Beiträge von Wayne Schlegel

    Am 12.11. sind Verwandte und Freunde zum 1. Todestag von HENRY in Oberhausen zusammengekommen, um gemeinsam seiner zu gedenken.
    Allen, die sich auch hier an ihn erinnern, darf ich im Namen seiner Witwe Dank sagen. Es bedeutet ihr viel.

    Die Eltern der Witwe sind aus sehr weiter Ferne ebenfalls herbeigekommen und bleiben einige Zeit bei ihrer Tochter.


    Das Leben natürlich geht seinen Gang, ob hier im Forum oder anderswo. Es ist und bleibt eben ein Kommen und Gehen auf dieser Welt. Einen Moment inne zu halten und sich dieses zu vergegenwärtigen schadet nichts.


    Eine gute (Lebens-)Zeit allen.

    Morgen.
    Weiss jemand, ob die Post (Philatelie) die letzten zwei Münzen (Eisenbahn/Ski) noch ausliefern ?
    mfg saiyaman


    Verlässlich kann das doch nur die Post (Philatelie) selbst sagen.
    Wertvoller Tipp: Einfach dort anrufen
    Wertvoller zweiter Tipp: Aussage des Postoffiziellen dann mit Datum u. Namen hier vermelden
    Gruß


    Servus edler Kämpfer,
    Deine Argumentation überzeugt absolut, denn wenn der prof. Handel mit Großkontingentzugriff zum Nominalwert die Zehner einkaufen kann und mit Zuschlag weiter verticken kann, dann wär der Händler mit dem Klammerbeuteln gepudert, wenn er eine solche risikolose Option nicht realisieren würde.


    Den entsprechenden Absatz in meinem Beitrag 8288 muss ich insoweit tatsächlich präzisieren. Danke für den Einwand.


    Alles in allem sieht es für den Absatz der 625 Zehner im nächsten Jahr gar nicht so schlecht aus. Der Normalo, der z.B. einen (empfohlenen) permanenten Bargeldvorrat von 2-3 Monatseinkünften haben will, wird für die rollenweise Bestückung dieses Vorrats zum Nominal auch eine gewisse Sammel-Mühe aufbringen müssen. Und wer gar fünfstellig Papier oder sonstige Forderungen repatriierend ummünzen will und dafür nicht über Nominal zu zahlen bereit ist, bezahlt hierfür duch den Einsatz vieler Freizeitstunden beim Aufsammeln.


    Genauso, wie es auch in den letzten Jahren bei den 925er-Zehnern war.


    Wenn der Silberpreis weiter so steigt wie jüngst, dann wird das Schicksal der 625er freilich dem der 925er entsprechen, nämlich nicht (mehr) geprägt zu werden.


    P.S. Noch eine kleine Anmerkung zur Bewertung des inneren Silberzehnerwertes zum Spot-Preis. Das ist, wie wenn ich ein Auto nach den Großhandelspreisen für das in ihm verbaute Blech, Plastik usw. bewerte. Kann man machen, ist aber nicht wirklich hilfreich. Die Bewertung nach Spot-Preis ignoriert die Tatsache, dass es kein Silber in so kleinen, wunderbar konfektionierten und damit ohne weitere Prüfung handelbaren Einheiten zum Spot gibt.


    Also ist ein Wert-Preisvergleich nur mit eben vergleichbaren konfektionierten und verfügbaren Kleineinheiten (Halbunzenstücke, 10-Euro-Schein) sinnvoll.

    Moment mal, ich hatte davon geredet was passiert wenn selbst der neue in Aussicht gestellte 625er Zehner aufgrund des Euro-POS untragbar wird, diese Grenze sehe ich nämlich bei ungefähr 25 bis 26 €. Da muss die Entscheidung fallen entweder die silberfreien Blechzehner zu prägen oder die Zehnerle erstmal komplett auf Eis zu legen. Sorry, ich war schon einen Schritt weiter gegangen...for the day after dem 625er ;)
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut


    Servus,
    ach so, dann liegt eine Fehlinterpretation Deines Beitrages meinerseits vor. Sorry.

