Beiträge von Wayne Schlegel

    @ Der Vorsichtige
    Servus Markus, da hast Du ein durchdachtes und belastbares Konzept. Anders als bei der Tomatenfraktion (keine Provokation, als Gag gedacht). Glückwunsch und danke, dass Du das hier (zum Abgucken) vorstellst.


    Iring
    Grundsätzlich finde ich Unterwegs-Kocher nicht schlecht. Aber in einer umfassenden Krise?
    Zuhause dürfte ein Herd allemal ergiebiger und sicherer sein, also reden wir ausschließlich von einem Fluchtszenario. Dabei muss man hinsichtlich eines mobilen Kochers noch nicht mal differenzieren, ob es ein Massenfluchtszenario ist, oder man zu nur vereinzelnd Fliehenden gehört.


    Egal, ob Autoflucht, Moped-,Fahrrad- oder Fußflucht hat man begrenzte Transportmöglichkeiten.


    Ich würde statt eines Kochers lieber eine Tafel Schokolade mehr mitnehmen. Denn die kann ich unmittelbar verwerten. Und ein Mensch kann sich auch wochenlang kalt ernähren. Wie jeder weiss, kann er auch viele Tage ohne Ernahrung, sondern nur mit Wasser fliehen. Einzig zum Abkochen von Wasser (Sterilisieren) halte ich einen Kocher für diskutabel. Wenn man hingegen davon ausgeht, dass Wasser täglich abgekocht werden muss, stellt sich eher die Brennstofffrage, denn die Kocherfrage. Wenn man also ohnehin Brennstoff zusammensammeln muss, braucht man keinen Kocher, sondern Brennstoff und ein Gefäß. Ob das ein mitgenommener Topf, ein Stahlhelm, eine Radkappe oder sonstwas ist, ist wurscht. Und ob man tatsächlich wochenlang im Wald vernab von Zivilisation/Infrastruktur bzw. diese umgehend fliehen will, was ja nur dann sinnig ist, wenn Zivilisation/Infrakstruktur eine höhere Gefahr darstellt, also eine Einsiedelei, ist zu bezweifelnd.


    So isses! Die Zeit arbeitet für uns Landeier. Bin schon sicher, dass wir es am längsten aushalten werden, wenn es mal hart auf hart kommt - nicht nur wegen unserer Ressourcen und dörflichen Kontakte, sondern auch wg. unserer Kenntnisse bzgl. Gemüseanbau, Hühnerhaltung, Kaninchen abzubalgen etc. - Mein Sorge: Hoffentlich bleiben die Städter in ihren 'pulsierenden Zentren'...wenn denn da noch was 'pulsiert'.


    Klar ist es in einer Krise auf dem Land besser. Weil das jeder weiss, werden die Städter sehr rasch Stadtflucht betreiben, wenn sie dort nicht ausreichend versorgt oder mit Gewalt interniert werden.
    Wenn in der Stadt die Versorgung hingegen ausreichend ist, dann haben wir eigentlich gar keine extreme Krise und es ist insofern wurscht, wo man lebt.


    Eine Internierung unserer vielen Ballungsgebiete wäre nur mit Militär in 50facher Stärke der derzeitigen Bundeswehr möglich. So dürfen sich denn die Landeier, wenn sie nicht gar völlig unzuglänglich leben, mit Besuchen ihrer Brüder und Schwestern, aber auch von zehntausenden, ungebundenen Nichtverwandten mit und ohne Migrationshintergrund aus den Ballungsgebieten rechnen. Und die werden teils sehr unterschiedliche Tauschvorschläge machen, die das Landei nicht immer ablehnen kann.

