Beiträge von privileg

    Wird nicht durch die Freigabe der Ölreserven zugestanden dass es ein längerfristiges Problem bei der Versorgung geben wird oder geben kann und dadurch abgeleitet entwickelt sich der Ölpreis erst recht nach Norden?...

    Ich würde vermuten, die denken, die federn das damit ab und halten den Preis gedeckelt und irgendwann wird es schon wieder billiger werden, wenn der Iran ins westliche Rohstoffsystem eingegliedert ist. Ist genauso ein Zock wie mit den Gasspeichern, da scheint es ja gerade so geklappt zu haben.

    Gibt es denn nachvollziehbare Schätzungen, wie weit der Heizölpreis noch runter kommt?


    Der erste Panikpeak ist ja durch. Bin hin und hergerissen, einerseits pokere ich ganz gern, zur Not komme ich mit dem, was da ist, über den nächsten Winter. Aber wenn es bis dahin keine Entspannung gibt, würde es weh tun.

    Tja, gute Frage...bei den Problemen die es gibt u d den Ausfall an Förderung und Verarbeitung, auch im Bezug Ukraine, frage ich mich, warum wir hier nicht über Preise jenseits der 200 $ reden.


    Eigentlich würde man das schon brauchen, einen einheimischen Hersteller für unspektakuläre, haltbare Karren zu nachvollziehbaren Preisen für die Masse. So wie ursprünglich eben, gab zwar Rostprobleme u.ä. aber die Technik als solche hat gehalten. Keine Ahnung wann das gekippt ist, schätzungsweise in den 0er Jahren. Daß dieses entsetzliche Downsizing in die Hose geht, dürfte damals schon klar gewesen sein, daß die EU-Vorgaben ins Nirvana führen schon in den 90ern.


    Jetzt haben sie eben den Salat, ich weine da auch keine Träne nach. Diese hündische EU- und Klimahörigkeit wird aber noch ganz andere in den Abgrund reißen. Das zieht sich ja inzwischen durch alle Schichten, von den Elfenbeintürmen über die Unis bis runter in die Prollstammtische. Am schärfsten sind die "Solarteure", die führen sich ja teilweise auf, als würden sie persönlich die Welt retten :wall:

    Jup, ich fahre einen Touran.. elektronische Servolenkung kaputt, nur das Teil ohne Einbau 3700 € die wollten sage und schreibe 4500 € haben. Generalüberholt lag es mit Einbau in einer freien Werkstatt bei 2500 €. Trotzdem fahre ich lieber einen VW als einen Dacia....

    Breaking News.....


    Deutschland gibt Teil der Ölreserven frei wegen steigender Preise


    Deutschland hat beschlossen, einen Teil seiner strategischen Ölreserven freizugeben, um auf den Anstieg der Rohölpreise infolge des Nahost-Krieges zu reagieren. Der Schritt erfolgt in Koordination mit der Internationalen Energieagentur (IEA) und weiteren G7-Staaten, die ebenfalls prüfen, strategische Reserven einzusetzen, um die Versorgung zu sichern und Preisspitzen abzufedern.


    Das könnte die Preise stabilisieren bzw eventuell senken. Ich wäre nicht überrascht, wenn es ans auffüllen geht, dass dann weit aus höhere Preise als jetzt auf der Uhr stehen.

    Ölpreis, Iran-Krieg: Der große Bluff fliegt auf! Videoausblick


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    Die Freigabe der Ölreserven bringt zu wenig und ist wegen der Logistik schwierig.

    Warum sollte es für die Logistik schwierig sein ? Jedes Land verbraucht seine eigenen Ölreserven und gut ist.

    Sind wohl Schiffe mit Bezug zum Iran, mutmaßt zumindest die Bild heute.

