@ Der Vorsichtige
Servus Markus, da hast Du ein durchdachtes und belastbares Konzept. Anders als bei der Tomatenfraktion (keine Provokation, als Gag gedacht). Glückwunsch und danke, dass Du das hier (zum Abgucken) vorstellst.
Iring
Grundsätzlich finde ich Unterwegs-Kocher nicht schlecht. Aber in einer umfassenden Krise?
Zuhause dürfte ein Herd allemal ergiebiger und sicherer sein, also reden wir ausschließlich von einem Fluchtszenario. Dabei muss man hinsichtlich eines mobilen Kochers noch nicht mal differenzieren, ob es ein Massenfluchtszenario ist, oder man zu nur vereinzelnd Fliehenden gehört.
Egal, ob Autoflucht, Moped-,Fahrrad- oder Fußflucht hat man begrenzte Transportmöglichkeiten.
Ich würde statt eines Kochers lieber eine Tafel Schokolade mehr mitnehmen. Denn die kann ich unmittelbar verwerten. Und ein Mensch kann sich auch wochenlang kalt ernähren. Wie jeder weiss, kann er auch viele Tage ohne Ernahrung, sondern nur mit Wasser fliehen. Einzig zum Abkochen von Wasser (Sterilisieren) halte ich einen Kocher für diskutabel. Wenn man hingegen davon ausgeht, dass Wasser täglich abgekocht werden muss, stellt sich eher die Brennstofffrage, denn die Kocherfrage. Wenn man also ohnehin Brennstoff zusammensammeln muss, braucht man keinen Kocher, sondern Brennstoff und ein Gefäß. Ob das ein mitgenommener Topf, ein Stahlhelm, eine Radkappe oder sonstwas ist, ist wurscht. Und ob man tatsächlich wochenlang im Wald vernab von Zivilisation/Infrastruktur bzw. diese umgehend fliehen will, was ja nur dann sinnig ist, wenn Zivilisation/Infrakstruktur eine höhere Gefahr darstellt, also eine Einsiedelei, ist zu bezweifelnd.