Ich hatte nicht vorgehabt, wie hier es in den heutigen Beiträgen ein wenig unübersichtlich üblich ist,
seitenlange Gesamtzitate von Vorbeiträgen einzustellen. Ich habe aber auch nicht beabsichtigt, durch Auslassungen jemanden, aus dem Zusammenhang gerissen -demnach also falsch zu zitieren! Ich wollte nur die Grund-Tendenz
aufzeigen, daß eher negative Einstellung gegenüber Absicherungen vorherrscht, und nicht jemandem auf die Füße treten!
Sicher ist es jedem seine persönliche Sicht, ob er Absicherungen für seinen Bedarf für sinnvoll, oder nicht sinnvoll erachtet! Sie basiert auf seinen Erfahrungen, und keinem sollte seine eigene Weltanschauung genommen werden!
Angesichts der einseitigen Kommentare zu der zaghaften Anfrage von Wertschmelze hatte ich aufzeigen wollen, daß interessanterweise in den Foren immer schon die Gegner von solchen Absicherungen in erdrückender Mehrheit sind. Deren Argumente allerdings selten allgemeingültig, noch überzeugend sind.
Und, mit Verlaub ... eine Absicherung der mühevoll erreichten Kurse ist nicht nur für Neueinsteiger eine Sinnvolle Maßnahme! Meine ersten Ünzlein hatte ich bei 3.0 USD erworben ..., und die, trotz gelegentlicher Fehlgriffe, nach einigem Lehrgeld zahlen, genau mit diesem Vorgehen vermehrt.
Der anfänglich bei Kursrücksetzern aufkommende Horror -verkaufen oder doch durchhalten - hat die mit ihm einhergehende Kraft zur Lähmung der Entscheidungsfähigkeit damit auch weitestgehend verloren.
Was es bringt ...? Das ist doch schon etwas, oder?
Was es daneben bringen kann? Eine Verlustbegrenzung bei Rücksetzern und anstatt dem Verlust eine Mehrung des Bestandes!
Z.B. beim sichtlich überhitztem Kurs von 29 USD ... wo schon ab 25 eine Korrektur in der Luft lag ...
Silber-Verkauf-Option mit Basis 23 USD / Laufzeit März 2011 für etwa 0,40 Euro ..davon 2 Stck. je Bestand an Silber-Unze kaufen.
Die Ergebnisrechnung bei Rückschlag auf 18 USD (zum Laufzeitende der Option) wäre:
USD Wertverlust des Metallbestandes = 29 - 18 = 11 USD zzgl. 2 x 0,40 = 0,80 Euro gezahlter Optionspreis.
Erhalt aus Option = 23 - 18 = 5 USD x 2 Optionen = 10 USD
Tatsächlicher Verlust demnach je Unze Bestand = 11 USD - 10 USD = 1,00 USD zzgl. 0,80 Euro
Mit etwas Glück ist gar noch ein Restwert der Option vorhanden, wenn der Optionsverkauf vor Ablauftag erfolgt,
d.h. wenn der Silberkurs z.B. im Januar die 18 USD erreichen sollte.
Dann ist die Option 5 USD + Zeitwert von etwa 1 USD = 6 USD wert, also x 2 = 12 USD je Unze Bestand.
Die ausgeschüttete Summe als Kompensation für den Wertverlust in Silber re- investiert hiesse, für jeweils 3 x Optionserträge (= 18 USD) wäre zu dem Zeitpunkt je eine Oz zum Bestand hinzulegbar = Mehrung des Bestandes an echtem
Material ( für die, die nicht an Papier, sondern nur an Oz für Oz und Oz glauben ..).
Bei Fehlspekulation ... und der Silberkurs ist im März 2011 bei 35 ..
Naja .. über die dann in den Sand gesetzten 0,80 Euro weniger Avance je Oz Bestand mache ich mir sehr wenig Gedanken ..
Tatsächliche Miese entstehen nur, wenn der Silberkurs oberhalb der 22 und unterhalb von 30 dümpeln wird.
Dann müssen diese "Versichungskosten" als solche abgeschrieben werden.
Trotz verschiedentlich erlittener Totalschäden (solcher Optionen) hatte es sich bei den doch recht heftigen Auf - und Ab´s über den nicht gerade geringen Zeitraum hinweg als absolut richtig erwiesen, bei vermeintlich hohem Kursstand einige Oz
zur rechten Zeit in eine solche "Versicherung" umzutauschen.
Jedem seine eigene Erfahrung, wohlgemerkt!
Grüße
Magor