Doppelpost
Beiträge von ghost_god
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Schwarz/Gelb ist faehig und willens, einen gesetzlichen Rahmen und die entsprechenden Anreize fuer Kapital- und damit Wohlstandsmehrung zu schaffen bzw zu erhalten. Wuerden Parteien wie SPD & Linkspartei (und in vier Jahren ist ein solches Buendnis in SPD Kreisen m.E. erwuenscht) die Regierung stellen, so gaebe es voraussichtlich weitaus weniger Anreize fuer Unternehmer und Unternehmungen, ihren Sitz in Deutschland zu fuehren. Kapital ist wie ein scheues Reh... uebrig bliebe ein Land ohne Wohlstand, dafuer aber mit Mindestloehnen im Zeitalter globaler Konkurrenz.
Kapitalanleger antizipieren solche volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und entscheiden entsprechend.
Warten wir den morgigen Tag an der Boerse ab. Ich gehe von einem starken DAX aus.
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So sehe ich das auch, wir werden bald noch tiefere Kurse sehen als im März diesen Jahres. Aber im Moment geht die Party erstmal weiter.
Und ich dachte, es waere 2009...
Schwarz/Gelb siegt ueberzeugend bei der Bundestagswahl. Dax 6000+ bis Jahresende sollte reine Formsache sein

Ein schoener Tag heute.
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Die Welt ist so ungerecht, wenn man mit seinen Vorhersagen falsch liegt oder Tollar?
Dann ist es nicht man selbst, der sich geirrt hat, sondern alles um einen herum muss manipuliert sein.
Gute Nacht.

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Hallo Edel Man,
Der Vergleich HUI/DAX ist sicherlich interessanter, vollkommen Deiner Meinung.
Nur bitte nicht vergessen, dass der HUI aus vergleichbar substanzschwachen Firmen besteht, die deutlich volatiler, damit riskanter und nicht zu vergessen auch Insolvenzgefaehrdeter sind. Natuerlich ergibt sich da ein groesseres Beta zum Gesamtmarkt.
Die Frage ist immer, welches Risiko ich fuer mein Geld einzugehen bereit bin. Einem hypothetischen Alternativinvestment in den HUI fehlt es zudem an Diversifikation. Alle Aktien des Indexes sind stark von einem Parameter abhaengig: Dem Goldpreis. Eine "hop oder top" Wette sozusagen.
Ganz anders beim DAX.
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ab Freitag mittag heißt es shorts aufbauen. und zwar nicht zu knapp.
besonderer augenmerk ist auf den 16. bzw 23. Oktober zu legen.
Darf ich Dich beim Wort nehmen, dass Du am Freitag Mittag short Aktienindizes gehst?
Mich wuerden mehr Einzelheiten interessieren... Welche Indizes willst Du shorten und bei welchem Level? Oder gehst Du Freitag Mittag unabhaengig vom Preisniveau short?
Berichte mal. Wuerd gern Deine Performance beobachten.
GG
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@ Minos
Anders als so vielen hier geht es mir nicht um relativen Reichtum im Vergleich zu anderen. Mir geht es um Mehrung meiner Kaufkraft in absoluten Einheiten unabhaengig von der Performance anderer.
Und da ich persoenlich nicht mehr in EM investiert bin (habe meine Bestaende aus 2004 alle verkauft), ist mir die Entwicklung des Goldpreises relativ egal. Was ist daran so unverstaendlich?
@ Tut
Du musst die Deutsche Bank ja auch nicht lieben oder gar deren Aktien kaufen. Sie stellt nur ein Beispiel von so vielen dar, bei dem der User gruenundblau sich bei einer Vorhersage ganz sicher war (die DB gehe angeblich pleite) und alles am Ende ganz anders kam als von ihm postuliert. Das war die Aussage meines Posts...
@ Clarius
Weder Du noch ich duerften Lust haben alle 1050 meiner Beitraege der letzten 6 Jahre nochmal durchzulesen um all jene Stellen zu finden, an denen ich das Risiko einer Pleitewelle im Bankensektor ansprach. Meine Posts sind selten Einzeiler, im Durchschnitt duerfte ich auf eine knappe DIN A4 Seite pro Beitrag gekommen sein. Enjoy the search.
@ Troisinette (oder aehnlich)
In Kurzform: Ich sagte, die Stabilisierung der Wirtschaft ginge u.a. auf Staatshilfen zurueck. Du fragst im Anschluss, wie oft der Staat solche Staatshilfen noch leisten koenne und erklaerst, dass diese Frage massgeblich fuer die Chancen und Risiken am Aktienmarkt seien. Im Anschluss erklaere ich Dir, dass die fuehrenden Industriestaaten in Zeiten extremer Schocks immer auch zur Geldmengenausweitung als Stimulus greifen werden und somit Staatshilfen immer moeglich sind (und damit Deine Frage beantwortet waere)... bis, ja bis irgendwann das Vertrauen in die ausufernden Geldmengen schwindet und die Waehrung kollabiert. Erst ab diesem Punkt greift Deine Frage, fuer Aktionaere hat sich das Engagement in einem solchen Szenario aber ohnehin bezahlt gemacht. Die Frage im Kontext der Chancen und Risiken am Aktienmarkt ist also irrelevant. Was daran empfindest Du jetzt als naiv?
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Woanders und hier wurde seit Jahren vor den moeglichen Entwicklungen gewarnt, die auch zum groessten Teil eintraten.
Richtig, unter anderem von mir.
Es wurden hier aber auch zur Genuege absurde Zustaende vorhergesagt, die nicht eintraten. Das Forum ist ein Sammelsurium an Wirtschaftspessimisten und Schwarzmalern. Da kann ein wenig Objektivitaet sicher nicht schaden.
GG
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So so, Banken also nicht ?
Gut erkannt Tollar, Banken weisen weitaus weniger reale Gueter in ihrer Bilanz aus als Industriekonzerne. Du Fuchs Du... selbst komplexeste Zusammenhaenge erschliessen sich Dir in Windeseile.

