Beiträge von Theo

    Hallo Mastermatze,


    als ich mich für Gold als Wertanlage zu interessieren begann, las ich die Berichte über den physischen Besitz mit einem gewissen Schmunzeln. Das in den Jahren immer mehr gewachsene Mißtrauen gegenüber Staat, Finanzinstitute und Gesellschaft hat in mir den Widerwillen gegen die Kontrolle meiner Besitzwerte von außen deart gesteigert, daß physischer Eigenbesitz nahezu zwanghaft angestrebt wird.


    Nur bin ich allenfalls ein kleiner "Pinscher" ohne wirklichen, gesellschaftlichen Einfluß. Goldzertifikate besitzen eigentlich nur die "Großkopferten". Nach meiner Meinung haben diese Menschen einen ganz anderen Einfluß auf den Staatsapparat. Wenn ihr "allocated Gold" in irgendwelchen dunkelnen Kanälen versickert, müßten eigentlich die richtigen Repressalien von Exikutive und Legislative einsetzen. Obwohl, da muß ich zustimmen. zur Zeit unsere Gesetze für Politik und Finanzwesen anscheinend wirklich nicht gelten. Das geltende System scheint sich so entwicktelt zu haben und ist nicht so leicht zu durchbrechen.


    Sicherlich habe ich auch díe Berichte um MF-Global gelesen. Irgendwie scheint über die Vorgänge ein Mantel des Schweigens gebreitet worden zu sein:

    Zitat

    MF-Global hat anscheinend unter seinem CEO, dem ehemaligen Goldman-Sachs-Chef Corzione, der übrigens auch Gouverneur von New Jersey war und somit dick mit dem ganzen US-Politik- und Wirtschaftsklüngel verstrickt ist, die Trennung zwischen Kunden- und eigenen Konten nicht so genau genommen, sodass nun im Konkurs auch Kundengelder von mindestens 1,2 Mrd. USD verschwunden sind (Corzine ist nach wie vor auf freiem Fuß).

    Wieso die Vorgänge nicht juristisch aufgearbeitet wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Manchmal denke ich viel zu naiv. Wenn jemand den Goldbarren A1234 für mich gegen Gebühren in Verwahrung nimmt, bekomme ich eine Quittung von dem Verwahrer. In den Gebühren enthalten müßte eine Absicherung gegen Diebstahl sein. Eigentlich habe ich eine Empfangsbestätigung mit einem Haftenden für das gekennzeichnete Gold. Nicht gegen bunte Zettel, sondern der ETF haftet über eine Person für das physische EM. Der ETF ist kein Eigentümer, also nur im Besitz von dem guten Stück.


    Das kann nicht verleast werden, sondern wird im simpelsten Fall unterschlagen bzw. geraubt. Wo ist mein Denkfehler?

    Zitat

    „..Falls ihr Gold in Futures oder ETFs habt, (sie haben ihr Gold in Papier) fordert Lieferung oder beendet absolutes Nichts oder was auch immer.“

    Ich frag mich, warum soviele Goldinvestoren die "Reise nach Jerusalem" spielen. Es gibt viele Quellen, die behaupten, das mehr Papiergeldforderungen als physisches Gold existiert. Macht es eigentlich einen Unterschied, ob bei den ETFs "allocated Gold" hinterlegt wird oder nicht? Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß nummeriertes Gold verleast wird. Das wäre hochkriminell und für denjenigen auch sehr gefährlich.


    Hierzu nochmal einen Auszug aus der in den vorheigen Beiträgen diskutierten Studie (siehe Meggys Link):

    Zitat

    Fazit
    Die häufig angeführte Sicherheitsorientierung der Deutschen spiegelt sich auch im Goldbesitz wider. So nehmen die physischen Goldanlagen der deutschen Bevölkerung einen relativ großen Anteil an den weltweiten physischen Goldinvestments ein. Der Anteil am weltweit vorhandenen
    Goldschmuck ist im Gegensatz dazu vergleichsweise gering.


    Goldbezogene Wertpapieranlagen der Privathaushalte haben bisher nur eine eher geringe Bedeutung.

    Danach wären wir privaten deutschen Goldbesitzer physisch lastig. Obwohl ich die Wertigkeit der Studie anzweifele. Aber für mich gilt: Nur physischer EM Besitz ist wahres Vermögen.


    DER POG jetzt über 1600 Dollar.

    Zitat

    Was derzeit auffällt

    In diese Richtung habe ich mir die Werte den letzen Monat angeschaut. Eindeutig ist die Tendenz nicht. Schau dir die Entwicklung aus Dollar Sicht an. Unzenpreis unter 1600 Dollar bei Währungsverhältnis von über 1,20. Das ist nur eine Seitwärtsbewegung zu erkennen.