    Den Burschen an den hinterläufen packen und dann annen Baum klatschen.
    An den Hinterläufen an einem Ast aufhängen.....Fell einschneiden...Bauchhöhle auf.....alles rausrutschen lassen.....und dann das Fell über die Ohren ziehen :thumbup: :thumbup: :thumbup: ......Rübe ab...das wars.
    Ach ja .....abstechen und ausbluten lassen vorher.
    cu DL.....da haste nicht mal blutige Hände davon......mein Vater brauchte so ne Minute dafür


    Yep, diese Methode war früher sehr verbreitet. Mein Vater hat aber humanerweise das arme Schlachttier mit einem aufgesetzten Kopfschuss - zugleich Ausblutungsöffnung - getötet. So gibt es auch keine zersplitterten Knochen im Fleisch wie bei der Baummethode. Es gab auch Zeitgenossen, die haben mit einem gezielten Handkantenschlag dem Tier das Genick gebrochen. Das muss man in mehrerlei Hinsicht "können".


    Ich frage mich aber, wie lang ernährt ein Hasenbraten?
    Also wie groß muss die Zucht sein, um (z.B. neben Tomaten :)) regelmäßig x-% des Ernährungsbedarfes einer x-köpfigen Familie zu decken?
    Wieviel Futtervorrat braucht man, um eine genügend große Anzahl von Schlacht- und von Zuchttieren über den Winter zu bringen, denn nicht nur der Mensch hat im Winter Hunger, sondern auch das Tier? Es ist zweifelhaft, ob man auch für Menschen "energiedichte" verzehrfähige Haferflocken oder Getreide in einer Krise sinnvollerweise an Hasen verfüttert, anstatt das ohne Verluste auf der Nahrungskette selbst zu verzehren.
    Welche Hasenfleischkonsevierungsmethoden (für den Winter) gibt es (Pökeln? Dörren? )?
    Wäre sehr dankbar für Antworten.


    a) seit Bretton Woods gibt es nur noch Konfetti -> Bisher ist unser Geld kein Konfetti
    b) Immer gewisse Überschüsse", die für zig Millionen reichen? -> habe ich nicht behauptet
    c) Eichelburg als Wohltäter der Krise? -> er wird sein Em ausgeben (müssen). Ist doch besser als plündern oder verhungern.
    d) nur es würde überhaupt nichts ändern. -> was soll sich denn ändern?? Natürlich nichts! Ist halt so. Es wird immer Arme und Reiche geben.


    Servus Tiberius,
    hier kurz mein Senf zu Deiner Replik:
    Zu a) es gibt eine Meinung, die man natürlich nicht teilen muss, dass ungedecktes Papiergeld Konfetti sei.


    Zu b) wird auch nicht in den Mund gelegt. Nur Hinweis, dass selbst wenn irgendwo ein Überschuss anfällt, der erst noch distributiert werden muss. Im Systemcrash dürfte es bei unserer Just-in-time-Logistik schwierig sein, Überschüsse zu produzieren (denn die Produktion braucht just in time input und noch schwieriger sein, diese breitversorgend zu distributieren.


    Zu c) er gibt dann das EM genauso aus wie jetzt Geld. Was soll daran besser sein? Zum "Inschwungbringen" der Wirtschaft (so in denem Post 31 genannt) wäre eine Bernanke-Helikopterflotte wirkungsvoller als ein paar wenige Eichelburgs, die ohnehin nicht alles prompt verballern.


    Zu d) Eben. Nur es ist nicht ausgemachte Sache, dass der EM-Horter, der jetzt in gewisser Hinsicht reich ist, weil er solche Überschüsse überhaupt generieren kann, dies auch "danach" und umso mehr sein wird. Auch wenn das Eichelburg u. sonstige mit Absatzinteresse pausenlos suggerieren. Im absoluten Worst-Case zählt EM sowieso nichts. Wird auf einem hungernden Schiff oder wurde vor Stalingrad eine Bratwurst gegen EM getauscht? Und nein, man wird auch nicht für eine Handvoll intakte Straßenzüge kaufen können. Allenfalls welche, die sich in einem Stalingrad-Zustand befinden oder ala Hafenstraße gerade instandbesetzt sind.

