Es ist schon etwas gespenstisch, weil gerade fast alles gleichzeitig gut läuft. Gold, Silber, Kupfer, PGM, Uran, Lithium, einfach alles. ![]()
Silberaktien allerdings noch mit recht geringem Hebel.
19. Februar 2026, 16:23
Es ist schon etwas gespenstisch, weil gerade fast alles gleichzeitig gut läuft. Gold, Silber, Kupfer, PGM, Uran, Lithium, einfach alles. ![]()
Silberaktien allerdings noch mit recht geringem Hebel.
bei dieser Gelegenheit Warnung vor Tradegate. Die haben gestern Abend aufgehört, PAn American Silver zu handeln. Es ist nun also für mich ein Lagerstellenwechsel erforderlich, der nicht nur 25€ kostet, sondern auch 2-3 Wochen dauern wird. In dieser Zeit kann ich die Aktien nicht handeln.
Normal solltest du an jedem anderen deutschen Börsenplatz handeln können. Es wäre mir neu, wenn es da unterschiedliche Lagerstellen innerhalb von Deutschland gäbe.
Ohne Deine Interpretation jetzt detailliert diskutieren zu wollen: das Rentenkonzept ist in einer arbeitsteiligen Industrie-/Digitalgesellschaft unverzichtbar. Hat ja keiner mehr Land , Ställe und Hühner….ohne ’Wohlfahrt‘ (staatlich Fürsorge) herrscht hier Mord und Totschlag.
Dann sollte man sich darauf einstellen, dass in Europa in absehbarer Zeit Mord und Totschlag herrschen könnte.
Ich verstehe die Drei-Speichen-Regel als Konzept, um Vermögenswerte über Generationen (!) zu bewahren und zu mehren.
Sowas wie "Rentenansprüche" haben in diesem Konzept also nichts verloren, zumal das eh nur eine neumodische Erscheinung des Wohlfahrtsstaats ist, die langfristig nicht haltbar ist. Ich habe ebenfalls Rentenansprüche, habe sie aber gedanklich abgeschrieben.
Ebenso wenig hat dort Fiat-Money etwas verloren, weil das ebenfalls nichts ist, was irgendwie auch nur mittelfristig Bestand hat. Kurzfristige Finanzpolster in Fiat sind sinnvoll, sind aber aus dem Konzept auszuklammern.
Ebenfalls auszuklammern ist meiner Meinung nach jede Art von Konsum. Zu den Konsumausgaben gehört z.B. auch die selbstgenutzte Immobilie. Auch wenn man sich es gerne einredet, das ist keine Investition.
Bleibt übrig:
1. "Land"
Damit ist auch heute noch Immobilieneingetum gemeint, was aber in moderner Form auch als Aktienbeiligung möglich ist. Im weiteren Sinn kann sehe ich hier auch Aktienbeteiligungen im Allgemeinen.
2. "Handelswaren"
Damals gab es noch keine Unternehmensbeteiligungen, daher waren Handelswaren wohl eher eine Art Notbehelf. Moderne Variante davon sind auch hier eindeutig Aktien.
3. "bar zu Hand"
Damit war historisch immer Gold und Silber gemeint. Heute mit Schwerpunkte auf Gold, nachdem Silber seinen monetären Charakter weitgehend verloren hat.
Details sind in diesem Konzept nicht beachtet. Es versteht sich von selbst, dass bei Aktien und Immos Länderrisiken beachtet werden müssen.
Weiß jemand ob das trotzdem wie bei Angelfreund nur über besagten Nominee läuft?
Da bei dir die Namensoffenlegung anscheinend geklappt hat, wurdest du namentlich ins Aktienregister bei der AIX eingetragen. D.h. du hast kein Geschiss mehr mit irgendeinem Nominee oder einer anderen Drittbank.
Jetzt geht es nur noch darum, dass du deine Aktionärsrechte in Form einer der drei genannten Optionen wahrnimmst.
Rußland und China werden ihren Weg gehen, aber aus unserer Sicht hinter Zoll- und Sanktionsschranken verschwinden. Es mag sein, daß ein Barrel öl in China umgerechnet $100 kosten wird, während er in den USA bei $20 steht, weil sanktionsbedingt keine Arbitrage
Danke für deine Ausführungen.