    Als Indikator für einen Währungsverfall kann das Dollar/Euro Ratio nicht herhalten. Der Dollar ist nicht besser als der Euro.

    Zitat

    Dazu kann man ja Schulden aufnehmen, ohne zu überlegen, ob man diese jemals wieder zurückzahlen kann.

    Dazu gehören immer zwei. Einer der Schulden aufnimmt und einer der Gläubiger wird. Wenn die Gewissheitheit da ist, daß Schulden aufgenommen werden, die nicht zurückgezahlt werden können, muß der Geldgeber dieses Wissen auch haben.


    Ein Pyramidenspiel, daß globalisiert in der ganzen weiten Welt gespielt wird. Ich bin nur noch fassungslos und mit meinen Lösungsansätzen aus einer anderen, alten Wertewelt nicht in der Lage mitzuspielen. Das wird wie bei einem Erdbeben, die Verwerfungen sind derart groß, daß Spannungen relativ plötzlich abgebaut werden müssen.

    Zitat

    Und davon gibt es glaube ich mehr, als man sich vorstellen kann.

    So gesehen zweifele ich bereits an meiner Entscheidung beim Erwerb der Eichenmünze. Als privater Erwerber ist das BMF für die Münze die günstige Variante. Mich würde trotzdem die Anzahl interessieren, die von MDM abgesetzt werden kann. Wie Westgold bei ihrem Angebot auf einen nenneswerten Gewinn kommen kann, entzieht sich meiner Vorstellung. Liegt wohl noch im Rahmen eines seriösen Händlers zwischen 5-6 prozentigen Aufschlages.

    Siehst du Mithras,

    Zitat

    Rate mal, welche Goldeuros BRD ich wirklich als Sammlerobjekte sehe?!

    Wer den Euro aus geschichtlicher Weise betrachtet, erkennt das Potential des Euros nach seinem Tod ;) . CID verlangt gegenwärtig 680 Euro für die Wähungsunion, während Westgold ausverkauft meldet. Ich muß mein Geld für den Aachener Dom zurückhalten, sonst hätte ich fast bei einem 1 Unzer Währungsunion zugeschlagen. PS hat ein Angebot ohne Schatulle und Zertifikat, deshalb hatte ich zu lang gezögert. Soweit mir mein Gedächtnis keinen Streich spielt, taucht diese Münze bei PS sporadisch auf, so daß ich bei mir denke, es ist diesselbe Münze.


    Leider konnte sich das BMF beim zehnjährigen Jubiläum nicht zur Goldmünzenausgabe überwinden. Das wäre ein Hype geworden! Aus reinen Spekulationsgründen habe ich mir daher die Blechsammlug gegönnt ;( .


    Die Zwanziger nehm ich Weiden ab, solange Sie preislich nicht weiter abheben und meine Sammlung komplementiert werden muß. Mir wäre eine Ausgabe als Viertelunzer lieber gewesen. Die seltsamen 1/8 sind sowieso kurios. Die Schatulle mit den sechs Münzen stellen sich mir als Unität dar, bestehend aus 3/4 Unze Gold. Handelsmünzen sollten mit einer Sammlung moderner Goldmünzen nicht verglichen werden. Goldmünzen, trotz gleichen Feingehaltes, sind nicht gleichwertig!

    Zitat

    Ich musste mir anhören in einem anderen Faden, dass Sammler das aus Leidenschaft, aus Lust und Freude machen,, aber Gewinnerzielungsabsicht oder gar -maximierung? Ist das nicht phöse, phöse Spekulation

    Das wäre die schwarzweiß Betrachtungsweise, die mir zu simpel strukturiert ist. Zwischen Anleger und Sammler liegen bestimmt etliche Grauschattierungen. Wer mehr in Richtung zu welchem der Pole (Schwarz oder Weiß) tendiert, hängt sicherlich von der Lebenseinstellung ab.


    Bei Hegele überwiegt der Sammler, doch er weiß gewiß den Wert seiner Sammlung zu schätzen bzw. abzuschätzen. Ein wenig Spekualtion wird auch in ihm schlummern. Mein Entscheidung zum Erstkauf fiel mir sehr schwer, da mir bewußt war, der Sammleraspekt ist Schwerpunkt. Strenggenommen liegt die "Münze" nach Einordnungskriterien zwischen echter Münze und Medaille. Bei einer Umlaufmünze werden die Beschaffungs-, Herstellungs- und Vertriebskosten auch von den Steuereinnahmen getragen?


