Sprit-Lockdown droht: OPEC schmiedet Geheimplan
Ab Ostern könnte der Sprit an einigen Tankstellen nicht mehr verkauft werden, meint Energieexperte zu oe24. Die OPEC schmiedet bereits einen…
www.oe24.at
28. September 2026, 09:24
Das Gas ist schon verkauft, die Laienmarionette muss nur den Hahn auftreten.
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Vorallem hat Russland jetzt genügend Kunden in Asien. Aus welchem Grund sollten sie ihr Gas mach Europa verkaufen ? Die Wege nach Asien sind kürzer und stabiler. Wenn ich Russe wäre, würde ich nach Asien verkaufen was sie brauchen und nach Europa den Rest der übrig ist. Da Europa ab 2027 Russengasfrei sein möchte, macht es für die Russen doch eh keinen Sinn. Und wenn Europa eine Rolle rückwärts macht, tja Pech gehabt.
Bin beeindruckt! Das Forum entwickelt sich ja wirklich zum Universalnachschlagewerk. Fehlt noch eine bessere Suchfunktion, aber kann ja noch kommen.
Jup, was das jetzt mit Wirtschaftskrise zu tun hat, erschließt sich mir auch nicht wirklich. Gib es denn keinen Allerlei Faden, wo so etwas besprochen werden kann ?
... und zunehmende Bartergeschäfte schmälern die Steuern für den Staat weiter ...
Nicht nur die, ebenfalls die Döner und die ganzen Spätis....die wissen schon, wie man Kohle ohne Steuern macht.
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- Kriegseintritt Saudi Arabien und Pakistan
- Energiemangel mit Lockdown
- Nahrungsmittelengpass, Düngemittel können nicht verschafft werden
Lg meggy
Pakistan auf welcher Seite ?
Golfmonarchien verkaufen aufgrund von Budgetproblemen „kommerzielles“ Gold.
Die Goldpreise sind seit mehreren Tagen gefallen. Der Rückgang hat sich nun beschleunigt und ein Rekordhoch erreicht – fast 15 % seit Monatsbeginn. Eine Unze des Edelmetalls wird an ostasiatischen Börsen für rund 4.200 US-Dollar gehandelt, verglichen mit über 1.000 US-Dollar mehr am 1. und 2. März.
Ökonomen vermuten, dass einer der Gründe für den Preisverfall die aktiven Goldverkäufe der Monarchien am Persischen Golf sind. Katar und Saudi-Arabien sollen die größten Goldmengen verkaufen, um ihre wachsenden Haushaltsdefizite zu decken. Zuvor war Saudi-Arabien Luftangriffen auf seinen wichtigsten Ölhafen Yanbu am Roten Meer und auf die Infrastruktur des weltgrößten Ölkonzerns Saudi Aramco ausgesetzt. Katar erlitt eine Reihe von Angriffen auf seine Gasförder- und -verarbeitungsanlagen, darunter auch seine Flüssigerdgas-Anlage.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, die aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus für mit Israel und dem Westen verbundene Tanker mit einer erheblichen Ölkrise konfrontiert sind, haben sich laut Medienberichten aus dem Nahen Osten dem aktiven Goldverkauf angeschlossen.
Berichten zufolge werden derzeit keine Staatsreserven verkauft; der Verkauf betrifft ausschließlich „Handelsgold“ und dient der Stabilisierung des Staatshaushalts. Die größten Goldmengen seit Anfang März wurden von Unternehmen in Dubai veräußert. Unabhängige Wirtschaftswissenschaftler vermuten jedoch, dass der Begriff „Handelsgold“ in Wirklichkeit Gold aus den Staatsreserven der Golfstaaten verschleiert, um Panikmeldungen über den Verkauf von Goldreserven auf den regionalen und globalen Märkten zu verhindern. Eine offizielle Bestätigung für den Verkauf von Edelmetallen aus Staatsreserven liegt jedoch noch nicht vor.
