Beiträge von wolfinvest

    Hallo,Also die Unternehmen die du ansprichst sind eigentlich alle solide. Ich würde das Geld welches Du investieren möchtest einfach auf die 4 aufteilen.


    Grüße
    Martin

    Solide sind sie, sonst ständen Sie nicht auf meiner Liste. ;)
    Wobei sie alle vier sich nicht so aufgedrängt haben, wie die drei, die schon den Weg zu mir gefunden haben. Zwei davon (PR und EQX) machen "noch nicht einmal" Gewinn. Könnten aber den besseren Newsflow bringen, zumindest EQX.


    Geld auf alle vier aufteilen, macht bei der angedachten Anlagesumme leider keinen Sinn.


    Dachte, vielleicht hat noch wer einen Haken in der Hinterhand (über die in den Fäden besprochenen hinaus), bei Minen oft genug erlebt.
    Das ich bei GCM schreibt, entspricht gerade meiner aktuellen Tendenz.

    Hab mir das heute mal angesehen, genauso wie AR, EQX und PG.


    Ein paar Fragen sind da bei mir noch offen:
    Aktuell Fully Diluted Shares: 48 Mio. mit ausstehenden Warrrants/Optionen wären es 63 Mio. Siehe hier S.3: Third Quarter 2018
    Die möglichen 93 Mio. Shares aus 2017 hat GCM dann wohl durch Rückzahlungen gedrückt (siehe vatapitta und Edel Man oben im Faden, Oktober 2017). Schon mal positiv.


    Dann gibt es noch ca. 88 Mio. Schulden Im Rahmen von "Gold-linked Notes" (auch hier auf S.10), die aber soweit ich das verstanden habe zu keiner Verwässerung führen können. Dem stehen aktuell knapp 30 Mio. Cash gegenüber und ein Quartalsgewinn von EBITDA 9M 78 Mio., Nettogewinn 9M 13 Mio. Die Differenz zwischen EBITDA und Nettogewinn fällt schon hoch aus, geht aber wohl teils auf die Exploration und den Minenausbau (23 Mio.) und Zinsdienste der Notes (sollten so 7 Mio.) zurück. Wobei mir bei der Differenz noch was zu fehlen scheint (neben Steuern und Abschreibungen).


    KGV unverwässert sollte auf das ganze Jahr 2018 bei 5 bis 6 liegen, verwässert so bei 8.


    Im Vergleich zu EQX und PG scheint GMC profitabler, von der Bewertung her wäre GMC auch verwässert noch etwas günstiger als EQX aber schon teurer als AR. Wobei ich bei GMC das Wachstum in 2019 und weiter nicht richtig beurteilen kann, eine Guidance konnte ich nicht finden. Hm, bin noch unsicher welcher er vier (oder noch ein anderer Titel) meine KNT, LMC und FVI ergänzen könnten.


    Meinungen?

    Prognosen 2018 / 2019


    • KGV: 11,7 / 3,2
    • EbitDA: 150 Mio. /330 Mio. bei aktueller MK von ca. 392 Mio.
    • Nettovermögen je Aktie: 2,9 / 3,1

    Das habe ich heute nicht mehr ausgehalten. Obwohl ich seit langem wenig mit Aktien mache, bin ich hier heute rein. Die Bewertung ist ein Witz, selbst wenn man zusätzlich Abgaben in Mexico einkalkuliert. Ein ähnlicher Witz hat mich schon letzte Woche vor lauter kopfschütteln dazu gebracht in K92 Mining einzusteigen.


    Da muss irgendwas sein, was ich nicht verstehe. Mir ist schon klar, dass alle Minen verprügelt wurden, aber bei einigen ist die Ignoranz gegenüber der Fundamentels dann doch nicht zu glauben.

    Was immer wer aus der Diskussion ziehen mag. Danke @woernie für die letzten beiden Charts. Wenn man die Rohstoffe als Indikator nimmt, macht das sichtbar, dass sich die aktuelle Geldschwemme nicht mehr lange prolongieren lässt, ohne dass das System in die eine oder andere Richtung kippt (Deflation/Inflation). Morgen? 2019 oder 2020? Mehr Spielraum sehe ich das als Chartlaie erst einmal nicht.