Bei einigen Rohstoffen, die weitgehend von den BRICS kontrolliert werden, könnte es auch umgekehrt aussehen.
Dann haben wir die weitaus höheren Preise, wenn davon nichts mehr importiert werden kann. Damit besteht zumindest die Chance, dass der Wert von westlichen Rohstoffvorkommen erheblich steigt.
Das wäre zumindest eine Wette, auf die man als westlicher Investor eingehen könnte.
Investments in die BRICS-Länder würde ich auch bevorzugen, sind aber für uns mit sovielen Risiken verbunden, dass es nicht sinnvoll ist. Siehe die defacto Enteignung von russischen Aktien durch die westliche (!) Sanktionspolitik.
Will man höchste Sicherheit, dann landet man immer wieder bei physischem Gold.
Sorry für OT. Die Diskussion sollte woanders geführt werden.
Rußland und China werden ihren Weg gehen, aber aus unserer Sicht hinter Zoll- und Sanktionsschranken verschwinden. Es mag sein, daß ein Barrel öl in China umgerechnet $100 kosten wird, während er in den USA bei $20 steht, weil sanktionsbedingt keine Arbitrage
Danke für deine Ausführungen.
Bei einigen Rohstoffen, die weitgehend von den BRICS kontrolliert werden, könnte es auch umgekehrt aussehen.
Dann haben wir die weitaus höheren Preise, wenn davon nichts mehr importiert werden kann. Damit besteht zumindest die Chance, dass der Wert von westlichen Rohstoffvorkommen erheblich steigt.
Das wäre zumindest eine Wette, auf die man als westlicher Investor eingehen könnte.
Investments in die BRICS-Länder würde ich auch bevorzugen, sind aber für uns mit sovielen Risiken verbunden, dass es nicht sinnvoll ist. Siehe die defacto Enteignung von russischen Aktien durch die westliche (!) Sanktionspolitik.
Will man höchste Sicherheit, dann landet man immer wieder bei physischem Gold.
Sorry für OT. Die Diskussion sollte woanders geführt werden.
Es ist daher nicht das Dümmste, aus der GKV in die PKV zu wechseln - zumindest dann, wenn man über längere Zeit erfolgreich selbständig ist und auch hier beim Einkommen über der Bemessungsgrenze liegt. Man muss aber genau wissen was man tut und auch Ersparnisse in jungen Jahren entsprechend für das alter thesaurieren und darf diese nicht verballern.
Genau da haben wir das Hauptproblem. Viele Leute können nicht mit Geld umgehen. Dieser Heinz Hoening offensichtlich auch nicht. Das merkt man schon daran, dass seine Frau sich seit Jahren um seine Finanzen kümmert und nicht er selbst. Die war im Gegensatz zu ihm zumindest bemüht, eine Lösung zu finden, auch wenn sie sich genauso wenig auskennt.
Der hat sich schon selber in die Scheiße geritten. Daran ist niemand anderes außer ihm selbst schuld.
Die Q1/2024-Zahlen von Centerra sind raus:
AISC: 1109 USD
FCF: 81,2 Mio. USD
Nettogewinn: 66,4 Mio. USD (adjusted: 31,3 Mio. USD)
EPS: 0,31 USD (adjusted: 0,15 USD)
Net Cash: 647,6 Mio. USD
Letzter Kurs: 8,88 CAD / 6,50 USD
MC: 1.398 Mio. USD
EV: 750 Mio. USD
Auf das Jahr hochgerechnete Kennzahlen:
KGV: 11,2 (niedrigerer adjustet Gewinn betrachtet)
EV/FCF: 2,30
Nach KGV-Betrachtung ist Centerra günstig, nach EV/FCF-Betrachtung sehr güstig - noch immer! Ich schaue gerne auch auf das EV/FCF, weil das finanzstarke Unternehmen besser darstellt.
