Beiträge von fritz

    Was nettes außerhalb der Legebatterie für paar Oz Au voll bezahlt, für die Kinder und infolge dessen hoffentlich höhere Chancen auf gesunde und in der Zahl höhere Kindeskinder, wäre zumindest für mich ein erstrebenswertes Ziel.

    Fast genau mein Rezept. Vier Kinder, jedes bekam die Hilfe, die es brauchte. Ergebnis: Vier schöne, sehr unterschiedliche Immobilien, dazu zeitweilig eine Wohnung in Moskau, zehn Enkelkinder. Urenkel noch keine, aber in Aussicht. Mit 88 Jahren kann ich zufrieden zurückblicken.


    Gruß! Fritz

    Heute Absturz, mehr als 10 %.

    https://www.kinross.com/English/news-and-investors/news-releases/press-release-details/2026/Kinross-provides-operational-and-return-of-capital-update/default.aspx

    Zitat
    ORONTO, Sept. 23, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Kinross Gold Corporation (TSX: K; NYSE: KGC) (“Kinross” or the “Company”) today provided an operational, guidance and return of capital update. The Company now expects full-year 2026 and 2027 attributable production to be 2% to 3% below the low end of the previously disclosed guidance, with approximately 1.84 to 1.86 million gold equivalent ounces (“Au eq. oz.”) expected per year. The change to the Company’s 2026 guidance is concentrated at two smaller assets, La Coipa and Round Mountain, and is the result of extreme weather and operational challenges. The balance of the portfolio continues to perform well, led by Paracatu and Tasiast, the Company’s two largest, lowest-cost operations. Kinross expects third-quarter 2026 attributable production of approximately 425,000 Au eq. oz1.

    Adjusting the Company’s 2026 cost guidance as a result of the updated production estimates, attributable production cost of sales1, 2 is expected to be approximately $1,420 to $1,460 per Au eq. oz. sold and attributable all-in sustaining cost1, 2 is expected to be approximately $1,850 to $1,900 per Au eq. oz. sold. Total operating and capital costs for the year remain on track despite higher oil prices.

    Gruß! Fritz

    Zitat

    Sollten 20 Prozent der jährlich produzierten 80 Millionen Fahrzeuge diese Technologie übernehmen – also rund 16 Millionen Fahrzeuge – würde die jährliche Silbernachfrage um rund 16.000 Tonnen steigen.

    Wäre ich Samsung-Stratege, würde ich Silberminen kaufen. Die Firma bekäme dann das Silber zu den Förderkosten statt zu den Marktpreisen, und der Nachschub wäre gesichert. Wenn sie das tun, erfahren wir es?


    Tun sie es nicht, dann steht für mich ein dickes Fragezeichen hinter der Nachricht.


    Gruß! Fritz

    Damit wieder ein Gleichgewicht zwischen Sachwerten und Geld entsteht.

    Es steht zu viel Geld zu wenigen realen Werten gegenüber. Um ein Gleichgewicht herzustellen, müssten die realen Werte vermehrt werden. Da das nicht geht, werden sie eben höher bewertet. Es gibt keinen crash, sondern der Inflationsdruck wird sich durchsetzen. Die Erfahrung zeigt, dass das erstaunlich lange gut geht. Ist eine Währung dann verschlissen, dann gibt es eben eine neue; ein Zahlungsmittel braucht man schließlich.


    Gruß! Fritz

    Im Rahmen aller Operationen 1 wurden 177.959 Unzen Gold zu einem durchschnittlichen realisierten Goldpreis von 4.256 US-Dollar pro Unze verkauft.
    ...
    Der bereinigte Nettogewinn aus allen Geschäftsbereichen betrug 123,3 Millionen US-Dollar


    Mich wunderts das diese ganzen KI-Tools am Markt das nicht sehen, oder sehen wollen.

    Mich wundert, dass Ihr den Grund für die niedrigen Kurse der Minen nicht seht (gilt für viele hier): Der Markt (wer immer das sein mag) glaubt nicht an dauerhaft hohe Edelmetallpreise.


    Nach den oben zitierten Zahlen beträgt der Gewinn je Unze nicht ganz 700 USD. Fällt der Unzenpreis auf 3.500 USD, so ist dieser ganze Gewinn weg. Das hält der Markt offenbar für möglich, im Gegensatz zu uns hier. Die Zeit wird zeigen, wer recht behält. Ich hoffe zuversichtlich, dass es nicht der Markt sein wird. Equinox ist eine meiner größten Positionen. Aber wer weiß...


