Beiträge von Wurschtler


    Ich antworte auch mal zu dem Thema in diesem Thread.

    Betrifft ja mit Brasilien auch die BRICS. ;)


    Grundsätzlich kann ich deinen Gedankengang und Wunsch zur örtlichen Diversifikation nachvollziehen. Die gleichen Gedanken hatte ich auch schon.

    Ich bin selber bei der DKB und bin mit deren Angebot an Auslandsbörsen "halbwegs" zufrieden. Zumindest für eine relativ günstige Direktbank ist es vielleicht das beste Angebot.

    Auch der Quellensteuerservice der DKB ist hervorragend.

    Für diverse Länder lässt sich auch eine Quellensteuervorabbefreiung einrichten, sodass nicht mehr als 15 % Quellensteuer abgezogen wird. Diese werden voll mit der dt. Abgeltungssteuer verrechnet und somit besteht kein Steuernachteil mehr. (sogar ein winziger Steuervorteil, weil der Soli nur auf die 10 % Abgeltungssteuer berechnet wird)

    Ich habe z.B. Quellensteuervorabbefreiungen für Kanada (ganz wichtig ;) ), aber auch für Südafrika. Ob sowas verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Land ab.

    Besonders einfach ist es in Ländern, die 15 % oder weniger Quellensteuer haben. Darunter fällt z.B. Japan (15 %), Brasilien (0 %), Niederlande (15 %), Großbritannien (0 %) oder Mexiko (10 %).

    Hier hat man keine Quellensteuerbürokratie.


    Das sind aber alles erstmal nur Gedankengänge aus einer "heilen Welt".

    Solange der Westen sich nicht komplett vom Rest der Welt abspaltet, sollte man mit diesem Modell gut fahren, um international diversifizieren zu können.


    Was aber, wenn die Horrorszenarionen von Enteignungen oder Defacto-Enteignungen (siehe Russland-Sanktionen) wahr werden?

    Dann kommt es auf feine Details an, die in normalen Zeiten keine Rolle spielen, wie z.B. die Verwahrart! Und da sieht es richtig übel aus. Da sind wir im "Käfig" von Clearstream & Co. gefangen, zu denen es keine wirkliche Alternative gibt.

    Üblich ist in Deutschland bei heimischen und großen ausländischen Wertpapieren die Girosammelverwahrung. Man hat also eine Art Gemeinschaftseigentum wie bei einer Eigentumswohnung, was entsprechende Probleme mit sich bringen kann.

    Man kann auch eine Eigenverwahrung auf eigenem Namen haben, aber die ist extrem teuer.

    Die ING hat hierzu Konditionen veröffentlicht:

    Direkt-Depot: Konditionen & Leistungen – ING

    Die Depotverwahrung und -verwaltung ist bei uns kostenlos (Sammeldepot).
    Ausnahme: Sie können bei der ING ausdrücklich beantragen, dass wir ein gesondertes Depot für Ihre Wertpapierbestände bei der deutschen Wertpapiersammelbank (Clearstream Banking AG) einrichten. In diesem Fall (Einzelkunden-Kontentrennung) werden Ihre Wertpapiere getrennt von den Beständen anderer Kunden dort verwahrt. Das ist mit Kosten für Sie verbunden
    • 35.395 Euro pro Jahr für Kontoführung, getrennte Verwahrung und manuelle Zusatzaufwände
    • 29.750 Euro einmalig für die Anbindungsgebühr


    36k € im Jahr übersteigt meine finanziellen Möglichkeiten deutlich.


    Was hat man als arme Sau also für Alternativen?

    Meiner Meinung nach nur Namensaktien, die auch auf den eigenen Namen registriert werden! Dann steht man im Aktienregister, was im Zweifel über allem anderen liegt.

    Das Problem hierbei: Ins Namenregister wird man nur bei inländischen Wertpapieren eingetragen! Bei ausländischen Wertpapieren ist die Verwahrart "Wertpapierrechnung" üblich, was bedeutet, dass man nur mittelbares Eigentum hat. Unmittelbarer Eigentümer ist ein Kooperationspartner der Verwahrstelle (i.d.R. eine Bank), gegenüber diesem man nur einen schuldrechtlichen Auslieferungsanspruch hat.

    Das ist die Sollbruchstelle für eine eventuelle Enteignung.


