Beiträge von traditional3
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Interessant - und wie immer klug durchdacht ...
Quelle: unter Kommentare: http://hgcn.de/
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13. August 2007
Wie geht es weiter?Die Bankenkrise ist noch nicht überstanden, auch wenn das Thema in den Medien am Wochenende kaum mehr erwähnt wurde. Der Alptraum der Banken wäre nun, wenn alle Bankkunden Ihre Sichteinlagen abräumen würden. Eine Barauszahlung hat aufgrund des geringen Mindestreservesatzes (in Europa: 2%) einen Multiplikationseffekt beim Entzug von Liquidität. Wenn alle Sichteinlagen aufgelöst würden und die Beträge in Form von Bargeld gehortet würden, käme das einem Mindestreservesatzes von 100% gleich. Damit wäre den Geschäftsbanken jede Möglichkeit zur eigenen Geldschöpfung genommen. In diesem Fall könnte das nur noch die Zentralbank.
Also Leute, wenn Ihr Euer Guthaben in bar auszahlen lasst müssen sich die Geschäftsbanken verstärkt bei der Zentralbank refinanzieren. Wenn diese Banken dann nur über Wertpapiere minderer Qualität verfügen gibt es zwei Möglichkeiten:
Die Geschäftsbank geht Pleite oder die Zentralbank kauft diesen Schrott (zu überteuerten Preisen) auf.Wenn nur genügend Leute ihre Konten abräumen, müssen die Geschäftsbanken die Hosen runterlassen. Dann werden wir ja sehen, in was sie investiert haben.
Die Aktion mit Konten abräumen hätte aber noch andere Begleiterscheinungen. Die Banken würden ihren Schuldnern massiv auf die Füße treten. Das lockere Leben auf Pump wäre damit vorbei. Das gibt Konkurse und Zwangsversteigerungen ohne Ende und die Möglichkeit zur Schnäppchenjagd (für diejenigen, die netto etwas HABEN)
Cui bono? Ich würde also nicht unbedingt Meldungen Glauben schenken, dass bereits jetzt schon die Auszahlung von höheren Beträgen am Bankschalter verweigert worden sind. Abheben bedeutet nicht nur, auf Nummer Sicher gehen zu wollen, sondern auch, damit eventuell eine Lawine loszutreten. -
Auch in meiner Ecke waren die neuen Zehner bei der Bubank scheinbar schon am ersten Tag so gut wie weg.
Ich ging am Freitag (2. Tag) los: Lachender Kommentar der LZB-Mitarbeiterin: "Ja, da hätten Sie gestern kommen müssen ..."
Ich: "Kann denn das sein, dass am ersten Tag der gesamte Bestand ausgegeben wurde ? Bisher lagen die 10er ja nach Monaten noch wie saures Bier rum ?" ... Ja, ja ... bla bla ... keine sinnvolle Erklärung.
Meine Vermutung: Die Bundesbank räumt intern schon ganz schön ab. Am Schalter kommt nur noch ein Bruchteil der bisherigen Menge an (unbestätigt, d.h. vermute ich ... auf mein Nachfragen hat man mir dies nicht bejaht aber auch nicht verneint).
Denkbar ist doch, dass sich in den wirtschafts-wachen Etagen dieser Republik (idR. leitende MA in Banken, Industrie, Politik ... Selbständige) viele so ihre Gedanken machen.
So schaffen "Wissende" bei den Banken und LZB schon große Teile einer Ausgabe intern beiseite - für den eigenen Bedarf, gewarnte Familienangehörige, informierte Freunde, Geschäftspartner ... usw. Die Beräge, die da mal schnell in dieser Weise versorgt werden, dürften auch nicht im Stückzahlenbereich der 10er sein.
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Quelle: http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/w…0/SH/0/depot/0/index.html
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Doch die Finanzaufsicht BaFin ist alarmiert. Aufsichtschef Jochen Sanio schrieb die Versicherer an, wie hoch deren Engagements im krisengeschüttelten US-Immobilienmarkt seien. Dabei kam heraus, dass 40 Unternehmen „signifikant mehr“ in die Risikogeschäfte verwickelt sind, als einem sorglosen Versicherungskunden recht sein kann. Das ist jedes dritte Unternehmen.
Die BaFin hakte gezielt bei jenen Versicherern nach, die auffallend stark auf ABS gesetzt haben und bei denen die Risiken für die Renditen der Kunden daher besonders groß sind. Maximal dürfen die Unternehmen 7,5 Prozent der Gelder in solche Konstruktionen stecken. Im Durchschnitt der Branche sind es nur 1,6 Prozent, bei den 40 Wackelkandidaten aber zwischen drei und fünf Prozent.
