Beiträge von fritz

    Ich war Aktionär von Calibre und habe am 04.04.2025 für 2,25 CAD verkauft. Equinox hatte ich schon.

    Wer Geld wollte und keine Equinox, konnte diesen Weg gehen und brauchte nicht lange zu warten. Damals konnte man noch günstiger einkaufen als heute.

    Darum erwarte ich keinen starken Verkaufsdruck.


    Gruß! Fritz

    In dem von Dir beschriebenen Szenario nutzen Dir Geld auf dem Konto und andere, nicht in der Verfügungsgewalt befindliche Anlagen auch nichts.

    Richtig, deshalb setze ich nicht auf materielles, sondern auf Fähigkeiten und Netzwerke.


    Und, wie gesagt, das gute ist, dass diese auch außerhalb der Krise (mit der ich eigentlich nicht rechne, aber man weiß ja nie...) das Leben verschönern.


    Geld auf dem Konto ist auch hin und wieder ganz praktisch.


    Gruß! Fritz

    jemand auf die Schnelle ne Kennung wieviel Unzen die p.a. ausbuddeln + welchen Umfang die Reduzierung haben könnte, aufs Gesamtergebnis, Unzen...Umsatz, Gewinn?

    25.000 Unzen Goldäquivalent bis Ende Mai sind 60.000 im Jahr, wenn es so weitergeht. 39.000 weniger als der Mittelwert der Ankündigung.


    Neben ungewöhnlich starkem Regen wird als Hauptursache der Schwäche eine Minderleistung der Vertragsfirmen angegeben. Jetzt hat man den COO gefeuert, der CEO schaut selbst nach dem rechten. Man kann also hoffen, dass es im weiteren Jahr besser läuft. Ich denke, der Produktionsverlust wird eher unter als über 30.000 Unzen liegen, etwa 8 % der geplanten gesamten geplanten Produktion von 350,000 - 378,000 Unzen.


    Die Kosten werden sich ebenfalls vermindern, denn man wird den Vertragsfirmen nur das bezahlen, was sie geleistet haben. Nehmen wir (ziemlich willkürlich) an, dass das die Hälfte der Verluste ausgleicht, so würde Hochschilds Gewinn um 4 % vom Umsatz geringer sein als ohne die Minderproduktion.


    2024 war der Umsatz der Firma 947.696.000 USD, bei 347.400 produzierten Unzen. Der Gewinn (ohne einmaliges, vor Steuern) war 177.200.000 USD, also 18,7 % vom Umsatz. 4 % weniger wären da unschön, aber kein Beinbruch. Risiken gehören nun einmal zum Minengeschäft.


    Außerdem ist Mara Rosa 2024 erst angelaufen und hat auch nur 63.770 Unzen geliefert. Man kann 2025 auf höhere Preise hoffen. Und ab 2026 wird wohl alles wieder normal laufen, natürlich einschließlich der normalen Risiken.


    Daher halte ich den Kurseinbruch für übertrieben und habe mir ein Päckchen gegönnt.


    Die Daten sind auf der Firmenseite leicht zu finden. Siehe auch Beitrag #133.


    Gruß! Fritz


    ps.: Gestern wurde ich 87, daher erst heute.

    Eine Unze Gold in Deiner Tasche aber bleibt eine Unze Gold in Deiner Tasche.

    Mit Verlaub, das halte ich für eine Illusion.


    Natürlich bleibt die Unze eine Unze. Ob sie aber in Deiner Tasche bleibt, ist eine andere Frage.


    Sie kann Dir mit Gewalt (privater oder staatlicher) entzogen werden. Du kannst sie für eine Flasche sauberes Wasser oder einen Laib Brot hergeben müssen, um einen Tag länger zu leben. Wenn das Goldverbot kommt, wirst Du bei den heutigen Überwachungsmöglichkeiten kaum noch viel mit der Unze anfangen können. Und wenn Du Dich nicht mehr aus dem Haus traust, weil draußen die Messerstecher toben, nützt Dir die Unze auch nicht viel. Oder willst Du Dich aus dem Fenster lehnen und fragen: Wer verkauft mir eine Flinte? Und dann damit in den Kampf ziehen? Die Prognose wäre wohl ungünstig...


