at Wayne:
Deiner Einschätzung
bzgl. der entsilberten Silberzehner stimme ich voll zu. Lediglich diesen
Absatz halte ich nicht für ganz zutreffend. Es gibt durchaus einige
Händler die in den letzten Monaten auch mit den 10 Euro Münzen ihr (sehr
gutes) Geschäft gemacht haben. Insofern haben die Blut geleckt und
werden bei einem weiteren Silberanstieg schneller sein als zuvor. Das
stützt deine Einschätzung, dass die neuen 10er auch bald interessant
werden dürften.
Es grüßt der Connor
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Servus edler Kämpfer,
Deine Argumentation überzeugt absolut, denn wenn der prof. Handel mit Großkontingentzugriff zum Nominalwert die Zehner einkaufen kann und mit Zuschlag weiter verticken kann, dann wär der Händler mit dem Klammerbeuteln gepudert, wenn er eine solche risikolose Option nicht realisieren würde.
Den entsprechenden Absatz in meinem Beitrag 8288 muss ich insoweit tatsächlich präzisieren. Danke für den Einwand.
Alles in allem sieht es für den Absatz der 625 Zehner im nächsten Jahr gar nicht so schlecht aus. Der Normalo, der z.B. einen (empfohlenen) permanenten Bargeldvorrat von 2-3 Monatseinkünften haben will, wird für die rollenweise Bestückung dieses Vorrats zum Nominal auch eine gewisse Sammel-Mühe aufbringen müssen. Und wer gar fünfstellig Papier oder sonstige Forderungen repatriierend ummünzen will und dafür nicht über Nominal zu zahlen bereit ist, bezahlt hierfür duch den Einsatz vieler Freizeitstunden beim Aufsammeln.
Genauso, wie es auch in den letzten Jahren bei den 925er-Zehnern war.
Wenn der Silberpreis weiter so steigt wie jüngst, dann wird das Schicksal der 625er freilich dem der 925er entsprechen, nämlich nicht (mehr) geprägt zu werden.
P.S. Noch eine kleine Anmerkung zur Bewertung des inneren Silberzehnerwertes zum Spot-Preis. Das ist, wie wenn ich ein Auto nach den Großhandelspreisen für das in ihm verbaute Blech, Plastik usw. bewerte. Kann man machen, ist aber nicht wirklich hilfreich. Die Bewertung nach Spot-Preis ignoriert die Tatsache, dass es kein Silber in so kleinen, wunderbar konfektionierten und damit ohne weitere Prüfung handelbaren Einheiten zum Spot gibt.
Also ist ein Wert-Preisvergleich nur mit eben vergleichbaren konfektionierten und verfügbaren Kleineinheiten (Halbunzenstücke, 10-Euro-Schein) sinnvoll.