Beiträge von carokann

    Das ist so nicht richtig. In den ersten 5 Monaten 2022 wurden 14% weniger Gasmenge verstromt als im gleichen Zeitraum 2021.


    schau z.b. mal auf den Seiten vom bdew.


    Wir haben definitiv eine überwiegend angebotsseitige Preissteigerung, weniger eine Nachfrageseitige. Wodurch diese zu Stande kommt - ohne das Verträge verletzt werden - habe ich erklärt.


    Zu yamal Reverse habe ich auch schon mehrfach erklärt, dass der Physische gasfluss das Ergebnis von den vorliegenden handelsaktivitäten ist (hier: Kauf von Gasmenge in Deutschland, zb. Durch Gasprom) und nicht umgekehrt.



    Zumal sich der Kraftwerkspark von 2021 auf 2022 was die stochstische Produktion betrifft nicht sooo sehr geändert hat. Das ist eher der sündenfall der letzten 10-15 Jahre in Summe.

    Falls das auf meinen Post war: ich habe nicht behauptet, dass Putin seine Lieferverpflichtungen nicht erfüllt. Nur, dass gp in 2021 massiv auf der käuferseite aufgetreten ist.

    Hmm… weiß jetzt nicht wie das eine mit dem anderen direkt zu tun hat (wind-Backup). Hab auch nix dagegen, mich drauf zu einigen, dass ‚wir‘ uns die Grube selber noch tiefer gegraben haben durch den verstärkten Nachfrage bedarf.


    was ich weiß, ist dass Gasprom 2021 atypisch verstärkt als Käufer aufgetreten ist. Passt im übrigen auch zum Reverse Flow.

    Dein Fehler zeigt aber sehr deutlich, da der Artikel der Tagesschau aus Oktober 2021 stammt, dass die Erhöhung der Gaspreise nun so gut we nichts mit dem Ukraine Krieg zu tun hat. Gasknappheit und Preisexplosion stammen ganz klar auch noch während Merkels Wirken.


    wurde natürlich durch Rot Grün und den Krieg noch verschärft.

    kann man so oder so sehen. Gazprom hat in 2021 angefangen, Mengen vom Markt zurückzukaufen.

    Noch eine Frage zu Sämereien und Saatgut: bringt da Einfrieren einen Haltbarkeits-Benefit ? Oder ist das eher kontraproduktiv?

    Gibts da nicht so ein Saatgut-Tresor auf Spitzbergen? Einfrieren geht, die Sämereien müssen aber trocken sein. Aber die meisten halten sich doch auch so ein paar Jahre… Gleub nicht, dass das viel praktischen Nutzen hat.

    @Toni Hängt natürlich von vielem ab. 4 Köpfe, EFH, freistehend, 140qm und mittlere energetische Güte (ich sag Mal: Haus aus den späten 80ern) ungefähr 20.000 kWh Gas. Früher: 1.000 EUR/Jahr, aktuell bei Neuabschlüssen: 5.000 EUR/Jahr.


    Im Strom kriegst Du im Moment die besten Angebote bei einem Lieferantenwechsel für um 50 ct/KWh. Es kann in Ausnahmen besser sein, seinen Vertrag zu kündigen und in die Grundversorgung des lokalen Versorgers zu fallen (davon gibt es allerdings für jede Lieferstelle genau einen, Du hast kein Wahlrecht. Da fallen all diejenigen automatisch rein, die nicht aktiv einen anderen Vertrag abgeschlossen haben.). beim Geundversorger ist es möglich, preislich noch von vergangenen Tranchen, die zum niedrigeren Preis eingekauft wurden, zu profitieren. Aber das wächst sich aus mit der Zeit…

    Unser Gasvertrag läuft ende August aus. Bisher 5,3 cent neu dan 23,4 cent die kwh. Danke an unsere Regierung mit ihrer in allen bereichen katastrophalen Politik für die eigene, länger hier lebende Bevölkerung.


    Mir graut vor der Zukunft. Bin zwar vorbereitet, aber wenn dann breite Bevölkerungsschichten nix mehr zu verlieren haben werden radikale politische Figuren gewählt. Dann darf mann schon froh sein wenn Geschichte sich nur reimt und nicht wiederholt.


    BG Toni

    …und damit bist Du bestens bedient.


    Großhandelspreis Gas: 170 EUR/Mwh
    Mineralölsteuer: 5 EUR/Mwh
    CO2-Abgabe: 6,5 EUR/Mwh
    Netznutzung (je nach Netzbetreiber, ca.) 16 EUR/MWh


    197,50 EUR Netto, 235 EUR inkl MwSt (23,5 ct/kWh)


    Das heißt, am Ende reicht Dein Versorger grade ‚nur‘ den nackten Großhandelspreis weiter. Ohne die Kosten für eine weitere energiewirtschaftliche Veredlung, etc.