    Amazon ist in meinen Augen krass überbewertet, eine Folge des Anlagenotstands: Es gibt nicht genug Aktien für die vielen anlagesuchenden Dollar usw. Im übrigen halte ich den Vergleich eines Produzenten mit einem Händler nicht für zielführend.


    Gruß! Fritz

    Und dann das ausgezahlte Geld gleich wieder eingesammelt.

    Wahrscheinlich meinst Du das nicht im Ernst.


    So wie Du schreibst, wird Donald etwa denken. Es gibt aber sehr wohl ein Problem. Zu welchen Bedingungen bekommt man das Geld zurück? Man muss ja auch das Defizit decken, braucht also mehr Geld als ausgezahlt. Da werden zwangsläufig die Zinssätze steigen. Gleichzeitig wächst die Schuldsumme, die Zinslast wächst also im Quadrat.

    Einzig die Zinsen müssen frisch erwirtschaftet werden, bzw. neu aufgeschuldet.

    Gerade das geschieht schon jetzt nicht und ist unmöglich. Dazu müssten die übrigen Staatsausgaben drastisch vermindert werden. Das wäre politischer Selbstmord. Außerdem würde es sofort in eine Rezession führen, die die Einnahmen einbrechen ließe.


    Ich habe es schon einmal geschrieben: Dieses System braucht die Inflation so dringend wie der Süchtige sein Kokain.


    Bisher überlebt die US-Währung, weil die übrige Welt die fiktiven neuen Dollar abnimmt und dafür reale Werte liefert. Gerade das will ihr Donald aber vermiesen. Gelingt ihm das, dann hat er den Krug zerschlagen.


    Gruß! Fritz

    Habe mir mal die Laufzeiten anzeigen lassen:


    Die Laufzeiten gliedern sich wie folgt: [1, 2]

    • Kurzfristig (Treasury Bills, T-Bills): Laufzeiten von wenigen Tagen bis zu einem Jahr. Etwa 30 bis 31 % aller ausstehenden US-Staatsschulden fallen in diese Kategorie, was bedeutet, dass Billionenbeträge innerhalb von 12 Monaten refinanziert werden müssen. [1, 2, 3]
    • Mittelfristig (Treasury Notes, T-Notes): Laufzeiten von 1 bis 10 Jahren. Sie machen den größten Teil des US-Schuldenbergs aus (etwa 50 %). [1, 2, 3, 4]
    • Langfristig (Treasury Bonds, T-Bonds): Laufzeiten von 20 bis 30 Jahren. Diese decken etwa 17 bis 20 % der öffentlichen Schulden ab. [1, 2]

    Da müssen also wohl jeden Monat mindestens 2.000 Milliarden refinanziert werden. Die Kapitalsammelstellen aller Art müssen diese Papiere kaufen, weil es andere Anlageobjekte in entsprechendem Volumen nicht gibt (asset inflation, Anlagenotstand). Notfalls muss die FED einspringen.


    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Trump könnte der sein, der ihn zerschmettert.


    Gruß! Fritz

    Klar machen die Chinesen das. Nur ohne Flagge.

    Einverstanden. China hat genug Möglichkeiten, sich unter der Hand Oel zuführen zu lassen. Das liegt auf der gleichen Linie wie mein Hinweis auf die Vorräte. China hat auf absehbare Zeit kein Oelproblem.


    Mir ging es um etwas anderes: Warum lässt China die Gelegenheit aus, seine Macht zu zeigen? Und: Wer hat wen an den Eiern?


    Die Straße von Hormus zu öffnen, würde Xi nicht viel mehr als ein Stirnrunzeln kosten. Täte er es, würde Trump ein Stein vom Herzen fallen. Aber diesen Stein will Xi eben nicht rumpeln hören.


    Gruß! Fritz

    Glaubt hier irgend jemand, dass Trump tatsächlich ein Interesse an der Öffnung der Straße von Hormus hat? - Da hat er doch Xi an den Eiern!

    Stell Dir vor, ein chinesisches Unternehmen kauft für USD einen Tanker samt Ladung im Golf (wenn es nicht schon einen hat), lässt das Schiff in China registrieren und setzt die chinesische Flagge. Dann lässt Xi verkünden: "Ein chinesisches Schiff bringt chinesisches Oel nach China, und niemand wird es wagen, Hand an dieses Schiff zu legen." Denkst Du nicht auch, dass dieses Schiff ungestreift durchkäme?


    Das Manöver wird wiederholt, bis der Golf leer ist. China bekommt preiswert eine Tankerflotte für Dollar, die es ohnehin loswerden will. Die Verkäufer der Schiffe sind froh, mit einem blauen Auge aus dem Schlamassel heraus zu kommen. Und die Welt sieht Chinas Stärke.