    Im Gegensatz zu Mithras Meinung hat die 20 Euro Goldmünze für mich schon Geschichtscharakter. Für mich liegt die Kunstwährung Euro in Agonie und die Münzepoche wird reale Geschichte werden, ... vermutlich bzw. wahrscheinlich. Außerdem erinnere ich mich gern an die turbulente Preisentwicklung des Eichen Motivs --> das ist real erlebte Geschichte.


    Das jährlich wechselnde Motiv und die begrenzte Anzahl (allein durch die Schatulle gewährleistet) sind eindeutige Zeichen für eine kleine, abgeschlossene Münzsammlung. In jungen Jahren hatte mir mein Bruder einen Bierkrug mit Motiv geschenkt, denn im Krug befanden sich Biermarken für ein Fest. Dieser Bierseidel gehört mir heute noch, obwohl ich kein ausgesprochener Biertrinker bin. Ein Bekannter bot mir einmal 350 DM für den Krug, da es die Erstausgabe gewesen war und ihm in seiner Sammlung zur Vervollständigung fehlte.


    Verkauft habe ich es ihm nicht, da mir der ideelle Wert als Andenken meines inzwischen verstorbenen Bruders mehr Wert war. Du erkennst, aus welch unterschiedlichen, inneren Werte Material besteht.


    Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall


    Zurück zur 20 Euro Münze. Ihren Materialwert trägt der Hosenknopf in sich. Ich halte mir die 3,89 Gramm Gold vor Augen und schätze dann: 4g sind ungefähr 40 Euro. Für ein frisch gebackenes, gutes Kilogrammbrot lege ich beim Bäcker im Sonderangebot 2 Euro auf die Ladentheke, ergibt heutzutage rund 20 Laib Brot.


    Der Sammlerwert ist Spekulation und wird erst bei vollständiger Sammlung interessant.

    Zitat

    Bei mir gehts Geld fürs Tanzen drauf ...

    Für einen Mann ein seltenes, doch recht ansprechendes und schönes Hobby ;) .


    Danke an Ich für die Info. Ich hatte auch mit dem 25. als Termin für das Preisfixing gerechnet. Der jetzige POG würde mir zusagen.

    Zitat

    Ich hab noch eine Eiche samt Kästchen übrig, da ich von der Buche leider keine sechste zugeteilt bekam.

    Wenn ich richtig gezählt habe, könntest du versuchen einen "Royal Flash := Unimotiv" aus allen Prägestätten zu tauschen. Glücklicherweise war die Serie auf sechs und nicht fünf Münzen ausgelegt, so daß die irre Idee von mir verworfen wurde.


    Auf meine Bestellnummern habe ich ein Abonnement auf jeweils zwei Münzen. Mir wurde aber für beide ausgeteilten Motive jeweils nur die eine zugesicherte Münze zugeteilt. Falls ich mal bei den nächsten Ausgaben eine mehr bekomme, darfst du sie zum Selbstkostenpreis abnehmen und gegen ein Buche zu tauschen. Beim Händler wird ein Zukauf sehr teuer. Ein andere Möglichkeit sehe ich nicht ... außer Verkauf. Wäre schade um das Eichenmotiv mit Schachtel. Mein Rat, wenn du nicht hungern mußt, behalte sie einstweilen.

    Zitat

    Ich bin mir sicher, daß die Teile über die Jahre zum reinen Materialpreis tendieren werden.

    Den Materialpreis bieten EM Händler derzeit im Ankauf, insofern eine richtige Aussage. Die Frage ist aber, wieviel vollständige Sammlungen werden sich in drei Jahren in privater Hand befinden. Als Investment lohnen die Zwanziger nicht. Bisher sind mir im Internet nur Einzelverkäufe aufgefallen, aber nicht das Kästchen mit dem Inhalt von zwei Münzen.


    Zitat

    Das versaufen manche in einem Monat.

    Ein sehr drastischer Vergleich, der zum Schmunzeln Anlaß gibt. Schlecht für die Leber ... ähmm Lebenserwartung. Mir scheint die Knopfsammlung bildet das Kapital für nachfolgende Generationen.

    Zitat

    Nur eines weiß ich genau, ne neue Sammlung fange ich aus obigen Gründen nicht mehr an.

    Der kategorische Erwerbsausschluß einer neuen Sammlung ist vom Standpunkt der Gewinnerzielung nicht immer richtig. Wer nach der ersten 20 Euro Münze ausgestiegen ist und den Hype ausnutzte, hatte trotz hin und her ein Plus erwirtschaftet. Der Prägeaufschlag nach der zweiten Ausgabe ist heftig gewesen. Wer als Sammler dabei geblieben ist, hat daran zu knabbern.