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, ja die Deutsche Bank ist gut...Da verrate mir mal eines ? Wenn die DB nun so ein Überflieger ist.... warum verkaufen führende Manager in dieser Bank seit August verstärkt ihre Aktien ??? Das machen die doch wohl kaum wenn sie auf einen steigenden Kurs spekulieren

Tut
Hallo Tut,
Der User gruenundblau war sich damals sicher, die Deutsche Bank wuerde pleite gehen. Dem war nicht so. Er war sich auch sicher, der Dax wuerde unter 1000 Punkte fallen. Dem war auch nicht so. Heute ist er sich sicher, die Wirtschaft wuerde Zitat "lansam abkacken". Ich denke nicht, dass dem so sein wird.
Ist die Deutsche Bank deswegen ein "Ueberflieger"? Die Aktie sicherlich ja, sie hat sich vom Tief verdreifacht. Das liegt aber ganz sicher nicht am sich so unfassbar gut entwickelnden operativen Geschaeft, sondern am damaligen Kursniveau. Aktien waren damals eben unterbewertet und in Folge panischem Abverkaufs wurden absurde Preisniveaus erreicht. z.Z. loest sich diese Uebertreibung nach unten wieder auf. Deswegen ist die Firma aber kein "Ueberflieger". Sie leidet wie die meisten Firmen unter der Rezession, im Bankensektor aber weniger als andere. Und so duerfte die Konsolidierung im Bankensektor fuer die Deutsche Bank rueckwirkend von Vorteil gewesen sein - das bleibt natuerlich abzuwarten.
Warum verkaufen nun so viele Manager ihre company shares? Fragst Du Dich das wirklich? Solche Banker mit grossen Aktienpositionen im eigenen Unternehmen haben diese Aktien i.A. als Teil ihrer jaehrlichen Bonus-Verguetung erhalten. Es gibt lock-up Fristen auf solche Aktienpakete und vor Ablauf dieser Fristen ist ein Verkauf nicht moeglich. Bei Tiefstkursen von <20 EUR werden die wenigsten sich von ihren Paketen getrennt und stattdessen einen kuehlen Kopf bewahrt haben. Zu heutigen Kursen wiegt der Diversifikationswunsch i.A. aber groesser. D.h. raus aus Aktien des eigenen Arbeitgebers und rein in diversifizierte Portfolios welcher Anlageklassen auch immer. Als Arbeitnehmer besteht bereits genug "exposure" zum Unternehmen. Da muss man nicht auch noch Aktien dieser Firma haben.
Das sagt ueber die Deutsche Bank als Unternehmen aber rein gar nicht aus.
Gruss.
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Alles anzeigen
wenn Dich Gold bzw. dessen Preis nicht interessiert bist Du im falschen Forum.
Du solltest in einem Aktienforum posten, zum Beispiel http://www.wallstreet-online.de!
Du wirst es nicht schaffen auch nur einen der Leser hier in Aktien oder Anleihen zu locken!
Die Leser hier haben damit schon zu viel Geld verloren und wissen, daß man mit Aktien nicht gewinnen kann.
Grüsse!
K
Hallo Kroesus,
Der Thread ist nunmal in diesem Forum entstanden und so nehme ich hin und wieder an der fortlaufenden Diskussion teil... In EM habe ich in 2004 investiert. Im uebrigen will ich niemanden "in Aktien locken" und ebenso ist es falsch, dass man mit Aktien "nicht gewinnen" koenne. Mein Gewinn seit Thread-Eroeffnung liegt bei ca. 55%.
