Beiträge von Wayne Schlegel

    Hast du schon mal in einem Zimmer geschlafen, wenn die Heizung ausgefallen ist? Wird verdammt kalt...... habe ich im vergangenen Jahr erleben dürfen....


    Bin verschont geblieben, aber kann es mir schon vorstellen.


    Wobei Schlafen im Freien aufgrund Feuchtigkeit und Wind natürlich noch mal ein anderes Kaliber hätte, als in einem unbeheizten Zimmer. Und sich eine Nierenbeckenenzündung, Mandelenzündung o.ä. zuzuziehen, dürfte im Krisenszeanrio das sichere Todesurteil sein.


    Spielen wir das aber in den o.g. Szenarion durch. Wenn man ohne Zentralheizung zuhause ausharren muss, dann hat man entweder auch dafür überbrückend Vorsorge getroffen, oder man muss improvisieren. Mehrlagig anziehen, zur Not kann man sich auch zusätzlich mit Gardinen, Teppichboden, Luftmatratze isolierend abdecken. Fenster zusätzlich mit Folie, Papier, Karton isolieren. Wenn alles auf der Flucht ist, haben die ehemaligen Eigentümer vielleicht noch nicht mal was dagegen, wenn man auf dem Grill/im Stahlabfallbehälter aus dem Park Schwiegermutters Stuhl verbrennt (Vorsicht, bei unsachgemäßer Handhabung besteht Erstickungs- und Verbrennungsgefahr).

    Mal ne Frage an euch: SEID IHR ALLES EINZELKÄMPFER ??? Habe ihr keine Frau oder Kinder? Eure Szenarien in allen Ehren, aber selbst wenn ihr diese Strapazen aushalten würdet, eure Familie auch??? Ich möchte mit Frau und Kindern SO nicht "flüchten". Und ich weiß wovon ich rede. Habe lange genug während meiner BW-Zeit im Zelt gelebt.
    (...)
    Gruß
    INSTERBURG


    Bei vielen sind Frau und Kinder schon aus dem Haus.

    na die türken vor wien - die pest - eine anzeige als ketzer - hauptwohsitz in ostpreussen kurz vor eintreffen der roten befreiungsarmee - die falsche religion zur falschen zeit.......... :thumbup:


    Also muss in den Vorrat/Rucksack unbedingt noch ein Rosenkranz, ein Gebetsteppich (Kompass hat man ohnehin - und Mekka liegt von uns aus wo?), eine Kipa (Messer hat man ohnehin - für evtl. Nachbeschneidung) und ein paar orthodoxe Bildchen rein.


    Was man dann wirklich brauchen kann, wird sich weisen.


    Hingegen halte ich bei evtl. Hals- über Kopfflucht oder einer unterschiedlich intensiv improvisierten Migration ein nachhaltiges Übernachten/Verstecken in abgeschiedenen Gefilden für äußerst unwahrscheinlich. Denn


    a) fehlt es bei der hiesigen Zersiedelung bis auf wenige Regionen an der Abgeschiedenheit
    b) wenn viele den gleichen Flucht-/Migrationsgedanken haben, fehlt es zum einen umso mehr an der Abgeschiedenheit. Zum anderen kann man auf seiner Fluchtstrecke die zurückgelassenen Behausungen der vormals Ansässigen, nun aber mit entspr. Kilometervorsprung Geflohenen ohne deren Bedenken und Einwände dankend nutzen
    c) wenn wenige auf der Flucht/Migration sind, dann wird man schon gegen ein gutes Wort, ein Zeichen der Dankbarkeit oder - für unsere familienlosen Einzelkämpfer - ein vorgehaltenes Gewaltmittel Unterschlupf in einer umschlossenen Behausung finden können.


    Und wenn nicht, dann ist es halt anders gekommen als gedacht. Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen.


    Ha, grandioser Beitrag im Gelben, der endlich mal auf den Kern des Problems Atomkraftnutzung eingeht, das was ich auch meinte:
    http://www.dasgelbeforum.de.or…egory=0&order=last_answer
    Das einzig wichtige, was er mE nicht erwähnt, ist die unselige Allianz der "Klimaschützer" und AKW-Befürworter.
    Die sollen Betriebshaftpflichtversicherungen abschließen, so wie's jeder Autohalter muß.


