Beiträge von Wurschtler

    Dow:Gold 1:1 ist wahrscheinlich... Jedoch nicht über 1000$ - die sich hier viele erhoffen


    Prechter sagt Dow Jones 1000 Pt und sogar einen kurzen "Spike" runter auf 500 Pt voraus.
    Für Gold sagte etwa 680$ voraus.


    Ich denke eher wahrscheinlich sind Dow Jones 1000 Pt und Gold 600$


    Und wie begründest du diese Einschätzung?



    [In einer Deflation kann auch Gold nicht "performen" - jedoch im Vergleich zu anderen Assets schon, weil der Verlust viel geringer sein wird...


    Der Knackpunkt ist zudem: Ein Ratio 1:1 würde bedeuten, dass man aus Gold RAUS gehen müsste - in Aktien. Und das bei 600$


    Viel Spaß!


    Selbst in deinem ungünstigen Szenario von Dow 1000 und Gold 600 würde man aus heutiger Sicht trotzdem ein gutes Geschäft machen.
    NACH dem Crash werden die Aktien wieder zu guten Performern.
    Die hätte man dank der relativen Stärke von Gold gegenüber dem Dow extrem günstig bekommen.
    Nur mit Cash hätte man noch mehr Gewinn gemacht.



    PS: Ich halte grundsätzlich ALLES für möglich und einen deflationären Crash halte ich nicht mal für unwahrscheinlich.
    Aber auch da sehe ich kaum Alternativen zu Gold.
    Cash hat viele andere Nachteile:
    Ein deflationärer Crash macht sämtliche Anleihen und Bankguthaben unsicher, die einzige sichere Form von Cash wäre also physisches BARGELD.


    Auch ist fraglich, ob die Währung einen deflationären Crash überhaupt überlebt!
    Es könnte ziemlich schnell eine Währungsreform geben. Dann ist all das gehortete Bargeld ebenfalls nutzlos. Diese Gefahr ist im Euro-Raum noch viel höher als beim US-Dollar.
    TIMING ist bei einem deflationären Crash also extrem wichtig - und das macht Cash aus meiner Sicht hochriskant.


    Ich würde daher trotzdem die Mehrheit in Gold investieren und Bargeld nur beimischen. Am besten in Form von Silberzehnern.
    Dann ist man bestmöglich gegen alle Szenarien abgesichert.

    Hier ein aus meiner Sicht sehr interessantes Interview mit Ian Gordon, der sich am Kondratieff-Zyklus orientiert und eine extreme Deflation voraussagt:
    http://www.propagandafront.de/…es-weltfinanzsystems.html


    Gold hält er im Kondratieff für die einzige Asset-Klasse, die hier gut performen wird.
    Historisch gab es laut ihm immer ein Dox:Gold Ratio von 1:1 am Tiefpunkt der Krise.


    Er rechnet aber aufgrund der bisherigen Übertreibungen mit dem Ausreißer nach oben (44:1 zur Jahrtausendwende) auch mit einer Übertreibung nach unten, d.h. einem Ratio von 1:4!


    Das entspricht laut ihm 4000 USD für die Unze Gold bei einem Dow von 1000 Punkten oder sogar noch weniger.

    Wurschtler,


    Du sagts sehr richtig: es kann sehr viel passieren!


    IMHO hat aber NIEMAND auch nur einen blassen Schimmer davon was passieren kann oder wird!


    Sagen wir es anders: Ich habe eine ganze Menge Vorstellungen davon, was passieren könnte.
    Aber wie es letztendlich laufen wird, kann ich genauso wenig sagen wie jeder andere auch.
    Aber man kann zumindest die Risiken versuchen zu erkennen und versuchen, sich dagegen abzusichern.



    Deshalb sind ALLE Anlagen sehr sehr "unsicher".


    „Sicher“ ist relativ. Aber ich fühle mich mit EM am sichersten.
    Und ich denke EM bietet durchaus die höchste relative Sicherheit, wobei ich dir zumindest soweit zustimme, dass es auch bei EM keine absolute Sicherheit gibt. Die gibts aber nirgends.
    Von allen Papiergeldanlagen hat Bargeld noch die höchste relative Sicherheit.
    Das Bargeld kann zwar weginflationiert werden, aber es kann zumindest nicht pleite gehen.
    Von daher habe ich lieber Cash in der Hand als das Geld auf der Bank oder in der Lebensversicherung.