    Sicher gibt es Fälle, in denen die Unze nützlich ist. Aber das Problem ist eben: Man weiß nicht was kommt.


    Hilfreich, wo überhaupt noch Hilfe möglich ist, sind an erster Stelle die eigenen Fähigkeiten. Und unter diesen ist die wichtigste die Fähigkeit, Zusammenarbeit zu organisieren. Allerdings sollte man damit lange vor der Krise anfangen.


    Und das schöne: Diese Fähigkeit ist auch ohne Krise nützlich. Das gilt freilich auch für die Unze. Womit der Kreis geschlossen wäre.


    Gruß! Fritz

    Es gebe weiterhin gute Gründe, einen Teil des Golds im Ausland zu lagern – darunter die Risikostreuung und die Möglichkeit, das Edelmetall ... im Krisenfall an den bedeutendsten Handelsplätzen der Welt in andere Währungen tauschen zu können.

    Sollte man da nicht einen Teil in Peking oder Schanghai lagern?


    Gruß! Fritz

    Bismarcks Bankier Bleichröder soll gesagt haben: Die Dividende ist der Teil des Gewinns, den man beim besten Willen nicht verstecken kann.

    Fallen höhere Gewinne an, so werden erst mal alte Löcher gestopft (aufgeschobene Abschreibungen nachgeholt), Schulden getilgt, es wird modernisiert, bei Gelegenheit auch zugekauft. Das Imperium soll prächtig wirken, zum höheren Ruhme des Managements. Dessen Gehälter nicht zu vergessen. Die eine oder andere Wohltat für die Belegschaft ist auch noch drin. Den bescheidenen Rest bekommen die Aktionäre als Dividende oder Aktienrückkauf.

    Als Kleinaktionär hast Du nun einmal nicht die Hebel der Macht in der Hand. Entsprechend fällt die Verteilung aus.

    Übrigens wollen nach meinem Eindruck die meisten Minenaktionäre nicht Dividenden, sondern Kursgewinne. Da könnte ihnen die eingangs skizzierte Strategie sogar passen. Und je höher der Kurs, desto mickriger erscheint in Prozenten die Dividende.

    Wer regelmäßige Dividenden will, kauft nicht Minen, sondern hierzulande Allianz, Münchner Rück, RWE... (Keine Empfehlungen! Nur Beispiele!). Gibt dazu ja einen eigenen Faden.


    Gruß! Fritz


    ps. Sorry für falschen Faden. Ich beantworte Beiträge da, wo sie stehen. Kann gern verschoben werden.

    der Mythos der ,,leeren Gasspeicher,, lockt auch niemand mehr hinter dem Kamin hervor.

    Wir sitzen nicht hinter dem Kamin. Etwa die Hälfte der Haushalte hierzulande heizt mit Gas. Die Gaslieferungen sind prekär. Die Speicher sind nur Puffer, also ein Symptom.

    Alle apokalyptischen Mutmaßungen sind nie eingetreten

    Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

    Sorry, für meine direkte Sprache

    Kein Problem. Man soll niemand an einer wahrheitsgemäßen Selbstdarstellung hindern.

    die Möglichkeit Europa umgehend zu verlassen

    Interessant. Hast Du eine hochseetaugliche Yacht, oder wie machst Du das?


    Lieber museo, ich will Dir nichts böses. Vielleicht hilft Dir mein Beitrag zu verstehen, warum Du hier ständig aneckst. Wie wäre es, wenn Du mal vom hohen Ross absteigst und Dich unters gemeine Volk mischst?


    Gruß! Fritz

    Den Artikel in t-online habe ich auch gesehen, und auch mir fielen die hohen Gewichte auf.