    Unlimitierte Haftpflichtversicherungssumme halte ich für übertrieben. Wenn man beim Pkw als Versicherungssumme 1-5 Millionen abschliessen soll, sollten 500 Milliarden pro Reaktor und 1 Milliarde pro Brennstab außerhalb des Reaktors inflationsindexiert reichen. Und natürlich muss darin auch höhere Gewalt versichert sein, denn sonst war nicht der Betreiber und die abstrakte Gefahr, sondern Sonne, Mond, Sterne oder Alkaida schuld.


    Da die deutschen Reaktoren und Anlagen so megasicher sind, dürfte die Prämie, um dieses Risiko abzudecken gering sein. Portokassenkram. Gerne auch Prämiensysteme mit Schadenfreiheitsrabatte. Und natürlich Nachlass, wenn alles nächtens hübsch in eine Garage gestellt wird.


    Einfach euren Abgeordneten über http://www.abgeordnetenwatch.de direkt fragen. Geht ganz einfach. Nach Lust und Laune als 1 oder Mehrzeiler. Denn dafür sind eure Abgeordneten da, dass sie EURE INTERESSEN vertreten. Leider muss man denen das permanent, hartnäckig und Klartext sagen (so soll er sich positionieren, sonst gibt es aus der Familie keine einzige Stimme, die nämlich bei der Konkurrenz landen), sonst bleibt es bei ihren eigenen EURO INTERESSEN.

    1. Atomstrom ist nicht billig. Ganz im Gegenteil. :wall:
    a) AKW's werden beim Bau subventioniert. Diese Kosten tragt ihr als Steuerzahler (andere Energien auch, ich weiss)


    Vor dem Bau muss die ganze Forschung durch den Steuerzahler finanziert werden, die entspr. Fakultäten und die Ausbildung der Ingenieure u. Techniker ebenso.

    b) Dann zahlt ihr den täglichen Strombedarf. Mag sein, sagen wir dieser Preis ist leicht günstiger beim Atomstrom.


    Weil man die exorbitanten Nebenkosten nicht mit dem Stromkunden, sondern "anonym" mit dem Steuerzahler abrechnet.

    c) Nun kommen die Kosten für die Entlagerung. Die sind im Strompreis (b) nicht oder nicht vollständig enthalten. /(z.B. wird Assen war mit unter einem Zehntel der jetzt wohl auftretenden Kosten gedeckt. Den Rest zahlen wir, heute, zusätzlich, ohne Gegenleistung.).


    Genau 200.000 Jahre lang bewachen, messen, umlagern und hoffen, dass da kein Erdbeben, Impakt oder sonstwas passiert. 200.000 Jahre lang.

    d) Nun kommen noch die Kosten für Atomunfälle dazu. Die sind im Preis nirgends enthalten.


    Wenn es eine Haftpflichtversicherungspflicht gäbe und hierfür Beiträge bezahlt werden müssten, liesse sich das leicht quantifizieren. Aber eben deshalb gibt es keine solche Versicherungspflicht, denn der Atomstrompreis wäre um die ein oder andere Potenz höher.

    Also einfach mal überlegen, was kostet wohl die Kilowattstunde Atomenergie in Japan in 2011? Ist sie wohl billig?


    Entweder bezahlt man teuren, wenig gefährlichen Strom mit viel Geld, oder man bezahlt noch teurern, extrem gefährlichen Atomstrom mit noch mehr Geld und mit der eigenen oder der Gesundheit seiner Kinder. So einfach ist die Rechnung, aber nur wenige Menschen kapieren das und betätigen sich auch.


