Beiträge von Magor

    @ Kalle 14
    „sehr gute Darstellung,wie man " Scheine " richtig einsetzen kann,mit diesem Thema sollte sich in Zukunft jeder einmal auseinandersetzen,schade nur,dass Dein aufgezeigtes Beispiel,hier in zwei Tagen wieder in Vergessenheit gerät“


    Manche brauchen etwas länger dafür Kalle,
    jetzt ist es aber auch mir aufgegangen, dass es, hier zumindest, ein recht unfruchtbares Unterfangen war, was ich versucht hatte rüberzubringen : - (


    Wobei Karl, eigentlich ein Skeptiker, zumindest versucht, sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen.
    Und Ulfur an dem Gedanken der Absicherung ebenfalls sichtlichen Gefallen findet.


    Die Lehre für mich aus der misslungenen „Kooperationssuche“, und aus der Erkenntnis über die Verantwortungslosigkeit so mancher Schlautuer auf dem Gebiet der Weissagung, ist, mich weniger auf deren Ergüsse zu konzentrieren und mich erst recht nicht davon von meinem eigenen, mit Bedacht ersonnenem Plan abbringen zu lassen. Ich kehre lieber zurück zu meiner früher eigentlich recht erfolgreich betriebenen Vorgehensweise, Entscheidungen rein nach charttechnischen Gesichtspunkten zu fällen, anstatt mühselig mich wundzulesen und herumzudeuteln, in wessen Beitrag welches Fünkchen an Wahrheit wohl versteckt sein könnte. Wie es sich gerade wieder mal erwiesen hat, liefert die Charttechnik definitiv die klareren Anhaltspunkte und Signale, als so manch mühevoll durchgearbeiteter Aufsatz mit seinem deuten der vermeintlichen Großwetterlage.


    Ich muß und will dabei gar nicht wissen, warum ein Kurs steigt, oder fällt, wichtig ist es nur, dass ich die Signale sehe und die Richtung erkenne, und noch viel wichtiger ist es, dass ich mich dann nicht mit Durchhalteparolen wie „es wird schon irgendwie werden“, von den zwingend erforderlichen Schritten ablenken lasse!
    Es ist wie im richtigen Leben,
    in einem Gedicht des Dichters Petöfi heißt es dazu treffend:
    Denn schöner als jeder Demosthenes spricht die Tat!


    Grüße
    Magor

    @ Kalle 14


    „Das Problem bei den Putt`s ist ja dann auch noch, sie zum RICHTIGEN ZEITPUNKT zu veräussern. Die Vola an den Märkten, gerade im Edelmetallbereich wird auch sie noch erwischen. Von meinem versteuerten Geld, möchte ich jedenfalls soviel wie möglich an WERT erhalten.“


    Zum Thema „Absichern bzw. Gewinne verstärken mit Optionen“ nur soviel, dass ich diese Möglichkeit praktiziere, weil ich keine andere, oder keine bessere kenne.
    Sollten einige mit besseren Ideen aufwarten können, herzlich willkommen damit, ich warte nur darauf, das ist ja der Sinn meiner Schreiben hier und das hatte ich eigentlich anregen wollen zu diskutieren.
    Vielleicht könnten wir alle davon profitieren.


    Obwohl es sicher eine Frage des Timings ist, ob der maximal mögliche Gewinn erzielt werden kann, oder nicht, muß ich Dir widersprechen Kalle!
    Einen Gewinn nehme ich zwar gerne mit, wenn irgendwie möglich,
    wie ich es allerdings schon beschrieben hatte, den suche ich jedoch gar nicht, oder, zumindest suche ich den nicht mit Gewalt zu erzielen!
    Ich benutze die Puts ausschliesslich zur Absicherung des Kurses meiner Bestände, als Versicherung sozusagen!
    Ausschließlich als eine Versicherung gegen herbe Einbrüche, und nicht gegen einige Prozente Verlust durch Kursschwankungen!
    Einzig und alleine genau deswegen, weil wie Du schreibst:
    „Von meinem versteuerten Geld, möchte ich jedenfalls soviel wie möglich an WERT erhalten.“ !!!


    Gewinne machen bzw. Gewinne verstärken versuche ich im Aufwärtstrend mit Calls, die ich möglichst am Tiefpunkt einer Korrektur einsammle.


    So hatte ich beim Stande um ca. 8.20 USD Put´s gekauft mit einer Basis von 6.50 USD und Laufzeit bis September 04, die soweit ausser Geld je nach Kauf mehr oder minder unter 0.20 Euro je Oz kosteten.
    Von denen habe ich die doppelte Menge meines physischen Bestandes ins Körbchen gelegt. Bei einem erhofften weiteren Anstieg des Silbers hätte ich zwar wegen den Ausgaben für die Puts bei Totalverlust = starkem Anstieg des Silberpreises nun mal 0.40 Euro (2 x 0.20) dann zwar nicht mitbekommen, was ich dann wohl leicht hätte verschmerzen können.
    Nun, nach dem Rückschlag des Silbers auf 6.20 sind diese Puts angezogen auf 0.60 Euro, und sind jetzt „im Geld“ was mir bisher je Oz Bestand nach Kostenabzug eine Einbruch-Minderung von 0.80 Euro brachte, ergo, mein Bestand pro Oz. Derzeit bei ca. 7.15 USD anstatt bei 6.20 steht. Diese „Versicherung“ beginnt allerdings jetzt erst richtig sich zu entfalten, unter dem Wert von 6.50 schlägt jeder Cent als Entlastung doppelt zu Buche, d.h., sollten 5.50 USD noch avisiert werden, wären meine Oz (gerechnet mit 1.18 USD je Euro) sogar schon wieder auf ca. 8.10 USD angestiegen. Es ist jetzt, nach dem Verschmerzen des ersten Verlustes, sozusagen eine Quietschmühle, denn sollte der Silberpreis wieder nach oben gehen, verliert mein Put zwar an Wert, aber meine Bestände wachsen wieder an, und umgekehrt.
    Ideal wäre natürlich beides erahnen zu können, den Zeitpunkt, wann Silber wieder nordwärts geht und gleichzeitig mit einem Gefühl der Sicherheit die Versicherung noch im dicken Gewinn liquidieren zu können …, mit einem Teil klappt es meistens dann auch, wenn ich die Menge zurückfahre auf den eigentlichen Bestand.


