(Ich bräuchte dazu den Chart WTI zu Silberminen bei einem konstanten Silberpreis POS)
Helmut, das wird mir jetzt zu akademisch. Wenn allenthalben (Greyerz und so…) behauptet wird , die (Silber-)Minen leiden unter den hohen Energiekosten, dann frage ich mich, meines Erachtens zu Recht, warum die Silberminen jahrelang (’22 - ’26) bei fallendem/niedrigem Rohölpreis ’wertgewichtet‘ (Silberminen/Silber-Ratio) drastisch underperformt haben. Und Goldminen ? Bei weitem nicht in vergleichbarem Ausmaß. That‘s the (my) point !
Siehe auch :

Die Energiekosten sind zwar kein unwesentlicher Kostenbestantteil , aber bei weitem nicht der Einzige !
Hauptbestandteile der operativen Kosten (Cash Costs) [1]
- Arbeitskosten: Die Löhne für hochspezialisierte Bergleute, Geologen und Ingenieure machen oft den größten Einzelposten bei den direkten Betriebskosten aus.
- Energie und Treibstoffe: Große Mengen an Diesel für Minenfahrzeuge sowie Strom für die Zerkleinerung des harten Erzes (Brecher und Mühlen) verursachen erhebliche, inflationsempfindliche Kosten.
- Verbrauchsmaterialien: Chemikalien für Flotationsprozesse, Sprengstoffe und Verschleißteile (z.B. Mahlkugeln) schlagen direkt im täglichen Budget zu Buche.
- Wartung und Instandhaltung: Die kontinuierliche Reparatur von schwerem Gerät unter extremen Bedingungen im Untertagebau bindet signifikant Kapital. [1, 2, 3, 4, 5]
Und jetzt soll allein der Rohölpreis ’belasten‘. Ja klar, Putin ist schuld. 