Beiträge von midas

    Heute ist ein historischer Tag für mich: nach einem Vierteljahrhundert habe ich erstmals physisches Gold verkauft, altersbedingt gebe ich jetzt, wie ich schon einmal schrieb.

    Gelernt habe ich dabei, dass bei Verkauf, auch wenn <2000€, im Gegensatz zum Kauf, der Ausweis erforderlich ist.

    Ist das generell so?

    Zacks hat die Uraner immer skeptisch beurteilt, bis hin zur Verkaufsempfehlung. Hatte ich vor Monaten in einer Antwort auf Edelmann auch gepostet.

    Das war kurz vor einem Ausbruch!


    Aber ich werde bei 4U und CCJ Teilverkäufe vornehmen (WPM und NEM vielleicht auch).

    Schon vor über 200 Jahren waren die Europäer nicht in der Lage sich gegen nordafrikanische Piraten :burka: zu wehren - sie wurden durch den jungen Staat USA gerettet: :D


    https://www.welt.de/geschichte/article188890981/Barbaresken-Piraten-Ihren-ersten-Krieg-fuehrten-die-USA-gegen-Muslime.html#:~:text=Schon%20vor%20211%20Jahren%20fuhren%20US-Schiffe%20nach%20Libyen&text=Das%20führte%201801%20zum%20Amerikanisch,Liste%20der%20Navy%20geführt%20wird.

    Mein Dank [smilie_blume] an Edelmann und den scheidenden LuckyFriday (dem ich ja mal fast zum Schürfen nach Kanada folgen wollte), ihr habt die Sache gut gemacht! [smilie_blume]


    Viel Glück und Erfolg für Währungshüter ! :)

    ‚Weiter so’ für viele Jahre wünsche ich Edelmann ! 8)


    … und allen Foristen ein erfolgreiches 2026 :thumbsup:


    midas

    DER ANDERE BLICK
    von Morten Freidel, Berlin

    Deutschland steckt in der klimapolitischen Falle. Es muss in die Armut absinken oder seine Klimaziele aufgeben

    Das Land wollte ein leuchtendes Vorbild sein für den Rest der Welt. Eine Zeitlang ging das sogar gut. Der Aufschlag ist nun umso härter.

    10.11.2025, 18.37 Uhr

    4 min

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    205

    [Blockierte Grafik: https://img.nzz.ch/2025/11/10/367753aa-d021-4b96-a891-ff60cf7fe190.jpg?width=654&height=436&fit=crop&quality=75&auto=webp]

    Das Kohlekraftwerk Neurath

    Christoph Hardt / Imago

    Deutschland wollte ein leuchtendes Beispiel für den Klimaschutz in der Welt sein, und für kurze Zeit ging das sogar gut. Es war die Zeit, in der eine grüne Epoche anzubrechen schien. Hunderttausende demonstrierten in den Metropolen des Westens für den Erhalt eines lebenswerten Planeten, Regierungen überboten sich mit ehrgeizigen Klimazielen, und im «Time»-Magazin wurde eine gewisse Greta Thunberg zur Person des Jahres gekürt.

    Doch das ist lange vorbei. Thunberg ist heutzutage vor allem für antisemitisch motivierte Bootstouren nach Gaza bekannt, und von einem grünen Zeitalter spricht keiner mehr. Für Deutschland hat das dramatische Folgen. Es hat sich unter den mächtigen Industriestaaten die ambitioniertesten Klimaziele gesetzt, sich gleichzeitig die Mittel dazu selbst aus der Hand geschlagen, und nun steckt es in der klimapolitischen Falle.

    Schon vor Beginn der Uno-Klimakonferenz an diesem Montag traten fast alle wichtigen Staaten auf die Bremse. Präsident Donald Trump hat Amerika schon zum zweiten Mal aus dem Pariser Abkommen herausgeführt und wettert gegen Windräder und Klimaschutz. China baut zwar Erneuerbare in atemberaubender Geschwindigkeit aus, genauso aber auch Kohlekraftwerke, und von ambitionierten Zielen kann schon gar nicht die Rede sein: Das Land will bis 2035 nur 7 bis 10 Prozent weniger Treibhausgase ausstossen. Selbst die EU hat ihre Ziele vor der Konferenz abgeschwächt, sie will nun auch Klimaschutzprojekte in Drittstaaten stärker auf die Einsparungen der Mitgliedsstaaten anrechnen lassen.