    Mit einer Liquidierung der Versicherung ist jedoch, wie ersichtlich, vorsichtig umzugehen!
    Den Einsatz, oder gar den jetzigen Buchgewinn kann ich besser als „Versicherungsprämie“ verfallen lassen, anstatt meine Anlagen unversichert zu haben.
    Ich kann mich heute als glücklich schätzen, dass ich den Verkauf der Puts am vergangenen Freitag in besagter Euphorie unterlassen hatte!
    Ich würde mir heute ansonsten irgendwo fürchterlich hineinbeißen!


    In jetziger Situation stocke ich mein Körbchen auf mit Call´s auf Silber, auch weit aus dem Geld, mit Basis 7.50 …
    Für um die 0.40 Euro je Oz derzeit zu haben, und vielleicht noch darunter, wenn´s noch weiter fallen sollte.
    Wenn all die verlautbarten Turnaround Argumente denn ziehen sollten, sollten diese Scheine es dann auch tun …
    Zeit haben sie dazu reichlich bis März 05.


    Time is on my side …


    Grüße
    Magor

    Die es immer schon vorausgesehen hatten, was kommt …


    „BLOOM GLOOM”
    http://www.gold-eagle.com/editorials_04/bloom042004.html


    von und mit
    Brian Bloom
    21 April 2004


    „My view is that the cheerleaders are underestimating the resolve (and power) of the Establishment. We still have an election to get through.
    Finally, I cannot get comfortable with the level of "open interest" on the futures markets. I am still focussing on the fact that there may be too many stale bulls. This needs to unwind before we can have another run at the highs. I'm comfortable to sit on cash for the moment, and I would expect to see a lot of hand wringing before the gold market finally turns up again in a few months.“


    I'm comfortable to sit on cash for the moment …
    Wieso Cash … : - ((
    der müsste, genau wie die anderen Schlauschreiber auf einem Haufen verbranntem Geld sitzen,
    oder hat jemand irgendwo seinen Aufruf gesehen zum rechtzeitigen Ausstieg, und zum trockenlegen der Munition ?
    Oder, hat er gar Durchhalteparolen geblasen, während er sich selber durch die Hintertüre hinausschlich ???


    Es bringt mir keinen Cent, Recht zu gehabt zu haben,
    hätte ich Unrecht behalten, brächte es mir mehr, viel mehr!


    „Als ich gerade Dein letztes Posting gelesen habe, fiel mir eine grosse Veränderung gegenüber Deinen früher gemachten Ansichten und Meinungsäusserungen auf.
    Unsicherheit!
    Glaube sogar Du hast Angst!“
    hattest Du mir vor einer Woche vorgehalten Thai, anstatt mit Deinem Sachverstand die Möglichkeit eines Kursrutsches mit zu erörtern und einen Königsweg zu suchen.


    Ob es Angst war, oder nur Vorahnung eines schon häufiger (ab-) Gebrannten, genau für eine Absicherung der erreichten Gewinne hatte ich vor etwas über einer Woche die Glocken gebimmelt hier, in der Hoffnung, wenn wir gemeinschaftlich unser vereintes Wissen, unser aller Hoffen und Bangen hier zusammenlegen, wir unsere Nerven dann solchen Einbrüchen nicht bereitwillig aussetzen müssten. Der erste Verlust ist meist der Kleinste! Rechtzeitig raus, oder sich zumindest absichern, wenn sichtlich ein Sturm aufzieht um nicht die Verluste anwachsen zu lassen um sie dann auszusitzen zu müssen!


    Hätten wir das getan, anstatt das Thema zu verachten, wie der Teufel das Weihwasser, dann könnten wir uns heute alle zurücklehnen und mit Silbertaler freuen:
    „Von daher kann die Zeit noch gut genutzt werden, um die eigenen Gold-/Silberpositionen schön peu a peu weiter aufzubauen.“
    Allerdings, wovon bei der jetzt kommenden Gelegenheit groß einsteigen, wie viele es propagieren, und peu a peu weiter aufbauen?
    Von dem Geld, das all die verloren haben, die auf die Durchhalteparolen gehört hatten und „drin“ geblieben sind?
    Die müssen jetzt zwangsläufig erst ihren Verlust aussitzen, geschweige denn über günstige Kaufgelegenheiten zu sinnieren!



    Wenn ich jetzt im Cartel Capitulation Watch lese:
    „One suggested I was nothing but a cheerleader for gold. I plead guilty. It’s true. I think I have called every rally the past three years and missed calling every dip. The reason for that is clear. This is a once in a lifetime opportunity. I know why the price of gold fell to where it was years ago, why it rallied to these levels, and where it is going. "When" is always the tricky part. Not to be on board when the prices of gold and silver really soar would be a tragedy. Don’t want to take that chance. The upside is too large, the downside not that great. Trading in and out to make a few bucks is not worth the risk to me of being out of position. „


    Dann kann ich nur mutmaßen, dass der Gute selbst nur mit seiner Portokasse in den Metallwerten investiert ist.
    Was war der schlau!
    Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kommt man sich im Umfeld all solch Schlauer doch etwas dämlich vor : - ((


    Und, nicht genug damit, anstatt, daß sich die „Fachleute“ auf diesem Gebiet mal sachlich darüber austauschten, wie es realistisch jetzt wohl weiter gehen könnte, auch in einem Worst-Case-Szenario, da rieselt von diesen so schlau gewesenen weiterhin meist nur Hoffnungsnährendes: Der Schmerz hat bald ein Ende, haltet durch!
    „My take is that this is their last attempt to turn both markets bearish so The Gold Cartel and friends can cover as much of their shorts as possible before the price of both gold and silver explodes.”
    Oder
    Most everyone invested in gold, silver and the shares is very demoralized, which is just the way it should be before a market turnaround.