    Dem System zu schaden, könnte eine ganz falsche Idee sein! Zumindest haben wir (noch) stabile Verhältnisse, also Recht und Ordnung. Wenn Du (bzw. Viele andere mit Dir) das System destabilisieren, könnte das zwar im Endeffekt heilend wirken, aber zwischendurch werden vielleicht tausende oder Millionen umgebracht?


    Wenn du diese Gedanken aber konsequent weiter denkst, dann dürftest du kein einziges Gramm Gold oder Silber haben.
    Dann müsstest du sogar noch jeden Euro in griechische Staatsanleihen investieren, denn so erreichst du den größten Effekt zur Stabilisierung.
    Meiner Meinung nach ist jeder Wunsch nach Stabilisierung aussichtslos. Es ist ein Schneeballsystem und das MUSS irgendwann kollabieren.
    Man kann den Crash durch „systemkonformes“ Anlageverhalten also nur hinauszögern, aber nicht verhindern.




    Radikale Veränderungen in einem komplexen System sind immer und ausnahmslos FALSCH! Mir fällt gerade kein besserer Begriff ein!


    Da bin ich anderer Meinung. Unser System ist derart radikal pervertiert, da hilft nur eine radikale Änderung was.


    Die Politik hat Jahre genug Zeit gehabt, Fehler aus der Vergangenheit zu korrigieren oder irgendwas zu verbessern.
    Es hat sich nichts getan.
    Und man reitet sich immer tiefer in die Scheiße dank Rettungspakete & Co.
    Da ist nur noch eine radikale Änderung möglich.


    Am wenigsten radikal wäre es, wenn man die Änderungen schon frühzeitig gemacht hätte!
    Auch weniger radikal wäre es gewesen, wenn man Griechenland bereits im April 2010 pleitegehen lassen hätte.
    Aber man rettet immer weiter und die Fallhöhe wird damit ebenfalls erhöht.
    Der Crash wird also immer radikaler werden, umso länger man ihn hinauszögert.


    Wenn man also destabilisierend auf das System einwirkt und so für einen früheren Crash sorgt, dann tut man so gesehen was Gutes. ;)


    Zählt ma da nicht auch fondsgebundene LV dazu, also vom Wohlergehen der Aktienmärkte abhängig ?
    4 Jahre - wenn der Reset bald kommt, könnte es in 4 Jahren wieder gut aussehen. :S


    Und wenn der Versicherer pleite geht?
    Die Einzahlungen in eine fondsgebundene Lebensversicherung sind kein Sondervermögen wie bei einem normalen Aktiendepot!
    Siehe: http://www.gegen-altersarmut.d…ne-lebensversicherung.htm


    Die Versicherungen gehen zusammen mit den PIIGS pleite, da ist es dann völlig egal, wenn deine LV fondsgebunden war, das Geld ist dann futsch.



    Allgemein: Verluste zu realisieren ist bei vielen Menschen ein psychologisches Problem. Die Risiken werden einfach ausgeblendet.
    Deswegen hängt selbst der ein oder andere Goldbug noch an irgendwelchen Lebensversicherungen, Riesterrenten oder Bausparern.
    Ich selbst habe erst vor einem Monat meine letzte (staatlich geförderte) Papierzettelanlage gekündigt.
    Es war auch für mich eine große Hemmschwelle vorhanden, aber wenn man drüber nachdenkt, dann kommt man zu dem Schluss, dass es das Richtige ist.


    In 4 Jahren kann sehr viel passieren.
    Die Eurokrise eskaliert immer weiter, ständig neue Hiobsbotschaften.
    Mit EFSF und ESM kann man den Crash vielleicht noch eine Weile hinauszögern, aber 4 Jahre?
    Ich glaubs ganz ehrlich nicht.


    Denn wenn es zu einem Eurocrash kommt oder auch „nur“ die PIIGS pleite gehen und der Euro weiter existiert, dann wars das mit der Lebensversicherung.
    Dank „Solvency II“ sind die Versicherer massiv in Euro-Staatsanleihen investiert und darunter aus Rendite-Gründen (mit deutschen Staatsanleihen schafft man es ja wohl kaum, die garantierte Mindestverzinsung + Verwaltungskosten zu erwirtschaften) auch sehr stark in PIIGS-Anleihen.