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Quelle: http://www.goldseiten.de/conte…/artikel.php?storyid=5029
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Der „Fallout“ der so genannten "Sicherungsinstrumente" verbreitet sich derzeit rasend schnell wie ein Computervirus um die Welt. Sogar die als Equivalent zu Cash angeseh-enen langweiligen Geldmarktfonds scheinen von diesem Virus verseucht zu sein. Ein Analyst schrieb mir dieser Tage, dass er trotz intensiver Recherche nicht in der Lage war, einen in Deutschland zugelassenen Geldmarktfonds zu finden, der zu 100 Prozent in erstklassigen Staatsanleihen anlegt. Seiner Meinung nach enthalten alle Geldmarktfonds zwischen 4 und 25 Prozent ABS-Papiere und einige noch erheblich mehr. Das Wall Street Journal berichtete in der vergangenen Woche über den Umstand, dass Geldmarktfonds „mortgage backed securities“ enthalten.
Und ausgerechnet in diese Fonds fliehen die Anleger. Laut AMG-Data flossen in der vorletzten Woche 36,23 Mrd. US-Dollar in US-Geldmarktfonds, so viel wie noch niemals zuvor (schwarzer Pfeil).
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Da haben auch andere noch ziemlich viel Geld unterzubringen:
Quelle: http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/386964.htm
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Ob das wohl so klappen wird ?
Die Folge wäre die galoppierende Inflation in den USA (Absaufen des Dollar) und die Deflation (Kreditzusammenbrüche) im Euro-Land.
Ist aber die USA nicht wie ein Junkie täglich von 2 Mrd. USD Auslandsanlagen abhängig ?
Man erfährt hier leider wenig über unsere europäischen Mitbruderländer (Italien, Spanien, Portugal ...). Und was passiert eigentlich gerade in der Türkei, Skandinavien ... ??
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Quelle: http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/386974.htm
und die Erwiderung von Dottore http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/386979.htm
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Geschrieben von Georges am 12. August 2007 13:13:00:
"The Fed today injected $65 bln of repos, extending credit to banks to shore up their liquidity needs. Normally the Fed only accepts treasuries as collateral. But the banks no longer have enough treasuries, or they don't want to sell their "safe" assets in exchange for credit. But they do have lots of risky assets like CDOs that everyone wants to get rid of. The Fed bent over and today announced they will take those "off their hands"
Dies ist wohl eine der interessantesten Nachrichten.
Freuet Euch, das Spiel geht weiter. Es heisst noch lange nicht: Rien ne va plus!
@dottore hat im mehreren Postings mal gemeint, dass die Zentralbanken zum Schluss ja auch Waren kaufen könnten, oder besser müssten, um weiteren Cash in de Täsch der Bürger zu schieben. Sprach er nicht von Socken und Unterhosen? So genau erinnere ich mich nicht mehr.
Heute sehen wir, welche Waren gekauft werden.
Hubschrauberpilot Bernanke nimmt die faulen Kredite der US-amerikanischen Häuslebauer als Sicherheit für seine Kredite an Banken. Werden zur Not täglich prolongiert. Damit erwirbt er praktisch die Häuser. Kann sie zu einem sozialen Mietpreis vermieten und vermeidet somit Anarchie und Revolution im Lande. Und die Banken machen keine Verluste. Schreiben halt nur soviel ab als benötigt wird um die Steurlast gegen Null zu fahren.
Gute Lösung um für weitere 2 oder 3 Jahre Ruhe zu haben. Hat einen weiteren Vorteil für unsere amerikanischen Freundinnen und Freunde. Er übernimmt selbstverständlich nur die faulen Kredite der US-Banken. Die Euro-Banken bleiben auf ihren Verlusten sitzen, bez. deren Verluste werden letztendlich von Dir und mir, also den Euro-Bürgern bezahlt. Immer schön nach dem Motto: Den Amerikanern die Häuser, dem Rest der Welt die Schulden. Die Platte läuft seit Jahren und immer wieder wird ein Weg gefunden um die Abnutzungsrillen zu reparieren.
