@mesodor
Nicht nur weil ich auch Linksniederrheiner aus dem Raume Kempen bin finde ich deine Ausführungen zu den Silberzehnern absolut überzeugend. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Wer hier über mangelnde Verzinsung schwadroniert, ist halt im Kern ein Fiat-Jünger geblieben. So meine Meinung (nichts für ungut).
Die Zehner sind nach meiner Sicht der Dinge summa summarum das fast optimalst vorstellbare Sicherungsinstrumentarium (wenn 'ne Unze drin wäre, wär's noch doller - aber dann gäbe es zwischenzeitlich keine mehr). Wer das nicht erkennen kann oder will, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Ich bin dazu übergegangen, die Teile mehrfach röllchenweise zu bestellen, da das stückweise Aufklauben in den kleinen bis mittleren Bankfilialen (5-25 Personen Stammpersonal) hier im Raum einfach zu unergiebig ist. Es liegt wohl an der geringen Belieferung in diesen Filialgrößen, dass da nur Kleinmengen abgegeben werden bzw. 2 Wochen nach Erscheinen keine mehr vorhanden sind.
Drei Fragen im Zusammenhang mit den Silberzehnern:
1. Weiß jemand wie die Standard-Belieferung/Verteilung der Münzen auf den Bankensektor aussieht?
2. Wo steht Definitives über die Qualität der Silberzehner als gesetzliches inländisches Zahlungsmittel und die Höhe der (limitierten) Annahmeverpflichtung für den Gläubiger? Vielleicht braucht man die Original-Quelle bei beginnender Krise, solange überall noch Unsicherheit vorherrscht.
3. Gibt es Erkenntnisse (aus Bankenkreisen?), wohin die rund 2 Millionen Stück pro Auflage versickern und wie hoch die evtl. Rücklaufquote zum Einschmelzen (für die nächste Auflage) ist?