    Wenn die PIIGS umkippen, dann gehen die Lebensversicherungen und Riesterrenten als allererstes drauf.
    Glaubst du, dass der Affenzirkus mit der Retterei noch 4 Jahre erfolgreich funktioniert?
    Ich nicht.


    Soviel zu den logischen Gründen.


    Dann kommen noch die „moralischen“ Gründe: Ich sehe es nicht ein, dass ich die perversen und sozialistischen Rettungspakete indirekt unterstütze.
    Das Geld von Banken und Versicherungen abzuziehen ist mein friedlicher Protest.
    Auch wenn man das Geld nicht im EM anlegt, alleine schon durch eine Bargeldabhebung schadet man dem System.

    Was soll jetzt diese Welle der Scheinheiligkeit?
    Bekommen hier manche einen Anfall von Gutmenscheritis, wenn man die Masse als dumm bezeichnet? :wall:


    Die Masse ist IMMER DUMM, das war schon immer so und wird immer so bleiben.


    Und wenn ich sehe, wie alle Leute um mich rum weiter fröhlich Geld in Lebensversicherungen einzahlen, während sie auf der anderen Seite einen Schuldenberg vor sich her schieben, weiterhin an die Rettung Griechenlands und des Euros glauben und der Murksel abkaufen, dass die Spareinlagen sicher sind, sorry, aber DAS IST DUMM!


    Da gibt es nichts schönzureden.

    Bilde ich mir das nur ein oder hat die Krise die letzten Tage ein ganz neues Niveau erreicht?
    Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob Eichelburg mit seinen aktuellen Vorhersagen nicht doch Recht hat.

    Ich muss zugeben, ich hab mich mit dem Thema Echtheitsprüfung auch noch nicht sooo genau auseinander gesetzt.


    Ich hab nur eine billige Waage - ziemlich ungenau und zum genauen Messen von Durchmesser und Dicke brauche ich auch noch was Besseres.
    Am besten was stromloses und rein mechanisches.
    Wer kann da welche Gerätschaften empfehlen?
    Am besten mit Produktlink.


    Was auch noch nützlich wäre: Eine Übersicht, bei welchen Münzen welche Toleranzgrenzen in Bezug auf Gewicht und Abmessungen in Ordnung sind.
    Gibt es dazu irgendwelche Literatur? Am besten Bücher?

    - Schmuck, den man beim Pfandleiher los wird, ist durchaus auch ein Ansatzpunkt (Silber- und Goldringe, Diamanten)


    Schmuck ist doch Schwachsinn - dann lieber mehr Edelmetalle in Form von Münzen/Barren.
    Die bringen deutlich mehr Erlös beim Verkauf oder auch bei der Pfandleihe.


    Schmuck hat einen deutlich höheren Abschlag, zudem ist dort eine Feingehaltsbestimmung und Echtheitsprüfung aufwändiger.

    BEDROHT fühle ich mich durch das eventuelle (temporäre) Entfallen medizinischer Leistungen innerhalb der Umstrukturierungsphase nach einem Zusammenbruch - gerade im Zusammenwirkung mit Mangelversorgung (Vitamine, Nahrung, Wärme...).


    Herzinfarkt, Schlaganfall, Blinddarmentzündung, Problemschwangerschaften, Risikogeburten, Infektionskrankheiten (wie z.B. Grippe, Ruhr, Cholera, Masern, Windpocken, Mumps, Scharlach, Kindbettfieber....) und und und haben Kinder, Alte, Kranke und Schwache und sogar vitalste junge Frauen dahingerafft. Schon marode Zähne (Eiterherde im Kiefer etc.) führten früher im Alter um die Vierzig zum Tod, viele junge Männer starben in Folge von Arbeitsunfällen im Bergbau, bei der Waldarbeit, Unfällen mit Rindern, Pferden und Fuhrwerken.


    Also ganz ehrlich, davon fühle ich mich am wenigsten oder sogar garnicht bedroht.


