Beiträge von elsilbero

    Solche Titelseiten wie im Spiegel sprechen für eine massive Gegenbewegung im $.
    Das Thema scheint in Europa angekommen zu sein, langsam wird die Aufwwertung des € schmerzhaft, siehe die Entwicklung bei Airbus in der vergangenen Woche.
    Ende 2004 sah man den $ auch schon bei 1,50 (bzw. den € bei 1,5$), darauf kam dann in 2005 eine massive Gegenbewegung bis unter 1,20.
    Auch nächstes Jahr könnte nochmals der Bereich unter 1,40 gesehen werden, bevor es dann mittelfristig weiter schwächer um den $ werden wird.
    Was anderes:
    Es werden ja immer wieder Preisziele für Gold etc. genannt, 2000$ usw.
    J.A. Saiger spricht immer von 5000$, andere gar von noch mehr. Dabei finde ich es nutzlos, sich eine Zahl einzubilden, wichtig ist doch nur, wie hoch nach Inflation es noch gehen könnte. Was ist dann der € noch wert, oder was kann ich mir von einer Unze dann kaufen.
    Einen interessanten Vergleich sah ich im Smart Investor 11/2007:
    Gold war 1980 am Hochpunkt soviel wert pro Unze, daß man damals 200 Maß Bier auf dem Oktoberfest kaufen konnte, heute dagegen nur 67.
    Gem. dieser Betrachtung kann Gold also noch einiges steigen, real, also nach Inflation, in Bier gerechnet noch x 3.
    Aber damals gab es nicht diese Überschuldung der Staaten und der Prvatleute, auch nicht die der Industrie so wie heute.


    Grüße
    elsilbero

    Die Postbank verkauft Gold seit kurzem, hat also Gold neu aufgenommen in ihre Verkaufsprodukte.


    Bis Januar oder ggf. auch darüber hinaus (siehe letztes Jahr):
    Ich habe hier nicht phys. EM gemeint, sondern EM-Aktien und wer noch will auch Derivate, bei denen man auch immer mal Gewinne mitnehmen sollte.
    So mache ich es zumindest.


    Grüße
    elsilbero

    ...ist überfällig.
    Nachdem man jetzt sogar bei der Postbank Gold kaufen kann ist das jetzt wohl ein bißchen zuviel des Guten, überall liest man von Gold.
    Vielleicht Zeit für eine Korrektur und zum Nachkaufen.
    I.d.R. läuft die positive Saisonalität für Edelmetalle ja noch bis mindestens Januar. Wenn man jetzt nachkauft sollte man also noch Gewinne machen.


    "Faszinosum Gold": bei der Postbank


    http://www.postbank.de/-snm-01…CE91BD17324DAEF6B?hl=gold


    Grüße
    elsilbero

    Ja, Bensimon ließ mich auch aufhorchen...


    Vor allem dann auch seine Kursziele:


    Silber 1800!!! bis 2020


    Öl 400 bis 2015


    Sein Buch kostet six eight five, sagte er, naiv, wie ich war, dachte ich 68,50 $
    Auf seiner homepage sah ich dann 685 $


    http://www.polarpacific.com


    Nicht daß er mit dem Buchschreiben mehr verdient als mit seinen Vermögensanlagen.


    Das Silberkursziel erscheint mir aber doch phantastisch zu sein,
    kann man kaum glauben.
    Aber sein Kursziel bei Öl von 126 $ im Mai nächstes Jahr ist ja nicht mehr solange entfernt, dann Korrektur bis auf 80 $.


    Grüße
    elsilbero

    Da gibt es doch noch ein Mittel, gegen den Bankrott...


    Einfach ein bißchen Geld drucken und die Kredite dann später mit Papier zurückzahlen, das dann zwar nach Inflation viel weniger wert ist als heute, oder besser gesagt nichts mehr wert ist, aber was solls.
    Das hat man doch 1923 mit den Kriegsschulden auch so gemacht und diese und andere Kredite zurückgezahlt, bevor man die Rentenmark eingeführt hat.

    Prof. Bocker:


    Ich habe ihn gestern zum ersten mal erleben dürfen...
    Letztes Jahr war ich bei einem anderen, der zur gleichen Zeit sprach, wahrscheinlich Saiger, aber der sagt sowieso immer das gleiche.
    Ich habe Prof. Bocker als (sogenannten) großen Bruder von Eichelburg erlebt, keine großen Unterschiede im Krisen-Crash-Collapse-Szenario, nur daß Bocker die Krise nicht nächste Woche oder nächsten Monat wie Eichelburg schon seit 2 Jahren sieht, sondern erst in 3-5 Jahren (höchstwahrscheinlich zumindest).
    Dabei betont er auch noch, daß er sich auch irren kann, was die zeitliche Abfolge anbelangt, schließlich kann das niemand genau sagen, außer Eichelburg natürlich.
    Den habe ich auch gestern noch gesehen und ihm gesagt: "Na, Herr Eichelburg, haben Sie sich doch hierher getraut?"
    Das quittierte er nur mit einem Lächeln, war auch besser so, sein Slang aus dem 1xx Bezirk von Wien ist zumindest für mich schwer verständlich (was nicht bei jedem Wiener so ist)
    Ansonsten waren auch die Witze von Bocker höchst amüsant.