    Größte Ölraffinerie der VAE stoppt Betrieb

    Die größte Ölraffinerie der Vereinigten Arabischen Emirate in Ruwais hat ihren Betrieb nach einem Drohnenangriff vorsorglich eingestellt. Wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, kam es in dem Industriegebiet zu einem Brand. Der staatliche Ölkonzern ADNOC prüft demnach derzeit das Ausmaß möglicher Schäden. Die Raffinerie in Ruwais kann bis zu 922.000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeiten.


    Zuvor hatte das Medienbüro von Abu Dhabi mitgeteilt, man sei mit der Bekämpfung eines Feuers nach einem Drohnenangriff in der Industriezone beschäftigt. In dem Gebiet befinden sich neben der Raffinerie auch eine Düngemittelfabrik, Chemieanlagen, ein Kraftwerk sowie ein wichtiges Ölexportterminal.

    Du siehst die 76 :hae:

    habe mal KI gefragt, ob der Preis sinkt wenn die Freigabe kommt....


    +3

    Ja, wenn Staaten ihre strategischen Ölreserven freigeben, sinkt der Ölpreis in der Regel, allerdings meist nur temporär und in begrenztem Umfang. Die Maßnahme dient dazu, das Angebot kurzfristig zu erhöhen, ein Angebotsdefizit auszugleichen und die Marktstimmung zu beruhigen.

    schulte-cramer.de

    schulte-cramer.de

    +1

    Hier sind die Details zur Wirkung auf den Preis:

    Ausmaß des Rückgangs: Die Wirkung auf den Ölpreis ist oft geringer als erhofft und temporär. Studien deuten darauf hin, dass die Freigabe von Reserven den Ölpreis im kurzfristigen Bereich oft nur um wenige Prozentpunkte beeinflusst.

    Historische Beispiele:

    2011 (Libyen-Konflikt): Internationale Energieagentur (IEA) Freigaben führten zu einer deutlichen Preissenkung.

    2021/2022 (USA/Biden): Die Freigabe von 50 Millionen Barrel durch die USA, koordiniert mit anderen Staaten, sollte den Preisanstieg eindämmen. Experten erwarteten damals lediglich eine Senkung der Benzinpreise um ca. 10 bis 15 Cent, was zwar spürbar, aber im Verhältnis zum Gesamtpreisanstieg moderat war.

    Allgemeine Erfahrung: In vielen Fällen ist die Maßnahme bereits im Markt „eingepreist“, sobald sie angekündigt wird, was den eigentlichen Rückgang am Tag der Freigabe begrenzt.

    Warum der Preis oft kaum sinkt: Der globale Ölmarkt ist riesig. Die freigegebenen Mengen sind zwar groß, aber im Vergleich zum täglichen Weltbedarf oft nicht ausreichend, um den Preis nachhaltig zu senken, wenn strukturelle Probleme (wie Förderkürzungen der OPEC+ oder geopolitische Krisen) bestehen bleiben.

    Arkansas Tech University

    Arkansas Tech University

    +4

    Zusammenfassend: Die Freigabe ist ein starkes politisches Signal, das kurzfristig den Preisanstieg bremst oder den Preis um wenige Prozent drückt, aber selten zu einem langfristigen Preissturz führt.


    ............ der Preis ist in der Spitze von 29% auf knapp 15 % gefallen, dass könnte auf die Ankündigung zurück zuführen sein.....ich kneifen die Backen zusammen und sitze es aus :P

    Man, da stehe ich ja wieder vor einem Dilemma....verkaufen und 50 % Gewinn mitnehmen oder aussitzen ? Langfristig bin ich gut gestimmt für Öl und mir auch nicht sicher, dass der Ölpreis so fallen wird, da der Krieg ja in der Intensität weitergeht. Vielleicht verharrt der Preis auch nur auf diesem Niveau und steigt nur nicht weiter in diesen Sprüngen :hae:


    Live updates: Oil prices soar after Iran names Mojtaba Khamenei the new supreme leader
    Iran's Assembly of Experts chose Mojtaba Khamenei as the next supreme leader, a secretive, 56-year-old cleric who maintains close ties to the country's…
    apnews.com


    Saudi-Arabien hat seine Warnungen an den Iran verschärft und Teheran am Montag mitgeteilt, dass dieser der „größte Verlierer“ sein werde, sollte er weiterhin arabische Staaten angreifen. Die saudische Erklärung erfolgte nach einem neuen Drohnenangriff, der offenbar das riesige Ölfeld Shaybah zum Ziel hatte.

