Beiträge von FoersterX

    Immobilien hatten ihren realen Zenit im Sommer 2021.
    Was sollte denn bitte noch besser werden?


    - Zinsen nahe 0
    - Internet-Portale leer
    - Vollbeschäftigung
    - Inflation niedrig
    - Grundsteuern niedrig
    - Banken willig
    - hohe Einkommen
    - kaum Insolvenzen/ZV
    - Aktien und sonstige Assets mit jahrelangen Steigungen (= hohe Vermögen)
    - Demografie am Anschlag (Kinder der Babyboomer kaufen + kleinere Sterbejahrgänge wegen 2.WK)
    - Corona sperrt Leute zwei Jahre zu Hause ein (wollen besser wohnen)
    - Immobiliengurus locken Nullchecker in den Markt
    - 15 Jahre steigende Mieten und Kaufpreise
    - Handwerker X-Monate ausgebucht
    - Ukrainer fegen den Mietmarkt leer (ein paar Monate später)


    Zum Augenblicke durft man sagen:
    »Verweile doch, du bist so schön!


    Ihn sättigt keine Lust, ihm genügt kein Glück,
    So buhlt er fort nach wechselnden Gewerken;
    Den letzten, schlechten, leeren Preisanstieg,
    Der Arme wünscht ihn festzuhalten.


    LEMUR, solo. Wer hat das Haus so schlecht gebaut
    Mit Schaufeln und mit Spaten?


    LEMUREN, Chor. Dir, dumpfer Gast im hänfnen Gewand,
    Ists viel zu gut geraten.


    LEMUR, solo. Wer hat den Saal so schlecht versorgt?
    Wo blieben Tisch und Stühle?


    LEMUREN, Chor. Es war auf kurze Zeit geborgt;
    Der Gläubiger sind so viele...


    Doch wie ich Eingangs sagte, wird die EZB bald zurück rudern. Spätestens wenn die Menschen (Mieter und Eigentümer zugleich) auf der Straße stehen, weil sie die Energie und die Nahrung nicht mehr bezahlen können.

    Die Frage ist was man den Leuten zumuten können muss. Darf es keine Loser mehr geben? Es gibt mittlerweile wirklich viele die überhaupt noch nie vom Markt rasiert wurden. Ein Einknicken wird auch für Fiat-Geld insgesamt kritisch. Ganz einzuknicken wird man sich überlegen.

    Zum Spaß stelle ich mir manchmal vor wie es wäre wenn die Regierung für jede Maßnahme echtes Gold rankarren müsste.


    Die 200 Milliarden entsprechen alleine schon den kompletten deutschen Goldreserven. Ohne Fiatgeld wäre das wohl nicht so eben durchgewunken worden.


    Ich finde das Bekenntnis unserer Finanzminister zu einem ausgeglichenen Haushalt auch sehr amüsant. Wie jemand der einen zu großspurigen Lebensstil führt und nur in den besten Zeiten gerade so keine Schulden macht . Aber naja, in der Fiatgeld-Welt sind diese Defizite wohl so vorgesehen.

    Bezüglich günstiger Echtheitstests kann ich nur empfehlen die Smartphone-Apps "Pingcoin" (kostenlos) und "Precious Coin Tester" (für manche Münzen kostenpflichtig) zu installieren. Damit kann jeder sehr einfach die Resonanz testen in dem man die Münze anpingt. Es ist für Münzen mit fremden Metallanteil quasi unmöglich so einen Test zu bestehen.


    Alles was verschweißt und in Blistern kommt würde ich eher vermeiden oder man kauft sich wirklich so ein 800€ Gerät. Mir wäre das aber viel zu teuer.


    Große gefälschte Silberbarren sind in Deutschland eher selten. Habe hier im Forum auch lange nichts davon gelesen. Gute Fälschungen lohnen sich kaum im Vergleich zur Goldfälschung. Bei den Silbermünzen sind fast alle Fakes untergewichtig. Daneben können sie Test mit der App nicht bestehen. Würde bei Masterpacks und Tubes alleine wegen der Masse an Münzen aufpassen.


    Goldbarren würde ich ohne Testgerät nur vom Händler kaufen. Fälschungen sind oft in Blistern. Auch bei Goldmünzen gibt es viele Fälschungen, aber sie fallen auf jeden Fall bei den Apps durch und können somit für jeden sehr einfach identifiziert werden, ohne das man diverse Geräte braucht.


