Beiträge von ziemer

    Die Giralgeld-Pyramide positiv in diese Rechnung einbezogen könnte ich mir so ein Szenario theoretisch vorstellen. Wenn aber, wie Du selber sagst, das Zeitfenster extrem klein ist und man dann auch nicht kaufen kann, wieso spekulierst Du dann auf dieses Szenario? Ich vermute mal Du sitzt auf einem Bündel Bargeld in hoffnungsvoller Erwartung?!

    und kaufe immer wieder noch nach, nicht um damit schnell reich zu werden (das wäre zwar schön), sondern um nicht später bettel-arm zu werden!



    :thumbup:


    Viele haben eines immer noch nicht kapiert: Der EURO/Fiat ist eine Inhaberschuldverschreibung einer Zentralbank mit variablem Zins. Dieser ist seit Jahren real negativ (negativer Realzinz da Inflation GRÖSSER als Leitzins), d.h. in Cash verbrennt man Tag für Tag Kaufkraft. Wie jeden Inhaberschuldverschreibung besteht auch beim FIAT ein Emittentenrisiko, hier die Bonität der Zentralbank. Und diese besteht letztlich nur im echten Eigenkapital - echtem Geld und das ist (das Zentralbank-) Gold.



    und wenn der dollar nicht so stark wäre, sähe es in euro noch viel schlimmer aus.


    Falsch, denn schwächerer Dollar -> höherer Goldkurs. Derzeit "starker" Dollar, deswegen niedriger Goldkurs.

    Worin sollte man laut Prechter investiert sein? Bargeld in Form von Scheinen in der Hand, oder Cash im weitestem Sinne (Giro, Tagesgeld)? Wenn Prechter sagt, dass im Tiefpunkt der Deflation "Dynastien" geboren werden (von denen die dann Bargeld haben) stellen sich mir einige Fragen.


    Zitat

    Die Deutschen setzten gerade beim Finanzvermögen auf Sicherheit: Von den knapp 4,7 Billionen Euro Geldvermögen entfallen mehr als zwei Drittel auf Bargeld, Spar- und Festgeldkonten sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Nur fünf Prozent sind in Aktien investiert.


    http://www.spiegel.de/wirtscha…zone-tilgen-a-815556.html


    Wow, die Mehrheit der Deutschen wird immens von der deflatorischen Krise profitieren, Aktien, Immos, Gold usw. dann zu 5 Cent/Dollar kaufen können, wie er in diesem Interview behauptet:


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    Na dann soll der Crash bitte kommen, sofort! Wir werden alle reich!!
    Habemus Milliardär - Wir sind Geissen :thumbup:


    Sorry, aber selbst ohne jeden Sachverstand fällt es mir schwer an dieses Szenario zu glauben...
    Wenn Schulden implodieren dann verschwinden auch die Vermögen der Gläubiger, und die sind in Deutschland zum grossen Teil in Cash. Da wird geschlachtet werden. Als Mitglied des Cash-Clubs zu glauben, mit der Mehrheit in der Krise zu den Gewinnern zu gehören, ist schon sehr naiv.


    Es wird den Crash geben, Banken werden pleite gehen, Gläubiger und Bankguthaben rasiert. Aber der Grossteil der Lasten - da bleibe ich dabei - wird hinweginflationiert. Zur Not landet der ganze I-owe-You Toxic Mist auf der Bilanz der Zentralbank, welche als Bad Bank letztlich abgewickelt wird. Das ist ein rein formeller Vorgang. Als letzte Instanz hat jede Zentralbank keine Gläubiger mehr, von daher wird sich der Protest in Grenzen halten. Die Zeche bezahlen alle, aber so und nur so können die Staatshaushalte ausgeglichen werden.


    Kleine Milchmädchenrechnung:
    mit 5 Cents/Dollar in der Deflation würde Gold auf $70-80$ fallen. Sagen wir 100/Oz. Angenommen, läppische 50% der 4,7 Billionen deutschen Sparvermögens ist in Cash, dann könnten alle deutschen Sparer mit nur diesen 2350 Milliarden (EUR = Dollar) ca. 700.000 Tonnen :!: Gold kaufen - Wenn es soviel geben würde.


    Die 5 Cents/Dollar sind eine Illusion, dafür gibt es viel zuviel Bargeld. Crashen werden Aktien, Immobilien, Versicherungen, Bonds/Renten, grosse Vermögen [über 100K] und die Derivate-Schwindelleien der Banken. Bargeld vom - Fussvolk - bliebe bestehen und hiermit auch eine natürliche Untergrenze für den Preisverfall. Deflation vermutlich ja - Hyperdeflation ganz sicher nicht. Inflation, garantiert.

