Beiträge von vatapitta

    Das Bestäuben wird zukünftig von Drohnen erledigt. So einfach ist das.

    Du hast keine Ahnung, was Bienen leisten.


    Jede Blüte eines Apfelbaumes wird zur vollständigen Befruchtung mehrfach angeflogen. Im Obstbau wird für die Befruchtung ein großes Volk pro Hektar benötigt. Der Landwirt zahlt dem Imker dafür 60 - 80 €/Volk. Sein Ertrag steigt durch die größere Menge, aber noch mehr durch die bessere Qualität um ca. 800 € pro Hektar.


    In Deutschland haben wir bei der Selbstversorgung mit Obst ein massives Defizit. Es werden ca. 85% des Obstes importiert.


    So sahen die Schubladen der zwei am stärksten mit der Varoamilbe belasteten Völker nach der Behandlung mit Varox Pro (Ameisensäure) aus.



    Ein paar tausend tote Milben bedeuten entsprechend viele befallene Bienen.

    Ca. 4 Wochen vor der Behandlung hatte ich 50 bzw. 20 gefallenen Milben gezählt.

    Ca. alle 3 Wochen verdreifacht sich die Zahl der Milben. Wegen der extremen Hitze habe ich mit der Behandlung gewartet.


    Beide Völker haben überlebt. Das sehr regnerische Wetter hat dafür gesorgt, dass die Bienen Lauterbachs Ratschlag "Wir bleiben zu Hause" befolgt haben und das Varox Pro gut wirken konnte.


    Bei den anschließend behandelten, geringer belasteten Völkern, war der Milbenfall sehr viel geringer.



    Alle Imker in unserem Verein haben ein Problem mit der Sommertracht. Wegen einer Kaltphase haben die Bienen den Honig nicht ausreichend trocknen können, so dass der Wassergehalt um 21/22% liegt. Meine Bienen mussten nacharbeiten. Was nicht ordentlich verdecket war, haben sie nochmal zur Bearbeitung bekommen. So habe ich jetzt überwiegend gut verdeckelte Waben zum Schleudern.


    Was dennoch nicht ausreichend verdeckelt wurde bekommen die Bienen als Winterfutter. [smilie_blume]


    Schinderling - In welcher Region hast Du deine Bienen?


    KI

    Verdauung: Honigbienen haben einen sehr empfindlichen Verdauungstrakt und sterben oft an ungeeignetem oder verdorbenem Futter.


    Dazu gehört auch vergorener Honig, der niemals verfüttert werden darf!


    Habe bei mir noch kein Bienensterben festgestellt.

    Wie sieht es bei euch mit der Sommertracht aus?



    LG Vatapitta

    Danke silberkunta, NOG ist etwas eigenkapitalschwach. Dürfte aber auf steigende Öl- und Gaspreise einen ordentlichen Hebel haben und zahlt eine ordentliche Dividende.

    Bewertung : Northern Oil and Gas, Inc. 

    USD EUR CHF GBP CAD INR AUD SEK PLN TRY SAR AED JPY

    Marktwert2,82 Mrd.KGV 2026 *-21,5x KGV 2027 *5,92x
    Enterprise Value (EV) 5,28 Mrd.EV / Sales 2026 *2,59x EV / Sales 2027 *2,24x
    Streubesitz97,11 % Rendite 2026 *6,71 % Rendite 2027 *6,7 %


    Beschreibung der Geschäftstätigkeit: Northern Oil and Gas, Inc.

    Northern Oil and Gas, Inc. ist als unabhängiges Energieunternehmen tätig. Das Unternehmen ist als Nicht-Betreiber im Bereich des Erwerbs, der Exploration, der Erschließung und der Förderung von Öl- und Erdgasvorkommen in Nordamerika tätig, vor allem im Permbecken, im Williston-Becken, im Appalachen-Becken und im Uinta-Becken in den Vereinigten Staaten. Sein Kerngeschäft ist die Exploration, Erschließung und Förderung von Erdöl und Erdgas in den Vereinigten Staaten. Sein Portfolio umfasst 400.000 Acres an Flächen mit niedriger Gewinnschwelle und über 12.500 Bohrlöchern. Die Bohrlöcher sind nach Becken und Rohstoffarten diversifiziert und werden von über 100 börsennotierten und privaten Betreibern betrieben. Das Unternehmen betreibt die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas, indem es sich anteilsmäßig an Bohrlöchern und Abstandszonen beteiligt, die seine Flächen umfassen, und dabei mit Dritten zusammenarbeitet. Darüber hinaus erwirbt das Unternehmen von Dritten reine Bohrloch-Beteiligungen an Bohrlöchern, an denen es keine zugrunde liegenden Pachtrechte hält.

    Mitarbeiterzahl: 64


    Eigenkapital 34%, Aktienverwässerung in 2026

    Traderfox: Piotroski F-score 6 / 9 - Schwachpunkte X

    PROFITABILITÄT
    Kapitalrendite positiv ROA CY = 0,70 %

    Operativer Cashflow positiv CFROA CY = 29,84 %

    X Ansteigende Kapitalrendite ROA CY = 0,70 %; ROA PY = 10,32 %

    Mehr Cashflow als Gewinn ROA CY = 0,70 %; CFROA CY = 29,84 %


    LEVERAGE, LIQUIDITY AND SOURCE OF FUNDS
    Die Verschuldung sinkt LT Debt / Avg. Assets CY = 43,50 %; LT Debt / Avg. Assets PY = 46,97 %

    Die Liquidität steigt Current Ratio CY = 1,09; Current Ratio PY = 0,92

    Geringe Aufnahme neuen Eigenkapitals Issuance of Capital Stock CY = 0


    OPERATING EFFICIENCY
    X Preissetzungsmacht steigt Gross Margin CY = 32,23 %; Gross Margin PY = 38,64 %

    X Produktivität steigt Asset Turnover CY = 0,38; Asset Turnover PY = 0,43


    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


    Ein anderer interessanter Wert könnte Gulfport Energy sein. Eigenkapital 58%

    Aktienrückkäufe anstelle Dividenden

    Bewertung : Gulfport Energy Corporation 

    USD EUR CHF GBP CAD INR AUD SEK PLN TRY SAR AED JPY

    Marktwert3,19 Mrd.KGV 2026 *6,93x KGV 2027 *7,09x
    Enterprise Value (EV) 4,07 Mrd.EV / Sales 2026 *2,68x EV / Sales 2027 *2,66x
    Streubesitz97,83 % Rendite 2026 *- Rendite 2027 *-


    Finanzen

    US $

    2026 *2027 *
    Umsatz1,52 Mrd.1,56 Mrd.
    Nettoergebnis468 Mio.450 Mio.
    Nettoverschuldung876 Mio.957 Mio.



    Beschreibung der Geschäftstätigkeit: Gulfport Energy Corporation

    Die Gulfport Energy Corporation ist ein unabhängiges, auf Erdgas ausgerichtetes Explorations- und Förderunternehmen. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Exploration, den Erwerb und die Förderung von Erdgas, Rohöl und NGL in den Vereinigten Staaten, wobei der Schwerpunkt auf den Appalachen- und Anadarko-Becken liegt. Die wichtigsten Liegenschaften des Unternehmens befinden sich im Osten von Ohio, wo die Formationen Utica und Marcellus erschlossen werden, sowie in Zentral-Oklahoma, wo die Formationen SCOOP Woodford und SCOOP Springer im Fokus stehen. Die Utica-Formation umfasst kohlenwasserstoffhaltige Gesteinsformationen im Appalachen-Becken der Vereinigten Staaten und Kanadas. Sie umfasst rund 223.000 Netto-Reservoir-Acres, die sich hauptsächlich in den Countys Belmont, Harrison, Jefferson und Monroe im Osten von Ohio befinden, wo die Utica-Formation eine Mächtigkeit von 600 bis über 750 Fuß aufweist. Die Marcellus-Formation umfasst kohlenwasserstoffhaltige Gesteinsformationen, die in Ohio im Allgemeinen über der Utica-Formation liegen. Für die Erschließung der Marcellus-Formation wurden in den bestehenden Pachtgebieten etwa 35.000 Netto-Reservoir-Acres identifiziert.

    Mitarbeiterzahl: 245


    Bewertung bei Traderfox

    Piotroski F-score 8 / 9 - ist sehr gut!


