Das die Ukraine mit 150.000 Mann nicht in 5 Tagen zu besiegen ist kann man sich bei der Fläche doch denken. Vielleicht mag es nicht ganz nach den Erwartungen des russ. Generalstabs gelaufen sein, aber eine Blamage ist es bisher auch nicht. Die Verluste des ukrain. Militärs dürften immens sein, die wieder aufzurüsten schaffen sie nur mit Steuern der US-Vasallen, die ohnehin schon hoffnungslos überschuldet sind. So schlecht ist die Lage für Putin bei weitem nicht wie du hoffst.
Wenn ich es richtig gelesen habe, sind bisher nur max. 50% der 150.000 Soldaten in der Ukraine.
Wenig. Eine militärische Katastrophe sehe ich noch nicht. Fehler ja, so die gestern hier genannte
Marschordnung und Sicherung dieser + Nachführung von Nachschub. Die Ukraine hat die Fläche von mehr als 1,5 D und auch die ukrainische Armee ist nicht nur Wassersuppe. Der moralische Vorteil liegt sowieso auf der Seite der ukrainischen bewaffneten Kräfte. Hinhaltender Widerstand auch in Bezug auf die gewonnenen zivilen Kräfte
ist allemal drin. Begrenzt sind wohl eher die Möglichkeiten harter Gegenschläge.
Ich gehe davon aus das Russland die zerstörte Technik problemlos ersetzen kann. Die bisher genannten Verluste
belaufen sich auf die Stärke eines verstärkten Regimentes. Für die russische Armee sicher verkraftbar und meines Erachtens dem "schonenden" Vorgehen geschuldet. ( Schonend im Vergleich zu den Möglichkeiten )
Ausser Infanteriewaffen, leichte Panzerabwehr, schultergestützte Flugabwehr macht auch die Lieferung von Waffen ohne Personal kaum Sinn. Eine Kalaschnikow oder eine Panzerfaust kann so ziemlich jeder abfeuern, und ist im bebauten Gelände hochwirksam.Handgranaten wohl auch, allerdings wird es hier schon eher zu "Selbstvernichtern" kommen und wir wären hier schon im Nahkampfbereich der unausgebildeten Zivilisten schnell ihre Grenzen aufzeigen wird. In der Stadt müsste Haus um Haus erkämpft werden, mit diesem Personalansatz von russischer Seite nicht machbar.
Ich hoffe immer noch das der Hammer stecken bleibt. Ich bin der Meinung das unter Einsatz, noch nicht einmal aller Möglichkeiten, Kiew in kurzer Zeit geworfen wäre.
In unserem Ort werden ab heute Unterkünfte bereit gemacht für ukrainische Flüchtlinge. Wenige wegen Ortsgrösse. Ein Aufruf ist ergangen und die Möglichkeiten werden zusammengetragen. Vorteil ist hier, das es schon Erfahrungen und Strukturen durch die Tschernobyl Hilfe gibt. Mir war hier eine sofortige Spende Bedürfnis und
ich werde nach Ankunft der Menschen vor Ort gehen und sehen was ich tun kann. Sicher kann ich nur einem oder zwei helfen, aber mir ist das wichtig.
Meine alte Mutter hat 1945 in Oberschlesien selbst erlebt und ist schockiert das es im Jahre 2022 wieder
Bilder gibt die Ihren Erfahrungen, zumindest in Bruchstücken, ähneln.
Versager und Schuldige sind die Politiker auf allen Seiten.
Wie immer zu diesem Thema nur meine bescheidenen Meinung.
Gruss F.