Alles anzeigenCOMEX-Silber-Stress: Das System hat kurzzeitig versagt
Übersetzt aus Silver Academy
Der 19. März 2026 könnte als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem die Schwachstellen des Silbermarktes unübersehbar wurden. Das Clearinghaus der CME selbst hat gerade 114 von 138 Lieferanträgen für den März-Kontrakt gestoppt. Das entspricht 570.000 Unzen oder rund 82 % des gesamten Tagesvolumens, die von der Börse absorbiert wurden, um einen Systemzusammenbruch zu verhindern.
Dies ist keine „Routineabwicklung“. Die Infrastruktur des Marktes gerät unter realem Druck an ihre Grenzen. Wenn das Clearinghaus zum Käufer letzter Instanz wird, bedeutet das, dass Leerverkäufer nicht mehr liefern können – Punkt. Es ist das institutionelle Äquivalent eines Feueralarms, und dieser ist ohrenbetäubend.
Bisher wurden 8.681 März-Silberkontrakte – das entspricht unglaublichen 43,4 Millionen Unzen – bereits ausgeliefert. Das ist einer der stärksten physischen Kursrückgänge der letzten Zeit. Trotzdem bleibt der Papierpreis merkwürdig niedrig. So sieht es aus, wenn ein unter Druck stehender Markt mit Gewalt gebremst wird.
Ein total manipulierter Markt bei dem nichts mehr stimmt. Wo bitte kann ich eine 1oz-Silber-Münze für 80$ kaufen ? Bei Heubach sehe ich das günstigste Angebot bei 86€ also knapp 100$ während der Spot-Preis bei 68$ liegt. Das muß man sich vorstellen , Händler senken die Preise und man kann nicht kaufen, ärgerlich, man fährt in den Supermarkt um sich ein um 40% im Preis gesenktes Edelgulasch zu kaufen, aber das ist gar nicht da ! Wenn das ständig passiert nimmt man den Laden nicht mehr ernst und schaut sich die Werbung gar nicht mehr an. Ich hoffe die COMEX wird bald abgestraft.
Bei Ebay bekommst du das günstigste Angebot für 74 €.
er setzt auf fallende Ölpreise
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Der CEO einer US Fluggesellschaft rechnet mit Ölpreisen um die 175 bis Ende 2027 wrst danach soll es sich bei 100 einpendeln.
Alles anzeigenMeines Erachtens beste schlüssige Erklägung für das, was gerade so passiert:
Brian Berletic: Der Iran-Krieg als Tor zu einem Krieg mit China und Russland
In einem aktuellen Interview mit dem geopolitischen Analysten Brian Berletic, ehemaliger US-Marine, Autor und Host des Kanals „The New Atlas“, wird die Eskalation im Nahen Osten als Teil eines langfristigen, strukturellen US-Strategieplans enthüllt.
Berletic, der schon Monate vor der Wahl 2024 vor einer Fortsetzung der Kriege warnte – unabhängig vom Wahlsieger –, erklärt, warum der Iran-Krieg unter Trump kein Zufall, sondern ein kalkulierter Schritt auf dem Weg zu einer Konfrontation mit Russland und China ist.
Das Gespräch zeigt: Die USA kämpfen nicht nur um Hegemonie im Nahen Osten, sondern versuchen, die aufstrebende multipolare Weltordnung durch Energieblockaden und Proxy-Kriege zu ersticken.
Strukturelle US-Strategie statt Präsidentenpolitik
Brian Berletic beginnt mit einer klaren Analyse der US-Außenpolitik: Sie sei nicht von einzelnen Präsidenten abhängig, sondern von einer strukturellen Realität, die seit Jahrzehnten von großen Konzern- und Finanzinteressen gesteuert werde.
Diese Interessen seien auf unendliches Wachstum von Profit und Macht ausgerichtet und könnten eine multipolare Welt – mit gleichberechtigten Machtzentren – schlicht nicht akzeptieren.
Berletic verweist auf das 2009 erschienene Brookings-Papier „Which Path to Persia“, das Kapitel für Kapitel die Strategie gegen Iran beschreibe: Von der Bush-Ära über Obama, Biden bis hin zur Trump-Administration 2025 sei jeder Schritt exakt umgesetzt worden.
Das Ziel sei nie ein einzelner Weg gewesen, sondern die Kombination mehrerer Optionen – Sanktionen, Proxy-Kriege, Sabotage und direkte Angriffe –, um Iran auszuhöhlen und zu stürzen.