    G7 berät über Freigabe der Ölreserven. Welche Auswirkungen könnte das, wenn überhaupt, auf den Ölpreis haben? Und wie lange könnten die Ölreserven der EU reichen ?

    Höhere Gewalt" – "Kuwait Petroleum Corporation" fährt Förderung von Rohöl herunter


    Wie Reuters berichtet, hat Kuwait nach den anhaltenden Angriffen Irans auf das Land und der faktischen Schließung der Straße von Hormus eine vorsorgliche Reduzierung der Rohölproduktion eingeleitet sowie den Ausstoß seiner Raffinerien heruntergefahren. Dies habe die "Kuwait Petroleum Corporation" am Sonnabend mitgeteilt.


    Die vorgenommenen Reduzierungen der Rohölproduktion erfolgen auch angesichts der Tatsache, dass sich die Öl- und Gaslager in den Anlagen am Persischen Golf rasch füllen. Wie die britische Agentur weiter meldet, haben die Ölfelder im Irak bereits ihre Produktion gedrosselt, und auch Katar hat mit Blick auf seine enormen Gasexporte auf höhere Gewalt verwiesen. Es wird erwartet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Ölförderung in der nächsten Zeit ebenfalls stark zurückfahren werden.

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    Einer der größten Panik Youtuber, ich weiß, Montag ist ja bald....

    ETWAS GROSSE IST GERADE PASSIERT:


    BlackRock hat Anlegern gerade den Zugriff auf ihr eigenes Geld verwehrt.


    Der weltgrößte Vermögensverwalter sagt den Menschen: Nein, Sie können Ihr Geld nicht zurückbekommen.


    Das hat es noch nie gegeben.


    Der 26 Milliarden Dollar schwere Private-Credit-Fonds von BlackRock verzeichnete in diesem Quartal Auszahlungsanträge in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar.


    Die Anleger wollten 9,3 % ihres Geldes zurück.


    BlackRock lehnte ab. Begrenzte den Zinssatz auf 5 %. Zahlte 620 Millionen Dollar aus und sperrte den Rest.


    Das bedeutet, dass fast die Hälfte derjenigen, die aussteigen wollten, nicht aussteigen konnten.


    Und es betrifft nicht nur BlackRock.


    Bei einem vergleichbaren Fonds von Blackstone wurden rekordverdächtige 7,9 % Rücknahmeanträge gestellt.


    Sie mussten ihre Auszahlungsobergrenze erhöhen und 400 Millionen Dollar ihres eigenen Geldes investieren, nur um die Nachfrage zu decken.


    Blue Owl hat die Einlösung von Gutscheinen komplett eingestellt. Stattdessen werden Schuldscheine ausgestellt.


    BLK fiel um 5 %. KKR, Carlyle, Apollo, Ares, Blue Owl und TPG gaben alle um 5-6 % nach.


    Der gesamte private Kreditsektor wurde an einem einzigen Tag verkauft.


    Diese Fonds vergeben illiquide Kredite. Kredite, die nicht schnell verkauft werden können.


    Wenn also zu viele Anleger gleichzeitig aussteigen wollen, verfügt der Fonds nicht über genügend Bargeld, um alle auszuzahlen.


    BlackRock hat außerdem ein separates Darlehen in Höhe von 25 Millionen Dollar auf NULL abgeschrieben.


    Es wurde vor drei Monaten noch zum vollen Preis bewertet. Über Nacht verschwunden.