    Na klar, einer muss ja ein bischen optimistisch in die Zukunft blicken, ansonsten kann man uns alle gleich begraben. Natürlich ist diese Katastrophe verherrend, doch halbwegs realistisch betrachtet wird rund um das AKW, ob nun im Radius 50 oder 100 km sei mal dahingestellt, das Leben weitergehen, auch in Japan, nimm Dir einen schwarzen Edding und male rund ums AKW einen großen schwarzen Kreis auf Japans Landkarte, der Rest hingegen wird sich berappeln und seine Lehren hieraus ziehen. Warum sollte es hier grundlegend anders kommen als beim Gau in der Ukraine? Ob diese Zone nun von einem Reaktor unbewohnbar gemacht wurde oder gleich 6-fach unbewohnbar sein wird macht abseits jeder verständlichen Sorge keinen Unterschied. 1 x tod ist bereits mehr als genug, 6-fach höher in der gleichen Zone abzuleben ist, nun ja, bereits nach dem ersten Ableben schon gegessen.
    (...)
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut


    Servus Tut,
    im Gelben gefunden:


    Folgender, etwas aelterer Artikel berichtet ueber eine NRC-Studie (U.S. Nuclear Regulatory Commission) zu den Gefahren einer Kernschmelze in einem Abklingbecken.
    Study warns of 500-mile radiation spread
    http://www.usatoday.com/news/n…-11-radiation-study_x.htm


    Na klar, einer muss ja ein bischen optimistisch in die Zukunft blicken, ansonsten kann man uns alle gleich begraben. Natürlich ist diese Katastrophe verherrend, doch halbwegs realistisch betrachtet wird rund um das AKW, ob nun im Radius 50 oder 100 km sei mal dahingestellt, das Leben weitergehen, auch in Japan, nimm Dir einen schwarzen Edding und male rund ums AKW einen großen schwarzen Kreis auf Japans Landkarte, der Rest hingegen wird sich berappeln und seine Lehren hieraus ziehen. Warum sollte es hier grundlegend anders kommen als beim Gau in der Ukraine? Ob diese Zone nun von einem Reaktor unbewohnbar gemacht wurde oder gleich 6-fach unbewohnbar sein wird macht abseits jeder verständlichen Sorge keinen Unterschied. 1 x tod ist bereits mehr als genug, 6-fach höher in der gleichen Zone abzuleben ist, nun ja, bereits nach dem ersten Ableben schon gegessen.
    Tut


    Servus,
    nochmals der wirklich freundlich gemeinte Tipp, alle Sachinfos von CrisisMaven zu lesen, das erhellt ungemein, sich mit Strahlungsdosen, Milli- und Mikrosievert eingehend zu beschaeftgen - und dann die Lage einschaetzen.


    Der Realitaet muessen wir frueher oder spaeter ohnehin ins Angesicht blicken.


    Wenn es uebel laeuft - und die Nachrichten, um mit besserer Hoffnung in die Zukunft zu schauen, werden duenner - wirst Du den genannten Edding nicht fuer konzentrische Kreis brauchen, sondern um Japan von der Landkarte zu streichen. Viele gehen davon aus, dass sich Japans Schicksal in den naechsten Tagen entscheidet.

    Also, ehrlich gesagt wirds mir schon mulmig beim Gedanken Pu-Sushi zu verspeisen. Muss man halt mitm Geigerzähler essen gehen. So technikverliebt wie die Japaner sind, sind die mir da dann bestimmt nicht böse, wenn ich das Ding nach Anlegen der Serviette mal so kurz unterm Tisch vorziehe und alles Dargebotene ... - nur ganz flüchtig teste. ... ;)
    Gruß,
    gutso


    Servus,
    CrisisMaven sagt im Gelben, dass man Plutonium-Vergiftung nicht mit dem Geigerzähler erkennen kann. Also solltest Du eine Vorkosterin mitnehmen - demnächst.


    Lebensmittel aus Japan sind in deutschen Supermärkten eher selten. Bei Japans Nachbarn ist das anders. Vor allem Thailand und Südkorea importieren tonnenweise Meeresfrüchte, Obst und Gemüse. Aus Angst vor radioaktiver Belastung kontrollieren die Behörden nun schärfer.


    Servus,
    mag die Ausnahme sein, aber gestern habe ich interessehalber auf die Etikettierung der Aldi-Thunfisch-in-Öl-Dosen geguckt: Fang Westpazifik. Und der Westpazifik wird von Japan aus befischt. Und über dem Westpazif falloutet gerade einiges.