Syrien als Schlüssel – der Luftkorridor zum Iran
Ein zentraler Baustein war der Zusammenbruch Syriens Ende der Biden-Ära.
Berletic erklärt, wie die USA und Israel gezielt die integrierten Luftverteidigungssysteme Syriens zerstörten, um einen „Luftkorridor“ für Angriffe auf Iran zu schaffen – genau wie im Brookings-Papier gefordert.
Der Angriff auf das iranische Konsulat in Damaskus sei nur ein Testlauf gewesen. Sobald der Korridor frei war, begann 2025 die eigentliche Eskalation.
Israel dient dabei bewusst als „Wegwerf-Proxy“: Es löst den Konflikt aus, absorbiert die erste Welle der Vergeltung und trägt die öffentliche Schuld.
Trump selbst schiebt die Verantwortung für Angriffe auf iranische Energieanlagen Israel zu – exakt die Taktik, die das 2009er-Papier unter dem Kapitel „Leave it to Bibi“ beschreibt.
Vom Arabischen Frühling zum Iran-Krieg
Der Iran-Krieg ist kein isoliertes Ereignis, sondern der nächste Stein in einer Kette, die bereits mit dem „Arabischen Frühling“ 2011 begann.
Berletic erinnert daran, dass John McCain und Lindsey Graham damals offen sagten: „Heute der arabische Raum, morgen Iran, das Endziel Moskau und Peking.“
Der „Arabische Frühling“ war kein spontaner Aufstand, sondern eine jahrelang vorbereitete US-Operation, um die arabische Welt in eine Front gegen Iran zu verwandeln.
Parallel dazu lief das RAND-Papier „Extending Russia“ (2019), das exakt die heutigen Maßnahmen gegen Russland beschreibt: Energie-Exporte sabotieren, Ukraine als Proxy-Krieg nutzen, Peripherie destabilisieren und Russland in Syrien binden – bis Syrien fiel und der Weg nach Iran frei wurde.
Das eigentliche Ziel: China
Das eigentliche strategische Ziel ist China.
Berletic betont: China steht kurz davor – maximal in fünf Jahren –, die USA irreversibel in Energieunabhängigkeit und Gesamtwirtschaft zu überholen.
Peking hat genau das vorausgesehen und massiv vorgesorgt: Belt-and-Road-Initiative für Landrouten, Kohle-zu-Flüssig-Treibstoff-Anlagen, Pipelines aus Russland, massiver Ausbau von Kernkraft und Erneuerbaren.
Die USA wissen, dass sie diese Entwicklung nur noch in einem schmalen Zeitfenster stoppen können.
Deshalb der Schlag gegen Iran: Nicht nur, um Teheran zu stürzen, sondern um die gesamte Energieversorgung Chinas aus dem Nahen Osten abzuschneiden.
Die globale Energie-Blockade
Berletic beschreibt eine schleichende globale Ölblockade:
Angriffe auf iranische Produktion, auf Qatar, Kuwait, Saudi-Arabien; Entführung des venezolanischen Präsidenten und Stopp von Lieferungen nach China; CIA-gesteuerte Drohnenangriffe auf russische Energieanlagen und Tanker; Sabotage von Belt-and-Road-Projekten in Myanmar und Pakistan.
Selbst wenn Tanker durch die Straße von Hormus kommen – die Produktion ist bereits halbiert oder auf null.
Die USA täuschen „unkontrollierte Eskalation“ vor, während sie systematisch Chinas letzte Energiequellen abdrehen.
Eine offene Blockade wäre völkerrechtlich Krieg; so wirkt es „natürlich“. Gleichzeitig ziehen sie Marine-Einheiten aus dem Asien-Pazifik ab, um im Golf Schiffe zu stoppen – ein weiterer Schritt zur Strangulierung Chinas.
Militärische Grenzen der USA
Die US-Militärindustrie ist dabei am Limit.
Berletic verweist auf die seit Jahren bekannten Engpässe bei Patriot-Raketen, THAAD-Radaren (von denen bereits mehrere der weltweit nur 13 Exemplare zerstört wurden) und Präzisionsmunition.
