Beiträge von Wurschtler

    Übernahme von Chesser Resources

    • Diamba Sud Goldprojekt im Senegal
    • 0,0248 Fortuna Aktien pro Chesser Aktie
    • Wert des Angebots ~0,142A$ je Chesser Aktie
    • Volumen 89 Mio. A$
    • Verwässerung 5% bzw. 15,5 Mio. neue Aktien
    • FSM 3,89$
    • CHZ.AX 0,12A$ (+64%)

    https://fortunasilver.com/inve…ion-of-chesser-resources/

    +95 % Aufschlag zum letzten Kurs. Das ist kurzfristig nicht schlecht für die Chesser-Aktionäre.
    Trotzdem ist der Angebotskurs immer noch um 55 % unter dem Hoch von 2021. So gesehen also auch ein Schnäppchen für Fortuna.


    Von dem Laden habe ich vorher noch nie was gehört. Grundsätzlich finde ich es aber gut, wenn sie was kaufen, bevor ein Hype beginnt. Heute kann man noch viele aussichtsreiche Entwickler für ein Butterbrot kaufen.


    Mal kurz recherchiert:
    Barrick ist nur 5 km von Chesser entfernt. Aber für Barrick ist die Ressource wahrscheinlich zu klein, von daher rechne ich mit keinem Gegenangebot.
    Die Projektdaten sehen nicht schlecht aus:
    860 koz Gold @ 1,8 g/t
    856 $ AISC
    142 Mio. $ Capex
    269 Mio. $ NPV5 @ 1800 $ Gold
    55 % IRR
    15 Monate Payback


    Als frühester Baubeginn wäre 2025 vorstellbar. Das könnte Fortuna aus dem laufenden Cashflow bezahlen.
    Insgesamt also kein schlechter Deal für beide Seiten. Das ehem. Roxgold-Team sollte ich in der Gegend auch auskennen.

    Ich gönne das wirklich jedem.Hatte erst auch ein Gespräch, großes Gejammer, leider kein Spielraum.
    Es muss gespart werden.
    Noch besser wirds, der Umsatz der angepeilt war, wird nicht erreicht.
    Es wird schon gemunkelt, es gibt dieses Jahr überhaupt keine Erhöhung.

    Von alleine bekommt man heute nichts mehr. Man muss es sich nehmen, aber man muss im Notfall auch zu einer Kündigung bereit sein. Davor haben viele Angst und lassen sich daher mit realen Gehaltskürzungen abspeisen.


    Aktuell darf man schon mutiger sein. Das sollte man nutzen, solange es noch geht.


    Es kann schon sein, dass irgendwann schneller Arbeitsplätze vernichtet werden als Arbeitnehmer wegen Spätfolgen der Spitze arbeitsunfähig werden. Dann wird es für Arbeitnehmer wieder unangenehm. Aber momentan scheint es noch umgekehrt zu sein.


    So oder so: Ein Sozialstaat ist unter diesen Voraussetzungen langfristig nicht mehr zu halten. Der Kollaps ist nur eine Zeitfrage.

    Das ist auch etwas, was ich in meiner Arbeit massiv merke.
    Freie Stellen können kaum mehr besetzt werden und wenn, dann nur, indem starke Kompromisse bei den Anforderungen eingegangen werden. Die Ergebnisse sind entsprechend bescheiden und ich habe es mit immer mehr Schnarchnasen zu tun.


    Der Arbeitsmarkt ist eindeutig ein Arbeitnehmermarkt und das obwohl die Wirtschaft abschmiert!
    Sowas hat es früher soweit ich weiß noch nie gegeben. Daran merkt man, dass der Arbeitnehmerpool massiv schrumpft, was wohl auch eine Auswirkung der Krankspritzungen ist. (und was nebenbei beweist, dass unsere zugewanderten "Fachkräfte" wohl doch nicht so "fachkräftig" sind)


    Ich werde im kommenden (jährlich stattfindenden) Gehaltsgespräch 10 % mehr fordern. Ein vorbereitetes Kündigungsschreiben nehme ich gleich mit. Wird meine Forderung nicht erfüllt, dann kündige ich direkt.


    Sowas hätte ich mich bis vor ein paar Jahren niemals getraut, aber heute ist das möglich. Die Firmen stehen Schlange bei qualifizierten und gleichzeitig gesunden Arbeitskräften.

    Meinungsfreiheit heißt für mich nicht, dass man mit lügen ( Propaganda ) um sich schmeissen soll.

    Das ist dann keine Meinungsfreiheit mehr. Damit befürwortest du am Ende nur willkürliche Zensur. Genau aus solcher Denkweise sind die sog. "Faktenchecker" entstanden.


    In anderen Foren wurde ich schon gesperrt, weil ich "russische Propaganda" verbreitet haben soll. Ich will nicht, dass es hier mit umgedrehten Vorzeichen genauso läuft.