    @Rowi Kann ich nur bestätigen. Die Teige leben und sind Diven. 20ml mehr oder weniger Flüssigkeit sind entscheidend. Ml abmessen hilft wenig, da jedes Mehlsorte, auch bei gleichen Typen, anders bindet. Selbst bei gleichem Mehl macht es einen Unterschied, ob es lange gelagert wurde (und entsprechend schon etwas Feuchtigkeit gezogen hat) oder kurz. Man muss es ‚in die Finger‘ kriegen. Die Brötchen müssen sich beim Schleifen anfühlen wie die B-Cup Möpse einer 22-Jährigen. Die Hefen sind alle unterschiedlich. und und und. Wenn dann noch der Naturofen dazukommt, hat man noch eine Variable mehr.


    Vorgestern erst ist mir ein Kümmelbrot in die Fritten gegangen. sah am Ende aus wie ein Kuhfladen. Aber: Versuch macht kluch.


    Aber die gute Nachricht: Essen kann man das alles (und darum gehts in der Krise) und das allermeiste ist besser als beim örtlichen Standardbäcker. Bin jetzt so drei Monate dabei…

    wo wir gerade beim brennholz sind. Bei uns gibt es ab und an mal kleine Waldfläche zu kaufen . Welche Verpflichtungen hab ich da eigentlich als Waldbesitzer. Da gibt es doch sicher ausreichend Vorschriften ;(
    Und kann ich da meinen benötigten Brennholzvorrat einfach ernten?


    Gruß Rowi

    Am tückischsten ist wohl die Verkehrssicherungspflicht. Wenn Dein Wald z.B. an einer Straße ist und ein Baum fällt drauf, musst Du ihn beseitigen bzw. Für die Beseitigung zahlen. Da der Wald für jedermann grds. frei zugänglich ist, geht das auch so weit, dass wenn einer, der von einem morschen, herunterfallenden Ast erschlagen wird, Du ggf. ein Problem hast. Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt nicht soooo groß, geb ich zu.


    Du kannst ernten. Musst dabei aber die Grundsätze ordentlicher Forstwirtschaft einhalten. Ein Kahlschlag geht z.B. nicht, auch nicht, nur die schönen alten Bäume zu fällen, da sich das Holz hier bequemer ernten lässt. Wenn das Stück klein ist, wird sich da wahrscheinlich keiner drum scheren.


    Vorsicht beim verführerischen Abgreifen von Subventionen, da gehen meist weitere, tiefgreifende Verpflichtungen für die Zukunft einher.


    Wenn der Borkenkäfer kommt, hast Du ein weiteres Problem… Dann musst Du Dich kümmern, und nicht zu knapp.


    Auf der Positivseite steht: Eigentlich macht es Spaß, im Wald rumzuwerkeln.

    Die Aussage von Goldmarie bezog sich wohl auf die russische Führung. Ein russischer Schachweltmeister befindet sich übrigens in der USA, so wie viele andere intelligente Russen, die es sicherlich gibt.

    Joa… Und der eine, den die Staaten bei annähernd dreifacher Bevölkerungszahl hervorgebracht haben (übrigens genau so viele wie Deutschland, die Niederlande oder Norwegen, wo wir schon bei schrägen Vergleichen sind), lebte in den letzten Jahrzehnten seines Lebens ausschließlich in Island und in Jugoslawien. So what?

    Wieso nicht? Weil es Dir nicht passt?

    Dann schreibs halt so, wie Du es meinst und fasel nicht rum. Wobei ich schon vieles über Putin und die russische Führung gehört habe, mangelnde Intelligenz ist ein Attribut, was mir bislang noch nich begegnet ist… Scheinst da wohl mit Deiner Meinung relativ exklusiv zu sein…

    @Goldmarie2019. Ich bin nun wirklich hier nicht der ausgemachte Russland-Freund. Aber ein paar Aussagen sind einfach schlicht Unsinn.



    Russland und Präzision ist eher ein Widerspruch in jeglicher Hinsicht.

    Die Brüder waren als erste im All, sind vorne in der Kerntechnik (Waffen und konventionell)… Mir fallen kaum Bereiche ein, wo eine höhere Präzision gefordert ist…


    Die Russen mögen alles sein - aber clever und intelligent definitiv nicht.