Iran feuert täglich 20–30 Raketen ab – gezielt, um Lücken in der Luftabwehr zu schaffen.
Die USS Ford musste bereits zur Reparatur; Flugzeuge und Schiffe stoßen an Wartungsgrenzen.
Die USA können nicht gleichzeitig Iran, Russland und einen großen Krieg gegen China führen.
Deshalb versuchen sie „zwei Probleme mit einem Krieg“ zu lösen: Iran destabilisieren und gleichzeitig die Energieexporte in der Region zum Erliegen bringen.
Diplomatie als Inszenierung
Diplomatie ist laut Berletic reiner Vorwand.
Das Brookings-Papier widmet ein ganzes Kapitel der „diplomatischen Option“ – nicht um Krieg zu verhindern, sondern um der Welt vorzugaukeln, die USA hätten es versucht und Iran sei schuld.
Überraschungsangriffe während Verhandlungen, Eskalationskontrolle durch „Israel hat’s gemacht“ und anschließende Drohungen dienen nur der Wahrung der Narrative und der Aufrechterhaltung der Dominanz.
Russland und China durchschauen das Spiel und machen keine Zugeständnisse – sie kaufen lediglich Zeit.
Gefährliche Eskalation
Die Eskalationsleiter ist gefährlich hoch.
Die USA treffen bereits zivile Infrastruktur, Wasserwerke, Energieanlagen und sogar das Bushehr-Kernkraftwerk.
Berletic warnt: Sollte Iran kollabieren, könnte Israel als „Wegwerf-Proxy“ sogar Nuklearwaffen einsetzen – Trump würde danach nur twittern: „Ich habe sie gewarnt.“
Ein verzweifeltes Imperium sei das gefährlichste.
Gleichzeitig zeigt sich die Resilienz Irans: Das Land hat bereits acht Jahre Krieg gegen den Irak überstanden, Jahrzehnte Sanktionen und hält nun täglich stand.
Die USA hingegen verbrennen Munition, die eigentlich für China reserviert war – und schwächen damit ihre eigene globale Schlagkraft.
Politische Bruchlinien und Gegenreaktionen
Berletic sieht auch politische und gesellschaftliche Bruchlinien.
Der Rücktritt von Joe Kent sei kein echter Widerstand, sondern Schadensbegrenzung: Er schiebt alles Israel zu, um die US-Regierung reinzuwaschen.
Das amerikanische System sei darauf ausgelegt, Kritik zu kompartimentieren und die Agenda fortzusetzen.
Auf iranischer Seite droht wirtschaftlicher Kollaps für 93 Millionen Menschen – doch Teheran antwortet gezielt: Angriffe auf Gasfelder in Qatar und Saudi-Arabien, auf Raffinerien am Roten Meer.
Das Ziel: Die Golfstaaten maximal unter Druck setzen und die US-Proxies schwächen.
Ob die arabischen Staaten sich lösen können, bezweifelt Berletic – sie seien ebenfalls „captured states“.
Fazit: Globaler Krieg gegen Multipolarität
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Die USA führen einen globalen Krieg gegen den Multipolarismus.
Venezuela, Kuba, Iran, Russland, China – alles Teil eines einzigen Feldzugs.
Die Eliten haben wenig zu verlieren; die Kosten tragen andere: Zivilisten, steigende Preise, zerstörte Volkswirtschaften.
Berletic schließt mit einem Aufruf: Die multipolare Welt müsse schneller aufgebaut werden, als sie zerstört wird.
Menschen müssten erkennen, dass ihre politischen Systeme bewusst als Kontrollinstrumente gestaltet sind.
Schlussgedanke
Der Iran-Krieg ist kein regionaler Konflikt – sondern ein möglicher Vorbote einer größeren Konfrontation mit Russland und China.
Berletic argumentiert dies nicht als Prognose aus Intuition, sondern aus der Analyse strategischer Dokumente und geopolitischer Entwicklungen.
Die offene Frage bleibt:
Nicht ob die USA scheitern – sondern welchen Preis die Welt bis dahin zahlt.