    Bill Eigen von JPMorgan brachte es auf den Punkt: „Schlechte Nachrichten kommen oft alle auf einmal. Die Intransparenz und die Hebelwirkung in diesem Sektor sind besorgniserregend.“


    Dies ist eine 1,8 Billionen Dollar schwere Industrie.


    – Steigende Ölpreise.

    – Krieg im Nahen Osten.

    – Künstliche Intelligenz revolutioniert die Softwareunternehmen, die sich stark von diesen Fonds verschuldet haben.

    – Zinssenkungen sind vom Tisch.


    Wenn die größten Fonds der Welt ihren Anlegern mitteilen, dass sie ihr Geld nicht zurückbekommen können…


    Das ist eine dringende Warnung.


    Übrigens bin ich seit über 20 Jahren Investor, und wenn ich eine neue Entscheidung am Markt treffe, werde ich das hier öffentlich bekannt geben.


    Viele werden sich wünschen, sie wären mir früher gefolgt.


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    Das wird eine sehr massive Inflation auslösen.

    Dann kostet der Döner nicht mehr 7€, sondern15€ - für einen Scheiß Döner.

    Löhne werden steigen: um 0-2%.

    Da wird manch einer 1h für ein Stück Döner arbeiten müssen...

    Eine massive Massenverarmung.

    Der Döner kann von mir aus 100 Euro kosten, ich esse nur Curry Wurst. Bei uns hieß der früher Türken Dreieck....

    Krieg gegen den Iran: BRICS-Staaten legen Schritt für Schritt ihre Position offen – Endspiel zwischen dem Westen und der aufsteigenden multipolaren Ordnung zeichnet sich ab


    Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran wird in vielen westlichen Medien als plötzlich eskalierender regionaler Konflikt dargestellt. Raketenangriffe, Luftschläge und militärische Drohungen dominieren die Schlagzeilen. Doch diese Darstellung greift zu kurz.


    Eine Analyse von Don:


    Was sich heute entfaltet, ist ein Konflikt, der seit Jahren erwartet wurde – und auf den sich mehrere Staaten strategisch vorbereitet haben. Es ist nicht nur ein Krieg im Nahen Osten. Es ist Teil eines viel größeren geopolitischen Machtkampfes zwischen der bisherigen westlich dominierten Ordnung und einer neuen multipolaren Struktur rund um Russland, China, Iran und das wachsende Netzwerk der BRICS-Staaten.


    Der brasilianische Analyst Pepe Escobar beschreibt die iranische Militärstrategie als „Mosaik-Verteidigung“. In ihrer Wirkung lässt sie sich jedoch auch als ein Krieg der tausend Schnitte verstehen: eine langfristige Strategie, die darauf abzielt, das amerikanische Imperium und das gesamte westliche System nicht durch einen einzelnen militärischen Schlag zu besiegen, sondern es langsam wirtschaftlich, politisch und finanziell auszubluten.


    Karte der US-Militärstützpunkte rund um den Iran. Darauf haben sie sich jahrzehntelang vorbereitet.


    Ein Konflikt, der lange erwartet wurde

    In Teheran galt ein direkter Konflikt mit den Vereinigten Staaten oder Israel seit vielen Jahren als mögliches Szenario. Deshalb hat der Iran über Jahrzehnte hinweg eine Strategie entwickelt, die auf langfristige Widerstandsfähigkeit setzt.


    Diese Strategie basiert auf mehreren Elementen:


    asymmetrische Kriegsführung

    regionale Bündnisse und Stellvertreterstrukturen

    Raketen- und Drohnentechnologie

    Cyber- und elektronische Kriegsführung

    strategische Geduld

    Der Kern dieser Doktrin besteht nicht darin, einen schnellen militärischen Sieg zu erringen. Stattdessen geht es darum, einen überlegenen Gegner über Zeit zu erschöpfen und seine Ressourcen dauerhaft zu binden.


