Beiträge von Wayne Schlegel

    Hallo Kollegen/innen,
    ich habe eine sehr traurige Nachricht zu überbringen. Unser Forenkollege, engagierter Schreiber und Freund HENRY ist nach sehr kurzer schwerer Krankheit in der Nacht verstorben. Frank befand sich in der Mitte des Lebens und hinterläßt eine Ehefrau, der alle Anteilnahme gilt.


    Ich bewahre Frank in meiner Erinnerung als einen ruhigen, ausgeglichenen Menschen und Freund, dem ich die höchste Wertschätzung entgegenbringen kann.


    Zeit vielleicht, einen Augenblick innezuhalten und sich die Relativität dessen, was man tut und bewirkt, vor Augen zu halten.


    Mit traurigen Grüßen

    Je länger man Frischwasser konservieren will, desto mehr Chemie/Belastung muss man seinem Organismus zumuten. Irgendwann wird es eben grenzwertig. Im Krisenszenario wird es schon noch einige Tage Druck auf den Trinkwasserleitungen geben, sodass man dann Zeit hat, Trinkwasser zu befüllen und zu konservieren. Behältnisvorrat wäre dann allerdings nötig, um nicht zuviel Zeit für ein solches Nebenthema zu verlieren. Denn wir haben das Glück, in einer regenreichen Weltecke zu leben, sodass ich Trinkwasser nicht als ein übergroßes Problem ansehe. Deshalb "reicht" mir das Romin-Pulver mit einer Haltbarmachungsdauer von 6 Monaten.


    -> Keimfreihalten von Wasser über 6 Monate: z.B. Romin Pulver ohne Chlor; 100-Gramm-Gebinde reicht für 10.000 Liter und hat vor 2 Jahren 16 EURO gekostet. Pulverhaltbarkeit 5 Jahre; wichtig: es handelt sich nicht um ein Entkeimen von bereits vergammelten/schmutzigem Wasser, sondern um das Haltbarmachen von normalem (Leitungs-)Trinkwasser. Funktioniert auf Silberionenbasis. (Ein Muss für EM-Freaks?)


    Mit einem geringen Invest-Aufwand kann man sich noch noch ein paar Rollen Vitamin-C-Brause-Tabletten in die Ecke legen, um im Fall des Falles etwas Geschmack und vielleicht noch ein paar Vitamine in das Wasser zu bringen. Wie merkt man die Haltbarkeit der Tabletten? Wenn man nach der ersten Dünnpfiff bekommt gehört Gottvertrauen dazu, es mit einer zweiten zu versuchen.


    Gehört nicht ganz zum Lebensmittelvorrats-Thema, aber weil ich es gerade greifbar habe hier noch ein Tipp, wer sich Jod-Tabletten auf Vorrat legen will:


    -> Jod-Hochdosistabletten: Kaliumjodid Lannacher 65 mg-Tabletten; 20 Tabletten (N2) rund 3 EURO; in D nach meiner Erfahrung nur über Versandapothekenhandel (z.B. http://www.apotal.de) zu bekommen, in Österreich angeblich in jeder Apothekenfilialen (in AUT sind das die dort zu bevorratenden Atom-Unfalltabletten); Tablettenhaltbarkeit 5 Jahre


    Ich selbst bräuchte auch noch ein Tipp. Oben war zu lesen von 20 kg Reis-Säcken. Wo gibts die? Bei großen Discountern (Real)? Kilo-Kosten oder Haltbarkeit besser als die 1 Kg-Basmati-Gebinde, die es zur Zeit wieder für rund 0,90 EURO bei ALDI gibt?

    Weil ich direkt angeschrieben worden bin, wiederhole ich gerne nochmal unter A) ein altes Posting und gebe unter B) weiter Literaturhinweise für alle Immo-Interessierten und -Besitzer.


    A)
    Kauf einer selbstgenutzten Immobilie - Risiken auf den Punkt gebrachtJeder, der sich mit Kaufgedanken trägt, sollte eine persönliche/familiäre Risikoabwägung machen.


