Beiträge von Magor

    Nach dem lesem der von Bognair hier reingestellten Beiträge von JC,
    und die Aussicht darauf diese kostenlos zu beziehen,
    fällt mir doch ein passendes Wortspiel ein:


    Meine Erfahrungen auf dem Gebiet der Anlagen waren gewiss nicht kostenlos,
    allerdings,
    die JC anscheinend gemacht haben mag, die waren wohl umsonst ...


    Grüße
    Magor

    Ein etwas ernsteres Thema
    greift ein sogenanntes "Südwind-Institut" auf, das sich -in meinen Augen einem recht sympathischem und überfällig notwendigem Ansinnen verschrieben hat-
    dem Kampf für eine weltwirtschaftliche Gerechtigkeit ...


    http://www.suedwind-institut.de/2-010-fs.htm


    Über meine regionale Tageszeitung bin ich darauf aufmerksam geworden, daß "Südwind" in einer neueren Ausarbeitung massiv die Machenschaften der West-LB angreift, und in dieser insbesondere auch Lihir Gold in Papua Neuguinea, welche den Zyanidhaltigen Abraum einfach dort ins Meer verkippt.


    Hier eine Kurzzusammenfassung von diesem Artikel, aus obiger Homepage kopiert:


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    NEUERSCHEINUNG SÜDWIND-INSTITUT:


    »International und katastrophal -
    Das Projektfinanzierungsgeschäft der WestLB«


    Hrsg. von SÜDWIND e.V., Siegburg 2004,
    DIN A4, 72 Seiten
    Preis: 8,50 Euro
    (plus 2,50 Euro Versandpauschale je Sendung).


    „International und katastrophal - Das Projektfinanzierungsgeschäft der WestLB“ lautet der Titel der heute veröffentlichten Studie der Institute SÜDWIND und Urgewald. Die beiden Organisationen zeigen darin auf, dass die Finanzierung der viel kritisierten OCP Pipeline, deren Bau zu einer massiven Umweltzerstörung in dem lateinamerikanischen Land Ecuador geführt hat, für die Bank kein Einzelfall ist. Die West LB hat in den letzten Jahren zahlreiche derartige Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert, die katastrophale Folgen für Umwelt und Menschen haben.


    Es war eine bewusste Strategie der Bank, das risikoreiche Geschäftsfeld der Projektfinanzierung massiv auszuweiten. Dies ist ihren Eigentümern, zu denen das Land Nordrhein Westfalen gehört, mit zu verantworten ist.



    Genau dieses Engagement ging mit der Finanzierung von Projekten einher, die große ökologische, soziale und ökonomischen Risiken mit sich bringen. Die Bank versäumte es in allen drei Bereichen, ausreichende Kontrollmechanismen zu installieren und steuerte so in eine tiefe finanzielle Krise, aus der derzeit kein Ausweg erkennbar ist.



    Die in den zehn Fallbeispielen der Studie aufgezeigte Mitfinanzierung von Korruption, Umweltzerstörung und der Verletzung fundamentaler Menschenrechte steht damit in direktem Zusammenhang mit der derzeitigen Krise der WestLB, die in naher Zukunft weitere Arbeitsplätze kostet. Zudem wird das Land Nordrhein Westfalen, in dem derzeit Kürzungen beispielsweise für Kindergärten anstehen, finanziell weiter in die Enge getrieben.



    Trotz internationaler Proteste und der tiefen wirtschaftlichen Krise scheint die Bank nichts aus ihren Fehlern gelernt zu haben. Am 30. Januar 2004 unterzeichnete die WestLB AG als Mitglied eines Bankkonsortiums einen Vertrag für die Finanzierung der Baku-Tiblisi-Ceyhan Pipeline, die unter anderem den Borjomi Nationalpark in Georgien bedroht und durch mehrere Konfliktregionen führt.
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    Ich bin zwar ein Goldfan, allerdings meine ich, soetwas sollte Schule machen solche Unternehmen öffentlich anzuprangern, wie auch diesen Ableger Franko-Kanadischer Konzerne in Rumänien, die weniger auf Gedeih, viel mehr auf Verderb ihr Profit suchen unter bewusster Inkaufnahme von großflächigen Zerstörungen, wie dort der mehrfachen Totalverseuchung der Tisza, wofür sie noch nicht einmal zur Rechenschaft gezogen wurden, dank der gut funktionierenden Frankophilen-Connection. Die vermochte sogar abzublocken, daß Ungarn, dessen zweitgrößter Fluß und dessen Fischreichtum auf Jahre zerstört war, nicht eimal eine Protestnote einbringen konnte ...


    Grüße
    Magor

    Ich glaube zwar auch an Interessenvertretungen, und an die Jahrzehnte angehaltene Manipulation insbesondere des Goldpreises, allerdings, Du bist doch Chart-Spezialist Bognair,
    meinst Du nicht, daß da eine viel einfachere Erklärung für den USD Rückgang gibt?


    Ich schaffe es leider noch nicht, hier Charts reinzustellen, geschweige denn so schön kommentierte, mit eigenen Linien angereichert, wie Du sie machst, ich ziehe auf meinem Ausdruck noch mit Bleistift und Lineal die Widerstands- und Unterstützungslinien ...
    alles zwar etwas derber, aber doch aussagekräftig.


    Meine Linien wiesen einen nicht zu verachtenden Widerstand (über die beiden Kursspitzen Anfang und Ende März) bei 1.237 - 1.238 auf. Schon gestern abend war festzustellen, daß er an dieser abgeprallt ist und sich definitiv wieder in seinen Abwärtstrend begibt,
    was heute nachhaltig auch geschehen ist, u.A. auch, weil nämlich so manche solch simplen Linien Glauben schenken, und am Markt darauf reagieren.


    Was ist nun mit Gold passiert?
    Auch Gold ist auf einen Widerstand gestoßen, und zwar auf das Hoch von Januar! Ein Rücksetzer ist hier also ebenso erklärlich ...


    Erst einmal ist es doch eine Freude, daß 421 nun als Unterstützung anscheinend hält : - )
    Am kurzfristigen Trend kann ersehen werden, daß vom Tief Anfang März bei ca. 395 über Tief Ende März bei 418 verlängert die Unterstützungslinie bei ca. 422 verläuft, die könnte heute mit den 421.4 getestet sein, und sie hat gehalten!
    Sollte die wider Erwarten geknackt werden, ist eine immense Unterstützung derzeit bei ca. 400, aus der Verbindung der Tiefs von Juli und März. Also, null Problem, alles nur heisse Luft und ein ganz normales atmen.
    Für die jedoch, die ihr Geld in Euro zählen ...
    für die ist die Unze heute sogar einen Euro mehr Wert, als gestern : - ))


    Grüße
    Magor

    bei mir funktionieren beide Links, Thai, sie öffnen sich über Adobe.


    Ich habe sie zwar auf doc konvertiert, aber mit dem Originaltext reinstellen hab ich noch nicht kapiert hier, so schlage ich vor, daß Du über den folgenden Link, über Stocknet dich an diese Meldungen heranrobbst:


    http://stocknessmonster.com/stock-quote?S=MMN&E=ASX


    Oberhalb der Trades findest Du diese beiden Nachrichten, die dann über Adobe aufgemacht werden.


