Beiträge von chefboss

    gibt es jedoch derzeit noch einen starken Kit, der die EU zusammenhält. Hier wie überm Teich gilt: it's the economy, stupid! Sinkt jedoch der wirtschaftliche Nutzen der EU weiter bzw müssen PIIGS in spürbarem Ausmaß finanziert werden, kracht wohl das Gebälk.


    Die EU war wohl erstmal als Eroberungs-Territorium fuer den alten Westen gedacht:
    ==> AbsatztMarkt fuer Waren ...
    ==> BeuteTerritorium fuer Banken, ImmobilienBusines usw. usf. ...


    Dass aus den neuen Gebieten etwas geliefert werden koennte ... war wohl nicht eingeplant ... ; die Ukraine blieb gleich aussen vor: Sie haette dem EU-AgrarKartell vielleicht den Markt streitig machen koennen ...

    @HeikoSchrank: Danke fuer den interessanten Beitrag ...
    ==> Hast Du vielleicht Einzelheiten aus dem Blessing-Brief, der Rede oder dem Kontext & Millieu der damaligen politischen Debatte ? Wie kam es, wie ging es aus ... , unter welchen NebenEffekten ... ?

    Das Kilo weizen am Terminmarkt kostet 23 cent, bei aldi kostet es 23Cent + Mwst.
    mir ist kein anderes beispiel bekannt, bei dem man im laden den gleichen preis wie an der Londoner Rostoffbörse bezahlt.


    wer zuschlagen will, sollte das jetzt tun: derzeit ist aldi noch voll lieferfähig. lasst euch nicht mit Kontrakten abspeisen: immer volle auslieferung verlangen.


    "Mehl lebt" sagen die Baecker: Darum wird es auch immer gesiebt ... :D ... ; diverse Organismen vermehren sich darin ... : Vermutlich ist das Aldi-Mehl da keine Ausnahme ... ... je laenger es gelagert wird, desto hoeher der "ProteinGehalt" ... [smilie_happy]

    Stimmt, mit D-Mark konnte man nirgends was anfangen. Taugte wirklich nur zum Verbrennen. Ein wahrer Auskenner, unser CHEFBOSS.


    Was wurde mit WestGeld gekauft: Schallplatten, UnterhaltungsElektronik, Kaugummi ... ... ... : Eben der typische Inhalt der sog. "Intershops" ... ; wer besonders viel DM hatte kaufte vielleicht auch noch Klamotten ... und das war's auch schon ... ...
    ==>Alles quasi wirklich nur zum angeben ...


    Du beschreibst ja West auf Ost tauschen....wie wars denn andersrum? :) Wieviel Spielgeld Ost musste man ohne besondere Connections hinlegen um West zu bekommen? Nicht intershop-Wertschecks.


    Es gab viele moeglische Quellen fuer WestGeld: Kellnerinnen, Leute mit West-Verwandtschaft/Besuch, AuslandsStudenten ... ... sogar der Bauer auf dem Dorf bekam 1:6 ... ; es existierte eine Art SchwarzMarkt fuer DM ... : Jeder konnte ueber 1 oder 2 Ecken tauschen ...
    ==> Andererseits war die DM auch zu selten, als dass man sie alltaeglich verwenden haette koennen ...


    Von den sog. "Intershop-Wertschecks" habe ich mal e. paar gesehen ... ... ; keine Ahnung, wie verbreitet die waren ...

    naja, Goldschwemme ist übertrieben...aber etwas Wahres dran ist an Chefboss's Aussage...als Ende 2008 der Ölpreis auf die 40$ das Barrel sackte ist Gold gnadenlos in die Knie gegangen ($690/Unze im Oktober 2008 !!!)