    1. Kauf mit 100% Eigenkapital:
    a) Es besteht kein existenzielles Risiko.
    b) Risiko besteht nur als Wertverlustrisiko (im Falle sinkender Immo-Preise), was nur im Verkaufsfalle relevant (scheidungsbedingt, berufswegzubedingt, krisenwegzugbedingt) wird und im Falle des dauerhaften Selbstbewohnens irrelevant ist
    c) Ein überschaubares Restrisiko besteht im Krisen- bzw. anschließenden Wiederaufbauszenario, wenn der Staat Zwangshypotheken eintragen läßt (hierzu gibt es ein Vorbild in der dt. Geschichte und man das schon bezahlte nochmals (teilweise) bezahlen muss. Auch das Risiko einer Komplettenteignung ist gering und nur im Extrem-Sozialsmus denkbar


    2. Kauf mit Fremdkapital:
    Zu den Risiken unter 1. treten folgende existenzielle Risiken (!) hinzu:
    a) Risiko, dass Zins- und Tilgung aus dem laufenden Einkommen nicht bezahlt werden können. Gründe: Einkommensverlust/-rückgang oder das verfügbare Einkommen wird für andere Dinge benötigt (im Krisenszenario z.B. für Lebensmittel oder im Falle einer Ehescheidung oder im Falle einer ernsthaften Erkrankung eines Familienmitgliedes).
    b) Risiko, dass der Kreditgeber aus sonstigen Gründen den Vertrag kündigt und sofortige Rückzahlung der Kreditsumme verlangt. Dies kann er laut Vertrag tun,
    1. wenn die Gefahr besteht (Gefahr reicht laut Kreditbedingungen aus - bitte genau lesen), dass die Immobilie den Kredit nicht mehr besichert, also der Immo-Wert in Richtung Restschuldhöhe sinkt
    2. wenn sonstige wichtige Gründe vorhanden sind (Verträge genau lesen!). Zum Beispiel, wenn bei einsetzender Hyperinflation die Gefahr besteht, dass sich der Kreditnehmer einfach entschulden könnte. Das will der Kreditgeber natürlich verhindern, denn er hat schließlich gutes Geld kreditiert und will nicht schlechtes Geld zurück. Er will dann lieber die Immobilie haben als eine Schubkarre voll wertlosen Geldes. Da der Kreditgeber den Vertrag vorgibt, hat er sich natürlich für diesen Fall jurist. abgesichert.
    Folge von a) und b) jeweils: Wegen der Unterwerfung unter die sofortige Zwangsvollstreckung ziemlich rascher Verlust der Immobilie und in der Regel Verlust des eingesetzten Eigenkapitalanteils sowie jahrelang bestehen bleibende persönliche Haftung


    Ergo: Jeder sollte diese Risiken kennen und sie nüchtern mit dem meist emotionalen Immokaufwunsch abwägen.


    B)
    Schulden in der Hyperinflation
    verfasst von tradi, 29.11.2008, 01:52
    Interessante Leserzuschriften bei Eichelburg
    ---------
    http://hartgeld.com/verschuldung.htm - 28.11.2008 - 22:00 Uhr
    Nachdem hier einige Fragen aufgetaucht sind versuche ich die einigermaßen zu beantworten, soweit das möglich ist. Was genau passieren wird kann niemand sagen ,weil die Entscheidungen hierzu rein politischer Natur sind und von zukünftigen politischen Machtverhältnissen in der Krise abhängen, die jetzt noch niemand sicher voraussehen kann.


    Zunächst muß man sauber drei Stadien unterscheiden :
    1. die Situation während laufender Hyperinflation.
    2. die Situation eines evtl. Währungsschnittes
    3. die Situation bei Währungsreform


    Zu 1.) a) Während der Hyperinflation 1923 hat das Reichsgericht in Leipzig gegen den eindeutigen Wortlaut des Gesetzes die Zahlungsverpflichtungen grundsätzlich aufgewertet, also zum Beispiel war für eine Wohnungsmiete 50 RM zu entrichten, die in der laufenden Hyperinflation nicht einmal mehr für eine Brezen gereicht haben, weil diese schon ein paar Millionen gekostet hat. Hier hat das Reichsgericht die Lehre vom Wegfall der Geschäftsgrundlage entwickelt und eine proportionale Anpassung der Miete an die Inflation verlangt.
    Dies gab einen Aufschrei in der Politik und sofort kamen Mieterschutzgesetze die die Anpassung zumindest deckelten, womit die Vermieter die Dummen waren. Also ist die Frage ob in einer Krise mehr rote Politik gemacht wird oder nicht. Da in Deutschland 66% der Menschen in irgendeiner Form vom Staat leben hat sich die Frage schon beantwortet…..
    b) Die Banken haben alle in ihren AGBs Klauseln, - wonach sie aus wichtigem Grund innerhalb eines Monats kündigen können - und /oder eine Nachbesicherung von Immobilien verlangen können


