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Handelsblatt
Hessische Ärzte verlieren Hunderte Millionen mit Immobilien
24.05.2025
[...] Das Versorgungswerk [Altersvorsorge der hessischen Ärzte] sei von den „Turbulenzen“ am Immobilienmarkt nicht verschont geblieben. [...] „Auf diverse Forderungen gegenüber Immobilienentwicklern und -gesellschaften mussten Abschreibungen vorgenommen werden.
[...] Die hessischen Ärzte könnten Hunderte Millionen Euro mit verbrieften Immobilienfinanzierungen verbrannt haben. Zudem wird das Versorgungswerk für das Jahr 2024 weitere Abschreibungen in erheblichem Umfang verbuchen müssen, wie die Ärzteversorgung auf Anfrage bestätigte: „Wir rechnen auch im Jahr 2024 mit außerordentlichen Abschreibungen bei den Immobilien-Finanzierungen wegen der anhaltend schwierigen Situation am Immobilienmarkt.“ [...]
Erst verschiedene Versorgungswerke der Ärzte (Hessen, Berlin, etc.) nun sind die Anwälte dran ... immerhin können sie selbst entsprechende Schreiben verfassen.
Millionenverlust setzt Anwälte-Versorgungswerk unter Druck
Nach Verlusten bei Immobilieninvestments in den USA wächst unter Mitgliedern des Versorgungswerk der Rechtsanwälte im Land Hessen die Sorge um die Kapitalanlagen ihrer Altersversorgung. Auslöser ist ein drohender Totalverlust von rund 58 Millionen Euro bei einer Beteiligung am Hochhaus Transamerica Pyramid in San Francisco, über den zunächst das Handelsblatt berichtet hatte.
Das Versorgungswerk verteidigte in einer Stellungnahme den damaligen Entscheidungsprozess für das Investment. Gleichzeitig sorgt ein Blick in den jüngsten Geschäftsbericht für zusätzliche Unruhe: Dort wird ein weiteres US-Immobilienprojekt erwähnt, bei dem erhebliche Abschreibungen drohen. Einige Mitglieder fragen sich daher, ob weitere Risiken in internationalen Immobilienanlagen bestehen.
Konkret geht es um eine Projektfinanzierung in Miami, bei der ein Hotel sowie Luxuswohnungen entstehen sollten. Weil sich die erwarteten Verkäufe deutlich schwächer entwickelten als geplant, musste das Versorgungswerk das Engagement neu bewerten und sieht nun einen Abschreibungsbedarf von rund 46,5 Millionen Euro. Der Investorenkreis versucht inzwischen, das Projekt über einen Bieterprozess zu veräußern. (Newsletter Handelsblatt, 11.03.2026)