    @Moderation: Die letzten Beiträge würden gut in den "Rohstoff Boom Faden" passen.


    @Caldera: Als jemand dessen Job viel mit Hypothesentests, dem Aufstellen und Prüfen falsifizierbarer Annahmen und den Blick auf Gütekritieren von wissenschaftlichen Konzeptionen zu tun hat, sag ich dir ganz knapp: Was du da als Analyseansatz präsentierst ist eine Sammlung von "Schutzthesen" oder "Hilfsthesen", die den eigentlichen theoretischen Ansatz nicht verbessern sondern verwässern und beliebig machen bzw. zeigen, dass die Theorie nicht funktioniert. Das Vorgehen nennt sich auch Imunisierungsstrategie. Aber egal, da wird es wohl kein Durchdringen bei dir geben.

    künftig technischer Kommentare des Marktgeschehens und von Einzelaktien enthalten werde

    Als seit langem nur noch sporadischer und meist stiler Mitleser, find auch ich das schade.


    Da könnte ich jetzt sage: "Mei, was juckt es die Eiche, wenn sich die Wildsau..." , aber Quatsch, man muss sich nicht jeden Mist antun. Hast recht! Auch wenn es mir eine der besten Analyseangebote nimmt, die man so finden kann.


    Gute Zeit!
    Wolf


    Nach langer Einlogpause, einmal kurz angemeldet für die wichtigen Sachen: Danke Woernie et al. für die Arbeit hier! Mehr muss ich gar nicht tippen, das hat wittu schon übernommen!


    Schönes Weihnachten euch allen [smilie_blume]
    good luck
    wolf



    Ich sehe Gold, ähnlich wie auratico, auch eher als Hedge gegen Totalversagen, damit also auch als Barometer der Ängste, bzw. auch der reellen Gefahr für selbiges (Was "Gewinne" nicht immer so süß macht, wie sie sein könnten :S ).
    woernie, was wurde denn in den Inflationen vor den 1970ern infaltioniert :hae: . Oder wenn auch nur bis zum 19 Jhd. gedacht, egal, es war doch immer EM = Geld. Zumindest bis zu einem bestimmten Grad. Entsprechend ist das damalige Verhalten von Gold und Silber doch unter heutigen Fiat-Bedingungen keine Hilfestellung für zukünftiges Verhalten, bzw. kann es erst wieder werden, wenn eben das (EM = Geld) wieder gelten würde? Oder hab ich wo einen Denkfehler?


    good luck
    wolf

    Sehr still geworden hier, dabei war MUX in den letzten Wochen sicher keine schlechte Wahl ... 50 % seit Anfang August, für die Frühaufsteher auch etwas mehr.


    Diese Woche kam die Feasbility Study zu El Gallo raus, das wollte ich dann doch hier vermerken. Ein paar Zahlen dazu aus der Pressemeldung:


    Vor allem die Nachsteuer-Returnrate von 26 % in der vorsichtigen Kalkulationaveraion (mit niedrigem Silber-/Goldkurs) zeigt imo, dass da nichts mehr schief gehen sollte. Die Recoveryraten sind auch okay (Silver 84,3 %/ Gold 83,2%), wenn ich auch schon besseres gelesen habe.


    Die PEA zu El Gallo ist nun schon eine Weile her ... ist das normal, dass man sich da so Zeit lässt, bzw. diese Zeit braucht?


    good luck
    wolf


    Moin zwyss,
    ein wenig macht sicher die Lage aus: RR Südkanada und Flachland (mehr oder weniger), VIT im Norden, bergig und nicht weit vom Schelfeis ... Risiko, dass das mit der Förderung rund läuft ungleich höher. Aber ist Yukon [smilie_love] ... da kauft man das Abenteuer mit!

    Die AGQ hat sich schnell mal verdoppelt.
    IPT auch ganz schön angezogen.


    Die hab ich drinnen, ich meine halt wenn die PM-Preise oben bleiben sind die nicht die schlechtesten.


    Auf den rücksetzer werden viele warten, das wäre auch ganz normal, aber ob er kommt?


