc. beschäftigen, keine arrogant-paranoiden Züge entwickeln und glauben, außer ihnen selbst verfolge niemand das Geschehen auf dem Goldmarkt.


    Es war einfach so, daß sich das Gold in den letzten Monaten deutlich schwächer als viele Aktienmärkte entwickelt hat. Mit Investments in China, Indien, Vietnam, Volkswagen etc. konnte man, anders als mit Gold, eine Menge Geld verdienen.
    Sollte sich diese Situation einmal wieder ändern, werden die Zeitungen sofort wieder darauf anspringen. Warum sollte dies denn bei einer Goldhausse anders sein als bei anderen Rallys?


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Edel Man


    Und das macht der Mann für einige wenige Taler - Verkäufe!


    Grüsse
    Edel Man


    Wenn der Mann aber an dieses brav zusammengetragene Silber-Info-Paket selbst glauben würde, müsste er sich selbstverständlich auf der anderen Seite des Marktes befinden und als Käufer auftreten. Diesen einfachen Umstand scheinen viele der neuen PM-Käufer, die sich diesen Silberkatechismus samt Katastrophenszenario zu eigen gemacht haben, sonderbarerweise nicht zu bemerken.


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Mehlwurm
    [Das mit den Puts ist so eine Sache. Mit Mini Short Zertifikaten von bspw. ABN Amro konnte man gut verdienen, wenn auch nicht so gut wie Hedgefonds (mangelnder Kredithebel)...


    Da nutzt einem das langfristig Recht haben auch nichts mehr. Sicherer ist es, diesen Märkten fern zu bleiben bzw. Gewinne zu sichern. Das haben die meisten gemacht.


    @ Mehlwurm


    Ich meinte gar nicht unbedingt langfristig short zu gehen und sich mit dem Zeitwertverlust herumzuplagen, sondern z.B. dann, wenn die Kacke richtig am Dampfen ist. Man kann also jeden Tag hier mitverfolgen, mitposten etc.,wieviele amerikanische Hypothekenbanken hopps gehen und diesen Markt dann shorten statt nur hämisch auf das Implodometer zu starren.
    Das Ergebnis für den letzten Monat, wo ja nun jeder mitbekommen haben müsste, was abging und dieses Thema die Schlagzeilen beherrschte, sähe dann in etwa so aus wie der angehängte Chart aus dem Philadelphia Housing Index vom ABN Amro-Put. Ich wäre zufrieden mit dieser Performance und es wurmt mich ein wenig, wenn eine Sache so derart offensichtlich auf dem Präsentierteller liegt und ich dann wieder zu langsam und zögerlich war, wenn es doch auch darum geht:
    To put your money where your mouth is.
    Man sollte wirklich lernen, in beide Richtungen Geld zu verdienen...


    grüsse


    auratico

    Zitat

    Original von Fundistephan82
    Die Chinesen verkaufen ganz sicher jetzt schon klangheimlich in kleinen Schritte ihre Dollarreserven. Die sind doch nicht blöd und warten bis der Dollar noch weniger Wert ist.
    So wie sich China einen Dreck um geistiges Eigentum schert, so kümmert sie es auch kaum ob die USA zu Grunde gehen.


    Die internationalen Währungsmärkte sind kein Kinderspiel, wo man sich mit seinen Aktionen lange im Verborgenen halten könnte, schon gar nicht "klangheimlich" und auch nicht klammheimlich.


    Wie schon häufiger erwähnt, geht es gar nicht so sehr darum, ob die Chinesen ihre in US-Staatsanleihen angelegten Devisenreseven verkaufen, sondern es reicht schon völlig aus, wenn sie deren weitere Aufstockung verlangsamen bzw. aussetzen würden, um eine ökonomische Zeitenwende herbeizuführen. Inzwischen lassen sie ja schon selbst, zumindest aus zweiter Hand, solche Töne verlauten. Wie ernst diese Drohgebärden zu nehmen sind, steht auf einem anderen Blatt, denn schließlich brauchen sie rhetorische Munition gegen die von den USA angedrohten Einfuhrzölle.


    Man darf aber sehr bezweifeln, daß sie den Dollar versenken wollen, schließlich haben sie sich selbst handelsmässig engstens an sein Schicksal gekoppelt und weigern sich hartnäckig, den YUAN/Renmimbi gegen den Dollar wesentlich aufzuwerten. Diese Situation wird sich längerfristig nur dann ändern, wenn sich China flächendeckend (und nicht nur partiell, wie zur Zeit der Fall) von einer Spar- in eine Konsumgesellschaft nach westlichen Muster entwickelt - woran eigentlich kein Zweifel bestehen sollte.


    Der Dollar-Deal der Chinesen sieht neuerdings eher so aus, daß sie sich massiv in die Aktienmärkte - auch natürlich den DOW - einkaufen, um ihre immensen Währungsreserven zu diversifizieren.


    grüsse


    auratico