Klar, dass sie den Dollar nicht mehr wollen. Für den Handel untereinander müssen sie den auch nicht nehmen, solange "unterm Strich" keine Überschüsse und Defizite bleiben. Welche "Verrechnungseinheit" dabei genommen wird, ist egal. Funktionieren tut es nur dann, wenn es unterm Strich ausgeglichen ist, also die Einheiten selbst nicht benötigt werden. So etwa, wie bei den ebenfalls vorher abgesprochenen "Kreisgeschäften" beim Edelmetalldrücken.
Früher gab es dafür (ausgeglichene Außen-Handelsbilanz) Handelsministerien. Nur der, der Tribute oder Reperationen zahlen muss, hat dauernd "Handelsüberschüsse".
Ich nehme sogar an, daß die USA 1 Jahre nach Einführung der BRICS Handelswährung komplett isoliert wird, d.h. daß kaum noch Außenhandel mehr stattfindet z.B. 10 Prozent vom heutigen Stand. Die USA also zum Binnenmarkt wird. Deshalb ist es völlig hirnlos von Firmen jetzt dort hinzuflüchten.
Die Mauer zu Mexiko wurde/wird nicht gebaut, um Mexikaner von der USA fernzuhalten, sondern in Zukunft bewaffnete US Horden von Mexiko.
Der Todestoß für die USA wird die BRICS Währung, aber das ist erst der Beginn des beschleunigten Abstiegs - Vorbild ist der Zerfall der Sowjetunion.
Bzgl. Europa bin ich diesbezüglich deutlich optimistischer. Insbesondere wenn die Psychoparasiten mal abgeschüttelt sind oder es wieder eine sinnvolle Währung gibt, besteht auf jeden Fall Interesse des Handels mit Europa, gerade auch mit dem deutschsprachigen Raum.
Russland hat sicher Interesse seine einseitige Zwangsehe mit China zu diversifizieren.