Beiträge von vatapitta

    Ein Klasse Artikel auf Finanzmarktwelt von Oliver Stalzer  :thumbup:

    (stark gekürzt)

    ....

    Der News-Flow als digitaler Treibstoff der Marktmanipulation

    Und nun kommen wir zum entscheidenden Teil der Architektur: der Einbindung des allgemeinen Newsflows. Algos können längst „lesen“. Sie durchforsten in Echtzeit Tweets von als wichtig eingestuften Playern am Finanzmarkt, Bloomberg-Meldungen und Reden von Notenbankern mittels Natural Language Processing auf semantische Ladungen.

    Da sieht man auch nun besonders aus den Erfahrungen der letzten Zeit, wie „intelligent“ KI wirklich ist – sie macht ja nur, was programmiert wurde. Ein HFT-Algorithmus, der auf den Wortlaut der Tagesschau konditioniert ist, hat kein Konzept von Wahrheit. Er hat kein Modul für „Eindeutige Lüge in Manipulationsabsicht“. Er hat ein Lexikon. In diesem Lexikon steht: „Satz mit ‚Zölle werden ausgesetzt‘ = Positiv-Score +0.8“. „Satz mit ‚Handelskrieg‘ = Negativ-Score -0.9“. Ob diese Sätze von Trump – also einem narzisstischen Präsidenten mit Selbstbereicherungsabsicht – stammen, der auf seiner autistischen Social-Media-Plattform um 3 Uhr morgens die nächste intellektuelle Flatulenz ablässt, oder von einem besonnenen Staatsmann, der eine durchdachte Exekutivorder verkündet: der Algorithmus macht da keinen Unterschied. Der Score ändert sich, das Signal geht auf Grün oder Rot, die Orderwand wird aufgebaut oder eingerissen.

    Und hier betritt auch das Plunge Protection Team und das Media Team in der Trump-Administration die Bühne als eine Art deus ex machina der Marktmanipulation. Die Grundlage für einen manipulierten Newsflow ist denkbar einfach und erschreckend effektiv. Man muss die Parameter der Algorithmen kennen – und das scheint in den großen Investmenthäusern durchaus gewollt zu sein. Das ist kein Bug, es ist ein Feature. Wenn Sie wissen, dass die Trendfolge-Herden auf bestimmte Signalwörter wie „great“, „beautiful“, „very strong economy“ oder „trade deal“ so zuverlässig anspringen wie ein Hund auf die Futterdose, dann halten Sie den Schlüssel zum S&P 500 in der Hand.

    Die Mechanik des „Fake-News-Pumps“ ist ein mehrstufiger Raketenantrieb für die Aktienmärkte. Zunächst der präsidiale Impuls: Ein Trump-Tweet kurz vor Börseneröffnung à la „Big trade deal coming. Talks are going GREAT!“. Die semantischen Analyse-Algos der Hochfrequenzhändler schlagen sofort an, der Score für Risiko-Assets springt ins Positive. Die Trendfolge-Algos erkennen den Impuls, die ersten Widerstände werden mit Market Orders plattgewalzt. Die Volumina kommen, die institutionellen Risk-Parity-Fonds werden mechanisch aus ihren Bonds in Aktien umgeschichtet, weil ihre Volatilitätsmodelle aufgrund der steigenden Kurse Entwarnung geben. Der S&P 500 macht einen Satz nach oben. Dass der „Big Deal“ zwölf Stunden später von sämtlichen Unterhändlern dementiert wird und sich als reine Erfindung des Präsidenten entpuppt, ist völlig irrelevant. Der Pump-and-Dump der Administration hat seinen Zweck erfüllt: Die Vermögenspreise wurden an einem kritischen Tag gestützt, die Verbraucherstimmung gedopt, der politische Druck reduziert. Das Algo-Rudel wurde als willfähriger Erfüllungsgehilfe genutzt.


    Trump und die Zerstörung der Funktionsfähigkeit des Marktes durch Fake-Realitäten


    Der Einfluss dieser toxischen Melange aus Hochfrequenz-Automaten und politischen Lügen auf die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte wird das Vertrauen in den scheinbar rationalen Preisbildungsprozess weiter erodieren. Ein Markt hat klassischerweise drei zentrale Funktionen: Kapitalallokation, Risikotransfer und vor allem Preisfindung. Die Preisfindung wird durch diese Algos, die auf den manipulierten Newsflow der Trump-Administration dressiert sind – und dahingehend nicht korrigiert werden – ad absurdum geführt. Der Zinsmarkt, der Aktienmarkt, der Ölmarkt – sie alle büßen massiv ihre Signalfunktion für die Realwirtschaft ein.

    ....


    Gleiches gilt für den Risikotransfer. Die Algos, geschult an der Volatilitätslandschaft der Fake-News, unterdrücken die Risikoprämien auf ein grotesk niedriges Niveau. Der VIX, der sogenannte Angstindex, wird zur Farce. Warum sollte ein Algo auch Angst haben? Er hat keine Existenzängste. Er hat keinen Job, den er verlieren könnte, keine Familie zu ernähren. Er rechnet nur. Und wenn der Newsflow-Score hoch genug ist, wird die Volatilität aufgrund mathematischer Modelle heruntergeschrieben, die keine Kategorie für „systematischen politischen Betrug“ besitzen. Das Ergebnis ist, dass sich eine immense, ungesicherte Risikoposition in den Büchern der Marktteilnehmer aufbaut, die sich in der scheinbaren Sicherheit des impliziten Fed-Puts und der Trump-Tweets wähnen.

    Der digitale schwarze Schwan: wann fliegt das Konstrukt auseinander, weil Realität und Fake-Realität zu weit auseinanderklaffen?