    Denke kaum, das die Blechzehner für den normalen Sammler dann noch wirklich interessant wären, ist ein kompletter Ladenhüter
    ...einen goldigen Tag
    Tut


    Servus Pharao,
    eine Ladenhütereigenschaft der künftigen Silberzehner in 625er Legierung vermag ich nicht zu erkennen.
    Der Motivsammler, der bisher immer 1-5 Stück genommen hat, nimmt die künftig auch in 625.
    Der Bargeldhorter, guckt mit seinem 925er Silberschatz derzeit erfreut aber zugleich etwas dumm aus der Hose. Die Bargeldqualität der Metallbrocken ist nun hinter den Metallwert zurückgetreten, sodass es "Sünd und Schand" wäre, die 925 als lapidare Bargeldreserve zu halten und im Bedarfsfall als blosses Geld verausgaben zu müssen. Wenn der Bargeldhorter noch genügend Kontostand hat, wird er selbstverständlich sich eine neue Bargeldreserve anlegen. Er hat dann die Wahl zwischen Papiergeld und 625er Zehnern, was wird er wohl nehmen? Gleichfalls so bei Zeitgenossen, die künftig auf die Idee kommen, dass es vielleicht nicht verkehrt ist, in diesen Zeiten sich auch etwas Bargeld aufzubewahren und sich nicht ausschließlich auf Bankomat, Regierung und Vaterland zu verlassen. Und wenn die über den Papiergeldhorizont hinausblicken, was werden die sich dann zulegen?
    Der Bullionär mit seinen Feinunzenscheiben und Kilobarren hat die Silberzehnerhorter schon immer wegen deren Halbherzigkeit kritisiert und hat, wenn überhaupt erst in den letzten Monaten Silberzehner in Erwägung gezogen, als der Silberpreis . . .
    Die Silberhändler hier an Bord haben die 925er verdammt und werden die 625er verdammen, weil sie damit kein Geschäft machen können, solange es das Zeugs zum Nominal gibt. Klaro.
    Bleiben schlußendlich nur noch die, die ohne Plan und Rezept auf einen fahrenden Zug aufspringen - und auch wieder abspringen. Also z.B. der Bankmensch, dem geifernde Silberzehnerritter stolz von ihrem Husarenstreich berichten, sagenhafte 27 Zehnerle abgestaubt zu haben und damit das Geschäft ihres Lebens gemacht zu haben. Aber sind das so viele, dass sie die Ladenhütereigenschaft der 625er Zehner herbeiführen?


    Wie auch immer, ich würde es mir jedenfalls wünschen.


    Achwas, so ein paar bierbäuchige Dorf-Rednecks mit alten Schiessplempen aus dem letzten Weltkrieg haben doch nicht den Hauch einer Chance gegen ein Häuserkampf erprobtes Eliteteam mit hochmodernen vollautomatischen Waffen!


    Deshalb ist Afghanistan ja bereits bis auf die letzte Höhle von elitären hochmodernen Vollautomatikern unterworfen. Genau wie in Vietnam die dortigen Rednecks chancenlos unterworfen wurden. War doch so, oder?
    Erst wenn man bereit ist, 10 Vollautomatiker gegen 1 wirklich guten Sniper zu opfern, kann es mit einem 20er Team was werden. Der Sniper hat dann 0 Überlebenschance, jeder des 20köpfigen Teams immerhin eine 50% Chance. Wenn einem das die Enthortung eines Horters wert ist, dann ist "nicht der Hauch einer Chance" die richtige Wortwahl.

    Na, du kannst dir sicher denken, dass mein "Plünderkommentar" ironisch gemeint war und nur ein Fingerzeig war mit welchen Dingen unsere Hamster-Spezies auch zu rechnen hat. Falls es in D jemals zu solchen MAD-Max Zuständen kommen sollte, ist eh Schluss mit lustig...ob nun mit oder ohne Trockenlinsen vom Aldi ! :(
    LG XiBa


    Recte, aber ich würde die Variante mit Trockenlinsen von Aldi der ohne vorziehen. Sie erlaubt nämlich die Wahl zwischen einer Offensiv- oder einer Defensiv-Variante. Nicht-Horter haben im besprochenen Szenario nur die Offensiv-Variante zur Verfügung, um zu überleben, haben also einen unbestreitbaren taktischen Nachteil.
    Ist eigentlich kinderleicht zu kapieren.


    Dass Eichelburg sowas veröffentlicht (oder sich sogar selbst schreibt), zeigt wieder einmal, welch Geistes Kind er ist. Sein Tun ist eine Werbeverkaufsfahrt für seine Inserenten mit Drohkulisse für seine Leser (Währungsreform, Schafschur...) zur Kaufmotivation.


    Ein Kapitalist reinsten Wassers genauso wie Investmentbanker, dem es um seinen individuellen Profit geht (das jetzt nicht als Vorwurf verstehen, sondern als Tatsachenbeschreibung). Denn je mehr er seine "Aktie" Edelmetall treiben kann, umso mehr hat er was davon.


    Mitnichten also eine Idealist, Volksaufklärer - sondern ein ganz banaler Geschäftsmann, der seine Ware gut und die Waren anderer schlecht macht.