Quelle: https://uncutnews.ch/brian-ber…ieg-mit-china-und-russla/
Richtig, doch so wie es in Iran und der Ukraine läuft, wie sieht es erst bei einem direkten Aufeinandertreffen aus ?
Irak drosselt Ölförderung um "etwa 70 Prozent"
Unter Verweis auf eine "Quelle" im irakischen Ölministerium meldet Al Jazeera, dass Bagdad seine Ölförderung im Vergleich zum Stand vor dem Krieg der USA und Israels gegen Iran um rund 70 Prozent gedrosselt habe. Wie es heißt, seien von der Stilllegung sechs Ölfelder im Süden Iraks in der Region von Basra betroffen.
Was ist daraus zu schließen? Kenne mich damit nicht aus.
Der Krieg selbst müsste viele Monate andauern, um diese Bedingungen zu schaffen, und ich bin noch nicht davon überzeugt, dass dies der Fall sein wird. Die Erwartung vieler auf der politischen Linken (und unter Libertären) ist, dass der Krieg im Iran Jahre andauern wird, weil dies im Irak und in Afghanistan der Fall war.
Ich muss jedoch diese Frage stellen: Hat jemand die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass diese Kriege Jahrzehnte andauerten, weil sie darauf ausgelegt waren, Jahrzehnte zu dauern? Wer hat die Ziele festgelegt? Wer hat die Erfolgskriterien festgelegt? Wer hat entschieden, dass eine Besatzung notwendig war? Es waren die etablierten Neokonservativen und Demokraten, die die Notwendigkeit einer Besatzung aus dem Nichts geschaffen haben. „Den Feind zu besiegen“ wurde zu einer zweitrangigen Angelegenheit.
Die Dauer des Iran-Kriegs wird nicht vom derzeitigen iranischen Regime bestimmt, sondern von Trump. Wenn das einzige Ziel darin besteht, die Fähigkeit des Iran zur Ausübung militärischer Macht zu zerstören und die Straße von Hormus zu sichern (und eine Besetzung des weiteren Gebiets zu vermeiden), dann wird der Krieg kurz sein und es wird keine Energiekrise geben.
Das ist keine allgemeine Befürwortung des Krieges meinerseits, sondern lediglich eine Feststellung der Tatsachen. Derzeit gibt es viel größere Bedrohungen für die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft als den Iran.
Die wahre Gefahr
Der Iran hat das Potenzial, zu einer „entscheidenden“ Katastrophe zu werden, doch die Voraussetzungen dafür sind noch nicht gegeben. Vorerst glaube ich weiterhin, dass die größte Gefahr für die Weltwirtschaft und die US-Wirtschaft nach wie vor die europäische Oligarchie und ihr Drängen auf einen Krieg mit Russland wegen der Ukraine ist. Jeder Schritt der Europäer, Truppen in die Region zu entsenden, könnte zu einem groß angelegten Krieg führen, der die Ereignisse im Iran in den Schatten stellen und die ohnehin schon fragilen Wirtschaftsstrukturen vollständig zum Erliegen bringen würde.
Wenn Sie sich Sorgen um ein globales Armageddon machen, schauen Sie auf die Ukraine, nicht auf den Iran.
Die größte sekundäre Gefahr ist innenpolitischer Natur. Von NGOs finanzierte linke Unruhen, Terroranschläge und Bewegungen, die das Land im Namen marxistischer „Dekonstruktion“ niederbrennen wollen, sind für die USA gefährlicher, als die meisten Menschen begreifen. Hinzu kommt die steigende Zahl islamistischer Terroranschläge, und schon haben wir das Rezept für einen gesellschaftlichen Zusammenbruch. Interne Aufstände müssten von der bewaffneten Bevölkerung bewältigt werden, anstatt untätig herumzusitzen und sich darauf zu verlassen, dass die Regierung alles regelt.
Dann gibt es noch die Federal Reserve und das politische Dilemma à la Catch-22. Die Zentralbanker könnten theoretisch die US-Wirtschaft jederzeit durch den plötzlichen Schock einer massiven Zinserhöhung oder eines großen Konjunkturprogramms zum Einsturz bringen. Das Finanzsystem wäre diesmal nicht in der Lage, sich anzupassen. Mit Trump im Amt würde ich argumentieren, dass die Bank dies mit größerer Wahrscheinlichkeit tun wird.