    Ja, sind beide schon gelaufen, aber die Marktkapitalisierung ist bei beiden lächerlich ... allerdings ist halt auch die Weiterentwicklung der Minen bei beiden nicht gerade Top, echtes Schneckentempo ... eine Managementfrage? Beide ja, wenn EM läuft, oder eben zur Übernahme. Bei AGQ is es halt echt schade um die Liegenschaft, das hatte sich ja gleich am Anfang damals Sprott positioniert (meine bei 0,08 GBP), weils gut aussah.


    Zum Rücksetzer: Mach mir keine Angst, hab gerade erst am Wochenanfang eine zu groß gewordene Position MUX verkleinert, um dann beim Rücksetzer nochmal zuzuschlagen. Mal sehen, was nächste Woche wird, heute mach ich nix mehr.

    Ja, mittlerweile ist fast alles schon hoch, doch ein paar Beharrliche gibt es noch. Während ich fleissig am Gewinne mitnehmen bin bei den diversen Fahnenstangen, hoffe ich hier noch, dass CKG auch noch geht. In die gleiche Kategorie gehört in meinem Depot noch KDX, CSQ, RVM und GCU. Was gibt es sonst noch für Nachzügler?


    Ist denn schon die Zeit für Nachzügler :hae:


    Fahnenstangen seh ich auch ein paar, aber nur auf kurze Sicht. Insgesamt sind die Bewertungen nach dem Siechtum imo noch nicht übertrieben. Ich warte auch auf die Konsoliderung, will aber aktuell noch eher auf die Werte setzen die gezeigt haben, dass sie gleich zu Beginn mitgehen. Für ne Rotation scheints mir noch zu früh, wobei ich auf GCU als lang gehegten Rückkauffavoriten schon länger ein Auge werfe.


    Aber Übernahmekandidaten könnte ich zwei in den Raum werfen (wobei das wohl auch noch zu früh ist): AGQ und IPT ... beides kleine Produzenten, Liegenschaften schön, aber es geht nix weiter ... wie bei Silvermex seinerzeit.


    good luck
    wolf

    Hallo Jupiter51,


    Willkommen bei den Minenaktien-Suchtlern :thumbsup:. Dein Lob trifft vor allem auf die alten Hasen hier im GSF zu, ich hoffe die sehen es hier im Faden der Teilzeitaktiven. Ich freu mich, wenn Du hier noch die Truppe der Teilzeitler bereicherst, so war ja die Idee des Threads.


    Vor 14 Monaten hatte ich begonnen mich hier in die Materie einzulesen. Im Dezember 2011 kaufte ich dann die ersten 4 Aktien. 1,1 % Gewinn mit 9 verschiedenen Aktien innert 6 Wochen war für mich der Startschuss ?gross? einzusteigen.
    - 21 % im Silber- und Goldminenaktiendepot war der grösste Verlust den ich aussitzen musste ( + 19 % FNV als grösste Position, - 86 % JAG als sehr kleine waren die beiden Extreme). Aktuell sind es - 15 % im Depot.

    Wenn ich das richtig abschätze war das Gros deiner Käufe so Mitte Februar und damit kurz vor dem Ende der Zwischenerholung? Wenn das hinkommt, dann ist dein Extrem von -21%, so mein ich, gar nicht so extrem. Außer JAG natürlich, hast Du da alle behalten oder zumindest einen Teil verkauft? Ich bin da inzwischen rigoroser, ab spätestens -30 % (eher schon vorher) wird gehandelt: komplett Verkauf, Teilverkauf oder Nachkauf. Wobei ein Teilverkauf natürlich auch noch eine gewisse Wankelmut zeigt.


    Ich werde mich ab jetzt auch vermehrt im Forum einbringen mit meinen Erfahrungen als Silber- und Goldminenaktien Beginner und als Börsenfortgeschrittener mit 15 Jahren Warrantsspekulationen.

    Immer her damit [smilie_blume].


    Kurz zum akutellen Stand bei mir:
    An den Werten im Depot hat sich nichts verändert ( :hae: außer ich hätte ein Update ausgelassen), in der Reihe der Positionsgröße sind das gerade MUX, KGI, GPR, GCM, AUN, GPD.