    Der Kollaps ist endogen in komplexen Systemen angelegt. Er wird dann eintreten, wenn ein Ereignis eine Wucht entfaltet, die selbst die semantische Manipulationskapazität der Trump-Administration übersteigt. Wenn etwa eine Schattenbank ins Straucheln gerät oder eine physische Lieferkrise wie die Hormus-Blockade so eklatant wird, dass selbst der ignorantest programmierte Trendfolge-Algo einen fundamentalen Datenpunkt nicht mehr ignorieren kann, weil der Spot-Preis für Treibstoff plötzlich einen Sigma-Score erreicht, der außerhalb jedes historischen Modells liegt.

    In diesem Moment wird der Algorithmus nicht etwa intelligent und fängt an, die Wahrheit zu suchen. Er wird einfach in den Off-Limit-Modus schalten, weil das Regelwerk für diese Situation nicht existiert. Die Volumina werden in der einen Millisekunde noch den letzten Fake-News-Tweet gekauft, um in der nächsten, wenn der reale Schmerz der Kontrahenten in den Orderbüchern sichtbar wird, das gesamte Risiko in einem Rutsch zu dumpen – und das werden viele Handelssysteme gleichzeitig versuchen. Abhängig von den weiteren digitalen Sicherungssystemen in einem solchen Fall, wird ein Algo-Kaskaden-Crash eher kein langsamer, geordneter Ausverkauf sein. Es wird ein Flash-Crash, ein Kaskadeneffekt von Margin Calls, ausgelöst von Maschinen, die nur emotionslos umsetzen.

    Die Hochfrequenzmärkte, ursprünglich angetreten, um rational Liquidität zu traden, haben beim Auftauchen des „digitalen schwarzen Schwans“ in Form eines unbedachten Off-Limit-Parameters in einer inszenierten und hochgehebelten „Fake-Finanzwelt“ das Potential verbrannte Erde aus wertlosen Buchforderungen zu hinterlassen. Die finale Antwort auf die Frage nach der Intelligenz der KI ist dann eine Abwärtsspirale, die schneller beschleunigt, als irgendein noch so schneller Tweet sie aufhalten könnte.



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    habe mir ein die großen Royaltys und große Minen angesehen. Sehr viele haben auf 3 Monatsbasis ihr Tief zumindest Intraday unterboten. Das scheint mir kein Zeichen für Stärke zu sein.


    Bin nach wie vor in meinen Ölwerten und meine Puts haben sich die letzten Tage gut erholt.

    Die nicht beendeten Kriege kosten Geld und entsprechend steigen die langfristigen Zinsen für Staatsanleihen. Deutschland könnte in naher Zukunft sein Tripple A Rating verlieren. Der Haushaltsentwurf befeuert die Annahme, dass die Schulden nie zurückgezahlt werden sollen. Merz scheint bei dem Wahnsinn völlig schmerzfrei zu sein. Das dürfte den europäischen Aktienmärkten gar nicht gut bekommen.


    Lars Erichsen hat heute CoreWeave vorgestellt. M.E. erfüllt der Wert die Aufgabe des Kanarienvogels in der Kohlenmine. Das Geschäftsmodell hebelt über Schulden, die durch take or pay Verträge und die Infrastruktur des Unternehmens "gesichert" sind. Wenn es an der Stelle bricht, dann ist es definitiv vorbei mit dem KI Hype. Schaut bitte selber:


    Zitat:



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    Eine heiße KI-Wette!
    Liebe Leserin, lieber Leser,

    die Künstliche Intelligenz ist weiterhin ein beherrschendes Investment-Thema an den Aktien-Märkten. Milliarden-Investitionen in Rechenzentren, Chips, Stromversorgung und Cloud-Infrastruktur zeigen, dass die großen Technologie-Konzerne ihre KI-Strategien konsequent weiter ausbauen. Gleichzeitig richtet sich der Blick der Investoren zunehmend auf die Unternehmen, die diese Infrastruktur überhaupt erst ermöglichen.

    Genau hier setzt auch mein heutiges Investment-Thema an. Während Namen wie Nvidia, Microsoft oder Meta inzwischen jedem Anleger ein Begriff sind, rücken immer stärker die Unternehmen in den Fokus, die im Hintergrund die technische Grundlage für den KI-Boom liefern. Eines dieser Unternehmen ist CoreWeave, ein Konzern, der in kurzer Zeit zu einem wichtigen Partner vieler führender KI-Unternehmen geworden ist. Deshalb möchte ich mir CoreWeave heute einmal genauer ansehen.

    Was macht CoreWeave?

    CoreWeave unterscheidet sich grundlegend von klassischen Hyperscalern wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure oder Google Cloud. Während diese Anbieter ein breites Spektrum an IT-Diensten für Unternehmen abbilden, betreibt CoreWeave eine sogenannte „Purpose-Built AI Cloud“. Das Unternehmen vermietet hochspezialisierte Rechenzentrumskapazitäten, die von Beginn an auf die massiv parallele Rechenleistung von Grafikprozessoren (GPUs) ausgelegt sind.

    Das Kerngeschäft basiert darauf, großflächig Hochleistungs-GPUs von NVIDIA aufzukaufen, diese in eigenen oder angemieteten Rechenzentren zu bündeln und die Rechenleistung über langfristige Verträge an Entwickler von KI-Modellen sowie Großkonzerne zu vermieten. CoreWeave agiert hierbei als eine Art „AI Factory“ und profitiert von einer tiefen strategischen Partnerschaft mit NVIDIA, die sich unter anderem in direkten Kapitalbeteiligungen des Chip-Giganten an CoreWeave widerspiegelt.

    So lief das 1. Quartal:

    • Umsatz: Im 1. Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 2,08 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 111,6% gegenüber dem Vorjahresquartal (982 Mio. US-Dollar).