    Siehe da ... !
    Die westliche Welt ist ja auch kraeftig dabei, Erdoel-Nachschub zu organisieren ... ... : Falls das klappen sollte ...
    ==> Ein milder Winter oder eine Krise in einem der Haupt-Oel-AbnahmeStaaten koennte den Preis auch schon sinken lassen ...
    ==> ... oder vielleicht wird ja doch mal eine weitere Pipeline nach Russland gebaut: Russland will schon lange liefern ... ... aber die Politik hat es zu Gunsten westlicher OelGesellschaften bisher verhindert ... ; andererseits stroemt russisches Oel auf den gesamten Eurasischen Kontinent ... ... : Der Effekt auf die Preise koennte schon in wenigen Jahren eintreten ... ... : Dann wuerde sich das OPEC-Oel der Scheichs evtl. infolge wegbrechender Abnehmerschaft ebenfalls verbilligen ...


    http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=19069

    Zitat


    All the eggs were not in Schröder's basket, however. Two weeks before the elections, Putin had asked for a meeting with Merkel to get her assurance that she was prepared to support the project if she won. Without this he was not prepared to go ahead. Merkel confirmed her support and so the project continued. Schröder was merely acting in what the bi-partisan German political and economic establishment considered were the best interests of Germany. It is worth noting that Schröder is a firm believer in Russo-German reconciliation; he never knew his father, killed fighting the Red Army in Rumania six months after he was born. He has himself adopted two Russian orphans. Merkel has publicly confirmed her support for the pipeline this month.


    Nord Stream Communications Director Jens Mèller told the Weekly, "the project was originally launched in 1997 before anybody had ever heard of Vladimir Putin and the EU has supported the project since 2000. At the time there was no objection from anyone." He added, "we see ourselves as a sort of litmus test of Russian-Western relations. It would have been easier to build in 2002. That was before the deterioration of relations between the West and Russia which seems to have dictated media reactions. They always produced the same standard set of objections -- Putin, Schröder, military threat, over-dependence on Russian gas and the energy threat to the ex-Soviet states. Now suddenly it is alright again."


    The attempts by Bush and his neoconservative supporters on both sides of the Atlantic to scuttle the deal were clearly aimed at a now cash rich vibrant Russia that might not be so vulnerable to US machinations in Europe and further east.


    Es gibt anscheinend genug Oel & Gas auf der Welt ... ... nur die Details zu Foerderung & Lieferung werden derzeit umkaempft ...


    Sobald sich die EnergieVersorgungs-Lage klaert ... kann der GoldPreis sinken ... und vielleicht fuer Jahrzehnte auf einem Wert von 1/3 des heutigen bleiben ... ...
    ==> Gold ist ja auch oft ein NebenProdukt ... & allein schon durch eine erweiterte KupferFoerderung (Industrialisierung von 3.Laendern) wuerde viel Extra-Gold auf den Markt kommen ...


    Die GewinnMaximierungs-Manager in den Banken wuerden eine Ueberproduktion wohl nicht kaufen: Aus Ihrer Sicht bringt Papier wirklich mehr Zinsen, Gold schluckt nur Kapital ... mit dem besser spekuliert werden koennte ...
    ==> Das Gold wuerde auf dem Markt landen ...


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    Auf dem Markt sieht es inzwischen so aus, dass Gold eingespart wird: Bspw. in der Elektronik-Branche sind die GoldBeschichtungen weitaus duenner geworden als noch in den 1990ern ...
    ==> Klar, dass dann das Gold vielleicht wieder am Bankschalter verramscht wird ... ... 8o

    Ich bezweifle, dass durch fallende Produktionskosten tatsächlich das Angebot an neu geschürftem Gold plötzlich so sprunghaft ansteigen könnte,


    Bei nachhaltig niedrigem Oelpreis wuerde auch die Wirtschaft profitieren: Es gaebe keinen Anreiz in Gold zu investieren, weil erst einmal alles andere steigen wuerde, auch im Vergleich mit Gold ... ... : Der GoldPreis wuerde wohl sinken ...
    ==> Zuletzt als ca. 2000 all die Aktien ungemein oben waren (und die Wirtschaft scheinbar brummte) ... war Gold auf ca. 1/4 von heute ... ; warum sollte das nicht auch wieder so kommen koennen ?