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Herrlich! Schon toll, wie unser ghost_god das macht !
Obligatorisch eirnnere ich daran, dass DAX/Gold für diesen Thread die entscheidende Größe ist und diese seit geraumer Zeit stagniert!
Was nutzt es, wenn die Aktien zum Mond schießen, Gold aber unsere Sonnensystem verlässt ...
Minos
Noe, das Verhaeltnis Dax/Gold erwaehnst eigentlich nur Du in steter Regelmaessigkeit. Im Thread geht es um Aktienmaerkte und das ausgebildete Tief der vergangenen Monate. Was Gold macht, ist mir persoenlich ziemlich "wurscht"...

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Hier eröffnet sich die Frage, wie oft der Staat diese maßgeblichen Schritte der Intervention noch zu gehen vermag. Von dieser Frage hängen schlussendlich auch vermeintliche Hochs und Tiefs im zukünftigen Aktienmarkt ab.
Regierungen werden immer bemueht sein, wirtschaftliche Verwerfungen durch Interventionen welcher Art auch immer zu bekaempfen. Der Erhalt von Wohlfahrt ist schliesslich Ziel einer Gesellschaft. Monetaere Stimuli durch kurzfristige Geldmengen-Expansion wird auch immer eine der moeglichen Interventionen darstellen. Und an dem Tage, an dem solche Geldmengen-Expansionen nicht mehr wirken, weil die Bevoelkerung das Vertrauen in die ausufernden Geldmengen verloren hat, steht eben derjenige gut dar, der ueber reale Werte verfuegt. Aktien grosser Industriekonzerne zaehlen zu eben solchen realen Werten, performen i.A. aber im Gegensatz zu Edelmetallen auch in anderen Phasen der Wirtschaftszyklen.
Somit ist Deine Frage zwar interessant, fuer ein Engagement in Aktien aber irrelevant.
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@ gruenundblau:
Du warst Dir auch "sicher", dass die Deutsche Bank pleite gehen wuerde. Da stand die Aktie bei 20 EUR, heute notiert sie bei 50 EUR und von Insolvenzgefahr keine Spur. Im Gegenteil, man expandiert und kauft schwaechelnde Konkurrenz. Du warst Dir bei so vielem schon sicher...
DB wird pleite gehen - soviel ist sicher.
Meine Meinung dazu
http://globalekrise.blogspot.com/2008/11/aktien-kaufen.html -
Warum so gereizt Tollar?
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Hier mal ein Zitat aus Oktober 2008, weil's so schoen ist... Metro kaufte ich damals noch nachdem sie intraday bereits um 18% gestiegen war. Man wollte gut 20 EUR pro Aktie haben. Heute werden wieder ca. 38 bezahlt.
Ja, das "Problem" mit den davonlaufenden Aktienkursen kenne ich... Metro habe ich heute nach gigantischen 18% oder so trotzdem noch gekauft. In Zeiten wie diesen darf man m.E. nicht am falschen Ende sparen, daufer sind die Maerkte zu volatil. Spekulativ und kurzfristig agiert haette ich nach 18% + intraday sicherlich nicht mehr gekauft aber eine Metro zu gut 20 EUR ist einfach ein Wort (die Aktie notierte schon bei ca. 80 EUR).
Ich kaufe z.Z. immer unlimitiert, mich interessiert eigentlich nur die Stueckzahl und das grobe Kursniveau.
Davonlaufende Aktienkurse duerften den ein oder anderen auch z.Z. beschaeftigen...