    Edel Man


    Das hört sich sehr gut an,was Clive Maund schreibt...
    Insbesondere der Vergleich zur Situation Sept/Okt. 2005.
    Da kann ich nur sagen, nichts hergeben und es stellt sich für mich nur noch die Frage, ob jetzt schon etwas nachkaufen oder noch warten, vielleicht gibt es doch noch einen Einbruch an den Aktienmärkten, dann dürfte zumindest kurzfristig Gold und Silber auch drunter leiden, wenn aber dann die Fed nochmals die Zinsen senkt könnte für Gold und insbes. Silber die Rakete losgehen...
    Am besten die erste Hälfte der beabsichtigten Nachkäufe schon jetzt tätigen.


    Grüße

    Vor 20 Jahren ging der Dow Jones an einem Tag um 22% runter, das war ein Crash.
    Die 2% gestern sind doch fast Peanuts.
    Vor 100 Jahren war es normal, daß die Börse alle 3-4 Jahre mindestens 20% runter ging, teilweise sogar 50% (nicht an einem Tag).
    Aber da gabs noch keine Fed und kein PPT.
    Natürlich kann es die nächsten Tage oder auch Wochen noch weiter fallen, kommt darauf an, was die Fed und das PPT, oder sagen wir es anders, die, denen die genannten Institutionen gehören, so vorhaben, was die wollen.
    Im August/September gab es sehr viele shorts vorallem unter den Kleinspekulanten, die mußten erst einmal rasiert werden. Deswegen ging die Börse auch nur um ca. 10% runter, viele shorts mußten sich eindecken.
    Jetzt gibt es lang nicht mehr so viele short Spekulationen, also wenn die wollen, kann es jetzt richtig runter gehen. Aber was wollen die?
    Alles gesteuert!

    auratico


    Für viele Anleger ist Gold (noch) ein Fremdwort, sie haben Gold noch nicht als Anlagealternative entdeckt.
    Natürlich steigt die Zahl der Interessenten und der Anleger im Edelmetallbereich.
    Anfang 1980 sollen mehr als 20% der Anlagegelder in Edelmetallen und
    - aktien investiert gewesen sein.
    Davon sind wir sicher noch sehr weit entfernt.
    Das spricht für das Potential, das EM noch haben.


    Grüße

    "Ganz offensichtlich wollen die Märkte nach oben, getrieben von einer üppigen Liquidität und dem Mangel an echten Anlagealternativen",
    schreibt Smart Investor Weekly 41/2007.


    http://www.smartinvestor.de/news/smartinvestor/index.hbs


    Kaum verständlich, aber offensichtlich ist das im Moment so.
    Börse ist Psychologie und Geld bzw. Geldmengenentwicklung (Steigerung der Geldmenge) gem. A. Kostolany.


    Ich hätte gestern nicht von Geldmengenentwicklung, sondern von Geldmengensteigerung sprechen sollen, dann wäre es eindeutiger gewesen. Und wenn der Anstieg der Geldmenge von z.B. +14% auf +3% nachläßt ist es oft schon zu Einbrüchen an der Börse gekommen, siehe 1987. Die 3% höhere Geldmenge wird von der Wirtschaft absorbiert und für die Börse bleibt damit nichts übrig, Grund genug für das smart money auszusteigen.


    HIghtekki
    Deine Zahlen zur Geldmenge in den USA belegen das, was ich gestern geschrieben (zumindest, was ich gemeint) habe. 1929 und 1930 ging der Anstieg der Geldmenge zurück und wurde sogar leicht negativ, 1931 war es dann zu spät, das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Das wird man jetzt zu vermeiden suchen.


    Grüße

    Vergleiche zu 1929 ff. sind ja immer interessant, eines war aber garantiert anders damals:
    Die Geldmengenentwicklung wurde wie auch in Japan 1989/90 massiv runtergefahren.
    Was dann passierte ist bekannt: Aktiencrashes in den darauf folgenden Jahren. Als man dagegen steuern wollte war es zu spät und die Maßnahmen verpufften, zumindest teilweise.
    Heute dagegen steigt die Geldmenge mit Jahresraten von 13% und darüber, in einer solchen Konstellation hat es noch nie einen Crash gegeben, schreibt die Finanzwoche. Es sei denn etwas unvorhergesehenes passiert. Ich tippe eher auf eine weitere Politik der kräftig steigenden Geldmengen und damit auf in den nächsten Jahren steigende Inflationsraten, gut für EM!

