Beiträge von sakura

    Nun entdeckt die Presse scheinbar dass Gold Geld ist, dass Edelmetalle das einzige Geld ohne Countepartrisiko sind.


    Sehr gut! Und wenn aller Augen auf Gold gerichtet sind wird es fallen. Und wenn dann endlich zweifelsfrei bewiesen ist das Gold eine schlechte Anlage ist muss man es kaufen, denn dann geht es endlich los. ^^

    1: es gibt immer mehrere Möglichkeiten zu zählen mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten. Und es gibt wenige die das können. Wie auch überall sonst schreiben die echten Könner selten Bücher/Analysen. Die Erklärung hast Du Dir ja schon selbst gegeben: warum teilen?
    2: Der Entdecker ist schon lange tot. Sein Skript vergammelte für lange Zeit in irgendeiner Bibliothek. Glaube Prechter war der erste der Elliott wieder etwas populärer gemacht hat. Und Prechter ist weniger trader als "Sozionomiker".
    3: Analysten glauben an unterschiedlichste oder auch an gar keine Techniken. Und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

    resci: Schön wieder was von Dir hier zu lesen :thumbsup:
    @Rudolf: Was genau daran ist so unvorstellbar? Kann es sein das vor etwa einem Jahr ein Ölpreis unter 100$ auch komplett unvorstellbar war? ;) DOW/S&P... sollten um 50% korrigieren :evil:

    Nein, aber wenn die Zinsen jetzt hoch müssten, um den Goldpreis zu kontrollieren, dann bricht alles zusammen.


    Bitte nicht jedes Gerücht ungeprüft zu glauben welches Hr. Eichelbug in die Welt setzt. Niemand setzt Zinsen rauf wegen paar % Anstieg beim POG. Schon gar nicht in der jetzigen Phase. Die Welt hat auch den Ausbruch über die 700$ überlebt. ^^

    In vergangenen Wirtschaftsphasen ging Gold eher runter, wenn Aktien haussierten.


    Wir erleben keine vergangenen Wirtschaftsphasen wir sind mitten im Neuland. Momentan ist alles über Liquidität = $ korreliert.
    Aktien rauf -> $ runter -> Gold rauf. Bitte zu beachten das Du in dieser Welt alles per $ kaufen musst. Ist ja nicht umsonst die Leidwährung :huh:


    Wenn Gold jetzt mit steigenden Aktienmärkten mitsteigt, ist das ein Problem für diejenigen, die Gold als barbarisches Relikt verunglimpfen wollen.


    Wer behauptet denn das die Aktienmärkte weiter steigen, hmm? :evil: Man kann das lustige Spiel das seit Monaten gespielt wird durchaus umdrehen und das schaut dann weniger lustig so aus: Aktien runter -> $ rauf -> Gold runter ;)

    Denn ich las neulich eine Zeitung (ich meine HB oder Frankfurter) in der Stand, dass der Abbau einer Unze Gold zur Zeit ca. 700 Dollar kostet.
    Wie "zum Kuckuck" ... soll dann der Goldpreis auf 500 Dollar oder gar weniger, zurückfallen?


    Kurzfristige Übertreibungen gibts immer - nach oben und auch nach unten. Kurzfristig kann auch ein paar Jahre heissen - was nicht heisst das ich davon ausgehe.


    Das macht mit "Verlaub" keinen Sinn, denn dann würde ja von "heute auf morgen", kein Gold mehr abgebaut werden! :wall:


    Ja und? Stört exakt wen genau? Machen halt viele Minen dicht, fertig. Und einige Jahre später können die Überlebenden umso mehr Gewinn einfahren.


    Und der Dollar oder sonst eine "aufgeblähte" und endlos "gedrückte FIAT Währung", soll dann "Wertbestand" haben ...


    Solange Gold kein GEZ ist wird das auch so bleiben. Welche Regierung ist so blöd Gold als GEZ zuzulassen? Wenn überhaupt dann muss die Bewegung schon von unten kommen. Die finanzielle Durchschnittsintelligenz spricht leider nicht für eine starke Bürgerbewegung bzw leben doch viele recht anständig auf der durch FIAT möglichen Umverteilung.