    Gruß
    Magor

    Interessante Nachrichten heute vom australischen Explorer MacMin


    http://stocknessmonster.com/news-item?S=MMN&E=ASX&N=159372
    "CORPORATE UPDATE IN CONTEXT OF INCREASED METAL PRICES"


    Neben der doch recht gut aussehenden Situation um MacMin, dessen Börsenwert in jetziger Situation nur noch eine Richtung kennen dürfte,
    und das mit erheblichem Nachholpotential,
    stellte sich mir die Frage, ob es denn gut sei für den inneren Wert eines Explorers, wenn er denn in Produktion geht ...
    Ergo, anfängt seinen Wertbestand zu verscherbeln : - (



    Auch einige zusätzliche Unzen Silber haben sie zu den bereits bekannten bzw. vorhandenen Vorkommen auszuweisen:


    http://stocknessmonster.com/news-item?S=MMN&E=ASX&N=159371
    "INDICATED/MEASURED RESOURCES AT TEXAS SILVER PROJECT
    INCREASED TO 25.13M OZS of SILVER EQUIVALENT"



    Grüße
    Magor

    Jetzt sind wir wieder völlig einig Karl!


    Leider, kann man da nur sagen aus meiner, aber, wie ich sehe, auch aus Deiner Sicht!


    Das Gefühl des ausgenutzt werden, der Hilflosigkeit gegenüber den Machenschaften der Großen, der die Macht besitzenden ist nämlich die Grundlage in unserem System für die mangelnde Leistungsbereitschaft aus Resignation angesichts der grossen Verarsche, für welche in vorderster Linie die "Volksvertreter" gegen Entgeld die Wege ebnen!


    Die von Numa angeführten Punkte:
    1. Verehrung der Ahnen
    2. Wohlergehen der eigenen Familie
    3. Wohlergehen des eigenen Unternehmens
    4. Wohlergehen des eigenen Staates


    kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
    Sie funktionieren sogar in zwei völlig konträren Welten:
    Im kapitalistischen Taiwan ebenso, wie im kommunistischen "Mainland China"
    Sie müssen aber ergänzt werden, nämlich um die tatsächlich spürbare Fürsorge des Staates um seine Bürger und einem spürbar gerechten Umgang des Staates mit dem Volksvermögen. Iim Gegenzug dafür stellt der Chinese seine eigene Person in Volkes Interesse hintenan, das tut er sogar recht bereitwillig, hüben, wie drüben!


    Es ist nicht die Armut, die aufmüpfig macht, sondern eine ungerechte Verteilung der Habe!

    Nun sind wir aber arg weit weggekommen von der Verteufelung der Goldbesitzer, zu der Verteufelung der Gewerkschaften : - ((
    Ich bin keiner, der irgendeiner Gewerkschaft angehört, allerdings weiß ich sehr wohl zu erkennen, daß ohne deren Einwirkungen der Malocher heute noch bei 60 Wochen-Arbeitsstunden bei einem Almosen an Gehalt wäre, denn von selbst und freiwillig rückt keiner etwas heraus!


    Keiner, das stimmt nicht ganz,
    es hat immer schon weitsichtigere Unternehmer eines Schlages Julius Maggi gegeben, die erkannt hatten, wie es heute in der Werbung heißt, daß glückliche Kühe mehr Milch geben!


    Allerdings, die heute nur noch von Bilanz zu Bilanz denkenden Unternehmensführungen, denen das freisetzen der Menschen auf des Steuerzahlers Säckel von bezahlten Politikern ermöglicht wurde, für die macht sich jeder Rausgeschmissene erstmal mit eingesparten Lohnzahlungen in der Bilanz bemerkbar!


    Die Konsequenz, daß mit immer weniger Mitarbeitern immer mehr durchgepeitscht wird, ist die von Karl erwähnte Qualitätsminderung,
    die zwangsläufig nun eintritt, bzw. schon eingetreten ist!


    Der Deutschland-Achter fährt auch noch ein gutes Stück weiter, auch wenn man 3 von den 8 Ruderern über Bord sgeworfen hat, es stellt sich dann nur noch die Frage nach der noch verbliebenen Konkurrenzfähigkeit!


    Grüße
    Magor

    Hallo Bognair!


    Miit meinen Emigranten Kumpels sind wir zwar neu hier, und ich persönlich kenne die hier postenden "Eingeborenen" nur von den wenigen Beiträgen, die ich seither mitbekommen hatte.


    Allerdings, ich glaube Deine Fährte entdeckt zu haben,
    die Dreieckstheorie kam mir doch aus Deinen Beiträgen hier sehr bekannt vor, welche ich heute morgen in einer ellenlangen Ausarbeitung unter Gold-Eagle fand, dann der Name, ...


    Also, wenn der Beitrag, den ich Dir zuschreibe von Dir ist, Hut ab, ist eine saubere Leistung!


    http://www.gold-eagle.com/editorials_04/bogner032304.html


    Eine angenehme Reise!


    Grüße
    Magor

    Hallo Karl,
    zuerst einmal muß ich meinen letzten Satz korrigieren, in welchem ich aussagte, die Großunternehmen / Großkapitalisten seein abzustempeln.
    Die sind es nicht alleine!
    Für die habe ich im Gewusel des Konkurrenzkampfes ja sogar noch Verständnis, wenn sie zu allen möglichen Mitteln greifen zur Gewinnmaximierung!
    Die Politiker, des Volkes Vertreter allerdings, die in deren Diensten stehend die Wege ebnen, und damit ihren eigenen, oder ihren Parteisäckel füllen, die gehören als Volksverräter angeprangert!


    Weit hergeholt ist meine Theorie über die Entwicklung vielleicht. Allerdings beruht sie auf eigener, feiner Beobachtung.
    Wenn ich GI´s schrieb, müssten vermeintlich all die anderen hier Einfluss geltend gemachten Besatzungsmächte angeführt werden. Dennoch war das nachhaltigste die US-Kolonialisierung Deutschlands durch Geld, was derzeit zum Verdruss der heimischen Bevölkerung gerade in den neuen Eu-Mitgliedstaaten abläuft, nur sind die Aufkäufer dort nun neben dem US-Kapital auch Deutsche, Österreicher, Franzosen, Italiener, Araber und Israelis. Deutschlands Denke ist bis hinunter zum Fast-Food umgekrempelt worden zum "American way of life", zu einer "Ex und hopp Gesellschaft", ja, einschliesslich der jetzt sich rächenden Übernahme des sogenannten "Hire and fire" Beschäftigungssystems. Die fast 5 mio freigesetzten, davon bestimmt die Hälfte brauchbare, erfahrene Arbeitskräfte sind schon ein makabres Bild davon.


    Und, was die Einflussnahme der Gewerkschaften in Deutschland anbelangt, wage ich zu behaupten, daß die weitaus geringer ist, wie z.B. in Frankreich oder den skandinavischen Ländern!
    In Finnland habe ich es selbst hautnah erleben können. Mit all ihren Nachteilen (für z.B. Überstundengenehmigungen) und ihren Vorteilen (gesichertes, relativ hohes Lohnniveau, Bereiwilligkeit zu Fleiss, Unternehmenverbundenheit).
    Vielleicht steht gerade deshalb z.B. die finnische Wirtschaft heute prächtig da, neben einer wesentlich gerechteren Beteiligung des Arbeitnehmers am geschaffenem Wachstum als bei uns!