    SCHULDEN SIND DAHER TÖDLICH, SOBALD DIE INFLATION EXTREM WIRD, denn ganz abgesehen davon, dass die Einkommen nicht so schnell steigen wie die Lebenshaltungskosten (wenn man nicht gleich direkt arbeitslos wird) , WEIL DIE BANK IMMER AM LÄNGEREN HEBEL SITZT !!
    Kredite verfaulen nicht mit der Hyperinflation, sie werden fällig gestellt ab einem gewissen Zeitpunkt !!!!


    Zu 2.) Bei einem Währungsschnitt werden Guthaben z.B. 1:4 abgewertet, Schulden, vor allem private Schulden, wurden aber immer 1:1 stehengelassen also aufgewertet !! So zuletzt 2001 in Argentinien oder 2005 in der Türkei . Meist versprechen die Regierenden den Schuldnern einen Aufschub und eine spätere Sonderbehandlung der Schulden um diese ruhig zu halten, die dann aber nie kommt. Betriebliche Schulden werden aus volkswirtschaftlichen Gründen meist besser behandelt. Bargeld bleibt beim Währungsschnitt im Gegensatz zur Währungsreform erhalten.


    Zu 3.) Bei einer Währungsreform wird meist Bargeld nicht oder nur sehr beschränkt umgetauscht. Sodann wird Sachvermögensbesitzern ein irgendwie gearteter „ Lastenausgleich „ aufgebrummt, d.h. sie müssen eine Sondersteuer auf Sachvermögen bezahlen, wie z.B. 1948.


    Firmen- und Privatvermögen werden wieder getrennt behandelt. Während 1948 Schulden auf Firmen vom zu versteuernden Firmensachwert abgezogen werden konnten – also weniger Lastenausgleich zu zahlen war – besteht die Gefahr, dass eine rote Regierung vor allem Schulden auf Privatvermögen nicht berücksichtigt ( es sind dann Schulden und Lastenausgleich zu zahlen !!) oder sogar bereits zurückgezahlte Schulden ab einem bestimmten Stichzeitpunkt VOR der Währungsreform als wertsteigernd zum versteuernden Wert hinzurechnet !!!
    ES GILT DAHER SCHULDEN ZAHLEN , SCHULDEN ZAHELN UND NOCHMALS ZAHLEN !!!!
    Hugo Stinnes , einer der reichsten Männer des Deutschen Reiches, u.a. Inhaber der RWE, sagte 1923 auf dem Totenbett zu seinen Söhnen:
    „Was für mich Verbindlichkeiten sind, sind für euch Schulden ! Ihr musst Schulden zahlen, Schulden zahlen, Schulden zahlen…“



    Weitere Lektüre:
    a) Das Risiko von Schulden in der Hyperinflation: http://www.hartgeld.com/filesa…in-der-Hyperinflation.pdf
    b) Risiken bei Vermietungs-Immobilien siehe: Landlords: http://www.hartgeld.com/filesa…df/Anonymus-Landlords.pdf

    Danke, Gegendieluege, für Deine ausführliche Argumentation.
    Es gibt gute Gründe für eine Hyperinflation, wobei wir den Begriff Hyperinflation erstmal definieren müßten. Verstehen wir hier Hyperinflation in der klassischen Form als überbordende Zunahme der ungedeckten Geldmenge (besser: Währungsmenge), die sich massiv auf die Kaufkraft des Geldes (der Währung) dergestalt auswirkt, dass nominal in kurzer Zeitachse immer mehr davon notwendig ist (erst linear, dann exponentiell), um ein definiertes Maß an Waren, Dienstleistungen oder Assets zu kaufen? Wenn Du es anders verstehst, müßte das abgegrenzt werden. Wenn wir es wie angegeben definieren, ist noch überhaupt nichts Eindeutiges passiert.