    • Nettoverlust: Der Quartalsverlust weitete sich auf 740 Mio. US-Dollar aus. Haupttreiber waren die immensen Investitionen sowie ein Netto-Zinsaufwand von 536 Mio. US-Dollar allein in diesen drei Monaten.

    • Capex: Für den Kauf von Immobilien, Maschinen und Server-Infrastruktur gab CoreWeave im 1. Quartal 2026 rund 7,7 Mrd. US-Dollar aus.

    Die Kundenstruktur

    Die gesamte Wachstumsstory von CoreWeave stützt sich auf einen gigantischen Auftragsbestand. Zum 31. März 2026 wies das Unternehmen einen vertraglich zugesicherten Umsatz-Backlog (Remaining Performance Obligations, RPO) von 99,4 Mrd. US-Dollar aus.

    Die Analyse dieses Backlogs offenbart jedoch ein erhebliches Klumpenrisiko, da die Einnahmen fast ausschließlich von einer Handvoll Großkunden getragen werden. Zu den größten und wichtigsten Partnern, deren Verträge den Großteil der künftigen Erlöse sichern, gehören:

    • Microsoft: Der Software-Riese nutzt CoreWeave-Infrastrukturen als strategische Ergänzung zu seiner eigenen Azure-Cloud, um den enormen Rechenbedarf seiner KI-Projekte zu decken. Schätzungen und Marktdaten beziffern das kumulierte Vertragsvolumen von Microsoft bei CoreWeave und vergleichbaren Neoclouds auf rund 60 Mrd. US-Dollar.

    • Meta Platforms: Der Facebook-Mutterkonzern schloss jüngst eine massive, auf 5 Jahre ausgelegte Rahmenvereinbarung ab, die ein fest zugesagtes Kapazitätsvolumen von mindestens 12 Mrd. US-Dollar beinhaltet und über Optionen auf bis zu 27 Mrd. US-Dollar anwachsen kann.

    • OpenAI: Als führender Entwickler von Foundation-Modellen hält OpenAI direkte Zusagen über Rechenkapazitäten im Wert von rund 22,4 Mrd. US-Dollar im CoreWeave-Netzwerk.

    Ergänzt wird dieser Kundenkreis durch führende KI-Pioniere und Tech-Unternehmen wie Anthropic, Cognition, Cursor, Midjourney und Runway.

    Analysten-Schätzungen
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    Quelle: MarketScreener
    Der zweiseitige Hebel

    Das Geschäftsmodell setzt auf eine schnelle Expansion, die zu einem großen Teil über Fremdkapital finanziert wird. Das Prinzip dahinter: CoreWeave schließt langfristige, unkündbare Abnahmeverträge („Take-or-Pay-Verträge“) mit den Modellbauern und Hyperscalern ab. Diese Verträge dienen als Kreditsicherheit. Auf Basis dieser zukünftigen Einnahmen nimmt das Unternehmen in enormem Umfang Fremdkapital auf, oft besichert durch die physischen GPUs selbst.

    Per 31. März 2026 beliefen sich die Gesamtschulden des Unternehmens auf rund 25,1 Mrd. US-Dollar. Um die Expansion weiter voranzutreiben, wurden allein im Frühjahr 2026 zusätzliche Kreditlinien über insgesamt mehr als 11 Mrd. US-Dollar sowie hochverzinsliche Anleihen begeben, deren Zinssätze im Bereich von 8,5% bis 9,6% liegen.

    Daraus ergibt sich eine massive Hebelwirkung:

    1. Das bullische Szenario: Solange die Nachfrage nach GPU-Rechenleistung in den nächsten Jahren ungebrochen hoch bleibt und Kunden wie Meta, Microsoft und OpenAI ihre Zahlungsverpflichtungen plangemäß bedienen, wandelt sich der 99-Milliarden-Backlog sukzessive in hochrentablen Umsatz um. Das Unternehmen wächst aus seinen Schulden heraus.

    2. Das bärische Szenario: Sollten die großen KI-Konzerne ihre Investitionen drosseln müssen oder fundamentale wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommen, bricht das Kartenhaus zusammen. Da CoreWeave die Kredite gegen die Rechenzentren und Serverstrukturen aufgenommen hat, droht eine klassische Überschuldungssituation, falls der reale Marktwert dieser Hardware bei einem Nachfrageeinbruch unter den Wert der besicherten Kredite fällt („Stressed Debt“).

    Chart



    Wie seht ihr die Angelegenheit?



    LG Vatapitta

    Hallo Herr ...,

    vielen Dank für Ihre Bestellung bei MP Edelmetalle GmbH.

    Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es aufgrund des derzeit hohen Aufkommens zu einer leicht verzögerten Bearbeitung kommen kann. Wir bemühen uns, alle Anfragen so schnell und effizient wie möglich zu bearbeiten und danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.


    Da haben heute ein paar Anleger bei den EM zugeschlagen. :thumbsup:



    LG Vatapitta

    Wegen der Sequenz:


    Öl hoch, Spritpreise hoch, Inflationserwartung hoch, Yields hoch (30-Jahre schon wieder > 5 %, 10-Jahre > 4,5 %), Umschuldung teurer, Schuldenkrise, DXY hoch u.a. durch USD-Asset-Selling, Metalle runter...

    ......


    Martin Armstrong zur US Staatsschuldenkrise:


    US-Staatsverschuldung übersteigt erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg 100 % des BIP


    Die Vereinigten Staaten haben einen Meilenstein erreicht, dessen Eintritt Washington jahrzehntelang verdrängt hat. Die Staatsverschuldung übersteigt nun erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs 100 % des BIP. Laut den neuesten Regierungsdaten belief sich die Staatsverschuldung auf rund 31,27 Billionen US-Dollar, während die jährliche Wirtschaftsleistung des Landes etwa 31,22 Billionen US-Dollar betrug. Damit stieg die Schuldenquote auf 100,2 %. Das Congressional Budget Office prognostiziert, dass die Staatsverschuldung in diesem Jahr durchschnittlich 101 % des BIP erreichen und bis 2036 auf 120 % steigen wird, sofern die geltende Gesetzgebung unverändert bleibt.