    Hallo,
    was sagen Experten zum Kauf dieser Müinze? Ein Händler empfahl sie mir, weil sie keinen aufgeprägten Nennwert hat und deshalb für Krisenzeiten noch günstiger bzw. sicherer. Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?
    Grüsse vom Zugvogel


    Servus,
    die Frage kann man sich leicht selbst beantworten. Du gehst von einem Krisenszenario aus. Dann versetze dich in ein solches hinein. Also Du hast ein paar Zentner Kartoffeln ueber und willst die verkaufen, weil Du sie selbst nicht essen kannst, sie nicht verschenken oder gegen sonstige Realgueter tauschen willst und sie Dir sonst verfaulen. Der uebliche Marktpreis fuer einen Zentner sei im Szenario eine Unze Silber. Papiergeldwaehrung wird im Szenario nicht akzeptiert.


    Du bekommst angeboten fuer Deinen Zentner
    1 Libertad
    1 Philharmoniker
    1 Eagle
    1 Kooka
    1 Maple
    2 Silberzehner.


    Was nimmst Du fuer die Kartoffeln? Wenn Du dies klar beantworten kannst, dann ist die Unzenform die richtige, die Du im Szenario w'aehlen wuerdest. Kannst Du nicht klar entscheiden, ist die Frage nicht beantwortbar.

    nehmt ein gekochtes Eigelb und reibt dieses über die komplette Ski-WM-Münze, bestimmte Stellen sind rhodiniert und werden demzufolge nicht schwarz und dies zeigt dann den Prägeort an.
    ...wäre zumindest eine Möglichkeit, die Hilfsmittel erfordert. :rolleyes:


    Es gibt noch eine Methode ohne (externe) Hilfsmittel: Münze mit frischem Urin benetzen, dann 3 Sekunden in den Mund nehmen. Wichtig: Diabetiker und Schwangere müssen es aufgrund abweichender chemischer Zusammensetzung der Substanzen genau umgekehrt machen.


    Wie ein Bundesbänker nochmal versichert hat: Es gibt die offizielle Anweisung an das Bundesbankfilialnetz, nur 5 Stück pro Kunde herauszugeben. Wer mehr bekommt, hat Glück gehabt und ist auf Vorschriftenunkundige oder -missachter gestossen.

    Will jetzt nicht Eichelburgsche Paranoia hier einbringen, aber trotzdem: Die Bundesbänkster wissen mehr über den sich entwickelnden Silberpreis als wir, das ist das einzig wichtige bei der Bekanntmachung der Änderung.
    Die paar Zehnerle ob nun mit oder ohne Kabbalazeichen Sbaenky sind schnurz.
    Es könnte sein, daß die nun erfahren oder mitgeteilt bekommen haben, das die Drückung des Silberpreises (und Gold) demnächst Geschichte ist. Von Gott selbst = JP M / GS.
    Wie man so hört, steigen die Anzahl der Kontraktauslieferungen. Und Silber ist endlich.
    Um keinen kleinen Bankrun bei POS > 50 $ zu provozieren, mit den bekannten Begleiterscheinungen, wird für den Plebs die Gedenkmünzenausgabe schnell noch über die Bühne gebracht. Warum sonst so ein Brimborium. ?)


    Interessante Spekulation. Wobei auch genau das Gegenteil davon spekulierbar ist:
    Die, die Gottes Werk tun, könnten auch mitgeteilt haben, dass es in Kürze zu Halloween eine Mega-Drückung gibt, die den Silberpreis halbiert. Dann also jetzt nix wie raus mit dem Zeug. Macht in diesem Spekulationsszenario der überstürzte Absatz der 10er nicht fast noch mehr Sinn?

    Ich finde allein die ungewöhnlich runden Auflagezahlen weisen doch darauf hin,
    dass die Menge der geprägten Zehner vorher festgelegt wurde..
    Wär ein ziemlicher Zufall, wenn alle Besteller ausgerechnet auf exakt
    2000000 Silberzehner kommen, oder?


    Dazu:
    Kommt eine Sinsheimer Hausfrau zum Bäcker:
    "Ih hädd gern 99 Weck" (= Brötchen, Semmel)
    Bäcker: "Gude Frau, warum nemme se net glei 100?"
    Frau: "Ja wer soll die all essa?"