    Das Versagen der Bürgerlichen

    Bleibt Deutschland, das als Tugendwächter dastehen will in einer Welt voller Sünder. Unbeirrbar hält es an seinem Plan fest, 2045 klimaneutral zu werden, fünf Jahre vor allen anderen Staaten in der EU. Währenddessen tobt in der Industrie ein Orkan; die Deindustrialisierung des Landes ist in vollem Gang. Egal, wie es ausgeht, es wird auf das Klima keinen nennenswerten Einfluss haben. Wo die Welt am Ende landen wird, ob bei 2 Grad über dem Durchschnitt, 2,5 oder 3 Grad, machen China, Amerika und Indien grösstenteils unter sich aus. Dass es in Deutschland so weit kommen konnte, hat vor allem einen Grund: das eklatante Versagen der Bürgerlichen beim Klimaschutz.

    Zuerst haben die Unionsparteien beim Klimaschutz vor allem gebremst. Dann haben sie, als die Grünen durch das Thema Aufwind bekamen, kritiklos deren politische Rezepte übernommen. So etwas geschah auch in anderen Ländern. Aber nirgendwo gingen bürgerliche Parteien so weit wie CDU und CSU 2011, die funktionierende Atomkraftwerke abschalteten, nur weil sie den Grünen bei der nächsten Landtagswahl ein paar Stimmen abjagen wollten.

    Indem die Union die Energiewende adelte, so wie linke Parteien wie Grüne und SPD sie wollten, adelte sie selbst völlig utopische Prognosen über die künftige Energieversorgung. Die Frage nach den Kosten spielte keine Rolle mehr. Es ging jetzt nicht mehr darum, ob und zu welchem Preis Klimaneutralität erreicht werden kann, sondern nur noch darum, wie.

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung etwa rechnete einmal vor, dass Deutschland problemlos nur mit der Kraft von Wind und Sonne klimaneutral werden könne. Im Kleingedruckten ging es allerdings davon aus, dass nur noch Elektroautos auf deutschen Strassen fahren würden und der Individualverkehr in wenigen Jahren um ein Drittel sinken würde. Allein hinter dieser Annahme steckt eine gewaltige Veränderung der gewohnten Lebensführung. Weitere kamen hinzu. Flankiert wurden solche weltfremden Rechenspiele durch den Katastrophismus von Klimaaktivisten.

    Es bleiben rhetorische Taschenspielertricks

    So ergab sich eine effektive Arbeitsteilung: hier die unablässigen Warnungen vor dem nahenden Weltuntergang, dort immer ambitioniertere Modellrechnungen, wie man noch schneller zum Ziel kommen könnte. CDU und CSU liessen sich davon treiben.

    Sie versäumten es, auf einen Klimaschutz zu drängen, der bezahlbar bleibt und die Industrie nicht aus dem Land treibt. Das wäre noch vor wenigen Jahren unter Einschluss der Atomenergie möglich gewesen. Nun bleiben ihnen nur noch rhetorische Taschenspielertricks.

    Kanzler Friedrich Merz ist das nicht anzulasten. Er hat die letzten Jahre keine politische Verantwortung getragen. In seiner Rede in Brasilien zeigte er, dass er weiss, worauf es beim Klimaschutz ankommt. Auf die Akzeptanz der Bürger. Auf eine starke Wirtschaft. Auf Technologieoffenheit und Innovation.

    Um diese Worte jetzt noch in die Tat umzusetzen, brauchte es allerdings eine energiepolitische Revolution. Merz müsste wie China ein Förderprogramm für Atomreaktoren aufsetzen, die Speicherung von Treibhausgasen auch für Kohlekraftwerke erlauben und Gasbohrungen im Inland ins Auge fassen, um von der Kohle wegzukommen. Er müsste das Angebot klimaschonender Energie massiv erhöhen, damit das Land für die elektrische Revolution und den Wettkampf um die KI gerüstet ist. Mit seinem Koalitionspartner, der SPD, bleibt das illusorisch. Beim Wort Atomkraft bekommen Sozialdemokraten entweder Lachanfälle oder Angstschweiss.

    Ziele im Gleichklang mit dem Grossteil der Welt

    Deshalb bleibt Merz nur ein Ausweg. Er muss seinen Landsleuten die Wahrheit sagen. Sie lautet: Deutschland hat die Wahl. Es kann seine klimapolitischen Ziele erreichen und in die Armut absinken. Oder es kann ein Industrieland bleiben und sich weniger ambitionierte Ziele setzen, im Gleichklang mit dem Grossteil der Welt. Die FDP hat das in der «Ampel» am Schluss gefordert. Das Ergebnis war das Ende der Koalition.