    Grüße
    Magor

    Sicher hast Du recht Thom, daß so die Themen geordnet zusammenbleiben, also, wollen wir mal sehen, wieviel dieses Thema hergeben mag an verwertbaren Ideen, dieser Situation gebührend zu begegnen.


    Karl:
    „Wir sind uns mal wieder einig“
    nicht gut,
    dann stirbt doch die Diskussion ab : - ))


    Dein Beitrag reizt mich jedoch zu einer Excursion, etwas weg vom eigentlichen Thema:
    Du hast es radikal ausgedrückt, was ich zwar nicht relativieren möchte, allerdings etwas anders sehe.
    Du hast es Faulheit und Arbeitsscheuigkeit bezeichnet, die dem heutigen Deutschen eigen wäre.
    Nun, aus meiner Erfahrung in recht verschieden Regionen der Welt kann ich schon bestätigen, daß insbesondere in den fernöstlichen Gefilden ein ganz anderer Biß zu erkennen ist, bei den Jugendlichen bezüglich Wissensdrang und lernen-wollen, bei den im Saft stehenden im drängeln nach Arbeit. Insgesamt ist ein Unterschied augenfällig: bei der Bereitschaft eigenständig, selbständig sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Die Füße bei einem Großunternehmen unter den Tisch zu stellen, fiele den wenigsten in diesen Ländern ein. Es sind Heerscharen von Kleingewerbetreibenden, Kleinunternehmer, und sei es nur die schräge Type, die mit ihrem Fahrrad vorbeikommt mit der Schüppe auf der Schulter und sich als selbständiger Gärtner verdingt.
    Das Denken ist vollkommen anders, allerdings auch gegenüber der Obrigkeit!
    So schlicht und einfach per Gesetz sich befehlen, ja, gar ausziehen lassen, das tut er nicht. Selbst die Versicherungssumme, die holt er sich jährlich wieder, das ist „Ehrensache“!
    Er ist kein Anarchist, allerdings ist ihm das Duckmäusertum nicht eigen, ganz im Gegensatz zu dem Deutschen.
    Da liegt der Hund begraben, glaube ich. Hier wird sich allzuviel verlassen auf irgendwelche „Führer“, die den Weg uneigennützig weisen.
    Die Erkenntnis, daß es keiner der Wegweisenden uneigennützig tut, die ist neu, neu, seit amerikanische Tugenden mit den GI´s hier eingeführt wurden.
    Der Deutsche ist weder dumm, noch faul, noch arbeitsscheu!
    Der heutige Deutsche ist irritiert, er kommt sich regelrecht verarscht vor angesichts dessen, was um ihn herum abläuft. Dem ist er (noch) nicht gewachsen.
    Der obrigkeitshörige Deutsche merkt ganz langsam, daß die von ihm gewählten Politiker, seine Volksvertreter, ihn im Auftrage der Großfinanz verkauft haben.
    Er ist noch in der Lethargie! Hat die Sache noch nicht kapiert, die da läuft, nämlich, daß durch seinen Fleiß entstandenes Volkseigentum alleine zum Nutzen des Großunternehmertums zur Produktion im billigeren Ausland verlagert wurde, ob ich da an Auto, an Foto, an Audio, an was auch immer denke, es ist deutsches Know-How, das durch deutschen Fleiß, mit deutschen Forschungsgeldern entwickelt wurde, zur Ausführungsreife gebracht wurden, um dann die Fertigung dieser Entwicklungen zum alleinigen Nutzen des Firmeninhabers ins billigere Ausland verlagern zu dürfen!


    Es kann politisch jemand stehen, wo er mag, es wird sehr spät aufgewacht, aber, die gerade aufkommenden Töne, die diese Großkapitalisten als Volksverräter bezeichnen, die sind allzusehr treffend und seit guten 20 Jahren überfällig,


    meint
    Magor

    Nun denn, Ihr habt mich überzeugt Thom und Bognair, so komme ich in diesem Forum zu meinen ersten Thread ...
    hier also die bisherigen Beiträge zu dem von mir aufgeworfenen Thema "Verteufelung der Edelmetall-Besitzer" zusammengefasst:


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    Magor / 19.03.2004, 22:14

