Beiträge von FoersterX

    Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass Deutschland und ein paar andere Länder wegen Portugal einen dicken Hals bekommen haben und dann damit gedroht hatten die Doppelbesteuerungsabkommen aufzukündigen. Schweden hat das sogar durchgezogen, weil es kann ja nicht sein, dass Rentner ihre Rente steuerfrei bekommen. Deshalb hat Portugal jetzt nur noch eine weichgespülte Version der Steuervorteile.


    Naja, Deutschland hat ohnehin mit der (offensichtlich illegalen) Wegzugsbesteuerung den Aufwand für seine inländischen Vermögenden in die Höhe getrieben sich besser aufzustellen.

    Was die EU Länder in der Abwanderer Seite der Grafik zu suchen haben, verstehe ich nicht.

    Das müssen wohl derart Reiche sein denen es egal ist, ob man ihnen die Hälfte ihrer Milliarden abnimmt.

    Italien und Portugal haben Gesetze, die sie gezielt attraktiv für sehr reiche Einwanderer machen (die natürlich für die Einheimischen nicht gelten).


    Italien bietet zum Beispiel eine Pauschalbesteuerung von 100.000 € auf ausländische Einkommen – egal welcher Höhe – an, und zwar für satte 15 Jahre. Die Pauschale wurde dieses Jahr auf 200.000 € verdoppelt, ist aber trotzdem noch ein guter Deal für viele. Für alle, die vor diesem Jahr kamen, gelten die 100.000 € weiterhin.


    In Portugal gab es für Einwanderer bis 2024 sogar 0 % auf die allermeisten Einkommen für 10 Jahre. Man musste wirklich nur minimal strukturieren bzw. aufpassen, dass das Einkommen bzw. der Gewinn im anderen Land formal „steuerbar“ war.

    Das hieß nicht, dass dort tatsächlich Steuern erhoben wurden.


    Es gibt dabei auch keinen Pferdefuß, durch den es dann doch nicht attraktiv wäre oder sich nur in irgendwelchen Sonderfällen rechnen würde. Du hast in der Grafik ja selbst gesehen, welche Sogwirkung das auf die Leute hat, die mit ihrem Geld abstimmen.

    Gold = Krisenwährung

    Silber = Industrierohstoff

    Das Argument „Gold = Krise, Silber = Industrie“ ist bequem, aber es ignoriert komplett, wie sich reale Kaufentscheidungen im physischen Edelmetallmarkt verhalten, wenn die Preise erstmal richtig ins Rollen kommen.


    Schau dir an, wie Leute heute kaufen: Silber geht kiloweise über den Tresen – warum? Weil man fürs gleiche Geld deutlich mehr in die Hand bekommt. Das hat mit Ratio-Diagrammen erstmal wenig zu tun, sondern mit psychologischer Wertwahrnehmung. Sobald Silber richtig anzieht – sagen wir 50, 75, 100 $ – verändert sich das Spiel komplett. Der typische Käufer sagt dann nicht mehr: „Ich nehm zwei Kilo Silber und noch ne halbe Unze Gold“, sondern: „Puh, bei dem Preis nehm ich lieber nur noch Silber.“ Gold wird dadurch nicht ergänzt, sondern verdrängt.


    Gleichzeitig steigt Silber mit jedem Dollar nicht nur im Preis, sondern in seiner Funktion: Es wird monetär. Je wertdichter, desto eher erfüllt es dieselbe Rolle wie Gold – nur eben zugänglicher. Ab $100+ kann man mit einem Kilo Silber denselben Wertspeicher-Effekt erzielen wie früher mit zehn. Und sobald das im kollektiven Bewusstsein ankommt, verschiebt sich der gesamte physische Markt.


    Ich würde sagen: Der Sweet Spot liegt irgendwo zwischen $80 und $150. Da kippt die Wahrnehmung. Da wird Silber nicht mehr als „das arme Gold“ gesehen, sondern als das neue Gold für alle, die spät zur Party kommen. Und das sind viele.