    Du hast die Gründe für Hyper genannt. Ich kenne sie in- und auswendig, da ich nicht nur Walter E. seit Anbeginn mit Interesse begleite, sondern hier und selbstverständlich auch bei den Deflationisten und Debitisten lese. Okay, lesen heißt nicht automatisch verstehen und verstehen auch nicht automatisch schlußfolgern/extrapolieren. Nimm aber einfach mal an, meine Sinne sind nicht vernebelt (das Gegenteil von Vernebelung ist selektive Wahrnehmung - also Vorsicht mit solchen Begriffen) und ich bin zu Rückschlüssen fähig.


    Dann sagt Dir ein Fähiger: Alle Szenarien, auch die deflationären, sind in sich schlüssig. Alle können eintreten. Es ist ein Unterschied, zwischen dem, was "man" (Politik, Hochfinanz ...) will/ansteuert und das, was man tatsächlich in der Wirtschaftsrealtität erreichen kann. Nur Narren sind sich ihrer Sache völlig sicher.

    Zur Zeit räume ich einer zukünftigen Währungsinflation eine Daumen-Wahrscheinlichkeit von 70% ein, einer Währungsdeflation von 30%. Reines Bauchgefühl, es gibt keine Beweise dafür, aber auch keine für das Gegenteil.
    Was ist eigentlich, wenn es eine schlagartige Währungsreform ohne weiteres Infla-Deflavorspiel gibt? Dann ist das Thema auf unbestimmte Zeit unentschieden.

    Astrein zwar, dass hier so trefflich diskutiert wird. Einige scheinen sich andererseits ihrer Sache aber nach meinem Geschmack zu sicher zu sein.


    Ich bin mir nicht sicher. Und ich vermag auch nicht nachzuvollziehen, wie man sich einem stringenten Hyperinflations- oder einem Deflationsszenarion unter Ausschluss des jeweilig anderen so sicher sein kann. Es mag Wahrscheinlichkeiten geben, die aber wiederum schwanken. Je nach dem, was gerade passiert oder nicht passiert.
    Wenn die Akteure, die Zentralbanken, Regierungen und die Massen heute so und morgen ganz anders ansagen und nochmals anders handeln können, ist eine sichere Vorhersage von wirtschaftlichen Geschehensabläufen sowohl global als auch national absolut unmöglich und eine solche zu machen schlichtweg unredlich.


    Es gibt - außer einer Glaskugel - keinerlei Simulationen, die annähernde Gewißheit bringen über das, was auf den jeweils anderen Schauplätzen passiert, wenn etwas passiert bzw. wenn Stellschrauben verändert werden. Also ob es Infla/Defla/garnichts gibt bewertet in Währungen, Gold, Sixpacks oder sonstige beliebige Maßeinheiten, die für solche Bewertungen herangezogen werden können. Wenn dann noch mehrere Änderungen zugleich, in beliebiger Abfolge, in verschiedenen Währungsräumen, in verschiedenen Volkswirtschaften mit beliebigen begleitenden oder Gegenreaktionen anderer Währungsräume und Volkswirtschaften passieren, erhöhen sich die Möglichkeiten in der Entscheidungstabelle exponentiell.


    - Zinserhöhung, Zinssenkung, Negativzins
    - EU-Zerfall, EU-Ausweitung
    - Staatsbankrotte (Baltikum, Ungarn, Ukraine ...)
    - Schattenhaushalte zur Insolvenzverschleppung
    - Rohstoffkrieg
    - Prime-Immobilien-Krise
    - Aktiencrash, Aktienhype, unverändert
    - Währungsreform, Weltwährung, Nationalwährung, als Papierwährung oder als edelmetallteilgedeckte Währung
    - Großbankensinsolvenz
    - Bank Run
    - zweites 9/11 (echt oder gefaked)
    - Großunternehmensinsolvenzen
    - Crack-up-Boom
    - Rettungsschirme, KP III, KP IV, KP V
    - Staatsanleihenmonetisierung
    - Staatsdowngrading oder -upgrading
    - Steuersenkungen, Steuererhöhungen
    - Dollarabverkauf
    - Wirtschaftsprotektionismus oder völliger Freihandel
    - Irankrieg
    - usw. usf. einschließlich des jeweiligen Gegenteils