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    Die ProduktionsKosten & der EnergiePreis: Bei Gold gilt eine bestimmte Konzentration im Gestein als "abbauwuerdig" ...
    ==> Noch in den 1990ern waren das 3g/Tonne ... ; darin steckt der EnergiePreis und die Effizienz der Technik (letztere duerfte ohnehin angestiegen sein)

    Wenn der OelPreis auf 1/3 faellt, dann koenen mit der gleichen Geldmenge 3fache GesteinsMengen umgeschaufelt werden ...
    ==> ... wenn man die InvestitionsKosten in Maschinen beruecksichtigt vielleicht immer noch die 2fachen GesteinsMengen ...


    Natuerlich werden die lohnenderen Vorkommen zuerst abgebaut (also heute, bei den _hohen_ Kosten) ... ... ; andere Vorkommen bleiben liegen (und sind z.T. schon _lange_ bekannt), bis die Ausbeutung wirtschaftlich erscheint ...


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    Sollte dann aus irgend einem Grund zwar der OelPreis fallen, aber der GoldPreis oben bleiben ...
    ==> ... dann wuerde erst recht erheblich mehr Gold gefoerdert werden, weil es sich ja lohnen wuerde ...


    Dies wuerde eine Pufferung bewirken: Gold koennte ueber ein bestimmtes Limit nicht hinaus ansteigen ...
    ==> ... bei der ersten NachfrageVerminderung wuerde es aber deutlich fallen ... ...


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    Insgesamt ist es nicht unbedingt abwegig, dass Gold auch mal wieder fallen koennte ... : Letztlich haengt der Goldpreis vom Oelpreis & der Wirtschaft ab ... ... ; manche behaupten auch das Gegenteil ... :D




    Sollte der Oelpreis also sinken ... koennte mittelfristig vielleicht sogar eine GoldSchwemme von noch nie dagewesenen Ausmassen bevorstehen ... :thumbsup:
    ==> Was waren eigentlich die historischen TiefstPreise in Gold-UeberflussZonen ?

    Umsonst war die ständige Devisenjagd der SBZ jedenfalls nicht. Und das Schwarzmarktverhältnis ca. 17 Ostmark : 1 DM auch nicht.


    Importe aus Bruderländern wurden mit Uran, Kohle, Loks, usw bezahlt...und vor allem Dünger und andere Chemie. Der ganze Warschauer Pakt hat haufenweise Kunstdünger aus der DDR bezogen.


    1:17 UmtauschKurs kann nur ein seltener ExtremFall gewesen sein ... : Normalerweise wurde immer 1:4 bis 1:6 gehandelt ... ; fuer 1:4 tauschte die Kellnerin direkt von den West-Besuchern ..., fuer 1:6 wurde dann weiterverkauft ... .. ; kleiner SchwarzMarktHandel nebenbei, sozusagen ...


    In der DDR gab es eine gute chemische Industrie, auf Basis der Braunkohle als EnergieTraeger ... ; auch Uran gibt es reichlich, grosse unangezapfte Vorkommen vorhanden ... ... :whistling:


    Ausserdem wurden Maschinen exportiert ..., bspw. fuer Landwirtschaft ...

    Stromherstellung ist teuer. Die einzige Möglichkeit sehe ich in einem stark reduzierten Verbrauch. Alle unnötigen Elektrogeräte in die Mülltonne! z.B. elektrische Zahnbürsten! - Kaffeemaschinen sind auch Stromfresser! - Kochen mit Gas spart etwa 75 % der Kosten. Hier gäbe es genügend Möglichkeiten kreativ zu werden.


    Strom kostet in der Herstellung ca. 1-2 ct/kWh ..., bspw. aus KohleKraftwerken ...
    ==> Dass der NormalVerbraucher dann das 10-20fache dafuer zahlen muss liegt am Monopol/Kartell der EVU-Firmen ...


