Beiträge von Delphin

    Zitat

    Original von weissgarnix


    Komisch nur, dass alle, die von mir was wollen, immer nur Geld wollen, und sonst nix. Mein Vermieter, die Eon, die Telekom, die Tanke, der Bäcker ... von meiner Frau ganz zu schweigen .... scheint also nicht viel her, mi dem "Geldschleier" ... aber OK, womöglich geht es da nur mir so. ?


    also ich will kein Geld von Dir.....


    Zitat

    [i]
    Das war übrigens genau Marxens Lösung des Dilemmas: der Kapitalist streckt sich selbst seinen Gewinn vor, und er kann das, weil er ein Bergwerk besitzt, dass ihn dafür laufend mit neuem Gold versorgt ...
    ?


    Das Problem ist bei deinem Beispiel das geschlossen System. 100 Arbeiter, 100 Waren werden produziert,sie sollen 200 kosten. Prima, jetzt verschulden sich die Arbeiter mit ingesamt 100 und können die Waren zum Preis von 200 kaufen.
    Im Jahr zwei hat der Kapitalist wieder 100 Waren hergestellt und seinen Arbeitern 100 ausgezahlt. Die zahlen ihre Schulden zurück und der Kapitalist bekommt nichts abgekauft - kein Geld mehr!
    Ausser er gewährt neue Schulden was er natürlich gerne tun wird , damit sich das rentiert, führt er nebenbei auch noch den Zinseszins ein, gerade noch rechtzeitig, denn nun können die Arbeiter in einem Jahr nicht mehr alles zurückzahlen. Die Arbeiter verdienen im Jahr 3 wieder 100, das Zeug kostet wieder 200, die Arbeiter müssen auch noch Zinsen zahlen, das ganze System kollabiert, da keiner mehr genug hat um gleichzeitig die Waren zu kaufen, Zinsen zu bezahlen und einen neuen Kredit zu erhalten. Game over.


    Wie im richtigen Leben, nur dauert es da länger, da mehrere Mitspieler, mehrere Kapitalisten, mehrere Länder, mehrere Klassen von Angestellten und Arbeitern. Das Resultat wird das gleiche sein wie im kleinen Beispiel oben.


    Zitat


    Mit Gold und Silber als Basis des Geldsystems gibt es kein exponentielles Kreditwachstum, welches zum Kollaps führt. Und der Goldstandard ist auch nur die Vorstufe von Fiat-Money.


    OK, wenn das demnach so super gelaufen ist, da mit dem Gold, warum ging man denn dann wohl davon weg ?[/quote]


    Heisst das, wenn das neue System mit diesem Papiergeld nicht so super läuft, versuchen wir jetzt ein Neues? Versprochen?

    Zitat

    Original von Monopoly


    ....(ja, mir ist klar, dass dies OT ist....aber was mich wundert, ist die Metall-Liebe die hier im Forum so liebevoll zelebriert wird...nach dem Motto: "Gold wird kommen und alle Geldprobleme lösen".)


    Warum sollte Gold die Problem lösen (können) die die Geldtheorie sich eingebrockt hat? Stellen wir doch erst mal fest, dass sich der moderne Kapitalismus und seien Geldtheorien in den letzten Jahren ungehindert entfalten und sich ungestört entwickeln konnten. Das System lief doch die ganzen Jahre prima und wie geschmiert. Jetzt läuft es gerade an die Wand. Es läuft sich selbst an die Wand, okay? Keiner hat geschoben und geschubst. Der Fehler scheint also Systemimmanent zu sein, oder?


    Vielleicht war es auch kein Fehler sondern nur ein Unfall? Autoverkehr ist nicht schlecht, nur wenn schiefgeht war's ein Unfall. Das hat mit dem System Autoverkehr nichts zu tun - gell?


    Das Goldsystem und seine Wirtschaftstheorien, die ich auch nicht gut kenne, haben jedenfalls mit der derzeitigen Implosion des Geldsystems nichts zu tun.


    So und jetzt kannst Du Dir aussuchen ob Du dem Dir gerade aufgezeigten, schwachsinnigen Wirtschaftsystem auch weiterhin hinterherrennen oder vielleicht mal was anderes ausprobieren willst. Vielleicht etwas, bei dem es nicht so einfach möglich ist, dass die Einen zu Ihrem Vorteil Schulden auf Kosten der anderen machen? Vielleicht bei einem dann realen BIP von nur 1 %. (derzeit dürften wir übrigens real weniger haben, meiner Meinung nach schon seit ca. 2002).