    Verteufelung
    Es werden ja hypothetische Betrachtungen bemüht, was wäre, wenn der Goldpreis bei 100´000 USD je Oz stände ...wäre das für den Besitzer von Gold nur reiner Werterhalt, oder ein Gewinn???Ob ich mit meiner Meinung richtig liege, daß es, nicht nur bei Absicherung gegen USD-Verfall auch ein Gewinn wäre, kann ich nicht beweisen, ich nehme nur an, daß in Relation nicht alles sich so verteueren wird wie die Edelmetalle, aus vielen Gründen, insbesondere, weil Grundbedarf subventioniert werden wird.Auf den dann allerdings aufkommenden Neid und wahrscheinlicher Verteufelung der Goldbesitzer wollte ich allerdings einmal aufmerksam machen und anregen, zum einen dem vorzubeugen, zum anderen eigene Wachsamkeit walten zu lassen bei seinem mitteilungsverhalten.Bericht unter Yahhoo (von Thai hier gestern reingestellt)Gold steigt über 410 Dollar - Silber auf neuem SechsjahreshochDonnerstag 18. März 2004, 17:35 Uhr London, 18. Mär (Reuters) - Gold ist am Donnerstag dank neu aufflammender Anschlags-Ängste auf ein Vierwochenhoch geschnellt…wie sich das doch etwas marktschreierisch, ja, es sich makaber liest: dank neu aufflammender Anschlags-Ängste ... : - (Dennoch, es ist Fakt!Der Goldbesitzer als Nutznießer von dem Leiden anderer …So wird es sicher bald in einigen Boulevardblättern stehen,der Goldbesitzer wird irgendwann vielleicht gar als Volksschädling gelten, wenn er irgendwann mit seinem Besitz glänzend dasteht, jedoch die Wirtschaft in die Knie gehen wird …Was ist eigentlich geschehen, was hat sich verändert?Was ist es, was den Goldbesitzer vielleicht (oder sogar sehr wahrscheinlich, wenn man selbst in der nicht allzu entfernten Geschichte blättert) zum Buhmann machen wird, wenn nicht früh genug gegen polemische Betrachtungen und Meinungsmache angegangen wird?Es war nie zuvor anders, seit Jahrtausenden floh das Geld in wertbeständige Dinge in aufkommenden Krisenzeiten.Die wertbeständigsten Dinge waren Gold, Silber, Grund und Boden.In unserer „Modernen Zeit“, wurden stabile Währungen anderer Länder, wie der Schweizer Franken, der US-Dollar ebenfalls als geeignete Fluchtorte angesehen, wenn die eigene Währung drohte einzuknicken. Das konnte noch vor kurzem an der Panik in Brasilien, Argentinien usw. deutlich gesehen werden.Das heißt, wenn in den vergangenen 3 – 4 Dekaden Krisen die Welt erschütterten, suchte die Finanzwelt ihr Heil meist (und aus Banktechnischer Bequemlichkeit vielleicht) in der stabileren Währung. Weltweit galt als ein solcher Fels in der Brandung der US-Dollar, der den Leuten die gesuchte Sicherheit gab, oder zumindest glaubten bis vor kurzem die Menschen daran. Im Euro-nahen Raum, wie dem Balkan galt im Chaos als Zahlungsmittel anstatt der eigenen Währung die DM, und danach der Euro, die eigene inflationsgeschüttelte Währung, die wollte dort keiner haben.Waren das alles Profiteure vom Leiden anderer?Hatte ich nie so gelesen bisher …Es waren schlichtweg Menschen, die die Gelegenheit wahrnahmen, ihre Habseligkeiten nicht verrotten zu lassen zusammen mit der maroden Währung ihres Landes.Was hat sich verändert?Der Fluchtwille in etwas Beständigem ist geblieben.Verändert hat sich nur die Ansicht darüber, was als beständig gelten mag!Einzig und allein nur das hat sich grundlegend verändert!Das Vertrauen in den US – Dollar ist heute allem Anschein nach bereits nachhaltig gestört. Und das weltweit!Wenn schon in eine andere Währung wechseln, dann ist es bei dem, der die Wahl hat, heute eher der Euro, oder gar der Yen, nicht der US – Dollar!Viele allerdings, von Tag zu Tag mehr Menschen haben aber auch in Verbindung damit ungute Gefühle / Vorahnungen und nehmen, wenn sie die Wahl haben lieber etwas sichereres …, zumindest für einen Teil ihrer Habe.Sie verlassen sich da lieber auf Silber und Gold!Nichts weiter ist geschehen!Das Vertrauen ist von der einen Sicherheit auf eine andere übergegangen.Daraus ergibt sich schlicht und einfach, dass nun bei Hiobsbotschaften nicht der US – Dollar an Stärke gewinnt, sondern, wie deutlich ersichtlich, dass der Goldpreis steigt, und der USD herbe Verluste macht bei solchen Meldungen!Nichts weiter ist geschehen! Es wird sich heute nur auf etwas anderem verlassen, nichts weiter!!!Nicht, weil Goldbesitzer Anarchisten wären, nein, schlicht und einfach nur, weil sie an einen anderen Wert glauben.Das ist eine ganz neue Erkenntnis für viele, die sich nun die Augen reiben …All diese werden sich langsam, aber sicher umorientieren müssen, werden sich nun zwangsläufig, sozusagen automatisch an die wahren Werte orientieren und sich beim Schutz suchen für ihr Geld immer weniger in irgendein Fiat-Money flüchten.Ganz im Gegenteil, sie werden vermehrt aus dem Fiat-Money in beständigere Werte wechseln!Wenn das den „Währungshütern“ missfällt, ist es aus ihrer Sicht verständlich.Mit wachsender Breduille, in welche sie zwangsläufig kommen mit der Zeit, werden von ihnen sicherlich massig Geschütze aufgefahren werden. Die von ihnen abhängigen Medien sind dafür die idealen Plattformen.So wäre es dringend angeraten, den Anfängen einer Verteufelung derer, die nichts anderes machen, als das, was völlig rechtens andere in Krisenzeiten immer schon taten, sich vehement zu erwehren, ja, diesen möglichst sogar vorzubeugen.Solche Foren wären schon recht gute Podien dafür!


    Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
    Magor



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    schuldenblase / 19.03.2004, 23:16

    Magor
    magor, sehr schön geschrieben, bin ganz Deiner Meinung!!



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    Thom / 20.03.2004, 00:32

    @ MagofIch habe mir die gleichen Ueberlegungen gemacht und bin gleicher Meinung. Das ist auch ein Grund, weswegen ich in diesem Forum und in dessen Vorgänger schon öfters solche Diskussionen führte mit Leuten, welche dachten, dass man als Goldbesitzer sozusagen "Krisengewinnler" sei...Aber es ist schwierig zu verhindern, dass die breite Masse zu gegebener Zeit von den abhängigen Medien nicht in diese Richtung manipuliert werden wird. Hast Du da eine Idee?



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    karl / 20.03.2004, 10:02

    RE: Verteufelung
    Magor: In Deinem Beitrag "Verteufelung" beschreibst Du den Sachverhalt auf sehr schöne Weise. Ich sehe die Sache exakt genauso!Daraus resultiert natürlich ein Fazit für Goldbesitzer; dieses hattest Du ja angedeutet. Es lautet: "Schnauze halten", sprich: mit seinem Goldbesitz anonym bleiben. (Diese Sache wurde hier übrigens auch in einigen älteren Threads bereits diskutiert.)Thom, Du schreibst: "Aber es ist schwierig zu verhindern, dass die breite Masse zu gegebener Zeit von den abhängigen Medien nicht in diese Richtung manipuliert werden wird."==> Was meinst Du damit? Meinst Du, dass von seiten der Medien Neiddebatten gegenüber Goldbesitzern geschürt werden, auf die die breite Masse reinfällt, oder meinst Du, dass die breite Masse von den Medien zu hohen Kursen in Goldinvestments hineingetrieben wird!Hm - "schwierig zu verhindern". Da kann ich Dir nur eines raten (egal, welche der beiden Versionen Du meintest): HALT DICH EINFACH RAUS. Du wirst die Dinge nicht ändern können; Du wirst Dir höchstens Feinde machen. Denn: Lemming bleibt Lemming, und gegen die hocheffizienten Medien mit ihrem Dauerbeschuss wirst Du nicht den Hauch einer Chance haben.


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    bognair / 20.03.2004, 11:03

    @ Karl, Magor, Thomwollen wir die Diskussion nicht in einem seperatem Thread eröffnen?Magor wärst du dann so nett und würdest diesen neuen mit deinem obigen Text starten?


    ******** ITS ALL ABOUT GOLD ********Bildung is das was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg isHier drauf-klicken


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    ThaiGuru / 20.03.2004, 23:51

