Beiträge von Wayne Schlegel


    Frage: Angenommen es käme ein EU-Goldverbot (Goldbesitz- und -handelsverbot mit Fixierung des Kurses), kann man dann annehmen, daß sich der Goldpreis in einem non-EU-Land wie z.B. Norwegen weiterhin frei entwickelt?
    Oder ist das zu blauäugig gedacht?


    Hi,
    wenn es kommt (z.B. weil es als staatl. Gold zur Hinterlegung einer neuen Währung oder für die Bezahlung insb. von Öl-/Gas-Import benötigt wird),
    a) wird es bei ziemlich allen am IWF-Verbund hängenden Ländern ähnlich sein, weil die Problemlage ähnlich ist
    b) wird es strenge Kontrollen bei Ausreise geben (die Detektoren arbeiten vorzüglich)
    c) ist es im übrigen unabsehbar, ob es neben obligatorischen Kapitalverkehrsbeschränkungen auch Personenreisebeschränkungen geben wird, man also nicht sicher sein kann, dass man an "Auslandsgold" herankommt
    d) wird es vom Staat ohnehin so gehandhabt werden müssen, dass dem nicht abgelieferten Gold im Privatbesitz kein Marktwert-/Tauschwert zukommt, was mit dem Prinzip der anonymen Denunziantenprämie leicht zu bewerkstelligen ist


    Fazit: Wenn der Staat es wirklich macht und konsequent durchzieht, gibt es keine Chance.

    Bei W.E. (http://www.hartgeld.com/aus-gold-und-silber-land.htm) folgende Meldung:


    Neu 2009-12-22:
    [17:30] Leserzuschrift-DE - anonymer Goldkauf, personenbezogene Embargos:
    wie ein Leser am 19.12.2009 in "aus Gold & Silberland" meldete, ist ab dem 01.01.2010 ein anonymer Goldkauf bei der HASPA in Hamburg nicht mehr möglich.
    Dies habe ich hinterfragt. Als Grund wird die Umsetzung der EU-Verordnung " personenbezogene Embargos,“Terroristenembargos” EG-VO 2580/2001 und 881/2002" angegeben.
    Nachzulesen bei: http://www.sanktionslisten.de/ oder bei:
    http://www.idprove.de/index.ph…w=article&id=18&Itemid=30


    [17:30] Leserzuschrift-DE - Goldkauf bei der Stadtsparkasse München:
    die Leute von ProAurum sind vielleicht eitel und Papierkreditjunkies, aber waren wenigstens immer nett und freundlich von mir und haben unterhalb von 15.000,- € auch keinen Ausweis sehen wollen. Die Stadtsparkasse München hat in Ihrem Haupthaus einen EM-Schalter, wo ich lächerliche drei Goldmünzchen als Geschenk für meinen Sohn erwerben wollte. Die sollten für nicht ganz 600,- EUR über die Ladentheke gehen - dachte ich. Ich traute erst meinen Ohren nicht, als man meinen Personalausweis sehen und sich mit dem Führerschein nicht begnügen wollte. Kurz geschluckt und auf die Lippe gebissen. Dann wollte ich am Zustand meiner Augen verzweifeln, als die ziemlich grimmige Dame begann, für jede einzelne Münze Belege in doppelter Ausführung zu drucken und jeweils eine Kopie für die Ablage abzuzeichnen. Der Hammer war dann die Behauptung, die Banken seien seit Mai 2009 verpflichtet die Legitimation jedes Kunden bei jedem Goldan- und verkauf zu prüfen! Ist das bekannt? Wieso seit Mai 2009?


    Was ist die wahrscheinlichere Erklärung für solche Identifizierungs- und Adressspeicherungsregeln :
    a) Terroristenjagd?
    b) Verfügbarkeit von Adressen im Falle eines Falles (Goldbeschlagnahme)?


    Wer denken und kombinieren kann ist im Vorteil.