    Russland hat acht Medallienträger des vierjährlich verliehenen Fields-Preises (Nobelpreis für Mathematik) hervorgebracht. Dazu stellt es neun der bisherigen 16 Schachweltmeister. Fehlende Intelligenz sieht für mich anders aus.



    Ohne ihr Öl und Gas haben sie das BIP von Österreich.


    Die Aussage ist so sinnvoll wie „ohne die ganze Industrie hätte Deutschland ein BIP von Argentinien“. Das mag zwar rechnerisch richtig sein, aber Öl und Gas ist ja nun mal da. Und es wird gebraucht (wie man sieht). In Norwegen, Katar, o.ä. Ist auch außer Energie nicht viel anderes da und denen geht es hervorragend damit. Fakt ist: Russland kann seine Grundbedürfnisse (Nahrung und Energie) heimisch gestehen. Deutschland nicht. Und ersteres ist in wirklichen Krisen das entscheidende. schau mal in die Prepper-Fäden. Worum kümmern sich die Leute? (A) Wie werde ich satt, (b) wie bekomme ich es warm und (c) wie kann ich mich schützen, Prio bei den meisten in der Reiehnfolge. In dem Dreiklang ist Russland in jeder Hinsicht besser aufgestellt als Deutschland oder Europa.

    1. ist der Umbruch von Dauergrünland rechtlich nicht ganz einfach. Zumindest hier in Bayern, woanders ist es vermutlich ähnlich.
    2. Mit nur "einmal zu Fräsen" funktioniert das nicht.


    3. Aus jahrzehntelangem Dauergrünland schnell mal einen Gemüseacker machen, funktioniert nicht so ohne weiteres. Da sind ein paar Sachen zu beachten, die den Gemüseanbau erschweren.


    4. ist der Fleck doch recht klein, ist ja nicht mal ein Tagwerk. Da hast ja mehr Vorgewende als Feld. Und von jeder Ecke wandern die Mäuse und Schnecken zu.

    Im Essener Süden gibt es so ein Ding. Die Parzellen sind zwischen 100 und 300 m2 groß. Pacht 1 Eur/m2/ Jahr. Würde nicht sagen, dass sich das nicht lohnt. Aber bei uns wollen viele so etwas. Riesige Nachfrage. Davon hängt es ab.


    dass darauf keiner rentabel Landwirtschaft oder auch nur Gartenbau betreiben kann, klar. Aber man verkauft Hipstern ein gutes Gefühl

    Hallo Forum,
    ich hätte da mal eine Frage zu den K-Konten bei der Gazprom Bank. Russland verlangt ja eigentlich die Bezahlung der Gaslieferungen in RUB. Nun müsste man ja erstmal Rubel haben, bevor man damit bezahlen kann. Z.B., indem man dem Russen was nützliches verkauft. Im Gegenzug kaufen wir uns Gas und bezahlen dann mit Rubel. Damit wären die Sanktionen ins Leere gelaufen. Nun zahlen wir haber in EUR auf ein K-Konto bei der Gazprom-Bank, die die Euros wiederum in Rubel tauschen kann. Aber wie? Wenn der Russe keine Euros haben will, weil der dafür wegen der Sanktionen nichts kaufen kann?


    Ich hoffe die Frage war nicht dämlich.
    Gruß,
    Janko

    Die Frage ist nicht dämlich.


    Es läuft so:
    - Westen weigert sich in Rubel zu zahlen
    - Russland weigert sich, Euro anzunehmen


    Lösung:
    Schalte eine Bank dazwischen, Westen zahlt Euro für Gaslieferungen, die Bank tauscht Euro in Rubel (denn die ist im Gegensatz zu der Zentralbank nicht auf der Sanktionsliste) und schreibt es dem Rubelkonto des Lieferanten gut.


    - Westen hat Euro bezahlt
    - Lieferant hat Rubel bekommen


    -> alle happy.


    It‘s magic.


    Zusatzfrage: Macht das irgendeinen makroökonomischen Unterschied, z.B. dahin gehend, dass der Westen Euro in Rubel tauscht und dann damit bezahlt oder Russland Euro akzeptiert und diese dann in Rubel tauscht?


    -> nein. Übrigens perfekt abzulesen am RUB/$ oder noch besser am RUB/€. Russland exportiert mehr als es importiert. Russische Währung wird stärker (Kapitalim- oder Exporte spielen zur Zeit keine Rolle, daher ist die Vereinfachung zulässig)


    Bonusfrage: Warum wird es dann gemacht?


    -> Damit der Westen sein Narrativ von den ach so dramatischen Sanktionen aufrecht halten kann.

    so wird‘s gemacht!