    Eine Indexierung von Mietverträgen bzw. Anpassung an die Inflationsrate ist ja bei privaten Mietverträgen nicht vereinbart, also kannst du ja auch nicht erhöhen... Die Einnahmen deiner Mieter werden ja auch nicht explosionsartig ansteigen, eher im Gegenteil...
    Demgemäß drohen sowieso staatliche Zwangsmaßnahmen wie oben geschrieben, denn wenn ein wesentlicher Teil der Bevölkerung seine MIeten nicht bezahlen kann, wirds ein Moratorium geben und der Vermier guckt in die Röhre...


    Eine Indexierung in Mietverträgen ist rechtlich schon möglich. Ich habe das zum Beispiel vereinbart. Aber wie in den vorigen Schreiben steht, darf man sich keiner Illusion hingeben. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Mieter gar nicht zahlen können, selbst wenn sie wollten, sodass der Vermieter, wenn er knallhart kalkuliert, vor der Wahl steht, das Objekt als Einladung für Besetzer leer stehen zu lassen, oder von der rechtlichen Erhöhungsmöglichkeit keinen Gebrauch zu machen und froh sein darf, wenn die Mieter die Mietsache pfleglich und als "ihres" behandeln.
    Dann kommt obendrein noch der Staat hinzu, der im Zweifel die Mieter vor hyperinflationsbedingten Kündigungen schützen wird, was auch wiederum vollkommen nachvollziehbar ist.
    Sichtbares Eigentum läßt sich im Zweifel niemals gegenüber dem Staat schützen. Das muss man sich hinter die Ohren schreiben, wenn man sich hierfür entscheidet.

    Man möge mir bitte folgendes erklären (ernsthafte Frage):
    Wenn die Elliott-Wellen-Theorie zu signifikant über 50% die richtige Kursvorhersage liefert, warum sind dann
    1. die Verwender der Theorie nicht risikolos zu unbeschreiblichem Reichtum gekommen?
    2. die Entdecker der Theorie hergangen und haben diese Erkenntnis mit der ganzen Welt geteilt, so sie (insgeheim) möglicherweise schon zu Reichtum gekommen sein sollten?
    3. die Heerscharen von Analysten nicht imstande, die Treffsicherheit der EWT wenigstens im Nachhinein zu erkennen, diese künftig selbst anzuwenden und schießlich sich und die gesamte Welt unter Anwendung der EWT zum Paradies zu führen?


    Wir Deutschen sind halt ein Volk von Gerichtshanseln.
    Leider, anstatt miteinander zu reden, zeigen wir den andern an.


    Hegele - und wie ist es bei anderen "entwickelten" Gesellschaften (will hier noch nicht einmal auf die "halb entwickelten" Gesellschaften hinaus, die sich sofort an die Wäsche gehen oder private Vollzugsdienste (Mafia) einschalten)?


    ... Ich glaube zwar, dass unsere Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen organisierte Kriminalität zu schlecht ausgestattet sind, aber bei grundsätzlichen Verhänderungen in der Verfassung und den organen des Staates muss man immer berücksichtigen, was passieren würde, wenn so eine mächtige Super-Behörde in den Händen einer Gysi-Regierung oder einer NPD-Regierung wäre.


    In der Tat, sehr beängstigende Entwicklung bezüglich der New-Gestapo, die aber eindeutig aus dem Trend zu extrapolieren ist. Es braucht nur noch einen kleinen Funken, einen mittelschweren Terroranschlag oder mehrere kleine - und die Gestapo wird mit breiter Zustimmung der Bevölkerung installiert.


    Dass eine NPD in irgendeiner Form eine Relevanz bekommt, möchte ich gänzlich ausschliessen. Es gibt ein zentralrätliches Organ und noch genügend alliierte Besatzungstruppen in diesem Land, die u.a. deswegen hier sind.

