Zustände wie in Südafrika kommen.
Gitter vor jedem Fenster und Mauer oder hoher Zaun vor dem Haus.
Auf DMAX läuft eine Doku-Serie "Die Austausch-Cops", wo deutsche Polizisten im Ausland zwei Wochen nebenher mit dortigen Kollegen im Einsatz sind.
Dort offenbart sich ein ernüchternder, deprimierender Blick in unsere Zukunft. Vielleicht soll es das auch sein.
(Ich sah gestern zufällig eine Sendung.)
Einer der deutschen Polizisten war in Kapstadt und einer in Rio de Janeiro unterwegs und eine Polizistin in USA, wohl Los Angeles glaub ich.
Allein die Cops in den USA waren da, so wie es gezeigt wurde, noch in der Lage, wirkliche Polizeiarbeit zu verrichten ...
Deutsche Polizisten haben weder die Ausstattung noch den politischen und gesellschaftlichen Rückhalt, um effektiv so vorgehen zu dürfen.
Die Polizisten in Kapstadt und Rio de Janeiro waren im Grunde nur noch damit beschäftigt, sich selbst zu schützen ... Das, also Brasilien oder Südafrika, ist wohl tatsächlich das, auf das man sich einstellen kann.
Alles zu gefährlich. Die Cops können nur in Regimentsstärke in die Favelas und Slums reingehen, um Präsenz zu zeigen ...
Nur für die Fernsehkameras starten die dann mal eine generalstabsmäßige Aktion, und ein paar arme Schweine in Favelas und Wellblechhütten nach Drogen zu durchsuchen ...
PS: Eine brasilianisierte Gesellschaft bringt es mit sich, dass Bewohner von Vierteln gegenüber den die Straße beherrschenden Gangs und Clans loyal, aber der Polizei gegenüber feindselig eingestellt sind.
Das Phänomen, dass von linken Kreisen Hass gegen die Polizei (Negameh Soundso/taz: "Polizisten auf die Müllkippe") geschürt wird, ist daher wohl auch als notwendige Begleiterscheinung der migrantischen Bereicherung zu sehen, denn wenn die Polizei aus dem Viertel verschwindet, muss der indigene Bürger sich wohl oder übel mit den Gangs u. Clans arrangieren... Er hat dann keine andere Wahl mehr.