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    Allerdings soll es wohl sehr billig sein, mit Gasflaschen zu kochen: 1-2 mittlere PropanGasFlaschen/ Jahr sollen wohl genuegen ... ... ; dabei bleiben auch die Anschluss/Ueberpruefungs/etc.-Gebuehren usw. fuer GasHerde, Zaehler, Leitungen usw. aussen vor ...
    ==> Von dem Geld fuer den Anschluss eines Gasherdes kann man 20 Jahre lang mit GasFlasche kochen ... (!)
    ==> ... sogar der normale Herd kann angeschlossen werden (kein Camping-Kocher erforderlich), ggf. wird er umgestellt auf den GasFlaschenBetrieb ... ; in vielen anderen Laendern ist das ganz normal ...


    Soll in D wohl verbreitet sein unter Alternativen, die wenig Knete haben ...


    Der Autor dieser Seite macht einen Fehler: Er will die Dichte der Legierungen linear aus der chemischen Zusammensetzung berechnen ... : Das geht aber nicht ... !
    ==> Die Abweichugnen koennen mal kleiner und mal groesser sein ... ... ; fuer Gold-Silber-Legierungen kann es halbwegs hinkommen (pruefen !) weil die Strukturen von Au, Ag & den Legierungen alle vom gleichen Typ sind, aber ansonsten hat die Dichte ein Verhalten, das nicht einfach berechnet werden kann ...

    Habe ich nicht überlesen. Habe jahrelang ein Fahrrad mit MAW Motor (Reibradantrieb) gefahren. Der Antrieb ist in 10 sec abnehmbar; 2 Flügelschrauben.
    Verbrauch 1,5 Liter/100 km, ich war damit am Schwarzen Meer, Gesamt 5100 km.


    Das ist ein _niedriger_ Verbrauch ... ! Fuer 20 EUR BenzinGeld bis nach Spanien ... :D


    Ab einem bestimmten Alter sollten MotorRaeder bis 100 ccm ohne Fuehrerschein gefahren werden duerfen ..., so wie frueher ... : Wenn kein Extra-Fuehrerschein erforderlich waere wuerden viele das Auto auch mal stehen lassen ...
    ==> Das gleiche gilt dann bald fuer E-MotorRaeder mit BrennstoffZellen-Antrieb ... ; die Akku-BatterieTechnik ist nur e. voruebergehende Mode ..., viel zu teuer fuer richtige Verbreitung ...


    Die BaustoffHerstellerMafia und das Handwerkertum profitieren von solcher GesetzGebung & stecken wahrscheinlich auch dahinter ...
    ==> Es sind weiter nix als Steuern: Unauffaelligerweise werden diese direkt an die UmverteilungsEmpfaenger gezahlt ... ; letztere behaupten dann frech, fuer "ihr" Geld gearbeitet zu haben ... [smilie_happy]


    So gesehen sind die zahlreichen Arbeitslosen das weitaus kleinere Uebel: Sie kosten den Steuerzahler heute schon weniger als bspw. die Handwerker oder Beamten ... ...

    habe ich das richtig verstanden, glaubst Du tatsächlich, dass der Erdölpreis Ursache für den Niedergang der Weltwirtschaft ist?


    Sagen wir mal so: Ich glaube, dass ein niedriger OelPreis die Wirtschaft ganz anders aussehen lassen koennte ... ...


    Wenn man es sich anschaut, dann sind die hohen EnergiePreise das, was die Wirtschaft gelaehmt haben duerfte ... ... ; am Beispiel der neuen BundesLaender war das nach der Wende genau zu beobachten:
    ==> Ein mir bekannter HandwerksBetrieb musste schliessen ... weil nach der Umstellung auf Erdgas auf einmal 20 000 DM Nachzahlung faellig waren ... ; das ProduktionsVerfahren war vorher aber jahrzehntelang rentabel gewesen ... mit dem billigen Synthesegas ... aus BraunKohle hergestellt ...


    Nach 1990 wurde im Osten einfach statt dem Synthesegas dann Erdgas in die Leitungen gespeist ... mit entsprechender ver-Teuerung ... ; ebenso stieg der Strompreis ... und die PleiteWelle nahm ihren Lauf ... (oft auch aus einigen anderen Gruenden ...)


