Beiträge von Bembelpetzer

    bild.de

    Kein Wasserstoff – Verkehrswende floppt

    Busse stehen rum, weil es keine Tankstelle gibt!

    [...] Dicht an dicht stehen 46 neue Wasserstoff-Busse auf dem Betriebshof von „Cottbusverkehr“. 650.000 Euro hat jedes einzelne Fahrzeug gekostet, gefördert mit viel Steuergeld. Doch fahren können die Busse nicht – es fehlt der Wasserstoff. Eine Tankstelle für das Druckgas wird noch gebaut. Doch auch die Fertigstellung im ersten Halbjahr 2026 hilft nicht: Den Elektrolyseur zur Wasserstoff-Erzeugung aus Ökostrom kann der heimische Energiekonzern LEAG erst im nächsten Herbst liefern. Deshalb sollte seit Juli „grüner“ Wasserstoff aus Tanks die Busse füllen. Doch die Berliner Vertragsfirma arbeitet noch immer an der „mobilen Tankstelle“. Ob und wann sie in Betrieb geht, das beantworten weder Wasserstoff-Lieferant noch Cottbusverkehr. Man sei „in finalen Abstimmungen“. [...]


    Aktien und Aktienoptionen (also am Ende wieder Aktien) des eigenen Unternehmens sind ab bestimmten Positionsebenen oder aufgrund spezieller Situationen Teil des Gehalts. Um Cash auf dem Konto zu haben, insbesondere bei einem bestimmten Lebensstil/Lebensstandard, muss man regelmäßig Aktien verkaufen... allein schon aus Risikogründen (Klumpenrisikio). Ich würde da nicht si viel rein interpretieren.

    Ich sehe es wie Goldzorro, es kommt auf die Details im Vertrag an ... Laufzeit, Pachtzins, Kündigungsmöglichkeiten, Vorkaufsrecht, wer ist für was zuständig, wem gehört was, etc.


    Da das Haus ja scheinbar schon da steht ... warum wird Erbpacht und nicht Miete angeboten?
    Wo sind die kleinen aber feinen Unterschiede? Kann jemand ad hoc dazu etwas sagen?


    Wenn einem an dem Haus viel gelegen ist, könnte man auch durchblitzen lassen, dass man an einem Erwerb interessiert wäre. Einfach mal vom Erbpachtbetrag auf 4%-5%-Basis (also 20x - 25x) umrechnen um eine Hausnummer im Kopf zu haben. Auf weniger werden die sich wahrscheinlich nicht einlassen. Evtl. auch erst einige Zeit nach Vertragsschluss ansprechen, je nach dem wie sensibel die Eigentümer auf soetwas reagieren könnten.

    Trotzdem trifft das mit dem großen Haus (oder Wohnung) und zwei Autos nur auf eine Oberschicht zu. Die Lebenshaltungskosten sind gestiegen, und gegenüber früheren Zeiten wird eher weniger in Kneipen gegessen. Restaurants schön und gut, aber die sind nicht leistbar.

    Dann lebe ich wirklich wo anders... in meinem Umfeld wird im Hier und Jetzt gelebt und nicht aufs Geld geachtet wie früher - Mittelschicht lebt als wäre sie Oberschicht.

    Lebenshaltungskosten

    Die Lebenshaltungskosten sind relativ nicht gestiegen, sondern der Lebensstandard den jeder sich leistet hat nicht mit dem Einkommen mitgehalten.


    Mehr Wohnfläche, öfter außer Haus essen, längere und öftere Urlaube, teurere/mehrere Autos, öfter kostspielige Freizeitaktivitäten, etc.

    Wie oft höre ich für ein oder ein zweites Kind habe man kein Geld, lebt aber in großen Wohnungen/Häuser, hat neben zwei Oberklassenfahrzeugen noch nen Sportwagen fürs Wochenende und gerät in Panik, weil man noch nicht den Dritturlaub gebucht hat.

    Wen interessiert, wo die Vonovia Aktie steht?