    ... sonst wären die 10-20% empfohlener Anlage in EM für Eigenheim- oder sonstige Immobesitzer auch ziemlich viel.
    Ich habe in der letzten Zeit wohl eher gegen den Trend von 30 auf knapp 60 erhöht.
    Wird rückblickend natürlich mal wieder Quatsch gewesen sein.


    AuA


    Jenachdem, zumindest hast Du in der Inflation und nach der Währungsreform zumindest noch eine echte Reserve, mit der Du die Kosten für deine Immo nach dem Lastenausgleichsgesetz II begleichen kannst. [smilie_happy]

    Die Vorschläge sind doch mehr als realistisch. Die Schuldenberge sind zu hoch und untragbar. Zur Reduzierung werden alle zur Kasse gebeten; die Kleinen Leute traditionell stärker als die Reichen. Die verzweifelte Jagd auf Steuersünder zeigt einmal mehr, dass der Todeskampf des Systems längst im Gange ist. Die geplanten Steuererhöhungen der Gutmenschen-Partei "Die Grünen" sind ein Paradebeispiel dafür, wie die leere Steuerkuh noch ein letztes Mal gemolken werden soll, nur um das System noch ein paar Jahre am leben zu halten.


    Der grosse Tag der Vermögens-Umverteilung WIRD kommen, schon sehr bald, es wird alle treffen und richtig teuer werden für 90% der Bevölkerung. Alle Sparguthaben, Immobilien und andere SICHTBARE Vermögen werden dann sehr wohl Begehrlichkeiten beim Insolvenzverwalter wecken. Deshalb setze ich auf EM in diesen Zeiten.

    Das EURO-Deaster zusammengefasst


    Zitat

    Der Euro als Gemeinschaftswährung gehört allen, das heißt: keinem. Wer einmal in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, kennt das Phänomen: Wie es in der Küche aussieht, bestimmen nicht die Ordentlichen, sondern die Nachlässigen. Jeder verlässt sich darauf, dass die anderen aufräumen. Die Bewohner setzen sich ab und zu zusammen, um über die Aufgabenteilung zu beraten, aber am Ende ist es immer derselbe/dieselbe, der/die den Müll wegbringt und das Geschirr abwäscht, weil er/sie die Unordnung nicht mehr aushält.


    Das trägt nicht unbedingt zu seiner/ihrer Beliebtheit bei den anderen WG-Bewohnern bei. Ganz im Gegenteil, wer sich dermaßen als nützlicher Idiot hervortut, macht sich zum Gespött der anderen. So war es auch in der DDR. Während die privaten Datschen gepflegt wurden, war das Gemeinschaftseigentum dem Verfall ausgeliefert. Nichts war für das Leben im Sozialismus so charakteristisch wie die verdreckten, versifften Treppenhäuser, für deren Reinigung sich niemand zuständig fühlte, weil sie allen gehörten.


    http://www.welt.de/debatte/hen…-zu-seinem-Untergang.html

    10% in EM sollte jeder haben. In Krisenzeiten etwas mehr, 15-20%. Als EM-Bug sind auch 30% ok. Ich habe i. d. R.


    - 30% EM (95% Gold, Rest Silber, nur physisch)
    - 30% Cash (80% EUR, 10% CHF, 10% USD auf 4 Konten bei 4 versch. Banken EU/CH/USA verteilt)
    - 30% Aktien (in 2 Depots bei 2 versch. Banken)


    Wobei ich derzeit aus Aktien raus bin, die sind definitiv zu teuer jetzt. Ein paar halte ich noch und sichere das Depot durch einen Put ab. Man sollte auf jeden Fall mehrere Konten führen bei tendentiell soliden Banken, d.h. Sparkasse oder Volksbank
    statt Deutsche Bank/Commerzbank, Raiffeisen (CH) statt UBS usw.


    Um Immobilien, Renten, Anleihen, (Lebens-)Versicherungen, Riester-Rürup mache ich zurecht einen grossen Bogen. :whistling:

    Mehr geht fast nicht mehr. Deswegen übersteigen die Risiken für fallende Kurse die Chance auf weiter steigende.


    [Blockierte Grafik: http://www.commoditytrademantr…faber1-e1364450716439.jpg]

    Zitat

    “In the 40 years I’ve been working as an economist and investor, I have never seen such a disconnect between the asset market and the economic reality ... Asset markets are in the sky and the economy of the ordinary people is in the dumps, where their real incomes adjusted for inflation are going down and asset markets are going up.