    Servus,
    hierzu:
    1. seit Bretton Woods gibt es nur noch Konfetti und es hat bis dato "funktioniert" (natürlich mit den zivilisatorischen Begleiterscheinungen wie Mord, Totschlag, Krieg und Ausbeutung), was überhaupt nicht heißt, dass es noch einen nennenswerten Zeitraum weiter funktionieren wird.
    2. Die Bestie Mensch sollte man in einer anarchischen Zeit erstrecht niemals ausblenden. Schon gar nicht in einem multiethnischen Umfeld.
    3. "Immer gewisse Überschüsse", die für zig Millionen reichen? Die Geschichte und heutzutage bestimmte Kontinente sind voll von Beispielen, wo Überschüsse irgendwo sind aber gar nicht dort ankommen, wo sie überhaupt verkonsumiert werden könnten.
    4. Die Ersetzung der herrschenden c)-Gruppe von bisher Währungsbesitzer durch künftige EM-Besitzer ändert am System nichts. Nur einzelne steigen in Eichelburgs Fantasia vielleicht zur herrschenden Klasse auf, andere fallen herunter. Da es noch weniger EM-Beistzer als Geld-Besitzer gibt, wie wird dann die gesellschaftl. Bilanz sein? Den Aufsteigern sei dieser Aufstieg nicht mißgönnt, nur es würde überhaupt nichts ändern.


    Eichelburg als Wohltäter der Krise? Glaubst Du das wirklich? Wie muss man sich seine Wohltaten dann konkret vorstellen?

    Die vorbeschriebenen Crash-Szenarien sind insofern nach meinem Geschmack etwas einseitig, als dass sie unterstellen, dass das gegenwärtig gesetzl. Zahlungsmittel per Gesetz oder durch die Macht des Faktischen durch ein anderes ersetzt werden, während die Produktions- und Handelsketten im wesentlichen bleiben. Also Euro, DM2 oder sonstwas ersetzt durch Edelmetallwährung, ob nun mit oder gegen den staatlichen Segen.


    Alles andere, so wird regelmäßig unterstellt, bleibt im wesentlichen gleich. Wer also genug von dem künftigen "werthaltigen" Zahlungsmittel besitzt, der ist dann ein König (Arbeitgeber/Auftraggeber) und kann andere (Arbeitnehmer, Lieferant) für sich schuften lassen. Nennen wir das mal Eichelburgs Fantasia.


    Bei Lichte betrachtet haben wir Eichelburgs Fantasia-Zustände heute schon, nur wird das System heute halt mit den bekannten Währungen betrieben. Wer heute einige 100.000 Euros Cash sein eigen weiss, der kann es heute als Arbeitgeber/Auftraggeber knallen lassen. Eichburgs Fantasten warten nun auf die Situation, wo ihre Spekulation aufgeht und mit ihren Rettungsbooten Kapitän oder Admiral spielen dürfen - und sie dann die elitäre Position der verhassten MBAs, Bosse, Altreichen, Politikerratten und sonstiger Brückenoffiziere einnehmen und diese wiederum Knechten können. Fantasia. Dasselbe Spiel nur die Täter-Opfer-Rolle wird einfach umgedreht.
    Ausgleichende Gerechtigkeit oder immer dasselbe, mag jeder selbst entscheiden. In der Bergpredigt steht das nicht, aber die kennt man im (un)christlichen Abendland nicht mehr, da sie kapitalistisch-ausbeuterisch kontraproduktiv wäre und in den anderen abrahamitischen Religionen (Judentum, Islam), denen das Christentum ideologisch geistig-moralisch überlegen war, kein Pendant hat. Aber egal, vorbei ist vorbei, die Werte des Christentums haben fertig, stehen in einem verschlossenen Buch, obsiegt haben/werden Judentum und Islam. Was aus Asien kommt, bleibt abzuwarten.


    Die Kette: Bauer - Bäcker - Brötchenesser erweitern wir mal etwas, ohne die oberflächliche Betrachtung aufzugeben:


    Energie-, Maschinen-, Ersatzteil-, Saatgutlieferant - Bauer - Logistiker - Müller - Logistiker - Bäcker - Brötchenesser