    PROFITABILITÄT
    Kapitalrendite positiv ROA CY = 14,51 %

    Operativer Cashflow positiv CFROA CY = 26,19 %

    Ansteigende Kapitalrendite ROA CY = 14,51 %; ROA PY = -8,52 %

    Mehr Cashflow als Gewinn ROA CY = 14,51 %; CFROA CY = 26,19 %


    LEVERAGE, LIQUIDITY AND SOURCE OF FUNDS
    X Die Verschuldung sinkt LT Debt / Avg. Assets CY = 26,74 %; LT Debt / Avg. Assets PY = 22,92 % (nicht)

    Die Liquidität steigt Current Ratio CY = 0,68; Current Ratio PY = 0,67

    Geringe Aufnahme neuen Eigenkapitals Issuance of Capital Stock CY = 0


    OPERATING EFFICIENCY

    Preissetzungsmacht steigt Gross Margin CY = 70,65 %; Gross Margin PY = 57,37 %

    Produktivität steigt Asset Turnover CY = 0,45; Asset Turnover PY = 0,30


    Beide sind direkt oder indirekt im Sektor "Drill Baby Drill" aktiv.

    Mit den vielen Bilanzzahlen kann ich nichts anfangen. Da verlasse ich mich auf die Bewertung des Portals.



    LG Vatapitta

    Was genau sagt die Tracking-Plattform Kpler zum Tanker Verkehr in der Straße von Hormus?


    Die Tracking-Plattform Kpler meldet einen drastischen Einbruch des Rohstoff- und Tankerverkehrs in der Straße von Hormus, der deutlich unter dem jüngsten Durchschnitt liegt. Der sichtbare Schiffsverkehr ist infolge der geopolitischen Spannungen und gezielten Bedrohungen nahezu zum Erliegen gekommen. [1, 2, 3, 4]
    Die Daten von Kpler zeigen folgendes detaillierte Bild:

    • Massiver Rückgang der Zahlen: Am gestrigen Mittwoch passierten laut vorläufigen Kpler-Daten insgesamt nur 6 Rohstoffschiffe die Meerenge. Am Vortag (Dienstag) waren es noch 11 Schiffe. Beide Werte liegen weit unter dem ohnehin schon reduzierten 10-Tages-Durchschnitt von rund 13 bis 14 Schiffen pro Tag (vor dem Konflikt lag der Schnitt bei über 20 Schiffen täglich). [1, 2, 3, 4]
    • Genaue Aufteilung der Schiffstypen: Unter den am Mittwoch registrierten 6 Schiffen befanden sich laut Kpler-Analysten:
      • 2 sehr große Gastanker (Very Large Gas Carriers / VLGC)
      • 2 Long-Range-Tanker (Produktentanker)
      • 1 Supramax-Frachter
      • 1 Panamax-Frachter [1, 2]
    • Sonderfall Flüssigerdgas (LNG): Bereits im Vorfeld berichtete Kpler, dass der strategisch wichtige Verkehr von LNG-Tankern (insbesondere aus Katar und den VAE) phasenweise komplett eingestellt wurde, da Reeder das Risiko meiden. [1]

    Wichtige methodische Einschränkung von Kpler:

    Die Plattform betont, dass diese Zahlen auf den sichtbaren AIS-Transpondersignalen basieren. Da viele Kapitäne ihre Ortungssysteme aus Sicherheitsgründen absichtlich abschalten ("Dark Ships"), um unentdeckt zu bleiben, liegt die tatsächliche Dunkelziffer der Durchfahrten wahrscheinlich höher. [1, 2, 3]
    Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie sich diese Kpler-Daten auf die globalen Öl- und Gas-Lieferkettenoder die Frachtraten auswirken?

    KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen



    Meine Annahme war, dass bei Kpler auch Satellitendaten berücksichtigt werden, also frage ich nach:


    Werden bei Kpler auch Satellitendaten berücksichtigt?


    Ja, bei Kpler spielen Satellitendaten eine zentrale Rolle, um Schiffe lückenlos zu überwachen. Dabei nutzt das Unternehmen Satelliten auf zwei völlig unterschiedliche Weisen, um auch Schiffe zu erfassen, die ihre Ortungssysteme abschalten: [1, 2]

    1. Satelliten-AIS (S-AIS) für die weltweite Ortung
    Das primäre Ortungssystem für Schiffe ist das Automatic Identification System (AIS). Während Küstenstationen (terrestrisches AIS) nur eine begrenzte Reichweite haben, fängt Kpler über ein eigenes globales Satelliten-Netzwerk die AIS-Signale mitten auf den Ozeanen und in Meerengen ab. Dies sichert eine kontinuierliche Überwachung rund um die Uhr. [1, 2, 3]

    2. Satellitenbilder und Radar zur Erkennung von „Dunkelschiffen“
    Besonders in Krisengebieten wie der Straße von Hormuz schalten Kapitäne ihre AIS-Transponder absichtlich aus, um unentdeckt zu bleiben. Um diese sogenannten „Dark Ships“ aufzuspüren, kombiniert Kpler die AIS-Daten mit echten Erdbeobachtungsdaten: [, 2, 3]

    • Radar-Satellitendaten (SAR): Kpler nutzt unter anderem Daten der europäischen Copernicus-Sentinel-Satelliten. Synthetic Aperture Radar (SAR) kann die Meeresoberfläche unabhängig von Wolkendecken, Staubstürmen oder Dunkelheit abtasten. Metallische Schiffskörper reflektieren die Radarwellen stark und tauchen als helle Punkte auf. [1, 3]
    • Optische Satellitenbilder: Bei klarer Sicht werden hochauflösende Fotos herangezogen, um Schiffstypen visuell zu bestätigen oder Liegezeiten in Häfen und Ölterminals zu dokumentieren. [1, 2]

    3. KI-gestützte Fusion der Daten
    Eine künstliche Intelligenz gleicht bei Kpler die Satellitensichtungen automatisch mit den bekannten AIS-Positionen ab. Taucht auf einem Satellitenbild oder Radar ein Schiff auf, das an dieser Stelle laut AIS-Daten gar nicht existieren dürfte, schlägt das System Alarm. So entstehen Kplers Dichtekarten für illegale oder verdeckte Schiffsbewegungen. [1, 2, 3]
    Interessiert Sie, wie Kpler diese Satellitendaten nutzt, um heimliche Schiff-zu-Schiff-Umladungen (STS) von sanktioniertem Öl aufzudecken? [1, 2]

    KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen



    Mehr kann ich dazu nicht sagen. Habe gestern Abend jedenfalls erstmals das Kreditlimit von 120 € beim Tanken mit Karte an einer personalfreien Tankstelle genutzt, ohne das der Tank ganz voll wurde.



    LG Vatapitta

    und in 2 Ölwerte rein

    Moin, was hast Du Dir geholt?


    Laut Markus Koch/CNN sollen am Montag 17 und am Diensta 18 Mio. Barrel Öl durch die Straße von Hormus gekommen sein.


    vorgespult

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    Danke Vatapitta

    Wohin passt der folgende Artikel? - Vielleicht hierher!


    Der Albtraum der 29-Billionen-Dollar-Schuldenrefinanzierung


    Laut OECD werden Regierungen und Unternehmen im Jahr 2026 voraussichtlich Rekordsummen von 29 Billionen Dollar auf den globalen Anleihemärkten aufnehmen. Das sind 4 Billionen Dollar mehr als 2024 und doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren. Die Finanzpresse wird dies als Beweis für die anhaltende Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Anleihemärkte präsentieren. Doch 78 % der Kredite der OECD-Staaten werden nicht für neue Straßen, produktive Industrie oder Wirtschaftswachstum verwendet. Sie dienen lediglich der Refinanzierung bereits bestehender Schulden.


    Dies ist das Schneeballsystem, das der modernen Staatsfinanzierung zugrunde liegt. Politiker sprechen so, als würden Schulden zurückgezahlt, doch Regierungen tilgen das Kapital fast nie. Bei Fälligkeit einer Anleihe wird eine neue begeben, um die Mittel für die Rückzahlung der ersten zu beschaffen. Anschließend werden weitere Kredite aufgenommen, um das aktuelle Defizit zu finanzieren und zunehmend auch, um die Zinsen für die von früheren Regierungen angehäuften Schulden zu zahlen. Das gesamte System funktioniert nur, solange Investoren bereit sind, die Verbindlichkeiten zu verlängern.



    Die Zahl von 29 Billionen Dollar bezieht sich auf die jährliche Neuverschuldung, nicht auf die Gesamtverschuldung. Die Märkte für Staats- und Unternehmensanleihen haben zusammen bereits ein Volumen von rund 109 Billionen Dollar erreicht. Das System muss daher jedes Jahr eine enorme Welle neuer Wertpapiere aufnehmen, nur um einen Zahlungsausfall alter Verpflichtungen zu verhindern. Aus diesem Grund ist der Refinanzierungszyklus weitaus wichtiger als die politische Debatte über einen möglichen Zahlungsausfall. Ein Staat kann weiterhin alle Anleihegläubiger pünktlich bedienen und dennoch in eine Schuldenkrise geraten, wenn die Refinanzierungskosten die Tragfähigkeit seiner Steuerbasis übersteigen.