    Anbei ein Video wie ein fake US Eagle den Test nicht besteht:

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    Die haben eine Spin-off Firma außerhalb von Frauenhofer gegründet und ein paar Preise gewonnen, da sich die Story gut anhört. Silber macht immerhin ca. 10% den Kosten an einer Solarzelle aus.
    https://pv2plus.com
    Sind aber nicht die einzigen die an Kupfer-Alternativen arbeiten.


    Mögliche Nachteile sind imho:
    - Fertigung wird durch den komplexen Einsatz von Kupfer teurer
    - Lebensdauer der Zellen eher niedriger, da das Kupfer an der Luft oxidiert und zusätzlich mit der Zeit das Silizium "verseucht"
    Sicher kann man das lösen, aber mit welchem Aufwand zu welchen Preis?

    Porzellan-Herstellung hat zich Kriege überlebt - aber nicht die grüne EU.


    EU wie ein Elefant im Porzellanladen!
    Und das passt!
    Alles wird zertrümmert!

    War am Mittwoch zufällig in Triptis vor Ort gewesen, da ich auf der Autobahnfahrt von Garmisch nach Berlin eine Pause brauchte.


    Ich habe nur oberflächliches Wissen über Porzellan und den Porzellan-Markt, aber was ich dort gesehen habe hat mich nicht so beeindruckt. Gehe aus aus Gründen der Pietät jetzt nicht auf die Details ein, aber ich hatte das Gefühl, das viele der modernen Serien eher Me-too Produkte waren. Das Zwiebelmuster haut Leute ohne DDR Bezug auch nicht so vom Hocker.


    Insgesamt ist es einfach eine Firma die gegenüber KPM und Meissen keinen großen Stich macht, aber sich trotzdem irgendwie Positionieren muss. Am unteren Ende des Marktes sind Hersteller aus Asien wahrscheinlich deutlich günstiger.


    Die Insolvenz ist denke ich einfach Teil einer NOTWENDIGEN Marktbereinigung, die jetzt viele Branchen trifft. Dieser Porzellanhersteller ist ja nun auch schon mehrmals insolvent gegangen (1997, 2004) und ich möchte nicht wissen wie viele Subventionen in den letzten 30 Jahren dorthin geflossen sind.

    Zitat von Salorius

    Bin gerade auf einer Rundtour durch DE. Im Allgäu, Super Biergarten, Küche alles perfekt. Wegen Personalmangel hat die Wirtin alles umgestellt [...] Die Wirtin findet trotz Hochsaison keine Kräfte mehr, wie sonst üblich.


    Dann weiter an den Bodensee, dito, Restaurant offiziell wegen Personalmangel geschlossen, nur Hotelgäste können bekocht werden (Hochsaison)! Die Wirtin in 4. Generation völlig frustriert….

    Liegt sehr stark an der demografischen Entwicklung.
    Wer arbeitet in diesen einfachen service Jobs?
    Sind das nicht in der Hauptsache junge Leute zwischen 15 und 30 Jahren?


    Das sind genau die Jahrgänge die nun 20-30% kleiner ausfallen und zudem noch viel mehr mit humanistischer Bildung durchseucht sind als in der Vergangenheit. Nichts gegen Bildung, aber sie führt oft dazu, dass die Leute eben nicht in solchen Tätigkeiten arbeiten wollen.


    Lustig ist auch, das fast zeitgleich am oberen Ende der Alterspyramide eher viele aus dem Arbeitsmarkt scheiden.


    Die Immobilienbären setzen übrigens darauf, dass in ein paar Jahren genau diese Entwicklung auch zu 30% weniger Käufern führt und am oberen Ende dazu noch viele wegsterben. Wann kaufen die Leute? Mit 30-50 Jahren? Kann natürlich sein, dass die Regierung wieder irgendeine Trumpfkarte spielt und den Bären in die Parade fährt.


    Zumindest bei den Unternehmensinsolvenzen tut sich bisher nichts was großartig aus dem langjährigen Trend ausbrechen würde. Die Zinsen sind ja erst ein paar Monate etwas höher gelegen und der Verbraucher läuft auch noch nicht ganz auf dem Zahnfleisch.
    Es dauert bis sich die überwiegend eher negativen Effekte durchfressen.