    In einer echten Meinungsfreiheit darf man alles sagen und zwar insbesondere auch das, was andere für Bullshit, Lügen oder Propaganda halten.

    Mal davon abgesehen, dass Wirecard eine Abzocke war, die man hätte sehen können, spricht dennoch nichts dagegen, sich zumindest an eine "kostenlose" Sammelklage anzuschließen, wo man nur im Erfolgsfall einen Teil vom Erlös abtreten muss.
    Dann gibt es im besten Fall noch ein paar Krümel und im Worst Case hat man zwar nix, aber auch kein gutes Geld hinterher geworfen.

    Nochwas ist mir eingefallen:
    Was ist mit den Dividenden?
    Unsere russischen Perlen sind ja dafür bekannt, dass sie extrem hohe Dividenden zahlen.
    Die müssten theoretisch auf ein russisches Rubel-Verrechnungskonto laufen, wo sie wahrscheinlich nicht zugreifbar sind. Dennoch müsste sich da was ansammeln, was man uns dann auch irgendwann auszahlen könnte, solange wir zumindest die wirtschaftlichen Eigentümer wären. Das sind wir mit Fondsauflösung allerdings nicht mehr. :wall:
    Die Dividenden kassiert jemand anderes und wir bekommen "vielleicht irgendwann" ein paar Krümel vom Verkaufserlös. So zumindest meine aktuelle Befürchtung!

    Die "Fondsschließung" ist ja zum 24.03.2023 erfolgt, aber anders, als ursprünglich angekündigt.


    Ich hatte die HSBC vor ca. 2 Monaten angeschrieben und mehrere Fragen gestellt, z.B. was mit den Dividendenzahlungen passiert, wohin die gehen und wem sie zustehen. Auch hatte ich gefragt, wie sie die ehemaligen Anteilseigner in ferner Zukunft identifizieren wollen, Falls es Verkaufserlöse gibt, die zurückgegeben werden müssen. Ich habe leider keine Antwort bekommen.


    Aber zumindest die Identifizierungsfrage wurde durch ein neues HSBC-Dokument geklärt.
    Siehe das Dokument vom 22.03.2023:
    https://www.assetmanagement.hs…de/supplementary%20notice



    Man verzichtet jetzt auf eine Annulierung der Anteile. Die Wertpapiere dürfen also weiter ein Zombiedasein in unseren Depots fristen. Das ist zumindest schonmal ein kleiner Teilerfolgt, der die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir "irgendwann mal" einen Verkaufserlös aus den Wertpapieren erhalten.



    Ungeklärt ist für mich weiter die Frage mit den Dividenden.


    Ich hoffe daher auf weitere Aufklärungen durch den SdK.

    Auf Wochensicht hat die Aktie von Tietto über 23% an Wert verloren, evtl hatten sich einige Marktteilnehmer höhere/bessere Schätzungen gewünscht.

    Genau das ist es.
    Tietto hat ein ganzes Jahr 120.000 Meter gebohrt und am Ende nur 10 % mehr Ressourcen erreicht. Das ist deutlich weniger als das, was erhofft wurde. Es ist außerdem auch niedriggradiger als erwartet. (nur 0,5g/t)
    Es wird zwar weiter fleißig gebohrt, aber die Hoffnung auf eine bedeutend größere Ressource wurde deutlich dezimiert. Man muss also mit dem zufrieden sein, was da ist. Das ist weiterhin nicht schlecht, aber der große Überflieger ist es ohne die Wachstumspotenziale nicht mehr. Positiv ist weiterhin die Schuldenfreiheit. Weitere Kapitalerhöhungen halte ich für äußerst unwahrscheinlich.


    Als Korrekturziel halte ich es daher durchaus für wahrscheinlich, dass wir die von @Caldera genannten niedrigen 0,5 AUD sehen.

    Wird die SDK bei Rußland-ETFs aktiv ?


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    Super, dass sich der SdK dem Thema annimmt.
    Die sondieren natürlich erstmal, wieviele Betroffene es gibt. Es macht daher Sinn, das Youtube-Video zu kommentieren und den speziell für dieses Thema geschaffenen Newsletter zu abonnieren:
    https://sdk.org/leistungen/kla…ssische-wertpapierefonds/


    Macht bitte mit, dann können wir vielleicht was bewegen. :)

    nach den zahlen waere cgg auch jetzt noch guenstig


    https://www.marketscreener.com…IONAL-1410526/financials/

    Achtung, die Zahlen dort sind unvollständig!
    Die Verschuldung wird nicht ausgewiesen, aber soweit ich weiß, ist diese bei CGG ziemlich hoch. Dann wäre die Bewertung nicht mehr so günstig.
    Ebenfalls ist auffällig, dass der Free Cashflow deutlich geringer als der Gewinn ist. Wo versickert hier das Geld?