    Geauso ist es klar, dass jeder GrundStoff, der mittels Energie gewonnen wird, direkt wegen dem Oelpreis zu teuer ist: Nicht nur Treibstoffe sind betroffen, sondern bspw. auch Duengemittel, Stahl, Aluminium usw. usf. ...


    Ich zitiere mich hier mal selber: ( hohe heizkosten- getreide verheizen? )



    Wie man also sieht: Der Oelpreis schlaegt direkt auf die Landwirtschaft durch ... ; das gleiche gilt fuer viele wesentliche Grundbausteine der Wirtschaft ... : Die heutige Zivilisation ist auf Energie gebaut, Energie ist der primaere Rohstoff ...
    ==> Daher ist es wohl nicht zu weit hergeholt, dass ein genuegend billiges ErdOel dann mittelbar letztendlich den GoldPreis nach unten bringen koennte ... & ebenso die Kaufkraft des Goldes, gerechnet in Naturalien, Rohstoffen usw. usf. ...

    Vielleicht hat es aber auch noch einen anderen Grund. Vielleicht ist es doch so, dass überbordende Zentralbankliquidität (trotz durch Abwertung bestimmter Assets sinkender M3) ein Ziel sucht. Vielleicht doch vorweggenommene breite "Inflation" (im Sinne von Preisauftrieben) und beginnender Vertrauensverlust in die Währungen? WENN es so wäre, wäre wohl auch die Diskussion eine ganz andere (und der Ölpreis vermutlich irrelevant). Warum hält sich der Ölpreis dort, wo er ist, obwohl doch die Wirtschaft so mau ist? Eventuell die gleichen Gründe?


    Ja ... ... : Warum ist _zuviel_ Liquiditaet vorhanden ? Wohl weil an den Erwartungen gemessen die Wirtschaft nicht genug gewachsen ist ...
    ==> Aber vielleicht liesse sich das GesamtBild mit einem ausreichend niedrigen OelPreis noch korrigieren ... ; dann waere zwar die naechste Blase auch wieder unausweichlich ... aber die Zeit bis dahin koennte lang werden ... bspw. Jahrzehnte koennten evtl. ins Land gehen ... und daher waere die Lage _erstmal_ gerettet ...


    Am Ende haengt die Wirtschaft im wesentlichen vom EnergiePreis ab .


    Zunächst wäre natürlich konkret interessant, wie hoch der Anteil des Ölpreises an den Förderkosten nun wirklich ist. Davon ab ist der Anteil der Förderung am Goldpreis meiner Meinung nach eh gering, da die Fördermenge im Verhältnis zum vorhandenen Material viel zu gering ist.


    Weiter oben hat hemand von 500 $/oz geredet ... ; waere wirklich interessant, es genau zu wissen ...


    Unser Papiergeld ist also kein Witz?
    Naja, für jemanden, der davon zu wenig hat, mag das falsch erscheinen. Kommt halt davon, wenn ein Schnorchler übers Tauchen redet.


    Du redest wie ein Gold-Moench im 3. Semester, der an nix anderes glaubt ... und seine Weisheiten vom OberPriester hat ..., incl. der Auflage, vorerst am rechten Glauben nicht zu zweifeln ...


    Zwar ist die Kaufkraft des Goldes langfristig immer _ungefaehr_ konstant geblieben, aber kurz-& mittelfristig hat sie stets oszilliert, oft mit Schwankungen von einem mehrfachen ... ...
    ==> Darum geht es auch hier: Kann Gold auf die Haelfte fallen ? So gesehen bist Du der Schnorchler ... und ich bin vielleicht Neptun, der Gott des Meeres ... [smilie_happy]


    Nein, falsch ! Ausserdem verfehlst Du das Thema ... : Hier geht es darum, ob Gold mlgw. bald faellt ... ... und nicht darum, ob das jemandem gefaellt ....


    Zur Prognose werden natuerlich die Praeferenzen der Massen & der Wirtschaft herangezogen, das nennt sich dann "Realismus" ... ... ; und denen zufolge koennte bspw. bei einem niedrigen ErdoelPreis Gold tatsaechlich fallen ..., denn Gold ist derzeit aus 2 Gruenden teuer:
    ==> Produktion Geld-aufwaendig ...
    ==> Wirtschaft lau ...