    Die Aussage der Sparkasse ist falsch. Nach § 3 II Nr. 2 des Geldwäschegesetzes (GwG) erst bei Transaktionen ab 15.000 EURO (außerhalb konkreten Verdachtsfällen). Wenn die Sparkasse Datenaufzeichnungen bei kleineren Geschäften macht, dann nach eigenem Ermessen und ohne Gesetzesgrundlage oder weil sie den Kunden pauschal verdächtigt. Gegenmaßnahme: Filialleiter holen und zeigen lassen, nach welcher Vorschrift konkret Datenaufzeichnungen erfolgen. Wenn Stottern oder Verweis auf Spaka-interne Absprachen, dann Ende der Geschäftsbeziehung ankündigen, weil das Vertrauen erschüttert ist, wenn man für verdächtig gehalten wird. Das wirkt. Außerdem ankündigen, dass man das publik machen wird. Dann bekommst Du Ware ohne Bespitzelung.


    Pustekuchen! Wenn ein Krieg losbricht, dann bin ich der erste, der hier weg ist...
    Eine Verteidigung irgendeines Staatsapparates interessiert mich nicht...
    Dann gibt es eben danach eine neue Staatsform... pech gehabt


    Mußt zum einen schauen, dass Du nicht dahin gehst, wo ein Auslieferungsabkommen (Minimum außerhalb NATO/NATO-Kollaborateure) besteht, zum anderen, dass Du nicht interniert wirst. Es ist auch nicht gesagt, dass Drittstaaten immer neutral, unerpreßbar und stabil bleiben. Die können hierhin oder dahin kippen. Auf jeden Fall wirst Du in einem Drittstaat ausländischer Flüchtling sein mit einer entsprechenden Rechtsstellung.


    Glaube nicht, dass man noch rollenweise und ohne Mühe einsacken kann. Am besten einfach die Filialen abtelefonieren: http://www.bundesbank.de/hv/hv.php
    Und wenn Du deinen Bedarf doch reservieren/decken konntest, dann das Umfrageergebnis hier einstellen. Viele werden Dir für einen Verfügbarkeitsbericht dankbar sein.


    Nachtrag: Man sollte sich mit dem Abklappern der Bundesbankfilialen beeilen, da jede dritte dicht gemacht wird: http://www.ftd.de/unternehmen/…liale-dicht/50007648.html

    @ all
    Wie sieht es denn momentan so am Markt aus?? Gibt es wieder ausreichend 10er? Erwäge 1000 Euro in einer Bundesbankfiliale zu tauschen. Hat jemand Erfahrung aus jüngster Vergangenheit???


    Glaube nicht, dass man noch rollenweise und ohne Mühe einsacken kann. Am besten einfach die Filialen abtelefonieren: http://www.bundesbank.de/hv/hv.php
    Und wenn Du deinen Bedarf doch reservierem/decken konntest, dann das Umfrageergebnis hier einstellen. Viele werden Dir für ein Verfügbarkeitsbericht dankbar sein.

    Meine Frage ist, ob einem wirklich jemand den Silberwert bezahlt oder
    ob man auf den 10 € sitzenbleibt, auch wenn der Halbunzenpreis bei >11 € steht. (...)
    Danke für die Antworten,
    Gruß Flaschengeist


    Hi Flaschengeist,
    vielleicht kennst Du den Spruch: Prognosen sind schwierig, vorallem wenn sie die Zukunft betreffen. Keiner wird Dir also eine 100%ig überzeugende Antwort geben können. Wenn es Dich aber interessiert, weil Du vor einer Investitionsentscheidung stehst, dann kannst Du dich selbst in das Thema mit sehr geringer Mühe einarbeiten und für Dich selbst eine Prognose treffen. Lies einfach diesen Artikel, dann weist Du mehr über Silber als 99,9% der Menschheit.
    Frank Meyer - Silber für Anfänger (08.09.2009)
    http://www.goldseiten.de/modul…s/print.php?storyid=11481

    Mir hat mal jemand erzählt, das Prinzip des "Produkt zurückgeben und man ist seine Schulden los" gelte in den USA nicht nur für Hypotheken sondern für alle Konsumkredite wie z.B. Autos. Stimmt das? Ist schon eine sehr coole Regelung für Schuldner und eine sehr riskante für Kreditgeber.....