    Seltene Erden braucht man in erster Linie zur Herstellung von Permanentmagneten. Die enthalten aber nur einen kleinen Teil Seltene Erden, der Hauptbestandteil ist Eisen. Vermutlich beziehen sich die Gewichtsangaben auf die Permanentmagnete. Der ahnungslose oder schlampige Schreiber hat die Angabe seiner Quelle "Permanentmagnete, die Seltene Erden enthalten" so missverstanden, als ob die Magnete ganz aus Seltenen Erden bestehen.


    Die Permanentmagnete werden überwiegend auch in China hergestellt. Man könnte sie überall fertigen - wenn man die Seltenen Erden hätte.


    Gruß! Fritz

    Drei Zitate aus dem mainstream (t-online):


    "Trumps Hybris, es im Alleingang selbst mit der Wall Street aufnehmen zu können, hat mit Bessents Einschreiten wohl einen ersten Dämpfer erhalten."


    "Heute wurde eines klar: Trump kann kurzfristig vielleicht die Märkte kontrollieren. Doch am Ende kontrollieren sie ihn. Als das Kapital begann, aus den USA zu fliehen, zuckte Trump zum ersten Mal."


    "Trump greift aber nicht nur die wirtschaftlichen Grundinteressen seiner wohlhabenden Unterstützer an. Denn von deren Spendengeldern sind auch Senatoren, Kongressabgeordnete und die Gouverneure in den Bundesstaaten abhängig. Sie alle wollen wiedergewählt werden, und ihre Wahlkampagnen benötigen finanzielle Unterstützung."


    Deutlicher kann man es wohl nicht aussprechen, dass die USA eine Plutokratie sind und keine Demokratie. Wenn unsereiner das sagt - geschenkt. Aber im mainstream! Und das fällt denen noch nicht mal auf.


    Gruß! Fritz

    "Ramelius has continued to reduce the gold hedge book which, at December 2024, totalled 98,500 ounces at a price of A$3,183/oz. This represents a 50% decrease in hedged ounces (2023: 192,000 ounces at A$2,918/oz)."


    Gruß! Fritz


    War vorhin unter Druck, wollte aber doch das Zitat noch sichern. Es stammt aus dem "ASX-Release" vom 21.02.2025. Vgl. auch Note 14 daselbst.


    2025 ASX Announcements
    2025 ASX Announcements
    www.rameliusresources.com.au


    Nach dem gegenwärtigen Kurs von 1.5915 AUD/USD entsprechen die 3.183 AUD genau 2.000 USD, zum aktuellen Goldpreis sind das 1.023 USD weniger, bei 98.500 Unzen eine Einbuße von 98.500 x 1.023 = 100.765.500 USD, davon gut drei Viertel im laufenden Jahr. Das dürfte eingepreist sein. Aber bemerkenswert, wie hier das Geld vergaigelt wird aus Angst vor der eigenen Courage. Die Firma hätte genug Substanz, um vorübergehende Goldpreisrückgänge auch ohne Vorwärtsverkäufe durchzustehen.


    Gruß! Fritz


    ps. Edel, kannst Du bitte die Ramelius betreffenden Einträge aus dem Sitz-und-pits-Faden hierher kopieren?

    Wobei man aber den nicht verurteilen sollte, der anderen überhaupt erst die Möglichkeit einer Beschäftigung gibt, so dass diese selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können.

    Ich verurteile niemanden. So wie die Dinge nun mal liegen, muss man froh sein, dass es Leute gibt, die die Arbeit für andere organisieren.


    Aber ich frage mich schon, warum diese anderen ihre Arbeit nicht selbst organisieren können. Das ist für mich eine echte Frage.


    Wo lernt man in unseren Schulen Selbsthilfe, Selbstorganisation, Zusammenarbeit? Man lernt: Tun, was die Lehrerin will; sich an fremde Interessen anpassen.


    Aber das verschiebt die Frage nur. Warum sind die Schulen, wie sie sind? Wem dient das?