    MagorSehr interessant wie Du diese Frage, nach dem "Wo" und "Wann" ist der richtige Zeitpunkt zu einem Verkauf beim Gold beleuchtest.Diese Frage habe ich mir ebenfalls oft schon gestellt. Ich bemühe mich schon seit Jahren aktiv dafür einzusetzen, dass Gold nicht manipulativ zum Vorteil einiger weniger, sondern wieder frei nach Angebot, und Nachfrage, zum Nutzen möglichst vieler, wieder frei gehandelt werden wird. Nun, ich glaube ich habe meinen kleinen Teil dazu beitragen können, dass die Gold Bugs diesem Ziel inzwischen schon viel nähergerückt sind, als manche Leser vielleicht noch vermuten mögen.Als ich selbst vor Jahren, genauer gesagt im Sommer 1999 den Entschluss gefasst habe, Teile meines Vermögens sukzessive in Gold, und vor allem Gold Aktien anzulegen, bin ich vor allem durch die Aussagen zur zukünftigen Goldpreisentwicklung von Analysten wie John Hathaway, http://www.tocquevillefunds.com/press/archives2.php bestärkt worden, dessen Fachwissen, und Weitsicht bis heute nichts von seiner Aktualität und Brisanz eingebüsst hat.Hatheway sprach damals von einem zwingenden Werte Einbruchs des US Dollars, und von einem möglichen Goldpreis in einer Übertreibungsphasevon bis zu 5000 US Dollars pro Unze Gold.Damals war das noch ein absolutes Unding, solche Zahlen zu veröffentlichen, und wurde als Spinnerei abgetan. Heute denken, und schreiben viele Analysten, inklusive Dir selbst Magor, ja bereits viel weiter, und es werden mögliche Preise von bis zu 10000.-, 30000.-, oder gar 100000.- Dollar, im Falle eines möglichen Zusammenbruches unseres "Fiat Money" Geld Systems genannt, und es wird darüber diskutiert, und nachgedacht, wann denn der beste Zeitpunkt zum Verkaufen gekommen sei, ob und wieviel, oder wiewenig Kaufkraft durch ein gestern, oder heute getätigtes Gold Investment erhalten, oder sogar ausgebaut werden kann.Bin heute jedoch davon überzeugt, dass es diesen "RICHTIGEN" Zeitpunkt zum Verkauf von Gold, das gerade jetzt wieder in täglich stärkerem Ausmas dabei ist, seinen alten Stellenwert als "GELD" wieder zu erlangen, (Abgesehen vom Daytrading) nie mehr geben wird. Warum das so sein wird, ist eigentlich ganz einfach zu erklären!Richtiges GELD ( Gold) verkauft man nicht, man gibt es nur aus, wenn es nötig ist, tausches in Waren, oder Dienstleistungen, oder versucht es zu vermehren indem man es möglichst produktiv investiert.Falls ich mich entschliessen sollte, zu irgend einem Zeitpunkt, respektive Gold Preisstand, seien das nun 500.- Dollar, oder 5000.- Dollar pro Unze, mein Gold zu verkaufen, erhalte ich doch auch wieder nur diese "Luft", wie ich "Fiat Money" gerne nenne. Ein Papier ohne Deckung also, das von einigen priveligierten "privaten" Zentralbanken, in faktisch unbegrenzter Menge zum Druckkostenpreis hergestellt, und (fast) beliebig vermehrt werden kann, auf dem irgendwelche Zahlen stehen werden.Danach würde ich wieder vor der grossen Frage stehen, was mach ich nun mit meinem ungedeckten Papier Geld "Fiat Money"Viel wichtiger als über einen Verkauf von Gold nachzudenken scheint mir die Frage zu sein, welchen möglichen Gegenwert werden wir für eine Unze Gold in 5, oder 10 Jahren erhalten.Nur einen Anzug, oder gar ein Auto. Ein Grundstück, oder die Villa darauf, oder gar beides zusammen.


    GrussThaiGuru
    Gold und SilberStrong buy !!!


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    Magor / 22.03.2004, 20:18


    Verteufelung ...
    Am Wochenende einige Male Anlauf genommen das Thema noch mal aufzugreifen, hatte nicht hingehauen.Bognair:Meine Ausarbeitung in eine eigenen, neuen Thread packen … ist jetzt wohl zu spät, wo Antworten und Diskussion hier in diesem Thread im Gange ist,wo m.E. solche Themen auch mitbehandelt gehören, die in einem eigenen Thread wahrscheinlich nur wenig Zuspruch hätten.Ob ich Ideen hätte, wie es zu verhindern wäre, „dass die breite Masse zu gegebener Zeit von den abhängigen Medien nicht in diese Richtung manipuliert werden wird“fragst Du Thom,nein, selbst wenn ich welche mir ausdenken könnte,da hat Karl mit seiner Antwort hierzu höchstwahrscheinlich Recht,verhindern wird man so etwas schlecht können, sich den Anfängen erwehren könnte man allenfalls.Wenn das allerdings die Erkenntnis ist, dass ein sich erwehren unmöglich sein wird gegen eine sich zwangsläufig aufbauende Hatz, dann muß die Konsequenz aus dieser Erkenntnis jetzt schon prophylaktisch auch im eigenen Umfeld umgesetzt werden. Ich meine Karl, bezüglich Deiner Frage an Thom:„Was meinst Du damit? Meinst Du, dass von seiten der Medien Neiddebatten gegenüber Goldbesitzern geschürt werden .. „dass es sehr wohl Boulevardblätter und insbesondere Fernsehsender zu genüge bei uns, wie auch anderswo gibt, deren heute schon demonstriertes primitivst-Gebaren im besagtem Falle absolute Hetze vorahnen lässt.Führt Thai nicht gerade heute Mittag einen jetzt schon Mißtöne verbreitenden Autor dieser „Ehrenwerten Gilde“einen „Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Produktmanager Edelmetalle und Rohstoffe bei Dresdner Kleinwort Wasserstein“ vor:„Es ist anscheinend seiner Ansicht nach alles ganz einfach! Es sind die Spekulanten, wie er schreibt, Fonds und Banken, die mit der sagenhaften Menge einer halben Jahresproduktion Silber LONG gegangen sind, die den Silberpreis in die Höhe schnellen lassen.Was schreibt der Wolfgang wohl, wenn der Silberpreis die 10 Dollar erreicht, und gleich weiter steigen sollte?“Richtig so Thai, das ist auch ein Weg: Diese Schmierfinken mit ihren eigenen Schmierereien einschmieren!!!Thai, Du hast einen zusätzlichen Aspekt mit hineingebracht in mein Thema, in welchem ich nur die Gefahr der Verunglimpfung angesprochen hatte, nämlich, wann es Zeit wäre, sich von dem gehorteten Schatz zu trennen.Dies zu betrachten, da gäbe es sicher einige Aspekte, die allesamt jedoch einen gemeinsamen Nenner haben:Den Konjunktur-Zustand und die Konjunktur-Aussicht.Was ich damit sagen möchte ist, dass bei der Aussicht auf wirtschaftlich prosperierende Zeiten, bei einem „gesunden“ volkswirtschaftlichem Umfeld sicher der Bedarf an Absicherung mit Edelmetallen z.B. niedriger anzusetzen wäre, als zu Zeiten, in denen wir heute leben, im Bewusstsein einer maroden Finanzwelt und angesichts der an den Fäden der Großfinanz Chaos veranstaltenden maßlos sich überschätzenden Politiker.Ich gebe Dir sehr wohl Recht mit Deinen Ausführungen, dass es das Fiat-Money ist, welches in seinem Mehr- oder Minderwert, wie ein Jojo um die Edelmetalle pendelt.Allerdings will ich die Augen nicht verschliessen vor der Realität, die eigene Überzeugung, von noch so Richtigem darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass andere Mächte diese Preisgestaltung sehr wohl beeinflussen können. Ende der 70-er Jahre war ich in diesem Geschäft noch zu naiv, den großen Einstieg zur rechten Zeit, den ich erahnte, ließ ich mir von "Beratern" ausreden, den mit wenigen Mitteln in Gold gemachten Buchgewinn schaffte ich auch kaum zu realisieren. Das hatte ich Mitte der 80-er Jahre schon besser drauf dank meinem dann schon –neben den fundamentalen Erwägungen- gefestigtem Glauben an die Untrügbarkeit der Charttechnik. So werde ich schon, neben meiner Überzeugung über echte, wahre Werte, wie ein Chamäleon auch die Charts beobachten und auf mögliche Signale achten, damit vor lauter Träumen ich den Zeitpunkt eines evtl. doch mal erforderlichen Aussteigens nicht verpasse. Dieser Zeitpunkt allerdings scheint derzeit in ganz, ganz weiter Ferne zu liegen, und die früher mal aufkommende Nervösität bei zwangsläufigen Konsolidierungen ist mittlerweile wesentlich geringer geworden.Hierzu habe ich passend in dem von Dir hier reingestellten Beitrag so treffend gelesen:THE MYSTERY OF THE MISSING SILVERVon F. SandersCONCLUSIONSBoth Dr. North’s arguments and mine are all up in the air. We all know what happened last time, but that was a long time ago. The rest is theory and speculation. Will history repeat itself? The event will prove whose arguments are correct.In any event, don’t misunderstand. “Buy and hold” is not what I recommend for silver investors, or anyone else. We will use the volatile and fluctuating gold and silver ratio to trade from one metal to another, increasing our holdings every time. And when this precious metals bull market ends, we’ll be looking for something else to buy with all those ounces.