    Die einzige mir bekannte Lösung ist es, ein Depot bei einer Bank aus dem jeweiligen Land zu haben. Vielleicht fallen dir noch andere Ideen ein. Möglicherweise gibt es Banken, die sowas auch für Auslandsbörsen anbieten, aber ich befürchte, dass wir da wieder abartig hohen Gebühren wie bei der Einzelverwahrung der ING haben.


    Durch Polymetal musste ich mich ja bei Tabys aus Kasachstan registrieren.

    In diesem Zusammenhang habe ich auch schon überlegt, ein vollwertiges Depot bei einer kasachischen Bank zu eröffnen. Dann hätte man direkten Zugriff auf kasachische Wertpapiere inkl. persönlicher Aktienregistereintragung (ist in Kasachstan verpflichtend) und die Konditionen sind auch in Ordnung.


    Sowas hätte ich gerne auch für andere Länder, allerdings fehlen mir da die Erfahrungen. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee für ein vergleichbares Angebot.

    Alleine schon wegen des (meines Kenntnisstandes nach) vermutlich angreifbaren Eigentumstatus bei Sammelurkunden und den sich daraus ergebenden, zwischengeschalteten Verwahrstellen, die rechtlich "Besitzer" sind, was unter den dafür notwendigen Voraussetzungen bei der Verwahrstelle rechtlich den schuldrechtlichen Zugriff Dritter (=Pfändung des Eigentums Dritter, also der Anleger) erlaubt.

    Eine persönliche Eintragung ins Aktienregister wäre vielleicht noch ein Ausweg für mehr Sicherheit.

    Dafür muss man allerdings Namensaktien kaufen und ein Depot im jeweiligen Land haben.

    Mit einem deutschen Depot wird man i.d.R. nur bei deutschen Aktien ins Aktienregister eingetragen. Bei ausländischen Namensaktien wird auch hier nur die Verwahrer eingetragen. Dadurch sind die meisten auf deutsche Namensaktien beschränkt.

    Durch meine Ex hatte ich mal Einblick in die VW-Bubble des Dreiecks Hannover-Wolfsburg-Braunschweig.
    Glaubt mir, denen reichen 400 k nicht lange (zumal man damit zum Sparkassen-Anlageberater rennt) und 17.000 sind zwei Familienurlaube.
    Schlimm wird für viele auch sein das man irgendwann ein Auto fahren muss, das älter als 2 Jahre ist.

    Das zeigt auch, wieviel Dekadenz im Land noch herrscht.

    400k € haben diese Leute in wenigen Jahren verprasst und dann stehen sie weitgehend leer da, weil der Job dann ja weg ist. Die Konfrontation mit der Realität in ein paar Jahren wird für viele hart werden.


    Bei einem sehr sparsamen Lebensstil könnte ein Erwachsener sogar dauerhaft nur von den Erträgen dieser 400k € leben. Bei 3 % Rendite wären das immerhin 1000 € im Monat. Für Konsumschafe unvorstellbar.

    Wie sieht da konkret der Steuervorteil aus? Wird das im Video erläutert?


    Nachteil an diesem ETF ist auf den ersten Blick, dass er nur synthetisch replizierend ist.

    Man wird also nicht mal mittelbar Eigentümer der Originalaktien, sondern nur von Zertifikaten, die sich in einem Lehman-Moment sehr schnell in Luft auflösen können.


    Für die langfristige Anlage würde sowas daher nicht nehmen, auch wenn die Ausschüttungsrendite wirklich sehr gut ist.

    Solange die Futtertröge noch so voll sind, dass fette Abfindungen gezahlt werden können, sollte man das dringend nutzen! Hätte ich die Möglichkeit, ich würde mich als Erster freiwillig melden. ^^


    In ein paar Jahren kann das anders aussehen. Da kann es auch Massenentlassungen mit einem Arschtritt anstatt einer Abfindung geben.

    Habe gestern ein Paket zurückbekommen, weil das Porto nicht stimmte, 5cm zuviel Kantenlänge …

    Ist vom Zusteller umgedreht worden - denen wünsche ich, dass sie ihre Arbeitsplätze an fleissige Osteuropäer verlieren …

    Ganz ehrlich, wenn der Fehler bei dir lag, dann sollte niemand anderes dafür büßen müssen.