    Mein Eindruck der Auseinandersetzungen im Münzforum war genau umgekehrt: ich habe Mesodor als kompetenten, konsequenten, argumentationsstarken und die Etikette einhaltenden Poster empfunden und die Contra-Phalanx als argumentativ unterlegen und daher sich regelmäßig abstrus versteigend oder diffamierend erlebt. Aber verschiedene Menschen haben eben verschiedene Wahrnehmungen von ein und derselben Sache. Macht nix.
    Gruß

    Hallo Forum!
    (...) Kann das passieren? Ich denke schon. Wenngleich ich auch sicher zu ähnlich drastischen Mitteln greifen würde, wie Onkel Dagobert, wenn er sich der Panzerknacker erwehren will! :)
    Was kann man dagegen unternehmen, ohne den Rest seines Lebens Kost und Logis auf Staatskosten zu erhalten? Oder besser gefragt, auf was muss man bereits vorher achten und wie kann man sich vorbereiten?
    Beste Grüße Christian


    Hi Christian - es kann nicht nur passieren, es wird passieren müssen und nein, man kann nichts dagegen unternehmen.


    Der Staat erläßt dann ein Gelddeckungssicherstellungsgesetz (so wie es schon ein Wirtschaftssicherstellungsgesetz gibt) im Interesse der Allgemeinheit natürlich, um entweder eine Hyperinfla zu beenden und/oder eine Währungsreform mit einer glaubhaften Deckung zu unterlegen oder aber um essentielle Importrohstoffe zu bezahlen, wenn der Lieferant nur noch gegen Wahres liefert. In Kurzform sieht das dann so aus:
    1. Abgabegebot sämtlichen Goldes mit Ausnahme 1 oz pro Kopf für Zahngold, Eheringe usw. (vielleicht noch Sonderregelung für sakrales Gold im institutionellen Kirchenbesitz)
    2. Beschlagnahme sämtl. Kundendaten bei EM-Händlern, Banken, ebay-Transaktionen
    3. Bei Nichtbefolgen der Abgabe oder Verweigerung der exakten Weitergabeauskunft darf der "Volksgoldkriminelle" dann heftige Sanktionen wie z.b. Enteignung seines sämtl. Privatvermögens verbunden mit 6 Monate Arbeitseinsatz im Braunkohletagebau erwarten
    das wichtigste aber, um den Schwarzhandel oder das Verstecken zu unterbinden und um Gold für Privattransaktionen wertlos zu machen:
    4. Ein erfolgreicher Denunziant wird fett belohnt.
    So einfach und wirksam geht das. Nota bene: Jeder der in so einer Situatio "Staat" wäre, würde es so machen.


    (...) Fazit für alle Immo Besitzer: Tragt während der Kreditlaufzeit soweit wie möglich Niesbrauchrechte für Opa und Baulasten ein. Man weiss nie, wozu die mal nützlich sein können.
    BM


    Was ist, wenn der Opa Pflegefall wird und der Pflege-Kostenträger Verwertung der dem Opa zustehende Niesbrauchrechte verlangt?
    Ich habe in einer Phase meines Berufslebens so rund 1.000 Baulasten eingetragen und kann zu dem Thema nur sagen, dass Vorratsbaulasten grds. rechtswidrig sind und locker herausgeklagt werden können.


    ( . . . ) Der Staat kann einfach das Grundbuchamt anweisen eine Schuld in das Grundbuch einzutragen, die getilgt werden muss.
    diese Möglichkeit hat der Staat bei Gold nicht ( . . . )