    Grüße
    Magor


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    Thom / 22.03.2004, 23:50

    @ Magor, bognair, karlIch denke der Uebersichtlichkeit halber und um Thai Gurus Thread nicht zu sehr zu belasten sollten wir vielleicht das Thema trotzdem in einen neuen Thread packen - es ist zu wichtig, um es in einem anderen Thread verschwinden zu lassen. Gerade auch im Hinblick auf Neulinge, welche man dann einfach auf den Thread verweisen könnte oder welche in einem anderen Thread ev. eher darauf stossen.Du kannst ja die Statements, welche Dir wichtig erscheinen per Copy&Paste übertragen. Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Thom am 22.03.2004 23:52.

    Am Wochenende einige Male Anlauf genommen das Thema noch mal aufzugreifen, hatte nicht hingehauen.


    Bognair:
    Meine Ausarbeitung in eine eigenen, neuen Thread packen …
    ist jetzt wohl zu spät, wo Antworten und Diskussion hier in diesem Thread im Gange ist,
    wo m.E. solche Themen auch mitbehandelt gehören, die in einem eigenen Thread wahrscheinlich nur wenig Zuspruch hätten.


    Ob ich Ideen hätte, wie es zu verhindern wäre,
    „dass die breite Masse zu gegebener Zeit von den abhängigen Medien nicht in diese Richtung manipuliert werden wird“
    fragst Du Thom,
    nein, selbst wenn ich welche mir ausdenken könnte,
    da hat Karl mit seiner Antwort hierzu höchstwahrscheinlich Recht,
    verhindern wird man so etwas schlecht können, sich den Anfängen erwehren könnte man allenfalls.
    Wenn das allerdings die Erkenntnis ist, dass ein sich erwehren unmöglich sein wird gegen eine sich zwangsläufig aufbauende Hatz, dann muß die Konsequenz aus dieser Erkenntnis jetzt schon prophylaktisch auch im eigenen Umfeld umgesetzt werden.


    Ich meine Karl, bezüglich Deiner Frage an Thom:
    „Was meinst Du damit? Meinst Du, dass von seiten der Medien Neiddebatten gegenüber Goldbesitzern geschürt werden .. „
    dass es sehr wohl Boulevardblätter und insbesondere Fernsehsender zu genüge bei uns, wie auch anderswo gibt, deren heute schon demonstriertes primitivst-Gebaren im besagtem Falle absolute Hetze vorahnen lässt.


    Führt Thai nicht gerade heute Mittag einen jetzt schon Mißtöne verbreitenden Autor dieser „Ehrenwerten Gilde“
    einen „Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Produktmanager Edelmetalle und Rohstoffe bei Dresdner Kleinwort Wasserstein“ vor:
    „Es ist anscheinend seiner Ansicht nach alles ganz einfach!
    Es sind die Spekulanten, wie er schreibt, Fonds und Banken, die mit der sagenhaften Menge einer halben Jahresproduktion Silber LONG gegangen sind, die den Silberpreis in die Höhe schnellen lassen.
    Was schreibt der Wolfgang wohl, wenn der Silberpreis die 10 Dollar erreicht, und gleich weiter steigen sollte?“


    Richtig so Thai, das ist auch ein Weg:
    Diese Schmierfinken mit ihren eigenen Schmierereien einschmieren!!!


    Thai, Du hast einen zusätzlichen Aspekt mit hineingebracht in mein Thema, in welchem ich nur die Gefahr der Verunglimpfung angesprochen hatte, nämlich, wann es Zeit wäre, sich von dem gehorteten Schatz zu trennen.
    Dies zu betrachten, da gäbe es sicher einige Aspekte, die allesamt jedoch einen gemeinsamen Nenner haben:
    Den Konjunktur-Zustand und die Konjunktur-Aussicht.
    Was ich damit sagen möchte ist, dass bei der Aussicht auf wirtschaftlich prosperierende Zeiten, bei einem „gesunden“ volkswirtschaftlichem Umfeld sicher der Bedarf an Absicherung mit Edelmetallen z.B. niedriger anzusetzen wäre, als zu Zeiten, in denen wir heute leben, im Bewusstsein einer maroden Finanzwelt und angesichts der an den Fäden der Großfinanz Chaos veranstaltenden maßlos sich überschätzenden Politiker.
    Ich gebe Dir sehr wohl Recht mit Deinen Ausführungen, dass es das Fiat-Money ist, welches in seinem Mehr- oder Minderwert, wie ein Jojo um die Edelmetalle pendelt.
    Allerdings will ich die Augen nicht verschliessen vor der Realität, die eigene Überzeugung, von noch so Richtigem darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass andere Mächte diese Preisgestaltung sehr wohl beeinflussen können. Ende der 70-er Jahre war ich in diesem Geschäft noch zu naiv, den großen Einstieg zur rechten Zeit, den ich erahnte, ließ ich mir von "Beratern" ausreden, den mit wenigen Mitteln in Gold gemachten Buchgewinn schaffte ich auch kaum zu realisieren. Das hatte ich Mitte der 80-er Jahre schon besser drauf dank meinem dann schon –neben den fundamentalen Erwägungen- gefestigtem Glauben an die Untrügbarkeit der Charttechnik. So werde ich schon, neben meiner Überzeugung über echte, wahre Werte, wie ein Chamäleon auch die Charts beobachten und auf mögliche Signale achten, damit vor lauter Träumen ich den Zeitpunkt eines evtl. doch mal erforderlichen Aussteigens nicht verpasse. Dieser Zeitpunkt allerdings scheint derzeit in ganz, ganz weiter Ferne zu liegen, und die früher mal aufkommende Nervösität bei zwangsläufigen Konsolidierungen ist mittlerweile wesentlich geringer geworden.
    Hierzu habe ich passend in dem von Dir hier reingestellten Beitrag so treffend gelesen:


    THE MYSTERY OF THE MISSING SILVER
    Von F. Sanders
    CONCLUSIONS
    Both Dr. North’s arguments and mine are all up in the air. We all know what happened last time, but that was a long time ago. The rest is theory and speculation. Will history repeat itself? The event will prove whose arguments are correct.
    In any event, don’t misunderstand. “Buy and hold” is not what I recommend for silver investors, or anyone else. We will use the volatile and fluctuating gold and silver ratio to trade from one metal to another, increasing our holdings every time. And when this precious metals bull market ends, we’ll be looking for something else to buy with all those ounces.