    Ich! - Ich habe, da ich wusste, dass der Bauer Diesel braucht, im Hafen für meine Unze 100 Liter Diesel erstanden und bin mit meinem Landy aufs Land gefahren. Der Bauer darf sich jetzt 25 Liter abzapfen und läd mir 2 Sack Kartoffeln auf den Hänger bevor wir zu dritt einen Most trinken!

    Ich möchte Dir eine Antwort geben. Du fragtest was man wohl tun muß um eine Kredit zurückzuzahlen, wenn man nur Gold oder Silber hätte?


    Ja, man müßte es umtauschen. Nur wieso sollte das gegen Gold sprechen? Nichts ist wohl leichter als Gold oder Silber in DM umzutauschen. - Uuuups sagte ich DM? - Ich meinte natürlich Euro. - 'Was, es gibt auch keine Euros mehr? - Also dann tauschen sie die Unze bitte in dieses neumodige Zeugs um, ich will was essen gehen....


    Das war die zeitliche Reise, Du kannst Dir auch ein örtliche Reise vorstellen. Das klappt auch mit dem Umtausch, egal ob in Yen, Dollars, Silber, ....seit ein paar tausend Jahren.


    Vielleicht habe ich aber auch dein Argument falsch verstanden?


    Was sollte im Falle eines deflationären Crashes mir denn mit grösserer Sicherheit ermöglichen beim Bauer im Eifelland ein Sack Kartoffeln zu kaufen als eine Goldmünze? Ich verstehe nicht was den Umtausch einer Unze Gold in eine beliebige Ware verhindern sollte? Oder in Geld?


    Ich weiß ja nicht wie ihr aufgewachsen seid, aber ich kenne noch die Geschichten meiner Verwanden, die davon berichteten, dass am Ende des 2. Weltkrieges die 'Städter' aufs Land kamen und von Spitzentüchern über Schmuck, alles mögliche 'versilberten' um irgendwas zu essen zu organisieren. Übrigens waren meine Verwande ebenfalls Städter, aber da Herr Hitler seinen Vorsatz, Deutschland umzugestalten, so gründlich umgesetzt hatte, gab es in der Stadt gar nicht mehr soviele freie Wohnungen mit Fenstern, Türen oder anderen Einrichtungen. Deshalb lebten Sie schon auf dem Land. Von Geld habe ich dabei nie etwas gehört. War das jetzt zu Inflationszeiten, Deflationszeiten oder ist das vielleicht egal? Gabs da vielleicht gar kein Geld mehr? Oder wenns noch welches gab, wars dann noch das alte oder schon das neue? Es schien damals keine Rolle zu spielen. Über mehrere Jahre, wohlbemerkt. Essensmarken, ja die spielten eine Rolle. Und Arbeit spielte eine Rolle.


    Im übrigen gehe ich noch nie davon aus meinen Job noch lange zu haben und habe natürlich immer etwas Bargeld und Giralgeld im schnellen Zugriff. Aber aus Aktien, Staatsanleihen, Fonds, Zertifikaten usw. habe ich mich wo möglich schon entfernt und werde ich mich auch weiter entfernen. Egal ob Deflation oder Inflation. Es ist mir nämlich zu riskant darauf zu warten, welche der beiden Theorien sich durchsetzen wird. Bis dann.....

    Würdest Du bei einer Deflation - so denn eine kommen sollte - nicht in Gold investiert sein wollen? Zumindest zu großen Teilen?


    Was könnte es sichereres geben als Gold, selbst wenn - wie Baal wahrscheinlich sagen würde der Preis fallen wird - so wird doch der Wert steigen, oder?


    Gut, vielleicht wäre es noch besser, solange in Cash oder Kurzftristige Staatsanleihen investiert zu sein, wie Du das glaube ich mal empfohlen hattest, bis der Preis des Goldes gefallen ist und dann zu kaufen. Nur, wie den richtigen Zeitpunkt finden? Und das nicht nur unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen Überlegungen, sondern auch von psychologischen.


    Sobald die Mehrzahl der Aktien-, Geld- oder Staatsanleihenbesitzer bemerken, dass es bröselt muß man ja schon investiert sein, denke ich.

    Zitat

    Original von weissgarnix


    Nee, weiss ich nicht. Erklär mir doch bitte mal den Unterschied zwischen "Preis" und "Wert", das wäre sehr freundlich von dir ...