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Quelle: http://bueso.de/news/kreditkri…-august-droht-doppeltes-p
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Kreditkrise verschlimmert sich trotz Finanzstützen der Zentralbanken: am 15. August droht doppeltes Problem
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Nach Angaben gut unterrichteter Kreise im europäischen Finanzsystem ist bei vielen großen Banken am 15. August der Fälligkeitstermin für ihre Schuldverschreibungen, sog. Asset-Backed Commercial Papers (ABCP), die berüchtigten Schulden-"Conduits", von denen einige den beinahe-Zusammenbruch der Deutschen Industriebank IKB am 2. August ausgelöst hatten.
(...)
Der 15. August ist aber auch der vierteljährlich wiederkehrende Termin, an dem Investoren ihre Wertpapierdepots aus Hedgefonds zurückziehen können. In der sich verschlimmernden Krise werden viele Hedgefonds versuchen, die Rücknahmen zu verhindern, was das sowieso schon mangelnde Vertrauen an den Finanzmärkten weiter untergraben wird. In den ersten Tagen des Augusts sind folgende Verluste für einige der weltweit größten Hedgefonds bekannt geworden: der Global Alpha Fund der Bank Goldman Sachs, Ende 2006 noch 9 Milliarden Dollar “wert”, hat 40% seines Werts verloren; der gigantische 23 Mrd.$-Fonds Renaissance Technologies LLC verlor allein in der vergangenen Woche 9% seiner Werts, und 14% über das ganze Jahr gerechnet; die größte börsennotierte Hedgefondsgruppe, Man Group, verlor in einem Monat ein Viertel ihres Marktwerts, berichtet der Londoner Independent; und der Wert des ABS Fund der Deutschen Bank fiel durch den Rückzug von Investoren von 3 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar, schreibt die Financial Times.
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Die großen Krisen pflanzen sich über den Rückzug des leicht liquidierbaren Vermögens auch immer in andere Anlagemärkte fort.
Von den Schwellenmärkten hört man nichts, seltsam.
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Dann mal viel Erfolg damit ...
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Quelle: http://www.boersen-zeitung.com…tion/aktuell/bz153221.htm
... wollen Politiker die erst 2006 eingeführte Portfolio-Obergrenze wieder lockern, auf dass die subventionierten Freddie und Fannie mehr Eigenheimdarlehen finanzieren, aufkaufen und verbriefen können. Den beiden Förderinstituten vertrauen die Anleger, schließlich unterstellen sie ihnen eine implizite Staatsgarantie.
[...]
Freddie steckt selbst bis zum Bauchnabel im Hypothekensumpf. Laut Citigroup hat man sich für rund 124 Mrd. Dollar Subprime-Verbriefungen anderer Banken in die Bücher gelegt, das ist knapp ein Fünftel des Portfolios. Weitere 68 Mrd. Dollar kommen an Darlehen schwacher Schuldner zusammen, deren Risiko nicht via Verbriefung an den Kapitalmarkt weitergereicht werden konnte.
Ein Fünftel des im vergangenen Jahr hinzugekommenen Volumens besteht überdies aus variabel verzinslichen Krediten, deren Neufestsetzung zu höheren Sätzen den Schuldendienst gefährden könnte.
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Quelle: http://www.handelsblatt.com/ne…esbanken-zittern-mit.html
[...]
Die noch acht selbstständigen Landesbanken haben erhebliche Summen in strukturierte Kapitalmarktprodukte wie z.B. „Asset Backed Securities (ABS)“ investiert. Diese, mit Zahlungsströmen aus Forderungen unterlegten Papiere, managen sie teils im Kundenauftrag, teilweise haben sie die Papiere aber auch in den eigenen Bestand genommen. Auf der Suche nach neuen Ertragsfeldern haben die Landesbanken hier bis vor kurzem noch mit ihrer besonderen Expertise geworben. Nach dem Wegfall der Staatshaftung vor zwei Jahren spüren die Landesbanken den verschärften Wettbewerb, einige suchen ihr Heil in risikoreicheren Kapitalmarktgeschäften.
[...]
Nach Angaben von Analysten – die namentlich nicht genannt werden wollen – liegt der Bestand der ABS-Papiere bei den ausländischen Spezialgesellschaften der Landesbanken bei etwa 100 Mrd. Dollar. Die WestLB dürfte dabei neben den 35 Mrd. Dollar für Brightwater weitere Milliardenbeträge in den Gesellschaften Compass, Greyhawk und Paradigm verwalten. Bei der BayernLB stecken in den beiden Zweckgesellschaften Giro Funding US Corp und Giro Balanced Funding Corp schätzungsweise zehn Mrd. Dollar, weitere fünf Mrd. Dollar liegen bei der Giro Lion Funding auf Jersey. Ein Sprecher der BayernLB sagte, alle verbrieften Finanzprodukte hätten Spitzenratings, die Ergebnisprognose für die Bank werde nicht tangiert.