    Also, auf explodierende Preise hatte ich gerade am Freitag noch gesetzt, wo Bognair seinen Dreiecken einen zwingenden Ausbruch entnahm. Er hatte völlig Recht behalten! Nur ging der Ausbruch in die andere, als in die erwartete Richtung los. Ihm zu Ehren ist einzugestehen, dass er klar schrieb, er würde einen Ausbruch zwar ahnen, jedoch eine geringe Wahrscheinlichkeit käme dabei auch für die falsche Richtung infrage. Dies ist bitte nicht als Vorwurf zu verstehen, ich bin selbst der Schmied meines Glückes, Deine Dreiecksphilosophie war nicht das Einzige, was mich, trotz meiner Vorahnung inspirierte! Ich glaubte zu sehr an ein Standhalten der 200-Tagelinie.


    Bei aller Überzeugung zeigt die Situation doch auf, dass man nicht un-abgesichert sein Geld anlegen darf,
    und (leider!) nur sehr gefiltert inhaliert werden darf, was all die Schlauschreiber verbreiten, die es im Nachhinein sowieso immer haben kommen sehen …


    Mann bin ich froh, dass ich aus lauter Euphorie ob soviel Positives am Freitag und am Montag noch, nicht obendrein meine Silber Puts liquidiert hatte …
    Dieses Bündel Strohhalme, meine „Versicherung“ hält mich jetzt aufrecht …
    So werden über Nacht aus kleinen grauen Gänsen große weiße Schwäne …
    Glück im Unglück könnte man dazu sagen.


    Sollte uns allen eine Lehre sein, meine ich!
    Grüße und ein Mitgefühl mit allen Mitgerupften
    von
    Magor


    Und, wie war doch noch unsere Losung?
    GOLD STRONG BUY !

    @ Jürgen
    „Es ist für mich einfach nicht vorstellbar, wie sich der zukünftige amerikanische Aktienmarkt sich entwickeln soll wenn die Zinsen steigen. Jeder gesunde Markt kann bis zu einem gewissen Grad steigende Zinsen verkraften, aber nicht wenn er auf dünnen Füßen steht. Der einzige Ausweg wäre weitere Steuergeschenke bzw. Alimentierung an die amerikanischen Bürger durch die Regierung. Wo soll das nur hinführen.? Um eine Antwort wäre ich dankbar- „


    Eine plausible Erklärung habe ich nicht, eine Antwort allenfalls:
    Mit rationellen Entscheidungen mit der Zielsetzung, vom Volk Schaden abzuwenden, hat das schon lange nichts mehr zu tun, wenn das bei den Bush´s überhaupt jemals eine Rolle gespielt haben sollte …


    Von innenpolitischen Desaster lenkt man im Allgemeinen mit aussenpolitischen Eskapaden ab,
    von dem durch die aussenpolitischen Eskapaden entstandenen Chaos lenkt man ab durch marcialische innenpolitische Heldentaten, Terroristensuche und aus dem Nichts geschaffene Steuergeschenke,
    und vor den Wahlen ist man für einen Stimmenfang auch bereit zu weitaus größeren Schweinereien,
    das Volk wird es schon irgendwie ausbaden, später …


    @ Nemo
    Tatsächlich kann die Alleinherrschaft des USD nur durch eine sich anbahnende Weltwirtschaftskrise gebrochen werden.
    Eine Umstellung der Valutierung von weltweit gehandelten Gütern wird der US-Militärapparat schon zu verhindern wissen.
    Selbst Sadam könnte noch als freier Mann rumlaufen (wenn er es nicht sowieso schon tut, wie so manch andere ehemalige Größen in US-Diensten),
    wenn er nicht an einer Umstellung der Rohölbezahlung von USD auf Euro gearbeitet hätte.


    @ Thom
    Die Unterstützung, und leider erstmal die Zielmarke bei Silber sehe ich ebenfalls bei 5.90 - 5.80, Ulfur soll es mir nicht verübeln, aber an den bereits geschlossenen Gap vom Anfang Januar, da glaube ich jetzt nicht mehr so recht dran.


    @ Karl
    Biotech und Explorer in einem ist der Kanadische Wert Clifton MIning (CFTN) der dürfte nach Abschluss der jetzigen Korrektur bei ca. 1.40 USD (Nasdaq) einen guten Wiedereinstiegskurs bieten!

    @ Nemo


    Ich weiß nicht, ob nicht die oben zitierten Zeilen von Russel, mit dem Fazit:
    "You need dollars to pay off debt"
    als Vorläufer der kommenden Entwicklung betrachtet werden könnten, bzw. ob der Bedarf an USD zur Tilgung bereits seine (vor-) Wirkung zeigt.
    Zumindest hat das seit Wochen im Chor gesungene Euro Credo bisher zumindest nicht die gewünschte Wirkung gehabt!

    Aus demselben Interview die folgende Feststellung zu Deflation und Inflation:


    „ The whole deflation argument was started, as it always has been throughout history, by those institutions that want to print more money to bail out various big and powerful institutions that are failing. To justify inflating, they scare people about deflation…a slick strategy that still hoodwinks the non-financial establishment. Printing money depreciates the currency and redistributes wealth from the lower and middle class earners of a society to the big, the bad and the ugly. Anyone interested in reading more about this can go to my website at http://www.kengerbino.com and read my commentaries.“




    Das passt wie die Faust auf´s Auge in die aktuelle Landschaft,
    Gestriger Meldung über die reichsten der Reichen in England
    kann entnommen werden, dass ein Russe mit 8 Mrd. die Rangfolge anführt, und es kann die Erkenntnis gemacht werden, dass in den letzten 2 Jahren das Gesamtvermögen dieser elitären Gesellschaft sich um 20 % erhöhte, wobei, im gleichen Zeitraum die „Niederen Schichten“ den Gürtel um zwei-bis drei Loch enger zu schnallen hatten …


    Ergo:
    Die Reichen werden immer reicher,
    die Armen immer ärmer!


    Das gibt mit der Zeit reichlich Stoff für Unruhen!
    Soziale Missstände sind Grundlage für das wachsende Sicherheitsbedürfnis der in den niederen Schichten dahinkrebsenden Masse!

