Japan aber hatte nur die Deflation, da dort übertriebene Preise herrschten.
Genau die gleiche Situation haben wir doch heute in fast der ganzen Welt. Voellig ueberbewertete Assets, abgekoppelt von der realen Wirtschaftsleistung.
26. Februar 2026, 12:01
Japan aber hatte nur die Deflation, da dort übertriebene Preise herrschten.
Genau die gleiche Situation haben wir doch heute in fast der ganzen Welt. Voellig ueberbewertete Assets, abgekoppelt von der realen Wirtschaftsleistung.
Nun sind Banken Schuld, Entschuldigung wird erbeten. Wer soll sich entschuldigen, wohl eher die unfähigen Politiker, welche diesem Treiben über Jahre hinaus tatenlos zugesehen und unterstützt haben.
Nicht ueber Jahre, sondern ueber Jahrhunderte. Das parasitaere Fractional Reserve Banking, mit dem sich Banken masslos bereichern, gehoert abgeschafft.
Man kann diese Krise nicht mit den 30er vergleichen, da gabs einen Goldstandard, da konnte man nicht einfach alles mit Geld versorgen. Ich glaube, wenn es zu einer Deflation kommen sollte, so werden einzelne Länder aus dem Euro verschwinden und Ihre eigene Währung einführen.
Deflation geht auch ohne Goldstandard. Japan hat sie erlebt, kam nur da nach sehr vielen Jahren wieder raus, weil sie die Auslandsnachfrage hatten. Aber die boesartige Deflation ist fatal, da hilft nur noch neues Geld.
Die Amis fangen an mit Käufen zu sparen... Auch soll es weniger Weihnachtskäufe geben... Das spricht NICHT für eine Inflation.
Weiterhin gehen einige Preise runter: Luxuswaren bzw. hochpreisige Waren
Die Asset-Deflation ist ja im vollen Gange. Die Einzelhandelsumsaetze gehen stark zurueck, hier wird man nur noch mit Preiskampf ueberleben koennen. Die hoechsten Preisanstiege habe ich bei Lebensmitteln insbes. Eiern und Milch gesehen, allerdings in 2007 ! Jetzt sind sie auf diesem Niveau mehr oder weniger stabil. Wenn man die Assets in der Preisinfaltion beruecksichtigen wuerde, saehe man das Bild klarer.
1) Ab sofort kreiert der Staat das Geld, verleiht es zu 0% Zins
2) Der Staat versichert gegen Ausfaelle, buergt fuer die Einlagen
3) Private Banken werden enteignet, zu reinen Finanzdienstleistern re-privatisiert, kreieren kein Geld mehr
Was wir heute Pessimismus nennen, werden wir in einigen Monaten rueckblickend sogar als Optimusmus bezeichnen.
Eine Ueberschuldung von $87.000/Familie bei $30.000 Familieneinkommen/Jahr in 3-6 Quartalen abzubauen, das ist nicht mal euphorisch, das ist schon utopisch. Die gaengigen Denkmodelle taugen nicht mehr zur Loesung. Hier hilft nur eine radikale Neuordnung. Ein Reset, der unsere heutige Vorstellungskraft sprengt.
Da wird wieder mal alles verwaessert. Wirtschaftskrisen seinen voellig normal - so was wie von Gott gegeben. Otte ist mir zu sehr dem System verhaftet.
Gilt das auch fuer die EigentumsStruktur ? Hinter FED sollen ja private Banken stehen; auch hinter ECB ? Ist auch bekannt welche das genau sind ? (Bei der FED
Den europaeischen Banken wird das gleiche Privileg bei Euros gesichert, wie den US-Banken bei Dollars, was interessiert dann die Eigentuemerstruktur der von der Politik unabhaengigen EZB ?
Kann mir einer mal erklären, wie sich dieses auch nur ansatzweise rechtfertigen läßt ?
Hedge-Funds Deleveraging. Die waren Long in Oel & Commodities, damit Short in Dollar. Da wird gerade massiv umgeschichtet in Dollar Long Investments.