    Politiker sind von kurzfristigen Schulden abhängig geworden, weil diese günstiger sind als langfristige Zinssätze. Die OECD berichtet, dass die Renditen 30-jähriger Anleihen seit 2022 in den meisten Ländern deutlich gestiegen sind, was Regierungen und Unternehmen dazu veranlasst hat, mehr kurzfristige Anleihen zu begeben. Dies senkt zwar vorübergehend die Zinsbelastung, zwingt die Kreditnehmer aber, häufiger auf den Markt zurückzukehren. Sie tauschen die heutigen Unannehmlichkeiten gegen die Krise von morgen, weil niemand in der Regierung die wahren Kosten jahrzehntelanger Misswirtschaft eingestehen will.



    Ein Staat, der sich dreißig Jahre lang finanziert, ist vor unmittelbaren Zinsänderungen seiner Schulden geschützt. Ein Staat, der sich ständig kurzfristig verschuldet, muss immer wieder zu den jeweils geltenden Marktzinsen refinanzieren. Sinkt das Vertrauen, steigen die Kosten entlang der gesamten Schuldenstruktur rasch an. Eine Erhöhung um einen Prozentpunkt mag manchen Bürokraten unbedeutend erscheinen, doch bei Billionen an wiederkehrenden Emissionen verschlingt sie Hunderte von Milliarden, die durch höhere Steuern, Leistungskürzungen, Inflation oder weitere Kreditaufnahme aufgebracht werden müssen.


    Zentralbanken reduzieren zudem ihre Bestände an Staatsanleihen, nachdem sie jahrelang die Zinsen durch quantitative Lockerung manipuliert haben. Dadurch bleibt Hedgefonds, privaten Haushalten und ausländischen Investoren die Möglichkeit, ein wachsendes Schuldenangebot zu absorbieren. Diese Käufer reagieren preissensibler und sind nicht verpflichtet, Politiker vor ihren eigenen Fehlern zu bewahren. Wenn die Rendite sie nicht gegen Inflation und politisches Risiko entschädigt, fordern sie eine höhere Rendite oder investieren anderweitig. Die Regierung spricht von Marktinstabilität, weil sie die Vorstellung nicht ertragen kann, dass ihre Schulden ehrlich bewertet werden.


    Der Wettbewerb um Kapital verschärft sich zusehends. Regierungen benötigen Geld für Sozialleistungen, Renten, Militärerweiterungen, Energiesubventionen, Industriepolitik und die Zinsen bestehender Schulden. Unternehmen müssen ihre Verbindlichkeiten refinanzieren und gleichzeitig neue Investitionen tätigen. Der Wettlauf um künstliche Intelligenz bringt einen weiteren enormen Kreditnehmer auf den Markt. Neun große Technologieunternehmen werden voraussichtlich zwischen 2026 und 2030 Anleihen im Wert von rund 1,2 Billionen US-Dollar begeben und gleichzeitig Investitionen in Höhe von insgesamt 4,1 Billionen US-Dollar anstreben. Jeder Dollar, der durch Staatsschulden gebunden ist, fehlt für produktive private Investitionen, ohne die Zinsen in die Höhe zu treiben.


    Kriege werden diese Schuldenkrise erheblich verschärfen. Regierungen erhöhen ihre Verteidigungshaushalte, während sie gleichzeitig Lieferketten wiederaufbauen, strategische Ressourcen horten, die heimische Produktion subventionieren und versuchen, die Abhängigkeit von geopolitischen Rivalen zu verringern. Diese Ausgaben belasten Haushalte, die bereits vor dem Beginn des Kriegszyklus überlastet waren. Sie bereiten sich mit geliehenem Geld auf einen globalen Konflikt vor, während die Kosten für dieses Geld steigen.


    Deshalb wird die Staatsschuldenkrise weder der Krise der 1930er Jahre noch einem dramatischen Konkursverfahren ähneln. Regierungen, die sich in ihrer eigenen Währung verschulden, können zwar das Geld schaffen, das für nominale Zahlungen notwendig ist, aber keine Kaufkraft. Sie werden Gläubiger in abgewerteter Währung zurückzahlen, Finanzinstitute zwingen, Staatsschulden zu halten, die Zinssätze unter die Inflationsrate drücken, Kapitalverkehrskontrollen einführen und nach neuen Wegen suchen, private Ersparnisse im System zu halten. Der Zahlungsausfall wird durch die Zerstörung der Währung herbeigeführt.


    Martin Armstrong



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die Aktien sind nach ihrem Depotanteil aufgelistet.


    Tectonic Metals ist bei den Explorern dazu gekommen. Ich erhoffe mir langfristig eine ähnliche Entwicklung wie bei Artemis. Dank an Nebelparder der diesen Wert in seinem Wikifolio hat. [smilie_blume]

    Nach eigener Recherche habe ich mich entschieden TECT langfristig in mein Depot zu nehmen.


    Gas, Öl, Dienstleister:

    Wisdom Nat. Gas, BlueNord und Vista Energy - 42,8%


    Uran/Kohle: Yancoal, Sprott Physical Uranium und Yellow Cake - 18,4%


    Royalties, Produzenten, Entwickler, Explorer EM:

    Tectonic Metals, Imperial Metals, Castile Ressources - 16,8 %


    Sonstiges, Cash und Kleinkram - 22%


    Habe den Öl-/Gasanteil deutlich verkleinert und dafür Kohle und Uran als Substitut in mein Depot genommen. Mit Yellow Cake das Produkt und nicht die Aktien (HANetf ...)

    Gewachsen ist auch der Mineral-/EM-Bereich. Imperial Metals beobachte ich schon sehr lange - Kupfer/Gold u.a. 30% an der Mine Red Chris (Newmont) von der ich Wachstum erwarte.



    Michael Hudson: Das Finanzsystem des Westens am Rande des Zusammenbruchs


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    20.08.2026 - 56 Minuten (gefunden im Gelben)
    Professor Michael Hudson, ein weltbekannter klassischer Ökonom, erörtert die Geschichte des Finanzwesens und warum das westliche Finanzsystem am Rande des Zusammenbruchs steht.


    Von Mesopotamien bis zur Moderne. Zins = Wucher, regelmäßige Schuldbefreiung im Altertum



    LG Vatapitta

    Laut Markus Koch sind die langfristigen Anleihen - TLT Bonds - extremst über verkauft.

    Wenn der US Finanzminister mal richtig zuschlägt, könnte er einen Short Sqeeze auslösen.


    Die zuvor gekauften Anleihen kann er dann zu höheren Kursen den Bären andienen.


    Was hat das für Auswirkungen auf andere Märkte?



    LG Vatapitta

    Ich dachte selbiges bei Corona, da wurde unfassbar viel Geld geschaffen und verbrannt, da gab ich unserem System nur noch 1 bis 2 Jahre, aber siehe da, noch scheint alles gut zu sein.

    Aktuell schaffen Banken und Schattenbanken durch die Kredite für KI Billionen an Fresh Money.


    Andere Baustelle, aber die selbe Aufgabe - das System am Laufen zu halten.

    Und die Staaten machen das Gleiche im Rüstungssektor.


    Ohne diese gewaltigen Summen Fresh Money (=Kredit) wäre sofort Ende Gelände!

    Die KI Schulden werden aktuell schon wieder in Körbchen verpackt = Rückzahlung nicht beabsichtigt bzw. höchst ungewiss.


    Für mehr Fresh Money muss man mehr in KI "investieren" bzw. den Krieg ausweiten oder ein anderes Fass aufmachen - z.B. mehr Migration mit Sozialhilfe auf Staatskredit (= wir werden zahlen über Steuern, Inflation oder Enteignung).


    Das ist das Grundprinzip hinter dem Schönsprech der Politik vom Guten und Notwendigen.

    Alles Bullshit - soll für Nebel im Gehirn der Untertanen sorgen.


    Ist das jetzt endlich klar? [smilie_happy]



    LG Vatapitta

    Ergänze nach einem Gespräch mir einer Freundin:

    Aha, mehr Wärmepumpen und mehr Elektroautos :!: :!: :!:

    Welche US Banken haben prozentual zu ihrer Bilanzsumme die höchsten Kredite an KI Unternehmen vergeben, auch indirekt über sogenannte Schattenbanken?