    Gruß! Fritz

    Gute Zahlen:


    Zitat

    With a total of 187,122 ounces sold in 2024, Segovia generated an AISC margin of $163.0 million, including $83.9 million from the Owner Mining segment and $79.1 million from the CMP segment. With 2025 gold production expected to range between 210,000 and 250,000 ounces, the Company anticipates a significant increase in Segovia’s AISC margin this year of more than $230 million (using the mid-point of our 2025 guiding ranges at a gold price of $2,600/oz).


    Mit insgesamt 187.122 verkauften Unzen im Jahr 2024 erwirtschaftete Segovia eine AISC-Marge von 163,0 Mio. $, einschließlich 83,9 Mio. $ aus dem Segment Owner Mining und 79,1 Mio. $ aus dem Segment CMP. Da für das Jahr 2025 eine Goldproduktion zwischen 210.000 und 250.000 Unzen erwartet wird, rechnet das Unternehmen in diesem Jahr mit einem deutlichen Anstieg der AISC-Marge von Segovia auf mehr als 230 Mio. $ (unter Verwendung der Mitte unserer Richtwerte für 2025 bei einem Goldpreis von 2.600 $/oz).


    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version) (Fettung von mir)


    2025 - Aris Mining Corporation


    Kurssprung um derzeit gut 6 %.


    Gruß! Fritz

    Schöne Jahreszahlen:


    . Revenue up 37% at $947.7 million (2023: $693.7 million)

    . Adjusted EBITDA up 54% at $421.4 million (2023: $274.4 million)

    . Profit before income tax (pre-exceptional) up 272% at $199.1 million (2023: $53.5 million)

    . Profit before income tax (post-exceptional) up 507% at $177.2 million (2023: $43.5 million loss)

    . Basic earnings per share (pre-exceptional) at $0.23 (2023: $0.02)

    . Basic earnings per share (post-exceptional) at $0.19 (2023: loss per share of $0.10)

    . Cash and cash equivalents balance of $97.0 million as at 31 December 2024 (2023: $89.1 million)

    . Net debt of $215.6 million as at 31 December 2024 (2023: $257.9 million)

    Dividend restored

    . Final proposed dividend of $1.94 cents per share ($10.0 million)

    . Dividend policy introduced: payout based on 20-30% of attributable free cashflow

    o Minimum annual dividend of $10.0 million: to be distributed in two instalments

    o Subject to leverage being lower than 1.5x Net debt/Adjusted EBITDA (current Net Debt/Adjusted EBITDA of 0.51x as at 31 December 2024)

    2024 Operational Performance

    . Full year attributable production of 347,374 gold equivalent ounces

    . All-in sustaining costs (AISC) 2 from operations of $1,638 per gold equivalent ounce (2023: $1,454)

    2024 Exploration and Project Highlights

    . Record resource additions of 2.8 million gold equivalent ounces

    o 1.0 million gold equivalent ounces added at Inmaculada

    o 1.3 million gold equivalent ounces added at Royropata

    o 0.3 million gold equivalent ounces added at San Jose

    o 0.2 million gold ounces added at Mara Rosa

    . Acquisition completed of the Monte Do Carmo project for total phased payments of $60.0 million ($45.0 million already paid)


    Results, reports & presentations | Hochschild Mining


    Folge: Kurssprung, wird aber schon wieder abverkauft. KGV etwa 12/14,5 (mit/ohne einmaliges).


    Handel in London; an deutschen Börsen nur minimale Volumina.


    Gruß! Fritz

    Bin gerade im Zillertal zum Skifahren, mit Ehefrau, zwei Kindern, zwei Schwiegerkindern und drei Enkelkindern. Bin ziemlich gesund, auch wenn ich morgens und abends ein paar Pillen schlucken muss. Rote Pisten schaff ich noch, schwarze lass ich aus. Und ich werde rührend umsorgt.


    Jahrgang 1938. Mir scheint, foxele hat recht.


    Gruß! Fritz