    Das erklärt es doch sehr gut, oder? Es ging um das Verhalten von Gold bei Inflation und Deflation:


    Zitat:
    Original von Pauli


    Für den WERT von Gold ist das alles egal. Im ersten Fall steigt es eben real UND nominal. Beim Deflationscrash nur real.


    Got GoldSilver? Zitat-Ende

    Zitat

    Original von leonardoma


    Du glaubst also an eine Währungsreform im Euroraum in den nächsten 2 Jahren? Ich nicht - und in zwei Jahren werden wir sehen. Außerdem werden m.E. kurzlaufende Staatsanleihen keine 90% verlieren. Selbst Argentinien-Anleihen sind noch ca. 20 - 30% ihres Nennwertes "wert".


    Am Anleihemarkt ist derzeit ein Rezessionsszenario teilweise eingepreist .(d.h. magere Renditen und hohe Anleihenkurse für Staatsanleihen, hohe Renditen und niedrige Kurse für "zweifelhafte" Anleihen). Sollte sich das Rezessionsszenario verstärken, wird sich auch dieser Trend verstärken.


    Sorry, aber ich sagte nicht, ich würde daran glauben in den nächsten 1-2 Jahren gäbe es eine Währungsreform. Meine zeitliche Aussage 'von heute auf morgen' bezog sich auf die Vermutung, eine solche Reform käme so schnell, dass sie keine Reaktion zulassen wird, also keine Möglichkeiten zu Umschichtung wenn's mal soweit ist.


    Ich 'glaube' nicht daran, dass eine Währungsreform in den nächsten 2 Jahren kommen wird, ich weiss schlicht nicht, wann das passieren wird und ob. Nur möchte ich nicht erwischt werden mit 100 % meines 'Vermögens' in Euros oder Euro-Staatsanleihen.


    Das Argument von @weissnix, er gehe davon aus dass die bevorzugten Anlageformen von Institutionen 'besser' behandelt werden würden, als die Anlageformen die vorwiegend Privatleute bevorzugt hätten, halte ich für gefährlich. Warum? Wer sagt ihm denn, dass die Bervorzugung nicht anhand der Organisationsform vorgenommen wird statt anhand der Anlageform?

    Zitat

    Original von weissgarnix
    Hi Ackid,


    Falls ich richtig liege, dann kennst Du meine Meinung ja eh: gerade bei "kleinen Vermögen", als Beträgen von 10-50.000 Euro ist es viel wichtiger, sie zu "bewahren" als sie zu "vermehren". Ich habe mal irgendwo im Gelben einem geschrieben, er soll ich ein paar Tausend Euro in Bargeld irgendwo sicher hinlegen, ein paar Tausend in Goldmünzen, und den Rest in einer "sehr sicheren" Anlageform parken, i.e. AAA-Bundesanleihen mit kurzer Laufzeit von 1-2 Jahren. Falls irgendwo noch ein Kredit offen ist, den man ohne grosse Kosten tilgen oder zurückführen kann, dann dieses bevorzugt vornehmen.


    .


    Hi, finde Deine Postings sehr interessant, was ich allerdings nicht verstehe, warum Du 1-2 Jahre Laufzeit bei Staatsanleihen für dich ein sicherer Aufbewahrungsort sind. Ich würde eher erwarten, dass sie von heute auf morgen nichts mehr oder vielleicht nur noch 1/10 wert wären, z.B. bei einer Währungsreform. Habe ich da einen Denkfehler?


    zu Argumentationen gegen Gold:
    Aber ist es nicht so, dass die meisten hier, genau aus dieser Welt kommen, ich denke die wenigsten hier im Forum werden zu 100 % in EM's investiert sein.



    zu Gold Spekulation
    Damit kann ich einverstanden sein, allerdings glaube ich dass die Spekulation seit Jahren so aussieht, dass der Goldpreis gedrückt wird. Warum? Weils dem Mainstream dient, weil der Dollas dann stark aussieht, weil der Euro stark aussieht, weil das Pfund stark aussieht. Und heutezutage geht es sehr oft nicht mehr darum wie eine Situation ist, sondern sehr viel mehr wie sie aussieht.
    Hätte es die Goldspekulation nicht gegeben, wäre uns viel früher aufgefallen welcher Kreditwahnsinn gerade abläuft. Wir hätten die Blase früher erkannt und das Problem wäre viel kleiner.


    zu dem Rest:
    Nein, Hauspreise fallen IMO seit mindestens 2 Jahren in D und ausserhalb der Metropolen. Aber Du solltest bitte Inflation nicht mit Teuerungsraten verwechseln.