    Daß gepostete Inhalte in öffentlichen Foren keinem Copyright © unterliegen, sollte eigentlich klar sein. Ja, und in den AGB steht bestimmt auch, daß Inhalte weiterverwendet werden können, dürfen, in manchen Punkten meine ich sogar sollten!

    Jeder Text, der von irgendjemandem irgendwo veröffentlicht wird, unterliegt dem Urheberrecht.

    Der Urheber ist der Autor selbst und verfügt damit über das geistige Eigentum seines Beitrags. Das bleibt auch bei ihm und kann nicht weggenommen werden.

    Allerdings sichert sich die Plattform, wo der Beitrag veröffentlicht wird, ein unbefristetes Nutzungsrecht. Dem hat der Autor mit der Registrierung explizit zugestimmt.

    Das ist ein völlig normaler Vorgang, der überall woanders ebenfalls üblich ist.

    Das heißt nicht, dass ich das so toll finde, aber so sind nunmal die Tatsachen.

    Na ich bin da eher bei passiv und soviel nicht gelesen.


    Aber wie dem sei, nach wie vor, wenn wir irgendwie interessant sind, stehen wir schon auf der schwarzen Liste oder wo auch immer. Und wenn das alles einen Dienst interessiert, gibt es genug Software, jeden Abend die neuen Beiträge zu speichern und an die alten anzuhängen. Das geht nach meiner Überzeugung vollkommen automatisiert. Heißt also auch, wie bei der Konversation, es ist nicht weg.

    Die bisherige "Löschung" war ohnehin nur eine Illusion. Foren arbeiten mit Versionierung. Eine "Löschung" ist nur eine Version eines bestehenden Beitrags. Die alte Version ist dabei wiederherstellbar.


    Wenn irgendein Dienst irgendwelche Informationen haben will, dann hat er die früher auch schon bekommen. Foren sind ohnehin öffentlich. Das sollte man sowieso immer bedenken.


    Wer privat kommunizieren will, der muss verschlüsseln. Dafür sind Foren aus Prinzip nicht geeignet.

    Naja, nachdem es in der Vergangenheit viele Urteile zu AGB Zustimmungen bei Banken gab, die sogar die Banken veranlasste, ihren Kunden die AGB zur Betsätigung nach Hause zu schicken, könnte sowas sogar bei Gericht pro User ausgehen, auch wenn es bisher anders war. Denn zum Beispiel ist diese Änderung der Möglichkeit der Löschung eine solche AGB Änderung. In Analogie zu den Banken wäre ich dann bei ...

    Der Satz mit den Übertragung von Nutzungsrechten steht dort schon ewig drin. Dem hat jeder hier bei der Registrierung aktiv zugestimmt. Die Ausübung dieser gewährten Nutzungsrechte beinhaltet implizit die Verhinderung von Löschungen.

    (1) Ich möchte in dem Zusammenhang mal anmerken,

    das ich (und alle anderen hier) nie meine Autorenrechte verkauft oder übertragen habe. :hae:


    Doch hast du, mit Zustimmung zu den AGB, die du anscheinend nicht gelesen hast.

    Der Betreiber hat ein dauerhaftes Nutzungsrecht an deinen Beiträgen.

    Es ist schon am sinnvollsten, wenn EQX selbst die Greenstone-Mine voll übernimmt. Nachdem sie ohnehin schon Betreiber der Mine sind, gehe ich davon aus, dass beim laufenden Ramp-Up kleine Probleme zu erwarten sind.

    Das Interesse an der Mine kannte sicher auch Orion als Verkäufer und hat einen hohen Preis rausgehandelt. Beim Kaufpreis von 1 Mrd. USD ist auch klar, dass das viel zuviel für Gold Road gewesen wäre.

    Anhand des Kaufpreises wird die gesamte Greestone-Mine mit 2,5 Mrd. USD bewertet.

    Das entspricht ungefähr der kompletten Pro-Forma-Marktkapitalisierung von Equinox!

    Also ist der Kaufpreis zu hoch oder Equinox zu günstig bewertet. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.


    Finanziert wird die Übernahme effektiv je zur Hälfte durch Kredit und durch neue Aktien.