    Wer glaubt, dass in der Krise nur Gold gekauft wird, war noch nie beim Edelmetallhändler, wenn Panik in der Luft liegt. Da zählt, was da ist – und was man noch bezahlen kann. Und genau da wird Silber brutal dominant.


    Und an die, die physisch voll auf Gold setzen: Ihr habt eure Hausaufgaben gemacht – kein Widerspruch. Aber spart euch das Gejammer, wenn Gold irgendwann nicht mehr als funktionales Geld mitspielt, sondern nur noch als immobilisiertes Wertobjekt herumliegt.


    Wert ist nicht gleich Liquidität. Und wenn sich ein Asset über die monetäre Schwelle hinauspreist, darf man sich nicht wundern, wenn es zwar im Tresor glänzt, aber im Alltag verkümmert.

    Die Antwort auf die Frage, ob man Steuern zahlen soll ging nicht darum, brav abzuführen, sondern darum, dass es ERLAUBT ist, einer Besatzungsmacht Abgaben zu leisten – also, es moralisch vertretbar ist, deren System aktiv mitzufinanzieren, wenn man kaum andere Chancen hat.


    Jesu Antwort war weniger eine Empfehlung, sondern eher die Offenlegung eines Machtverhältnisses. Wer das Geld des Kaisers nutzt, muss die Bedingungen akzeptieren. Wer seine Münzen trägt, hat sich dem System bereits unterworfen – freiwillig oder nicht. Die Steuer ist dann nur noch ein Nebenschauplatz.


    Die eigentliche Botschaft: Wer sich durch die Infrastruktur eines Systems tragen lässt, gehört dazu. Jesus bietet keine Alternative an, weil abhängige Normalos keine haben. Er benennt die Realität – nicht den Ausweg.


    Heute ist es nicht anders. Wer Fiatgeld nutzt, lebt in einem System, das nicht punktuell, sondern strukturell enteignet – über Zeit, Kaufkraft, Daten, Lebensenergie. Der Preis fürs Mitspielen wird still eingezogen: durch Inflation, Schuldgeld, digitale Rückverfolgbarkeit. Egal ob Systemgewinner oder Loser– wer mitspielt, ist drin.


    Die Frage ist nicht mehr, ob man zahlen muss. Sondern ob man überhaupt Optionen hat. Wer das verneint, sollte aufhören, sich frei zu nennen. Er lebt im Haus des Kaisers, isst sein Brot und zahlt seine Abgaben.


    Jesu Satz war kein Ratschlag, sondern eine Diagnose. Wer das Geld des Kaisers nutzt, gehört dem Kaiser. Heute heißt er Staat, Notenbank, Plattform. Wer aussteigen will, braucht mehr als Meinung – er braucht Substanz, die nicht druckbar ist, Kaufkraft, die nicht verfolgbar ist, und ein Tauschmittel, das keine Erlaubnis kennt.


    Wer das versteht, diskutiert nicht mehr über das System.

    Er bereitet sich vor.


    Er hält physisches Gold. Er tauscht Silber. Und wenn er sich viel bewegt – dann mit Monero (ja, auch mancher Kryptokack hat seinen Platz).

    Wer das hat, wer das kann – ist ein glücklicher, freier und stolzer Mensch.

    Nachbar war bei der Luftwaffe, höherer Rang, ist mit Mitte 50 in Rente.

    Seine Frau hat sich schon im Vorfeld kaputt schreiben lassen.


    Seitdem lächeln beide nur noch..... läuft! ;)

    Anno Domini 2000 – da stand ich in den Reihen des Heeres und sah mit Verwunderung, wie die alten Recken mit dreiundfünfzig Sommern in den Ruhestand entlassen wurden. Dreiundfünfzig! Und nicht, weil sie im letzten Gefecht den Rücken verloren hatten, sondern weil es so geschrieben stand im Buche der Obrigkeit.
    Das war mir zuvor gänzlich unbekannt.

    Am Ende kann nur bezahlt werden, was finanzierbar ist. Eine unendliche Nachfrage nach Gesundheit bedeutet nicht, dass unendlich Geld zur Verfügung steht.. weder für Ärzte und andere im medizinischen Bereich arbeitende Personen und noch weniger für Investoren. Der Gesundheitssektor ist hochgradig staatsabhängig, und die Kaufkraft dort viel künstlich erzeugt und verteilt.