    Ob es stimmt, wird ein anderer im Forum beantworten müssen. Zur Coolness-Feststellung soviel: das ist doch der Clou an der ganzen Subprime-Chose. Der amerikanische Primärkreditgeber wird ob seines Risiko-Wissens dieses Risiko verbriefen, es so weit es geht verschleiern (Ratings, Umverbriefungen), und an Dümmere oder an solche, die man zum Kaufen zwingen kann, verhökern. Letztere haben sich ja zu Hauf in Europa gefunden.

    Gestern habe ich mir erstmal eine Rolle Jugendherbergen geholt.
    Gab keine Probleme, die haben sogar noch Leipzig und Luftfahrt in Rollen...
    Kroenung


    Hi Kroenung,
    wo gibt es noch rollenweise Silberzehner? Wenn das in NRW lokalisiert ist, dann wäre ich sehr dankbar und verbunden, wenn Du mir PN-Nachricht gibst.
    Gruß


    hmmm, meiner kann es definitiv nicht sein war gestern wg diesen ratensparverträgen dort und seine aussage (stellv gf) zum thema gold:


    gold ist massiv überbewertet und die werden sich alle noch gewalltig ärgern, wenn gold gefallen ist......


    Meine Reaktion mit zittriger Stimme wäre gewesen: "Ist das genauso riskant wie letztens die Lehmann Zertis oder seinerzeit Telekom? Ich bin Ihnen immer noch sehr dankbar, dass Sie mich schon in der Vergangenheit vor solchen fatalen Anlageentscheidungen gewarnt hatten. Ich werde auch diesmal Ihrem Rat folgen. Gott segne Sie!"

    in meinem kreditvertrag ist keine inflationsklausel versteckt. es gibt also kreditverträge ohne eine solche klausel. mein vertrag ist übrigens ziemlich aktuell. und die zwangsversteigerung dauert, wenn man sich nicht total dämlich anstellt, definitiv viel länger als ein prozess gegen die bank. zwangsversteigerungen sind so ziemlich die langwierigsten verfahren überhaupt. 2-3 jahre sind keine seltenheit, während ein normaler zivilprozess gegen die bank in 6 monaten bis einem jahr abgefrühstückt ist. gefährlicher ist die unterwerfung unter die sofortige zwangsvollstreckung in das gesamte vermögen. es gibt aber einstweiligen rechtsschutz. dafür braucht man einen anwalt, schon klar, aber die kosten zahlt letztlich die bank. wenn man den vorschuss nicht bringen kann, hilft vater staat üblicherweise mit prozesskostenhilfe. man kann die panik also wirklich auch übertreiben.


    Hi goldmob,
    niemand braucht Panik zu haben, denn viele haben solche oder noch ungünstigere Verträge oder stehen einen Schritt davor, diese zu unterschreiben. Es geht nur darum, sich die Risiken bewusst zu machen und die Verträge genau zu lesen und zu verstehen.
    Wenn man glaubt, dass es keine Krise gibt, bzw. die vorhandene nicht weiter wächst, dann braucht man sich ohnehin über evtl. Risiken keine Gedanken zu machen. Man behält seinen Arbeitsplatz, sein Einkommen und kann den Kredit bedienen und es gibt im übrigen kein Kündigungsgrund seitens der Bank. (Es gibt wohl noch den Sonderaspekt des Fordungsverkaufs/Verkaufs verbriefter Forderung an Hedge Fonds usw., aber das ist nochmal ein eigenes Thema) Wenn man aber annimmt, dass die Krise sich verschärfen, dann sollte man sich auch nicht so ohne weiteres auf das Funktionieren von staatlichen Schutzmechanismen (wie Prozesskostenhilfe) verlassen. Man sollte auch nicht so ohne weiteres glauben, dass man cleverer ist als eine Bank, die selbst oder über ihre Dachverbände ganze Heerscharen von Juristen dransetzen, die Verträge so zu gestalten, dass das Risiko beim Kreditnehmer liegt, ohne dass dieser es als Laie versteht.
    Dennoch gibt es bestimmt Unterschiede von Bank zu Bank, da es wohl auch noch ehrbare Banker geben wird. Die Hoffnung stirbt zum Schluss.