    Iran als Teil einer größeren geopolitischen Achse

    Der Iran ist heute nicht mehr isoliert. In den letzten Jahren hat sich das Land zunehmend in ein größeres geopolitisches Netzwerk integriert.


    Russland, China und mehrere BRICS-Staaten haben ihre Zusammenarbeit mit Teheran deutlich vertieft. Dazu gehören wirtschaftliche Kooperation, Energiepartnerschaften, technologische Zusammenarbeit und eine wachsende militärische Abstimmung.


    Russland liefert militärische Technologien und strategische Kooperation.


    China investiert massiv in Infrastruktur und Energieprojekte.


    Gemeinsam arbeiten diese Staaten daran, alternative Handels- und Finanzsysteme aufzubauen.


    In dieser Perspektive ist der Iran nicht nur ein regionaler Akteur im Nahen Osten. Er ist Teil einer größeren eurasischen Strategie, die darauf abzielt, die westliche Dominanz im globalen System zu begrenzen.


    Der Petrodollar – das Fundament amerikanischer Macht

    Die BRICS-Staaten Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate signalisieren laut Berichten mit diplomatischer Rhetorik eine zunehmende Distanz zu Washington und prüfen, Investitionen in den USA im Zuge des Iran-Kriegs zu reduzieren.

    Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar diskutieren laut Financial Times, Verträge mit den USA zu überprüfen und künftige Investitionen zu reduzieren, um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs abzufedern. Quelle


    Im Zentrum dieses geopolitischen Konflikts steht nicht nur militärische Macht, sondern auch das internationale Finanzsystem.


    Die US-Märkte werden zusammenbrechen. Absolut.


    Seit den 1970er Jahren basiert ein großer Teil der amerikanischen globalen Macht auf dem sogenannten Petrodollar-System. Öl wird überwiegend in US-Dollar gehandelt, wodurch weltweit eine permanente Nachfrage nach Dollar entsteht.


    Dieses System ermöglicht es den Vereinigten Staaten:


    enorme Haushaltsdefizite zu finanzieren

    eine globale Militärpräsenz zu unterhalten

    ihre Staatsanleihen weltweit zu platzieren

    Sanktionen als geopolitisches Druckmittel einzusetzen

    Solange Öl überwiegend in Dollar gehandelt wird, bleibt der Dollar die zentrale Währung des globalen Wirtschaftssystems.


    Doch genau dieses System gerät zunehmend unter Druck.


    China, Russland und mehrere BRICS-Staaten versuchen, internationale Handelsstrukturen schrittweise vom Dollar zu lösen. Energiegeschäfte werden zunehmend in anderen Währungen abgewickelt, während alternative Finanzinstitutionen entstehen.


    Die Straße von Hormus – ein strategischer Hebel

    Eine der empfindlichsten Schwachstellen der globalen Wirtschaft ist die Straße von Hormus.


    Ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels passiert diese Meerenge. Schon geringe Störungen können globale Märkte erschüttern.


    Dabei muss die Route nicht einmal vollständig blockiert werden. Bereits Unsicherheit genügt.


    Steigende Versicherungsprämien für Tanker, längere Transportwege und steigende Energiekosten können eine wirtschaftliche Kettenreaktion auslösen:


    höhere Ölpreise

    Inflation

    gestörte Lieferketten

    wirtschaftliche Instabilität

    Diese Dynamik trifft nicht nur den Nahen Osten. Sie trifft vor allem die großen Industriestaaten.


    Europas Energieproblem – ein weiterer Druckpunkt

    Besonders verwundbar ist in diesem Zusammenhang Europa.


    Viele europäische Staaten haben in den letzten Jahren ihre günstigen Energieimporte aus Russland verloren oder stark reduziert. Gleichzeitig steigen durch geopolitische Spannungen die globalen Energiepreise. Europa versucht zwar, diese Lücke durch neue Energieverträge mit Golfstaaten wie Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien zu schließen, doch genau diese Region steht nun selbst im Zentrum des Konflikts. Damit geraten auch diese neuen Lieferketten unter Risiko – ein Umstand, der die ohnehin angespannte Energieversorgung Europas zusätzlich destabilisieren könnte.