Auch die NordLB, die HSH Nordbank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sowie die SachsenLB sollen mit Milliarden engagiert sein. Ein bisher noch wenig beachtetes Problem sind die Bestände an ABS-Papieren bei den Sparkassen. Die Landesbanken haben große Mengen ihrer Produkte an die Institute vor Ort verkauft, die diese in den Eigenbestand - das sogenannte Depot A - gebucht haben. Alleine bei einigen Großsparkassen dürften die Volumina bei rund 100 Mill. Euro liegen. „Die Landesbanken haben den Sparkassenvorständen die Papiere als absolut ausfallsicher verkauft. Wenn sich jetzt herausstellt, dass zwar „AAA“ draufsteht, der Wert aber vom Markt nur als „B“ gesehen wird, gibt es Ärger“, sagt ein Landesbankenvorstand.
Angesichts der Marktturbulenzen blieben die ersten Halbjahresbilanzen der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) nahezu unbeachtet. Die Helaba zog im Konzern mit einem Betriebsergebnis vor Risikovorsorge von 274,2 Mill. Euro (plus 17,6 Prozent) ihre bislang beste Halbzeitbilanz überhaupt, für das Gesamtjahr wurden gut 500 Mill. Euro in Aussicht gestellt. Die Helaba-Zweckgesellschaft Opus Alpha in Dublin weise ein Geschäftsvolumen von 1,5 Mrd. Euro auf und sei nicht in Subprime-Finanzierungen involviert.
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„Bisher sprechen wir nur über die außerbilanziellen Investments in den Zweckgesellschaften. Die Landesbanken haben aber auch Milliarden an ABS-Produkten in den eigenen Büchern“, erläutert ein Analyst. Wenn sich der Markt nicht erhole, stünden hier massive Wertberichtigungen an.
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Der Wertpapierbestand der WestLB-Gruppe inklusive aller Töchter im Subprime-Sektor belaufe sich auf 1,25 Milliarden Euro, sagte ein WestLB-Sprecher am Samstag. Die Papiere seien bei den Ratingagenturen zu 98 Prozent mit „A“ oder besser eingestuft, 87 Prozent sogar mit „AA“ oder besser, bestätigte der Sprecher einen Bericht der „Börsen-Zeitung“ vom Samstag.
Quelle: http://www.handelsblatt.com/ne…t-ein-weiteres-opfer.html
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ZitatAlles anzeigen
Harry Zingel
... schon 2001 wies die Deutsche Bank alleine Eventualverbindlichkeiten (IAS 37.10) i.H.v. 11.227 Mrd. Euro aus, das 308-fache des Eigenkapital und ein Mehrfaches des gesamten deutschen Bruttosozialproduktes (!), eine volkswirtschaftliche Sprengladung erster Güte. Bisher lag die gut verpackt im Trockenen, aber das kann sich jetzt schnell ändern.[...]
Es geht nicht um Zwangsversteigerungen und Insolvenzen, also private Katastrophen Einzelner, sondern um die Gefahr eines globalisierten Krieges, der diesmal wirklich ein Weltkrieg wäre, denn Banken sind heute grenzenlos untereinander verknüpft. Stürzt ein Kreditinstitut ein, folgen alle anderen, und das wäre der finanzielle Overkill. Armut, Anarchie - die Straßen des Libanon wären ein Ruheraum im Vergleich zu dem, was hier droht. Kein Wunder also, daß die hohen Herren auf den Direktorensesseln der EZB derzeit wie Espenlaub zittern.
Sie haben allen Grund dazu, und wir mit ihnen.
Quelle: http://bwl-bote.de/20070811.htm
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Für mich stellt sich die Frage, ob den "Finanzdynastien" die Situation entglitten ist und sie von ihren eigenen Monstern (Hedgefonds, PE-Fonds etc.) erschlagen werden.
Ist es ein Betriebsunfall, den die Zentralbanken jetzt verzweifelt abwenden sollen, damit kein unkontrollierter Zusammenbruch stattfindet ?
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Oder ist diese Entwicklung von langer Hand vorbereitet und soll im Nachhinein wie ein Betriebsunfall aussehen ?