    MUX lief wirklich extrem gut, hier hat sich das Aufstocken gelohnt, kurzfristig waren das 25 % des Depots. Hab aber jetzt Anfang der Woche einen Teil verkauft, ist aber immer noch die größte Positon. KGI, gibt's nichts zu beschweren. GPR hatte ich letztes Jahr Nov/Dez viel zu früh zurückgekauft, war zwischenteilich mal kurz im Plus und ist es jetzt seit heute wieder 8o. GCM, ein Dümpler um den durchschnittlichen Einkaufskurs. AUN, schön aber die Position ist zu klein (Nachkauf :hae: ). Und GPD .. hm, ja, da ist noch ein Drittel der Anfangsposition da. Hab hier schon Verlust begrenzt, aber die Wankelmut und der schöne Yukon haben mir hier bei der Restposition - 51 % beschert. Ist jetzt nur noch ein kleinerer 3stelliger Betrag und darf von daher liegen bleiben, egal.


    Insgesamt bin ich nun für dieses Jahr fast wieder bei +/- 0, was vor allem auf MUX und auch KGI zurückgeht. Wohl weniger weil sie weit besser waren als andere, sondern weil ich hier das Cash mal so lange am Seitenrand hatte, bis der Wiedereinstieg lohnend war. Bis zuletzt hatte ich so 20 % Cashanteil im Depot, seit dem Teilverkauf von MUX sinds 30 %. Eigentlich hatte ich auf einen Rücksetzer getippt ... war wohl erst mal nichts, aber Silber sieht aktuell für mich überreif aus. Mal sehen, vielleicht lege ich nächste Woche dann noch was ins Körbchen.


    good luck
    wolf

    Wurde im Markt nicht gut aufgenommen. Ich glaube Valueman hat es angekündigt, wieso der das weiss ist mir schleierhaft...


    Haha, das hab ich auch gedacht. Der Value, der Minenhund ;) . Ich tippe mal drauf, dass er einfach aus der Erfahrung heraus geschlussfolgert hat, dass die Inbetriebnahme einer neuen Mine noch nie irgendwo reibungslos geklappt hat. Zumindest fällt mir jetzt kein Beispiel dafür ein. Das gibt dann immer eines auf den Deckel. In Extremfällen auch mal zwei oder drei Quartale lang.


    Insgesamt find ich die AUN-Zahlen nicht übel, da gab es schon schwierigere Minengeburten (z.B. AVR). Wie das hier zu deuten ist (fette Markierungen) ...

    Zitat

    Shafter Silver Mine in Texas commissioning and testing of the processing plant continues. As a result of the
    testing to date, two key areas have been identified for improvement; further mine development and the
    processing plant mill dewatering.
    - The underground production will be supplemented by a test open pit until fourth quarter of 2012 as
    further development is required in order to sustain 1,500 tons per day. Further development of the
    underground mine is currently under review
    .

    ... wissen sie wohl nur bei AUN selbst. Da bin ich genauso ratlos wie Du.


    good luck
    wolf

    Zitat

    Auch die Deutschen haben ein Faible für das krisensichere Edelmetall: Im zweiten Quartal erwarben Konsumenten 34,2 Tonnen physischen Goldes in Form von Barren und Münzen. Das ist eine Steigerung von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten des World Gold Council hervorgeht.


    In der Summe investierten die Deutschen 1,77 Mrd. US-Dollar (rund 1,4 Mrd. Euro), wobei der Zuwachs mit 62 Prozent noch deutlicher ausfällt. Der Euro dürfte hier belastend wirken - für das gleich Geld gibt es dank der schwächelnden Gemeinschaftswährung weniger Gold.


    Interessant: Die weltweite Nachfrage ging in der gleichen Zeit um 13 Prozent auf 721,1 Tonnen zurück. Nicht nur die imposante Steigerungsrate zeigt, dass es sich bei Deutschland um einen Sonderfall handelt. Immerhin gehört die Bundesrepublik bei der Nachfrage durch Haushalte zu den größten Abnehmern weltweit - auf einer Stufe mit den USA.


    ... hier gehts weiter



    good luck
    wolf

    Spannend, wie hier Namensähnlichkeiten zu Zuschreibungen führen.