    Übersicht mit KI


    Genaue prozentuale Angaben zur Bilanzsumme einzelner US-Banken für Kredite an den KI-Sektor oder über Schattenbanken werden von Finanzinstituten und Aufsichtsbehörden nicht öffentlich nach exakten Prozentwerten aufgeschlüsselt.
    Zu den führenden US-Finanzinstituten, die beim KI-Boom und der damit verbundenen Schattenfinanzierung (Private Credit) vordergründig agieren, gehören jedoch die großen Wall-Street-Akteure: [1, 2]

    • Goldman Sachs: Gehört zu den aggressivsten Finanziers von Großprojekten und Infrastrukturdeals im KI-Sektor (wie gigantischen Rechenzentren) und verknüpft traditionelles Investmentbanking stark mit alternativen Kreditgebern. [1]
    • JPMorgan Chase: Hält branchenweit eines der größten Engagements im Technologiesektor und berät sowie finanziert Tech-Riesen bei außerbilanziellen Finanzkonstrukten (Special Purpose Vehicles). [1, 2]
    • Morgan Stanley & Bank of America: Warnen zwar zunehmend vor den Kreditrisiken und steigenden "Schattenschulden" von Tech-Konzernen wie Alphabet, Microsoft oder Oracle, profitieren aber massiv über Gebühren und Kreditlinien. [1, 2]
    • Schattenbanken/Private Credit (BlackRock, KKR etc.): Übernehmen einen erheblichen Teil der direkten Refinanzierung von KI-Infrastruktur abseits der klassisch regulierten Bankbilanzen, wobei traditionelle Großbanken diese Schattenfinanzierer ihrerseits oft mit Krediten versorgen. [1, 2]
    • Lesen Sie eine Analyse zu den Gewinnern bei Handelsblatt. [1]
    • Betrachten Sie die Marktzahlen bei der Wirtschaftswoche. [1]
    • Erfahren Sie Details über Risiken bei Forbes.


    Möchten Sie wissen, welche regulatorischen Risiken der IWF oder die Fed bezüglich dieser Schattenkredite sehen? - Beides!


    Sowohl der Internationale Währungsfonds (IWF) als auch die Federal Reserve (Fed) warnen intensiv vor den systemischen Gefahren der Schattenbanken- und Private-Credit-Märkte. Beide Institutionen betonen, dass das rasante Wachstum dieses unregulierten Sektors (besonders angetrieben durch Tech- und KI-Finanzierungen) die globale Finanzstabilität gefährdet. [1, 2, 3, 4]


    Die wesentlichen regulatorischen Risiken lassen sich in fünf Kernbereiche unterteilen:

    🔎 1. Extreme Intransparenz ("Datenlücken")

    • Das Problem: Private-Credit-Fonds und Schattenbanken unterliegen nicht den strengen Publizitätspflichten regulierter Geschäftsbanken.
    • Die Warnung: Der IWF kritisiert in seinem Global Financial Stability Report, dass Regulierungsbehörden schlichtweg zu wenige Daten über die tatsächliche Hebelwirkung und die Kreditnehmer im Private-Debt-Sektor haben. Dadurch brauen sich Risiken im Verborgenen zusammen, die für Aufseher erst sichtbar werden, wenn es zu spät ist. [1, 2, 3, 4]

    🕸️ 2. Gefährliche Verflechtung mit dem klassischen Bankensystem

    • Das Problem: Schattenbanken agieren nicht isoliert; sie finanzieren sich zu erheblichen Teilen über Kreditlinien traditioneller Großbanken. [, 2]
    • Die Warnung: Die Fed verweist in ihren Berichten auf das stark gestiegene Engagement von US-Banken. Die sechs größten US-Geldhäuser haben ihre Kreditzusagen an Private-Equity- und Private-Credit-Sponsoren in den letzten zehn Jahren massiv auf über 300 Milliarden US-Dollar erhöht. Gerät eine große Schattenbank durch insolvente KI- oder Tech-Schuldner ins Wanken, werden die Verluste direkt in die Bilanzen der regulierten Banken gespült. [1, 2]

    📉 3. "Schattenausfälle" durch PIK-Zinsstrukturen

    • Das Problem: Viele Kredite an Tech-Unternehmen sind mit sogenannten PIK-Klauseln (Payment-in-Kind) versehen. Kann ein Schuldner seine Zinsen nicht bar bezahlen, werden diese einfach auf die bestehende Kreditsumme aufgeschlagen. [1, 2]
    • Die Warnung: Sowohl die Fed als auch das US-Bankenaufsichtsamt (OCC) stufen das Auswuchern von PIK-Strukturen als Alarmsignal ein. Diese Praxis verschleiert die wahre Kreditqualität. Offiziell gibt es keine Zahlungsausfälle, obwohl die Schuldner operativ hochgradig illiquide sind. Eine Bereinigung des Marktes wird so künstlich in die Länge gezogen und verschärft die spätere Blasenbildung. [1, 2]

    ⚖️ 4. Illegitime Bewertungsmethoden & Liquiditätsrisiken

    • Das Problem: Kredite auf dem Private-Credit-Markt werden nicht täglich an Börsen gehandelt. Ihre Bewertung erfolgt zeitverzögert über interne Bewertungsmodelle der Fonds ("Mark-to-Model"). [1, 2]
    • Die Warnung: Der IWF warnt vor einer fatalen Laufzeit-Inkongruenz (Asset-Liability Mismatch). Während die vergebenen Kredite langfristig und illiquide sind (z. B. Investitionen in langjährige KI-Rechenzentren), erlauben einige halboffene Fonds ihren Investoren vorzeitige Mittelabzüge. Kommt es im Technologiesektor zu Panikverkäufen, drohen den Schattenbanken akute Liquiditätsschocks. [1, 2, 3]

    ⚠️ 5. Anfälligkeit für Makro-Schocks und das Platzen von KI-Hypes

    • Das Problem: Der Sektor ist in einer Ära der Niedrigzinsen gewachsen und hat sich in dieser Größe noch nie in einem langanhaltenden Abschwung oder Hochzinsumfeld bewährt. [1, 2]
    • Die Warnung: Der Finanzmarktchef des IWF hob explizit hervor, dass die Kombination aus sinkenden globalen Wachstumsraten und steigenden Schuldenquoten extrem gefährlich sei. Sollte das erwartete Gewinnwachstum der KI-Branche ausbleiben, droht dem unregulierten Kreditsektor eine Kettenreaktion aus erzwungenen Abschreibungen und Kreditverknappungen. [1, 2]

    Wie schätzen Sie die Lage ein? Glauben Sie, dass die Regulierungsbehörden rechtzeitig eingreifen können, oder sehen Sie hier – ähnlich wie Jamie Dimon von JPMorgan – bereits die "Kakerlaken" im Fundament des Systems lauern?[1]


    Mein Kommentar: Ist Jamie Dimon von JPM nicht die größte Kakerlake im System = Systemrelevant und damit Rettung bei Pleite von Clearstream auf Kosten der Anleger, deren Wertpapiere dort aufbewahrt werden. - Siehe Tom-Oliver Regenauer im Gespräch bei Ben ungescripted!



    OpenAI zahlt 7 Milliarden – dann verlassen die Insider die Firma :pinch: :hae: [smilie_denk]


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    Andre Stagge, 30.08.2026
    00:00 Warum OpenAI plötzlich eigene Leute auszahlt
    04:09 Der Exodus in der Führungsetage
    08:10 Was 2023 wirklich eskalierte
    12:15 Was vom Sicherheitsversprechen übrig bleibt
    17:09 Die Zahlen werden jetzt brisant
    22:33 Der Milliarden-Kreislauf hinter dem KI-Boom
    24:54 Verdient KI überhaupt genug Geld?
    28:28 KI ist die Zukunft – aber zu welchem Preis?



    LG Vatapitta

    Teil 2


    Meine Frage: Wie sind die durchschnittlichen Kreditratings dieser Banken und bei welcher Bank gibt es die größte Gefahr von Kreditausfällen?


    Die europäischen Großbanken weisen durchgehend eine gute bis sehr gute Bonität (Investment Grade)auf, sodass bei keinem der genannten Institute eine akute Insolvenzgefahr besteht. Dennoch gibt es feine Unterschiede bei den Kreditratings und den spezifischen Risikoprofilen im Kreditbuch. [1]

    📊 Die durchschnittlichen Kreditratings im Vergleich


    Die Ratings beziehen sich auf die langfristige Bonität (Long-Term Issuer Rating) der großen drei Ratingagenturen (S&P, Moody's, Fitch):

    Crédit AgricoleAA- / A1Sehr gute / Hohe BonitätStabil
    BNP ParibasA+ / A1 / AA-Hohe BonitätStabil
    Banco SantanderA+ / AGute bis hohe BonitätStabil
    Deutsche BankA / A1Gute BonitätPositiv (Aufwärtstrend)
    UniCreditBBB+Befriedigende BonitätStabil / Positiv



    🔍 Wo liegt das größte Risiko für Kreditausfälle?


    Die "Gefahr von Kreditausfällen" lässt sich aus zwei Perspektiven betrachten: dem Länderrisiko und der Kreditstruktur (Cost of Risk).