    Über die allseits geübte Informationspolitik der Medien kolpoltiert
    Kenneth J. Gerbino
    in seinem Interview
    “GERBINO ON GOLD”
    http://www.gold-eagle.com/editorials_04/gerbino041904.html


    mit
    The GoldEditor.com
    20 April 2004


    wie folgt:
    The recent Argentina crisis was promoted to everyone as a debt crisis when in actual fact it was a currency crisis…a printing press crisis. None of the major newspapers in our country called it like it really was. They either didn't understand it or didn't want to rock the boat.
    Someone needs to get an editorial board meeting with the NY Times and get them to understand just two things…printing paper money is bogus…and a gold standard is a lot simpler and easier than people think. It's like a ruler…a standard of measurement…12 inches to the foot..every day…every year….it never changes. The gold standard is also simple, it's a standard of value for a medium of exchange…money…and the standard shouldn't change either. If the NY Times "gets it", then the world changes.

    B-Trend hat bei seiner Ankunft in diesem Forum hier schön rübergebracht, was ich seit einer Woche versuche aufzuzeigen:
    Daß wir auf des Messers Schneide gerade Kasatschock tanzen ..
    geht ein Schritt daneben, geht´s arg in die Hose : - ((



    Aus:
    Russell On Stocks & Gold
    http://www.gold-eagle.com/gold_digest_04/russell041904.html


    How about gold and silver? Gold is cash, but over the last few days gold is being sold as a commodity. This is stupid, but it's happening. I never argue with the markets, even when I believe they're being irrational and emotional.
    Silver may be a different story. Silver is a chameleon. In an inflation, silver becomes a "precious metal," and a monetary metal, and silver goes up with inflation. But in a deflationary situation silver is viewed as an industrial metal. In a deflationary environment, silver is not, as in the case of gold, viewed as money. If we're going into a deflationary economic collapse, holding gold doesn't worry me. But holding silver would worry me.



    Question –
    Russell, assuming your scenario, your predictions, come true, what do we do?


    Reply –
    I wish I had the perfect answer. But I don't. My instinct tells me at this stage of the game, be in dollars and gold coins. Why gold coins? Because only gold coins are "bankrupt proof." Why dollars? Because at this time, the trend is up for the dollar. Remember, the greatest debt edifice in history has, so far, been "held up" by manipulated low interest rates. And now that's beginning to change.
    And there is that little-understood thesis that I mentioned at the start of this letter. Debt is a "synthetic short position" against the dollar. You need dollars to pay off debt. As things stand, everybody's got debt, and nobody's got liquidity, which in the US is dollars. If a real squeeze on debt materializes, we could see a panic for dollars. The first broad wave of bear market deflation will see a panic for dollars. The second broad wave of the bear market could see a collapse of paper money and a panic for real money - gold.


    Richard Russell
    Editor-in-chief - DOW THEORY LETTERS
    http://www.dowtheoryletters.com/dtlol.nsf
    April 19, 2004

    Ganz große Hoffnung auf a)
    Noch grössere Hoffnung darauf, daß Thai mit A ++ recht behält!


    Etwas Bauchschmerzen jedoch bei diesem Bild hier


    http://isht.comdirect.de/chart…0000&sSym=GLD.FX1&hcmask=



    Hier einer, der im August mit einer Korrektur rechnet:
    Don Delavan
    "4-Year Cycles and Their Warning Signs"


    http://www.gold-eagle.com/editorials_04/delavan041604.html


    I still think that Wave 5 up in gold and gold stocks into August may complete the top of commodity prices that he discusses.
    A rise above $431 gold and HUI 259 will confirm that Wave 5 up is in progress to $475-$500 gold and HUI 360. But we will need to sell all gold positions at the top in August and see if deflation sets in with commodities or not.
    It depends on what the US dollar does when it hits 80 and China's economy. Because China is growing so fast, it has created a large demand for commodities, driving prices higher. If China's bubble pops along with our US bubble, then this demand could fall quickly and drive commodity prices down. Plus, the dollar could rally for several months after hitting 80, causing gold to decline for several months. But if the dollar plunges below 80, then gold would rise sharply. So be cautious when we see these critical levels


    Grüße
    Magor

    @ Karl
    " Du lehnst Dich ja gewaltig aus dem Fenster"
    schriebst Du zu Bognair, der mit einem Kursschub rechnet.


    Ist es denn nicht bei jeder Anlagenentscheidung ein sich irgendwie doch festlegen müssen?
    Ansonsten müsste man doch "draussen bleiben", oder nicht?


    Wichtig ist allerdings, den Blick sich nicht vernebeln zu lassen, klar zu erkennen, und dann auch die nötigen Konsequenzen zu ziehen, wenn man feststellt, die Spekulation, oder auch das sich festlegen auf eine bestimmte Richtung ist nicht aufgegangen!


    Denn, eine alte Börsenregel besagt, daß der erste Verlust meistens noch der kleinste ist ...


    Gruß
    Magor

    @ Thom
    "Ich weiss jetzt, welchen Gap Du meinst, ich kann mich erinnern. Dieser Gap wurde aber bereits geschlossen, als Silber danach einmal intraday bis auf 5.90 USD runter konsolidierte (bei der letzten Konsolidierung Januar/Februar)."


    Das habe ich nicht mitbekommen, daß dieser Gap geschlossen worden ist, der Tiefpunkt Ende Januar lag nach den Charts bei 6.10 herum.


    @ Bognair
    "Timing. ja, jetzt dann so langsam entscheiden und weniger diskutieren. zack."


    Wie ich geschrieben hatte, entschieden habe ich mich schon vergangenen Donnerstag / Freitag.
    Ich habe nach dem Motto gehandelt: Kaufen wenn die Kanonen donnern ...


    Die Calls sind schon seither "Im Sack".
    Jetzt müssen sich nur noch Deine Dreiecke bewähren, und zwar möglichst in die nördliche Richtung. Meine bestehenden Put´s, meine "Versicherung", kann ich jedoch erst dann abgeben, wenn die Richtung, über welche auch Du noch geringfügig Unklarheit hast, klar erkenntlich wird.


    Grüße
    Magor

    Ich finde keinen Chart, der sich so spreizen lässt, daß er den Gap aufzeigt, den ich meine, und in Erinnerung habe. Das war Anfang Januar, als der Silberpreis von ca. 5.90 auf 6.20 in einem Satz gesprungen ist. Dieser Gap ist seither nicht geschlossen worden.