    Klar, Kroesus, beim Gold gibt es kein Grundbuch. Aber der Staat könnte in einem Krisenszenario neben den Zwangshypotheken auch folgendes machen:
    Er erläßt ein Gelddeckungssicherstellungsgesetz im Interesse der Volksgemeinschaft natürlich mit
    1. Abgabegebot sämtlichen Goldes mit Ausnahme 1 oz pro Kopf für Zahngold, Eheringe usw. bis zum ... (vielleicht noch Sonderregelung für sakrales Gold im institutionellen Kirchenbesitz)
    2. Beschlagnahme sämtl. Kundendaten bei EM-Händlern, Banken, ebay-Transaktionen
    3. Bei Nichtbefolgen der Abgabe oder Verweigerung der exakten Weitergabeauskunft darf der Volksgoldkriminelle dann heftige Sanktionen wie z.b. Enteignung seines sämtl. Privatvermögens verbunden mit 6 Monate Arbeitseinsatz im Braunkohletagebau erwarten
    das wichtigste aber, um den Schwarzhandel, das Verstecken von Gold zu unterbinden und um Gold für Privattransaktionen wertlos zu machen:
    4. Ein erfolgreicher Denunziant von EM-Besitz wird fett belohnt.


    Ist im Grunde nicht schwieriger als Zwangshypotheken einzutragen und deren Abzahlung/Verwertung zu managen.


    Gruß


    P.S. Geschätzte Kollegen, obiges soll keine Provokation von EM-Freunden sein. Seht es als aggressionsfreie Denksportaufgabe[/b[b]], wie schnell güldene Träume platzen können, wenn es so kommt, wie es keinesfalls kommen soll.

    die Antwort ist wohl klar:
    Gold steigt derzeit immer noch
    Immos bringen zwar richtig verwaltet eine gute Rendite, diese wird jedoch besteuert und die Abgaben an die Gemeinden und Städte werden eher mehr als weniger.
    und es droht ausserdem Verstaalichung und Stagnation der Mieten bei wachsender Inflation
    Also Gold


    Hi Kroesus, wenn also Verstaatlichung auf diesem Sektor droht, bleibt die Frage, warum Verstaatlichung nicht auch bezüglich Goldvermögen droht?

    Warum muss sich der Staat deiner Ansicht nach mit einem Optionsschein gegen einen Preisverfall von Silber absichern ? Er gibt auch Werlose 10€ scheine aus, Heizwert kein Cent :)
    Der Wert des Silbers ist dem Staar vollkommen egal, solange er die Prägekosten sowie den Materialwert erhält.
    Richtig ist das ab einem gewissen Materialwert irgendwo bei 9€ es schon fast interessant wird sich 10er als Anlage zu kaufen wegen dem begrenzten Verlustrisiko :)
    Ich glaube nur nicht das sich die 10er selbst wenn sie mal einen Materialwert von 11€ haben richtig gut verkaufen lassen. (wie eine anlagemünze) Ich weis nicht ob das Sterlingsilber in der Industie verwendet wird.


    O.jemineh hat Dir im Materialwertfall von 11€ bereits 10,50 € versprochen. Ich biete Dir 10,60€ in diesem Fall bei einer Stückzahl von 500-1.000 Stück. Können wir hierüber gleich einen Vertrag machen?


    P.S. Gibt es noch jemanden der glaubt, man bekäme im Materialwertfall von 9€ die Silberzehner im relevanten Umfang (ab 4 Rollen) oder ohne einen grandiosen Zufall (unbedarfte Erben oder als Hehlerware aus den Banktresoren) für den Nominalwert?

    Große Reden gibts nur im Kino.
    Das wird das übliche Blabla.


    Kann sein. Kann aber auch sein, dass eine Überraschung kommt. Das haben Überraschungen so an sich, dass keiner mit irgendetwas rechnet.
    Wäre jedenfalls ebenfalls dankbar, wenn jemand näheres zum Timing und Wording sagen könnte oder einen Link hat, wo man ohne große Recherche solche Infos findet. Und natürlich die Info, dass auch die Bundes-Merkel etwas zu sagen haben wird, bestätigen oder widerlegen kann. Finde auf http://www.bundespressekonferenz.de nur die Info, dass morgen um 13:30 eine (planmäßige?) Regierungs-Pressekonferenz ansteht.