    Doch, gerade die Pizza wird teurer werden, sie kostet dich vielleicht nicht mehr soviele Euros aber sie wird bestimmt teurer! Weil Du auch weniger verdienen wirst, oder gar nichts. Weil in einer Rezession zwar die Preise fallen, aber nicht die Preise für das allernotwendigste, wie Weizen, Mehl, Tomaten, Salami. Ein Haus brauchst Du nicht unbedingt, aber Du brauchst was zum Essen. In dieser Phase brauchst Du Cash.


    Übrigens kosten meine Laptops seit 5 Jahren immer zwischen 1600 und 2000 Euro. Sie können zwar immer mehr, aber der Preis bleibt 'gleich'.

    Ich habe bewusst nichts über das Totalausfallrisiko geschrieben, weil leonardoma mit diesem Argument nicht gearbeitet hat. Ich möchte gerne mal seine Argumente hören. Ich hatte schon mal eine kleine Diskussion mit ihm und er geht IMO nie auf die Argumente der Gegenseite ein, sondern sagt Gebetsmühlenartig:


    - irgendwelche Goldcharts, die IMMER 1979/80 beginnen.
    - ignoriert jegliche Inflation
    - ignoriert jegleiche Goldpreismanipulation
    - Währungsreformen kommen nicht vor.


    Auch lässt er ausser acht dass die derzeitige Situation mit keiner anderen vergleichbar ist, noch nie hatten wir eine Weltwährung, die keine Goldbindung hatte und die gerade abraucht. Noch nie hatten wir eine so breite Wirtschaftliche Verteilung auf so viele Länder. Noch nie hatten wir eine so 'starke' Gemeinschaft in der EU. Was nützen da irgendwelche Charts aus vergangenen Zeiten, wenn sich die Basics so verändert haben? - Okay als Zusatzinfo gerne, aber sonst?

    Hab vor zwei Wochen 100 Stück 10er bei meiner VoBa erhalten. Rückläufer, aber die waren schon benutzt, verkratzt, verfärbt, aber hey egal. Bin ja auch nicht mehr ganz unbenutzt, das passt schon.


    Diesmal hat mich die Kassiererín gesehen und sofort den Kopf geschüttelt. 'Nein also nein, warten sie mal" - dann umständlich eine Liste lang gezählt und dann: "Nein diesmal habe ich schon alle vergeben".


    Der Kollege hatte ein Einsehen und mir dann 10 St ausgehändigt. Danach sofort zur Sparkasse - 1 St. und ein Vortrag über die Vorzüge der Sparkassen, seufz.....


    Barbette leis sich nicht blicken, aber ich bin ja auch nicht Misan.......

    Habe auch schon bei CID bestellt, über deren Homepage CoinInvestDirect.com.


    Schnell und problemlos, hatte über Fr. Hellwig telefonisch den Liefertag abgesprochen und das hatte alles prima geklappt. Zu allem Überfluss, hat sich Frau Hellwig nochmals 1 Woche später erkundigt ob wirklich alles problemlos über die Bühne ging, ich hatte da so ein paar Sonderwünsche.


    Einmal habe ich 2007er Krügerrand bestellt zu einem Preis von z.B. 600 Euro und gleichzeitig Krügerrand 'beliebiger Jahrgang' zu einem Preis von 598. Erhalten habe ich nur Krügerrand 2007, zu den besprochenen Preisen.


    Ich bin sehr zufrieden mit CID, vor allem wegen der Auswahl und der guten 'Betreung' von Frau Hellwig. Manchmal sind die Preise 'etwas' höher als bei den Mitbewerbern, dafür haben sie eine umfassendere Auswahl. Für mich ist das wichtig, da ich nicht alle 2 Wochen drei Bestellungen machen kann, also lieber etwas (mit Betonung auf 'etwas') teurer aber zuverlässige Lieferung ohne Kopfzerbrechen. Und das mit den Preisen kommt mir genau so vor wie früher mit den Schallplatten, wenn man lange genug sucht, bekommt man immer eine woanders billiger. Dafür dann alle anderen teurer.