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die Realwirtschaft wird aber langsam abkaken...
Du hast auch regelmaessig DAX<1000 postuliert...

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Tollar, hin und wieder erlaube ich mir, die Weltuntergangstheorien in diesem Forum ins gerade Licht zu ruecken und an den status quo zu erinnern: Aktien haben ihre Tiefs ausgebildet und Realwirtschaft beginnt sich zu stabilisieren. Dass staatliche Interventionen hierzu massgeblich beigetragen haben, steht ausser Frage. Dieser Schritt war absehbar und ebenso das Ergebnis.
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Ja, ja die Geisteroekonomie ... Ich wundere mich ueber nichts mehr. Man muss sich schon selbst die Muehe machen, Statistiken zu lesen, anstatt dem Brainwash blind zu folgen. Zwar stieg der "Goldman Store Sales Index" (was auch immer dieser Index anzeigen mag) um 1.6% im Jahresvergleich, dennoch liegen die Einzelhandelsumsaetze nach offizieller Statistik im August 5% unter Vorjahresniveau. Zwar gibt es eine Verbesserung zum Fruehjahr, wo die Einzelhandelsumsaetze 9% unter Vorjahresniveau lagen, jedoch sind die August-Zahlen wesentlich durch das Cash-for-Clunkers-Programm verfaelscht. Und ein ansteigender Oelpreis liefert ebenfalls seinen Beitrag zum Anstieg der Einzelhandelsumsaetze.
Na also, Realwirtschaft erholt sich und Tollar "wundert sich ueber gar nichts mehr".

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@ Kroesus:
Aus alten Zeiten zitiert:
Alles anzeigenHoert sich prinzipiell gut an. Die Ware sollte allerdings nur von einem unabhaengigen Fachmann auf Echtheit ueberprueft werden koennen, nicht von jedem einzelnen Kaeufer angebort werden.
Und die 10% Gewinnmarge waren schon so gemeint wie gesagt. 10% Gewinnmarge. Ich habe eigentlich keine Zeit fuer solche Spielchen und wuerde mir die Zeit nur des Spasses an der Sache wegen nehmen. Da das alles aber mit erheblichem Zeitaufwand verbunden ist, und ich bei 50,000 Unzen eine halbe Million EUR vorfinanzieren soll, moechte ich sichere 10% Rendite auf mein investment als absolutes Minimum haben. D.h. Transportkosten, Versicherung, Zoll, etc. gehen natuerlich zu Lasten des Kaeufern.
Wenn wir ernsthaftes Interesse fuer 50,000 Unzen zusammenbekommen, werde ich mich an die Detailplanung machen.
Gruss.
Da die Nachfrage im Forum nie zusammenkam, habe ich das Thema damals wieder verworfen. Heute habe ich keine Zeit mehr fuer solche Dinge.
Gruss.