    Damit gerät die europäische Wirtschaft zunehmend unter Druck.


    Vor diesem Hintergrund sorgte eine jüngste Aussage des russischen Präsidenten Wladimir Putin für Aufmerksamkeit. Er deutete an, dass Russland im Falle weiterer Eskalationen seine Energielieferungen weiter reduzieren oder sogar vollständig einstellen könnte.


    Eine solche Entwicklung könnte für Europa gravierende Folgen haben.


    Industrie, Transport und Stromversorgung vieler europäischer Staaten sind stark von stabilen Energieimporten abhängig. Ein weiterer massiver Energieschock könnte zu:


    steigender Inflation

    Industrieproblemen

    Produktionsstopps

    wirtschaftlicher Instabilität

    führen.


    Damit würde der Konflikt indirekt auch die wirtschaftliche Stabilität der EU- und NATO-Staaten treffen.


    Der Krieg gegen ein System

    Aus dieser Perspektive erscheint der Konflikt in einem anderen Licht.


    Es handelt sich nicht nur um einen Krieg gegen den Iran. Es ist ein Konflikt zwischen zwei globalen Machtstrukturen.


    Auf der einen Seite steht das westliche System aus USA, EU und NATO – aufgebaut auf Dollar-Dominanz, militärischer Präsenz und globaler Finanzarchitektur.


    Auf der anderen Seite formiert sich zunehmend ein eurasisches Netzwerk rund um Russland, China, Iran und die BRICS-Staaten, das alternative Strukturen entwickelt.


    Der Konflikt im Nahen Osten wird damit zu einem geopolitischen Brennpunkt dieses Systemkampfes.


    Die Logik der tausend Stiche

    Genau hier entfaltet sich die strategische Logik der iranischen Doktrin.


    Der Iran muss die Vereinigten Staaten nicht militärisch besiegen. Es reicht, das bestehende System so teuer und instabil zu machen, dass es sich langfristig selbst erschöpft.


    Jede Eskalation erhöht:


    Energiepreise

    Transportkosten

    Inflation

    finanzielle Belastungen für westliche Staaten

    Damit wird der Krieg zu einem wirtschaftlichen Abnutzungskonflikt.


    Nicht eine einzelne Schlacht entscheidet den Ausgang, sondern die langfristige Belastung des Systems.


    Ein möglicher Wendepunkt der Weltordnung

    Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran könnte sich deshalb als ein historischer Wendepunkt erweisen.


    Er ist nicht nur ein regionaler Krieg. Er könnte zum Katalysator eines globalen Machtwandels werden.


    Wenn der Petrodollar an Bedeutung verliert, wenn alternative Finanzsysteme entstehen und wenn eurasische Kooperationen weiter wachsen, könnte die bisherige globale Ordnung unter Druck geraten.


    Dann würde sich eine Realität herausbilden, die lange als undenkbar galt:


    Eine Welt, in der ein Imperium nicht durch eine militärische Niederlage endet.


    Sondern durch den langsamen Verschleiß seiner wirtschaftlichen Grundlagen – Stich für Stich.


    Der Krieg weitet sich aus: Während sie den Iran bombardieren, greifen die USA und Israel noch mehr Länder an

    Russland ist kein Verbündeter des Iran, war aber Verbündeter der Donbass-Republiken


    Krieg gegen den Iran: BRICS-Staaten legen Schritt für Schritt ihre Position offen – Endspiel zwischen dem Westen und der aufsteigenden multipolaren Ordnung zeichnet sich ab
    Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran wird in vielen westlichen Medien als plötzlich eskalierender regionaler Konflikt dargestellt. Raketenangriffe,…
    uncutnews.ch