    Hallo Wayne Schlegel
    Den Mega - GEC wirds meiner Meinung nach nur beim Finanzsystem geben . Das alltagliche Leben wird sich ganz schnell wieder normalisieren . Ob da nun Euro oder ne neue Währung auf der Plastkarte ist , läßt sich doch ganz schnell einrichten . :)
    Blöd ist bloß das sehr viele bis zum Finanz GEC ihr Haus und Hof verlieren und die die fürs Alter gespart haben wieder neu anfangen müssen.


    Guten Abend Endgame, ich wünsche es mir auch, dass nichts und keinesfalls etwas im Stile eines Mega-GEC passiert. Nüchern betrachtet wird aber ein Finanzkollaps alles mit sich reissen. Die überzeugendsten Argumente sehe ich bei den Debitisten, die einen nicht gewaltlosen Übergang in den Tribalismus für wahrscheinlich halten.

    Das mit den Notstromaggregaten erscheint mir aber trotsdem sinnvoll.


    Für zeitliche befristete "Allerweltkrisen" zur Überbrückung von Versorgungsausfällen ist das ganz bestimmt sinnvoll. Im Mega-GEC sollte man sich aber keinen Illusionen hingeben. Da ist mit einen Notstromaggregat im Regelfall nichts zu reissen. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen.

    Ich würd sagen doch son Aggregat anschaffen aber vielleicht mit Nachbarn zusammen.


    Mit Nachbarn zusammen etwas machen ist immer die beste Versicherung. Im Mega-GEC haben alle, die Defensiv-Strategien fahren müssen/wollen, ohnehin nur im Verbund eine Chance. Schließlich muss man in einem solchen Szenario damit rechnen, dass einem irgendwelche Banden gegenüberstehen. Als Einzelkämpfer (ohne entsprechende professionelle Ausbildung und Ausrüstung) oder Mini-Gruppe hat man keine Chance.

    (...) Ansonsten hatten wir ja schon ausführlich das Thema.
    lgEndgame.


    Wird wahrscheinlich auch nicht das letzte mal gewesen sein. Bis denne mit Gruß.

    Nach Lektüre der vielen Beiträge hier, bei W.E. sowie insbesondere unter Einbeziehung der "bär-"ischen Beiträge im Gelben komme ich zu folgender Conclusio (ist hier natürlich aus Zeitgründen nicht komplett, sondern nur angerissen):


    Sinn oder Unsinn einer individuellen Not-Stromversorgung hängt m.E. im wesentlichen von 4 Parametern ab:
    1. Rechne ich mit einem Mega-GEC (mit längerfristigen/permanenten Versorgungsausfällen, "Beschaffungs-"kriminalität, Anarchie) oder "nur" mit einem mittleren GEC, der die Gesellschaften durchrüttelt und die Lebensstandards auf 30-50% zurücksetzt, aber allgemein gesehen keinen Survival-Kampf Mann gegen Mann beinhaltet?
    2. Wo lebe ich beim Mega-GEC?
    3. Wie ist meine physische, familiäre Verfassung, davon abgeleitet meine Überlebensstrategie und wie muss ich mit meinen Ressourcen haushalten?
    4. Habe ich nennenswerte Vorräte, muss ich nur Defensiv-Risiken beachten oder muss ich in die offensive "Beschaffung" - auch Beutezug gennant - gehen?


    Zu 1: Rechne ich mit einem Mega-GEC?
    Wenn ja, dann gibts Beutezüge, marodierende Banden usw., vor denen man nur in absolut unzugänglichen Gebieten sicher sein kann bzw. sich wirksam-nachhaltig schützen kann. Jedes äußere Anzeichen von vorhandenen Ressourcen (Stromgenerator, Herumfahren mit Auto, wenn sonst alles steht) birgt erhebliche zusätzliche Gefahr, weil dies für alle No-Haves begehrenswert ist, vielleicht sogar der Unterschied zwischen Überleben und Tod ausmacht.
    Wenn kein Mega-GEC, sind die Anschaffungen nicht zwingend notwendig, da nur kurze Ausfallzeiten zu überbrücken sind und die Bilanz zwischen Aufwand und Nutzen nicht stimmt.