    “Something will break very bad.”


    http://www.theglobeandmail.com…t-canada/article11788240/


    United States of foodstamps
    [Blockierte Grafik: http://www.cato.org/sites/cato…01206_blog_edwards141.jpg]

    Auch wenn man es hier immer wieder lesen kann so stimmt es nicht: Gold KANN man essen! Zugel. Lebensmittelzusatzstoff E175 :P


    Egal, lasst das Finanzcasino weiter die Party feiern. DOW 15.000 und fast 50 Millionen Amerikaner auf Lebensmittelmarke - das ist fast jeder 4. Eines von 6 Kindern lebt von Lebensmittelmarken, die echte Inflation beträgt in den Staaten 4%, die FED kauft weiter Anleihen auf, das Defizit beträgt fast 1 Billion. Auch im DAX Bombenbstimmung = ATH. 10 % in 2 Wochen, fast 2000 Punkte ohne nennenswerte Konsolidierung. Zinsen (real) negativ, viele Länder der EURO-Zone in der Rezession, selbst der "Super-Aufschwung" in Deutschland gerät ins Stocken, trotz Rekord-Steuereinahmen immer noch Neuverschuldung, keine Anzeichen von Bürokratie-Abbau. Man sieht: Keines der (systemischen) Probleme ist gelöst worden. Deswegen ist das Ende der Aktienblase auch nur eine Frage der Zeit. Wann der Knall kommt weiss keiner. Aber er wird kommen.

    Hart aber fair Thema: EURO oder D-Mark?


    [Blockierte Grafik: http://s7.directupload.net/images/130508/de6dqrqb.png]


    Umfrage: 80% für D-Mark!


    Aber: ARD (finanziert von der GEZ = Reichsrundfunksteuer) verschweigt dieses Ergebnis. Es ist eben Propaganda-TV, früher "Goebbels-Schnautze" genannt. Heute nennt man es öffentlich-rechtliches Fernsehen (wie lautete es noch gleich, Bildungs- oder Verblödungsauftrag ? ). Die regierungskonformen Meinungsmacher des Staatsfernsehens diffamieren auch mal eben so einen renommierten Ökonomen, der als Gründer der AfD - einer ECHTEN ALTERNATIVE zum Schwarz-Rot-Grün-Gelb-Linken totalem EURO-Rettungs-Brei - als potentiellen Nazi. Die braune Keule war und ist immer das Totschlagargument gegen alle die recht haben, wenn deren Gegener die echten Argumente fehlen...


    Link zur Sendung (Kotztüte bereit halten)


    http://www.wdr.de/tv/hartaberf…ebase/video/#Videoplayer1

    Aber im Moment gibt es eben real so gut wie keine Inflation. Gut, Strom wurde teurer (Bennelementesteuer?), aber Miete, Fressen etc. nicht.


    Offiziell haben wir was? 1,6%, 1,3% Inflation? Für das FIAT System ist das "so gut wie keine Inflation". Normal sind vielmehr 6-8%. Die haben wir derzeit aber nicht. Trotzdem steigen die Mieten und Lebensmittelpreise, aber gut ich habe den Warenkorb nicht zusammengesetzt... Wo ist also Dein Problem, < Fragezeichen > ?


    YouTroll ?


    Zitat

    Dass deflationäre Tendenzen vorhanden sind, lässt sich ja nicht bestreiten, etwa in Griechenland, das haben jüngste Daten gezeigt.


    Stöferle: Die deflationären Tendenzen sehen wir in Südeuropa definitv. Ich bin mir außerdem ganz sicher, dass im heurigen Jahr nicht nur Länder wie Zypern, Portugal oder Slowenien zu Problemen werden oder weiter Probleme sein werden, sondern es wird auch langsam mit Frankreich losgehen. Bei Frankreich sind das aber schon ganz andere Dimensionen.


    Hausgemachte Deflation! Schäuble und Frankreich rudern bereits zurück. Der Fiskalpakt ist m. M. nach eher ein Fäkalpakt, nicht die Scheisse wert auf der er basiert. Man wartet nur die BTW ab im September, um dann die totale Transfer- und Inflationsunion zu etablieren. Daran besteht kein Zweifel. Staatsschulden werden nicht durch Hair-Cuts, nicht durch höhere Steuern sondern durch die Inflation entwertet, basta! Wer anderer Ansicht ist, hat das Geldsystem mitnichten verstanden.