    Man erkläre mir bitte, wie das funktionieren soll mit den paar Krümelchen Edelmetall die es statistisch pro Kopf gibt wissend, dass die allermeisten gar nix haben, ein kleine Menge bei Kleinhortern liegt und der Löwenanteil bei den großen Adressen? Dabei unterstellen wir mal, dass es wie bisher auch noch Energie in Hülle und Fülle gibt, der Bauer sich also auf sein PS-Ungetüm setzen kann und per Pedaldruck die in 1 Liter Diesel kondensierte Arbeitskraft von 100 Mannstunden abrufen kann, also nicht selbst den Spaten in die Hand nehmen muss, die 100 Stunden selbst leisten muss oder die Peitsche über seinem Pferdegespann schwingen muss. Denn nur so können diese tollen Überproduktionen erzeugt werden. Ohne Überproduktion kommt nichts in den Handel. Und dieses einfache Prinzip gilt auch für den selbstversorgungsversuchenden Kleingärtner/Subsistenzler.

    Mich würde noch sehr interessieren, ob es neben Brennesseln, Löwenzahn und Gänseblümchen noch andere natürliche und in unseren Breiten in Massen vorkommende, also im wirklichen Ernstfall ohne nennenswerte Mühe, Zutaten, Energie-, Einkoch-, Destillier- und ähnlichem Zeitaufwand praktisch also direkt verzehrbare pflanzliche Vitamin-, Mineralien- u. Spurenelemtträger gibt.


    Ich meine also ausdrücklich nicht Kulturpflanzen/allseits bekannte Obstbäume und Sträucher, wie auch nicht die tausend nützlichen Kräuterlein, wie sie in den vielen Kräutergarten-/Kräuterapothekenbüchern beschrieben werden und die man als ungeübte Kräuterhexe oder Pilzexperte mit der Lupe und Bildliteratur in der Natur suchen muss (Kamille und Wegerich würde ich schon noch erkennen und die gibt es auch in Massen), sondern nicht jedermann als essbar bekannte, weit verbreitete Wildpflanzen.


    Vorallem wäre es nützlich zu erfahren, ob es sich hierbei um angelesene/tradierte Informationen handelt, oder es sich um tatsächlich praktisch Erprobtes und Verzehrtes (Nebenwirkungen?) handelt. Wiederzukäuende Pflanzen möchte ich für mich - auch im Ernstfall - ausschliessen (kleines Spässle, gell).

    Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass jemand sich ausschließlich von Tomaten ernähren will...... :


    Eben und deshalb muss man es vielleicht nicht wiederholt zum wichtigkeitsuggerierenden Schwerpunktthema im hiesigen Faden machen. Und wie zu sehen ist, ist nicht einmal eine nennenswerte (Teil-)Ernährung bezogen auf den Nährstoffgehalt von Tomaten realistisch.

    Es geht hier u.a. auch um exemplarisches Lernen!


    Das ist sehr zu begrüssen, nur das Beispiel Tomate ist das ernährungsphysiologisch ziemlich schlechteste. Darauf kann man redlicherweise aufmerksam machen. Jeder kann seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und für sich entscheiden.


    Dabei sind - wiederum bezogen auf den Ernstfall - noch nicht einmal andere Kriterien wie die Versorgungssicherheit bei der Abwägung von Ernteausfallrisiken (und das ist wichtig, schließlich ist man in einer unterstellten Ernstfallsituation evtl. existenziell davon abhängig) im Vergleich zu anderen Anbauformen (Kartoffeln, Topinambur, Sprossen, ... was auch immer) bewertet.


    Nochmal und für mich abschliessend: Tomatenzucht aus Freude, emotionalen und wohlgeschmacklichen Gründen prima, aus Ernährungsbeitragssicht in einem Ernstfallszenario schlicht irrational. Es gibt zig rationalere Möglichkeiten.


    Und um auch einem letzten hypothetischen Einwand zu begegnen und das Ganze mit einem Lächeln abzuschliessen: Ja, es ist besser, 5 Kilo Tomaten zu haben als 5 Kilo Baumrinde. Dennoch hätte ich im Fall des Falles lieber 5 Kilo Kartoffeln als 5 Kilo Tomaten.

    Hast wohl die Tomatenzucht hier nicht vollständig verfolgt ? Hatten wir hier nämlich schon mal.