Alles anzeigenDie "Täter" sitzen zwar in der US-Wirtschft bzw. -Politik - aber es gehört auch immer ein Volk dazu, welches aufgrund dieser (Wirtschafts-) Politik Vorteile genießt und eben Jene in die Ämter befördert oder darin beläßt.
Dieses neuerliche Konjunkturpaket ist ein weiterer Schritt - negative Stimmungen gegen die USA aufzubauen. Wer bezahlt denn diese höchstwahrscheinlich 300 Mrd. - kaum Jemand aus den USA - den Großteil haben ausländische "Zwangsinvestoren" zu tragen. Das Ausland produziert zu immer niedrigeren Lohnkosten (somit bezahlen schon einmal die AN oder bereits Entlassene, da die Kosten zu hoch waren), die Ware wird mit "leeren Versprechungen" bezahlt - die Verschuldung der USA wächst ins Unermeßliche - der Wert der Versprechungen tendiert theoretische gegen Null - somit bezahlen die Steuerzahler der Produzentenländer und über diverse Verflechtungen (verschiedene FInanzbetrügereien, Verbriefungen, ...) die gesamte Welt für den Konsum- und Herrschaftswahn hauptsächlich einer Nation.
300 Mrd. Dollar Konsum für "naß" - tolle Demokratie - da sollte mal alle AN der Welt ihre Gürtel wieder ein Loch enger schnallen, daß die US-Verbraucher wieder mal ein bis 2 Monate ordentlich schlemmen können - und danach - ist die Welt in den USA auch noch nicht wieder rosig - steht wieder die Rezession vor der Tür - muß daß nächste dann 500 Mrd. umfassende Paket auf den Weg gebracht werden.
Um was geht es denn derzeit eigentlich - die USA ist mit keinem Geld der Welt mehr zu retten (als Sinnbild - natürlich wenn alle Staaten für die nächsten hundert Jahre immer mehr Blutzoll zahlen würden, könnte man das Ganze schon noch strecken) - aber es geht doch derzeit nur um einen Zeitgewinn. Es geht darum, daß zuerst die Wirtschaft anderer Länder zusammenbricht .
Während andere Staaten längst in die offizielle Rezession abgerutscht sind - wirft man in den USA lieber jedes zweite Quartal - Steuerschecks in Höhe von hunderten Mrd. Dollar raus, stärkt damit den Binnenmarkt und läßt sich das "großen Fressen" von allen Zaunsgästen bezahlen.
...
Soll man den USA (dem größten Parasiten der Welt) dafür dankbar sein???
Hoer mal, wenn alle Welt wie Du weisst dass die USA so Scheisse ist, warum macht sie dann Geschaefte mit denen ? Warum produzieren die Chineses wie bloed fuer die Amis gegen Dollar ? Keiner zwingt sie dazu. Warum produzieren VW, BMW, Daimler, Porsche, Audi, Bosch, Siemens, Miele, Birkenstock etc. wie bloed fuer die Amis gegen Dollar ? Keiner zwingt sie dazu. Warum kaufen denn deutsche Bankmanager Schrottanleihen von den Amis ? Keiner hatte sie dazu gezwungen. Du solltest Dich mal an der Nase fassen, dieses abgedroschene US-Bashing lockt heute nicht mal nen Linken von einem DSDS-Abend weg. Solche Feindbilder verwaessern nur unser Gehirn. Die Parasiten sitzen woanders, naemlich in New York, London, Frankfurt, Paris usw.
==> Wenn die "Privatbanken die Welt beherrschen" (wie weiter oben jemand sagte),
==> und der Staat sich via Inflation entschulden koennte,
==> was dann aber den PrivatBanken nicht gefiele,
==> koennte das bedeuten, dass die PrivatBanken contra Inflation sind, incl. FED ? Was dann mit EZB: Wie FED, oder andersrum ?
Schulden machen koennen, das ist der Schmankerl fuer den Staat beim Deal.
Banken erzeugen Geld aus dem Nichts und verleihen es gegen Gebuehr, der sich Zins nennt. Das exponentielle Geldmengenwachstum=Inflation ist inherent*, warum sollten sie dagegen sein ? Zwar kann das zu Preisinflation fuehren, aber was juckt die Banker dann bspw. 7% Inflationsverluste auf $100 vereinahmten Zins ?