    Der Ausgabepreis der neuen Aktien beträgt 5,30 USD, von daher ist zu erwarten, dass der Kurs auf dieses Niveau zurückgehen wird. (ca. -7 %)


    Greenstone wird in Zukunft den größten Ergebnisbeitrag für Equinox bringen und die Gesamtkosten deutlich nach unten drücken. Die Abhängigkeit von der problembehafteten Los-Filos-Mine in Mexiko wird damit erheblich reduziert und Equinox als Gesamtunternehmen gewinnt deutlich an Qualität.


    Mit der zu erwartenden Produktionssteigerung auf 1 Mio. Oz steigt EQX demnächst auch eine Liga auf, was eine Neubewertung zur Folge haben könnte.

    Base Resources ist ein primärer Produzent von seltenen Erden und hat bereits eine Mine in Produktion, die allerdings so gut wie ausgelutscht ist und noch Ende diesen Jahres geschlossen werden soll. Es geht also vor allem um das in Entwicklung befindliche Tolaria-Projekt, welches mit 38 Jahren sehr langlebig sein soll. Es befindet sich in Madagaskar und damit einer relativ stabilen Gegend von Afrika.

    Laut der DFS aus 2021 beträgt beträgt der NPV10 eine glatte Millarde USD bei einer Marktkapitalisierung von 177 Mio. USD.

    Wie der NPV heute aussieht, lässt sich bei dem sehr exotischen Rohstoffmix (Ilmenit, Zirkon, Rutil) nur schwer nachrechnen.


    Insgesamt passt es ganz gut zu EFR.

    Für die Übernahme von BSE wurde zwar ein hoher Aufschlag bezahlt, aber der Kurs war in letzter Zeit auch sehr schlecht. Von daher war es meiner Meinung nach ein fairer Preis. Die Bezahlung mit Aktien führt dennoch zu einer Verwässerung und damit zu einem Kursverlust.

    Ebenfalls dürfte es vielen nicht gefallen, dass der Urananteil des Unternehmens weiter verwässert wird.

    Nachdem ich EFR durchaus auch wegen der REE habe, sehe ich die Übernahme erstmal nicht so kritisch.


    Der Crux Investor bewertet die Übernahme ebenfalls positiv:

    Did Energy Fuels Just Buy 50 Years of Rare Earth Supply to Add to Their Uranium Processing Plant? - Article | Crux Investor
    Energy Fuels is building a leading uranium and rare earths business to supply critical materials needed for the clean energy transition, presenting a unique…
    www.cruxinvestor.com

    Über die Threads im Forum spart man sich die aufgezwungene Werbung von Youtube.

    Ich bezweifele, dass das Youtube auf Dauer gut tut minutenlange Werbung vor jedes Video zu spamen.

    Die Werbung auf Youtube lässt sich übrigens auch ganz einfach durch einen Adblocker (wie z.B. uBlock Origin) vollständig blockieren. Niemand muss Werbung sehen, wenn man nicht will. :)


    uBlock Origin - Free, open-source ad content blocker.
    uBlock Origin is not just an “ad blocker“, it's a wide-spectrum content blocker with CPU and memory efficiency as a primary feature. Developed by Raymond Hill.
    ublockorigin.com

    Also was mich interessieren würde:


    Wer wird denn nun mein "Änderungsknecht" werden?

    Melde deinen eigenen Beitrag mit deinem Anliegen und die Moderation muss sich dann darum kümmern.

    Diese Mehrarbeit für die Moderation ist die Konsquenz der Bearbeitungssperre.

    Zu der Bearbeitungssperre: Dazu sei gesagt, dass das in anderen Foren auch üblich ist. Es ist das Recht des Betreibers. Beitragsänderungen sind damit übrigens nicht unmöglich. Es ist noch über den umständlicheren Weg einer "Inhaltsmeldung" möglich, die Moderation zu bitten, den Beitrag entsprechend anzupassen oder zu löschen, was in bestimmten Fällen gerechtfertigt oder notwendig sein kann.


    Soviel zur Verteidigung dieser neuen Einstellung.


    Jetzt zur Kritik: Für die Börsen- und Minenthreads lasse ich mir die Bearbeitungssperre ja noch eingehen, aber aber in anderen Bereichen kann sie fatal sein.

    Insbesondere betrifft das z.B. die Kleinanzeigen, die damit nicht mehr datengeschützt durchgeführt werden können. Alle Kleinanzeigen werden dort sonst für alle Ewigkeiten konserviert und das kann nicht im Interesse der Teilnehmer oder des Betreibers sein. Auch kann es nicht im Interesse der Moderation sein, von Meldungen überschwemmt zu werden, um erledigte Kleinanzeigen zu löschen.