    Ein niedriger Erdoelpreis wuerde diese beiden Gruende beseitigen, warum sollte dann Gold weiter oben bleiben ?
    ==> Die USA sind im Irak, Afghanistan usw. schon die ganze Zeit dabei, fuer den Westen mehr Oel (und damit einen niedrigeren Preis) zu organisieren ... ; wenn sie es schaffen ... kostet Gold nur noch die Haelfte ... oder weniger ... gerechnet in Oel, PapierGeld, Getreide, anderen Rohstoffen usw. usf. ..., d.h. die KaufKraft des Goldes wuerde absinken ...


    Wenn natuerlich andererseits der offensichtliche Plan der USA misslingt ... koennte Gold noch e. Weile oben bleiben ...

    Auch der Politikwissenschaftler (wofür ist sowas eigentlich rein praktisch gut? )


    Wenn man der Sohn vom Konsul ist kriegt man so reibungslos den Posten, lebenslaenglich & mit PensionsAnspruechen (nix Rente :huh: ) ..., von den Eltern besorgt ... :] ; auslaendisches Recht als NebenStudium, dazu e. paar Sprachen ... & vielleicht e. bissel was gesellschaftliches wie Oper, Theater, Kunst etc. ...

    Hab vor lauter Langeweile und mangels alternativer Lektüre mal am Wochenende an einem ruhigen Plätzchen eine dieser Frauenzeitschriften durchgeblättert - also Daumenkino gespielt (als Mann kann man ja auf diese Art und Weise diesen Zeitschriften "das Wichtigste" binnen weniger Sekunden entnehmen )


    Sog. "MaennerMagazine" sind das gleiche in Gruen ... [smilie_happy] :thumbsup:

    Vernünftig wäre es (schon vor einigen Jahrzehnten, so beim Aufkommen der Grünen, gewesen), sich einzugestehen, daß neue "Energiequellen" noch lange nicht ausgereift sind und es keinen Sinn hat, die Wirtschaft und damit die Bürger mit den durch die unsinnigen Förderungen ("Gießkannenprinzip") entstehenden Kosten zu belasten. Die Argumente, in dem "billigen Atomstrom" seien Entsorgungskosten usw. nicht enthalten, lasse ich gelten. Alle diese Kosten würden den Atomstrom aber (geschätzt) pro kWh um das 3-fache verteuern. Und das wären dann ca. 6 Cent pro kWh und nicht um die 15-20 Cent, die wir heute bezahlen müssen.


    Dann, bei 6 ct/kWh, waere AtomStrom so teuer/billig wie heute schon WindEnergie ... .
    ==> SolarAnlagen lohnen sich in D vorerst nicht ... , aber Wind ist gut ... fast schon _zu_ billig ... :D


    KohleStrom kostet in der Erzeugung sogar nur 1 ct/kWh oder weniger ... ; wenn der Strom auch zu diesem Preis geliefert werden wuerde ... waeren nach der Wende noch nicht einmal viel der ach so "unrentablen" DDR-Betriebe pleite gegangen, deren einziges Manko oft war, dass der EnergieBedarf den niedrigen Preisen "angepasst" war ..., also zu hoch fuer das nach der Wende aufgeweitete GeldSaeckel der EVU ...
    ==> Sowohl Gas als auch Strom wurden _billig_ aus Kohle erzeugt ..., Fernwaerme wurde genutzt ...

    "Ich tue was immer nötig ist, um Arbeit zu finden. Aber es gibt keine", beteuert sie. 23 Jahre lang hat sie ununterbrochen gearbeitet, zuletzt für ein Gehalt von 65 000 Dollar. Jetzt sind die Ersparnisse aufgebraucht, die Arbeitslosenhilfe läuft aus, und sie steht bei der "Food Bank" zum Essen an: "Entwürdigend" sei das.


    Mal sehen, wie viele Menschen diesmal wie tief sinken muessen ... ... : Abenteuerliche Zeiten ...