Beiträge von traditional3

    Zitat

    Original von Eulenspiegel
    Nicht den Zusammenhang zwischen Geldmenge, Papierwerten und den damit verbundenen Interessen der Statthalter des Schein- Geldsystem erkannt.


    Gruß
    Eulenspiegel


    Ex post-Betrachtungen sind für einen Spötter immer geeignet. Vielleicht hat Cano noch einige Zeit lang diese ihm wichtige Befriedigung.


    Wenn er konsequent ist, dann folgt er seiner hier verbreiteten Einschätzung.


    Viel Glück dabei.

    dottore zur wundersamen Gewinnmeldung der Deutschen Bank


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    Aus einer Agentur dazu: "Gewinne wurden auch aus dem Verkauf einer Immobilie in New und anderer Vermögenswerte erzielt."


    Gut in dem Zusammenhang zu lesen, dass sich die Bank von den Spitzenstücken ihrer Kunstsammlung trennen will.


    Die 8,4 Mrd Euro versprochener Gewinn für 08 kommen so ganz locker zusammen.


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    http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/392988.htm
    http://www.handelsblatt.com/Ne…eil-ihrer-kunstwerke.html

    Anbei ein Beitrag von dottore -


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    ... ist heute im DT zu lesen:


    Letzte Woche hat die EZB wieder mal 190 Mrd Euro spendiert. Hauptnehmer waren britische Banken, die sich dort mit Hilfe von MBS bedienen dürfen. Der EUR/GPB-Kurs spricht für sich (seit August von 0,67 auf 0,70).


    Erstens ist es billiger als bei der BoE (die, so jemand, "die Kontrolle über die Banken verloren hat"). Zweitens absolut anonym, noch nicht mal die Nationalitäten der Banken werden genannt. Nach Gerüchten soll es Barclays Capital sein, der ganz vorn in der Reihe steht. Dafür liegt Barclays heute gut an der Footsie-Spitze.


    Im UK gibt es knapp 1700 Banken, Northern Rock ist keine davon. Die haben zwar eine Filiale in Dublin, die hat aber nicht den EZB-Bankstatus und konnte sich somit nicht dort bedienen, als die Leute Schlange standen.


    Zwischen der BoE und der EZB gibt's Ärger. Die Engländer werfen den Europäern "moral hazard"-Förderung usw. vor. Die EZB bellt zurück, die BoE hätte im Fall von NR ein leicht zu managendes Problem nicht in den Griff gekriegt.


    http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/392844.htm

    Deutsche Stromkunden müssen nach Branchenangaben heute sechsmal mehr an den Staat zahlen als vor rund zehn Jahren.


    Der Staatsanteil an der Stromrechnung sei seit der Liberalisierung des Strommarkts im Jahr 1998 von 2,3 Milliarden Euro auf etwa 13,4 Milliarden Euro in diesem Jahr gestiegen, teilte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) in Berlin mit.


    Der Staatsanteil am Strompreis sei von 25 Prozent auf 40 Prozent geklettert. Bei Industriekunden, die weniger Abgaben zahlen, sei die Höhe des Staatsanteils an der Rechnung teils von zwei auf 20 Prozent gestiegen.


    http://de.biz.yahoo.com/011020…jahren-versechsfacht.html

    von dottore - http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/392747.htm


    der britische Schatzkanzler Alistair Darling ist von der Rolle. Zuerst hatte er allen Northern Rock-Sparern und denen aller anderen Institute volle Staatsgarantie ihrer sämtlichen Einlagen gewährt. Dann senkte er in einem Interview mit dem FT die Grenze auf 100k GBP.


    Jetzt garantiert er nur noch die ersten 2k voll, die nächsten 33k zu 90 %. Darüber: Nebbich. Bei dem Tempo ist er bald wieder auf Null.


    Das Ganze soll außerdem die "Industrie" finanzieren. Summa der Depositen: ca. 345 Mrd GBP.

    Das dürften die eigentlichen Faktoren sein:


    Ritterwacht:
    ... im Zuge der Agrarreform der Schlüssel der Mittelverteilung geändert ...
    ... fliesst das Geld nicht mehr wie früher aus den Steuertöpfen in die Fleisch-Milchproduktion (hängt ja unmittelbar zusammen!) - Folglich gibt es ja auch schon seit Jahren keine Überproduktion in Gestalt von Butterbergen, Fleischbergen und Milchseen mehr.


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    Aus einem Blog (Kommenarbeitrag: pony_huetchen am 1. Oktober um 10:27 Uhr - http://politblog.net/internati…s-im-aermel.htm#more-1605)


    ... Die traurige Sache ist nur die: Ich wohne mitten in der “Deutschen Milchstraße” (ja - so etwas gibt es). Die EU zahlt schon jetzt - und will die Zuschüsse wohl noch erhöhen - für Maisanbau für Biodiesel hohe Zuschüsse. Nun überlegen sich die ersten Milchbauern, umzusatteln. Mais macht viel weniger Arbeit als Viehwirtschaft und bringt - bei stagnierendem Milchpreis oder auslaufender Milchquote - einfach mehr Geld.