    (...) Egal, bei Euch werden die Atomkraftwerke abgeschaltet laut Merkel und ihr werdet schon sehen wie gesund das wird fuer den Geldbeutel und Luft. Nun noch mehr abhaengig von den Russen, ich gratuliere dazu. :D
    Gruss
    Eldo


    Servus Eldo,
    ist es nicht schnurz, ob wir von den Russen, den Saudis, USrael, ClubMed, den Uranlieferstaaten (den hier waechst kein Uran) abhaengig sind, sprich zur Kasse gebeten werden?

    Servus Tut,
    Dein Optimismus ist herzerfrischend. Und es waere ein riesen Glueck, wenn es nur so eine 50 km Zone gaebe oder noch weniger Territorium verseucht ist/wird. Allein die bereits jetzt mitgeteilten Fakten - und das sind gewiss nicht alle - deuten auf eine ungleich groessere Todeszone hin. Mache Dich mal im gelben Forum kundig (und nicht beim Hosenanzug oder bei Yogeschwar) und Du wirst, so meine Auffassung, Deine jetzige Einschaetzung leider revidieren muessen.


    Ein Strahlungswert von 10 Mikrosievert die Stunde (0,000 010 Sv) ergibt eine Jahresdosis von ueber 80 Millisievert. Der Grenzwert fuer AKW-Personal betraegt 20 Millisievert im Jahr. Ist also dauerhaftes Wohnen in einem Umfeld mit 4facher Strahlungexposition eines AKW-Beschaeftigten moeglich? Ich denke nicht. So hast Du ganz schnell eine Unbewohnbarkeitszone von einigen hundert Kilometer beisammen.


    Wenn es ganz schlimm kommt - und das ist nicht auszuschliessen - kann man Japan von der Landkarte als bewohnbar streichen. Gott moege das verhindern, so er will.


    (...) Auf ebay gibt es sie noch - allerdings mit Standort "Litauen" - und dorthin überweise ich sicher kein Geld ;)


    Versand erfolgt aus Litauen (und nicht aus RUS, wo es produziert wird (http://quarta-rad.ru/de/produc…e8e2aa68d8cfa135f5a46ba74)) - wegen den sonst fälligen EU-Zollgebühren. Der Ansprechpartner und das Geld haben ihren Sitz in D, wie sich das gehört.


    Aus einem Bauchgefühl heraus habe ich eines vor knapp 2 Wochen bestellt. Jetzt am Samstag ist es eingetroffen. Sollte demnächst mal nach Jülich fahren, um es zu testen, bevor umfangreiches Testmaterial aus Japan frei haus kommt.

    Mir fehlt nur jegliches Verständnis für das schleppende Handeln der japanischen Regierung und der Nachbarländer - Japan ist ein hochnechnologisiertes Land mit einer weltoffenen und sehr disziplinierten Bevölkerung - das ist kein 3. Welt-Land, aus dem unkoordinierte Flüchtlingsströme zu erwarten sind. Seit 3 Tagen wird zugesehen, wie die AKW`s eines nach dem anderen hochgehen - wieviele Frauen mit Kindern und Schwangere hätte man in dieser Zeit aus dem Hochrisikobereich von 250 - 300 km Umkreis evakuieren können ? Vermutlich Millionen. ;(


    Dafür gibt es mehrere Erklärungsmöglichkeiten - kann man sich eine aussuchen:
    1. Die Verantwortlichen sind verantwortungslos
    2. Die Verantwortlichen sind verantwortungsvoll, weil
    a) jeder der ein Hirn zum Denken hat seine allerliebsten schon selbst weg bringen kann, ohne staatliche Aufforderung
    b) eine staatl. Aufforderung Massenpanik auslöst und es sofort viele Tote gibt anstatt (spätere) Fötusschäden/-tote
    c) es keinen Unterschied macht, ob man 100 km oder 500 km weg ist, weil das Unglück so massiv ist


    Ich habe es gestern hier schonmal gemailt, dass von einer baldigen UNO-gesteuerten Massenevakuierung Japans auszugehen ist, wenn Plutonium (MOX) im Spiel sein sollte.


    Und verantwortungsvoll wäre es von dem Rest der Welt, bereits jetzt Planungsstäbe für ein solches Szenario einzusetzen - auch wenn man über die Eintrittswahrscheinlichkeit streiten könnte, wobei die Energie nicht für den Streit sondern für die Evakuierungsplanung einzusetzen ist.