    Als Anlage zu teuer und für eine Sammlung eine etwas zu hohe Auflage. Eine Sammlung über Händlerkauf aufzubauen ist preislich sehr ungünstig. Wieviel vollständige Sammlungen am Ende über bleiben werden, wird abzuwarten sein. Vollständig bedeutet, dann mit Originalaufbewahrung in der Buchenholzschatulle. Ich gespannt, wann die ersten Nachbauten auf den Markt geworfen werden, denn einige Originale sind ohne Goldmünze versteigert worden.


    Als Komplettsammlung vermutlich erst in einem Jahrzehnt schlachtreif, wenn die Sammlung überhaupt ihre theoretische Vollständigkeit erreicht. Mein Vorhersage für den Preis der diesjährigen Münzeist um 210 Euro. Falls der Goldpreis hoffentlich sein derzeitiges Niveau halten kann. In fünf Tagen wissen wir mehr.

    Zitat

    Du Heuchler

    Das Bonmot ging runter wie Öl [smilie_blume]
    Nach kurzer Selbstreflexion, du hast Recht. Nur früher auf linksgerichteten Quellen und jetzt Rechts. Früher habe ich den Kragen hochgeschlagen, um beim Lesen anonym zu bleiben, heute schaue ich mich verstohlen um, ob mich auch ja keiner beobachtet.


    Pfui, ich bin ein Heuchler und ein kleiner Feigling. Aber das schreibende Volk (huch, mach ich gerade selbst) erstaunt mich immer wieder. Alles surreal und ich mitten drin. Spätestens, wenn ich im Katholikenblatt nach Informationen suche, ist mein Selbstbild gekippt.


    Zum Thema zurück, ich bin der festen Überzeugung, der Euro ist längst ein Zombie und wird nur mittels schlechten Voodoozaubers am Leben gehalten. Zu deiner Information, ich habe heute morgen Brötchen für meine Arbeitspausen gekauft und tatsächlich noch welchen erstehen können. Allerdings für mehr als einen Euro, die dunkelnen Teureren. Wie du so schön sagst, man muß sich auch selbst etwas gönnen.


    Fazit ist, der Euro wurde für den heutigen Tag akzeptiert. Der Beizragstitel lautet: Euro in Gefahr? Meine Antwort: Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!

    http://deutsche-wirtschafts-na…ttung-durch-eu-erzwingen/

    Zitat

    Der Hintergrund dürfte sein, dass Hollande panische Angst vor einer Ansteckung hat.
    ...
    Hollandes Sorge ist es, dass Frankreich ohne einen ESM-Rettungs-Automatismus bei der Frage der Banken-Rettung als Bittsteller bei den Deutschen auftreten müsste.

    Die Journaille überrascht mich immer wieder. Angst vor Ansteckung, wenn die Pestbeulen sichtbar am Körper auftauchen. Ohne einen Automatismus muß die Deutschphobie gar grässlich sein. Frankreich und Deutschland, ein Zombie knabbert den Anderen an. Das alles wegen einer aufgezwungenen europäischen Währung.

    Hallo Taheth,


    wiege Verleihnix nicht in falschen Hoffnungen. Was glaubst du, was in einm Monat nach angeblicher Bankeröffnung passieren wird?
    Würdest du so einer Bank, die dein Geld unterschlägt, je wieder Vertrauen schenken? Ich weiß ja nicht, welche Auswirkung das 1000 Euro Limit der Bargeldgeschäfte mit sich bringt. Die Italiener müßten nach den Geschäftsferien der Banka Italia recht sauer sein.

    Hallo Tomster,

    Zitat

    ..., mit einem NGD Stempel versehen müssen.

    Selber bin ich auch auf Bilder im Internet angewiesen. Die Idee ist gut und ich habe mir für den gegenteiligen Beweis Münzbarren von Cook Island angesehen. Die jetzigen Prägungen kommen von Heimerle & Scheuer, die wahrscheinlich keine LBMA Zulassung haben. Aber selbst die alten von der Perth Mint hergestellten Münzbarren tragen keinen Hinweis auf NGD.


    Nachtrag:
    Für Scheideanstalten muß ein Unterschied bestehen, ob .999 oder 999.9 punziert ist

    In der Yellow Press von Österreich: Deutschland will Goldanleihen statt Eurobonds
    http://diepresse.com/home/wirt…danleihen-statt-Eurobonds

    Zitat

    Auch die SPD gibt Eurobonds auf. Schuldenländer sollen stattdessen mit ihren Goldreserven haften.