    Der Hauptgrund, der für mich gegen CGG spricht, ist allerdings das Länderrisiko USA.
    Ja, ich schreibe bewusst USA. Wir wissen alle, was aus unseren Russland-Investments aufgrund der US-Sanktionspolitik wurde. Ein Wirtschaftskrieg der USA gegen China ist kein ganz unrealistisches Szenario und damit auch für uns ein Risiko.

    Bei vielen kleineren Minenaktien und Explorern gab es gestern außerdem überwiegend hohe bis sehr hohe Umsätze!
    Selbst wenn die Anstiege in Summe nur gering waren, das Kaufinteresse war hoch, was ich als gutes Zeichen werte.
    Es gab nur immer noch viele Angsthasenverkäufer, die sich mit ein paar Krümel an Plus zufriedengegeben haben und damit die Aufwärtsdynamik eingebremst haben.


    Wenn die Edemetalle weiter stark bleiben und die Angsthasen alles verkauft haben, dann sind extreme Kursgewinne möglich. Ich glaube so gut wie aktuell standen die Chancen schon eine Weile nicht mehr.
    Ein weiterer letzter großer Rücksetzer wäre zwar denkbar, aber will ich so kurz vor dem Ziel riskieren, nicht dabei zu sein? Nein! :)

    Selbst mal angenommen, die aktuelle Irrenanstalt würde bis 2045 bestehen bleiben, dann ist klar, dass sich so einige Leute die erzwungene Wärmepumpe nicht leisten können werden. Eine Gasheizung ist in der Anschaffung einfach konkurrenzlos billig.


    Der Ersatz wäre im verarmten Teil der Bevölkerung dann notgedrungen der Heizlüfter. (falls kein Holzofen verfügbar ist)
    Aber das wäre ja kein Problem. 2045 haben wir ja 100 % "klimaneutralen" Strom, auch bei -20 Grad im Winter bei Dunkelflaute. :D Mögen die Heizlüfter das Klima retten. :D

    Da übersiehst Du die Inflation, scheint mir.Die Substanz eines einigermaßen sicheren Unternehmens behält ihren Wert, das Kapital einer Anleihe dagegen nicht. 3,3 % aus dem Unternehmen wären mir deshalb allemal lieber als 5 % aus der Anleihe. Beim Unternehmen bleibt ein Restrisiko, der Verlust durch Inflation ist dagegen sicher.


    Gruß! Fritz

    Langfristig betrachtet mag das stimmen. Die letzten eineinhalb Jahre haben gezeigt, dass es auch anders laufen kann.
    Die Inflation ist in der Zeit stark gestiegen, daraufhin wurden die Zinsen angehoben und damit sind die Aktienmärkte und Anleihemärkte (Kurswerte) gesunken. Weder (Dividenden-)Aktien, noch irgendwelche Anleihen haben in der Zeit also vor Inflation geschützt.
    Cash war King in dieser Zeit. Ebenso Gold. (aber keine Goldminen)


    Fazit für mich: Vor Inflation kann man sich nur dann schützen, wenn man sie voraussieht. Wenn sie bereits da ist, dann ist es (zumindest für die aktuelle Inflationswelle) zu spät. Investiert man jetzt in Aktien, ist das mehr eine Spekulation auf die nächste Inflationswelle, die sicher nur eine Zeitfrage ist. Aber auch hier wird Timing wichtig sein.

    Dividenden-Wasseraktien

    • American Water Works Company / AWK / KGV 30 / EPS ~4,70$
    • California Water Service Group / CWT / KGV 31/ EPS ~1,80$

    Mal davon abgesehen, dass ich ohne Not nicht in ein US-Unternehmen investieren würde, halte ich solche Bewertungen bei Unternehmen, die auch keine Wachstumsunternehmen sind, für völlig überzogen.


    KGV 30 entspricht selbst bei 100 % Gewinnausschüttung nur 3,3 % Rendite.
    Wir haben 5 % US-Leitzins. Ein KGV von max. 20 wäre demnach bei einem absolut sicheren Unternehmen gerechtfertigt.

    P/B halte ich für keine geeignete Bewertungszahl. Im Gegenteil halte ich Orezone für günstig bewertet.
    Die P/E-Prognose für 2023 ist 4,96, was sehr günstig ist.
    Wenn man es schuldenbereinigt haben will, dann kann man sich noch den EV/FCF ansehen, da sind es immer noch günstige 7,70 für 2023.


    Bei den AISC besteht außerdem noch Kostensenkungspotenzial, das ab 2024 wirksam werden sollte.
    Die Stromversorgung läuft derzeit als Notlösung mit gemieteten Dieselgeneratoren. Für die ursprünglich geplante Versorgung mit LNG ist der Lieferant vertragsbrüchig geworden.
    Jetzt will man für 15-18 Mio. $ einen Netzanschluss bauen, geplante Fertigstellung Ende 2023.


    Der Hauptgrund, warum Orezone die letzten Wochen eher schwach war, liegt am gestiegenen Länderrisiko in Burkina Faso. Das gleiche Problem hat auch West African Resources.