    Mit Herrn Goldbullish hatte und habe ich noch nie was zu tun gehabt. Seine Argumentationen hier im Forum finde ich auch etwas merkwürdig, sie scheinen mir so eine Mischung aus 'Humor', 'Zuckerbrot' und 'Peitsche' zu sein. Aber in @Fragezeichen hat er sich eine würdige Gegnerin ausgesucht, dümmer hätte er sich gar nicht reinreiten können.


    Good Luck for you Mr. Goldbullish, you will need every piece of it, at least according this issue.......

    leonardoma


    Leider muß ich sagen, dass sich Deine Art der Diskussion seit unserer letzten Diskussion relativ wenig geändert hat. Was willst Du denn eigentlich erreichen? Welche Meinung vertrittst Du denn eigentlich? Sag das doch bitte einmal ganz klar und ohne irgendwelche Statistiken von (dir passendem Datum) bis zu (dir passendem Datum).


    Jede dieser Statistiken lässt sich einfach durch irgendwelche anderen Statistiken von (mir passendem Datum) bis (mir passendem Datum) ausser Kraft setzten. Das habe ich Dir schon mal geschreiben und alle Deine Statistiken fangen komischerweise immer mit dem für Gold schlechtesten Zeitpunkt an.


    Die Aussage mit dem Postsparbuch ist bei derzeit circa 10 % Inflationsrate ist schlicht, ein schlechter Witz. Bitte sag doch mal was zu dem Thema Inflation oder kommt das in Deinem Szenario nicht vor? (Übrigens stimme ich Dir durchaus zu, dass Du wenn Du heute 100 Euro anlegst im kommende Jahr wahrscheinlich 103 Euro Guthaben haben wirst. Über die Details unterhalte dich doch bitte, erstens mal mit den Nothern Rock oder WestLB Kunden, zweitens gehe doch mal in die nächste Kneipe und frage dort nach, wieviele Pizzen Du dann für dein Geld erhalten wirst. Sei nicht allzu überrascht wenn's weniger sind als dieses Jahr. (Aber der Teig wird bestimmt höher sein))


    Zu Aktien kannst Du derzeit wohl noch nicht raten, oder?


    Du rätst zu Schweizer Franken, das kann ich nachvollziehen. Welche % Zahl würdest Du empfehlen?


    Entschuldige, Staatsanleihen sind ja derzeit wohl ein Witz bei - echten Inflationsraten von um die 10 % in der Eurozone, in der USA in der Schweiz sicherlich auch über 5 %. Die meisten haben derzeit wohl eine negative Verzinsung. Okay kurzfristige Staatsanleihen, könnte funktionieren, aber was ist damit im Falle einer Inflation oder einner Währungsreform? Steht es ausser Frage, dass es auch in die Richtung gehen könnte? Und warum sollten kurzfristige Staatsanleihen im Falle einer Stagflation ein sicherer Hafen sein? Leuchtet mir nicht ein. Aber okay, ein kleinerer % Satz kurzfristige Staatsanleihen aus Disverifikationsgründen, halte ich auch noch und aus historischen Gründen.


    Gold nicht zu 100 % - einverstanden.
    Silber nicht 100 % -auch einverstanden.
    Zusammen auch nicht 100% - auch einverstanden.


    Cash, lies Dir doch bitte dazu mal die gesammelten Informationen im Thread - Einlagensicherung durch, da muß Dir eigentlich schlecht werden.


    Falls wir in eine Deflationphase kommen sollten und die Zeichen stehen ganz gut, ist erstens die Frage wie lange das gehen wird und zwar im Sinne von kann man das finanziell aussitzen? Zweitens und weitaus wichtiger, könnte in dieser Phase der Goldpreis sicherlich fallen, aber - ausser Cash - wird alles andere auch fallen!!!! Verstehst Du, Gold wird dann wahrscheinlich weniger wert sein! Alles andere wird aber auch weniger wert! Nicht der absolute Wert ist entscheidend sondern die Relation zu den anderen Werten. Ich denke, Du wirst in der Phase der Deflation mehr Kartoffeln für eine Unze Gold erhalten als heute! Auch wenn die Unze Gold nur noch 100 Euro wert sein sollte! Aber Vorsicht jetzt mit billigen vergleichen wie, dann ist das Gold ja 500 Euro gefallen im Vergleich zu heute. Vielleicht hat sich ja auch die zur Verfügung stehende Geldmenge um 1000 % verringert, oder den Euro gibts gar nicht mehr oder Du kannst ein Haus kaufen für 100 Euro!