    Danke für eure Meinungen. Demzufolge und besonders im Hinblick auf die Kursverluste von 4 bis 5% von Minenaktien wie z.B. Kinross, Barrick, Yamana, Harmony ect. an den letzten 2 Handelstagen, an denen der Goldpreis im Endeffekt gleichbleibend war und sogar noch am letzten Wochenhandelstag oberhalb der 1000er Marke geschlossen hat, ist für mich der Entschluss gefallen, einen Großteil meiner Minenaktien nun zu verkaufen.


    Dennoch muss ich sagen, dass sich "meine" Minenaktien langfristig absolut nicht verdoppelt oder vervielfacht haben. Ganz im Gegenteil. Die Bewertungen sind auch alles andere als zu hoch und werden bei diesem hohen Goldpreis und besonders bei Preisen wie 1.200 + sehr sehr niedrig sein. Und das macht mich so stutzig bei der Sache. OK, wenn sich solche Aktien einzig mit dem Gesamtmarkt (nach unten) bewegen,selbst wenn der Verkaufspreis ihres Gutes steigt und die Bewertungen exhorbitant fallen, dann sind Minenaktien wohl keine bessere Anlage als Aktien aus anderen Bereichen.


    Gute Entscheidung. Aus meiner Sicht steht ab Ende nächster Woche eine Korrektur ins Haus, wobei es noch ein letztes Mal raufgehen sollte. Würde erst wieder ab Ende Nov kaufen und dann Minen die besser hebeln. NG, RMX oder so. Und ab März wieder an Verkauf denken. Und natürlich sind Minen mit dem Gesamtmarkt korreliert. Wenn Du vom POG alleine profitieren willst musst halt auch direkt in Gold long gehen. Mit all den Vor/Nachteilen die Zertifikate besitzen. Und -20% bzw Teilverlust muss man leider auch aushalten können. Von nix kommt halt nix.
    Wenn Du Deine Papiere nicht verdoppeln konntest hast leider zum falschen Zeitpunkt gekauft. Wenn hier alle Zeter und Mordio schreiben dann musst Du kaufen, nicht wenn wie jetzt alle meinen Gold überspringt nächstes Monat die 1030 Grenze. Ach was, schon morgen und es werden gaanz sicher 1300 und übermorgen 2000 - mindestens. Und die commercials sind natürlich unfähige Blindschleichen. Oh, Mann! [smilie_happy]

    GoldmanSachse: Minen sind zyklische Werte. Die musst Du traden und zwar nach kurzfristigen bzw Jahreszyklen. Und Dir soll klar sein das solche Werte als erstes nach einem crash hoch kommen. Und danach solltest Du Dir was neues einfallen lassen. Und letztlich soll auch noch klar sein das sich die Minen verdoppelt, manche knapp verzehnfacht haben. Da ist natürlich mal Pause oder Korrektur angesagt. Noch eine wichtige Erkenntnis ist das Minen Aktien sind. Damit sie steigen brauchst Du einen steigenden POG + einen steigenden Aktienmarkt. Beides ist jetzt am (von mir vermuteten) Limit angelangt.

    Vielleicht ist ja ein Blick auf den seasonal chart hilfreich? Alles wird anders und doch bleibt vieles gleich ;)



    So gesehen sollten wir nächste Woche ein letztes top sehen, danach Korrektur bis Nov. Denke erst dann ist der Weg auf die >1100$ erstmals frei.
    bettelmann: POG hat sich eh schon wieder gefangen, ist nur die $ Bewegung. Man muss ab nun jederzeit mit einer kurzfristigen $ Rally rechnen. Schau mer mal ... [smilie_blume]

    Bis jetzt ging es ja eigentlich recht gemütlich dahin. Aber nun bricht ein wesentlicher Pfeiler der westlichen Zivilisation weg. Selbst Alan Greenspan verwendete den UHX als wichtigen Konjunkturindikator!
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    Wäre es nicht einfacher und billiger, in den Minenpositionen einfach drinzubleiben und sie ggf. einfach mit einem Bear-ETF bzw. Zertifikat auf den HUI abzusichern?

