Beiträge von trenntWände

    Übrigens; wenn wir schon von Regierung und Vertrauen reden, gibt es eigentlich neben (nominaler, aber ok, Kursrisiken habe ich selbst bei Gold oder Silber) Absicherung von Konten und Rettung großer Unternehmen wie Opel etc. auch was für Versicherungen bzw. ist es geplant?

    Der Staat nimmt die Summe x an Steuern und die Summe y aus dem Verkauf von Staatsanleihen ein. Davon bezahlt er seine Leute, baut Autobahnen, hält das Sozialsystem über Wasser und bezahlt Zinsen und Tilgung der Altkredite.
    Die Versicherungen nehmen Gelder ihrer Kunden, davon bezahlen sie ihre Leute, bauen ihre Paläste, geben Geld an die Banken (z.B. viele schöne unbesicherte HRE-Anleihen verschiedenster Laufzeiten), die Regierungen (tolle AAA-geratete U.S.-Staatsschulden) und Unternehmen (kaufen tolle Sky-, Borussia-Dortmund- und Beate-Uhse-Aktien) und zahlen Geld an Altkunden und Aktionäre aus.


    Wie soll der eine Betrüger dem anderen denn helfen? Ohne Riester-Deppen, der alles bezahlt, läuft die Sache nicht.

    Warscheinlich wollen die abwarten, daß in der Zwischenzeit das von den Volksschädlingen in Berlin geplante neue Zwangsgesetz zu den offenen Immo-Fonds in Kraft tritt. :thumbdown:


    Habe nicht mehr allzuviel von dem Zeug, mir geht´s mehr um´s Prinzip.
    Habe schließlich keinen geschlossenen Fonds gekauft.


    Mich würde interessieren ob die das in den AGB´s drin haben. Man müßte doch rechtlich dagegen was machen können! :cursing:

    Ein Gesetz ist immer Zwang, sonst bräuchte man es ja nicht zu beschließen. Im Fondsprospekt steht das mit der Schließung schon drin, aber beim Verkauf dieses Drecks wird da natürlich abgewiegelt, genauso wie beim Lehman-Zertifikate-Emittentenrisiko.


    Auch bei den Anleihen ohne Laufzeit, die jedes Jahr vom Emittenten gekündigt werden können, gingen alle Käufer davon aus, daß keine Bank das auch tun würde, bis es die Deutsche Bank (danach auch noch einige andere) dann prompt bei mindestens zwei Anleihen weiterlaufen ließ (war Anfang 2009, glaube ich).


    Wo soll denn auch das Geld herkommen, wenn keiner den überteuerten Immo-Müll haben will?

    Man stelle sich vor, ein Lastkraftwagenfahrer mit "Transportlizenz" hat, wenn er in Rente geht, noch 300.000 EUR in Petto!

    Der Lizenzkäufer hat die hunderttausenden Euronen ja nicht in der Tasche, daher dürfte das wie so oft eine Abstotter-Geschichte über viele Jahre gewesen sein. War aber ein feines Schneeballsystem, denn den erträumten Hunderttausenden stand ja kein echter Gegenwert gegenüber, sondern nur die Erwartung ewig steigender Gewinne aus der Lizenz und nicht zuletzt zukünftigen Lizenzverkaufs zu noch höheren Preisen.
    Plopp, und die Lizenzblase ist geplatzt.

    Wenn man so eine Überschrift liest, denkt man sich: "Aha, wird wohl wieder mal um schwarze Schafe gehen, die sich an den Goldhype dranhängen".
    Weit gefehlt: 'Aber nicht alles, was "Gold" ist, glänzt auch. Das gelbe Edelmetall sollte nicht das komplette Portfolio ausmachen, nur 3 - 5%, rät Paul Zemsky von ING Investment Management. Es sei ein Hedge gegen Unsicherheit und diene der Diversifizierung.


    Heutzutage ist es einfacher denn je, sein Geld in Gold anzulegen. Man muss nicht mehr Münzen oder gar Barren erstehen, sondern kann sehr komfortabel in börsengehandelte Fonds (ETFs) investieren.'


    Warum dieser Dummbaddel in Überschrift und Text Gold in Gänsefüßchen setzt, bleibt wohl für immer sein Geheimnis...
    Anscheinend ist er auch der Meinung, Barren seien giftig oder glitschig oder sonstwie anrüchig.


    GANZ SCHWACH, @GS! :thumbdown:

    vom brillanten paranoia aus dem DGF: Goldpreisdrückung und Aktienkursstützung
    Auszug: 'Ich vermute allerdings, daß, wenn diese Praktiken in Foren moniert werden, eigentlich nur die Tatsache des eigenen Tradingmißerfolgs kaschiert werden soll.


    Die Manipulationsvorwürfe erstrecken sich dann ganz schnell auf alle Tradingbereiche, wo man einen Schuldigen sucht.