    Klar, ich weiss sogar noch, was andere (Tisc1, wurschtler) und ich zum Komplex Tomaten, Löwenzahn, Brennesseln zusammengetragen und geschrieben hatten. Weisst Du es auch noch oder lies einfach besser nochmal nach. Kleiner Tipp: es war im Mai 2011.

    Trotzdem ist es sehr gut, sich mit dem Anbau von Nahrung zu beschäftigen, da man dabei eine Menge lernt, egal ob es Tomaten oder Kartoffeln sind ! Und dieses Wissen kann in der Not hilfreich sein !


    Ei freilich doch, ECU. Nur bitte keine Illusionen auslösen/bekräftigen, man könne mit Balkon- und Kleingewächshausbepflanzungen mit einer extrem nährwertarmen Pflanze wie es die Tomate nunmal ist, im Ernstfall (Du schreibst sogar "in der Not") etwas Nennenswertes bewirken.


    Es ist überhaupt nichts gegen Tomatenanbau aus Liebhaberei, Passion, wohlgeschmacklichen oder Gourmetgründen zu sagen.


    Aber bezogen auf eine Versorgung im Ernstfall und was da wichtig und ergiebig ist, sehe ich es aus obiger Argumentation (Post 3454) heraus als eine Ressourcenverschwendung an. Wer in Kenntnis des Ernährungsbeitragspotenzials von Tomaten diese trotzdem mit Akribie, Perfektionswille und Energie hegen und pflegen will, der tut das halt. So what?

    Tomaten können leider keinen nennenswerten Beitrag zur Versorgung im Ernstfall liefern. Ich zerstöre ungern Illusionen, aber so sind nun mal die Fakten. Jeder kann sich unschwer ausrechnen, wieviele Kilo er täglich (!) an Tomaten zu sich nehmen müßte, um einen ordentlichen Prozentanteil am täglichen Kalorienbedarf zu decken:


    Tomaten
    Hauptnährstoffe pro 100 g Kalorien: 17 kcal Kilojoule: 73 kj Wasser: 94291 mg Eiweiß: 0.95 g Fett: 0.21 g davon ungesättigte Fettsäuren: 131 mg Kohlenhydrate: 2.6 g davon Zucker: 2509 mg Ballaststoffe: 950 mg Alkohol: 0 mg Broteinheiten: 0 BE Gesamtkochsalz: 15 mg


    Laut Wiki braucht ein junger 68-Kilo-Mann bei moderater körperl. Betätigung täglich 3.100 Kilokalorien. Näheres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kalorienbedarf


    Also: 3.100 kcal : 170 kcal/Kilo = 18,23 Kilo. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, muss besagter Mann täglich 6 Kilo Tomaten essen, um 30 % seines Energiebedarfs zu decken. Wenn täglich 6 Kilo geerntet werden können und der Magen das mitmacht, dann natürlich nur zu.


    Bezüglich des Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelementgehaltes usw. wird die Kulturpflanze Tomate von Gratispflanzen wie Brennesseln und Löwenzahn klar geschlagen.


    Nichts für ungut liebe Tomatenfreunde, aber wäre der Austausch von Tomatenanbau-Tipps nicht eher etwas für ein Kleingärtnerforum, denn Ernstfallinteressierte werden sonst leicht auf die falsche Fährte gesetzt?

    Desertfighter hat am Sonntag vollkommen richtig alles erkannt. Zur Info noch ein Link :http://www.deutsches-reich-exil.info/
    Sicherlich wisst Ihr über unsere Passfarbe (rot) und den Adler vorne drauf bescheid?


    Soll man jetzt suchen, welcher von wahrscheinlich vielen Posts gemeint sein könnte, weil man sonst nix zu tun hat? Bitte freundlicherweise einen Link setzen oder Zitierfunktion nutzen. So ist das eine Zumutung.
    Was hat es denn mit der Passfarbe u. dem Adler auf sich?

    Gott oder wer auch immer - am besten wir selbst - bewahre uns vor den Chinesen!
    Man muss sich nur mal anschauen, wie sie mit den unrechtmäßig okkupierten Gebieten verfahren, z.B. Tibet.