Ein Punkt, der gerade im Minensektor meiner Meinung nach vorteilhaft ist, um nicht zu ungünstigen Finanzierungsformen gezwungen zu sein. Die durchschnittlichen AISC von 1109 USD können sich, obwohl sie etwas gestiegen sind, im heutigen Umfeld ebenfalls sehen lassen. Produktion und Kosten sind "in line" mit der Guidance.
Wie soll man ein solches Riesenprojekt finanzieren UND selbständig bleiben?
Garnicht. Ein Verkauf oder ein JV wäre früher oder später ohnehin notwendig gewesen, aber meiner Meinung nach war dieser Schritt viel zu früh. In 5 Jahren hätte man vermutlich ein deutlich besseres Ergebnis für die Aktionäre heraushandeln können.
"Under the terms of the EIA, Freeport has been granted a two-stage option to acquire up to an 80% ownership interest in the Cesar Project by funding cumulative expenditures of C$50 million and making cash payments to Max of C$1.55 million."
Die verschenken 80 % von diesem Weltklasse-Vorkommen an FCX. ![]()
Übrigens, die DKB hat mich wegen Polymetal nochmal angeschrieben.
Damit erklärt sich auch, warum mein "Bestand" noch im alten Depot angezeigt wurde. Aber das Thema wird nun bald abschließend erledigt durch "Ausbuchung".
ZitatAlles anzeigenSehr geehrter Wurschtler,
mit Belegnummer **** bzw. **** informierten wir Sie darüber, dass der Unternehmenssitz der POLYMETAL INTERNATIONAL PLC von Jersey in das Astana International Financial Centre (AIFC) in Kasachstan verlegt und im Zuge dessen die Börsennotierung der Aktien der POLYMETAL INTERNATIONAL PLC an der London Stock Exchange zum 17.07.2023 eingestellt wurde.
Im Vorfeld zu der Sitzverlegung in das AIFC und der Einstellung der Börsennotierung in London war aufgrund geltender Sanktionsvorschriften (Russland-Sanktionen) weder eine Verlagerung der Aktien der POLYMETAL INTERNATIONAL PLC auf eine andere Lagerstelle noch die Abwicklung von Wertpapiergeschäften mit diesen Aktien möglich. Zugleich hatte uns unsere ausländische Lagerstelle darüber informiert, dass ihr nach Abschluss der Verlegung der Gesellschaft nach Kasachstan eine Verwahrung der Aktien gänzlich nicht mehr möglich sei.
Ihre Weisung zum Erhalt der physischen Aktien haben wir erhalten und an unsere ausländische Lagerstelle weitergeleitet.
Unsere Lagerstelle hat uns jedoch keine physischen Aktien ausgeliefert. Nunmehr wurden wir von unserer Lagerstelle darüber informiert, dass für die Aktionärsstellung/rechtliche Inhaberschaft an POLYMETAL INTERNATIONAL PLC infolge der Sitzverlegung nach Kasachstan ausschließlich die Eintragung in das dortige Aktionärsregister des neuen (Aktionärs-)Registerführers, der AIX (Astana International Exchange), maßgeblich sei. Deswegen würden keine physischen Aktien ausgeliefert.
Weiterhin wurden wir darüber in Kenntnis gesetzt, dass stattdessen eine Übertragung Ihrer Bestände direkt an den neuen (Aktionärs-)Registerführer in Kasachstan, die AIX erfolgt ist und Sie namentlich als Aktionär in ihr Register eingetragen wurden. Durch die Eintragung in das Aktionärsregister der AIX wird seit der Sitzverlegung die Aktionärsstellung/rechtliche Inhaberschaft Ihrer Bestände im Markt reflektiert.