    Die Medien vergleichen die heutigen Zahlen immer wieder mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, doch dieser Vergleich verkennt die Realität. Nach 1945 entwickelten sich die Vereinigten Staaten zur dominierenden Industriemacht der Welt. Soldaten kehrten heim, Fabriken stellten von Panzer- auf Automobilproduktion um, die Bevölkerung wuchs rasant, und das Wirtschaftswachstum übertraf die Staatsverschuldung bei Weitem. Die Staatsverschuldung sank, weil das Land Wohlstand schuf. Heute erleben wir genau das Gegenteil. Washington nimmt auch in Zeiten des Wirtschaftswachstums weiterhin Kredite auf, nicht etwa weil das Land vor einem existenziellen Krieg steht, sondern weil Politiker den Wählern verschweigen wollen, dass die Versprechen mathematisch unmöglich zu halten sind.


    Die Zahlen verdeutlichen, wie untragbar die Haushaltslage geworden ist. Das Congressional Budget Office schätzt das Bundesdefizit in diesem Fiskaljahr auf rund 1,9 Billionen Dollar, was 5,8 % des BIP entspricht. Bis 2036 werden die jährlichen Defizite voraussichtlich 3,1 Billionen Dollar oder 6,7 % des BIP übersteigen. Die Bundesausgaben werden in diesem Jahr 23,3 % des BIP verschlingen, während die Einnahmen nur 17,5 % betragen. Washington gibt etwa 1,33 Dollar für jeden eingenommenen Dollar aus. Diese Diskrepanz ist nicht länger auf Rezessionen oder Konjunkturprogramme zurückzuführen. Sie ist zum permanenten Betriebsmodell der Regierung geworden.


    Die eigentliche Krise ist nicht die Verschuldung an sich, sondern die damit verbundenen Kosten. Die Nettozinszahlungen überstiegen letztes Jahr erstmals eine Billion Dollar und verschlangen damit rund 14 % der gesamten Bundesausgaben. Die Zinsen übersteigen mittlerweile die Verteidigungsausgaben Washingtons. Jeder Anstieg der langfristigen Zinsen verschärft das Problem, da Billionen von Dollar an Staatsanleihen fortwährend zu höheren Renditen refinanziert werden müssen. Staaten können sich nicht unbegrenzt verschulden, ohne letztendlich von ihren Gläubigern abhängig zu werden.


    Genau deshalb habe ich wiederholt erklärt, dass die Staatsschuldenkrise und nicht die Inflation dieses Jahrzehnt prägen wird. Jede Regierung hat sich der keynesianischen Illusion hingegeben, dass Defizite keine Rolle spielen, solange Kredite aufgenommen werden können. Sie gehen davon aus, einfach eine weitere Anleihe ausgeben und die Folgen auf die nächste Regierung verschieben zu können. Diese Strategie funktioniert nur so lange, bis das Vertrauen schwindet. Staatsschuldenkrisen entstehen nie durch Geldmangel. Sie beginnen, wenn Gläubiger bezweifeln, ob Regierungen die Fähigkeit oder den politischen Willen besitzen, die Haushaltsdisziplin wiederherzustellen.


    Unser Computer hat nie prognostiziert, dass die Staatsschuldenkrise mit einem plötzlichen Zahlungsausfall beginnen würde. Sie entwickelt sich schleichend durch steigende Zinsen, Kapitalabwanderung, schwindendes Vertrauen und die Suche der Regierungen nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Das führt unweigerlich zu höheren Steuern, inflationärer Politik, Kapitalverkehrskontrollen und einer zunehmenden Regulierung des Privatvermögens. Politiker werden niemals zugeben, zu viel ausgegeben zu haben. Stattdessen werden sie darauf beharren, dass das Problem bei wohlhabenden Bürgern liegt, die nicht genug beigetragen haben, bei Unternehmen, die ihren „fairen Anteil“ nicht gezahlt haben, oder bei Investoren, die Kapital ins Ausland verlagert haben. Regierungen geben stets dem Volk die Schuld, bevor sie die Verantwortung für ihre eigene fiskalische Verantwortungslosigkeit übernehmen.


    Das Überschreiten von 100 % des BIP ist nicht einfach nur eine weitere Statistik. Es markiert den Punkt, an dem die Vereinigten Staaten offiziell zu den hochverschuldeten Nationen gehören, die glaubten, ständige Kreditaufnahme könne eine solide Finanzpolitik ersetzen. Anders als 1946 gibt es keine Friedensdividende am Horizont, keinen Industrieboom, der die Schuldenlast tilgen könnte, und keinen politischen Willen, die Ausgaben zu reduzieren. Jede Wahl verspricht mehr Sozialleistungen, mehr Subventionen und mehr Kredite. Deshalb wird dieser Zyklus, wie alle Staatsverschuldungszyklen in der Geschichte, mit einer Vertrauenskrise und nicht mit einem Mangel an Versprechen enden.



    LG Vatapitta

    Eine Warnung an ALLE deutschen Gold-Investoren


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    04.07.2026 Rohstoff Investor

    Gregor Gregerson kennt den asiatischen Goldmarkt wie nur wenige im Sektor. Er erklärt wie sich der Goldmarkt gerade verändert und wie sich Anleger vorbereiten können.



    LG Vatapitta

    Alles Blödsinn, die US Reserven schrumpfen weiter, wäre der Markt überflutet, würden die Reserven wieder aufgefüllt.

    Kannst Du uns bitte die Quelle nennen?



