Warum? - Was ist "ideal" daran, mehr zu haben als man braucht?Wenn man etwas nicht braucht ist es nutzlos, weil man es für nichts sinnvoll einsetzen kann!
Wenn dies für dich einen "Idealzustand" darstellt, machst du (aus meiner Sicht) in seiner Lebensführungen einen gewaltigen Fehler!
Das Einkommen sollte aus meiner Sicht lediglich für das Auskommen reichen..
Alles was darüber hinaus geht führt bestenfalls nur sinnloser Besitz. Ein derartiger Besitz schafft/befeuert vorrangig Verlustängste und Frust, weil man ja etwas von seiner Lebenszeit/Lebensleistung dafür gegeben hat. ..und verhindert dadurch eher ein gutes Leben.
Dabei solltest du auch sehen, dass dieser Überschuss und die dadurch ausgelösten Nebenwirkungen kumulativ sind!
Dein "Ideal" ist für mich nicht lediglich eine Verschwendung von Lebenszeit - Sorry
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Man muss nicht mehr haben, als man braucht, aber man sollte immer alles haben, was man für sein restliches Leben (+am besten noch für die Kinder) brauchen wird!
Das nennt man auch finanzielle Freiheit.
Als typischer Konsumhamster von Monat zu Monat zu strampeln, um sich dann einmal im Jahr seinen Pauschalurlaub leisten zu können, was ist daran erstrebenwert?
Und wenn dann irgendwas nicht nach Plan A läuft (Arbeitslosigkeit, Scheidung, etc.), dann bringt das komplette Kartenhaus sehr schnell zusammen!
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Mein Motto ist es nicht! Ich will frei sein und für die finanzielle Freiheit braucht man nunmal Geld.
Ich wurde leider nicht mit dem goldenen Löffel im Arsch geboren und ich bin auch kein Schwerverdiener, aber mit Konsumverzicht (der mir nicht mal schwer fällt, weil ich das Meiste für unnötigen Schrott halte), kann sich auch ein Durchschnittsverdiener finanzielle Freizeit erarbeiten.
Ich steige aus dem Hamsterrad aus, sobald es geht! 
PS: In einem anderen Thread wurde ein interessanter Buchauszug verlinkt, wo beschrieben wird, was Leute auf dem Sterbebett am meisten bereuen.
Hier der Link: http://www.hans-ueli.ch/files/…de-am-meisten-bereuen.pdf
Auf Platz 2: (und das auch nur deswegen, weil die meisten heute sterbenden Frauen noch Hausfrauen aus der alten Generation sind, sonst wäre es Platz 1)
«Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet»«Jeder männliche Patient, den ich in den Tod begleitet habe, hat diesen Satz gesagt. Sie bedauerten, die Kindheit ihres Nachwuchses und die Gesellschaft ihrer Partnerverpasst zu haben. Zwar äusserten auch Frauen dieses Bedauern, aber weil diemeisten von ihnen einer älteren Generation angehörten, waren nur wenigevollberuflich engagiert gewesen. Aber die Männer bereuten ausnahmslos so viel Zeitihres Lebens in den Tretmühlen der Arbeitswelt verbracht zu haben.»