Der Sinn von Panzerraeumen und -schraenken ist primaer ein Zeitgewinn um nach ausgeloestem Alarm eingreifen zu koennen, sekundaer auch langfristig einen Zugriff zu verhindern. Wenn ein Einbrecher aber entsprechend vorbereitet ist, dann kommt er mMn bei aller Zeit der Welt rein. Z.B. gibt es bestimmt auch Kernbohrer mit Benzinmotor, so wie es auch Kettensaegen mit Benzinmotor gibt. Die gehen auch bei Blackout.
Gab ja den Goldschatzdiebstahl in Manching bei dem die Einbrecher einen groesseren Ausfall der Kommunikationsinfrastruktur verursacht haben und lange Zeit gehabt haetten, aber halt mangels Panzerung und vermutlich auch guter Vorbereitung unnoetig schnell waren. Vielleicht ist das schon ein Infrastrukturausfall im Sinne der Versicherung? Und man sieht, dass ein Blackout-Szenario auch Teil eines Einbruchsplanes sein kann.
Ich kenne auch einen Fall wo bei einer kleinen Bankfiliale ueber das Wochenende eingebrochen wurde. Keine Einbruchmeldeanlage, aber ein grosser alter Panzerschrank (AFAIR mit Kundenfaechern). Die sind nach vielen Stunden harter Arbeit erfolglos abgezogen, weil sie mit der Flex nicht durch die Panzerung gekommen sind. Ich wuerde sagen, nicht gut vorbereitet, wobei das aber auch nicht einfach war.
Noch ein Beispiel die Haspa in ... Norderstedt? Wo man zweimal mit Kernbohrern angerueckt ist. Das erste mal hat zufaellig die Putzfrau sie gestoert und vertrieben. Beim zweiten mal waren die Einbrecher erfolgreich. Hatten auch "alle Zeit", zumindest ein Wochenende.
Ich denke, dass keine Einbruchmeldeanlage, eine ueberlistete Einbruchmeldeanlage, vielleicht auch ein Insider viel haeufiger ist als ein Blackout.