Es ist ein schmaler Grat zwischen Wachsamkeit und Hysterie. Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht wegen Ereignissen wie Zöllen oder dem Krieg im Iran in den Untergang treiben. Dennoch brauen sich in der Geopolitik und im Inland tatsächlich sehr reale Auslöser zusammen. Im Grunde gibt es da draußen Leute, die verzweifelt den Zusammenbruch der USA WOLLEN.
Für sie ist jede Krise eine Gelegenheit, ihre Agenda voranzutreiben, unabhängig davon, ob diese Krisen inszeniert sind oder nicht. Im weiteren Sinne werden manche Bedrohungen erfunden und übertrieben, um eine öffentliche Hysterie zu schüren, die öffentliche Meinung zu manipulieren und die USA von innen heraus zu zerstören. Zu wissen, was real ist und was Illusion, ist für das Überleben unserer Nation unerlässlich.
Quelle: War, Oil And Debt: Which Threats To The US Economy Are Legit?
Krieg, Öl und Schulden: Welche Gefahren für die US-Wirtschaft sind real?
Von Brandon Smith
Es ist die magische Zahl, die Grenze, die nicht überschritten werden sollte: der Moment, in dem die Staatsverschuldung eines Landes schließlich das BIP übersteigt. Historisch gesehen ist dies kein Untergangszeichen, wie viele Ökonomen behaupten. Zahlreiche Länder haben jahrzehntelang mit einer Quote von weit über 100 % überstanden, und es müssen viele andere Faktoren berücksichtigt werden, bevor offiziell Grund zur Panik besteht. Natürlich gibt es auch einige warnende Beispiele.
Griechenland und Argentinien sind zwei Beispiele. Eine Reihe von Entwicklungsländern wurde von einem steilen Niedergang heimgesucht, nachdem sie die 100-Prozent-Marke erreicht hatten. Im Falle der USA verändert der Zugang zur Weltreservewährung die Dynamik dramatisch. Schulden verhalten sich nicht wie Schulden in einem Umfeld, in dem globaler Handel und Investitionen größtenteils in Dollar abgewickelt werden und man die Fähigkeit besitzt, diese Dollar nach Belieben zu drucken.
Dennoch hat der jüngste historische Meilenstein viele Menschen plötzlich beunruhigt hinsichtlich des Zustands des US-Systems und der Unsicherheit der geopolitischen Lage in der Zukunft.
Die Bruttoverschuldung der USA überschritt bereits 2012 die 100-Prozent-Marke. Die offizielle Staatsverschuldung erreichte letzten Monat 101 %. Dieser Faktor, kombiniert mit der Inflation der Biden-Ära und der geopolitischen Unsicherheit der Trump-Ära, hat dazu geführt, dass die Medien nun lautstark über die Art von Krise sprechen, vor der wir alternativen Ökonomen schon seit geraumer Zeit gewarnt haben.
Es ist sicherlich eine verblüffende Wende; alternative Ökonomen sind nicht länger eine Stimme in der Wüste. Aber lassen Sie uns einen Moment darüber nachdenken, WARUM der Mainstream beschlossen hat, eine Krisenhaltung einzunehmen, nachdem er das Offensichtliche so viele Jahre lang ignoriert hat.
Es ist in Ordnung, über einen Crash zu sprechen, wenn man Trump dafür verantwortlich machen kann
Die Mainstream-Medien haben eine klare wirtschaftliche Ausrichtung; das Image muss für vom Establishment unterstützte Führungskräfte gut sein, und das Image muss für alle politischen Führer auf der „schwarzen Liste“ schlecht bleiben. Unabhängig davon, was man bisher von Trumps Präsidentschaft halten mag, lässt sich die Tatsache nicht ignorieren, dass die Medien jede seiner Handlungen negativ darstellen, selbst wenn er über die Erwartungen hinaus erfolgreich ist.