    Hi,
    natürlich, natürlich! Das Gold muss in die privaten Hände, sonst lohnt es sich nicht, bei einem Goldverbot das Zeug aus den Schliessfächern abzuholen. Spart dem Staat ne Menge Arbeit. Danach dann Währungsreform und die Quittungen vom Staat für das beschlagnahmte Gold kann man dann in den Ofen stecken :) Alles klar?
    Gruß
    ballerina


    Servus,
    die Menschen sind eben schizophren. Sie kaufen Gold und lagern es sicher ein, weil sie dem Staat und seinem Papieruniversum nicht mehr vertrauen. Hingegen vertrauen sie aber darauf, dass der Staat ihnen das Gold lässt. Hat ein Staat schon jemals "Eigentum" belassen, wenn er es selbst braucht?
    Unglaublich, aber so sieht fortgeschrittene Schizophrenie aus.

    Hast Dir die Antwort für Dein Bundesbankkonto selbst gegeben - Voraussetzung Banklizens.
    Kannte aber bisher keine gesetzliche Vorschrift, wonach nur Silberhändler Rollen bei der Buba vorbestellen und in größeren Mengen tauschen dürfen. Wo kann man nachlesen, daß die Stückzahl für Meier und Schulze auf 5 Stck. Nominaltausch begrenzt sind - und Besondermann sich die Anzahl frei wünschen kann?
    Dieser (nach seinem Mittagstisch) bei einen Kaffee in der Buba (im Hinterzimmer) die Teile ausgehändigt bekommt - während in Filialen in den neuen Ländern teilweise schon am Ausgabetag nach 10:00 keine Stücke mehr für den gemeinen Pöbel vorhanden sind.


    Ich denke, dass man das emotionsärmer zur Kenntnis nehmen sollte.


    Es ist im Grunde wie an der ALDI-Kasse: Entweder hat das Personal die Anweisung "Abgabe (von Schnäppchen) nur in haushaltsüblichen Mengen" oder sie hat die Anweisung nicht. Was soll sich Personal mit einem kaufkräftigen und alles aufkaufenden Kunden anlegen und für Ärger (in der Warteschlange) sorgen, wenn "von oben" nichts limitiert wurde? Umsatz stimmt - fertig - aus. Wenn die Abgabe hingegen limitiert wurde, dann wird lohnabhängiges Personal genau nach Anweisung verfahren.


    Weltverbesserer tummeln sich in Foren, sitzen nicht an der Aldi-Kasse und im FinMin.

    Guten Tag ,
    wie kann es sein das ich - und viele andere auch - am bundesbankschalter jeweils 10 stück der 10 euromünzen bekommen und andererseits die münzen zu zigtausenden in paketangeboten im handel angeboten werden ??


    Hi Iring,
    das liegt daran, dass der Handel ein (unlimitiertes) Kontingent vorab erhält, wenn er dies unter Nachweis des gewerblichen Handels beim FinMin beantragt. Ob es hierfür Fristen gab oder gibt, ist mir nicht bekannt. Für Privatpersonen hingegen gibt es keine Reservierungen und keine Kontingente. Diese Auskunft erhielt ich exakt so im Rahmen eines Telefontas mit dem FinMin im Frühjahr (ob von derselben Person, die Du nennst, weiss ich allerdings nicht mehr).
    Aber selbst, wenn es den Kontingentzugriff nicht gäbe, würde mittlerweile jeder an der Quelle sitzende Bänker mit Verstand und Erstzugriffsmöglichkeit die 10er für sich erwerben. Mal ehrlich, würden wir das nicht auch tun, wenn wir Bänker wären?


    Die Chance zum Eindecken im größeren Stil (mehrfach-rollenweise) gibt es für den Normalo offensichtlich nicht mehr. Sicher kann man noch hier und da eine Handvoll Einzelstücke oder Rückläufer ergattern. Mehr zu erhalten, grenzt aber leider an ein Wunder.


    Wenn aber jemand eine größere Quelle hat, die er nicht selbst ausschöpfen kann oder will, bin ich dankbar für eine persönliche Nachricht.


    War ja auch so - wir standen 2008 vor einem Defla-Abgrund, vor einer sog. "Greater Depression" die größer geworden wäre als die "Große Depression" von 1929.
    Aber die hohen Herren haben es noch gerade schnell genug gerafft und diese MASSIV mit inflationären Maßnahmen bekämpt (wenn auch zu einem gigantischen PREIS).


    Focusianer
    Soweit ich mich erinnere, sind Angela und Peer vor die Kamera getreten und haben gesagt: Wir garantieren eure Einlagen. Die Einleger haben das geglaubt und aufgehört, ihren Bank-Run durch Abhebung ihrer Einlagen zu machen.
    Inflationär waren da nur die Abhebungen, sonst nichts.