    @ Karl
    „Wenn man von langfristig weiter deutlich steigenden Gold- und Silberpreisen ausgeht, dann sind die Chancen enorm, dass man mit ausgewählten Gold- und Silberaktien sehr gut verdient. Du bist dann also nicht auf Hebel-Papiere wie z.B. Zertifikate und Optionsscheine angewiesen, um gut zu verdienen“


    Du verkennst den Federlass, wenn gleichzeitig der USD nachgibt. In den Metallen selbst war auf dem Wege die letzten zwei Jahre nichts zu verdienen, ausser, Du hast gleichzeitig mit Optionen USD verkauft, oder Euro gekauft.


    Deine 50% herausnehmen ist schon ok, dennoch lege ich auch die anderen 50 % lieber auf´s Trockne, wenn ich sehe, daß es abwärts gehen wird.


    @ Gregor
    Nein, ich operiere eigentlich weniger mit nicht verfallenden Optionen.
    Sehr gute Erfahrungen hatte ich gemacht mit Kurzläufern, die völlig aus dem Geld waren.
    Da bekomme ich im Allgemeinen eine ganze Masse für wenige Geld.
    Ich will ja nicht eine Absicherung gegen 3-5 % Bewegung, ich suche Absicherung gegen große Sprünge, wie gerade z.B. gewesen. Die rauschen bei solchen Bewegungen rasch in´s Geld und wirken dann sozusagen als eine Versicherung. Sollte es andersherum laufen, das Silber weiter anziehen, verdiene ich am Silber, und die Versicherungs-Prämie ist halt eben ganz oder teilweise futsch, diesen Abschlag kann ich dann locker ertragen!


    Jetzt im Abwärtstrend kaufte ich z.B. (wie im Vorposting erwähnt) weit aus dem Geld liegende Calls auf Gold, September 2004 mit Basis 480, je Oz. für 0.20 Euro, und Silber März 05, Basis 7.50 USD, für 0.60 Euro.
    Sollten die positiven Annahmen zutreffen, werden diese Papiere durch ihren Hebel stark zulegen, und ich mit dem Gewinn den direkten Kauf von physischem Material verbilligen.


    Sollte es wider Erwarten doch noch weiter in die falsche Richtung gehen, werden meine Put´s auf Silber, die ich bei ca. 8.20 gekauft habe, einen gewissen Ausgleich schaffen.
    Richtig ist es, daß hier das Timing das A und O ist, ich z.B. gerade bei den letztgenannten ich schnell raus muß, um den bisherigen Gewinn zu sichern, falls es erkennbar wird, daß die Reise nach Norden geht.
    In dem von Bognair veröffentlichtem Aufsatz von Harry Schultz stand es ebenso, daß man schlafen ein andermal kann, jetzt muß man hellwach sein und aufpassen.


    Demzufolge suche ich auch ein Gefühl dafür zu bekommen, wann es etwa brenzlig wird und es (wennauch vielleicht nur zeitweilig) in die verkehrte Richtung gehen könnte, allseits lesbare, nur rosarote Beiträge, die sind dabei wenig hilfreich.


    Grüße und ein schönes Wochenende noch
    wünscht
    Magor

    Schön Bognair, daß Du, der es von seiner Anlagestrategie her am wenigsten nötig hast Dich mit Absicherung bzw. Gewinnverstärkung zu beschäftigen, das Thema mit anpackst!


    Die von Dir angegebenen Spekulationen, ob es eine Korrektur oder Beeinflussung war, wären sicher interessant. Eine Gewissheit darüber, daß es eine Beeinflussung war führte höchstens zu der Hoffnung einer schnelleren Korrektur der Korrektur. Für den Chart ist es egal, warum der Kurs runter ist, er ist runter!
    Sich zu beschäftigen gilt es demnach mit dem IST. Fakt ist, es ist eine Korrektur erfolgt.
    Entscheidende Frage ist, ob diese Korrektur hiermit abgeschlossen ist?


    Die Instrumente, die Du erwähntest, sind nämlich dann nicht nur hypothetisch irgendwann in Zukunft anzusetzen! Nein, bei der Gewissheit, Silber und Gold haben ihre Korrektur abgeschlossen, so, wie Le Metropole Café es prognostiziert in Thai´s Beitrag hier vor meinem:
    “As silver has risen in price the past two sessions, its liquidation should be over.
    Silver has a couple of sizeable gaps to shoot for on the upside.
    Could we ever have dreamed up a more bullish scenario than we have for gold at the moment?”


    Dann müsste ja jetzt an Zukauf gedacht werden, oder, wie erwähnt, an den Kauf von Instrumenten zur Verbilligung eines späteren physischen Kaufes,
    dann böten sich Chancen, die zu nutzen wären!
    z.B., ein derzeit weit aus dem Geld liegender Call auf Gold
    GLD.FX1, WKN A0CSDF
    Call-OS
    480,000 / 13.09.04
    UBS Investmentbank AG


    Welcher derzeit bei um die 0.22 Euro je Oz. notiert,


    oder auf Silber
    SLV.FX1 WKN A0CSE1
    Call-OS
    7,500 / 14.03.05
    UBS Investmentbank AG


    mit derzeitigem Kurs bei 0.60 Euro je Oz.


    Bei den in Euro rechnenden Anlegern müsste zur Kursabsicherung dann jetzt auch an einen Put auf den USD oder Call auf den Euro gedacht werden.


    Die entscheidende Frage stellt sich somit:
    Ist die Korrektur vorrüber?
    Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Kauf solcher Instrumente?


    Für mich stellt sich auch die Frage, ist demnach jetzt der Zeitpunkt, mit meinen bei 8.20 gekauften Put´s auf Silber, die den bisherigen Kursverlust etwas abgefedert hatten, nun Kasse zu machen, ...
    oder sollte diese Versicherung, selbst auf die Gefahr hin, daß sie bei einem Wiederanstieg wertlos wird, lieber behalten werden, weil ein nochmaliger Durchbruch evtl. zu dem von mir erwähnten Gap bei 6.0 möglich wäre ???


    Grüße
    Magor

    da ist leider anscheinend so einiges recht falsch rübergekommen ...
    mag an mir gelegen haben : - ((


    Nein, ich habe diesen, von so einigen von Euch aufgegriffenen Beitrag nicht aus Verbitterung über Verluste geschrieben, die mir sicherlich entstanden sind bei meinem recht heftigem Engagement im Metallsektor!