    1. Das höchste makroökonomische Risiko: UniCredit & Banco Santander (deshalb wird die Commerzbank Übernahme angestrebt)


    Die größte Gefahr von Kreditausfällen aus rein geografischer Sicht tragen UniCredit und Banco Santander.

    • Südeuropa-Fokus: Beide Banken halten große Kreditportfolios in Ländern mit einer traditionell höheren Staatsverschuldung und schwächeren Wirtschaftsleistung (Italien ist mit BBB+ deutlich schlechter geratet als Deutschland oder Frankreich). [1, 2, 3]
    • Schwellenländer-Engagement: Banco Santander hat zudem massive Kreditbücher in Lateinamerika (z. B. Brasilien). Wirtschaftliche Turbulenzen in diesen Märkten schlagen sich sofort in höheren Ausfallraten nieder.

    2. Das höchste strukturelle Risiko: Banco Santander


    Betrachtet man das Geschäftsmodell, trägt die Banco Santander das höchste inhärente Kreditausfallrisiko.

    • Konsum- und Autofinanzierung: Santander ist stark auf unbesicherte Konsumkredite und Autofinanzierungen spezialisiert. In wirtschaftlichen Schwächephasen stellen Verbraucher die Zahlung von Konsumkrediten weitaus schneller ein als beispielsweise Immobilienbesitzer ihre Baufinanzierung (Hypotheken).

    3. Der Aufsteiger mit Sondereffekten: Deutsche Bank


    Die Deutsche Bank hat ihr Risiko durch eine mehrjährige Transformation massiv gesenkt (Moody's lobt das "konservative Risikoprofil"). Ihr Ausfallrisiko konzentriert sich vor allem auf Gewerbeimmobilien (Commercial Real Estate) – ein Sektor, der global zyklischen Schwankungen unterliegt. [1]


    💡 Fazit


    Die Crédit Agricole und BNP Paribas stehen dank ihrer Verankerung im stabilen französischen Markt und extrem hoher Kapitalpuffer am sichersten da. Die größte statistische Gefahr von Kreditausfällen trägt Banco Santander, da ihr Fokus auf Konsumkredite und Schwellenländer naturgemäß mit höheren Ausfallquoten einhergeht, was die Bank jedoch über höhere Kreditzinsen (Marge) kalkulatorisch ausgleicht. [1]

    Möchten Sie tiefer in die Kennzahlen zur Risikovorsorge (Cost of Risk) einer bestimmten Bank eintauchen oder interessiert Sie, wie die Banken sich gegen diese Ausfälle absichern? [1]


    Marketscreener


    Von den 3 Banken Santander, Unicredit und Ing Group hat letztere den schlechtesten Piotroski F-Score:



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    wir möchten natürlich, dass unsere Bank solide wirtschaftet und ein niedriges Kredit-Ausfallrisiko hat.


    Das Video (gefunden im Gelben) war für der Auslöser die kostenlose KI von Google zu fragen:


    Michael Hudson: Das Finanzsystem des Westens am Rande des Zusammenbruchs


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    20.08.2026 - 56 Minuten

    Professor Michael Hudson, ein weltbekannter klassischer Ökonom, erörtert die Geschichte des Finanzwesens und warum das westliche Finanzsystem am Rande des Zusammenbruchs steht.


    Von Mesopotamien bis zur Moderne. Zins = Wucher, regelmäßige Schuldbefreiung im Altertum



    Welche Banken in Europa sind nicht oder nur wenig im Kreditgeschäft tätig? (also wenig durch Kreditausfälle gefährdet)


    Übersicht mit KI

    In Europa gibt es eine Vielzahl von Instituten mit einer Vollbanklizenz, die bewusst kein oder nur ein minimales aktives Kreditgeschäft betreiben. Diese Banken konzentrieren sich stattdessen auf andere Erlösquellen wie die Verwahrung von Wertpapieren, den Zahlungsverkehr oder reine Anlagevermittlung.

    Man teilt diese Spezialbanken im Wesentlichen in vier Kategorien ein:

    1. Depotbanken & Wertpapierspezialisten (Custody Banks)


    Diese Banken fokussieren sich auf das Verwahr- und Abwicklungsgeschäft von Wertpapieren für institutionelle Kunden (wie Fondsgesellschaften oder Versicherungen). Sie vergeben in der Regel keine klassischen Unternehmenskredite, sondern parken Liquidität direkt bei Zentralbanken.

    • Clearstream Banking SA (Luxemburg / Deutschland): Als internationaler Zentralverwahrer (ICSD) sorgt die Tochter der Deutschen Börse für die Abwicklung und Verwahrung von Wertpapieren.
    • CACEIS Investor Services (Frankreich / Deutschland): Eine der größten Depotbanken Europas, die zur Crédit Agricole gehört und sich rein auf Asset Servicing konzentriert. [1]
    • State Bank of India (SBI) / BNY Mellon / State Street (europäische Ableger): US-amerikanische und internationale Riesen betreiben in Europa oft spezialisierte Bank-Töchter ohne Kreditgeschäft, um rein als Verwahrstellen zu agieren. [1]

    2. Reine Transaktionsbanken


    Diese Institute haben sich vollständig auf die technische Verarbeitung von Zahlungsströmen, Kreditkartenabrechnungen oder die Kontoführung für Drittunternehmen spezialisiert.

    • Deutsche Bank Luxembourg S.A. / DB Investment Services GmbH: Oftmals konzerneigene Einheiten, die primär für das internationale Cash-Management oder die interne Fondsadministration genutzt werden. [1]
    • Sutor Bank (Spezialausrichtung) oder Solaris SE: Diese sogenannten „Banking-as-a-Service“-Anbieter (BaaS) stellen primär Fintechs ihre Banklizenz und Infrastruktur zur Verfügung. Während sie theoretisch Kredite vergeben dürften, liegt der Fokus rein auf Transaktionen und Kontoführung.

    3. Fintechs und "Zinsbroker" mit Banklizenz


    Einige moderne Finanzplattformen haben zwar mittlerweile eine eigene europäische Banklizenz erhalten, nutzen diese jedoch (bisher) nicht für das klassische Kreditgeschäft, sondern finanzieren sich über Depotgebühren, Provisionen oder die Weiterleitung von Kundengeldern.

    • Trade Republic Bank GmbH: Erhielt Ende 2023 eine Vollbanklizenz. Sie vergibt jedoch keine Kredite (und bietet auch keinen klassischen Dispokredit an). Kundengelder werden bei Partnerbanken oder direkt bei der EZB angelegt. [1]
    • Revolut (Revolut Bank UAB, Litauen): Obwohl Revolut in einigen Märkten schrittweise kleine Konsumentenkredite testet, besteht das Kerngeschäft in den meisten europäischen Ländern nach wie vor fast ausschließlich aus Zahlungsverkehr, Währungsumtausch und Depotleistungen. [1]

    4. Vermögensverwalter und Private-Banking-Spezialisten


    Viele exklusive Privatbanken meiden das klassische, risikoreiche Kreditgeschäft mit Unternehmen. Wenn sie Kredite vergeben, dann meist nur sogenannte Lombardkredite (Kredite, die strikt durch das Wertpapierdepot des Kunden besichert sind).

    • Baillie Gifford, Flossbach von Storch (FvS ONE) oder DWS-nahe Einheiten: Fokus liegt hier strikt auf Asset Management.
    • Quintet Private Bank (Luxemburg / Europa): Konzentriert sich primär auf die Vermögensverwaltung vermögender Privatkunden. [1]

    Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie diese Banken ihr Geld verdienen (z. B. über die Einlagefazilität der EZB) oder suchen Sie nach einem bestimmten Institut für eine geschäftliche Kooperation?



    Welche Banken in Europa sind besonders stark im Kreditgeschäft tätig? Die könnte man ja shorten.