    Ist o.k., dann haften "wir" (Deutschland) mit vorgekaulteten Goldreserven. Das ist dann sehr böswillig. Da werde ich ständig wegen des Kaufes meiner 100 Euro Goldmünzen belächelt, jedoch ist dies aus der wahrhaftigen Goldreserve Deutschlands. Bevor hier krude Gedanken aufkommen, nein die Goldmünzen befinden sich nicht mehr in meinem Besitz und eignen sich nicht als Goldbürgschaft.

    Zitat

    If they are similar to Good Delivery bars but do not fully meet the requirements, they must be stamped with "NGD" to distinguish them from conforming bars.

    Die Aussagen auf Wikipedia sind in der Tat vage. Was bedeutet stamped mit "NGD := NonGoodDelivery". Auf den Andorra Münzbarren sehe ich das UMICORE abgestempelt ist, jedoch keine NDG Prägung.


    Wir könnten ja direkt DMR fragen, aber da vermute ich ein Interessenskonflikt, wenn diese Barren wirklich NGD sind. Ansonsten müßte irgenwo bei Umicore ein Hinweis der Münzbarren bzgl. bankfähig zu finden sein. Bin bis jetzt nicht fündig geworden.

    Prima Rhein-Main-Gebiet,


    jetzt habe ich deinen Hinweis auf die Güldengossa verstanden. Dann erklärt sich die Information von Fossils auf die Prägung der Andorra Silberbarren. Bei diesen Münzenbarren ist die LBMA Zertifizierung grenzwertig und ich wüßte doch gerne, sind die Silberbarren bankhandelsfähig oder nicht. Fähig an sich ist ein unsicherer Begriff.

    Hallo Rhein-Main-Gebiet,

    Zitat

    Das heißt, das eingesetzte Feinsilber ist LBMA-zertifiziert, nicht aber die daraus hergestellten Münzbarren.

    Ich ärgere mich, daß ich nicht so genau in die Details gegangen bin. Gibt es eine zertifizierte Definition von "bankhandelsfähig"?

    Zitat

    ...dass man diese Barren dort als "Scheidgut" ansieht, also nicht einmal bereit wäre, gegen Formkosten aus diesen Dingern "vernünftige" Barren zu machen.

    Ohne Formkosten wären die vollen 19% MwSt. fällig?


    Hallo Goldseitenrobin

    Zitat

    ...seine 1 Unzen Andorra Diner angeboten hat, weil die Bank die nicht zurücknehmen wollte.

    Wurden die Andorra Münzen bei der "Bank" gekauft bei der sie wieder verkauft werden sollten?


    Hallo Fossils,

    Zitat

    das ist schon was anderes. Die Andorra-Münzen werden vom Bayrischen Hauptmünzamt (nicht LBMA zertifiziert) geprägt, die Barren - bei Umicore (LBMA zertifiziert).

    So richtig verstehe ich diesen kleinen Unterschied nicht? Wenn Umicore (steht auf der Good Delivery List) am Ende zertifiziert, steht die Firma mit ihrem Namen ein. Es werden doch keine Barren zertifiziert, sondern die Hersteller?

    Hallo Rhein-Main-Gebiet,

    Zitat

    ..., da sie keinen good delivery-Status der LBMA haben, korrekt?

    Deine Information ist mir wichtig! Du hast daber ein Fragezeichen gesetzt. Im Internet werden die Barren wie folgt beworben:

    Zitat

    Die von Umicore produzierten Münzbarren bestehen aus LBMA-zertifiziertem Feinsilber 999,9.

    Zitat

    einer großen Scheideanstalt nachgefragt und dort wurde mir die Auskunft erteilt, dass man diese Barren dort als "Scheidgut" ansieht, ...

    Die Scheideanstalten vertreten eine merkwürdige Politik:

    Zitat

    Die Umicore ist ein multinationales Unternehmen und in Deutschland über die Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt mit der größten Scheideanstalt in Europa vertreten.


    Misan hatte vielleicht doch Recht, als individueller Silberbarrenanleger ist die Verhandlungsposition schlecht. Mir schaut die Angelegenheit nach Beutelschneiderei der Scheideanstalt aus. Das Banken im EM Handel hinterher hinken ist uns allen bewußt. Ich würde überhaupt nicht auf die Idee kommen Silber über eine Bank zu kaufen und verkaufen.


    Danke für dein Info, da ich angenommen hatte, die Andorra Silberbarren sind ohne Einschränkung zu handeln da LBMA zertifiziert. Bei EM mußt du aufpaßen wie ein Schießhund.