    Von daher meine Bitte an die Moderation, die Bearbeitungssperre feiner zu konfigurieren. Kleinanzeigen sollten komplett davon ausgenommen werden und für alle anderen Bereiche sollte zumindest eine Frist von mindestens einer Woche bestehen. Damit sollten 99 % aller Änderungswünsche abgedeckt sein und die Moderation muss sich nur noch um die restlichen 1 % kümmern. Löschorgien wären damit immer noch effektiv unterbunden.

    Kein Thema. Nur muss man sich in dieser Hinsicht auch auf die Partner verlassen können - und da fangen die Probleme an...

    Probleme kann man aber auch beim Vieraugengespräch mit dem Nachbarn oder sonst wem haben.

    Wenn der Gesprächspartner eine Wanze in der Hosentasche hat, dann kann auch hier jemand mithören. Viele Leute haben Sprachsteuerungen aktiv, d.h. da hört das Gerät permanent mit.


    nein, direkt kaufen - https://threema.ch - und die apk installieren.

    Oder alternativ über F-Droid.

    Signal und Threema sind nur sicher, wenn du auf deinem Handy ein Betriebssystem nutzt, das du selbst geschrieben hast. Sonst nicht. Es ist z.B. leicht möglich, die Daten abzugreifen, bevor die verschlüsselt werden. Das wird auch genutzt. Darüber hinaus existieren intelligentere Möglichkeiten. Fast jedes Handy ist ein offenes Scheunentor.

    Man muss nicht das OS selbst programmieren, aber man muss in allen kritischen Applilationen auf OpenSource setzen. Android ist ja zum Glück im Kern OpenSource. Die ganzen Spionageprogramme sind alle separat und ersetzbar.


    Wie die Spionage bei verschlüsselten Messengern funktioniert, wurde hier ja bereits dargelegt.

    Angriffspunkte sind Push-Nachrichten und die Tastatur.

    Bei Push-Nachrichten kann man den Inhalt verbergen. Bei der Tastatur muss man eben eine OpenSource-App installieren. Das ist ziemlich einfach und bei jedem Android-Smartphone möglich. Man hat damit dann eben keine Rechtschreibkorrektur und keine Wortvorschläge mehr. Wenn man nicht ausspioniert werden will, muss man eben auf gewisse Komfortmerkmale verzichten.


    Threema bezieht man am besten als OpenSource-Variante vom F-Droid-Store. Dort gibt es mit "Molly" auch eine gehärtete Version von Signal.

    Ich brauch keine nachträgliche Kriegsdienstverweigerung um diesem Idiotenland die Gefolgschaft zu verweigern. Bin jetzt schon gespannt was diese Penner dagegen tun wollen.


    Gruß


    Magellan

    Am Beispiel der Ukraine sieht man es doch ganz gut.

    Da wird irgendwann der Verteidigungsfall ausgerufen und allen Männern im wehrfähigen Alter die Ausreise verboten. (da werden die Grenzkontrollen dann plötzlich wieder funktionieren)

    Die Leute werden dann nach und nach eingezogen, ob sie wollen oder nicht. Zur Not wird man gewaltsam abgeholt und "überzeugt".

    Fahnenflucht wäre außerdem eine Straftat. Es wäre denkbar, dass man selbst im Ausland in Gefahr ist, falls dieses Amtshilfe zur Auslieferung leistet.

    In Deutschland wird das für Ukrainer übrigens nicht gemacht, weil das GG vor Auslieferung in ein Kriegsgebiet schützt. Mal schaun wielange noch.

    Weiß jemand, welche Länder ebenfalls nicht ausliefern würden? Dahin sollte man dann flüchten.


    Aber wieso keine so einfache zusätzliche Vorsorge machen, indem man nachträglich den Kriegsdienst verweigert? Das ist ein bisschen Bürokratie, die einen gewissen Schutz oder zumindest einen Zeitgewinn bringen sollte.


    Ich verstehe nicht, warum die Ablehnung dagegen so groß ist. (außer natürlich ihr seid bereits dauerhaft im Ausland oder garantiert wehrunfähig) Wo soll denn der Nachteil sein? Es kostet nichts außer ein bisschen Briefporto.