Die Zölle sind ein perfektes Beispiel – Nachdem Trump seine aggressive Strategie zur Bekämpfung des Outsourcings angekündigt hatte, behaupteten die Medien und die Demokraten, eine beispiellose Inflationskatastrophe sei unvermeidlich. Das ist nie eingetreten.
Sie behaupteten, die Verbraucher müssten die Kosten der Handelszölle auf internationale Konzerne tragen. Auch das ist nicht eingetreten. In Wirklichkeit hat sich der Verbraucherpreisindex als Reaktion auf die Zölle kaum bewegt. Warum? Weil die Unternehmen die höheren Kosten auffangen (wie ich und einige andere Ökonomen vorhergesagt haben).
Die Handelsspannen bei im Ausland hergestellten Waren sind beträchtlich. Internationale Konzerne haben reichlich Spielraum, um die Verluste abzufangen, ohne die Preise im Regal anzuheben. Trump weiß das, und jeder, der sich mit Exportmärkten beschäftigt hat, weiß das. Dennoch war die Dämonisierungskampagne gegen Zölle absolut hysterisch.
Dies ist nur ein Beispiel für eine falsche Bedrohung; eine imaginäre Krise, die eher aus politischen Interessen heraus erfunden wurde als zum Schutz des amerikanischen Volkes. Es ist wichtig, zwischen sehr realen wirtschaftlichen Gefahren und falschen Narrativen unterscheiden zu können, die darauf abzielen, Sündenböcke zu finden.
Plötzlich nimmt der Mainstream die US-Schulden wahr
Das Committee for a Responsible Federal Budget (CRFB), eine in Washington ansässige Haushaltsaufsichtsbehörde, veröffentlichte diese Woche einen umfassenden neuen Bericht, in dem gewarnt wird, dass die politischen Entscheidungsträger „kläglich unvorbereitet“ seien, um die nächste Rezession oder einen Finanzschock zu bewältigen.
Sie behaupten, dass die Überschreitung der 100-Prozent-Marke bei der Staatsverschuldung eines von vielen Anzeichen dafür ist, dass die USA mit einem unerwarteten destabilisierenden Ereignis nicht fertig werden können, obwohl sie anmerken, dass die Zinszahlungen für diese Schulden das größere Problem darstellen. Nach Prognosen des Congressional Budget Office wird die Verschuldung bis 2036 voraussichtlich 120 % des BIP erreichen, wobei die Zinsen 0,26 Dollar von jedem Dollar verschlingen, den die Regierung einnimmt.
Der Bericht warnte zudem vor den Gefahren einer steigenden Inflation im Zusammenhang mit der Geldpolitik. Dies steht im Einklang mit Berichten über Spannungen zwischen Trump und der Federal Reserve, doch Unternehmensnachrichtenquellen stellen die Fed als eine Art „eigenwillige Institution“ dar, die mitten in einer schlechten Situation feststeckt, mit der sie nichts zu tun hat. In Wirklichkeit ist die Fed die Ursache für den Großteil der Schulden- und Inflationsprobleme unseres Landes; sie ermöglicht die Gelddruckorgie und ist der amerikanischen Öffentlichkeit gegenüber nicht rechenschaftspflichtig.
Das Fortune Magazine hat die Gefahren von Inflation und Schuldenanhäufung mit dem Iran-Krieg in Verbindung gebracht, und Bloomberg hat Artikel veröffentlicht, in denen eine unvermeidliche „Welle globaler Inflation“ aufgrund des Konflikts beklagt wird. Ich finde dies faszinierend, da die Medien sich weigern zu akzeptieren, dass es nach der Wahl 2020 Inflation gab. Bloomberg behauptete sogar, die steigende Inflation sei eine „Fata Morgana“, und Fortune druckte diese Behauptungen nach.
Die Frage ist nicht, was Trump angesichts eines Krisenereignisses tun wird; vielmehr müssen wir uns fragen, was die Fed tun wird. Wird sie die Zinsen erneut anheben, um den Inflationsdruck zu mildern, oder wird sie die Gelddruckmaschinen wieder anwerfen, um mögliche deflationäre Folgen abzuwenden? Angesichts ihrer bisherigen Bilanz ist es wahrscheinlich, dass die Fed die Inflation anheizen wird, doch hohe Zinsen könnten zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls verheerend sein.