    Gold ist sicherlich spekulativ, was sollte es auch davor schützen es nicht zu sein. Aber ist es nicht seit Jahren spekulativ unterbewertet? Wann ist denn der Switch zu einer Überbewertung passiert? Und warum an dem von Dir genannten Punkt?


    Also mir fehlt bei Dir - sorry - dass Du dich mit den Argumenten Deiner Diskussionsgegner auseinandersetzt,. in meinen Augen ein echtes Manko!


    Wenn Gold gegenüber dem Yen von 1979 bis 2004 soundsoviel % verloren hat, warum bist Du dann immer noch zu 15 % in Gold investiert?


    Übrigens, bevor Du mich auch zu einem 'irgendwas' Jünger titulierst, möchte ich Dir gleich sagen, dass Du damit komplett falsch liegst. Egal in welcher Einteilung......


    Und ich kann mich irren. Und Du kannst Dich irren.

    Zitat

    Original von Pauli

    Und daher können die Bugs hier eben NICHT so nonchalant und flapsig über die folgende richtige (aber schreckliche) Erkenntnis hinwegsehen:


    Das ist schon ein alter Beitrag, aber eine Sache wird hier angesprochen die ich mir auch schon überlegt habe. Ist es besser die Krise abzuwenden oder ist es Zeit dass die Krise kommt?


    Ich würde sagen, das kommt darauf an was man daraus macht. Die Krise ist durch eine Kreditblase erst entstanden, die US-Wirtschaft lebt seit Jahrzenhnten gut damit Dollars zu drucken, sich die 'Weltherrschaft' auf Pump zahlen zu lassen und allen zu versprechen wir zahlens dann nächste Woche zurück. Schlimmer ist, dass die Arbeiter/Angestellten immer schlechter gestellt sind und das ersparrte Vermögen immer weniger Wert wird. Die Menschen verlieren Ihre Reserven, z.B. in D. Hier gehen auch die Renten flöten.


    Aber wie ist das denn entstanden? Die Krise ist ja nicht aus dem nichts erschaffen, sie gehört zu einer Art des Wirtschaftens und weil man so gewirtschaftet hat - wie man es für richtig oder vorteilhaft erachtetet - hat man jetzt eine Krise. Hätte man keine Kreditblase erschaffen, hätte man diese Krise definitiv nicht. Das bleibt erstmal festzuhalten.


    Und genau diese Art zu Wirtschaften, dieser Raubbau, diese Gier, dieses kurzfristige Blutsaugertum muß aufhören. Je schneller je besser. Die Menschen müssen erfahren, dass sie Großflächig über den Tisch gezogen werden und sie müssen erfahren von wem. Wenn dafür eine Krise notwendig ist, dann her damit!


    Kommt eine Krise, und die derzeitigen Machthaber bleiben auch weiterhin an der Macht, dann wird sich nichts ändern. Die Abzocker werden weiter abzocken, solange bis man Ihnen Einhalt gebieten kann.
    Warum arbeiten wenn ich abzocken kann?


    Die Information der Menschen hat dabei oberste Priorität, wie wichtig das ist, seht ihr daran wie sehr die Wirtschaft- und Finanzwelt darauf bedacht ist eine Mainstream-Medienlandschaft zu erhalten und zu fördern.


    Und derzeit reichen in den meisten westlichen Demokratien 25 % der Stimmen der Wahlberechtigten aus um die absolute Mehrheit zu erlangen. Ca. 50 % der Menschen hat aufgegeben zu wählen. Wenn man dann weiß, daß in den meisten Diktaturen 10 % der Bevölkerung eine Diktatur aktiv unterstützen, also bereit sind wirklich jede Idiotie aus Dummheit, Eigennutz oder ethnischer Zugehörigkeit zu unterstützen, dann reicht es aus ca. 15 % der Bevölkerung zu manipulieren bzw. zu beschwatzen und das Ziel ist erreicht. Das tun bei uns Bild und Konsorten ja auch kräftig.


    Stellt Euch vor es gäbe ein Medium, eine Zeitung, in dem die Redakteure keine Rücksicht auf politische oder finanzielle Befindlichkeiten nehmen müssten. Oder eine Internetseite mit neuem aus Politik und Wirtschaft, nicht zensierbar. Was würde das für ein Erfolg werden.....auch wirtschaftlich. Ich weiß nur noch nicht wie, es fehlt noch das Konzept......

    privileg


    Ja, natürlich der Iran war gemeint, Danke.