    Man muss anders denken, je nach Konstellation könnten schon ab 200k€ Invest die Dividenden von Vonovia die Miete an Vonovia zahlen (ohne Immoeigentümerstress) 8o


    Ok, was manche auf Basis von McDonalds Aktien & Co. betreiben ist bei Vonovia vielleicht nicht ganz so ratsam.

    investing.com

    EZB-Direktorin Schnabel deutet Zinserhöhung als nächsten Schritt an

    08.12.2025
    Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, Isabel Schnabel, hat angedeutet, dass der nächste Schritt der EZB eine Zinserhöhung statt einer Senkung sein könnte, wenn auch nicht in naher Zukunft. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Interview mit Bloomberg News hervor. [...]


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    FINANZBUSINESS

    Isabel Schnabel ist bereit für Lagardes Nachfolge

    08.12.2025

    EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat erstmals offen signalisiert, für die Nachfolge Christine Lagarde bereitzustehen. In einem Interview mit Bloomberg erklärte sie: Wenn ich gefragt würde, stünde ich bereit." Die Amtszeit der amtierenden EZB-Präsidentin endet planmäßig im Oktober 2027, doch die Diskussion um die künftige Besetzung des Spitzenpostens haben bereits begonnen. [...]

    Da wir gerade beim Thema sind ...


    Ich habe seit Anfang 2013 durchgängig als NAS eine Synology DS212j als RAID1 mit zwei Western Digital WD20EFRX (WD Red) mit jeweils 2TB laufen (plus einer an der NAS angeschlossenen externe 2TB-WD-MyPassport-Festplatte zur nächtlichen Sicherung - neben der weniger regelmäßigen Sicherung auf eine weiteren mobilen Festplatte). Die NAS ist nach 13 Jahren nun ungefähr zu 2/3 belegt und ich nutze die NAS ausschließlich, um von verschiedenen Endgeräten im heimischen Netz auf Dateien zuzugreifen oder Dateien dort einfach abzulegen.


    Da ich vermute, dass mein Setup nicht noch 13 Jahre ohne Probleme durchläuft, gibt es Dinge, auf die ich beim zukünftigen Ersatz beachten sollte?
    Als Nicht-IT-Spezialist hatte ich mir das damalige Setup nach kurzer Recherche im Internet und mit Blick ins Portemonnaie recht naiv zusammengestellt.

    Die Forensoftware hat aber, abseits der Suchmaschine, auch so ihre Probleme.

    Habe einen Beitrag unter "Flohmarkt" eingestellt, der wird nicht an der Seitenleiste unter "letzte Beiträge" angezeigt. :hae:

    Dieser Punkt war schon vor einigen Jahren hier Thema. Damals heiß es, dass bewusst nicht alle Threads (oder Forumsbereiche) dort plakativ auftauchen.

    Dieser DEAL ist noch beschissener wie eine KLV bei der Allianz ! ! :cursing: :cursing:

    Der Rentenfaktor liegt bei der DRV relativ konstant bei über 43... bei einer KLV wirst du das kaum finden.


    Der Break-Even bei den Bruttoeinzahlungen zu den Bruttoauszahlungen, ohne Berücksichtigung der Steigerungen, liegt bei der DRV auch relativ konstant bei 19 Jahren, was auch der durchschnittlichen Rentenbezugsdauer entspricht (zu Adenauers Zeiten waren das noch 9 Jahre)


    Einzahlungen kann man von der Steuer absetzen, etwas mehr als 29k p.a. Alleinstehend, das Doppelte wenn verheiratet. Der Tradeoff kommt hier aus dem Grenzsteuersatzgefälle zwischen Einzahlungs- und Auszahlungszeitpunkt.


    Ideal ist also möglichst früh die Rente zu beziehen (zB Teilrente von 99,99% ab 63 Jahren - die 0,3% Abschlag sind zu niedrig angesetzt, mathematisch müssten es knapp über 0,4% sein), einen Grenzsteuersatz von 42% auf einen möglichst großen Betrag zu zahlen und möglichst lange zu leben.


    PKV-Versicherte bekommen noch einen Zuschlag von 8,55% auf die Bruttorente.