    Wenn aber hier die Bauern umsatteln - hier ist wie gesagt DAS deutsche Milchgebiet - wird sich das auf die Milchmenge und die Preise auswirken.

    Interessanter Gedanke von Bill Bonner über den Zusammenhang der Notenbank Leitzinsen (kurzfristig) mit dem Zinssatz für langfristige Hypothekenfinanzierungen.


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    Die meisten der minderwertigen Hypotheken werden angepasst werden, nicht basierend auf dem Leitzinssatz der Zentralbank, sondern basierend auf dem Londoner Interbanken-Angebotssatz. Die langfristigen Hypothekensätze sind nicht die gleichen, wie die kurzfristigen Sätze. Wenn die Zentralbank ihre Zinssätze senkt, dann signalisiert das den Kreditgebern, dass die Inflation zunehmen wird. Das drückt die langfristigen Kredite nach oben - z.B. die Hypotheken. Als die Zentralbank also in der vergangenen Woche die Zinssenkungen bekannt gab, sind die langfristigen Zinssätze um fast so viel gestiegen, wie sie durch die Zentralbank gesenkt wurden: um einen halben Prozentpunkt.


    http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=5428

    Bekanntlich hat Deutschland bereits ab 1967 auf "Bitte" der USA eingewilligt ("frewillig" wie es bei der BuBa selbst dazu heisst), keine Goldforderungen aus US$-Positionen zu präsentieren.


    Der damalige Bundesbankpräsident Blessing:


    "Sie haben gesehen, dass wir vernünftig sind und nicht unsere Dollar in Gold konvertieren. Ich bin bereit, Ihnen das sogar schriftlich zu geben für eine gewisse Zeit."


    http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/392606.htm

    Die Infomation der EZB dazu:


    http://www.ecb.int/bc/faqbc/ci…on/html/index.de.html#q10


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    - Enthalten Euro-Banknoten giftige Substanzen ?


    ... Den von GALAB durchgeführten Untersuchungen zufolge kann ein Kilogramm Euro-Banknoten 7,5 Mikrogramm TBT enthalten. Die für TBT empfohlene tolerierbare Tagesdosis (Tolerable Daily Intake, TDI) – es gibt keine rechtsverbindlichen Grenzwerte – liegt bei 0,25 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht. Um diesen TDI-Wert zu erreichen, müsste ein durchschnittlich gebauter Mensch über einen längeren Zeitraum hinweg täglich mehr als 2 500 Euro-Banknoten essen.


    - Verursacht der Nickelgehalt von Euro-Münzen allergische Reaktionen ?


    ... Aus diesem Grund sind 86 % der (bis Ende 2001 geprägten) Euro-Münzen nickelfrei. Zum Vergleich: Nur 25 % der nationalen Münzen, die sich zuvor im Umlauf befanden, waren nickelfrei. Das in den 1-€- und 2-€-Münzen verwendete Nickel befindet sich im Wesentlichen in der Legierung, wodurch der Hautkontakt begrenzt wird und die Konzentration an der Münzoberfläche nur sehr gering ist (11,3 % bei der 1-€- und 9,1 % bei der 2-€-Münze).

    Misanthrop,


    interessanter Link !


    Bei der Grafik stellen sich für mich die Fragen:


    - was zeigt die Kurve bei 2007 => 110 (Juli, September) ?
    - wie hoch war der Milchpreis 2001 ? (weiß ich nicht ...)
    - wie hoch war der Milchpreis 1992 (= 100) ?



    [Blockierte Grafik: http://www.destatis.de/jetspee…__Dia1,property=image.gif]


    Wenn man in den statistischen Daten in eine detailliertere Sicht wechselt (-> Preismonitor Lebensmittel) http://www.destatis.de/jetspee…mplateId=renderPrint.psml zeigt sich, dass die Kurve Mitte 2007 endet.


    Es könnte sein, dass der zweifache Preisanstieg von Juli bis heute hier noch nicht enthalten ist (sehr wahrscheinlich).


    [Blockierte Grafik: http://www.destatis.de/jetspee…agramm,property=image.gif]


    Ich habe das Statistische Bundesamt gebeten, mir eine Zahlenreihe der Milchpreise von 1992 bis 2007 zuzusenden. Bin mal gespannt.


    Ansonsten: Im west-europäischen Vergleich sind die Lebensmittelpreise in Deutschland noch sehr "komfortabel".
    Das ändert sich gerade massiv, wie mir scheint.

    Anbei eine Aufstellung zu Inhalte und Volumen der Geldmengenaggregate M1 - M3



    II) M1, bestehend aus Banknoten und Sichteinlagen der Nichtbanken bei MFIs.
    a) Banknotenumlauf: 606 Milliarden Euro
    b) Sichteinlagen: 3.128 Milliarden Euro
    c) M1 insgesamt: 3.734 Milliarden Euro
    Achtung nochmals: ZB-Guthaben werden für die Berechnung der Geldmengenaggregate M1, M2 und M3 nicht berücksichtigt.