    Da kannst auch Du, werter appendix, dich individuell verantwortungsvoll zeigen, in dem Du dir die geringe Mühe machst, Deinen Wahlkreisabgeordneten anzumailen und zu fragen, ob es Notfall-Planungsarbeiten in diese Richtung gibt. Den Samen sähen, denn jeder Tag mehr an Planungsvorlauf rettet im schlimmsten Fall tausende von Leben.


    Und wenn sich alles später doch als unnötige Übertreibung herausstellen sollte, weil irgendwer in nullkommanix einen Sarkophag auf alle strahlenden Atomanlagen stülpt: Prima, dann trinken wir ein Bier drauf und können wie die Japaner auch weiterleben wie bisher.

    Was haltet ihr denn davon, wenn man ein GSF-Spendenkonto einrichtet und wenigstens ein paar Leute "herausholt". Flüge bezahlt und einen Aufenthalt hier organisiert?
    Ich wäre bereit, ein oder zwei Kinder/Jugendliche oder einen Erwachsenen aufzunehmen.


    Meine Einschätzung: das wird in einem größeren Maßstab kommen, wenn tatsächlich Plutonium im Spiel ist und ein nicht unbeträchtlicher Teil von Japan für 48.000 Jahre als unbewohnbar angesehen werden muss. Wenn nichts dergleichen in dieser Dimension passiert und es eine gute Chance auf Wiederaufbau Japans gibt, dann sind die Menschen besser unter ihresgleichen aufgehoben.


    Wenn aber massive Verseuchung, dann wird die UN Länder-Evakuierungs-Aufnahmequoten vorgeben, die Strahlenexposition der Menschen muss bei Evakuierung festgestellt/taxiert werden, die Kostentragung für medizin. Versorgung/Behandlung muss geregelt werden usw. usf.
    Es wird womöglich noch viel Gelegenheit geben, seine humanitäre oder nichthumanitäre Ader zu entdecken - und dabei auf eigenen Wohlstand zu verzichten.


    Nach der bisherigen "uneigennützigen" Zuwanderungspolitik dürften in einem solchen Szenario nach Deutschland dann allerdings überwiegend mittel- bis schwerverstrahlte über 60 Jahre, nach USA, Australien und Kanada un- und leichtverstrahlte unter 30 kommen.

    Wenn man hier manche Beiträge liest, dann bekommt man den Eindruck, als wünschten sich hier einige User die schlimmsten Auswirkungen geradezu herbei.


    Den Eindruck habe ich nicht. Und Menschen mit Todessehnsucht sollte man in einem Goldseitenforum nicht unbedingt erwarten dürfen.


    Als wären die gesicherten Erkenntnisse nicht schon schlimm genug,


    Welche Erkenntnisse sind "gesichert"? Die von Rangar Yogeschwar?


    ... wird plötzlich ein Teil Japans unbewohnbar oder alle Hauptstadtbewohner verstrahlt.


    So sarkastisch das klingen mag, wenn nur das passiert und sonst nichts weiter, hätte die Menschheit nochmal richtig Glück gehabt.


    Hier weiß niemand mehr, als was sowieso über die Agenturen bekanntgegeben wird. Einen AKW-Experten haben wir wahrscheinlich auch nicht in unserer Runde und selbst der könnte auch nur mutmaßen.


    Eben, mutmaßen genau wie ich und Du.

    Beruhigt euch und wartet einfach ab. Ihr könnt sowieso nichts an der aktuellen Situation in Japan ändern


    Aber vielleicht kann man an de hiesigen Situation etwas ändern?


    und auch nicht durch Fantasieren an zusätzliche Informationen gelangen. Alle Infos zusätlich zu den Live-Tickern sind reine Panikmache und Propaganda.


    Recte, fragt sich nur, Propaganda in welche Richtung: verharmlosend oder dramatisierend. Und wenn bestimmte Ablaufsszenarien durch die Realität bestätigt werden, dann sind sie jedenfalls nicht verkehrt gewesen, ob jetzt interessengeleitet oder neutral ausgedacht.