Um die Rechte aus Ihrer Aktionärsstellung ausüben und Bestände übertragen oder verkaufen zu können, müssen Sie sich nun direkt an die AIX wenden und diese zusätlichen persönlichen Angaben übermitteln, um eine Erweiterung und Freischaltung der bereits erfolgten Registrierung vornehmen zu lassen. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte einem von POLYMETAL INTERNATIONAL PLC veröffentlichten Leitfaden der AIX auf Seite 1, abrufbar unter
nachfolgendem Link:
https://www.polymetalinternati…post-re-domiciliation.pdf
Bitte beachten Sie, dass wir Sie im Rahmen des Registrierungsprozesses bei der AIX nicht weiter unterstützen können, da Ihre Bestände sich nicht mehr in der Verwahrung unseres Hauses befinden und wir zu der AIX keinen Kontakt haben. Die in unserem System erfasste Buchung Ihres Bestandes an Aktien der POLYMETAL INTERNATIONAL PLC ist aufgrund der Verlagerung des Bestandes zur AIX obsolet. Eine Ausbuchung dieses Bestandes erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Ihre von uns auftragsgemäß weitergegebene Weisung zur Auslieferung physischer Aktien ist ebenfalls obsolet, da Ihre Aktionärsstellung/rechtliche Inhaberschaft ausschließlich über die Registrierung ber der AIX reflektiert wird.
Die dieser Mitteilung zugrundeliegenden Informationen wurden uns von unserem betreffenden ausländischen Verwahrer übermittelt oder vom Emittenten POLYMETAL INTERNATIONAL PLC veröffentlicht. Wir können keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen übernehmen.
Ihre Fragen beantworten wir gern.
Mit freundlichen Grüßen
Deutsche Kreditbank AG
so jetzt hänge ich bei den "Personal Data" fest... der Eintrag Date of Birth ist bereits ausgefüllt und kann nicht überschrieben werden... hier steht aber 01/01/2851* ??? die App lässt mich nicht weiter...
Wende dich dafür am besten an den Tabys-Support. Die können gutes Englisch und sind sehr hilfsbereit: tabys@tabysapp.kz
Ich gehe davon aus, dass es bereits fuer das 1. HJ eine Dividende geben koennte. Per 30.9. laeuft die Frist zum Umtausch der an der MOEX gekauften Aktien ab. Wenn alles gut geht, sollten wir am 11. Juni 2024 mehr erfahren.
Ich frage mich, ob eine Dividendenzahlung schon sinnvoll ist angesichts der hohen geplanten Investitionen für die neue POX-Anlage.
Möglich wäre es bestimmt. Ich denke das hängt stark vom neuen Großaktionär aus dem Oman ab. Den kann man noch nicht so gut einschätzen.
Von daher meine Einschätzung: Das war es.Tietto ist wahrscheinlich verloren.
Jetzt ist es offiziell: Zhaojin hat, Stand heute, eine kontrollierende Mehrheit von 75,86 % erreicht. Damit können die restlichen Aktionäre zwangsweise rausgekauft werden. Mehr als 0,68 AUD wird es daher nicht mehr geben. Ich habe deswegen mittlerweile doch verkauft, nachdem der Kampf verloren ist.
Schade, wieder ein gutes Unternehmen, das vom Markt verschwindet. Die Aktie hat dennoch einen guten Kursgewinn gebracht, von daher braucht man auch nicht unzufrieden sein. ![]()
habe jetzt den Tabys Access Code erhalten und wollte die Registrierung durchführen... jetzt wollen die von mir meine Kreditkartendaten mit Geheimnummer (Rückseite) und Foto... hattet ihr dabei kein schlechtes Gefühl? Geht da auch was anderes statt Kreditkarte? Welche habt ihr da genommen (classic oder debit, welche Gesellschaft, habe versch.)?
DANKE schon mal vorab
Die "Geheimnummer" kannst du abdecken, die brauchen sie nicht.
Es funktioniert auch eine VISA Debit. Ich habe eine solche von der DKB hinterlegt.
Die Kredit- oder Debitkarte wird für die Auszahlung von zukünftigen Dividenden benötigt.
So eröffnen Sie ein Bankkonto in Brasilien - Weise, früher TransferWise | ICIB Information
ZitatKann ich als Gebietsfremder ein Konto eröffnen?
Theoretisch können Gebietsfremde ein Bankkonto in Brasilien eröffnen, aber in der Praxis ist keine der großen Banken daran interessiert. Besucher Brasiliens können in der Regel kein Bankkonto eröffnen, ohne ein Aufenthaltsvisum (dauerhaft oder vorübergehend) mit einer Dauer von über 12 Monaten zu erhalten. Dies bedeutet, dass es keine Option für den unregelmäßigen Besucher oder diejenigen ist, die nur eine kurze Reise mit einem lokalen Konto finanzieren möchten.