    Was wäre gewesen, wenn die beiden es nicht gesagt hätten oder es nicht geglaubt worden wäre?


    Das Bargeld wäre ausgegangen und die Banken hätten geschlossen werden müssen. Die Einleger hätten dann angesichts des dann für jedermann sichbaren Kollapses/einer unmittelbar anstehenden Währungsreform mit Verkündung der Bankschliessung sofort alles gekauft, was man sie hätte kaufen lassen. Angefangen von Lebensmittel über Energie bis hin zu Bettschüsseln. Panikkäufe, so man sie hätte gewähren lassen.


    Selbst wenn die Regierung dieses naheliegende Szenario nicht gesehen und auch nicht sofort durch Wirtschaftssicherstellungsverordnungen gestoppt hätte - und die Lebensmittelketten und Konzerne überhaupt verkauft hätten , was bei Bankenschliessung zu bezweifeln ist, wären innerhalb von Stunden die Regale geräumt worden.


    Es hätte nicht mehrere Tage Zeit gegeben. So schaut es aus.


    @ Silber-Udo
    Du hattest folgendes gefragt - ich vesuche in blau zu antworten:
    Ich mein, es bleibt doch dann eigentlich nur entweder essen oder wegschmeissen.
    Wie ein anderer Teilnehmer gesagt hat, kann man es auch an eine Tafel einige Wochen vor Ablauf MDH verschenken.
    Ernährt ihr euch dann tatsächlich wochen-wenn nicht gar monatelang nur von immer denselben Nudeln und Bohnen-Büchsen?
    Nein, man kann wählen zwischen Linsen, Ravioli und Feuertopf. Manche machen es halt so, manche haben ein ausgeklügeltes Rotationsverfahren und manche verschenken nicht benötigte Vorräte - und werden davon nicht arm.
    Und wenn die dann alle sind, geht das ganze Spielchen wieder von vorne los?
    Die Freude, es nicht benötigt zu haben, macht alles wett.
    Wegschmeissen / Verschenken wiederum, ist auf die Dauer (und bei wirklich großen Mengen) doch auch ein bissel ein teurer Spaß?
    Lebensmittel sind in D absolut billig, da industriell und subventioniert gefertigt. Rechne Dir doch aus, wieviel ALDI-Nudeln, Zucker, Haferflocken ... Du für 300 EURO bekommst.


    Und irgendwo las ich mal: Geben ist seeliger als nehmen. War das im Koran?


    ... auch wenns (hoffentlich nie) sehr krass werden, ein bisschen ZEITLICHER HANDLUNGSSPIELRAUM von ein paar Tagen BLEIBT IMMER


    Genau das sehe ich anders (natürlich kann es einjeder wiederum anders sehen). Im Bankenschliessungsszenario bleibt ein Handlungsspielraum zur gesteuerten Proviantierung mit alter (gehorteter Währung) für Minuten bis wenige Stunden. Und das auch nur am Wochenende und mit Glück.


    Dazu habe ich oben mit a), b), c) argumentativ ausgeführt.

    Focusianer,
    Infla/Defla-Debatte wird ja andernorts geführt, hier nur hinsichtlich einer Zeitreserve für eine kurzentschlossene Bevorratung interessant.


    Sind wir uns einig, dass beim Infla-Szenario genug Zeit für Verproviantierung bleiben wird?
    Beim plötzlichen Währungsreformszenario oder bei Bankenschliessungen sieht es völlig anders aus.
    Es kommt auch nicht darauf an, was "die" wollen, sondern wie beherrschbar die Szenerie gesteuert werden kann oder ob es einen Defla-Unfall gibt.
    Ich sage Infla-Defla-Risiko ist 50:50
    Du sagst (evtl.) 90:10


    Wie jetzt auch offiziell zugegeben wird, standen wir in 2008 einen Schritt vor dem Defla-Abgrund. Aber eben davor und nicht dahinter. Genausowenig wie wir einen Schritt hinter einer Infla standen/stehen.


    Wayne...
    ( ... ) Läden werden schon dazu gezwungen werden, geöffnet zu haben und Ware gegen gesetzliches Zahlungsmittel herauszugeben.
    Ist natürlich schlecht für alle Ladeninhaber, womöglich auch Bauern, etc.


    Gebe Dir recht, Dark-End. Natürlich werden sie dazu gezwungen werden (müssen). Die Frage ist nur, ab wann - also zu welchen gesetzl. Zahlungsmitteln? Bestimmt nicht mehr zu den (gehorteten) alten Zahlungsmitteln. Der Outdoorladen-Inhaber wird auch nicht mehr freiwillig gegen Alt-Papier abgeben wollen . . .