Ich verstehe die Drei-Speichen-Regel als Konzept, um Vermögenswerte über Generationen (!) zu bewahren und zu mehren.
Sowas wie "Rentenansprüche" haben in diesem Konzept also nichts verloren, zumal das eh nur eine neumodische Erscheinung des Wohlfahrtsstaats ist, die langfristig nicht haltbar ist. Ich habe ebenfalls Rentenansprüche, habe sie aber gedanklich abgeschrieben.
Ebenso wenig hat dort Fiat-Money etwas verloren, weil das ebenfalls nichts ist, was irgendwie auch nur mittelfristig Bestand hat. Kurzfristige Finanzpolster in Fiat sind sinnvoll, sind aber aus dem Konzept auszuklammern.
Ebenfalls auszuklammern ist meiner Meinung nach jede Art von Konsum. Zu den Konsumausgaben gehört z.B. auch die selbstgenutzte Immobilie. Auch wenn man sich es gerne einredet, das ist keine Investition.
Bleibt übrig:
1. "Land"
Damit ist auch heute noch Immobilieneingetum gemeint, was aber in moderner Form auch als Aktienbeiligung möglich ist. Im weiteren Sinn kann sehe ich hier auch Aktienbeteiligungen im Allgemeinen.
2. "Handelswaren"
Damals gab es noch keine Unternehmensbeteiligungen, daher waren Handelswaren wohl eher eine Art Notbehelf. Moderne Variante davon sind auch hier eindeutig Aktien.
3. "bar zu Hand"
Damit war historisch immer Gold und Silber gemeint. Heute mit Schwerpunkte auf Gold, nachdem Silber seinen monetären Charakter weitgehend verloren hat.
Details sind in diesem Konzept nicht beachtet. Es versteht sich von selbst, dass bei Aktien und Immos Länderrisiken beachtet werden müssen.