Ein deflationärer Zusammenbruch würde alle Vermögenswerte so sehr abwerten, dass die Banken "gezwungen sind", diese zur Sicherung ihrer Kredite (-> "zur Sicherung der Kundeneinlagen") einzuziehen. Der Bankensektor würde dadurch "Eigentümer" aller kreditbelasteten Sachwerte, d.h. weitgehend aller betrieblichen Aktivitäten und eines Großteils der privaten Sachwerte.
Nach diesem Muster sind seit Generationen am Aktienmarkt Anleger um ihr Vermögen gebracht worden. Die Wissenden als Gestalter der Kursentwicklungen waren im Crash immer rechtzeitig draußen und kauften am tiefsten Punkt sich in die Werte wieder ein.
Weshalb sollte dies nicht in gleicher Weise am Kreditmarkt erfolgen ?
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Vielleicht sind die Aktivitäten der Zentralbanken nur Augenwischerei und die Krise wird gezielt Stufe für Stufe verschärft.
Immerhin berichten die scheinbar gleichgeschalteten und (wie man sagt) nur von wenigen Presseagenturen beherrschten Medien sehr viel und mit steigender Heftigkeit von den Problemen an den Finanzmärkten. Wenn man gewollt hätte, könnte man wahrscheinlich die Bevölkerung viel mehr im Unklaren lassen.
Vielleicht ist es nach der Roadmap und nach einem 50jährigen Aufschwung in den westlichen Indstrieländern jetzt soweit und die Werte sollen übernommen werden ?
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Wie hoch sind die Risiken der Landesbanken ?
WestLB -> 30 Mrd. EUR ?
SachsenLB -> 13 Mrd EUR ?Von den anderen Landesbanken hört man momentan noch nichts. Sie haben aber sicher auch ihre Finger hineingebracht im Spiel um 'Gewinne' und Bedeutung
Angenommen die beiden Landesbanken brechen zusammen, dann werden weder die anderen Landesbanken (der Schaden wird in der "Familie" aufgefangen, wie das bei Bankenkrisen bisher der Fall war) noch der Einlagensicherungsfonds diese Beträge auffangen können.
Stellt sich die Frage: Werden die (nachgeordneten) Sparkassen für ihre Mittelorganisation in die Haftung genommen und dadurch ebenfalls gefährdet ?
Und weiter: Für die Sparkassen greift die Gewährträgerhaftung der Komune ... Sollte der Sparkassensektor in die Knie gehen, würde das weiter auf die Kommunen durchschlagen ?
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Das wäre dann eine der weiteren Sprengladungen ...
Allerdings erscheint mir der Wert als zu hoch ... (1/4
Quelle: http://www.all-in.de/nachricht…blick/thema/art151,145400
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Der US-Baumarkt repräsentiert mit allen damit verbundenen anderen Branchen rund ein viertel der US-Gesamtwirtschaft.
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Mega-Fonds von Blackstone geschlossen
Die US-Private Equity-Gesellschaft Blackstone hat ihren jüngsten Fonds bei 21,7 Mrd. Dollar geschlossen. Der Blackstone Capital Partners V ist damit der weltweit grösste Private Equity-Fonds, nach einem Goldman Sachs Fonds in Höhe von 20 Mrd. Dollar.
Investiert wird in eine breite Range von Regionen und Branchen. Bisher wurde bereits in Firmen wie Nielsen Company, Michaels Stores, Alliance Data Systems, Biomet, Freescale Semiconductor, Hilton Hotels und Center Parcs investiert.
Quelle: http://www.boerse-express.com/….pl?id=596018&tid=5&cid=1
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Gold: Im Sog der Subprime-Krise
Quelle: http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=669970&idc=2|3|43|4|10|17|19|18----------------------
New York (BoerseGo.de) - Laut Bloomberg sind jetzt auch
Gold und Silber in den Strudel der Subprime-Krise geraten. Weil verschiedene Fonds wegen der Krise jetzt massiv Portfoliopositionen liquidieren, werden jetzt auch die Edelmetall-Kontrakte auf den Markt geworfen.Zur Goldschwäche trug auch die Stärke des US-Dollars bei, die durch eine überraschende Banken-Hilfsaktion der EZB ausgelöst wurde.
Der Dezember-Kontrakt für Gold, das ist der Future der derzeit am stärksten gehandelt wird, brach um 13.40 Dollar ein und schloss auf 672.90 Dollar.
Der September-Kontrakt für Silber verlor 50.5 Cents auf 13.66 Dollar.