    Oh, schiessen die Chinesen dort auch mit Uran-Munition so wie andere Imperien im Irak, Afghanistan und Libyen und schädigen so das Genom der okkupierten Bevölkerung auf Generationen hinaus?
    Wie heißt eigentlich das chinesische Pendant zu Abu Ghraib bzw. Guantanamo? Platz des himmlischen Friedens?

    Je mächtiger China wird, umso weniger Rücksicht werden die auf andere Staaten nehmen. Die lachen doch jetzt nur noch über das Menschenrechtsgequatsche unserer Politiker.


    Erinnert mich ein wenig an die Rechtfertigung von westlichen Waterboarding-Praktiken sowie das Verschleppen und jahrelange Festsetzen von Menschen ohne Gerichtsurteil.

    Hab' vor ein paar Jahren mal ein Buch gelesen, das sich mit dem Umweltverhalten bestimmter Kulturen - auch in der Vergangenheit - beschäftigt (kann den Titel noch mal raussuchen); darin wird festgestellt, dass die Chinesen eigentlich kein Umweltverhalten kennen, sondern rücksichtslos gegen Natur, Ressourcen und ihre eigene Leute Raubbau betreiben.


    Zum Glück kennt der westliche Kapitalismus ein solches Verhalten überhaupt nicht.

    Wie Aliens schwärem die ja schon aus, z.B. nach Afrika, um dort ganze Landstriche aufzukaufen und in meinen Augen über kurz oder lang diese Staaten zu kolonisieren.


    Die einen kaufen auf, die anderen okkupieren mit Militärmacht. Vielleicht auch mal umgekehrt.

    Hab' gestern was von Interesse an Wäldern / Holz hier in der BRD gehört...na, prost Mahlzeit. das müsste man staatlicherseits unterbinden.


    Etwa so wie man den Ausverkauf unserer Kanalisation per Cross-Boarder-Leasing, die Maut-Privatisierung, die Shale-Gas-Rechte usw. unterbunden hat?

    Ich erkenne darin eine sozialdarwinistische Strategie: Nur der Stärkere wird überleben.


    Zustimmung. Das christliche Kernelement wie in der Bergpredigt (u.a. "liebe Deinen Feind") kennt heute keiner mehr und passt sowieso nicht in das Wertekonzept.

    Dann doch lieber in Gr versenken, da haben ein paar Banken noch was davon... :D

    Na wenn Anteilseigner dieser Banken aber Chinesen wären? Was dann?

    (...) Jeder sollte in Gedanken mal durchgehen, was wäre, wenn der weltweite Hegemon nicht mehr USA sondern China heissen würde. Wäre die Welt dann besser? Oder schlechter? Womöglich wenigstens friedlicher? Oder noch nicht einmal das?


    Das sind so die Fragen. die niemand beantworten kann. Genauso wie die Frage, ob es vor 50, 500 oder 5.000 Jahren besser, schlechter oder friedlicher war.
    Vielleicht ist die Antwort aber auch ganz simpel. Etwa so: Solange es Menschen gibt, werden diese ihre Artgenossen für sich arbeiten lassen, versklaven, auspressen, quälen, foltern und morden. Zu ihrem Besten natürlich.
    Da ist Hautfarbe, Genom, Sprache, Stammeszugehörigkeit, Nationalität, Gesinnung usw. völlig einerlei.


    Wenn es ein Himmelreich gibt, mag es dort anders sein. In der diesseitigen Welt ist es aber so.


    Dem ist mit nichten so mein gutster. Ebensowenig wird es dann ganze Straßenzüge für 10 Unzen geben.
    Ihr habt den Papiergelddenkfehler.


    Da will ich doch gleich entschieden widersprechen. Selbstverständlich gibt es die Eichelburgschen ganzen Straßenzüge für 10 Unzen. Die gibt es sogar jetzt schon. Im Irak, in Afghanistan und in Teilen von Libyen.


    Und mit Sicherheit wird es die in unseren Breiten auch geben exakt zu dem Zeitpunkt, wenn die Verhältnisse hier genauso sind wie dort. Alles klar?