    Yo, kann man machen. Ich will aber nicht die Party meiner pelzigen Genossen verpassen. Nix da mit Winterschlaf.

    Ausgewält gute Minenaktien könnten dann auch stabil bleiben.

    Unwahrscheinlich. Man wird Gewinne sichern wollen, die Anleger sind ausserdem noch vom letzten crash konditioniert.

    Sollte gar größere Mengen Aktienkapital Sicherheit suchen und nicht in den Dollar mehr flüchten wollen, dann werden die Minen ganz stark

    Minen sind ein Minimarkt. Wenn die Flucht aus einem S&P ansetzt müssen nahezu alle in $. Minen werden erst wieder DANACH sehr interessant.

    wen es interessiert, der japanische Aktienmakrt dürfte erstmal im Eimer sein.


    Auch die restlichen Indizes schauen nach baldigem Einbruch aus. So zwischen jetzt und Mitte Okt.


    Wer sagt uns jetzt, was das für Gold bedeutet?


    Tja. :hae: Eigentlich müsste Gold vom dann stärkeren $ nach unten gezogen werden. Möglicherweise laufen aber $ und Gold gemeinsam rauf? Ich selber geh jetzt sicherheitshalber aus den Minen raus, schau mir das üble Spiel an und shorte gegebenenfalls den S&P/DAX. Dürfte für die nächsten paar Monate das einfachere "Investment" sein. Danach sollte DIE Einstiegsgelegenheit bei Gold&Minen folgen.
    Aber meist kommts eh ganz anders wie man sichs denkt ;)

    Was ist in 30 Jahren? Kalte Fusion? Andere heute undenkbare Energiequellen die nahezu nichts kosten? Damit würde die Angebotsseite aber ordentlich aufgemischt werden.


    Man sollte nicht in die Falle des linear interpolierten Fortschrittglaubens tappen. Meiner Meinung nach basiert sämtlicher techn Fortschritt auf billiger Energie - Öl. Falls diese mittelfristig nicht mehr für alle verfügbar ist haben wir andere Probleme als an langfristigen Forschungsprojekten wie der Fusion zu forschen. Man wird schnell improvisieren müssen.
    Ich möchte hier keine peak Diskussion anstossen, die gehört in geeignetere Foren. Tatsache ist aber das die letzten Jahrzehnte nur wenig in Bergbau/Ölförderung investiert wurde bei gleichzeitig steigender und reicher werdender Population. Ich kenne die tollen Einsparungsmöglichkeuten, alternative Energien, Kernkraft etc. Ist aber alles nicht schnell realisierbar. Auch wenn morgen DIE neue tolle billige Quelle gefunden wird dauert es sehr lange bis eine neue Infrastruktur/Motoren etc aufgezogen wird. In der Zeit dazwischen liegt die Herausforderung und die könnten wir schon bald sehen.
    Zurück zu Gold: die Mineralisierungsgrenze ist eine Systemgrenze. Es wird ab einem bestimmten Punkt ausserdem uninteressant sein weiter Gold zu fördern und die Energie in den Abbau technologisch wichtigerer Mineralien investieren.

    Zwar etwas OT und ins philosophische abgleitend, aber: Das schöne an technischen Umbrüchen ist, dass man sie eben nie so richtig vorhersehen kann. Technische Evolutionen schon. Momentan ist nicht abzusehen, wo sonderlich viel leicht zu gewinnendes Gold herkommen sollte.