Brasilien sieht nicht gut aus. Als Gebietsfremder ist es dort kaum möglich, ein Konto zu eröffnen.
Wenn jemand Erfahrung mit nicht-westlichen Banken hat, die eine Konto- und Depoteröffnung für Gebietsfremde anbieten, dann bitte melden. ![]()
Wegen Länder-ETFs:
(insb. im Blick auf den MSCI CN!)
Wie ist das mit Russland-ETFs die letzten 2 1/4 Jahre gelaufen?
Auch nicht viel besser als mit russischen Aktien in einem westlichen Depot.
Die einzige Form von russischen Aktien, die nicht geraubt wurde, waren diejenigen, auf die die westlichen Jurisdiktionen keinen Zugriff hatten! Im Wesentlichen blieb einem da nur ein russisches Depot übrig.
Deswegen halte ich es auch für so wichtig, die Aktien eines Landes in einem Depot diesen Landes zu halten. Alles andere ist an verschiedenen Stellen angreifbar.
Solange man von einer halbwegs "heilen Welt" ausgeht, sind ETFs schon in Ordnung.
Ich würde nur darauf achten, keine ausländischen Indizes für einen Länderindex zu verwenden, weil dieser jederzeit eingestellt werden kann. So war z.B. die Begründung für die Liquidierung des HSBC MSCI Russia ETF, dass MSCI den Index eingestellt hat.
D.h. immer nur einen inländischen Index für ETFs nehmen und nicht den Dreck von MSCI, der willkürlich eingestellt werden kann.
Für China wäre das z.B. der CSI 300, für den es sogar einen einzelnen ETF gibt.
Wandor: Achtung, ich sehe bei dir auch synthetische Swap-ETFs. Diese enthalten nicht die Aktien des Index, sondern eben nur irgendwelche Swaps. Vorteil, du sparst dir ca. 0,1 % an Gebühren. Nachteil: In einer Finanzkrise droht ein erheblicher Verlust, wenn der Kontraktpartner des Swaps pleitegeht.
Der angeblich so sichere und nebenwirkungsfreie "Impfstoff" wird in der EU nicht mehr zugelassen.
Er wurde auf auf Antrag des Patentinhabers zurückgezogen.
Astrazeneca hatte einen Vectorimpfstoff.
Warum ziehen nur die sich zurück? Wollen die den Weg frei für die mRNA-Brühe machen? ![]()
Alles anzeigenEvtl. eine sinnvolle Option, wenn man Südamerika in Betracht zieht:
Santander Select international:
Rund 200 exklusive Select Filialen
Ca. 1.100 Filialen mit separatem Select Beratungsbereich
(die Filialsuche liefert in D übrigens nur 5 Treffer mit "Select"-Service, bei insgesamt über 100 Filialen - also könnte das ein Indikator sein, daß die Santander außer in ihrem Heimatland Spanien auch in Argentinien, Brasilien, Chile, ..., Mexico, ..., ..., Puerto Rico, ..., Uruguay generell flächendeckend Retailbanking anbietet?)
Ich antworte auch mal zu dem Thema in diesem Thread.
Betrifft ja mit Brasilien auch die BRICS. ![]()
Grundsätzlich kann ich deinen Gedankengang und Wunsch zur örtlichen Diversifikation nachvollziehen. Die gleichen Gedanken hatte ich auch schon.
Ich bin selber bei der DKB und bin mit deren Angebot an Auslandsbörsen "halbwegs" zufrieden. Zumindest für eine relativ günstige Direktbank ist es vielleicht das beste Angebot.
Auch der Quellensteuerservice der DKB ist hervorragend.