    Unser heutiges Krankenkassensystem ist sowieso total pervertiert. Es ist wie der Name schon sagt, total krank. Von Kranke für Kranke.
    Ärzte verdient nur was, wenn die Leute krank sind und krank bleiben.
    Die Pharmalobby ist extrem stark, ich mag garnicht wissen, wieviel von all den verschriebenen Medikamenten wirklich nötig sind und was alles nur reine Geldmacherei ist.
    Wie krank ist es denn, eine Krankheit mit Gift bekämpfen zu wollen? Da kommt man in einen Teufelskreislauf, dass man immer wieder krank wird oder krank bleibt. Ein Milliardengeschäft. Ich vermeide daher Antibiotika, Schmerztabletten, Impfungen und andere Gifte.


    Mangelernährung: Da dürfte das Ende des industriellen Futters ebenfalls ein Befreiungsschlag und kein Risiko sein. (rein bezogen auf die Inhaltsstoffe)
    Heute leiden die Menschen großteils an Mangelernährung TROTZ oder genau WEGEN des Überflusses an Nahrungsmitteln.
    Wenn ich sehe, was die Leute tagtäglich alles für einen Schrott kaufen und in sich reinfressen… denen würde es nicht schaden, wenn sie wieder natürlichere Sachen zu essen bekämen.


    Die beste Vorsorge ist daher, sich selbst gesund zu halten, sich gesund zu ernähren, sich geistig fit zu halten, nicht jede Mode-Krankheit mitzumachen (vor allen sowas wie Legasthenie, ADHS und solchen Schmarrn) und giftige Medizin zu vermeiden und stattdessen auf alternative Medizin zu setzen.


    Dann braucht man Ärzte auch weitgehend nicht mehr, hauptsächlich nur noch bei Unfällen.

    Die totale Stromlosigkeit (wie auch immer diese eintritt) sehe ich auch als größtes Risiko.
    Die Atomkraftwerke werden dann unser Ende sein.
    Ich sehe da nur noch eine Chance auf Überleben: Natürliche Selektion.
    Der Mensch ist sehr anpassungsfähig, wenn es sein muss. Die Menschheit hat schon mehrere Katastrophen überlebt und auch eine weltweite nukleare Verseuchung wird nicht alles Leben zerstören. Ein kleiner Teil könnte überleben, auch wenn es nur 0,x% der Weltbevölkerung ist.
    Da kann man nur hoffen, aber sonst kann man nichts.


    Meine Hoffnung besteht darin, dass trotz allem eine minimale staatliche Ordnung bestehen bleibt und die Stromversorgung auf einem Minimal-Level bestehen bleibt, um die AKW weiter kühlen zu können. Auch muss die minimale Stromversorgung noch für eine eingeschränkte Telekommunikation ausreichen.
    Nur so können wir langfristig überleben, ohne dass die Masse dezimiert wird und der übrige Rest in die Steinzeit zurückfällt.


    Ich habe ich mich daher auch soweit wie möglich auf die Stromlosigkeit vorbereitet und auch grundsätzlich ans Leben ohne Strom gewöhnt.
    Ich habe z.B. eine mechanische Waage, mechanische Uhren, eine Menge Bücher und alles Wichtige in gedruckter Form, ein Minimum an Elektrogeräten, keinen solchen unnötigen Prestige-Schrott wie Smartphones usw. (ich bin übrigens Informatiker)


    Ich habe ein ISDN-Telefon, das mit Notstromspeisung über die Vermittlungsstelle (9 km entfernte Kreisstadt) funktioniert.
    D.h. selbst wenn in meinem ganzen Dorf der Strom ausfällt und in der nächsten Vermittlungsstelle zumindest die Telekommunikation auf einem Minimalniveau aufrechterhalten wird, kann ich telefonieren.


    Aus altem Rechner-Schrott hab ich mir einen ISDN-Backup-PC gebastelt.
    Damit komm ich dann noch ins Internet, wenn das Stromnetz zwar funktioniert, aber das Breitbandinternet aus irgendwelchen Gründen nicht mehr funktioniert. (Zensur, etc.)


    Ist zwar beides nur für gewisse Nischen-Szenarien brauchbar, aber es hat kaum Zeit und kein Geld gekostet, von daher: Wieso nicht.