    Dabei war Deutschlands Sonderweg schon waghalsig, als alle Welt noch mitzog beim Klimaschutz. Wenn sie aber bremst, dann ist er Selbstmord.

    Apropos 30 kg:


    ( Chatgpt)

    Es gibt eine Legende, die besagt, dass bei Michelangelos Tod ein beträchtlicher Goldvorrat gefunden wurde, einschließlich möglicherweise 30 kg Gold. Diese Geschichten sind jedoch oft übertrieben oder nicht durch historische Beweise gestützt. Während Michelangelo tatsächlich finanziell erfolgreich war, gibt es keine verlässlichen Aufzeichnungen, die diese spezifische Menge an Gold bestätigen. Solche Erzählungen könnten Teil des Mythos um seine Person sein.

    Der Fade-Fool ist ja noch schlimmer als der Bärbock, von der hat man nichts erwartet.


    Wenn der oberste Diplomat kurz vor einem Besuch den Gastgeber noch schnell virtuell vors Schienbein tritt (Taiwan, Menschenrechte, …), dann stimmt doch die Personalauswahl nicht, Herr März!

    Muss noch etwas teurer werden, ChatGPT:


    Das Recycling von Silber aus Solarmodulen (Photovoltaik-Paneelen) ist technisch möglich, aber aufwendig und kostenintensiv. Der Prozess ist komplex, weil Silber nur in sehr kleinen Mengen in den Modulen vorhanden ist (typischerweise weniger als 0,1 % des Modulgewichts), stark mit anderen Materialien verbunden ist und spezielle Verfahren zur Rückgewinnung erfordert.

    Hier ist ein Überblick über den Aufwand und die Schritte, die beim Recycling von Silber aus Solarpaneelen anfallen:

    💡 1. Vorab: Silber in Solarmodulen

    • Menge: Etwa 10–20 mg Silber pro Watt Leistung → ca. 15–25 g Silber pro Modul (bei 250–400 W).
    • Form: Silber wird in Form von Silberpasten in den Leiterbahnen (Busbars und Fingers) auf den Solarzellen verwendet.

    🔧 2. Schritte beim Recycling

    a. Vorbehandlung

    • Zerlegen des Solarpanels (Rahmen, Glas, Rückseite entfernen)
    • Mechanisches Zerkleinern oder thermische Prozesse zur Trennung der Komponenten

    b. Isolierung der Solarzellen

    • Ziel: Zugang zu den eigentlichen Zellen (aus Silizium), die das Silber enthalten

    c. Silberrückgewinnung

    • Chemische Verfahren: Säuren oder elektrochemische Prozesse, um Silber aus den Zellstrukturen zu lösen
      • z. B. Königswasser, Salpetersäure oder elektrolytische Methoden
    • Thermische Verfahren: Hochtemperaturbehandlungen zur Verdampfung/Trennung von Metallen

    d. Reinigung & Wiederaufbereitung

    • Aufreinigung des silberhaltigen Rückstands
    • Rückgewinnung von reinem Silber durch Fällung oder Elektrolyse

    📉 Wirtschaftlichkeit

    • Der Silbergehalt pro Modul ist relativ gering, was die Rückgewinnung wirtschaftlich oft unrentabel macht – vor allem bei heutigen Silberpreisen und ohne Subventionen.
    • Recyclingkosten übersteigen in vielen Fällen den Silberwert (z. B. 15 g Silber ≈ 10–15 € Marktwert vs. höhere Verwertungskosten).
    • Der Prozess ist energie- und chemikalienintensiv.

    ♻️ Stand der Technik & Perspektive

    • Aktuell wird wenig Silber aus Solarpaneelen recycelt, weil:
      • Die meisten Module noch im Einsatz sind (Lebensdauer 25–30 Jahre)
      • Recyclinginfrastruktur noch in Entwicklung ist
    • Neue Recyclingmethoden werden entwickelt, z. B. durch EU-Projekte wie CABRISS oder RECLAIM, mit Fokus auf Rückgewinnung wertvoller Materialien (Silber, Silizium, Indium, usw.)

    ✅ Fazit

    AspektEinschätzung
    Technisch möglich?✅ Ja
    Aufwand?🔧 Hoch
    Wirtschaftlich?⚠️ Meist nicht rentabel
    Ökologisch sinnvoll?✅ Langfristig ja
    Zukunftstrend?📈 Steigendes Interesse

    Ein Bundespräsident wurde aus dem Amt gemobbt, weil er auf die Problematik hinwies notfalls Handelswege für RE mit Militär offen zu halten.