    - steigende Kreditkosten
    - weniger frei verfügbares Einkommen der Verbraucher durch Energiekosten
    - wegfall der Friedensdividende
    - absolute technologische Vorteile werden geringer
    - zweifelhafte demografische Entwicklung / Fachkräftemangel
    - Disruption durch Angebotsschocks im Markt weiterhin spürbar


    + Realisierung von Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung
    + staatliche Nachfrage in bestimmten Bereichen
    + normalisierung des Konsums
    + Reperatur der Demografie durch Flüchtlinge
    + Covid aktuell kein großes Thema mehr für viele

    Er hat scheinbar Angst dass der Handel einfach ausgesetzt oder zumindest für Private stark eingeschränkt wird. Barren würden in den entsprechenden Jurisdiktion dann ziemlich illiquide werden. Was bringt dir der Handel in Asien, wenn du XXXkg Silberbarren hier in irgendwelchen Schließfächern liegen hast?
    1965 ist in den USA das cut-off Jahr bis zu dem es extrem viel Junk-Silber in Form von Umlaufmünzen gibt, die wohl eher nicht verboten werden. Genau wie numismatische Edelmetalle insgesamt.


    Bei Kryptowährungen kritisiert er richtig die mangelnde Fungibilität und das bestimmte Staaten jeden Bitcoin schnell aus dem Verkehr ziehen können. (Auf die Blacklist und schon ist er unhandelbar. Bald wird man wohl solche Coins auch auf der Blockchain nicht mehr bewegen können, weil die Miner Transaktionen mit diesen coins nicht mehr zulassen werden um ihrerseits nicht sanktioniert zu werden.)

    Die Aktien von Vonovia und Deutsche Wohnen sprechen eigentlich schon seit der Bundestagswahl eine deutliche Sprache.


    Diese Aktien stehen wohl stellvertretend für einfache bis mittlere Immobilien ausschließlich aus Renditesicht. Aktien reagieren auch deutlich sensitiver als der Immobilienmarkt insgesamt welcher wohl eine gewisse Masseträgheit besitzt.
    Oder kennt sich jemand mit diesen Werten aus und weiß warum die sich vom Immobilienmarkt abgekoppelt entwickeln sollten?

    Indirekt hängen die meisten Sachwerte auch am Kredittropf. Besonders diejenigen aus der Kategorie "Lustkauf", die eher so semi-Anlagestatus haben und real dem Konsum zuzurechnen sind.


    Warum? Weil die meisten Käufe in diesem Bereich im Grenzbereich angesiedelt sind und wieviel überschüssige Kaufkraft für solche Güter mobilisiert werden kann, stark vom Aktien- und Immobilienmarkt mitbestimmt wird (mit die Hauptquellen überschüssiger Kaufkraft). Hohe Zinsen machen es auch schwieriger z.B. unternehmerisch Geld zu verdienen. Diese fehlende Kaufkraft ziehen die Leute dann von den nice-to-have Sachwerten ab.


    Bei vielen Sachwerten macht die Geldschwemme bei den unteren zwei Drittel der Käufer einen großen Unterschied und ohne dieses "Extra-Geld" würden sie überhaupt nicht auf diesen Märkten als Käufer auftreten oder kleinere Brötchen backen. Die Zahl derer die sich berufen fühlen mitzumischen ist momentan sehr groß.


    Wenn es wirtschaftlich schlechter aussieht, werden die sich um ihre Grundbedürfnisse kümmern müssen und so Späße wie drittklassige Boote, nicht benötigte Autos, Luxusuhren, Investment-Wein etc. bleiben lassen.


    Die allererste Sahne der Sachwerte wird jedoch immer teuer bleiben. Das liegt daran, dass es einfach genügend wohlhabende/glückliche/begabte Leute gibt, denen es egal sein kann, ob der DAX nun bei 2000 oder 20.000 steht oder die Zinsen bei 2 oder 20%. Die haben so viel, dass es immer für die erste Sahne reicht und die wollen auch nur die erste Sahne!

    Die Sache der steigenden Zinsen hat mich etwas beschäftigt.
    In den USA erodiert jedes Prozent mehr Zinsen die Kaufkraft für Immobilienkredite nur um etwa 10%. ( https://datawrapper.dwcdn.net/FEIwf/6/). Wie stellt sich das in Deutschland dar?
    Die rechnen bei der Belastung halt überschlagen auch 1.25% jährliche Grundsteuer und 0.5% Versicherung im Jahr ein.


    Tatsächlich wirkt sich der Zinsanstieg isoliert betrachtet also nicht so fatal aus. Zumindest nicht: Zinsen von 1% auf 3% = dreifache Belastung.