    In den späten 90ern gabs bei meiner damaligen Firma einen Kunden aus Polen, der hat seine Ware selbst mit dem Transporter abgeholt. Einmal kam er völlig verstört an, da er an der Grenze aufgehalten, in einen Verhörraum gebracht und dazu gezwungen wurde sich bis auf die Unterhose auszuziehen. So haben Sie ihn dann drei Stunden sitzen lassen, bis sich herausgestellt hat, dass es ein Versehen war .. er hieß nur so ähnlich wie ein Schwerkrimineller, den Sie in der Gegen vermutet haben.


    Der Mann war völlig durch den Wind. Was für ein Irrsinn, weil jemand ähnlich heißt, erst mal zu Vorsicht das komplette Demütigungsprogramm auspacken :wall: :wall: :wall:


    Gut war off topic, aber der Faden ist eh Unsinn ... siehe nächstes Posting im "Andrangfaden"

    Das Institut der deutschen Wirtschaft sagt, es gibt keine Immoblase in Deutschland und spricht dabei eigentlich von der hier im Faden definierten Lagenblase, denn es geht nur um die Großstädte:


    Zitat

    Vor allem in Großstädten aber zogen die Preise deutlich stärker an: In Hamburg kletterten sie innerhalb von acht Jahren um 31 Prozent, in Berlin sogar um 39 Prozent. "Vor allem in Ballungsgebieten steigen die Werte von Wohnungen und Häusern nahezu stetig", teilte das IW mit. Am teuersten ist München - dort kostet eine Eigentumswohnung im Durchschnitt gut 4200 Euro pro Quadratmeter. (...)


    Trotz der deutlich anziehenden Preise sieht das IW bundesweit keine Immobilienblase. "Die deutschen Immobilienmärkte sind gesund - trotz aktuell stark steigender Preise" hieß es. Denn die höheren Kosten seien vielmehr Ausdruck großer Nachfrage und ein Zeichen für die Attraktivität von Ballungsgebieten. "Bedenken, es könnte sich wie in den USA, Irland oder Spanien eine Preisblase bilden, sind unberechtigt", schreiben die Forscher. Quelle: SPON

    Es werden auch noch vier Gründe angeführt (Mietpreise, Nachfrage, kein Anstieg der Kreditvolumen, Mehr Einkommen) die gegen eine Immoblase in Großstädten sprechen sollen, überzeugend ist das nicht. Aber zumindest meine ich, dass der Begriff "Blase" für die überteuerten Großstadtimmos insofern nicht passend ist, da hier immer sofort der Vergleich mit den USA, Spanien und Irland im Raum steht. Und das waren ganz andere Formen der Blase, dort konnten sich Menschen Immos kaufen, die sich das eigentlich nicht leisten konnten. Hier bei uns kommen die Preise auch zustande, weil die mit genug Geld nach Sicherheit suchen. Eine deutsche "Lagenblase" würde deshalb wohl erst mit dem ganzen Rest, also mit dem Finanzkollaps platzen.


    ______________


    Sozialwohnungen werden weniger:


    Zitat

    Deutschland hat vor allem in den Großstädten und Ballungsgebieten zu wenige Wohnungen. Die Städte und Kommunen haben in Zeiten klammer Kassen zudem häufig vor allem für den Bau neuer Wohnungen für Geringverdiener kein Geld - und das hat dramatische Folgen. Die Zahl der Sozialwohnungen in Deutschland ist seit 2002 offenbar um rund ein Drittel auf weniger als 1,7 Millionen zurückgegangen. Quelle: SPON

    Wie da wohl der Zusammenhang mit den Großstadtlagen ist ... :rolleyes:



    good luck
    wolf

    ... wenn Griechenland aus der Eurozone ausscheidet? Wir sind uns glaube ich ziemlich sicher, dass GR auf Dauer nicht im Euro bleiben wird. Immer wieder kommt der Punkt, an dem man denkt, jetzt ist es jeden Tag so weit, dass GR den Austritt erklärt.


    Wie aber wird sich der Goldpreis entwickeln? Die Investmentnachfrage wird meiner Meinung nach nicht so stark zunehmen, als dass sie den POG beeinflusst. Entscheidender wird das Wechselkursverhältnis zwischen USD und EUR sein. Was meint ihr: wird der Euro durch einen Austritt Griechenlands kurzfristig stärker oder schwächer? Sollte man mit einem Goldkauf also noch etwas warten bis Griechenland raus ist oder lieber noch heute investieren? Oder wird Griechenland auf jeden Fall "gerettet", bis alle Länder der Eurozone gleich arm sind?