    Mich ärgert ganz einfach, daß ich, trotz meiner eigenen Vorahnung eines Rücksetzers, anstatt daraus Profit zu machen, trotz meiner Absicherungspositionen herbe Verluste einfahre!


    Als Lehre aus der Geschichte wollte ich aufzeigen, daß wir hier diesen Aspekt völlig ignorieren.


    Sicher haben einige den Rücksetzer geahnt Ulfur, sogar ich! Ich habe einige von den Mahnern sogar selbst gepostet. Mich ärgert dabei, daß ich nicht auf meine eigene Vorahnung gehört habe, und nicht bei den „Beweglichen“, d.h. Aktien draussen geblieben bin. Die einen zum drinbleiben ermunternden Veröffentlichungen liest man zu solchen Zeiten nur allzu gerne, und findet in denen auch eine gewisse Logik.


    Das ist ja, was mich ärgert. Hier sind wir ein Haufen Experten zusammen, und leisten uns solch ünnötige Faux pas!



    @ Thai,
    „Als ich gerade Dein letztes Posting gelesen habe, fiel mir eine grosse Veränderung gegenüber Deinen früher gemachten Ansichten und Meinungsäusserungen auf.
    Unsicherheit!
    Glaube sogar Du hast Angst!“


    Nein Thai, das siehst Du nicht ganz richtig.
    So leicht ändere ich mich nicht mehr, und mich ändern lassen erst gar nicht.


    Du hast das irgendwie in den falschen Hals bekommen.
    Du hattest empfunden, daß ich mit meiner nachfolgenden Aussage

    "Einzusehen ist natürlich, dass gerade solche Gurus, auch unser lieber ThaiGuru, um ihre Überzeugungsarbeit nicht selbst zu gefährden, zum Aussteigen gar nicht blasen dürften … "


    Dich irgendwie angreifen wollte.
    Da habe ich keinerlei Grund zu, das liegt mir fern!
    Könntest Du versuchen den Satz mal aus dem Gesichtspunkt zu verstehen, daß, wenn Du, dem schließlich doch einige potentielle Investoren zuhören, und andere, wie Clif Droke z.B. bei der Befürchtung einer Korrektur eine solche Warnung ausrufen würden, dann doch erst recht eine Korrektur erfolgen würde, weil all ihre Jünger, und das wären ja nicht wenige, rausspringen würden ...
    Das wäre doch irgendwie kontraproduktiv, oder?
    Das war kein Vorwurf, es war nur eine logische Folgerung.


    Also sehe ich in Dir nicht den von Dottore Lupo genannten Permabullen, jedoch einen im Interesse der Goldpreisentwicklung auch Risiken nicht scheuenden, sicherlich gutmeinenden Berater!


    Ob ich Angst habe? Bin heute anders, als früher ..
    Nun, Angst um mein Investment habe ich immer, und hatte ich auch immer.
    Wie schon mal erwähnt habe ich in meiner seit 3 Jahrzehnten anhaltenden Euphorie im Edelmetallsektor aus lauter Überzeugung auch schon mal vergessen die reichlich dagewesenen Buchgewinne zu realisieren … und, diese Gelegenheit kam üblicherweise nur alle 10 Jahre einmal.
    Mit 100 % Investment im Metallsektor, insbesondere in Silber, davon ½ physisch und ½ Papiere empfinden mich, ganz im Gegensatz zu Dir, so manch andere mehr als mutig, manche sogar als hirnverbrannt. Dementsprechend haut eine Korrektur von guten 20 % bei mir auch recht kräftig durch!
    Über offensichtliche Fehlleistung in meinen eigenen Transaktionen ärgere ich mich sicher, wie ich mich über den jetzt entstandenen Verlust anstatt dem Ergreifen der sich bietenden Chance ärgere!
    Und, ich glaube ich stehe mit diesem Ärger nicht alleine da.


    „Ich sehe ganz einfach im Gegensatz zu Dir noch überhaupt keine fundamentalen Gründe, mich selbst, oder irgend jemand anders dazu zu bewegen jetzt Gold und Silber, respektive die Aktien zu Verkaufen“
    So war das nicht geschrieben Thai!
    Von Gold und Silber verkaufen war nicht die Rede, und vom Glauben abfallen erst gar nicht!!!
    Bei Aktien allerdings hätte ich bei rechtzeitigem aussteigen mir persönlich schon einen großen Gefallen getan, anstatt die Buchgewinne erst mal wieder sausen zu lassen.


    Ich vermisse hier und in den vielen Aufsätzen der Autoren unter Gold-Eagle z.B., Gedanken und Ideen darüber, wann es angebracht wäre und wie es am besten anzustellen wäre das Erreichte abzusichern.
    Hier hatte noch am ehesten der zwischen Bognair und mir diskutierte Harry Schultz in seinem Rundschreiben auch „Versicherungen“ in Form von Optionen dringendst empfohlen.


    So wollte ich mit meinem Posting nicht
    „Schuldige zu suchen um eigene Unsicherheiten, Handlungen, oder sogar Ängste zu übertünchen .. „
    sondern ich wollte schlicht und einfach anregen, in unsere Diskussionen hier auch Möglichkeiten zu diskutieren das Erreichte Niveau zum richtigen Zeitpunkt und mit geeigneten Mitteln auch abzusichern.


    @ Thom
    Der US Immobilienindex ist wahrlich nicht mit der Silberkurs-Entwicklung zu vergleichen. Ich nehme an, Droke erwartet bei beiden, nach der doch stark ausgefallenen Korrektur nun eine heftige Gegenbewegung, allerdings, und hier sprach er nur vom Immobilienmarkt, sieht er den Kurs dann endgültig abkippen.


    @ Silbertaler
    Ich mache es genauso, und einige Male schon recht erfolgreich, am angenommenem Ende von Korrekturphasen anstatt z.B. in physischem Silber in Call-Optionen auf Silber zu investieren (meist eine mehrfache Menge davon, was ich eigentlich physisch kaufen wollte) um mit dem Gewinn aus der Option den physischen kauf zu subventionieren. Das praktiziere ich auch, wie hier schon mal beschrieben, auch am angenommenen Ende einer Kurs-Rally, und zwar in Put´s auf Silber, auch auf die mehrfache abzusichernde Menge, die den Kursrückgang des Metalls durch den Kursgewinn der Option abfedern sollte. Hier ist natürlich das richtige Timing das A und O! Was mir diesmal, worüber ich mich schon ärgere, nicht ganz gelang.