    Grüße
    Magor

    Es werden ja hypothetische Betrachtungen bemüht, was wäre, wenn der Goldpreis bei 100´000 USD je Oz stände ...
    wäre das für den Besitzer von Gold nur reiner Werterhalt, oder ein Gewinn???


    Ob ich mit meiner Meinung richtig liege, daß es, nicht nur bei Absicherung gegen USD-Verfall auch ein Gewinn wäre, kann ich nicht beweisen, ich nehme nur an, daß in Relation nicht alles sich so verteueren wird wie die Edelmetalle, aus vielen Gründen, insbesondere, weil Grundbedarf subventioniert werden wird.


    Auf den dann allerdings aufkommenden Neid und wahrscheinlicher Verteufelung der Goldbesitzer wollte ich allerdings einmal aufmerksam machen und anregen, zum einen dem vorzubeugen, zum anderen eigene Wachsamkeit walten zu lassen bei seinem mitteilungsverhalten.



    Bericht unter Yahhoo (von Thai hier gestern reingestellt)


    Gold steigt über 410 Dollar - Silber auf neuem Sechsjahreshoch


    Donnerstag 18. März 2004, 17:35 Uhr


    London, 18. Mär (Reuters) - Gold ist am Donnerstag dank neu aufflammender Anschlags-Ängste auf ein Vierwochenhoch geschnellt


    wie sich das doch etwas marktschreierisch, ja, es sich makaber liest:
    dank neu aufflammender Anschlags-Ängste ... : - (


    Dennoch, es ist Fakt!
    Der Goldbesitzer als Nutznießer von dem Leiden anderer …
    So wird es sicher bald in einigen Boulevardblättern stehen,
    der Goldbesitzer wird irgendwann vielleicht gar als Volksschädling gelten,
    wenn er irgendwann mit seinem Besitz glänzend dasteht, jedoch die Wirtschaft in die Knie gehen wird …


    Was ist eigentlich geschehen, was hat sich verändert?
    Was ist es, was den Goldbesitzer vielleicht (oder sogar sehr wahrscheinlich, wenn man selbst in der nicht allzu entfernten Geschichte blättert) zum Buhmann machen wird, wenn nicht früh genug gegen polemische Betrachtungen und Meinungsmache angegangen wird?


    Es war nie zuvor anders, seit Jahrtausenden floh das Geld in wertbeständige Dinge in aufkommenden Krisenzeiten.
    Die wertbeständigsten Dinge waren Gold, Silber, Grund und Boden.


    In unserer „Modernen Zeit“, wurden stabile Währungen anderer Länder, wie der Schweizer Franken, der US-Dollar ebenfalls als geeignete Fluchtorte angesehen, wenn die eigene Währung drohte einzuknicken. Das konnte noch vor kurzem an der Panik in Brasilien, Argentinien usw. deutlich gesehen werden.


    Das heißt, wenn in den vergangenen 3 – 4 Dekaden Krisen die Welt erschütterten, suchte die Finanzwelt ihr Heil meist (und aus Banktechnischer Bequemlichkeit vielleicht) in der stabileren Währung. Weltweit galt als ein solcher Fels in der Brandung der US-Dollar, der den Leuten die gesuchte Sicherheit gab, oder zumindest glaubten bis vor kurzem die Menschen daran. Im Euro-nahen Raum, wie dem Balkan galt im Chaos als Zahlungsmittel anstatt der eigenen Währung die DM, und danach der Euro, die eigene inflationsgeschüttelte Währung, die wollte dort keiner haben.


    Waren das alles Profiteure vom Leiden anderer?
    Hatte ich nie so gelesen bisher …
    Es waren schlichtweg Menschen, die die Gelegenheit wahrnahmen, ihre Habseligkeiten nicht verrotten zu lassen zusammen mit der maroden Währung ihres Landes.



    Was hat sich verändert?
    Der Fluchtwille in etwas Beständigem ist geblieben.
    Verändert hat sich nur die Ansicht darüber, was als beständig gelten mag!
    Einzig und allein nur das hat sich grundlegend verändert!


    Das Vertrauen in den US – Dollar ist heute allem Anschein nach bereits nachhaltig gestört. Und das weltweit!
    Wenn schon in eine andere Währung wechseln, dann ist es bei dem, der die Wahl hat, heute eher der Euro, oder gar der Yen, nicht der US – Dollar!


    Viele allerdings, von Tag zu Tag mehr Menschen haben aber auch in Verbindung damit ungute Gefühle / Vorahnungen und nehmen, wenn sie die Wahl haben lieber etwas sichereres …, zumindest für einen Teil ihrer Habe.
    Sie verlassen sich da lieber auf Silber und Gold!


    Nichts weiter ist geschehen!
    Das Vertrauen ist von der einen Sicherheit auf eine andere übergegangen.


    Daraus ergibt sich schlicht und einfach, dass nun bei Hiobsbotschaften nicht der US – Dollar an Stärke gewinnt, sondern, wie deutlich ersichtlich,
    dass der Goldpreis steigt, und der USD herbe Verluste macht bei solchen Meldungen!


    Nichts weiter ist geschehen!
    Es wird sich heute nur auf etwas anderem verlassen, nichts weiter!!!
    Nicht, weil Goldbesitzer Anarchisten wären, nein, schlicht und einfach nur, weil sie an einen anderen Wert glauben.


    Das ist eine ganz neue Erkenntnis für viele, die sich nun die Augen reiben …
    All diese werden sich langsam, aber sicher umorientieren müssen, werden sich nun zwangsläufig, sozusagen automatisch an die wahren Werte orientieren und sich beim Schutz suchen für ihr Geld immer weniger in irgendein Fiat-Money flüchten.
    Ganz im Gegenteil, sie werden vermehrt aus dem Fiat-Money in beständigere Werte wechseln!


    Wenn das den „Währungshütern“ missfällt, ist es aus ihrer Sicht verständlich.
    Mit wachsender Breduille, in welche sie zwangsläufig kommen mit der Zeit, werden von ihnen sicherlich massig Geschütze aufgefahren werden.
    Die von ihnen abhängigen Medien sind dafür die idealen Plattformen.
    So wäre es dringend angeraten, den Anfängen einer Verteufelung derer, die nichts anderes machen, als das, was völlig rechtens andere in Krisenzeiten immer schon taten, sich vehement zu erwehren, ja, diesen möglichst sogar vorzubeugen.


    Solche Foren wären schon recht gute Podien dafür!


    Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
    Magor

    das tröstet mich ja Bognair, daß es nicht ganz an meinen Fähigkeiten gescheitert ist ...
    danke für die Unterstützung! Ich wollte den Tagechart von Comdirekt reinstellen, der bei Gold und Silber ein super Bild abgibt.
    Der Hintergrund ist allerdings wahrscheinlich die Meldung, daß in Bagdad gerade ein Hotel in die Luft gejagt wurde ...