Für diverse Länder lässt sich auch eine Quellensteuervorabbefreiung einrichten, sodass nicht mehr als 15 % Quellensteuer abgezogen wird. Diese werden voll mit der dt. Abgeltungssteuer verrechnet und somit besteht kein Steuernachteil mehr. (sogar ein winziger Steuervorteil, weil der Soli nur auf die 10 % Abgeltungssteuer berechnet wird)
Ich habe z.B. Quellensteuervorabbefreiungen für Kanada (ganz wichtig
), aber auch für Südafrika. Ob sowas verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Land ab.
Besonders einfach ist es in Ländern, die 15 % oder weniger Quellensteuer haben. Darunter fällt z.B. Japan (15 %), Brasilien (0 %), Niederlande (15 %), Großbritannien (0 %) oder Mexiko (10 %).
Hier hat man keine Quellensteuerbürokratie.
Das sind aber alles erstmal nur Gedankengänge aus einer "heilen Welt".
Solange der Westen sich nicht komplett vom Rest der Welt abspaltet, sollte man mit diesem Modell gut fahren, um international diversifizieren zu können.
Was aber, wenn die Horrorszenarionen von Enteignungen oder Defacto-Enteignungen (siehe Russland-Sanktionen) wahr werden?
Dann kommt es auf feine Details an, die in normalen Zeiten keine Rolle spielen, wie z.B. die Verwahrart! Und da sieht es richtig übel aus. Da sind wir im "Käfig" von Clearstream & Co. gefangen, zu denen es keine wirkliche Alternative gibt.
Üblich ist in Deutschland bei heimischen und großen ausländischen Wertpapieren die Girosammelverwahrung. Man hat also eine Art Gemeinschaftseigentum wie bei einer Eigentumswohnung, was entsprechende Probleme mit sich bringen kann.
Man kann auch eine Eigenverwahrung auf eigenem Namen haben, aber die ist extrem teuer.
Die ING hat hierzu Konditionen veröffentlicht:
Direkt-Depot: Konditionen & Leistungen – ING
| Die Depotverwahrung und -verwaltung ist bei uns kostenlos (Sammeldepot). Ausnahme: Sie können bei der ING ausdrücklich beantragen, dass wir ein gesondertes Depot für Ihre Wertpapierbestände bei der deutschen Wertpapiersammelbank (Clearstream Banking AG) einrichten. In diesem Fall (Einzelkunden-Kontentrennung) werden Ihre Wertpapiere getrennt von den Beständen anderer Kunden dort verwahrt. Das ist mit Kosten für Sie verbunden |
|
36k € im Jahr übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten deutlich.
Was hat man als arme Sau also für Alternativen?
Meiner Meinung nach nur Namensaktien, die auch auf den eigenen Namen registriert werden! Dann steht man im Aktienregister, was im Zweifel über allem anderen liegt.
Das Problem hierbei: Ins Namenregister wird man nur bei inländischen Wertpapieren eingetragen! Bei ausländischen Wertpapieren ist die Verwahrart "Wertpapierrechnung" üblich, was bedeutet, dass man nur mittelbares Eigentum hat. Unmittelbarer Eigentümer ist ein Kooperationspartner der Verwahrstelle (i.d.R. eine Bank), gegenüber diesem man nur einen schuldrechtlichen Auslieferungsanspruch hat.
Das ist die Sollbruchstelle für eine eventuelle Enteignung.
Die einzige mir bekannte Lösung ist es, ein Depot bei einer Bank aus dem jeweiligen Land zu haben. Vielleicht fallen dir noch andere Ideen ein. Möglicherweise gibt es Banken, die sowas auch für Auslandsbörsen anbieten, aber ich befürchte, dass wir da wieder abartig hohen Gebühren wie bei der Einzelverwahrung der ING haben.
Durch Polymetal musste ich mich ja bei Tabys aus Kasachstan registrieren.
In diesem Zusammenhang habe ich auch schon überlegt, ein vollwertiges Depot bei einer kasachischen Bank zu eröffnen. Dann hätte man direkten Zugriff auf kasachische Wertpapiere inkl. persönlicher Aktienregistereintragung (ist in Kasachstan verpflichtend) und die Konditionen sind auch in Ordnung.
Sowas hätte ich gerne auch für andere Länder, allerdings fehlen mir da die Erfahrungen. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee für ein vergleichbares Angebot.