    III) M2, bestehend aus M1 plus Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu drei Monaten.
    a) Sichteinlagen + Banknoten (M1): 3.734 Milliarden Euro
    b) Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren und Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu drei Monaten: 3.077 Milliarden Euro
    c) M2 insgesamt: 6.811 Milliarden Euro


    IV) M3, bestehend aus M2 plus Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.
    a) M2 insgesamt: 6.811 Milliarden Euro
    b) Anteile an Geldmarktfonds, Repoverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren: 1.186 Milliarden Euro
    c) M3 insgesamt: 7.997 Milliarden Euro


    Quelle: http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/382936.htm


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    Der Beitrag knüpft an eine Diskussion zur Frage der aktiven und passiven Geldschöpfung an.


    http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/382722.htm

    Die aktive Geldschöpfung folgt m.E. der Darstellung von "weissgarnix".



    Die passive Geldschöpfung dagegen entsteht durch Umschichten von "Geldkapital" (M2, M3) in Bankeinlagen, die zur Geldmenge zählen (M1)


    „Wenn Nichtbanken nicht zur Geldmenge zählende Bankeinlagen (Geldkapital) in solche Einlageformen umschichten, die Bestandteil der Geldmenge sind, so entsteht auch auf diese Art neues Geld (passive Geldschöpfung).“ http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_glossar_g.php

    "Der Raps ist traditionell eine Ölfrucht zur menschlichen Ernährung. In der Zwischenzeit geht natürlich über 80 Prozent des Öls in die Biodieselverwertung."


    Dr. Christian Hey, Sachverständigenrat für Umweltfragen


    "Mit den Biokraftstoffen werden die Agrarmärkte und die Energiemärkte aneinander gekoppelt. Und wenn die Energiepreise steigen, und alles spricht dafür, dass die Energiepreise in den nächsten Jahren steigen werden, werden auch die Agrarpreise steigen."


    http://www.mdr.de/fakt/4865266.html

    [Blockierte Grafik: http://www.jjahnke.net/index_files/03635.gif]




    Jetzt, wo angesichts der Flucht in sicherere Anlagen die Zinsen für solche Kredite enorm gestiegen sind, kommt es zu Problemen in der Unternehmensfinanzierung. Auch hier ist das Kreditrisiko in den letzten Jahren stark gewachsen, ohne daß die Käufer der entsprechenden Papiere abgeschreckt worden wären. So stieg der Anteil von mit Grad „B" oder niedriger bewerteten amerikanischen Unternehmenskrediten von einem Fünftel in 1997 auf ein Drittel in diesem Jahr.


    [Blockierte Grafik: http://www.jjahnke.net/index_files/03675.gif]



    Quelle: http://www.jjahnke.net/blase.html


    Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände in der Handels- und Steuerbilanz ist danach zu unterscheiden, ob sich der Vermögensgegenstand im Umlaufvermögen (Handelsbestand, "Bankbuch (?)) oder im Anlagevermögen (-> Finanzanlagen, Beteiligungen, Wertpapiere, die als Daueranlage angeschafft wurden ...) der Bank befindet.


    Für das Umlaufvermögen gilt: strenges Niederstwertprinzip (-> die Bank muss am Jahresende den Wertansatz auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis anpassen; § 253 (3) HGB)
    d.h. bei illiquiden Anlagen (fraglich, wie man diese "bewertet") -> hoher Abschreibungsbedarf für die gesamte erwartete Wertminderung.
    Um den Abschreibungsbedarf zu verringern könnten diese Anlagen "umgewidmet" werden, indem man sie in das Anlagevermögen übernimmt (setzt dauerhafte Halteabsicht voraus)


    Für das Anlagevermögen gilt: gemildertes Niederstwertprinzip (-> die Bank muss den Wertansansatz am Jahresende nur bei einer "voraussichtlich dauernden Wertminderung" auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis anpassen; § 253 (2) Satz 4 HGB. Bei einer "voraussichtlich nicht dauernden Wertminderung" -> planmäßige Abschreibung § 253 (2) Satz 1 HGB.
    -> relativ geringer Abschreibungsbedarf im Anlagevermögen, da der erwartete Verlust auf i.d.R. mehrere Jahre verteilt wird. (Allerdings wird z.B. die DeuBa kein Interesse haben, die 30 Mrd EUR Unternehmens(zwischen)finanzierung als Beteiligung in ihre Bilanz zu nehmen).

    Inzwischen ist das Reit-Gesetz längst beschlossen und rückwirkend zum 1. Januar in Kraft getreten. Passiert ist jedoch seither - so gut wie nichts. Der Großteil der Reit-Kandidaten hat seine Pläne für einen Börsengang verschoben - auf das kommende Jahr, wie es meist heißt.


    Erst drei sogenannte Vor-Reits gibt es laut Bundeszentralamt für Steuern. Weitere sieben Gesellschaften haben den Status, der bereits zum steuerbegünstigten Immobilienerwerb berechtigt, beantragt. Als Begründung für die Zurückhaltung nennen die Gesellschaften unisono das schlechte Marktumfeld, welches einen Börsengang kaum ratsam erscheinen lasse.


    http://www.manager-magazin.de/…age/0,2828,506941,00.html