    Nein es ist nicht OT. Gold gehört zu den sehr seltenen Mineralien. Auch wenn wir hier hauptsächlich über kurzfristige Szenarien diskutieren soll man nie die langfristige Perspektive (>10J) aus den Augen verlieren.
    Und nein es ist überhaupt nicht absehbar woher Gold und all die anderen seltenen Metalle in der Zukunft herkommen sollen. Da bräuchte es schon eine Art industrieller Revolution im Bergbau. Die ist aber nicht absehbar. Und wir wollen nicht vergessen das Bergbau langfristige Planung und Finanzierung benötigt die in unserem schnellen Zeitalter (noch) wenig interessant erscheint.
    Vor allem wollen wir nicht vergessen das Bergbau energieintensiv (hauptsächlich Diesel) ist und eine langfristige Versorgung billigen Erdöls nicht unbedingt als gesichert gilt.
    Und letztlich gibt es bei den seltenen Mineralien eine Art mineralogischer Grenze über die wir nicht fördern werden können.
    Wird hier schon länger besprochen.
    Ist kein Zufall das seltene Metalle meine privat gemanagte Pensionsversicherung darstellen. ;)

    Zitat

    The entire banking system and likely The Fed, given the quantity of Fannie and Freddie paper it has been and is "eating", is insolvent. These facts are why the government is lying - they're well-aware of the near-zero cure rates and know that these facts mean that the banking industry has nowhere near sufficient capital to withstand these losses without folding like a paper cup getting stomped on by an elephant.


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    Zur Zeit, nachdem der Dollar in den vergangenen Monaten schon deutlich Federn gelassen hat, ist Krethi und Plethi den Dollar short. Es sind so gut wie immer derartige Situationen, aus denen sich dann eine Gegenrally ergibt. Diesmal auch?


    Dazu benötigen wir einen Einbruch bei den Aktienmärkten. Woher soll denn sonst eine nennenswerte Nachfrage nach $ herkommen :hae: Rein technisch schaut es allerdings tatsächlich nach solch einem Szenario aus. Rein gefühlsmässig glaub ich das Krethi und Plethi längst den Markt verlassen haben. Hier spielen nur mehr Profizocker und paar Zombis mit.

    Frage am Rande: Ist hier eigentlich noch jemand short oder wurden alle shorts mittlerweile mit Verlust glattgestellt?


    Ich denke mittelfristig short und bleibe kurzfristig long. Ich beobachte die Zielmarken und gehe sofern sich der nächste Abwärtsimpuls ausbildet sofort short. Aber sofern man nicht bereits long oder short ist sollte man lieber paar Wochen zuschauen wohin die Reise wirklich führt.
    Wenn sich wirklich der Crack up Boom schon jetzt herausbilden sollte ist es ziemlich wurscht ob man die ersten paar Punkte einsammelt oder erst etwas später mitmischt. Die Interessierten erkennen es ohnehin früh genug.

    Zitat

    Bundesbank will 2009/10 nur wenig Gold verkaufen
    Frankfurt, 25. Sep (Reuters) - Die Bundesbank wird sich in den kommenden zwölf Monaten mit größeren Goldverkäufen zurückhalten. Eine Sprecherin bestätigte am Freitag auf Anfrage von Reuters, dass die deutsche Notenbank im ersten Jahr des gerade erst erneuerten Goldabkommens der Zentralbanken lediglich rund 6,5 Tonnen Gold an das Finanzministerium veräußern werde. Ansonsten seien keine Verkäufe aus den Goldreserve geplant. Ihre Rechte im Rahmen des Goldabkommens werde die Bundesbank anderen Zentralbanken im Austausch gegen zukünftige Rechte anbieten oder dem Internationalen Währungsfonds, sagte die Sprecherin weiter.


    Die Bundesbank verfügt über rund 3.400 Tonnen Gold und damit über die zweitgrößten Goldreserven der Welt nach den USA. Das Gold der Bundesbank war in der Vergangenheit immer wieder von der Politik ins Spiel gebracht worden, wenn es darum ging, Defizite des Staatshaushalts zu schließen und Schulden abzubauen. Bislang hat die Bundesbank stets alle politischen Begehrlichkeiten zurückgewiesen.


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