    Warum macht Xi das nicht? Weil er damit Trump aus der Klemme hülfe. Chinas Oelreserven sind so groß, dass es die Zufuhr noch lange nicht nötig hat. In Wahrheit ist es Xi (natürlich zusammen mit seinen Verbündeten), der Trump an den Eiern hat.


    Gruß! Fritz

    Was passiert wenn ich abgetreten bin, Gold dann bei 1 oder 100.000 steht ist mir aber sowas von egal wie nur was.

    Im Jahr 2102 wird meine jüngste Enkelin so alt sein, wie ich jetzt bin. Was bis dahin geschieht, ist mir gar nicht egal, auch wenn ich nicht mehr dabei sein werde.


    Drei meiner vier Großeltern stammen von Johannes Brenz ab, dem Reformator Württembergs (hat man mir gesagt). Wofür hat er gearbeitet, wenn nicht für die Zeit lange nach seinem Tod?


    Gruß! Fritz

    Wer hätte gedacht, dass der Goldpreis entweder steigt oder fällt

    Prognosen von der Form "Wenn es steigt, dann steigt es - fällt es aber, dann fällt es" sind doch seit Jahren schockweise zu haben. Mehr oder weniger verschwurbelt, je nach den sprachlichen Fähigkeiten des Verfassers. Und wenn es weder steigt noch fällt, dann geht es eben seitwärts.


    Gruß! Fritz

    Ich würde mich auf folgendes verlassen:

    Chine will für die vor sich hin modernde Halde an grüner Krätze MÖGLICHST VIEL an realen Werten (wie physische EM) einsammeln - in einer LANGFRISTIGEN Betrachtung!

    Kann man, auch als Chinese, mit der grünen Krätze LANGFRISTIG noch rechnen?


    Gruß! Fritz

    Im Herbst 2016 haben wir ein Haus (drei Wohnungen, etwa 80/80/40 qm) gekauft, hauptsächlich um einem uns nahestehenden Mieter seine Wohnung zu erhalten, aber auch, weil unsere Wohngenossin (seit 1972) Geld in Sicherheit bringen wollte. Meine Frau war einverstanden, aber nicht unmittelbar beteiligt.

    Das Grundstück ist Spitze, das Gemäuer bescheiden, aber brauchbar.

    Wir, das sind zwei Alte (Jahrgänge 1938 und 1943) und zwei Arme (sie haben ihr Auskommen, aber nicht mehr) als Gesellschaft nach BGB.

    Kaufpreis war 750.000 €, günstig, weil der Verkäufer froh war, dass seine Mieter bleiben konnten. Darauf bekamen wir einen Kredit von 600.000 € zu 0,75 % Zins und 2 % Tilgung auf fünf Jahre, danach verlängert zu 0,88 % auf weitere 10 Jahre. Allerdings mussten wir 200.000 € auf dem besichern, was wir schon hatten.

    Wir haben zusammengerechnet 7 Kinder, von denen fünf recht wohlhabend sind, sodass jedes die Rate für den Kredit allein bezahlen könnte; die anderen zwei nagen auch nicht am Hungertuch. Die erben ja auch unsere Schulden. Die Bank ist also jedenfalls sicher.

    Wenn Ihr den Euro von 2016 mit dem von heute vergleicht, dann seht Ihr, dass wir kein schlechtes Geschäft gemacht haben. Fazit: Keine Angst vor Schulden! Natürlich darf man das Geld nicht verfrühstücken.


    Gruß! Fritz

    Welchen Beweis für einen Ebola-Ausbruch würdest du denn akzeptieren?

    Gar keinen. Das einzige, was ich weiß: Ein Ebola-Ausbruch wird behauptet. Was sich in Afrika wirklich abspielt, weiß ich nicht.

    Wäre die Frage für mich handlungsrelevant, dann müsste ich versuchen, die Verlässlichkeit des Informationsweges abzuschätzen: Nicht nur die der Quelle, sondern auch die der Quelle der Quelle..., unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessenlage. Das Ergebnis wäre bestenfalls eine mehr oder weniger gut begründete Vermutung, aber niemals ein Beweis.

    Wir müssen einfach damit leben: Es gibt viele Dinge, die wir nicht wissen, darunter auch solche, die wir gerne wüssten. Vielen Leuten fällt das nach meinen Beobachtungen schwer. Daher dann die Verschwörungstheorien.


    Gruß! Fritz