„Meine Damen und Herren, wir müssen reden. Davos ist vorbei, die Privatjets sind weg, und was bleibt? Ein Häufchen Elend in Berlin und ein Jens Spahn, der in Washington bereits die Vorhänge für das Kanzleramt aussucht.
Donald war in Davos... fantastisch. Er ist wie ein Immobilienhai auf einer Hausbesichtigung. Er hat Merz angeschaut und vermutlich gefragt: ‚Ist das Gebäude denkmalgeschützt oder kann das weg?‘ Merz hat versucht, mit ‚Souveränität‘ zu punkten, aber Trump hat nur seinen ‚Golden Dome‘ im Kopf. Ein Raketenschirm über Grönland, meine Damen und Herren! So groß, dass man ihn aus dem Weltraum sieht. Trump sagt: ‚It’s a great dome, it’s a beautiful dome.‘ Ich sage: Es ist das erste Mal, dass die Bundeswehr ein Ziel hat, das sie nicht verfehlen kann – weil es die gesamte Insel ist.
Und die Rubio-Liste... ich habe sie hier! Rubio kommt ja bald zur SIKO nach München. Er bringt keine Gastgeschenke, er bringt die Quittung.
Punkt 1 der Liste: Das 5-Prozent-BIP-Upgrade. Rubio will, dass wir 5 % für Rüstung ausgeben. Bei unserer aktuellen Wirtschaftslage sind 5 % des BIP bald ungefähr drei Kästen Bier und eine gebrauchte Fregatte. Aber wir kaufen dafür amerikanische F-35! Die sind so teuer, dass sie gar nicht fliegen müssen. Es reicht, wenn sie auf dem Rollfeld gut aussehen, während Merz daneben steht und weint.
Und schauen Sie sich die SPD an! Lars Klingbeil... unser aller Lars. Er war auch in Davos. Er ist dort rumgelaufen wie ein Konfirmand, der versehentlich auf einer Aktionärsversammlung von BlackRock gelandet ist. Rubio hat ihn nur gefragt: ‚Is this the guy who brings the coffee?
‘
Harald Schmidt (nimmt einen tiefen Schluck Wasser, rückt die Krawatte zurecht und blickt mit hochgezogener Augenbraue in die Kamera):
„Aber kommen wir zum wirklich spannenden Teil. Was passiert mit den Resten? Wir haben ja bald mehr SPD-Mitglieder im Vorruhestand als Pinguine in der Antarktis. Und Rubio – dieser Fuchs – hat das Dossier für die Zeit nach dem Bundestags-Aus schon fertig.
Meine Damen und Herren, begrüßen Sie das neue Strafbataillon ‚Eisbär‘.
Sobald die SPD an der 5-Prozent-Hürde zerschellt ist, geht es für Lars Klingbeil und die Trümmer-Truppe direkt nach Nuuk. Marschbefehl von Pistorius! Er hat ja in Davos schon diskret gefragt, ob man die Genossen als ‚biologische Dämmmasse‘ für den Golden Dome verwenden kann. Trump war begeistert: ‚Great idea, Leo. They produce so much hot air, they’ll keep the radar warm!‘
Und die Rubio-Liste geht noch weiter. Ich habe hier die Durchführungsverordnungen, die Marco bereits an die neue Führungsriege verteilt hat – also an Jens Spahn, seine... sagen wir mal... ‚alternativen‘ Freunde in der CDU-Nachfolge und natürlich an Alice Weidel und den Brandner (den dicken Kerl aus den Ausschüssen, der sich ja schon freut wie ein Schneekönig).
Punkt 2 der Liste: Das ‚Lex-Woke‘.
Rubio fordert: Sofortiges Verbot von Gendersprache in allen Behörden. Wer ‚Gäst*innen‘ sagt, bekommt 15 % Strafzoll auf jedes exportierte Getriebe. Spahn hat das Dokument schon unterschrieben, bevor Rubio den Stift wieder eingesteckt hatte. Er hat ja jetzt diese neue Washington-Connection. Er weiß: Wer den Dolch führt, darf am Ende das Schnitzel schneiden.
Punkt 3: Die ‚Brandmauer-Abbruchbirne‘.
Rubio hat klargestellt: In München wird nicht mehr über die Brandmauer diskutiert, sie wird recycelt. Wir brauchen sie als Fundament für die neuen Tesla-Fabriken. Weidel und Brandner haben die Pläne schon unter dem Arm. Rubio sagt: ‚I like Alice, she’s a winner. Not like the guy with the eyebrows.‘ Damit meint er Merz, falls Sie es nicht gemerkt haben.
Und das Beste ist Punkt 4: Die Energie-Unterwerfung. Wir kaufen jetzt amerikanisches Fracking-Gas bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Zum Preis von Champagner, versteht sich. Dafür dürfen wir in Wolfsburg weiterhin Autos bauen, solange sie mindestens so viel wiegen wie ein ausgewachsener Elch und drei Auspuffrohre haben.
Hinter Merz steht Jens und flüstert ihm ins Ohr:
‚Was willst du mit dem Dolche, Spahn?
Uns weitere Jahre Merz ersparen!
Der Rubio gab den Dolch zu mir,
die Brandmauer zu brechen hier.‘
Merz merkt gar nicht, dass er schon gar nicht mehr mitspielt. Er ist wie der Gast auf einer Party, der schon den Mantel anhat, während die Gastgeber bereits die Schlösser austauschen.
Elon Musk hat heute Morgen ein Foto von einer Schaufel gepostet und darunter geschrieben: ‚Lars, start digging.‘ Ich sage Ihnen: Wenn die SPD erst mal im ewigen Eis von Grönland das Fundament für Trumps Raketenschirm aushebt, dann hat die deutsche Sozialdemokratie endlich ihr Ziel erreicht: Sie ist bodenständig geworden. Sehr, sehr tief im Boden. Bei minus 40 Grad.
Wir sehen uns in München im Bayerischen Hof. Ich bin der, der den Heizstrahler bewacht.
Gute Nacht!“