    Den folgenden Chart würde ich trotzdem eher verkaufen als kaufen.
    Er zeigt wie viele Kilo Silber und Unzen Gold ein durchschnittliches US-EFH kostet. Für Deutschland wird das nicht viel anders aussehen. Wenn es überrollt, können sich beide schon in den nächsten 3-4 Jahren im mittleren zweistelligen Bereich wiederfinden.


    Bis heute sind die Zinsen nochmal angezogen und zwischen 1.84% für 10 Jahre und 2.2% für 20 Jahre.


    Neben den angezogenen Kreditzinsen verringert die hohe Inflation im täglichen Bedarf das frei verfügbare Einkommen potentieller Kreditnehmer.


    Eigentlich stünde auch schon seit 2018 eine wirtschaftliche Abkühlung mit Pleiten und Arbeitslosen ins Haus, aber diese Art der Normalisierung wird ja immer wieder aufgehalten.


    Auf der anderen Seite hat man durch steigende Baukosten ein bisschen eine Barriere nach unten bei Häusern. Perspektivisch gibt es wegen des Krieges in der Ukraine im einfachen Mietsegment wieder Vollauslastung mit nachhaltiger staatlicher Unterfütterung der Nachfrage nach Wohnraum, so dass sich selbst in den hinterletzten ostdeutschen Kleinstädten kein struktureller Leerstand entwickeln kann.


    Wollte eigentlich mit einem Teil meines Cash-Bestandes schon seit 2019 eine private Immobilie anzahlen, wenn der Markt mal etwas ausgeglichener ist. Während Covid hatten wir, für mich überraschend, jedoch keine Liquidierungswelle. Habe aber keine Not und suche mir dann halt was am Mittelmeer oder Atlantik. Wegen der vielen variablen Finanzierungen gibt der Markt dort wenigstens zeitnah nach. Ist mir hier mittlerweile zu blöd.
    Kann dort wenigstens 3/4 des Jahres im Garten sitzen.

    Moin,


    das Problem bzw. die Kosten sehe ich in den rechtlichen Vorgaben!
    (...)
    Teuer wird es m.E. nur durch die total krank - überzogenen technische Vorgaben,
    Phantasiegebühren und - steuern seitens des Staates und halt das Grundstück. :hae:

    Stimme dem zu.
    Sieht man auch am Beispiel eines Hauses in Düsseldorf Oberbilk, welches 1937 gebaut wurde:
    Der Facharbeiter-Wochenlohn des Bauherren betrug 40 ℛℳ (172 Mark im Monat)
    1000m² Grundstück kosteten 400 ℛℳ



    Wer täte schon zu einem Grundstück für den 2-3 fachen Monatslohn nein sagen, in ordentlicher Lage. (NICHT im Wald ;))


    Heute ist der normale Immobilienmarkt in der Gegend scheinbar komplett leergefegt und man kann als Käufer nicht mehr "vernünftig" agieren. Immobilienscout ist eine unbenutzbare Resterampe geworden und viele Häuser werden sofort auf irgendwelchen alternativen Kanälen verschachert. Durchschnittliche Häuser kosten da so 600-750k€ und fast immer darf man dann nochmal 100k€ für Sanierung reinbuttern, nur um am Ende ein mittelhäßliches Haus zu besitzen.

    Bei einer Besteuerung würde sich direkt ein strukturelles Ahndungsdefizit ergeben, sodass eine Verfolgung auf dieser Grundlage verfassungswidrig wäre. Der dazu notwendigen Informationsbeschaffung stehen zahlreiche rechtliche und tatsächliche Hindernisse entgegen
    (....)
    Würde also die Steuerfreiheit abgeschafft, so dürfte man sich direkt auf eine gesetzliche Meldepflicht für sämtliche Goldbestände, andere Sachwerte und alle betreffenden Veräußerungsgeschäfte freuen.

    Bei meiner Ausführung hatte ich übersehen, dass die EU bereits im Juli diesen Jahres eine 400.000€ Studie über die Machbarkeit eines EU-Vermögensregisters ausgeschrieben hat.
    https://ted.europa.eu/udl?uri=…5-2021:TEXT:DE:HTML&src=0


    In dieses sind auch:
    "Daten über das Eigentum an anderen Vermögenswerten wie Kryptowährungen, Kunstwerken, Immobilien und Gold aufzunehmen"


    Nach der Einrichtung eines solchen Registers wäre die Besteuerung von Vermögenswerten dann deutlich einfacher umzusetzen.