    Es gibt kein Szenario, in dem das deutsche Gesundheitswesen so bleibt wie heute. Es wird sich auf einem niedrigeren Niveau einpendeln – zwangsläufig. Wahrscheinlich endet es in einem zweigeteilten System: Einer stark ausgelasteten, staatlichen Grundversorgung mit Wartezeiten, die heute noch unvorstellbar sind, und einer privaten Parallelwelt für die, die sich das leisten wollen/können. Wer sehen will, wie das aussieht, kann nach Portugal oder Osteuropa schauen. Dort gibt es zwar eine staatliche Versorgung (zt. sogar komplett kostenlos ohne Beiträge), aber wer es sich leisten kann, geht privat – nicht, weil er will, sondern weil er muss.


    Deutschland wird sich nicht in ein Dritte-Welt-Land verwandeln, aber das Gesundheitswesen wird sich auf das Niveau der frühen 90er zurückentwickeln, bevor die staatlichen Milliarden das System aufgebläht haben. Spezialisierte Behandlungen werden rarer, moderne Medikamente schwieriger zu bekommen, Wartezeiten länger. Technologischer Fortschritt gibt es natürlich, aber er wird nicht mehr selbstverständlich für alle. Das System wird nicht über Nacht umgestellt werden können– es wird langsam erodieren, Stück für Stück.


    Wer glaubt, man könne das alles verhindern und einen riesigen, gut bezahlten Gesundheitssektor für alle aufrechterhalten, ignoriert die Realität. Insolvenzen, stagnierende Gehälter und Personalmangel werden Jahr für Jahr das Ganze auf ein tragbares Minimum reduzieren. Die Frage ist nicht, ob das passiert – sondern eher wann es alle es akzeptieren.

    Die Erwartung, dass immer mehr Geld, immer mehr Leistung und immer mehr Versorgung für alle ohne Konsequenzen möglich macht, ist von Anfang an unrealistisch. Die Gesundheitsversorgung wird sich in den nächsten Jahren anpassen – nicht, weil jemand versagt hat, sondern weil es nicht anders geht.


    Man sollte sich dessen nur bewusst sein und nicht überrascht sein, wenn es passiert. Es wird nicht die eine große Reform geben, die alles "kaputtmacht", sondern eher eine Reihe kleiner Anpassungen, die über Jahre hinweg ein neues Normal schaffen. Wer heute noch denkt, dass alles bleibt, wie es ist, wird in ein paar Jahren feststellen, dass sich die Realität längst still und leise verändert hat.

    warum sollten sie 6.000 zahlen, wenn es weniger wert war?.

    (..)

    Gold und Silber haben schon damals den inneren Wert der DDR-Binnenwährung offenbart. Und zwar den Wert, den die SED-Faschos ihrem eigenen Geld gegenüber Gold und Silber zugebilligt hatten.

    In der Tat. Allerdings unter der Maßgabe sehr dringend Devisen beschaffen zu müssen. Mit Gold und Silber ging das sehr einfach.

    Not kennt kein Gebot.


    Der DDR-Ankaufspreis (besonders für Silber) war auch im Vergleich zum niedrigen äußeren Wert der DDR-Mark um ein vielfaches überzogen. Wenn in der DDR die Ankaufmengen zurückgingen, wurde von den zentralen Ankaufstelle eben der Preis erhöht, um mehr Menschen zum Verkauf zu motivieren, aber irgendwann gab es einfach kaum noch Leute mit EM-Beständen. Es war zwar eine Art ein Marktpreis, aber unter den Bedingungen eines NotANkaufs.


    Die Devisen waren für die DDR sehr wichtig ungefähr zu gleichen Teilen um: strategische Rohstoffe und Öl einzukaufen (RU lieferte nicht genug), halbwegs moderne Produktionsanlagen und Technologien zu importieren, ihre Auslandsschulden zu bedienen und in geringerem Umfang auch um Konsumgüter zu importieren.