    Übersicht mit KI

    Im europäischen Kreditgeschäft dominieren vor allem die französischen Großbanken, gefolgt von britischen, spanischen und italienischen Instituten. Gemessen an der Bilanzsumme (die zu einem Großteil aus dem Kreditbuch besteht) und der Marktkonzentration sind folgende Banken im Privat- und Firmenkunden-Kreditgeschäft besonders stark aufgestellt: [1]


    📈 Die Marktführer nach Regionen und Volumen


    📌 Frankreich (Die europäischen Schwergewichte)


    Frankreichs Bankensektor hält europaweit das größte Kreditvolumen und stellt die absolute Spitze nach Bilanzsumme. [1, 2]

    • BNP Paribas: Die nach Bilanzsumme größte Bank Europas (ca. 3,28 Billionen USD). Sie ist sowohl im globalen Firmenkundengeschäft als auch bei Konsumkrediten in Kontinentaleuropa extrem stark. [1, 2, 3]
    • Crédit Agricole: Die Nummer 3 in Europa, strukturiert als Genossenschaftsbank. Sie gilt als einer der größten Immobilien- und Agrarfinanzierer in Europa. [1, 2]
    • Société Générale & BPCE: Ebenfalls in den europäischen Top 10. Sie verfügen über gigantische Portfolios an Privat- und Unternehmenskrediten. [1]

    📌 Großbritannien


    • HSBC Holdings: Mit über 3,2 Billionen USD Vermögenswerten dicht hinter der BNP Paribas, agiert HSBC als globale Handelsbank und treibt maßgeblich die Export- und Handelsfinanzierung in Europa voran. [1, 2, 3]
    • Barclays: Stark fokussiert auf das Kreditkartengeschäft, Konsumkredite sowie Corporate Lending im angelsächsischen und europäischen Raum. [1]

    📌 Südeuropa (Fokus Retail & Expansion)


    • Banco Santander (Spanien): Spaniens größte Bank und eine der stärksten Retail-Kreditbanken weltweit. In Deutschland ist die Tochter Santander Consumer Bank einer der Marktführer bei Autofinanzierungen und Konsumkrediten. [1, 2]
    • UniCredit (Italien): Als paneuropäische Großbank betreibt UniCredit ein massives Kreditgeschäft in Italien, Deutschland (HypoVereinsbank) und Osteuropa. [1]

    📌 Deutschland & Benelux


    • Deutsche Bank: Der deutsche Marktführer. Sie ist besonders stark in der Unternehmens- und Exportfinanzierung für den deutschen Mittelstand sowie in der privaten Baufinanzierung (auch über die Tochter Postbank). [1]
    • ING Group (Niederlande): Als Vorreiter im digitalen Banking hält die ING ein gewaltiges Volumen an privaten Immobilienkrediten (Baufinanzierungen) in ganz Europa. [1]

    📊 Strukturvergleich der Top-Kreditgeber (Auswahl)


    BNP ParibasFrankreich 🇫🇷Großkonzerne, strukturierte Finanzierungen, KonsumkrediteStark im Corporate Banking & Consors Finanz
    Crédit AgricoleFrankreich 🇫🇷Immobilien, Mittelstand, AgrarsektorEher im Hintergrund (über Spezialtöchter)
    Banco SantanderSpanien 🇪🇸Autofinanzierung, Privatkredite, KMUMarktführer bei freier Kfz-Finanzierung
    UniCreditItalien 🇮🇹Mittelstandsfinanzierung, Osteuropa-KrediteSehr stark (durch die HypoVereinsbank)
    Deutsche BankDeutschland 🇩🇪Multinationale Konzerne, private BaufinanzierungInländischer Marktführer


    Konsolidierungstrend im Blick: Der europäische Bankenmarkt ist im Vergleich zu den USA stark fragmentiert. Dies führt aktuell zu einer Konsolidierungswelle, bei der kreditstarke Banken versuchen, grenzüberschreitend zu wachsen – wie etwa das aktuelle Beispiel der Beteiligung von Unicredit



    Teil 2 folgt

    Moin moin,


    die Anleiherendite der 2 jährigen T Notes ist heute um 2,88% auf 4,354 % gestiegen.

    Von 2022 - 24 gab war die Rendite zum Teil bei 5%.


    In den anderen Laufzeiten - 10 Jahre + TLT - gab es auch Verluste bei den Anleihen.

    Das dürfte die kredithungrigen Hyperscaler nicht freuen. Sie müssen höhere Zinsen zahlen, ihre zukünftig erwarteten Gewinne mit höher abzinsen und wenn Ihnen die Banken den Kredithahn abdrehen, müssen sie ihre Aktien verwässern. Mal schauen wie das Montag weiter geht.



    LG Vatapitta

    Die Demokraten verbergen ihren Sozialismus nicht mehr


    Ich schreibe schon seit Jahren über diesen Trend und wurde stets angegriffen, wenn ich darauf hinwies, dass die Demokratische Partei allmählich ihre traditionelle wirtschaftspolitische Basis aufgab und sich offen in Richtung Sozialismus bewegte. Sie müssen es nicht mehr verbergen. Die Wähler selbst sprechen es mittlerweile aus.


    Eine neue Umfrage von CBS News und YouGov ergab, dass 58 % der Demokraten eine positive Einstellung zum Sozialismus haben, während nur 32 % den Kapitalismus positiv sehen. Unter Demokraten mit Hochschulabschluss steigt die Zustimmung zum Sozialismus auf erstaunliche 71 %. Hier schreit nicht mehr nur Bernie Sanders am politischen Rand gegen Millionäre und Milliardäre an. Der Sozialismus ist innerhalb der Demokratischen Partei selbst beliebter geworden als der Kapitalismus.


    Dieser Wandel geschah nicht plötzlich im Jahr 2026. Bereits 2010 stellte Gallup fest, dass 53 % der Demokraten den Sozialismus positiv sahen. Bis 2018 war dieser Wert auf 57 % gestiegen, während die positive Einstellung zum Kapitalismus unter Demokraten auf 47 % gesunken war. Gallup merkte damals ausdrücklich an, dass die Demokraten dem Sozialismus mittlerweile positiver gegenüberstanden als dem Kapitalismus. Im Jahr 2021 sahen 65 % der Demokraten den Sozialismus positiv, verglichen mit 52 % beim Kapitalismus.


    Dann folgte eine weitere deutliche Verschlechterung. Gallup berichtete 2025, dass nur noch 42 % der Demokraten den Kapitalismus positiv sahen, während 66 % dem Sozialismus positiv gegenüberstanden. Die jüngste CBS-Umfrage stellt die Fragen etwas anders und sollte nicht als direkt vergleichbare Zeitreihe betrachtet werden, doch die Tendenz ist unverkennbar. Die Basis der Demokraten hat sich über mehr als ein Jahrzehnt hinweg zunehmend mit dem Begriff „Sozialismus“ angefreundet, während ihr Vertrauen in den Kapitalismus eingebrochen ist.


    Die Politiker haben dies nicht aus dem Nichts erschaffen. Washington hat das Vertrauen in den Kapitalismus zerstört, denn das, was wir heute haben, ist zunehmend gar kein freier Marktkapitalismus mehr. Der Staat bestimmt Gewinner und Verlierer. Banken werden mit Steuergeldern gerettet. Konzerne erhalten Subventionen. Der Kongress verfasst Steuergesetze, die niemand mehr versteht. Die Federal Reserve manipuliert die Zinssätze. Junge Menschen können sich kein Eigenheim leisten. Studenten beenden ihr Studium hoch verschuldet. Die Gesundheitskosten sind explodiert. Und dann erzählen Politiker einem 25-Jährigen, der sich keine Wohnung leisten kann, dies sei „Kapitalismus“. Den jüngeren Generationen wurde nie vermittelt, was der Sozialismus im Laufe der Geschichte tatsächlich hervorgebracht hat. Man lehrte sie, dass Sozialismus kostenlose Gesundheitsversorgung, kostenlose Bildung, bezahlbaren Wohnraum und höhere Steuern für Milliardäre bedeutet. Demokraten verbinden Sozialismus zunehmend mit staatlichen Dienstleistungen und Gleichheit statt mit staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln.


    Diese Unterscheidung ist wichtig, denn wenn Amerikaner sagen, sie unterstützten den „Sozialismus“, fordern viele nicht, dass Washington schon morgen jede Fabrik verstaatlicht. Sie reagieren auf ein Wirtschaftssystem, das ihnen ihrer Meinung nach keine angemessene Chance mehr auf sozialen Aufstieg bietet. Politiker nutzen diese Frustration aus, indem sie versprechen, der Staat könne all das leisten, was die Privatwirtschaft angeblich nicht geliefert hat.


    Wohnraum ist unter anderem deshalb unbezahlbar, weil Regierungen das Angebot einschränken, Bauvorschriften erlassen, Vermögenspreise in die Höhe treiben und den Kreditmarkt manipulieren. Hochschulbildung wurde exorbitant teuer, nachdem staatliche Garantien dazu geführt hatten, dass die Studiengebühren von marktwirtschaftlichen Zwängen entkoppelt wurden. Das Gesundheitswesen erstickt unter staatlichen Auflagen, Subventionen, Zulassungsbeschränkungen sowie einem undurchschaubaren Geflecht aus öffentlicher und privater Bürokratie. Und die politische Lösung lautet stets: MEHR STAAT.


    Auf diese Weise bewegen sich Republiken auf den Sozialismus zu. Es beginnt nicht damit, dass Panzer durch Washington rollen und jemand die Abschaffung des Privateigentums verkündet. Es beginnt damit, dass jede Generation ein weiteres Stück wirtschaftlicher Freiheit aufgibt, weil der Staat im Gegenzug Sicherheit verspricht.