    @ Iring und andere die ständig Angst haben zu verhungern
    (...)
    Ich selbst praktiziere eine milde Form dessen seit gut zwanzig Jahren, einmal pro Jahr ... mein persönlicher "Rekord" sind immerhin 100 Tage ohne feste Nahrung, nur Wasser und Tees ... Gewichtsabnahme während dieser Zeit: 4-5% des Körpergewichtes, nicht mehr und nicht weniger.
    (...)
    Nichtsdestotrotz ist auch mein Keller bis zur Decke hin gut gefüllt, allerdings eher im Hinblick darauf, dass meine Kinder in Grossstädten leben und im Falle des Falles heimfinden könnten


    Wie kommst Du zu der Behauptung, Iring und andere haben ständig Angst zu verhungern? Weil sie Vorräte haben, genauso wie Du, wie Du im letzten Satz Deines im übrigen lesens- und bedenkenswerten Beitrages einräumst?


    Inhaltlich habe ich folgende Fragen und wäre für eine Antwort sehr dankbar:
    1, Wieviele kcal in Form von Kalorien/Fetten hast Du in den 100 Tagen im Schnitt schätzungsweise täglich in flüssiger Form aufgenommen (gezuckerte Tees, Milch, Säfte mit Fruchtzucker usw.)?
    2. Hast Du diese Diät in der warmen Jahreszeit gemacht oder hattest Du auch mit der Flüssignahrungsaufnahme winterliche Körperwärmeverluste auszugleichen?
    3. In welchem Alter befindest Du dich, da bekanntermaßen die Stoffwechselprozesse im Alter langsamer ablaufen?
    4. Wie hoch war in den 100 Tagen der Anteil an Schlaf, Ruhephasen, Geringaktivitäten im Vergleich zu mittleren bis schwereren körperlichen Betätigungen?


    Ja ich habe ca. 120 Dosen Ravioli, Linsen mit Suppengrün und Erbsen mit Speck und hoffe darauf niemals in die Situation zu kommen mich ausschließlich davon ernähren zu müssen. :boese:
    EDIT: Ich halte es aber eher für unrealistisch in Europa nichts mehr zu fressen zu bekommen. Egal wie schlimm es kommen wird.


    Ersteres hoffen wir alle, hoffentlich. Wobei ich nicht verstehe, wieso bei der Unrealismus-Einschätzung doch eine nicht nur marginale Vorratshaltung betrieben wird.

    Bez. Fukushima: die Radioaktivitaet wird sich im Meer viel mehr verduennen als auf dem Land wo es runter regnet, das Meer um Japan hat tausende km3, waerend wenn es auf Land kommt bleibt es in einer duennen schicht die von den Pflanzen genutzt wird und sich dadurch in der Nachrungskette konzentriert. (...)


    Das hört sich nur auf den ersten Blick plausibel an, ist es aber (leider) nicht.


    Denn warum gibt es z.B. bei Muscheln und Fischen so hohe Schwermetallkonzentrationen?


    Weil sich das eben in stark stoffwechselnden Organismen anreichert. Insbesondere bei wasserfilternden und kiemenatmenden Organismen einschließlich Plankton. Und so konzentrieren sich die radioaktiven Isotope in der Nahrungskette wieder auf und konterkarieren den "Verdünnungseffekt". Wer in Zukunft Pazifikfisch bedenkenlos konsumieren will, der soll es tun. Ich jedenfalls nicht.


    P.S. Sonst wären abgewrackte Atom-U-Boote mit einem Bruchteil des Inventars eines normalen AKWs doch kein Problem und die Tiefsee wäre ein prima Endlager. Ist aber nicht so.

    wayne - aufgrund deines fischreichtums habe ich gestern auch 40 dosen thunfisch in öl gekauft - 24 ,-- schlappe euronen ,nachdem ich eine getestet habe habe ich den mayonaise vorrat aufgestockt ! (...)


    Die Fangsaison für Konservenfisch ist eh bald für die nächsten paar hundert Jahre abgelaufen. Ich will mir keinen über die Nahrungskette radioaktiv angereicherten Fukushima-Fisch in das Regal stellen.