    Silber lief schon deutlich besser als Aktien. 1925 gab es etwa 1200 Börsennotierte Unternehmen, 1935 rund 700 und nach dem Krieg waren vielleicht 250 davon noch übrig. Natürlich haben von den riesigen Konzernen mehr einen Neustart hingelegt als irgendwelche kleinen Buden.

    Grundsteuer ist eine der wenigen Steuern, wo es noch richtig Potential zu heben gibt und selbst bei einer Verdoppelung oder Verdreifachung der Sätze wäre Deutschland in der westlichen Welt gerade so im Durchschnitt.


    Bei den meisten anderen Steuern sind wir dagegen schon nah am Limit und da geht nicht mehr viel. Was soll da kommen? MwSt von 19 auf 23%? ESt-Spitzensätze von 46% auf 50 oder 55%? Eher nicht. Bei Energiesteuern braucht man aktuell garnicht erst anfangen.

    Aber die Grundsteuer – die ist noch relativ niedrig. Da gibt es auf jeden Fall Spielraum. Wenn man sich mal anschaut, wie es in anderen Ländern läuft würde ich mittelfristig mit einem halben Prozent vom Immobilienwert im Jahr schon rechnen.


    Also nochmal:

    Für die allermeisten ist die Menge, die es zu kaufen gilt oder der Geldbetrag, der vergoldet werden soll, abhängig vom eigenen freien!! Einkommen/Vermögen.

    Durch die alltägliche Inflation wird aber grade genau das freie Geld immer weniger im Verhältnis zum Goldpreis.

    Es ist natürlich unerheblich, ob ich 1 Oz oder nur ne 1/10 bekomme, betrachtet man das freie Geld, das bleibt ja bei 1000€ in beiden Stücken erhalten (wenn der Preis nicht fällt). Aber im Augenblick möchte ich schon mehr Gold fürs Geld haben...

    Dieses und dein vorheriges Argument gegen Gold und für Silber verstehe ich trotzdem nicht ganz. Also die Leute haben wegen Inflation und höherer Lebenshaltungskosten ein geringereres frei verfügbares Einkommen. Deshalb können sie sich weniger EM kaufen. Da Gold aber schon so stark gestiegen ist können sie noch deutlich weniger Gold kaufen und es lohnt sich daher nicht?


    Das Argument ist wahr, wenn Gold und Silber absolut gleich große Wertzuwächse erzielen, aber Gold nun schon einen Teil des Weges gegangen ist und Silber noch nicht. Wenn Silber jedoch die Gurke bleibt, kann es trotzdem sein, dass man mit Gold besser fährt.


    Ich setze auch auf Silber, aber eher weil ich bei höheren Preisen von einem Substitutionseffekt von Silber gegenüber Gold ausgehe, da sich die Eigenschaften als Investment-Metall bei Silber erheblich verbessern. Die Leute können dann wirklich zwischen beiden Metallen wählen und es läuft nicht mehr wie heute, wo wohlhabende Käufer zum Spaß XX/XXXkg Silber und den "Rest" in Gold nehmen. Das gilt für physisch in Empfang genommenes Metall, aber auch für Wertlager, da aktuell die Lagerkosten für Silber viel höher als beim Gold ausfallen.


    Komm Goldhut, deine Beobachtungen spiegeln den AKTUELLEN Nachfrageüberschuss wider. Wenn eine hohe Nachfrage nach Wohnraum besteht, kommen gute Objekte kaum auf den Markt, da sich im erweiterten Netzwerk fast immer jemand findet, der dieses tolle Objekt ganz "unbedingt" benötigt.

    Derzeit erhält jeder Vermieter eine Vielzahl von Bewerbungen, da die Bewerber dutzende oder sogar hunderte Bewerbungen an verschiedene Vermieter senden. Sobald es auf 1 solvente Anfrage = 1 Mietvertrag hinausläuft geht auch die Zahl der Bewerbungen schnell zurück.