    Zu 2: Wo lebe ich dann?
    Beim Mega-GEC ist jedes Verbleiben in Ballungsgebieten extremes Risiko. Da das alle Menschen so einschätzen werden, wird natürlich Stadtflucht einsetzen, sodass auch Provinzen "durchströmt" werden. Man kommt mit einem Fahrrad und bei entsprechender Motivation auch als Untrainierter täglich 100 km weit. Es gibt also keine nachhaltige Hoffnung für straßenzugängliche Provinzen und es gilt somit - mit etwas zeitlicher Verzögerung - das unter 1 genannte Risikopotenzial.


    Zu 3. Wie ist meine physische, familiäre Verfassung, davon abgeleitet meine Überlebensstrategie und wie muss ich mit meinen Ressourcen haushalten?
    Beim Mega-GEC ist für die Strategie entscheidend, ob ich jung, gesund, ungebunden bin oder als Familienvater/-mutter, älterer, weniger belastbarer Mensch mich eher defensiv verhalten sollte. Die geringmobilen, weniger belastbaren Menschen sind natürlich in der Beschaffungskonkurrenz im direkten Vergleich mit der erstgenannten Personengruppe unterlegen, im äußersten Fall sogar die zu bevorzugende Beute.


    4. Habe ich nennenswerte Vorräte, muss ich nur Defensiv-Risiken beachten oder muss ich in die offensive "Beschaffung" gehen?
    Alle, die gehortet haben müssen sich nicht zwangsläufig räuberisch oder erzeugend betätigen. Sie sind aber den Raubzügen anderer ausgesetzt, insbesondere wenn die anderen vermuten können, dass etwas mit überschaubarem Risiko oder im Überlebenskampf mit jedem Risiko zu holen ist. Ein Gewächshaus, ein Maisfeld, ein Schweinestall oder ein paar Benzinkanister oder gefüllte Heizöltanks sind u.U. viel Risiko wert. Ein akkugepuffertes Notebook mit Solarstromeinspeisung vielleicht nicht. Wozu soll das im Überlebenskampf gut sein? Während der Akutphase des Mega-GEC, die eine Dezimierungsphase sein könnte, ist es auch nichts mit sichtbarem Ackerbau und Viehzucht. Das kommt erst später für die, die die Akutphase überstanden haben.


    Also, für manche mag nach individueller Lebenssituation, Strategie oder Psyche eine (Not-)Stromversorgung/Stromautarkie sinnvoll und erstrebenswert sein. Für die meisten allerdings ist sie es nicht, weil sie andere Strategien fahren werden/fahren müssen. Wenn es wirklich „krass“ und „häßlich“ wird, ist es vielleicht sogar besser, soetwas nicht zu haben. Das sind aber alles nur Gedankenspiele, denn keiner weiß, wie es kömmt.


    (...) Fehlt nur noch ein Gerät, welches im Notfall auch ohne Strom das Ganze zum Lesen bereithält. Ich dachte da an ein Netbook, welches von einem Solarpanel mit Wechselrichter gespeist wird.. :hae: Sonst eine Idee ?


    Wie wärs mit einem Buch ohne zusätzliche Abhängigkeit von Technik? Etwa nach dem von Johannes Gutenberg erfundenen Informationsspeicherungs-Verfahren?

    Gegen.die.Luege
    Klasse Beitrag die Nr. 17 959! Die Gleichschaltung wird von den Profiteuren befeuert und von der Masse willkommen geheißen. So ist es, war es und wird es immer sein. Auch ein Umbruch ändert nur die Gleichschaltungsrichtung, aber nie den Mechanismus als solchen. Wir können also nur Zustände treffend beschreiben, aber an den Mechanismen nichts ändern.