    Eigentlich kann man mit (physischem) Gold keinen schnellen Reibach machen oder gar reich werden. Gold ist Geld und ein echter Sachwert mit intrinsichem Wert, zumindest indizieren das die letzten tausend Jahre Menschheitsgeschichte sowie der elementare Seltenheitswert (und Förderkosten). Dinge wie: Morgen kracht ein 300m Gold-Asteroid vom Himmel - mal ausgenommen :whistling:


    Gold muss man haben als Versicherung, natürlich physisch. Nur reich wird man damit auch in der Inflation nicht - wie viele glauben - da der Goldpreisanstieg nominal in Kraufkraft gerechnet nicht exorbitant steigen wird. Bei Hyperinflation folgt in der Regel eine Währungsreform. Mit dem Reset des System kehren auch Vertrauen und die Preise wieder auf den Normalzustand zurück, d.h. aber auch Gold wird in dieser neuen Währung wieder "fair" eingepreist. Also kann man auch in diesem Szenario durch Goldkauf nicht reich werden. Ausser im Blasenstadium, bei einem Hype oder temp. Verwerfungen wüsste ich spontan nicht, wie man mit Gold tatsächlich reich werden kann. Kann das einer erklären?


    Gold = Geld = Kaufkraft = Inflations-/Währungsreformschutz = echter Sachwert ohne Schuld usw.


    Aber reich werden mit Gold in einer (Hyper?)Inflation oder Währungsreform? Wie soll das gehen? Reich werden kann man doch nur, wenn man etwas unterbewertetes kauft, um es zu einem späteren Zeitpunkt [idealerweise wenn es überbewertet ist] mit Gewinn zu verkaufen. Wer also die letzten Jahre Gold gekauft hat, um reich zu werden tat dies in der Annahme, Gold sei unterbewertet. Wenn nun wie seit einigen Wochen der Preis fällt, bedeutet das entweder


    a) Gold WAR/IST überbewertet (und sollte verkauft werden)
    b) Gold ist jetzt noch viel mehr unterbewertet (sollte nachgekauft werden)


    Wer glaubt mit Gold reich werden zu können (die Zocker) sollten sich diese Frage stellen, bei Übereinkunft mit a) alles verkaufen oder eben sofort Nachkaufen. So einfach ist das. Die Entscheidung sollte jeder selber treffen. Ich habe da meine eigene Meinung und mit der fahr' ich ziemlich gut die letzten 6 Jahre.


    Für mich ist Gold (EM generell) viel mehr als eine Anlage. Ich erwarte nicht reich zu werden damit bzw. einen FIAT-Gewinn zu erwirtschaften. Für mich ist EM echtes Geld. Es kann nie wertlos werden, nie besteuert, beschlagnahmt oder ge-Zypert werden. (Bankabgabe). Wenn ich es meinem Enkel einmal vererbe, fällt auch garantiert keine Erbschaftssteuer an. Ich glaube, die positiven Eigenschaften von Edelmetallen (bzw. soliden Sachwerten) in Zeiten von Überschuldung, auswuchernder Bürokratie (Behörden-Taliban), Steuer- und Überwachungsstaat (Fall des Bankgeheimnisses, der Steueroasen, ...), EuDSSR, Euro-Desaster (und dessen Kosten), desolaten Rentensystems, Blasen in Bonds (Lebensversicherungen), Immobilien, Aktien, ...


    So eine Hand voll Gold ist schon sehr beruhigend. Etwas, dass bleibt eben. :thumbup:
    Ich werde nicht jammern, meine letzte Unze kostete 1250 EUR, die vorletzte 1400 EUR. Die nächsten vermutlich 1150 und evtl. 1000 EUR. Wenn es den EURO in 5 Jahren noch gibt - wovon ich ausgehe - ist der aufgrund ökonomischer Gesetze und der Realität von Politik und Gesellschaft garantiert sehr viel weniger wert als heute. Von mir aus kann und wird Gold noch weiter fallen. Nur wer glaubt, auf lange Sicht WESENTLICH höhere Goldkurse ausschliessen zu können, der sollte aussteigen. Ich wünsche diesen Mega-Optimisten alles Gute und toi toi toi... Sie werden es gebrauchen.

    Ich würde sogar noch etwas abwarten, evtl. sehen wir die $1200-1300 noch. Dass wir nach dem Aktien-Crash 2000, dem Immo-Crash 2007 nun wieder auf einen Aktien-Crash zusteuern ist offensichtlich. Erschreckend ist nur, wie kurz die Abstände zwischen diesen Phasen geworden ist - Dank der Kamikaze-Politik der Zentralbanken.