    Alle wollen ihre Macht behalten, auch die Juden. Dass 50 % der Abgeordeneten der USA Juden sind, war mir nicht bekannt, nun ist mir allerdings wieder ziemlich klar, wie sie es schaffen dass 90 % der doch so Grosszügigen amerikanischen Enticklungshilfegelder nach Israel fliessen. (Ich hätte eigentlich Alaska vermutet).



    Eldorado


    Umziehen? Aus dem gelobten Land? Das wäre ein ziemliche Niederlage, oder? Ich denke zumindest als 2. Wohnsitz, sozusagen für das spirituelle im Leben will man es bestimmt behalten, wenn man reich ist, meine ich.


    Ich denke auch, die USA kann sich am Iran ziemlich die Finger verbrennen, sollten diese von China und Russland unterstützt werden. So oder so, werden sie das wohl.


    Tja, andererseits läuft den Amerikaner gerade die Zeit davon, so einen militärischen Vorsprung wie jetzt, werden Sie so schnell nicht mehr bekommen. Ich meine das Know How hätten sie immer noch, aber ob sie sich so einen Rüstungsvorsprung jemals wieder leisten können?


    Kann es sein, die Navy sammelt jetzt Rohstoffe und Kabel ein, um so einen Kostenbeitrag zu leisten? Vielleicht kann man die Kabel nicht reparieren, weil sie weg sind?


    Hätte ich die Kabel durchtrennen müssen, warum auch immer, ich hätte sie an x Stellen getrennt, nicht nur an einer. Da könnten sie eine Weile suchen.........

    Die USA hat bei einem Angriff auf den Irak mit 3 Problemen zu rechnen:


    - die eigene Bevölkerung würde Ihnen wohl an die Gurgel gehen, außer es passsiert wieder 'etwas'. Wenn der Patriot den Idiot raus kehrt ist mit allem zu rechnen.


    - die Russen werden ein zweites Desaster vor der Haustür wohl nicht mehr mitmachen wollen. Und vielleicht dagegen halten?


    - die Chinesen haben starke Interessen im Irak, werden sich militärisch sicherlich noch zurückhalten wollen, aber ob sies letztlich auch tun. Sie könnten auf einen Angriff der USA auch so reagieren, dass sie keine Schiffe aber den Dollar versenken?


    - die USA könnten ihren Handlanger die Drecksarbeit machen lassen, allerdings ist Israel dafür wohl doch eine Nummer zu klein. Sie könnten die Sache nuklear angehen, Israel ist allerdings flächenmäßig ein kleines Land, was würde eine Rakete die vom Iranischen Boden aus abgefeuert wird und chinesischer oder Russischer Herkunft ist aus dem kleinen Israel machen? Da kann ja Russland und China nix für, oder? Wer würde sie zur Rechenschaft ziehen wollen - die UNO?, Die USA? Dumm gelaufen, das.....dann, falls....


    Und ich hoffe das hält sie alle ab.


    Übrigens haben die Chinesen den Amerikanern in Korea schon mal richtig in den Hintern getreten, Mao hat da ca. eine Million Soldaten gegen circa 50.000 Amerikanische Soldaten vorrücken lassen. Da hilft dann eine bessere Ausrüstung auch nicht mehr so viel....Nun ist die Wüste nicht ein Dschungel, okay.

    @ Fragezeichen


    Habe übrigens vor einigen Wochen schon mal meinen Steuerberater - der auch meinte es liege da (Deutsche Banken) alles so sicher, auf Deine Infos verwiesen. Er schien recht interessiert zu sein, werde - bei Gelegenheit - mal nachhören.


    Ein kleines Haiku und Dankeschön für Deine Informationsflutzusammenstellungsdetailorgien:


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    Frau Fragezeichen
    Informationen sucht sie
    Einhundert Prozent

    Yes !


    und es würde mich auch nicht wundern, wenn das Verantwortliche oder handelnde Mangement der IKB Bank finanziell sehr weich landen würden.
    Später.....
    Irgendwo....
    Zufällig.....


    (Ohne etwas unterstellen zu wollen, ich bin hier bar jeder Detailkenntnis. Ich berufe mich nur auf gut geprüfte und immer wieder zu beobachtende Strukturen in unserer freien Marktwirtschaft).