    @ Ulfur
    „ Die von Dir genannten Anzeichen für einen Rücksetzer sind leider auch nicht eindeutig“
    sicherlich nein!
    Das ist, was ich zur Optimierung meiner eigenen Entscheidungen, aber auch der Entscheidung ähnlich sicherheitsbedürftiger hier, hier auch diskutiert, optimiert sehen würde! Da meinte ich, im finden einer Eindeutigkeit könnten wir uns schon ganz gut ergänzen, anstatt den Gedanken an eine mögliche Absicherung, aus welchen Überzeugungen auch immer, erst gar nicht aufzugreifen.
    Und selbst, wo ich u.A. Brady Willet hier auch zitiert hatte, und seine Vorahnung sich als richtig erwies, wurde das weder hier zur näheren Beleuchtung aufgegriffen, noch von Willet im Kontext durchgehalten, selbst ich hatte mich allzu gerne von der Möglichkeit eines Kurseinbruches viel lieber mit all den vielen anderen, weitaus optimistischeren Prognosen ablenken lassen.


    Der Auszug aus Ric Ackermann´s Aufsatz sagt mit Klarheit aus, was ich hier diskutieren wollte, und worauf ich das Augenmerk der Gemeinde eigentlich richten wollte:
    “ … He reminds us that the real losers in the 1980s, when gold plunged from an all-time high of $850 an ounce, were not the bears, but rather bulls who stayed too long at the party. They made plenty of money on the way up, Bob notes, but on the way down they were too terrified to sell -- and their erstwhile gurus failed them miserably by never even sounding the alarm.

    Some of the most bullish gold bugs I know are getting more nervous about their portfolios with each passing day. To be sure, some gurus remain as bullish on precious metals as ever: Jim Dines, James Sinclair, Larry Edelson, Martin Weiss and Doug Casey, to name some of the most visible ones.”
    (einen zumindest hat der Ackermann übersehen : - ))


    @ Bognair
    „deine überlegungen sind legitim, doch meiner meinung nach zum falschen zeitpunkt.“
    Das ist ja, was mich ärgert! Mit diesen Überlegungen hatte ich just zum rechten Zeitpunkt angefangen, bin sogar ausgestiegen aus den Aktien, hatte die physische Ware mit Puts abgesichert, und habe doch wieder angefangen aufzustocken, Put´s wieder abzubauen,da ich mich durch all das Positive um mich herum vollkommen auf dem Holzweg wähnte.
    „ ich bin zum ersten davon überzeugt dass Gold vor einem gewaltigen ansteig steht, weil es mir die charts gezeigt haben .. ich bin auch von einem weiteren Anstieg überzeugt Bognair, wie Du weißt bin ich ebenfalls Chart-Gläubiger, wenn ich auch meine Linien etwas anders ziehe, als Du Deine. Im Gegensatz zu Dir, der mit Dreiecken arbeitet, benutze ich nur die simplen Trend-Begrenzungslinien und achte auf die sonstigen Widerstände.
    Meine Linien besagen, dass erst die 430 überwunden werden wollen, bevor die Reise weiter nach oben gehen kann.



    @ Wasserzeichen
    Danke für Deine guten Wünsche! Den „Schock“ habe ich schon überstanden, wie die Meisten anderen auch, zumindest, die, die investiert sind in dem, woran wir gemeinsam hier glauben.
    Ich appeliere hier eigentlich nur dafür, dass aus solchen Situationen Lehren gezogen werden sollten, gemeinsam, und nicht wie ein Strauß, den Kopf in den Sand stecken und den Sandsturm über sich hinwegfegen zu lassen, denn, weiß ich, wie gerupft mein Federkleid danach aussieht!


    @ Goldinvest
    „ Ich glaube es geht einem Teil der Poster hier genau so wie mir ... „
    Das ist was ich meine, so ganz alleine kann ich mit dieser Wut im Bauch nicht sein.
    Wenn´s dennoch gut gegangen ist, ist es eine Freude, jedoch keine Entschuldigung für den Leichtsinn!
    Das ist, warum ich anregen möchte, diesen Aspekt einer doch realistisch möglichen Absicherung hier mit Einzug halten zu lassen, nicht nur einmal drüber reden, bzw. schreiben,
    nein, wie ein Chamäleon mit Vorsicht auch in diese Richtung schielen,
    Wir alle! Um dann nötigenfalls, genauso, wie für Einstiegschancen, auch für den evtl. temporären Ausstieg, oder zumindest ein hochfahren der Absicherungen dann zu appelieren!



    Grüße
    Magor

    Clif Droke
    Schreibt in seinem letzten Aufsatz,
    „Effects of 10-year cycle already being felt”
    Herausgegeben mit Datum vom 15. April:


    http://www.gold-eagle.com/gold_digest_04/droke041404.html


    “Why did RMS plunge so steeply? And for that matter, why has silver plunged so steeply in such a short amount of time? Because both the real estate equities and the silver market had pulled way too far out of alignment with their respective 30-week moving averages, the sub-dominant interim trend indicator for these markets”


    “RMS plunged below its 30-week moving average for a total loss of 100 points from its year-to-date top. The steep correction took place sooner than I expected in terms of time ..”


    Jedoch:
    “I believe we'll see at least one final upward thrust in real estate prices before the real estate "bubble" finally pops. This could be a humdinger of a rally, though (once the current correction has ended), so be prepared for the most extreme upside move you can imagine.”
    (hier spricht er zwar ausschliesslich vom RMS – Index, doch der zu erwartende Thrust gilt ebenso für Silber)
    usw.



    Da ist etwas, was mich stört am ganzen Geschreibe!
    Er will es im Nachhinein genau gewusst haben, was kommt.
    Und das schreibt er, obwohl er vorher jedoch nicht zu Gewinnmitnahmen / Absicherung geraten hatte!