    Deine Stadt (Uelzen) hat vor ca. 10 Jahren geschrieben, dass so 2025 bei euch der Markt kippt:
    "Im für den Landkreis Uelzen vielerorts Struktur prägenden
    Segment der Einfamilienhäuser stehen sich

    die beiden Altersgruppen somit als (potenzielle)

    Nachfrager und Anbieter von Bestandsimmobilien

    gegenüber. Betrachtet man die rein zahlenmäßige

    Entwicklung dieser beiden Altersgruppen, so nimmt

    die Zahl der Haushalte in der Altersgruppe 25-45

    Jahre kontinuierlich ab, während die Zahl der Haushalte
    über 65 Jahre deutlich steigt. Im Landkreis

    Uelzen war 2012 die Zahl der Personen über 65

    Jahre erstmals größer als die Zahl der Personen

    zwischen 25 und 45. Ab 2025 wird die Zahl der

    Personen über 65 Jahre beim Anderthalbfachen der

    Zahl der Personen im Familiengründungsalter (25

    und 45 Jahre) liegen. Der für die Entwicklung der

    Ortsteile vielfach maßgebliche Markt für gebrauchte

    Einfamilienhäuser wird somit zunehmend zu einem

    Nachfragermarkt, also einem Markt mit einem
    deutlichen Überangebot und fallenden Preisen.
    So attraktiv dies für die Familiengründer ist, so
    sehr müssen sich die Seniorenhaushalte tendenziell auf einen

    Wertverfall ihrer Immobilien einstellen."
    https://www.landkreis-uelzen.d…cklung_und_Demografie.pdf

    Ja, ich weiß deine Wohnungen sind in guten Lagen, Seniorengerecht und die Privatier-Mieter wollen sogar mit EM zahlen. Zudem hast du auf deinem Bestand nur einen Mini-Kredit zu unter 1%, so dass dich alles nicht juckt.

    Halte seine These mit weiterhin unbegrenzt strukturellen Nachfrageüberschuss durchaus für gewagt. Der Diskurs um diese These ist weitaus politischer, als es auf den ersten Blick scheint.

    Damit stehen und fallen fast die kompletten restlichen Thesen auf der Seite der Bullen aber auch der Bären.


    Demografisch geht es organisch ganz klar nach unten. Jetzt kommen künstlich sehr viele Leute ins Land und bekommen faktisch unbegrenztes Grundeinkommen (+Wohnung) und kommen zt. in Lohn und Brot und substituieren das deutsche Volk. Die Frage ist ob das so bleibt?


    Könnte neben Wegfallens des politischen Willens auch dadurch aufhören, dass eine Alimentierung nicht mehr darstellbar ist wegen Wegfall der wirtschftlichen Basis oder die Leute könnten von sich aus nicht mehr kommen, was auch nicht gänzlich auszuschließen ist.


    Oder es geht halt wirklich so weiter. 1-Raum Wohnung bald 150-300k€. Die Hansel die im letzten Zyklus sich auf 60 Wohnungen hebelten, kommen auf 600 und es geht immer so weiter.


    Ich glaube innerhalb des Fiat Systems ist das sogar möglich, da das System selbst gefühlt immer weicher wird und alle möglichen Schutzmechanismen für viele Leute bereitstellt. Auf Kosten der Geldwertstabilität. Also es wird den Leuten kaum richtige Härte zugemutet. Der Preis dafür wird sein, dass das Fiat-Geld an sich stärker errodiert und das könnte in Konsequenz dann doch dazu führen, dass die Klospülung des Marktes betätigt wird.

    Man darf nicht vergessen, dass von ca. 23 Mio. Mietwohnungen 1/4 von Empfängern signifikanter Sozialleistungen wie Bürgergeld oder Asylleistungen (ohne Rentner) bewohnt werden und nochmal so 30% von Rentnern.

    Aktuell sind in Eurosilber nahezu alle Käufer der vergangenen Jahre im Plus. Einige haben scheinbar schon länger darauf gewartet, wie man daran erkennen kann, dass Silberbarren oft in pauschalen 10-kg-Paketen verkauft werden. Das deutet darauf hin, dass viele wohl recht viel auf Halde haben.