    Meine Frage an KI: Steigen die US-Ölreserven wieder?


    Antwort:

    Nein, die gesamten US-Ölreserven inklusive der strategischen Notreserven sind zuletzt im Juni 2026 auf den niedrigsten Stand seit über 40 Jahren gefallen. Der Abbau von Millionen Barrel aus der staatlichen Notreserve (Strategic Petroleum Reserve) hat den Puffer stark schrumpfen lassen. [1, 2]
    Verfolgen Sie die aktuellen Bestandsveränderungen über diese Plattformen:

    Möchten Sie wissen, wie sich dieser Trend auf die aktuellen Energiepreise auswirkt, oder welche politischen Maßnahmen der US-Regierung zur Wiederauffüllung der Reserven derzeit diskutiert werden?



    Offene Frage: Werden im Kriegsfall - wie derzeit USA/Iran - die tatsächlichen Zahlen gemeldet?


    Um Schwäche vorzutäuschen, könnten zu niedrigen Zahlen gemeldet werden und um Stärke vorzutäuschen, zu hohe Zahlen. - Wer kennt die Wahrheit? ?)


    Jede Meldung hat eine innenpolitische Wirkung auf die eigenen Wähler und eine außenpolitische auf feindliche Staaten. Wie man es dreht und wendet, es kann auch nach hinten los gehen. [smilie_happy]


    Anhand der transportierten Tankerladungen müsste man der Realität nahe kommen.



    LG Vatapitta

    John Bollinger: Überkauft heißt nicht verkaufen


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    Viele Trader kennen die Bollinger-Bänder. Aber verstehen sie auch wirklich, was dieser Indikator misst? Gemeinsam mit Lars von Thienen, von der Foundation for the Study of Cycles, und dem technischen Analysten Ralf Fayad, sprechen wir mit John Bollinger, Wall-Street-Legende und Erfinder der Bollinger-Bänder, über Volatilität, Marktpsychologie und die richtige Anwendung technischer Analyse. Bollinger erklärt, warum seine Bänder nie als starres Handelssystem gedacht waren, sondern als Werkzeug, um Kursbewegungen besser einzuordnen.


    00:00 John Bollinger und die Geschichte der Bollinger Bänder
    01:58 Warum der Indikator seit Jahrzehnten funktioniert
    03:58 Warum sich Bollinger Bänder dynamisch anpassen 05:13 Kaufsignal oder Warnsignal?
    06:57 Die größten Fehler beim Trading
    08:21 Die wichtigsten Bollinger-Setups
    09:12 Marktzyklen und erfolgreiches Trading


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    Markus Koch hat eine Reihe von Interviews vorbereitet, die sich mit verschiedenen Zyklen an den Märkten beschäftigen. Seine Mutter ist gerade verstorben und er spielt diese Interviews zum Teil anstelle seiner Marktkommentare ein. - Verständliches Englisch mit deutschen Untertiteln.


    Globale Liquidität: Der Indikator, den die Wall Street unterschätzt? (Teil 3


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    Premiere vor 6 Stunden.
    // Dieses Video ist keine Anlageberatung und entspricht keiner Kaufempfehlung! //


    Anleger an der Wall Street schauen vor allem auf Fundamentaldaten, Bewertungen und technische Indikatoren. Michael Howell von CrossBorder Capital argumentiert jedoch, dass ein anderer Faktor oft entscheidender ist: die Entwicklung der globalen Liquidität. Im Gespräch mit Lars von Thienen, von der Foundation for the Study of Cycles, erklärt Howell, warum Liquiditätsströme Marktzyklen prägen, was sie über Risikoappetit und Finanzierungs-bedingungen verraten und weshalb Anleger diesen Indikator nicht unterschätzen sollten.


    00:00 Michael Howell über globale Liquidität
    00:49 Warum Liquidität die Märkte bewegt
    02:16 Die wichtigsten Signale im Liquiditätszyklus
    02:54 Späte Zyklusphase: Chancen und Risiken
    05:32 Der 65-Monats-Zyklus und seine Aussagekraft
    06:23 Fed, Treasury und die Geldströme der Märkte
    10:46 Gold, Öl und die nächste Marktphase
    13:17 Asset-Allokation und erfolgreiches Risikomanagement



    Mein Kommentar: Wie Michael Howell auf ein Gold/Öl Ration von 20 kommt bleibt mir ein Rätsel, auch wenn das Interview vor ein oder zwei Wochen gemacht wurde.

    Wir befinden uns in der späten Phase des Liquiditäts Zyklus. Die Konjunktur läuft und dafür werden Rohstoffe gebraucht.


    Als Beimischung zum Depot eignet sich m. E. der Bloomberg Commodity Index ISIN: US09376A8642


    Sektorengewichtung
    Der Index ist breit diversifiziert und deckt vier Hauptsektoren ab (Richtwerte):

    • Energie: ca. 30 %
    • Landwirtschaft (Agrar & Vieh): ca. 30 %
    • Edelmetalle: ca. 15–20 %
    • Industriemetalle: ca. 15–20 %


    LG Vatapitta



    Moin moin,


    ich habe mir heute Alamos Gold geholt. Die Reaktion auf das seismische Ereignis war m.E. übertrieben. Das Gold ist ja nicht weg. Alamos hat für 2026 die Produktionsprognose nach unten und die Kosten nach oben angepasst. Alamos könnte auf dem Niveau ein Übernahmekandidat sein.



    Ferner habe ich mir @Nebelparders Wikifolio angesehen. Er hat im Vergleich zu Aussis Gold eine fast doppelt so hohe jährliche Performance. Sein Spitzenwert ist Tectonic Metals Inc.

    Präsentation 05/2026


    Als erstes habe ich mir das Management angesehen - Spitze!