    Anarchie - als Gegensatz zur Gleichschaltung - wäre mit anderen Nachteilen behaftet und war stets eine sehr temporäre Erscheinung mit historisch marginaler Wirkung.


    Konnte man am Beispiel des filmisch aufbereiteten Themas Bader-Meinhof-Komplex in diesen Tagen durchaus sehen.


    Gruß

    Kalleholzbein hat nun circa 178,5 Ratschläge erhalten. Es ist alles gesagt, sogar fast von jedem und Kalle wird nun in der Lage sein, auf dieser Wissensbasis selbständig seine Investitionsentscheidung zu treffen - und zu verantworten.


    Glück auf und wie schön, dass es dieses Forum gibt.

    Hallo,
    hast es schon selbst gesagt: Hier ist eine Risiko-Lebensversicherung GENAU was Du brauchst. Du bindest ja (fast) kein Kapital, das weginflationiert werden kann. (. . .)
    Also: Schließ bei einem guten=preiswerten Anbieter (Direktversicherer) für die Dauer, bis das Kind 18 (oder 21 oder 27) Jahre alt ist eine RLV über 100.000 € ab und gut. (. . .)


    Was aber, wenn die Versicherungssumme gebraucht wird und diese "weginflationiert" wurde (keine Kaufkraft mehr hat) oder der Versicherer pleite ist? Dann hat die Versicherung den angestrebten Sinn verfehlt.
    Wenn man die Prognose hat, dass innerhalb des Schutzzeitraumes im Papiergeldsystem nix Ernsthaftes passiert, dann unbedingt RLV abschliessen.
    Wenn man die Prognose hat, dass etwas passieren könnte und einem das Schutzziel eminent und nachhaltig wichtig ist, dann nicht im Papiergeldsystem versichern, weil sinnlos.

    ich sprach vom vorteil des einzelnen konsumenten.
    warum sollte ich ein interesse daran haben, dass der schreiner im nachbardorf arbeit hat, der schreiner in polen aber arbeitslos ist? warum sollte ich ein interesse daran haben, dass der autobauer in der nächstgrößeren stadt arbeit hat, aber der in südkorea arbeitslos ist?
    mich interessiert der schreiner in frankfurt so viel wie der in breslau und der autobauer in wolfsburg nicht mehr als der in seoul. ich interessiere mich für mich, meine familie und meine freunde und bekannten. wenn jemand meint, mir vorschreiben zu müssen, dass meine landsleute wichtiger sind als andere nationalitäten, wenn jemand meint mir erklären zu müssen, dass bayern wichtiger sind als mecklenburger oder westfalen weniger wert als brandenburger und wenn mir jemand vorschreibt, dass es richtiger sei den weizen vom bauern aus meinem dorf zu kaufen als die kartoffeln des bauern aus dem nachbardorf, dann werde ich mich mit meinen mitteln dagegen zur wehr setzen. :boese:


    Damit hat goldmob seine Interessenlage in bestechender Klarheit benannt: "ich interessiere mich für mich, meine familie und meine freunde und bekannten". Und aus dem Rest des Statements ist zu entnehmen, dass er sich für andere Menschen, egal wo die verortet sind und offenbar egal nach welchen sonstigen soziologischen oder anderen Kriterien man diesen Rest der Menschheit betrachten mag (oder auch nicht betrachten mag), eben gleichviel interessiert.
    Innerhalb dieser Soziologie ist goldmob absolut konsequent. "Ich interessiere mich für mich, meine familie und meine freunde und bekannten" ist minimal-tribalistisch mit dem Ego als Primärpriorität statt nationalistisch/kulturraumbezogen/vaterländisch/glaubensgemeinschaftsbezogen. Ob der Minimal-Tribalismus die künftig dominierende Gesellschaftsform sein wird? Wir werden sehen.