    Da ist etwas, was mich stört an vielen solchen Schreibern!!
    Die meisten, wenn nicht alle wollen es im Nachhinein gewusst haben, was kommt.
    Und das, obwohl ich vorher kaum von einem gelesen hatte, daß er zu Gewinnmitnahmen / Absicherung rate!


    Da ist etwas, was mich stört an meinem eigenen Verhalten!!!
    Aus all meiner bisherigen Erfahrung hätte ich es sehen müssen, was offensichtlich kommt,
    ist doch nicht so neu so ein Rückschlag, machen wir doch zum zig-sten Male durch,
    so habe ich nicht in dem Maße dafür vorgebaut,.wie es erforderlich gewesen wäre!
    Warum eigentlich nicht???
    Einfach: Weil ich mich von all diesen, an und für sich es ja gut meinenden Schreibern, die es im Nachhinein nun doch gewusst hatten,
    weil ich mich von denen habe einlullen lassen und einen Teil der vorsichtshalber schon in Cash gewandelten Papiere,
    wider besseren Wissens mir doch wieder zugelegt habe,
    anstatt den Rückschlag seelenruhig abzuwarten und dann erst wieder einzusammeln!
    Ich hatte es doch gewusst! Es bleibt auch dann ärgerlich, wenn es nur eine interim Korrektur, und eine interim Verringerung meines eigenen Anlagekapitals sein sollte, auch dann! Andernfalls erst recht!
    Buchgewinne realisieren bekanntermaßen die wenigsten an der Börse, reale Verluste dafür umso häufiger!
    Eigentlich erhoffte ich mir, gemeinsam schlauer zu sein …


    Im Nachhinein sind wir alle immer schlauer.
    Jedoch, wofür sind wir alle börsenerfahrenen Schlauberger hier auf einem Haufen, in einem Board, das sich zeitnah gerade mit dem Geschehen beschäftigt,
    wenn wir untrügliche Warnzeichen nicht sehen, oder nicht sehen wollen,
    wie sie da waren:


    - Überhitzte Kursentwicklung insbesondere von Silber
    - weiter steigende Metallpreise, obwohl der HUI und der XAU schon stagnierte,
    - trotz wochenlangen Unkenrufen temporär zumindest wiedererstarken des USD,
    wovon wir alle wissen, dass das einen Rückgang der Metallkurse, ergo des gesamten Metallsektors zu Folge haben wird.


    Was für Zeichen brauchen wir denn noch???


    Es ist hier im Board genauso, wie es bei all den Schreiberlingen ist! Die Hoffnung übertüncht die Realität, trotz gutem, bis sehr gutem Einschätzungsvermögen der Mitstreiter hier von der Kenntnislage her gesehen. Dennoch, keiner wirft den Punkt auf:
    Kinders, es wäre Zeit das Geld rauszuziehen, auf´s Trockne zu legen um nach einer gewissen Zeit, die ja dann für uns Beobachter früh genug ersichtlich sein wird, wieder verstärkt einzusteigen.


    Wir, die hier Mitwirkenden, die „ mit Ängsten und Sorgen behafteten Anleger“ schweben insbesondere in diesem Thread hier zwischen zwei extremen Gegensätzen in der Anlagephilosophie,:
    Bognair, der nicht investiert, sondern nur tradet,
    der seine so fleissig erstellten Postings und Kommentierungen jedoch überwiegend auf sein Trading ausrichtet, seine Empfehlungen also meist kurzlebiger Natur sind, demnach ganz selten brauchbar für mich, bzw. für die meisten hier, meine ich zumindest,
    und Thai, für den mit seiner Langzeit – Strategie, aus Überzeugung, irgendwann muß es schon weiter aufwärts gehen, selbst ein Verkaufen um danach günstiger einzusteigen sich verbietet. Er meint, eines Tages könnte es ganz plötzlich hochschiessen, und gerade dann wäre man vielleicht raus.


    Bognairs Strategie mag rein aus seiner Sicht für ihn persönlich ja angehen, und naturgemäß hat er seine Engagements im Trockenen, wenn´s Bergab gehen sollte. An Thai´s Strategie wäre auch nicht zu zweifeln, wenn man die vergangenen Jahre betrachtet, jedoch hätte auch in der Zeit einiges zusätzlich mitgenommen werden können, was ein angenehmer Nebeneffekt gewesen wäre. Was allerdings wesentlich wichtiger gewesen und auch jetzt wichtig wäre, ist das sich Ersparen von Ungewissheit und einem möglichen Risiko, ob Er, wie auch der vorher zitierte Clif Droke, letztendlich auch Recht behält.


    Einzusehen ist natürlich, dass gerade solche Gurus, auch unser lieber ThaiGuru, um ihre Überzeugungsarbeit nicht selbst zu gefährden, zum Aussteigen gar nicht blasen dürften … : - (((


    Wenn die Rechnung allerdings irgendwann mal nicht aufgeht,
    das bedeutete dann aber für mich und so einigen Mitinvestoren, unter Umständen ein Hinterherweinen nach leider nicht realisierten Buchgewinnen : - ((


    Ist ein Spagat, weiß ich, es wäre dennoch irgendwie zu schade, oder???


    Allerdings gäbe es da einen Königsweg: So wie vor einer Woche mit Bognair diskutiert:
    Rechtzeitige Absicherung der erreichten Kurse durch Optionen.


    Meinungen hierzu?



    Grüße
    Magor

    Wenn Bognair schon so fleissig war heut, dann will ich schnell mein Scherflein beitragen!


    Gold dürfte anhand der sehr starken unteren Unterstützungslinie 400 nicht unterschreiten (Verlängerung der Linie Juli 342 - März 394), auch ist bei 400 als starker Widerstand die 200 Tages-Linie.


    HUI bremst oberhalb der 200 Tage-Linie ab und hat schon wieder abgedreht.


    Alleine bei Silber, da weiß ich nicht so richtig.
    Ich will nicht unbedingt recht behalten, auch kann ich es in den Charts nicht mehr finden, aber, wenn ich mich recht erinnere, da war bei Silber noch ein Gap kurz oberhalb von 6 zu schliessen, wie ich vor Kurzem schon einmal erwähnte …
    (Kann keiner mal aufgreifen, ob die Postings hier nicht eine lfd.-Nummer erhalten könnten zur leichteren Referenz?)


    Gruß
    Magor