    Die Cashposition liegt nach einer Kapitalerhöhung zu 2,15 C$ bei knapp 100 Mio. C$.

    Das Projekt liegt in Alaska in der Nähe (ca. 40 km entfernt) von Nova Golds Donlin Creek.


    Die Infrastruktur lässt stark zu wünschen übrig. Es gibt allerdings eine Genehmigung für eine Gas Pipeline zu Donlin Creek. Ein paar lokale Schotterwege sind in dem Gebiet und ein Landeplatz für Herkules Transportmaschinen. Ansonsten habe ich von Stromtrassen usw. nichts gesehen oder gehört. Das macht die Arbeiten natürlich teuer.


    Es wird aktuell mit 5 Geräten bis zum Herbst gebohrt und dann wieder ab April 2027. Ziel sind 5 Mio. oz, die mit günstiger Haufenlaugung gewonnen werden sollen. Bei 100% der Bohrungen ist man auf Gold gestoßen - zum Teil sehr hochgradig. Das macht die hohen Ausgaben mehr als wett.


    Das Team besteht aus ca. 10 Leuten. Das Cash geht geschätzt zu ca. 50 - 60% in die Exploration und der Rest dürfte für Flieger und Transport des Materials drauf gehen.


    45% der Aktien befinden sich in festen Händen.


    Ich bin heute in Canada für 2,05 C$, also etwas unterhalb der Kapitalerhöhung, "bestens" bedient worden.


    Brent Öl Call - KO bei 54 $, Hebel 3,8 - sehr kleine Position: DE000FD2J3W4

    Der verdreifacht sich bei einem Anstieg von Brent auf ca. 120 $. - Stop 16 €

    Danke HansE



    LG Vatapitta

    Danke für deinen Beitrag. [smilie_blume]


    Der m. E. wichtigste Teil übersetzt mit google:


    In seinem Pressebeitrag ging Kevin Warsh direkt auf das große Problem ein, dass Händler versuchen, die Fed auszutricksen, was zu wirklichen Marktverzerrungen führt. Der Fed-Reporter von Fox Business fragte den neuen Fed-Vorsitzenden: „Wenn Sie also nicht viele fortlaufende Prognosen für die Zukunft abgeben, werden die Märkte dann nicht volatiler sein und sollten die Amerikaner nicht mehr Zugang zu dem haben, was Sie in Zukunft denken?“ Eine weniger gesprächige Fed wäre sicher nicht gut für Fed-Reporter.


    Warshs inspirierte Antwort war eines der großartigsten Dinge, die ich je von einem Fed-Vorsitzenden gehört habe!

    Er sagte: „Ich denke also, dass die Finanzmärkte am besten funktionieren, wenn sie auf eingehende Daten reagieren. Ich denke, dass die Finanzmärkte weniger effizient arbeiten, wenn sie die Frage stellen, wie die Federal Reserve auf diese eingehenden Informationen reagieren wird.“

    Obwohl er nicht über Gold sprach, beschreibt dies unzählige Tage mit großen Goldbewegungen bei wichtigen Wirtschaftsdaten.


    „Je mehr die Märkte darauf achten, was in der Realwirtschaft passiert, und entscheiden, welche Daten gute und welche weniger gute Daten sind, desto besser können die Finanzmärkte bewerten, was ihrer Meinung nach am wahrscheinlichsten ist und welche Extremrisiken bestehen. Finanzmarktpreise sind wahrscheinlich die wichtigste Informationsquelle, um Zentralbankern Orientierung zu geben.“

    Und zweifellos ist der Goldpreis eines der wichtigsten Marktsignale.


    „Aber wenn die Finanzmärkte nur das widerspiegeln, was wir gesagt haben, dann nehmen wir die wichtigste Informationsquelle und sind blind dafür. Ich möchte, dass wir ein System schaffen, in dem diese Scheuklappen abfallen und in dem die Märkte Daten verfolgen, die sie effizient für zuverlässig halten.“

    Gold hätte aufgrund heißerer Inflationsberichte immer steigen sollen, was seine Bedeutung für die Fed unterstrichen hätte.


    „Und sie werden Daten beobachten, wir werden Daten beobachten, sie werden uns über die Marktpreise bessere Informationen liefern, wir können fundiertere Entscheidungen treffen. Aber letztendlich ist das Ziel, das ich mir zu Beginn gesetzt habe, das Erreichen des Preisstabilitätsziels, das der Kongress uns aufgetragen hat, und das müssen wir in die Tat umsetzen.“

    Warsh glaubt, dass die Fed-Fixierung der Händler, die die Preisbewegungen verzerrt, die Märkte für Zentralbanker viel weniger nützlich gemacht hat!


    Effiziente Märkte erfordern einen Handel, der auf den tatsächlichen Auswirkungen wichtiger Wirtschaftsdaten basiert und nicht darauf, wie Händler davon ausgehen, dass das FOMC darauf reagieren wird. Und weniger zu kommunizieren ist eine großartige Möglichkeit, die Denkweise der Händler in diese Richtung zu lenken. Auch wenn hochrangige Fed-Beamte zu viel über Zinsen reden, ist der Hauptübeltäter die alberne vierteljährliche Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen, die Ende Oktober 2007 erstellt wurde. Das Punktdiagramm ist absolut ärgerlich.


    Spitzenbeamte der Fed, darunter auch mehrere Fed-Vorsitzende selbst, haben die Bedeutung dieser FFR-Prognosen oft heruntergespielt. Dennoch kann ich nicht einmal zählen, wie oft sich Gold stark bewegt hat, direkt nachdem der jüngste Punktplot eine andere FFR-Trajektorie implizierte, als die Händler erwartet hatten. Bei der großen Mehrheit davon handelte es sich um heftige Goldausverkäufe mit steilerem Verlauf, doch die meisten dieser Prognosen haben sich später nie bewahrheitet!