    Betrachten wir die politische Entwicklung: Die Organisation „Democratic Socialists of America“ ist von rund 5.000 Mitgliedern im Jahr 2011 auf heute fast 130.000 angewachsen. Sozialistische und dem Sozialismus nahestehende Kandidaten sind keine Kuriositäten mehr, die auf wenige Universitätsbezirke beschränkt wären. Sie gewinnen Vorwahlen der Demokraten und zwingen das Parteiestablishment zum Handeln. Die gemäßigte demokratische Organisation „Third Way“ ist so besorgt, dass sie eine 15-Millionen-Dollar-Kampagne startet, um dem sozialistischen Flügel der eigenen Partei etwas entgegenzusetzen.


    Man gibt keine 15 Millionen Dollar aus, um etwas zu bekämpfen, das gar nicht existiert. Die sozialistische Bewegung versteht die wirtschaftliche Frustration jüngerer Amerikaner weitaus besser als das Establishment. Sie sehen Menschen, die enorme Mieten zahlen, die Heirat aufschieben, kein Eigenheim erwerben können, unter Studienkrediten leiden und erleben, wie Lebensmittel, Versicherungen und Stromkosten immer größere Teile ihres Einkommens verschlingen. Dann sagen sie: Der Kapitalismus hat euch im Stich gelassen, und der Staat wird das Problem lösen.


    Dennoch ist die breite amerikanische Öffentlichkeit diesen Schritt noch nicht gegangen. Eine neue Umfrage zeigt, dass der Kapitalismus von 46 % der Amerikaner positiv gesehen wird, während der Sozialismus auf 35 % kommt. Das ist eine wichtige Unterscheidung. Derzeit vollzieht sich dieser Wandel vor allem innerhalb der demokratischen Koalition; er ist kein Beleg dafür, dass die Vereinigten Staaten als Ganzes sozialistisch geworden sind.


    Was jedoch alle beunruhigen sollte, ist die Frage, wie sich die Lage beim nächsten wirtschaftlichen Abschwung entwickeln wird. Politische Systeme werden anfällig, wenn der Lebensstandard sinkt. Menschen befürworten keinen radikalen politischen Wandel, solange alles gut läuft. Sie wenden sich ihm erst zu, wenn das bestehende Establishment an Glaubwürdigkeit verloren hat und keine der beiden Seiten einen glaubhaften Weg zurück zu Wohlstand aufzeigt.


    Früher bestritten die Demokraten, dass sie sozialistisch würden. Dann nannten sie es „demokratischen Sozialismus“. Heute äußert sich eine deutliche Mehrheit der demokratischen Wähler gegenüber Meinungsforschern positiv über den Sozialismus, während sich kaum ein Drittel ebenso positiv über den Kapitalismus äußert. Irgendwann muss man den Menschen einfach glauben, was sie sagen.


    Die eigentliche Tragödie ist, dass Washington jene Bedingungen geschaffen hat, unter denen der unternehmerische Geist des Kapitalismus düster und unerreichbar erscheint. Der Sozialismus gewinnt nicht deshalb an Zulauf, weil er plötzlich eine brillante neue Wirtschaftstheorie entdeckt hätte. Er erstarkt, weil die Regierung das Vertrauen in das zerstört hat, was zuvor bestand.


    Quelle Martin Armstrong



    LG Vatapitta

    Quelle Wikifolio:


    STAVANGER/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Energiekonzern Uniper (Im Portfolio von

    Philipp Traub

    +36,2 %) hat mit dem norwegischen Öl- und Gasförderer Equinor (Im Portfolio von

    Mate Gotovac

    +88,8 %) einen langfristigen Erdgas-Liefervertrag abgeschlossen. Demnach liefert Equinor von 2027 an jährlich mehr als 30 Terawattstunden Erdgas nach Deutschland, wie Uniper in Düsseldorf mitteilte. Über das finanzielle Volumen machte Uniper keine Angaben. Das Gas soll über bestehende Pipelines nach Deutschland kommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren. Er wurde laut Uniper am Montag im norwegischen Stavanger unterzeichnet. "Mit dieser Vereinbarung stärken wir die langfristige Gasversorgung Deutschlands und vertiefen zugleich unsere Zusammenarbeit mit Equinor", erklärte Unternehmenschef Michael Lewis der Mitteilung zufolge. Uniper ist einer der größten Gasgroßhändler Europas 30 Terawattstunden sind eine große Menge: In Deutschland wurde im vergangenen Jahr laut Bundesnetzagentur Erdgas mit einem Energiegehalt von insgesamt 864 Terawattstunden verbraucht. Uniper ist einer der größten Gasgroßhändler Europas. Das Unternehmen beliefert unter anderem Stadtwerke, große Industriekunden sowie Kraftwerksbetreiber. Equinor gehört zu 67 Prozent dem norwegischen Staat. Uniper ist derzeit fast vollständig in deutschem Staatsbesitz. Bis Ende 2028 muss Deutschland seine Anteile aber wieder auf höchstens 25 Prozent plus eine Aktie verringert haben. Norwegen lieferte 2025 rund 44 Prozent des Gasverbrauchs Norwegen ist derzeit der größte Erdgaslieferant Deutschlands. Im vergangenen Jahr kamen rund 44 Prozent des nach Deutschland gelieferten Erdgases über Pipelines aus dem skandinavischen Land. Norwegisches Erdgas erreicht Deutschland auch als Flüssigerdgas (LNG) per Schiff über die deutschen LNG-Terminals. Im laufenden Jahr belief sich bis Ende Juli der Anteil Norwegens an allen LNG-Lieferungen direkt nach Deutschland laut Energiewirtschaftsverband BDEW auf 4,1 Prozent. Größter LNG-Lieferant sind 2026 weiterhin die USA mit einem Anteil von 87,6 Prozent. (Gesamtjahr 2025: 94,3 Prozent).



    LG Vatapitta

    Preischart für TTF (HH = USA + JKM = Japan, Korea, China)


    LNG Price Index Today — JKM $22.61, TTF €65.25 | LNGPriceIndex.com
    Daily verified LNG benchmarks: JKM $22.61 (firm), TTF €65.25/MWh, Henry Hub $2.75. 15.6 MTPA offline 3–5 years. $19.86 JKM-HH spread.
    lngpriceindex.com



    Flottenüberschuss prägt LNG-Schifffahrtsaussichten für 2026


    02. Januar 2026

    Von Craig Jallal

    Starker Neubau und verschärfte Klimavorschriften deuten auf ein herausforderndes Jahr für die LNG-Schifffahrt im Jahr 2026 hin.


    Die bisherigen Erkenntnisse der letzten zwölf Monate legen nahe, dass 2026 für die LNG-Schifffahrt eher ein Jahr der Anpassung als ein Jahr erneuten Wachstums sein wird.


    Bereits 2025 deutete sich ein Spannungsverhältnis zwischen Rekordprojektgenehmigungen, wachsenden Auftragsbüchern von Reedereien, neuen Terminalkapazitäten und frühen Warnungen der Internationalen Energieagentur vor einem möglichen Angebotsüberschuss im Jahr 2030 an.


    Die nächsten zwölf Monate werden zeigen, wie sich dieses Spannungsverhältnis in der Praxis auswirkt.


    Drewrys jüngste LNG-Prognose unterteilt das Jahrzehnt in Phasen und ordnet die Jahre 2025/26 eindeutig einer Überschussphase zu. Hohe Schiffsauslieferungen und geringe Auftragseingänge halten die Frachtmärkte unter Druck.


    2025 markierte den Wendepunkt, an dem die Flotte der Verflüssigungstechnologie deutlich voraus war, obwohl die Spotraten im Atlantik im Winter kurzzeitig über 130.000 US-Dollar pro Tag stiegen und chinesische Werften wie Hudong-Zhonghua Rekordzahlen an LNG-Tankern auslieferten.


    Das System der LNG-Schifffahrt und -Terminals unterliegt weiterhin Schwankungen.


    Die Prognose für 2026 befindet sich in derselben Überschussphase, allerdings ist ein größerer Teil der Nachfrage bereits im Umlauf, und die Reaktion der Reedereien lässt sich besser einschätzen.


    Pratiksha Negi, Research Associate bei Drewry, erklärte: „Die bis 2030 erwarteten massiven Verflüssigungskapazitäten werden einen erheblichen Ausbau der LNG-Tankerflotte erfordern.“ Der Ausbau dieser Nachfrage konzentriert sich jedoch auf die zweite Hälfte des Jahrzehnts.


    Der Zeitpunkt ist entscheidend: Der langfristige Bedarf an Schiffen bleibt bestehen, doch ein Großteil des Gases, das die heutigen Auftragsbücher angeblich rechtfertigen soll, wird erst zwischen 2027 und 2030 auf den Markt kommen.