    ... ja, bitte, irgendjemand, ich wüsste das auch gern [smilie_blume] .


    Aber ich denke, dazu müsste man Einblick in die Bücher der Banken und Versicherungen haben. Sind die alle abgesichert, oder wird es eine Reihe von Instituten geben, die plötzlich Liquditätsbedarf haben? Im letzterem Fall würde das dann heißen, alles raus für Cash, dann rauscht auch Gold mit runter. Den toten Interbankenmarkt deute ich so, dass genau solche Risikozuschreibungen zwischen den Banken bestehen.


    Aber eigentlich möchte man ja meinen, dass die lange Insolvenzverschleppung jedem die Gelegenheit gegeben hat, die Investments abzuschreiben (oder gegen getroffene Zusagen heimlich zu verkaufen, wie die Commerzbank), sollte das so sein, dann wird wohl Gold mit dem Dollar steigen (auch da man Griechenland als Markstein für Spanien und Co. interpretieren wird, schon allein weil 3 Jahre Geschwaffel aller Eurokraten sich dann als das erweist, was man eigentlich schon immer wußte: Als heiße Luft).


    Und welches Szenario kommt nun, wo sind die Mitleser aus den Bankentürmen?


    good luck
    wolf

    Die Studie hatten wir damals 2010 schon hier. Inzwischen gibts dort auch eine Studie dazu, woher das Gold kommt (Kauf, Geschenk, Erbe) ... wenns interessiert ...


    n kein Statistiker, aber n=3248 kommt mir schon mal wenig vor.

    Das reicht locker, vom n her. Die Frage ist, ob die Stichprobe sauber gezogen wurde, aber dazu, wie der genau Ablauf der Befragung war, gibt es leider keine Infos.


    Bekommt man Wichtigtuer (er hätte 50 kg Gold und in Wirklichkeit hat er 50 kg Hundefutter im Keller) vielleicht noch geglättet, so sind die Angaben der echten Goldbugs sicherlich systematisch problembehaftet. Denn echte Goldbugs lehnen die Teilnahme an so einer Umfrage von vornherein ab, oder sie sagen die Unwahrheit. "Gold? Hab ich nicht, brauch ich nicht, kann man eh nicht essen..."


    Genau so ist es wohl. Ein paar Wichtigtuer bekommt man durch die richtige Stichrobenziehung geglättet, bzw. bei der Validitätsprüfung vielleicht sogar gestrichen. Aber bei Gold stellt sich halt die Frage nach der "sozialen Erwünschtheit". D.h. wenn etwas sozial nicht anerkannt ist (z.B. Dorgenmissbrauch) oder es sozial geschicker ist, das nicht mitzuteilen, dann kann eine Frage zu einem solchen Thema schöne Verzerrungen haben, weil nicht wahrheitsgemäß geantwortet wird. Deshalb ..naja, müsste man die Goldmenge vermeintlich wohl nach oben markieren.


    Aber ... alle Umfragen haben prinzipiell einen Mittelschichtsbias, einfach weil der durchschnittliche, vom System abgeschoben Arbeitslose, der Hungerlohnjober oder der Migrant mit einem anderem kulturellen Hintergrund sich nicht so oft befragen lässt wie der Mittelschichtsdeutsche. Die haben einfach keinen Bock auf sowas. Das steht nirgends bei den Umfragen dabei, ist aber ein bekanntes Phänomen im Umfragenbusiness: Die "unteren" 20 - 30 Prozent sind in keiner Umfrage repräsentativ vertreten. Von daher meine ich 111 Gramm sollte man vielleicht mal für die restlichen 70 % der Bevölkerung annehmen. Da die "untersten" 20 % unser Mitmenschen über keinerlei Besitz verfügen und die nächsten 10 % auch nicht viel haben, wird der Durchschnitt insgesamt wohl etwas kleiner ausfallen.


    good luck
    wolf

    so der Titel der Dokumentation, die es heute um 17:05 Uhr auf ZDFneo gibt.


    Wer kein ZDFneo empfängt (der verpasst erst einmal sehr viel in den tristen TV-Zeiten) kann auf zattoo ausweichen (Google hilft).


    good luck
    wolf