    Das Punktdiagramm hat sich bei der Vorhersage zukünftiger FFR-Werte als notorisch ungenau erwiesen, wie ich im Laufe der Jahrzehnte in unseren Newslettern mehrfach dokumentiert habe. Dennoch betrachten Händler diese Punkte als Evangeliumswahrheit, was die Märkte stark verzerrt. Es sind nicht nur die scharfen Bewegungen direkt nach neuen Punkten, sondern auch die Art und Weise, wie diese die Senti verschieben


    Fett Ansprache von Warsh - Rest Kommentar von Hamilton.



    LG Vatapitta

    Finanzen  ?)

    USD

    2026 *2027 *
    Umsatz3,44 Mrd.11,2 Mrd.
    Nettoergebnis-461 Mio.-780 Mio.
    Nettoverschuldung15,65 Mrd.29,7 Mrd.

    * Schätzungen Mehr Finanzdaten


    Wenn die Verschuldung um 14 Milliarden $ steigt, will man dann das erwartete Umsatzplus von 7,76 Mrd. $ dazu kaufen?

    Jeder Dollar mehr Schulden erhöht den Umsatz um 0,556 $. 8)



    Insiderhandel?

    Übersicht mit KI


    Bei der Nebius Group (Nasdaq: NBIS) gibt es keinen illegalen Insiderhandel. Allerdings verzeichnete das Unternehmen in den letzten Monaten massive, offizielle Insiderverkäufe. Führungskräfte verkauften zwischen April und Juni 2026 eigene Aktien im Gesamtwert von über 130 Millionen US-Dollar, obwohl die Geschäftszahlen stark ausfielen und die Aktie in den Nasdaq-100 aufgenommen wurde. [1, 2, 3] Zuletzt verkaufte beispielsweise der Aufsichtsratsvorsitzende John Boynton im Juni 2026 Aktien im Wert von rund 1,47 Millionen US-Dollar. Derartige legale Transaktionen von Führungskräften müssen bei der Aufsichtsbehörde gemeldet werden und sind öffentlich einsehbar. [1, 2, 3, 4, 5] Die wichtigsten Fakten und Entwicklungen im Überblick:

    • Massiver Ausverkauf: Innerhalb von 90 Tagen stießen Manager Unternehmensanteile im Wert von über 132 Millionen Dollar ab.
    • Starke operative Zahlen: Der operative Betrieb läuft hervorragend (Umsatzvervielfachung im Q1 2026, neue Partnerschaften mit Nvidia und Meta).
    • Reaktion der Börse: Die Verkäufe der Führungsetage belasteten zeitweise die Stimmung, auch wenn die Aktie im Jahresverlauf stark zulegen konnte und in den Nasdaq-100 aufstieg. [1, 2]
    • Transparenz: Die Trades werden als legale "Director’s Dealings" verbucht und sind beispielsweise auf MarketScreener oder Simply Wall St detailliert aufgelistet.

    Möchten Sie:

    • Die genauen Zeitpunkte der bisherigen Verkäufe einsehen?
    • Eine Übersicht der aktuellen Analystenempfehlungen für die Nebius-Aktie erhalten?

    Lassen Sie mich wissen, wie ich Ihnen weiterhelfen kann.



    Analystenschätzungen


    Verkaufen Kaufen
    Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN [smilie_happy]

    Anzahl Analysten 16

    Letzter Schlusskurs 286,69USD

    Mittleres Kursziel 244,07USD

    Abstand / Mittleres Kursziel -14,87 %



    Die Schuldenflut hebt alle Boote?

    Was wird wohl Fed Chef Warsh dazu sagen?



    LG Vatapitta

    Genau :!: <3

    In wie fern haben Gold und Minen unterschiedliche Funktionen am Kapitalmarkt?


    Gold wird in großem Stil von Zentralbanken und ETFs(Fonds und Privatanleger) gekauft und gehalten.

    Es gibt einen umfangreichen Handel mit Derivaten. - Zu einem Teil auch auf Kredit.


    Minen finden sich eher in Fonds und bei Privatanlegern im Depot und die sind m.E. längerfristig ausgerichtet und eher nicht mit Kredit gehebelt unterwegs.


    Das könnte bedeuten, dass die Minen vor den EM nach oben drehen.


    Wie seht ihr das?



    Danke Vatapitta

    Beitrag 123:


    TORONTO, 18. Juni 2026 (GLOBE NEWSWIRE) – Alamos Gold Inc. (TSX:AGI; NYSE:AGI) („Alamos“ oder das „Unternehmen“) gab heute operative Updates zu seinen Minen Young-Davidson und Island Gold District bekannt und passte seine Produktions- und Kostenprognose für das zweite Quartal an.


    Alle Beträge sind in US-Dollar angegeben, sofern nicht anders vermerkt.


    Aktuelles zu Young-Davidson


    Die Produktion in Young-Davidson im zweiten Quartal wurde durch die jüngsten Ereignisse beeinträchtigt. Letzte Woche ereigneten sich zwei seismische Vorfälle, einer davon an einer aktiven Abbaufront. Es gab keine Verletzten; jedoch wurde die Infrastruktur beschädigt, wodurch der Zugang zu zwei höhergradigen Abbaustrecken, deren Abbau im zweiten Quartal geplant war, eingeschränkt ist. Die Abbaureihenfolge wird kontinuierlich überprüft und überwacht, um die seismische Aktivität zu steuern. Basierend auf diesen jüngsten Ereignissen erwartet das Unternehmen für den Rest des Jahres eine durchschnittliche Abbaurate von ca. 5.000 Tonnen pro Tag (tpd). Das Unternehmen wird die Abbaufolge optimieren und in der zweiten Jahreshälfte zusätzliche Maßnahmen zur Bodensicherung umsetzen. Dies soll höhere Abbauraten ab 2026 ermöglichen. Weitere Informationen zum kurzfristigen Ausblick für Young-Davidson werden mit der Veröffentlichung der Finanzergebnisse des zweiten Quartals Ende Juli bekannt gegeben.