    Manche sind vielleicht auch mit 100% Gewinn zufrieden und haben für sich einen guten Schnitt gemacht. Ich denke, die Aufgelder auf dem Sekundärmarkt werden erst steigen, wenn die aktuelle "Bugwelle" der Gewinnmitnahmen abgeflacht ist und Silber eventuell RICHTIG anzieht – in Richtung hoher zweistelliger oder niedriger dreistelliger Kurse. Dann werden auch viele Mainstream-Spekulanten auf den Zug aufspringen und fast alles kaufen, solange es nahe dem Spotpreis liegt. Gleichzeitig werden die moderaten, vermeintlich schlauen Verkäufer von heute dann schon nackt dastehen.


    "Beginners go broke taking big losses. Professionals go broke taking small profits."
    In diesem Falle sind die alten Hasen hier die Professionals.


    Man kann ihnen das aktuelle Angebot auch nicht verübeln. Bei der Achterbahnfahrt der letzten Jahre denken viele, dass sie das schon mehrmals erlebt haben und haben keine Lust, sich zu ärgern, wenn der Kilopreis in einem Jahr wieder bei 600€ steht.


    Die Aufgelder hängen auch ein wenig von der Quelle der Preisanstiege ab. Während der Corona-Zeit waren es oft die kleinen privaten Käufer, was der Markt dann eben auch mit Monsteraufgeldern quittiert hat.


    Momentan ist es eher der Weltmarkt und nicht die deutschen Privathaushalte, der den Preis beeinflusst.

    Diese Umfrage ist doch nicht ernst zu nehmen.

    Zitat

    1.122 Befragte ab 18 Jahren wurden gefragt:

    Die Frage wurde in folgendem Wortlaut gestellt:
    "Wieviel echtes Silber besitzen Sie aktuell (Ihre Schätzung ca.)?

    Zwar ist die Stichprobe statistisch signifikant, aber Selbstschätzungen der Befragten im Bezug auf Vermögen sind oft ungenau.


    Eine Berechnung, der ich eher trauen würde, basiert auf der gesamten historischen Fördermenge von Silber, die etwa 1,74 Millionen Tonnen beträgt. Davon sind 2,9% in Münzen und 1,8% in Barren vorhanden. Das bedeutet, dass weltweit vielleicht 81.000 Tonnen Silber investierbar sind und davon ungefähr 7.5%, also 6.075 tonnen auf Deutschland entfallen.


    So viel davon kann auch nicht wirklich "im Umlauf" sein. Bei Covid hat man gesehen, dass der tatsächlich liquide Bestand auf dem der Preis gebildet wird bestimmt nur wenige hundert tonnen ausmacht.

    Ist eigentlich bekannt wie viel investment Silber sich in Deutschland ungefähr im Umlauf befindet?

    Bin auf verschiedene Schätzung zwischen 3,500,000kg und 6,000,000kg gestoßen. Im Mittel so 4,500t also rund 55g pro Bundesbürger. Könnte hinkommen oder?

    Ich bezog meine Frage dezidiert auf die beschriebene Masche.

    In der analogen Welt war Kommunikation um den Faktor 100 teurer als heute. Da die Opferdichte nicht besonders hoch ist, sind ziemlich viele solcher Schockanrufe notwendig um ein Opfer zu finden, abhängig von der Qualität der Rufnummern. Die Callcenter dafür sitzen oft in Osteuropa oder der Türkei was das ganze früher wegen der Telefonkosten noch viel unwirtschaftlicher gemacht hätte. In Deutschland wäre der Anschluss direkt entdeckt worden.


    Dann ist es ohne Smartphones und mobile Navigation auch deutlich schwieriger die Abholung der Beute schnell zu koordinieren. Das darf auch nicht länger als eine Stunde dauern.

    Was hätte sie bezahlt wenn sie Kurush im Wert von 14.000€ dabei und diese deklariert hätte?

    Freundlich CARLOZ

    Wenn es wirklich nur die Münzen gewesen wären (und kein Münzschmuck wo die Münzen Teil des Schmuckstückes geworden sind), dann hätten sie die komplett frei von Steuern und Abgaben einführen können.