Da die Republikaner angeblich die Kontrolle über die Regierung haben, könnten die Banker die gesamte Schuld auf die Politik der Konservativen abwälzen, und das ist für mich die eigentliche Sorge. Wird die Fed der Wirtschaft den Stecker ziehen, nur weil sie einen bequemen Sündenbock haben?
Geopolitischer „Black Swan“ oder nur eine kleine Unregelmäßigkeit auf dem Radar?
In den letzten Jahren habe ich wiederholt vor einem Krieg mit dem Iran gewarnt, insbesondere im Zusammenhang mit der Straße von Hormus und den 20 % der weltweiten Öllieferungen, die jedes Jahr durch sie transportiert werden. Der Krieg selbst ist überflüssig; ich habe kaum Zweifel daran, dass die USA den Großteil der iranischen militärischen Infrastruktur innerhalb weniger Monate zerstören können und werden. Die größere Gefahr besteht darin, wie leicht es aufständischen Elementen fallen wird, die Meerenge mit einfachen Guerillataktiken blockiert zu halten.
Es braucht nicht viel, um die enge Meerenge zu blockieren und die weltweiten Ölpreise zu bedrohen. Ihre Sicherung müsste eine oberste Priorität der Trump-Regierung sein, was angesichts Trumps jüngster Äußerungen der Fall zu sein scheint. Bodentruppen sind unvermeidlich, um sicherzustellen, dass die Straße von Hormus frei bleibt, und das wird für viel Unmut sorgen.
Die Meerenge ist das einzige legitime geopolitische Druckmittel, über das der Iran gegenüber den USA verfügt, allerdings nicht in der Weise, wie viele Menschen annehmen. Es ist wahr, dass, WENN die Hormuz-Meerenge länger als ein paar Monate umkämpft bleibt, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Märkte übergreifen und ernsthafte Instabilität verursachen könnten. Diese Instabilität wird jedoch zunächst den Osten betreffen, nicht den Westen.
Nur 7 % der US-Ölimporte und 6 % der europäischen Ölimporte passieren die Hormuz-Meerenge. Im Vergleich dazu sind rund 50 % der chinesischen Ölimporte und 40 % der indischen Ölimporte von der Meerenge abhängig. Am stärksten betroffen wird jedoch Japan sein, da über 70 % seiner Ölimporte von Schiffen abhängen, die die Straße von Hormus passieren. Und wie die meisten Ökonomen wissen, sind die japanischen Märkte durch den Yen-Carry-Trade eng mit den US-Märkten verflochten.
In Japan könnte die anhaltende, durch Ölpreise getriebene Inflation die Bank of Japan unter Druck setzen, ihre Geldpolitik durch Zinserhöhungen oder reduzierte Anleihekäufe zu straffen. Dies verringert die Carry-Trade-Differenz, schmälert die Carry-Gewinne und könnte eine Auflösung auslösen. Mit anderen Worten: Für Investoren wird es nicht mehr günstig sein, Yen zu Zinssätzen nahe Null aufzunehmen und dann Vermögenswerte in den USA zu kaufen.
Die Preise müssten jedoch erheblich steigen, um eine solche Kettenreaktion auszulösen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Panik vor einer drohenden Energiekrise derzeit auf Spekulationen und nicht auf tatsächlichen Engpässen beruht.
Wenn eine tatsächliche Krise eintritt, werden wir es merken. Wenn Schieferölförderer in den USA ihre Produktion hochfahren, weil sie WISSEN, dass die hohen Preise sie tragen können, dann ist es Zeit, sich Sorgen zu machen. Wenn wir anhaltende wöchentliche Benzinpreissprünge von 10 % bis 20 % sehen, dann ist es Zeit, sich Sorgen zu machen. Wenn ausländische Staaten damit beginnen, den Dollar als Ölwährung in großem Umfang abzustoßen, dann ist es Zeit, sich Sorgen zu machen.
Reiche erteilt Sanktionslockerungen Absage titelt die Bild...ist die Olle geisteskrank ?
Öl knapp 6 % im Minus