    Grüße
    Magor

    Nun Karl, Dein Alter kenne ich nicht, solltest Du jedoch unter 95 sein, meine ich, es lohnt allemale ...
    und,
    unter es erlernen meine ich nicht, sich hinsetzen und büffeln, ich verstand, Grundkenntnisse sind vorhanden, also suche ich mir jeweils die Wörter, die ich nicht kenne aus dem Wörterbuch heraus und versuche mir diese zu merken ...
    heute 1-2, morgen ...
    weißt Du, daß das in einem Jahr locker 200 - 300 Wörter wären ???
    Da sich diese ja ständig wiederholen, wird das nachsuchen müssen immer weniger.


    Wofür???
    Habe ich keine Antwort drauf. Für Dich selbst!
    Ich reise beruflich viel durch die Welt Karl, wenn ich, wie derzeit häufiger, z.B. nach China fahre, mache ich mir die Mühe einige Wörter, einige wenige Standardsätze zu erlernen. Wofür? Für mich,weil ich mich wohler fühle, dort zumindest einige Brocken rüberbringen zu können. Daneben, daß es manchmal hilft zur Verständigung neben den Zeichen mit Händen und Füßen, hat es den Vorteil, daß ich egal wo, mein Bier bestellen kann, etwas zu essen bekomme, damit meist zwar zur Belustigung beitrage, diese allerdings die Mühe anerkennen, daß diese fremde "Langnase" z.B., wie wir dort genannt werden, die übliche Überheblichkeit nicht herauskehrt.
    Und geschadet haben mir diese zusätzlichen Kenntnisse bisher nicht, so würde sich eine Verwendung Deiner dazugelernten Fachbegriffe sicher irgendwie und irgendwo "bezahlt" machen.



    Grüße
    Magor

    Hallo Thai, nein, bin schon mit dem ersten Kaffe hier die gestern verpassten Beiträge am lesen : - )
    Leider gehöre ich noch (!!!) zu denen, die einer geregelten Tagesbeschäftigung nachgehen, und dies hier mit grossem Interesse zwar, aber nur in der wenig verbleibenden Freizeit verfolgen können.
    Allerdings, bin an der Änderung dieser Sachlage ganz feste am arbeiten : - ))



    Karl
    „Noch zum Englischen: Mit den meisten der von Dir hier reinkopierten englisch-sprachigen Texte habe ich Probleme, obwohl ich "des Englischen mächtig" bin. Nur leider sind meine Kenntnisse bei weitem nicht so gut, dass ich Texte mit vielen speziellen Fachbegriffen problemlos lesen kann“


    Wie schon angedeutet ist dieser Emigranten-Haufen schon seit einigen Jahren zusammen, anfangs hatte ich die Beiträge, trotz einigermaßen guten Englischkenntnissen mit danebenliegendem Wörterbuch fluchend versucht zu verstehen. Mit den Jahren hat mir der zähe Wille viel gegeben, ich kann es obendrein noch anderweitig gut gebrauchen, also, es lohnt sich mit der Zeit da durchzustiefeln!



    Bognair
    „ ... ich kann dir und allen anderen, die des englischen nicht ganz so mächtig sind und nach Beweisen einer Marktmanipulation suchen, nur empfehlen, kontinuierlich englisch zu lernen.“


    Was ich mit meinen obigen Sätzen an Karl auch empfehlen wollte!
    Und,
    glaubt mir, Thai ist ausdauernd! Wie es so aussieht, wird er in 2-3 Jahren, bei einem POG von 1250 herum „seinen“ Leute weiterhin Mut machen an die dann schon absehbaren 2500 zu glauben!!!
    Daher, es lohnt die Mühe, sich anfangs damit etwas abzustrampeln, denn leider sind nunmal solche Infos weniger in deutschen Publikationen zu finden.


    Ulfur
    „Hallo, ich hoffe hier ist noch Platz für eine weitere Thaiguru-Doppel-ID.“
    Hi Ulfur, schön auch Dich als Thai´s multiple ID hier zu sehen!
    Ich finde es super, daß Thai hier weitermacht, auch, daß nach anfänglichen Irritationen das Miteinander sich durchsetzt anstatt das Gegeneinander, denn, unsere aller Interessen sind dieselben!



    Bognair
    „kennste sonst irgendein Kupfer-orientiertes/spezialisiertes Unternehmen mit Börsenlisting?“
    Nun, einen nicht produzierenden Wert mit Phantasie gibt es da auch noch: Bougainville Copper
    Der Wert hat die Entwicklung bei Kupfer dennoch parallel nachvollzogen, was von BHP-Billiton nicht zu behaupten wäre!
    Das mit den Charts reinstellen hab ich mangels Zeit hier leider noch nicht drauf : - (


    Goldjunge
    „Warum machst Du nicht einen eigenen Kupferthread zwecks Übersichtlichkeit auf?“
    Laß man Jong, es muß nicht pedantisch alles getrennt und geregelt sein! Der eine Rohstoff ist mit dem anderen – da häufig gar aus einer Mine, doch allzusehr verquickt. Und etwas Buntes macht einen Thread erst recht interessant. Warte mal ab, wenn wir noch anfangen uns über Politik zu fetzen, was sicher denn auch ein eigenes Thema wäre, jedoch der dem Volk aufgehende sichtbare Betrug die Grundlage, ja, die absolute Begründung liefert für unsere Devise:
    GOLD STRONG BUY !!!


    Grüße
    Magor

    Hallo Warren,
    während Thai um die Zeit wahrscheinlich gerade seinen Morgenkaffee aufbrüht, hier ein kleiner Auszug aus Ted Butler´s Brief an Greenspan in Sachen Silber- und Goldmanipulation:


    http://www.gold-eagle.com/gold_digest/butler414.html


    ....
    It is no wonder that the lenders (central banks), the borrowers (mining companies, commercial users, and speculators) and the middlemen (investment banking firms) are all in love with these loans. They seem to be a great deal for everybody involved. The central banks are receiving, for the first time in history, income on what had been sterile assets, their vast holdings of precious metals. The borrowers are given cash up front at what is the equivalent of a below market secured rate when, in actuality, there is no collateral involved. And the investment bankers are raking in fees from various angles for concocting this scheme. It seems to be a true win/win/win situation. So what's wrong?
    ....


    ....
    As if the total uneconomic dominance, distortion and manipulation of the real gold and silver markets weren't enough for the lenders, borrowers and the middlemen, there is another massive and ugly angle to the fraud. Millions upon hundreds of millions of troy ounces of gold and silver equivalents of derivatives, options, futures, swaps and any possible kind of paper that could be concocted by the rocket scientists of Wall Street have been sold to anyone who was attracted to the spectacularly bullish fundamentals of a precious metal in a deficit supply/demand equation. First, you absolutely crush two of the world's oldest and most important markets, then you clean up to the tune of billions and billions of dollars by issuing paper you know will be worthless because the markets are fixed. It has to be the all-time ultimate rip off. That leading U.S. financial institutions, including banks and insurance companies, appear to be heavily involved in all aspects of this fraud is most troubling.
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    Grüße
    Magor