Ganz schön lockrer Umgang mit der Situation. Ob das wohl so stimmt ?
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Quelle: http://www.bueso.de/news/zentr…er-sagen-lasst-es-krachen
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Wie dieser Experte es sieht, deuten die jüngsten Äußerungen des Chefs der Europäischen Zentralbank Trichet darauf hin, daß es „an der Zeit sei", daß dieses Platzen der riesigen Kreditblase stattfindet, und daß die Zentralbanken nichts unternehmen werden, um dies zu verhindern. Alan Greenspan hätte in der Vergangenheit interveniert, aber Bernanke, der neue Chef der US-Notenbank, werde das heute nicht tun.
Die Zentralbankiers sagen unserer Quelle zufolge: "Laßt es geschehen, dann müssen die wilderen Investoren eben ihre Verluste einstecken. Es wird viel Schaden und viele Opfer geben, aber was Bear Stearns und Konsorten betrifft, wen interessiert es, wenn sie 25% oder mehr ihres Kapitals verlieren? Da ist sowieso alles viel zu hoch bewertet."
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Ganz ähnlich argumentiert auch der Leitartikel des Sprachrohrs der Londoner City, The Economist, der den Titel trägt: „Ein guter Zeitpunkt für eine Geldverknappung". Der Autor schreibt: „Knappere Kreditbedingungen sind genau das, was die Märkte brauchen." Unabhängig von den Äußerungen von Bankiers und Investoren bedeute „der jüngste Ausverkauf in den Finanzmärkten gute Nachrichten... Es könnte endliche einige Leute wieder zur Vernunft gebracht haben." Obwohl der vollkommen überhitzte US-Immobilienmarkt nicht gerettet werden könne, schreibt der Economist, könne der Übernahmewahn vielleicht durch die Geldknappheit unter Kontrolle gebracht werden.