    Eichelburg biegt sich´s immer hin, wie er´s brauchen kann...
    Dabei sind viele seiner Aussagen sicher richtig oder werden (irgendwann) eintreten.
    Aber durch seine "Döner" Meldungen macht er sich nicht unbedingt glaubwürdiger, um nicht zu sagen er gibt sich selbst einen unseriösen Touch.
    Vielleicht liest er mit und denkt mal darüber nach ...

    romario


    ...dann ist der Gipfel meist nicht mehr weit und damit der Abstieg nahe...
    Ich vermute, den Gipflel haben wir bereits hinter uns gelassen.
    Vieles spricht dafür, daß wir in den USA nächstes Jahr eine Rezession sehen werden. Die kann man sich eigentlich aber nicht leisten und so werden Bernanke und G.W. alles tun, um eine solche zu vermeiden oder zumindest abzumildern. Mit einer solchen Politik steht dann aber schon Stagflation vor der Tür, denn sie wird sich nicht auf die USA beschränken lassen.
    Wenn man sich die jüngsten Inflationszahlen ansieht (offizielle) kann man feststellen, daß wir keine Desinflation haben, denn dann müßte ja die Inflation zurückgehen. Im Moment haben wir steigende Inflationsraten. Durch steigende Preise (Öl, Milch, Weizen, Fleisch etc.) wird das wohl auch in den nächsten Monaten so bleiben. Bei einer Rezession nächstes Jahr in den USA könnte sich diese Entwicklung kurzfristig nocheinmal umkehren, ich vermute aber eher nicht, da man mit finanzpolitischen und geldpolitischen Maßnahmen dagegen steuern wird.


    Grüße

    tomson


    Ob Schweizer oder Deutscher oder aus einem anderen Land:


    Man kann es nur auf den Chefstuhl schaffen, wenn man so ist!


    Wenn jemand im heutigen System Karriere machen möchte sollte er sich an die ostdeutsche Gruppe Karat halten und ihr Lied:


    "Du mußt ein Schwein sein...
    Du mußt gemein sein...willst Du ehrlich durchs Leben gehn, ehrlich, kriegst nen Arschtritt als Dankeschön, gefährlich".


    Dann wirst Du vielleicht auch Vorstand, Politiker etc.


    Wobei ich das jetzt nicht in Beziehung auf Herrn Ackermann oder die momentanen Politiker gemeint habe.


    Niemals, garnienicht, never for ever.

    ... kann man außer fälschen auch verschleiern oder anpassen (an neue Gesetze oder Vorschriften).
    So war es doch auch in Japan ab 1990, hätten die Banken dort alles richtig ausweisen müssen, wäre das dortige Finanzsystem kollabiert. Das konnte man dadurch umgehen, indem man uneinbringliche Kredite u. Hypotheken "ausgelagert" hat.
    Nach und nach über die Jahre wurde dann dieses "Zeugs" dann abgeschrieben. So ist man dem Zusammenbruch entgangen. Der Staat hat sich kräftig verschuldet und so zur Rettung beigetragen. Allerdings ist viel Geld ins Ausland gegangen, weil dort die Renditen höher waren (und immer noch sind). Sonst hätte Japan auch eine andere inflatorische Entwicklung gesehen.
    Man wird jetzt versuchen, es genauso wie die Japaner 1990 und danach zu machen.
    Verschleiern, ausgliedern, beschönigen, Zinsen senken, Liquidität schöpfen und notfalls auch monetisieren.


    Oder sagen wir es anders: Inflationieren!

    ... wird man in Amerika wahrscheinlich nicht. Das entspricht nicht dem am. way of life.
    Außerdem würde es direkt in eine Rezession führen. Weitere Folgen: Depression und Deflation.
    Dagegen wird man alles unternehmen, siehe die gestrige Zinssenkung.
    Wenn nicht mehr genügend Geld ins Land kommt bleibt allerdings nur noch eine Möglichkeit:


    Weiter verschulden und monetisieren.


    Was das für EM bedeutet, dürfte klar sein. Auch wenn man ab und zu versuchen wird, zu manipulieren, d.h. zu den Preis zu drücken. Nur geht irgendwann die Munition aus. Die kann man nicht drucken.

    Greenspan plagt sein Gewissen: mit über 80 Jahren hat er jetzt Zeit, darüber nachzudenken, was er so alles gemacht und zu verantworten hat in seiner Zeit als Fedchef.
    Dabei ist es sicher so, daß die Eigentümer der Fed ihm gesagt haben, was zu tun ist.
    In der Verantwortung, insbesondere im historischen Kontext, bleibt er trotzdem.
    Er wird nicht in die Geschichte eingehen als der größte Notenbanker, den die Welt je hatte und als den ihn viele heute noch sehen,
    Das weiß er und deshalb versucht er heute, wer weiß wieviel Zeit ihm noch dafür bleibt, sein Hände rein zu waschen.
    Er schiebt die Schuld auf Bush und die unsolide Haushaltspolitik, auf den Irakkrieg etc., nur um von sich und seiner Verantwortung abzulenken.


    Siehe auch


    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,506033,00.html