    Ich find's echt lustig, weil ja die wenigsten zu ihren Börsenverlusten stehen.
    Schlecht maskiert geben sie dann doch die Wahrheit preis.
    :thumbup:

    Zum jetzigen Zeitpunkt kann man jedoch sagen, dass der ?große Boom? des Goldes, der mit Eintreten der Finanzkrise begonnen hat, vorbei ist.

    Hmm, klingt ähnlich dem hier: "Ich halte das derzeitige Goldpreisniveau für eine liquiditätsgetriebene Übertreibung. Mit dem Näherrücken der Straffung der Geldpolitik dürfte dann der Goldpreis etwas nachgeben. Damit rechnen wir allerdings erst im nächsten Jahr", sagt laut "finanzen.net" auch Dora Borbély, Rohstoff-Expertin der Dekabank.'


    Das war im Oktober 2009; die Dame meinte demnach, daß 2010 die Geldpolitik gestrafft würde (hat man dann ja seit 05/10 sehr schön am Aufkauf der faulen Staatsanleihen durch die EZB gesehen, hehe). :D

    Den Geldhäusern im Reich der Mitte drohen massive Verluste aus Krediten für Infrastrukturprojekte.

    Ich glaube, mich erinnern zu können, daß schon 2006 ein Vertreter der chinesischen Notenbank die Kreditexzesse scharf kritisierte, was aber zu keinerlei Konsequenzen wie Zinserhöhungen führte. Greenspan warnte 1996 auch schon vor "irrationalem Übverschwang" an den Börsen, aber da war der Zug ja auch schon nicht mehr zu stoppen.


    P.S.: Habe auf die Schnelle nur etwas aus Mai 2007 dazu gefunden: Global Economic Collapse

    Sparen bedeutet ja entweder, Geld zurückzulegen oder weniger auszugeben.
    Steigen die Kosten, kann ich ja nicht mehr zurücklegen, ich kann nur bei den Ausgaben was abknapsen.
    Geld zurücklegen bei erwarteter Geldentwertung macht ja sowieso kein klar denkender Mensch.

    ... Dann nehm ich das mit den Dosenfusel natürlich zurück. :thumbup:


    ... kann man genauso zur Arbeit schaukeln wie mit nen Dacia

    Ist ja nicht schlimm, wenn man es mit den Dativ nicht so hat.
    Aber wenn man so unreif ist wie du und noch nie gearbeitet hat so wie du, sollte man doch besser weiter bei MMNews kommentieren und unter seinesgleichen bleiben.

    Ja, die alten Strukturen und Eliten müssen beseitigt werden. Verlorener Krieg oder Revolution, alles andere ist Murks.

    Den ersten Schritt hast du schon erlebt. Nämlich, als sich das Merkel hinstellte und alle Spareinlagen garantieren wollte. Das war schon so, als ob der Hehler zum Bestohlenen sagt, der Stehler sei ein ehrlicher Mann, aber der Bestohlene solle keinesfalls in seine Brieftasche schauen, das wäre nämlich ganz schlimm für alle.


    Ansonsten wird man wohl eines Sonntags im Radio drüber informiert werden, so wie es bei den vorangegangenen "Reformen" war.

    Jetzt, ein gutes Jahr später, ist ein nächster Schritt erfolgt: Das unbegrenzte Ausgeben von Geld gegen staatliche Schuldpapiere, beschlossen an einem Sonntag gegen alle Gesetze und vorherigen Beteuerungen, versteckt hinter einem Getöse um einen Rettungsschirm, der nie aktiviert werden wird, weil ja kein Engpaß bei der staatlichen Geldbeschaffung mehr auftreten kann.


    To be continued.

    man muss lernen zu kaufen und auch wieder zu verkaufen

    Dabei sollte man sich immer in die Position seines Gegenüber (von dem man kauft bzw. an den man verkauft) hineinversetzen, denn einer der beiden Handelnden liegt immer falsch. Welcher der beiden derjenige ist, kann sich kurz-, mittel- und langfristig natürlich auch ändern. :P
    Manche wollen für eine Unze Au viermal den DOW kaufen: DGF-Beitrag mit Link


    Ich nicht. ;)

    der Betrug der Banken ist schon seit Jahren bekannt. ;)

    Den Beteiligten war natürlich klar, daß das Dreck war, den die Banken bei der KfW zwischengelagert haben. Darum haben sie ja sofort zugegriffen, als ihnen die vermeintlich sichere Investion in U.S.-am. Papphäuseln, Autos, Studentenausbildungen, Kreditkartenkonsum und Gewerbeimmos die unverhoffte Chance gab, die Verluste aus den desaströsen Altkrediten überzukompensieren.
    War bei den Landesbanken (z.B. 6-Mrd.-DM-Engagement der BayernLB bei Kirch, deswegen Kauf von Hypo Group Alpe Adria) dasselbe.
    Wie ein Spieler, der immer mehr einsetzt, um die Verluste auszugleichen und doch noch in die Gewinnzone zu kommen.
    Schneeballsystemlinge halt.