* FED = ECB = ... = fractional reserve banking
Bei dem, was da künftig noch kommen wird (Kreditkartenschulden, Derivate..) sehe ich mit meinem begrenzten VWL-Verständnis auch künftig noch nicht, wie die Billionen von Zentralbankgeld von den Geschäftsbanken an die Nichtbanken gelangen sollen, bei der Kreditklemme. Das ist genau das, was mir an der jetzigen Situation so unberechenbar vorkommt: Extreme Inflationierung und trotzdem kommt immer noch wenig davon in Umlauf.
Genauso sehe ich die Situation: verzweifeltes Inflationieren ohne kurz- oder mittelfristigen Erfolg. Nicht Auszumalen der Effekt einer platzenden Credit-Card-Bubble, denn hinter Kreditkartenschulden stecken NULL assets. Aehnliche Zeitbomben sind die Student-Loans und Auto-Loans.
Achja... das war nicht gegen dich gemünzt... nur um den Trollen hier den Wind zu nehmen, da ich schon wieder wegen "meines Tones" gerügt wurden bin.
Ganz im Gegenteil, das war alles andere als persoenlich, sondern eine universelle Erkenntnis (leider).
Alles anzeigen
Na ja, das letzte Programm aus dem Frühjahr verpuffte ja förmlich. Ein Strohfeuer, mehr blieb nicht davon übrig. Ich bezweifle, das 300 MRD reichen, wieviel braucht denn schon alleine GM ?
Wünsche
...einen goldigen Tag
Tut
Da stimme ich Dir voll zu. Ansonsten siehe Signatur.
Solche Feindbilder verwaessern nur unser Denken. Es ist nicht die USA, die die Welt regiert, sondern die privaten Banken dieser Welt regieren die USA und den Rest der Welt.
Alles anzeigenNa, da kann man ja gespannt sein, wieviele MRD jetzt hierein fließen werden ?
http://www.ftd.de/boersen_maer…ze/428118.html?eid=415456
Wünsche
...einen goldigen tag
Tut
Man denkt an $150 Mrd, Experten fordern aber minimum $300 Mrd, damit es (in einem deflationaren Umfeld) Wirkung zeigt. (Das letzte Programm hatte $168 Mrd ausgeschuettet).
http://biz.yahoo.com/ap/081020/financial_meltdown.html
Nur weil bei den Normalsterblichen, die das Geld nicht selber drucken können, durch Geldentwertung immer schneller Ebbe in der Kasse ist
Wo siehst Du heute Geldentwertung ?
Das in der Kurve angezeigt enorme Plus an M0 in den letzten Wochen waere als potentielles Bargeld
also direkt "kauffaehig" (diese Frage war ja der Ausgangspunkt der Diskussion)
Wenn sich Banken gegenseitig Geld leihen und umtauschen, ist das sinnlose Geldverwaltung und gelangt nicht in den Wirtschaftskreislauf. Nur wenn die Banken Geld an Verbraucher und Industrie als Kredit (auch als Dollar-Noten) ausgeben, wird es erst "kauffaehig". Entscheidend ist auch nur M3, welche M0 beinhaltet. Wenn M3 - also die Gesamtbilanz - sinkt, nuetzt die Erheohung von M0 nichts.
etwas zum Nachdenken für gewisse Leute in diesem Faden: http://www.federalreserve.gov/releases/h41/
Das beschreibene Schema ist seit 1913 moeglich und wird schon immer praktiziert. Hoehere Staatsverschuldung wird langfristig zu nachhaltiger Geldentwertung fuehren. Kurz- und mittelfristig entscheidend sind aber nicht die Bilanzen von FED und Treasury, sondern die reale Geldmenge im Umlauf.
Wieso denke ichbei deinen Worten nur an Roosevelt und Krieg??? ... Mmmmhh...
Deine Befuerchtung ist schon berechtigt. Die Deflation, sobald sie nicht mehr abgewendet werden kann, wird langfristig in die Neuordnung der Welt fuehren (siehe Signatur).