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Quelle: http://www.boerse-go.de/news/news.php?ida=669921&idc=2
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Tokio (BoerseGo.de) - Zu den wenigen Vermögensformen, die in der aktuellen Kreditkrise gewinnen, zählt der Yen. Die japanische Währung steigt heute wieder gegenüber dem Dollar und dem Euro, weil Japan anscheinend weniger von dem US-Subprime-Schlamassel betroffen ist als die westliche Welt. Der Anstieg wird heute durch Meldung beschleunigt, dass die französische Großbank BNP Paribas wegen der Subprime-Krise die Auszahlungen von gleich drei Fonds stoppt.Außerdem gibt es Spekulationen, dass die japanische Notenbank bald ihre Zinsen anhebt. Hinzu kommt, dass viele Fonds jetzt riskante Positionen abbauen, die mit Yen-Krediten finanziert wurden (Carry Trades). Diese Gelder fließen jetzt wieder in den Yen zurück und stärken damit dessen Kurs.
Der Yen-Anstieg wiederum beschleunigt die Umkehr der Carry-Trades. Das verunsichert die Investoren weltweit und trägt zum aktuellen Kursrutsch an der Wall Street und zum Zinsanstieg bei riskanten Anlagen bei.
Das ganz führt zu einem gefährlichen Kreislauf.
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Prost Mahlzeit.
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Quelle: http://ftd.de/boersen_maerkte/marktberichte/236034.html?cp=2
Überall in den USA entstehen neue Siedlungen, wie hier in Little Rock im Bundesstaat Arkansas. In den vergangenen zwei Jahren haben US-Finanzdienstleister 3200 Mrd. $ an Hypothekendarlehen ausgereicht - davon 20 Prozent an Kunden geringer Bonität.
Die Summe ausstehender Baudarlehen erreicht 8200 Mrd. $ und übertrifft damit im Volumen den Markt für US-Staatsanleihen. Möglich ist das, weil die Wall-Street-Häuser und Hypothekenanbieter die Ausfallrisiken zu zwei Dritteln an Investoren weiterreichen.
Über ein Fünftel der weltweit ausstehenden festverzinslichen Wertpapiere hängen direkt oder indirekt mit dem US-Immobilienmarkt zusammen.
[Blockierte Grafik: http://ftd.de/asset/Image/2007/08/07/reihen.jpg]
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http://www.faz.net/s/Rub5CAECB…Tpl~Ecommon~Scontent.html
Auszug -------------
Denn die Konstruktion bei Brightwater sieht ähnlich aus wie bei der IKB Deutsche Industriebank, die wegen ihres Finanzvehikels Rhineland Funding an den Rand des Abgrunds geraten war. Nur wären die Dimensionen im Fall der WestLB doppelt so groß: Bei Rhineland Funding ging es um 13 Milliarden Euro, die 31 Angestellten von Brightwater verwalten 35 Milliarden Dollar - das sind umgerechnet rund 26 Milliarden Euro.
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Weil diese Spezialgesellschaften mit möglichst wenig Eigenkapital ausgestattet werden - bei Rhineland waren es nicht mehr als 500 Euro angesichts eines Volumens von 13 Milliarden Euro -, sind sie auf Liquiditätszusagen anderer Banken angewiesen. Allerdings reichte die Finanzkraft der IKB mit 1,4 Milliarden Euro Eigenkapital dazu allein nicht aus. Andere Banken wurden deshalb ins Boot geholt, die - gegen eine Provision selbstverständlich - Garantien abgaben und so die jederzeitige Liquidität von Rhineland sicher stellten. Die Deutsche Bank zählte dazu, kündigte dann aber den Vertrag, weil der Vorstand kalte Füße bekam - und löste dadurch die Krise bei der IKB aus.
Weitere Banken könnten ihre Zusagen zurückziehen
Der WestLB könnte Ähnliches drohen. Denn selbst wenn sie nur 17,5 Milliarden Euro eigenes Geld in der Brightwater haben sollte, wäre ihre Bilanz mit einem Eigenkapital von knapp 7 Milliarden Euro schon bei einem teilweisen Wertverlust der Positionen überfordert. „Am Markt wird befürchtet, dass weitere Banken die Liquiditätsgarantien, die sie abgegeben haben, kündigen könnten“, sagte der Zinsexperte einer Frankfurter Bank.
Viele deutsche Banken haben ähnliche Vehikel wie die WestLB oder die IKB gegründet, Zum Beispiel betreibt selbst die Deutsche Ärzte- und Apothekerbank in Dublin die Gesellschaft AC Capital Partners.