    Eine gewisse Hinterbliebenenversorgung ist inklusive und verlässliche passive monatliche sich steigernde Einnahmen gibt es auch, ich sehe einige Fälle in meinem Umfeld die ab Mitte 70 nicht mehr in der Lage sind Depots, Immos und anderes aktiv zu managen.


    Pauschal würde ich freiwillige Einzahlungen nicht verurteilen.


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    EDIT: Ich habe das mal nur als Anhaltspunkt in Excel simuliert mit 0% und 2% Rentensteigerung, für GKV und PKV, und mit Grenzssteuersatz 42% zu 26% (vor KV-Beitrag, da die bei PKV unbekannt) ... um ein Gefühl zu bekommen.

    Pressemitteilung BGH Nr. 211/2025

    Von Aktionären der Wirecard AG angemeldete Ansprüche sind keine einfachen Insolvenzforderungen


    Urteil vom 13. November 2025 - IX ZR 127/24


    Der unter anderem für das Insolvenzrecht zuständige IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden, dass Aktionäre einer insolventen Aktiengesellschaft mit ihren kapitalmarktrechtlichen Schadensersatzansprüchen nicht als einfache Insolvenzgläubiger an der Verteilung der Insolvenzmasse zu beteiligen sind.


    Sachverhalt:

    [...] Die Klägerin [...] erwarb [...] Aktien der Wirecard AG auf dem Sekundärmarkt [...] Sie meint, ihr stünden kapitalmarktrechtliche Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft zu. Die Wirecard AG habe ein tatsächlich nicht vorhandenes Geschäftsmodell vorgetäuscht und über ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage getäuscht. Bei Kenntnis der wahren Sachlage hätte die Klägerin keine Aktien erworben.

    Die Klägerin meldete deshalb Ansprüche [...] als einfache Insolvenzforderungen nach § 38 InsO zur Insolvenztabelle an. Im Prüfungstermin [...] bestritten der Beklagte [...] die von der Klägerin angemeldeten Forderungen. Sie meinen, dass es sich bei den Ansprüchen der Klägerin nicht um einfache Insolvenzforderungen handele. Die Aktionäre seien mit ihren Ansprüchen aus dem täuschungsbedingten Erwerb der Aktien nachrangig gegenüber den übrigen Insolvenzgläubigern. Ihre Forderungen seien nur zu berücksichtigen, soweit bei Beendigung des Insolvenzverfahrens ein Überschuss vorhanden sei. [...]


    Bisheriger Prozessverlauf:

    [...]


    Entscheidung des Bundesgerichtshofs:

    [...] Die von der Klägerin zur Tabelle angemeldeten Forderungen stellen keine einfachen Insolvenzforderungen gemäß § 38 InsO dar. Kapitalmarktrechtliche Schadensersatzansprüche der Aktionäre sind derart mit der Stellung als Aktionär verknüpft, dass sie in der Insolvenz der Gesellschaft hinter den Forderungen einfacher Insolvenzgläubiger gemäß § 38 InsO zurücktreten. [...]

    Aktionäre, die von bewusst unwahren, kursrelevanten Ad-hoc-Mitteilungen der Vorstandsmitglieder über die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft vorsätzlich zum Erwerb von Aktien veranlasst wurden, können von der Gesellschaft Erstattung des gezahlten Kaufpreises gegen Übertragung der Aktien [...] verlangen. In der Insolvenz der Gesellschaft sind solche Ansprüche der Aktionäre nachrangig gegenüber einfachen Insolvenzgläubigern. Im Insolvenzfall betrifft die Durchsetzung der kapitalmarktrechtlichen Schadensersatzansprüche nicht mehr die Haftung der Gesellschaft, [...]


    Vorinstanzen:

    Landgericht München I - Urteil vom 23.11.2022 - 29 O 7754/21

    Oberlandesgericht München - Urteil vom 17.09.2024 - 5 U 7318/22 e


    Die maßgeblichen Vorschriften lauten:

    § 256 ZPO Feststellungsklage [...]

    § 38 InsO Begriff der Insolvenzgläubiger [...]

    § 39 InsO Nachrangige Insolvenzgläubiger [...]

    § 199 InsO Überschuss bei der Schlussverteilung [...]