    Im Artikel steht:

    "Die Frauen mussten noch am Flughafen die Einfuhrabgaben in Höhe von 3125 Euro bezahlen."


    Das sind denke ich 2,5 Prozent Zoll + Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent des Wertes.

    Das fällt an, da es sich um Goldschmuck und nicht um Anlagegold handelt. Auf Anlagegold wäre überhaupt nichts zu entrichten gewesen.(Anlagegold = Goldbarren und -plättchen aus min 995 Feingold bestehend. Für Münzen, min. 900er Gold und nach dem Jahr 1800 geprägt). Zumindest die 2.5% Zoll auf Goldschmuck hätte man vermeiden können mit einem schriftlichen Nachweis der türkischen Zollbehörden, dass man das Produkt in der Türkei erworben hat.

    Eine so stattliche staatliche Verzerrung der Nachfrage sieht man auch nicht alle Tage.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Was geht denn da ab, jetzt auf dem Immobilienmarkt?

    Verdammt, die Markler, Alter, Wahnsinn, Wahnsinn!

    Haben wir noch bezahlbaren Mieten?

    Haben wir die noch?

    Keine mehr?

    Gar nichts mehr?

    Keine bezahlbaren Wohnungen mehr?

    Ein paar noch?

    Boah, die Mieten schießen jetzt ultramäßig in die Höhe, ja

    Sieht man auch nicht alle Tage

    Mein Couseng hat oft mit neuen Mietverträgen zu tun, privat aber.

    Aber ich mein, kann man nichts machen, ne

    Wer zu, ich sag, wer zu lange wartet, der hat auch irgendwann nichts mehr zu lachen.

    Aber die wissen, was die da machen, so, aber ich mag die Immobilienhaie nicht


    Ich schwör, das blendet mich voll. Zockt mich mal nicht ab.

    Haben wir noch bezahlbaren Wohnraum? Ne?

    Wer hat die letzte günstige Wohnung bekommen?

    Hast du die Wohnung noch bekommen?

    Schwöre, der will mich veräppeln.

    Haben wir keine mehr?

    Der sagt auch nichts

    Der spricht nicht über Preise

    Der ignoriert den Markt ein bisschen, ist aber ein Ukrainer, vor dem ich Respekt habe.

    Der hat einfach akzeptiert, Wohnung vom Staat bezahlt, ist ok, so muss man erstmal machen können.

    Aber ich hätte jetzt Bock auf eine günstige Wohnung. Mein Couseng, wenn der jetzt hier wäre, wir würden so gute Wohnungen finden.

    Ist das der Mondpreis? Ich schwöre, dass ich den noch erleben darf. Unnormal.

    Studie - 910.000 Sozialwohnungen fehlen in Deutschland
    Berlin (Reuters) - In Deutschland fehlen einer Studie zufolge 910.000 Sozialwohnungen.
    www.onvista.de

    Frage mich wie nachhaltig das alles ist. Insgesamt sicher auch eine Blüte des späten Fiat-Geldsystems.


    Prämissen und Schlussfolgerungen aus dem zitierten Text:


    1. Es fehlt an bezahlbaren Wohnraum.

    2. Der Staat akzeptiert aufgrund dieses Mangels höhere Mieten auf dem freien Markt.

    3. Diese höheren Mieten führen zu gestiegenen staatlichen Ausgaben für Wohngeld und Unterkunftskosten.

    4. Hauptsächlich profitieren die Vermieter von dieser Situation.


    Die Situation führt zu einem Anstieg der Mieten auf breiter Front auch außerhalb des sozial unterstützten Wohnungssektors. Familien der unteren Mittelschicht, die möglicherweise zu viel verdienen, um für staatliche Unterstützung in Frage zu kommen, aber zu wenig, um die gestiegenen Marktmieten problemlos zu bezahlen, geraten in Schwierigkeiten. Sie müssen einen größeren Anteil ihres Einkommens für Wohnkosten aufwenden, was ihre finanzielle Belastung erhöht. Im Prinzip werden solche Leute mehr oder weniger aus den Metropolen rausgekickt.