    Auf der Angebotsseite wächst die Flotte bereits schneller als die Verflüssigungskapazität. Drewry prognostiziert für 2025 ein Flottenwachstum von rund 10 %, wobei 89 LNG-Tanker in Dienst gestellt werden sollen. Weitere 94 bzw. 92 Schiffe sind für die Jahre 2026 und 2027 geplant.


    Mitte 2025 umfasste die weltweite Flotte 823 Schiffe, während 343 Schiffe bestellt waren – das entspricht 42 % der Flotte.


    Diese Zahlen berücksichtigen zusätzlich die von Qatar Energy bis 2025 gemeldeten Bestellungen sowie die Einschätzung des GTT-Chefs, dass allein neu genehmigte Projekte rund 150 LNG-Tanker erfordern könnten. Die Frage für 2026 ist nicht, ob bis 2030 noch weitere Schiffe benötigt werden, sondern ob die Branche mit dem kurzfristigen Überschuss, der sich aus diesem Lieferprofil ergibt, leben kann.


    Eine klare Reaktion zeichnet sich bereits ab: Andrew Buckland, leitender Analyst für Gastransporte bei MSI, stellte fest: „Der Rückgang der Charterraten seit dem letzten Herbst hat dazu beigetragen, dass LNG-Schiffe deutlich früher verschrottet werden als üblicherweise.“ Er merkte an, dass das Durchschnittsalter der zum Abwracken verkauften LNG-Tanker seit dem vierten Quartal 2024 von 38 Jahren im vorherigen Zeitraum auf 25 Jahre gesunken sei.


    Der Großteil der neuen Verflüssigungskapazitäten, die tatsächlich zusätzliche Schiffe erfordern, wird erst nach der aktuellen Überschussphase eintreffen, nicht währenddessen.


    Allein im zweiten Quartal 2025 wurden vier Schiffe zum Abwracken verkauft, womit sich die Gesamtzahl für das Jahr auf acht LNG-Tanker erhöht.


    Dieser Trend deckt sich direkt mit den Bedenken, die Constantinos Chaelis, Leiter der globalen Gasmärkte und -technologie bei Lloyd’s Register, 2025 äußerte. Er hob hervor, dass mehr als 260 LNG-Tanker, etwa 35 % der Flotte, bereits über 15 Jahre alt sind und Dampfturbineneinheiten voraussichtlich die höchsten CO₂-Kosten pro transportierter Energieeinheit gemäß den künftigen IMO-Treibhausgasrichtlinien tragen werden.


    Vor diesem Hintergrund dürfte sich 2026 der Trend erhöhter Auslieferungen fortsetzen, der durch aktives Recycling und selektive Umrüstungen kompensiert wird.


    Sollte sich das von MSI beschriebene Verschrottungsverhalten fortsetzen, wäre dies der erste eindeutige Beweis dafür, dass die Branche den Abriss nicht nur zur Bewältigung von Alterungs- und technischen Risiken nutzt, sondern auch als Instrument, um den durch die Auslieferungswelle 2025–27 und den regulatorischen Druck auf ältere Antriebstechnologien entstehenden Überschuss einzudämmen.


    Die Nachfragesignale sind differenzierter. Laut dem IGU-Bericht von 2025 werden genehmigte oder im Bau befindliche Projekte bis 2030 rund 270 Milliarden m³ zusätzliche Verflüssigungskapazität bereitstellen. Projekte in den USA wie Cameron LNG Train 4 und Port Arthur 2 sollen zwischen 2026 und 2029 in Betrieb gehen, die Erweiterung von North Field South in Katar ist für 2027 geplant, und australische Projekte wie Scarborough und Browse folgen bis 2028.


    Diese Projekte knüpfen direkt an die Beobachtung von 2025 an, dass die USA ein Rekordjahr bei den endgültigen Investitionsentscheidungen für Exporte verzeichneten und die von Qatar Energy bereitgestellten Kapazitäten weiterhin ein wichtiger Treiber des Auftragsbestands waren.


    Die Terminplanung untermauert jedoch Drewrys These: Der Großteil der neuen Verflüssigungskapazitäten, die tatsächlich zusätzliche Schiffe erfordern, wird erst nach der aktuellen Überschussphase eintreffen, nicht währenddessen.


    Infrastrukturentwicklungen verstärken den Eindruck eines Systems, das sich bereits vor der Nachfrage vorbereitet. Für 2026 ist die relevante Frage weniger, ob mehr Schiffe benötigt werden.


    Quelle



    2. Artikel über LNG Tanker



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die Depotaktualisierung erfolgt zum Monatsende.

    Im Bereich Kupfer/Gold/Metalle habe ich eine Position Imperial Metals zugekauft.

    Beobachte den Wert schon seit unter 2 C$, jetzt bei bei 9,40C$ - Hoch über 13 C$.

    Hält 30% an Red Chris Newmont hält 70% und hat zwei Kupferminen eine? mit Gold Beiprodukt.

    Habe mir den vanEck Junior Gold Miners ETF gekauft.

    Ivanhoe habe ich noch auf dem Wunschzettel.


    Schaut euch den Japaner ab ca. Minute 40 an - vorgespult.

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    Auf YouTube mit deutscher Synchronisation.


    Wichtigste Botschaft: Der KI Token kostet in den USA 30 Dollar und in China 0,50 $. Bei der Berechnung der Einnahmen und der Wirtschaftlichkeit werden von den US Unternehmen natürlich 30 $ zu Grunde gelegt. ?)

    Deflationsschub und Abwertung des Dollars voraus. Gold kann man nicht essen. Lebensmittel werden viel wichtiger sein. USA haben das Gold Venezuelas geraubt!


    Zu Beginn nennt er Japan ein besetztes Land und berichtet von japanischen Kriegsverbrechen (auch die Japaner hatten ihren Mengele) und schweren Kriegsverbrechen in China.



    Um mich breiter aufzustellen kaufe ich Yellow Cake wegen FIFO dazu (Sprott Physical Uranium liege ich 32% vorne, und der soll langfristig bleiben) - also keine Aktien, sondern den Rohstoff.



    Von Bluenord will ich 1/3 verkaufen und mir dafür den WisdomTree Grains WKN A0KRLC holen.

    Es geht mir vor allem um Kapitalerhalt und Absicherung gegen Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln.


    Was da ist, sollte normalerweise für ein Leben ohne Sorgen reichen.


    Nachtrag: Dr. Beck mit Prof. Markus Brunnermeier. Der nimmt am Freitag an der Konferenz in Jacksonhole teil und berät dort mit anderen Top Ökonomen die Zentralbanken der Welt.


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    24.08.26 - 32 Minuten



    LG Vatapitta

    Hier werden 9 Uran ETFs verglichen.

    Die Darstellung auf der original Seite ist besser. Muss ich noch genau anschauen.

    Uran-ETFs im Vergleich

    Beim Vergleich von Uran-ETFs sollten Faktoren wie die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio, TER), die Liquidität, die Replikationsmethode (physisch oder synthetisch) sowie die geografische und sektorspezifische Diversifikation berücksichtigt werden. Die Informationen in der folgenden Tabelle sollen diese und weitere Fragen beantworten, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

    HANetf Sprott Uranium Miners UCITS ETF 

    Sparplan 0,85 % 337,5 Mio. €

    +40,14 % +72,72 % — WisdomTree Uranium and Nuclear Energy UCITS ETF 

    Sparplan 0,45 % 276,96 Mio. €

    +35,19 % — — HANetf Sprott Junior Uranium Miners UCITS ETF 

    Sparplan 0,85 % 57,74 Mio. €

    +33,34 % — — Global X Uranium UCITS ETF (Dist) 

    Sparplan 0,65 % 2,36 Mio. €

    +28,39 % +116,61 % — Global X Uranium UCITS ETF (Acc) 

    Sparplan 0,65 % 611,95 Mio. €

    +28,39 % +116,71 % — VanEck Uranium and Nuclear Technologies UCITS ETF 

    Sparplan 0,55 % 2,05 Mrd. €

    +18,99 % +143,73 % — Sprott Physical Uranium ETC 

    Sparplan 0,55 % 2,03 Mio. €

    +17,57 % — — IncomeShares Uranium+ Yield ETP 

    Sparplan 0,35 % < 1 Mio. €

    — — — — UBS Nuclear Economies UCITS ETF 

    Sparplan 0,44 % 2,39 Mio. €

    — — —

    ETF-Name


    TER


    Fondsvolumen


    Ausschüttung


    Replikation


    1 Jahr


    3 Jahre


    5 Jahre


    Alle Uran-ETFs im Detail vergleichen



    LG Vatapitta