    Gold funktioniert nur mäßig, da viele eher auf Sachwerte allgemein gesetzt haben und es keine massierte Flucht ins Gold gab. Das wilde, junge, durch Kreditspekulation entstandene Geld, hat den Weg in Edelmetalle jedenfalls noch nicht gefunden.


    Besonders (Tech-)Aktien, Kryptowährungen, Immos etc. stehen bei der Wertsteigerung aktuell an erster Stelle und der Erfolg gibt den Investoren auch Recht.
    Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass diese Sachwerte auf erheblich fragileren Wertefiktionen aufbauen als Gold und deshalb verwundbarer sind. Zudem sind sie auch politisch stärker abhängig. Die Anleger haben die scharfen Schläge dieser Nachteile noch nicht zu spüren bekommen, weshalb es am Markt dafür auch kein Bewusstsein gibt. Entsprechend ist diesbezüglich auch nichts eingepreist und das Wertgefüge ist wie es ist.

    DHL ist von den normalen Logistikern immer noch mit am zuverlässigsten.


    Wenn jemand unbedingt darauf besteht, warum nicht? Grundsätzlich würde ich selbst immer zu voller Versicherung mit Wertlogistiker greifen.


    Wenn es dennoch DHL sein soll, dann kenne ich einen Trick: Macht das Paket so gigantisch wie möglich!
    Große Pakete sind viel schwerer zu verlieren.
    Schon für 6€ Versandkosten gibt es Maße von 120x60x60cm. Das sind über 400 Liter. (Im Baumarkt gibt es Kartons mit genau diesen Maßen oder ggf. geringfügig kompakter)
    Muss man auch nicht voll ausschöpfen. Gute Erfahrungen habe ich mit den Verpackungen von irgendwelchen Haushaltsgeräten gemacht. Da sind dann oft auch noch Styroporformteile dabei. In diese das Münzlein oder den Barren stabil reindrücken und ab geht die Tour.

    Die Steuerfreiheit für private Veräußerungsgeschäfte von Gold und anderen Sachwerten steht nicht zum Spaß im Gesetz, sondern weil alles andere kaum zu überwachen und zu erheben ist.


    Bei einer Besteuerung würde sich direkt ein strukturelles Ahndungsdefizit ergeben, sodass eine Verfolgung auf dieser Grundlage verfassungswidrig wäre. Hintergrund ist, dass besonders private Käufe und Verkäufe, welche eine Steuerpflicht begründen würden, durch die zuständigen Finanzbehörden im regulären Besteuerungsverfahren nicht hinreichend erfasst werden. Der dazu notwendigen Informationsbeschaffung stehen zahlreiche rechtliche und tatsächliche Hindernisse entgegen, die eine gleichheitsgerechte Durchsetzung (Art. 3 Abs. 1 GG) des Steueranspruchs faktisch unmöglich machen.
    Fehlende oder falsche Angaben zu Veräußerungsgeschäften müssten bereits im Erhebungsverfahren mit einem angemessenen Entdeckungsrisiko verbunden sein, um das Vorliegen eines strukturellen Vollzugsdefizits zu widerlegen. Das Vorliegen eines strukturellen Erhebungsdefizits führt zu einer Verletzung des sich aus Art. 3 Abs. 1 GG ergebenden Gebots tatsächlich gleicher Steuerbelastung durch gleichen Gesetzesvollzug.


    Würde also die Steuerfreiheit abgeschafft, so dürfte man sich direkt auf eine gesetzliche Meldepflicht für sämtliche Goldbestände, andere Sachwerte und alle betreffenden Veräußerungsgeschäfte freuen.


    Das Freche ist, dass diese unproduktiven Gegenstände relativ zur Geldmenge nicht wirklich mehr Wert werden, sondern lediglich einem stetig steigende Geldangebot gegenüber stehen.


    Der Staat ist (direkt und indirekt) mit der Hauptverursacher dieser Geldmengenexpansion und möchte mittels einer Besteuerung von Sachwerten deren Schutzwirkung vor Geldentwertung aufheben und die Besitzer an selbiger beteiligen.


    Das ist quasi Enteignung. Erst macht der Staat, dass Sachwerte nominal teurer werden und dann enteignet er den nominalen Preisanstieg als Gewinn.