    Darüber hinaus kam es Ende Mai aufgrund von Sturmschäden an der regionalen Stromleitung zu Stromausfällen. Die abgelegene Lage der Stromleitung zwischen Kirkland Lake und Young-Davidson führte zu längeren Reaktionszeiten des Energieversorgers. Dies resultierte in insgesamt drei Tagen ungeplanter Stillstandszeit, die sich negativ auf die Abbauraten und die Produktion des Quartals auswirkten.


    Auswirkungen auf die Prognose für das zweite Quartal und das Gesamtjahr


    Aufgrund der seismischen Ereignisse in Young-Davidson, der ungeplanten Stillstandszeit durch den Stromausfall im Mai und der geringeren Erzgehalte erwartet das Unternehmen für das zweite Quartal eine niedrigere als prognostizierte Produktion in Young-Davidson, die jedoch dem Niveau des ersten Quartals entsprechen wird. Das Unternehmen korrigiert seine Produktionsprognose für das zweite Quartal auf 130.000 bis 135.000 Unzen. Dies spiegelt die geringere Produktion bei Young-Davidson sowie den Zeitpunkt der Gewinnung von Goldvorkommen bei La Yaqui Grande wider. Die Produktion von Island Gold im zweiten Quartal wird voraussichtlich planmäßig verlaufen. Die aktualisierte Produktionsprognose für das Quartal bedeutet einen Rückgang von 12 % gegenüber der vorherigen Prognose (Mittelwert). Auch die Kosten im zweiten Quartal werden voraussichtlich höher ausfallen als bisher prognostiziert, was die geringere Produktion bei Young-Davidson widerspiegelt.


    Angesichts der niedrigeren Produktion im ersten Halbjahr und der erwarteten geringeren Abbauraten bei Young-Davidson im zweiten Halbjahr rechnet das Unternehmen mit einer konsolidierten Produktion unterhalb des unteren Endes der Prognose für 2026 und Kosten oberhalb der Jahresprognose. Das Unternehmen wird die revidierte konsolidierte Produktions- und Kostenprognose für 2026 zusammen mit den Finanzergebnissen des zweiten Quartals Ende Juli veröffentlichen.


    „Wir sind enttäuscht über die betrieblichen Herausforderungen bei Young-Davidson und arbeiten intensiv daran, die Abbaufolge zu überprüfen und zu optimieren, um künftig höhere Abbauraten zu ermöglichen. Das erste Halbjahr war herausfordernd, aber wir erwarten eine stärkere Produktion im zweiten Halbjahr. Auch die Arbeiten am Schacht und die Erweiterung der Aufbereitungsanlage laufen gut, da wir davon ausgehen, dass diese in den nächsten Jahren maßgeblich zum Wachstum beitragen werden“, sagte John A. McCluskey, Präsident und CEO.


    Aktuelles zu Island Gold


    Der Betrieb im Island Gold District entwickelt sich weiterhin positiv und liegt auf Kurs, die Jahresprognose zu erreichen. Für den Rest des Jahres wird ein deutliches Produktionswachstum erwartet. Die Untertage-Abbaurate hat im zweiten Quartal mit durchschnittlich über 1.500 Tonnen pro Tag einen neuen Rekordwert erreicht und soll bis Ende 2026 auf 2.000 Tonnen pro Tag steigen. Die im zweiten Quartal geförderten Untertage-Erzgehalte entwickeln sich weiterhin gut und werden voraussichtlich, wie bereits prognostiziert, dem ersten Quartal entsprechen. Auch die im Tagebau geförderten Erzgehalte entwickeln sich gut und entsprechen der Jahresprognose.


    Die Durchsatzraten der Magino-Mühle haben sich deutlich verbessert und lagen im Juni bisher bei durchschnittlich fast 9.800 Tonnen pro Tag. Diese Leistungssteigerung ist auf den planmäßigen Austausch der Förderbänder sowie der Auskleidungen der Kugel- und SAG-Mühle in der letzten Maiwoche zurückzuführen. Die Durchsatzraten der Magino-Mühle steigen planmäßig an und werden voraussichtlich bis zum dritten Quartal auf durchschnittlich 10.000 Tonnen pro Tag anwachsen. In Verbindung mit steigenden Untertagebauraten und höheren Erzgehalten wird erwartet, dass das Island Gold District in der zweiten Jahreshälfte 2026 zu einem substanziellen Produktionswachstum bei gleichzeitig niedrigeren Gesamtkosten beitragen wird.


    Alle verbleibenden Argonaut-Gold-Hedging-Positionen mit Laufzeit bis 2026 wurden aufgelöst.


    Im zweiten Quartal kaufte das Unternehmen alle verbleibenden Termingeschäfte zurück und eliminierte sie.

    (Timing :thumbdown:)



    LG Vatapitta

    Das alles einzuschätzen, ist kaum möglich. Ich warte erstmal die Börsengänge von OpenAI und von Anthropic ab.

    Ist doch ganz einfach!


    Bei den Minen gilt, wenn es sich lohnt, wird das Projekt mit einem Kredit finanziert. Wenn es zu riskant ist begibt man Eigenkapital.


    Da sowohl Spacestar als auch bei OpenAI keinen Gewinn machen, werden Kredite nicht mehr vergeben.

    Die müssen an die Börse gehen und den Hype (=Verwirrung durch Euphorie) nutzen.


    Bei Anthropic wird das Geschäft aus machtpolitischen Gründen staatlich reglementiert.



    LG Vatapitta