    Wer nicht mehr abschalten kann, sollte vielleicht seinen Kopf mit etwas (Meer-)Wasser abkühlen. Wenn ihr etwas unternehmen wollt, dann spendet für jap. Hilfsorganisationen .


    Keine schlechte Idee, wobei das Spenden ohnehin in Form des Zurkassegebetenwerdens (Dein Name Notopfer spricht Bände) schon noch auf alle Individuen zukommen wird.

    Eine Horde von Rentnern in diesem Land bedeutet auch gleichzeitig eine Horde von Wählern. Man wird die Renten in erwarteter Höhe ausbezahlen. Die Frage ist nur welche Kaufkraft dieses Geld haben wird.


    Richtig erkannt.


    Wer hier im Forum bezweifelt ernsthaft die kommende Inflation, und erwartet eine Deflation? Das würde mich echt mal interessieren. Zuallererst dann mal der Tipp: Du bist im falschen Forum!


    Ich habe Zweifel an einer kommenden (Hyper-)Inflation, da das Spiel vorher schon deflationär beendet sein kann. Ich sage "kann" und nicht "muss". Das bedeutet, dass ich mir nicht sicher bin. Gibt es nicht das Sprichwort, dass nur Dumme ihrer Sache völlig sicher sind?


    Sorry aber die Deflationisten scheinen rein gar nichts verstanden zu haben, und erweisen sich (derzeitige Realinflation) darüberhinaus als chronisch lernresistent.


    Geziemert es sich für Dich, derart abfällig über Andersdenkende zu urteilen?


    Geldmengenschaffung ist Kreditexpansion und damit per Definition Inflation (inflare, aufblasen). Wo die Inflation landet (derzeit: Rohstoffe) ist uninteressant. Diese wird erst exportiert, dann importiert. Wir sitzen alle in einem Boot und die bunten Zettel rotieren weltweit.


    Hier eine gegenteilige Einschätzung in Auszügen (Volltext hier: http://83.169.1.150/wiki/displ…+Kredite+im+Dezember+2010) :


    Wie hier schon öfter mal dargestellt möchte ich Fakten zur Kreditausweitung also die Geldschöpfung darstellen und hier mit das Märchen von der Inflation bekämpfen. Das Bild zeigt die absolute Zu- / Abnahme der Kredite stets in der Betrachtung von Jahr zu Jahr. Also wie viele Schulden (Geld) wurden in dem jeweils zurückliegenden 12 Monaten neu gemacht. Es wird der gesamte Euroraum (linke Spalte) und die einzelnen Euroländer dargestellt.


    (Tabelle)


    Guckt Euch das Bild bitte an. Die Kredite in der Eurozone werden seit November 2008 nicht mehr signifikant ausgeweitet. Ab diesem Monat geht die Neuverschuldung massiv zurück.
    Mit dem roten Rahmen habe ich die eigentliche Infla-Zeit dargestellt, und die lag von 2006 bis Mitte 2008. Und obwohl die Kredite Ende 2008 bereits massiv zurückgingen, lagen die neuen Schulden noch über einer Billion Euro. In der besten Zeit im ersten Halbjahr 2008 wurden Jahr zu Jahr sogar über zwei Billionen neues Geld geschöpft.
    Der Blaue Rahmen zeigt dann die Phase an, in der auf Jahresbasis die Kredite sogar gefallen sind. Das macht sich natürlich stets 12 Monate verzögert bemerkbar.
    Im grünen Rahmen sieht man dann wieder eine leichte Reflationierung. Aber spätestens im Dezember muss man diese Phase als abgeschlossen ansehen. Nur mal zum Vergleich. Nehmen wir mal den besten Wert aus dem Mai 2010 mit Neukrediten von 320 Mrd. Euro auf Jahresbasis. Eine vergleichbar schwache Zahl wurde vor der Finanzkrise nur im Frühjahr 2002 (also nach den Anschlägen vom 11. September 2001) gemessen. Aber selbst da lagen die neuen Kredite auf Jahresbasis im Februar 2003 bei 369 Mrd und im März 2003 bei 394 Mrd. Sonst lag die Kreditschöpfung Monat für Monat über 400 Mrd Euro pro Jahr.
    Was man also klar festhalten kann, es gibt keine Inflation.
    ( ... )