Sehr interessanter Beitrag von Baldur der Ketzer - http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2774
und ein Plädoyer für Aktien von prinz_eisenherz - http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2791
11. Februar 2026, 13:30
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Ex-Citigroup-CEO Weill
In den nächsten Jahren rechnet Weill mit einer weiteren Konsolidierung in der Bankenbranche. Diese werde auch in Deutschland stattfinden. „Ich weiß nicht, ob Deutschland all diese Banken wirklich braucht“, sagte er. Gerade die öffentlichen Banken seien nicht mehr zeitgemäß. Weill: „Das stimmt nicht mit dem überein, was in vielen anderen Teilen der Welt passiert.“
teilgenommen und Link - http://itc.napier.ac.uk/e-Peti…tition.asp?PetitionID=577
im "großen Verteiler" weitergeleitet
mit der Bitte um Weiterleitung "im großen Verteiler"
.
Auszüge aus http://blog.zeitenwende.ch/ver…enversicherer-am-abgrund/
Die Anleihenversicherer leihen ihr Rating aus und versprechen im Falle von Zahlungsschwierigkeiten des versicherten Schuldners die Zahlungen zu übernehmen vergleichbar mit einer Bürgschaft.
Solange die versicherten Schulden kleiner waren als das Eigenkapital des Versicherers ist dagegen nicht viel einzuwenden, doch dies ist nicht der Fall und war es vermutlich noch nie.
Die Anleihenversicherer versicherten 3'300 Milliarden USD Schulden bei einem Eigenkapital von gerade mal 22 Milliarden USD.
(...)
Schätzungen von Analysten gehen von Abschreibungen von 200 Milliarden USD bei einer Rückstufung der Monoline-Ratings aus.
Ein sehr lesenwerter Beitrag von dottore
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von US-Ökonomen Hyman Minsky stammt der Hinweis, dass niedrige oder nahezu verschwindende Volatilität an den Finanzmärkten mit das Gefährlichste ist, was passieren kann.
Denn diese „Ruhe“ verführt die Marktteilnehmer dazu, sich in Sicherheit zu wiegen. Und wer sich sicher fühlt, geht – via Leveraging - immer größere Risiken ein. Minsky prägt dazu den Ausdruck „Ponzi-Kapitalismus“ (Ponzi war der bekannte Schneeballkünstler, der in den 20er Jahren mit der Arbitrage von in schlechter Währung, damals Mark, und damit billig gekauften internationalen Antwortsschreiben die er an „Anleger“ in Hartwährungsländer, speziell USA, verkaufte, große Geschäfte machte, die allerdings immer weiter gehebelt wurden, bis die Blase platzte und Bankrott eintrat).
weiter: http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/367441.htm
Das habe ich aus einem anderen Forum. Stimmt das so ? - http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2644
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Fünf Anlagearten, die sicher bleiben
Es verbleiben der Euro, Schweizer Franken sowie Edelmetalle.
Für Investitionen sollte man sich auf Bereiche konzentrieren, die Profit aus der nachlassenden Konsumkraft der US- und europäischen
Haushalten ziehen. Und es gibt zwei Bereiche, die immer in Sozial - und Wirtschaftskrisen gedeihen:
Waffenhersteller und Sicherheitsdienste sowie die Unterhaltungsindustrie.
Finanztransaktionen außerhalb des Bankwesens
Nach UNO-Schätzungen laufen ca. (europäische) 1,5 Billionen Dollar über diese Handelssysteme. Kein Staat hat es jemals geschafft darauf richtig Zugriff zu bekommen. Schon bei der einfachsten Ausführung nicht.
(Zitat: Lecoquinus - http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2589)
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und Querverweis: http://www.goldseitenforum.de/…?postid=127815#post127815
ZitatOriginal von zoppo
Schlag mich Bitte nicht aber -eine Grundschuld wird ins Grundbuch eingetragen und mit dieser Eintragung gibt`s den Grundschuldbrief.
Beides geht nur zusammen und gehört auch zusammen.
Ist doch logisch.
Doch es gibt beide Arten der Grundschuld.
1. nur im Grundbuch eingetragen
2. im Grundbuch eingetragen + Ausstellung des Grundschuldbriefes (flexibler und kostengünstiger bei Übertragung (= Abtretung) an einen neuen Kreditgeber)
siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/G…uch-_und_Briefgrundschuld
ZitatAlles anzeigenOriginal von goldamsel
Interessieren würde mich aber auch noch folgender (für mich jetzt gottseidank hypothetischer ) Fall:
eingetragene Grundschuld 100.000
80% bereits getilgt
die Bank "meines Vertrauens"verkauft den Kredit weiter
Was kann der Käufer schlimmstenfalls unternehmen?
- kann er die Restschuld von 20.000 sofort fordern?
- falls ich diese nicht bezahlen kann, kann er das Haus zwangsversteigern lassen?
Grüße
Hallo goldamsel,
die Frage wurde im Thread weiter oben schon mehrfach besprochen.
Die Grundschuld ist ein eigenständiges Recht N E B E N dem Kredit.
Durch die Zweckerklärung wird die Grundschuld an den Kredit gekoppelt und darf nur noch für den "Zweck" benützt werden, dass der Kredit notleidend wird, d.h. nicht ordnungsgemäß getilgt und verzinst wird.
Solange das Darlehen bei der Hausbank liegt, sollte der Schuldner durch die Zweckerklärung geschützt sein, d.h. die Bank darf nur im Rahmen der Vereinbarungen der Zweckerklärung von der Grundschuld Gebrauch machen.
Das Risiko liegt im Verkauf des Darlehens + der Grundschuld (O H N E die Zweckerklärung). Der Käufer des Darlehens erwirbt hier zwei selbständige Rechte, die er getrennt voneinander geltend machen kann.
Wollte die Bank die Zweckerklärung mit "verkaufen", so müsste sie eine Unterschrift des Kreditnehmers einholen, da die Zweckerklärung von der Bank + Kreditnehmr unterschrieben war und jetzt zwischen dem Darlehenskäufer und dem Kreditnehmer unterschrieben werden müsste. Und gerade das will die Bank nicht tun - der Kreditnehmer soll von der Verkaufsaktion nichts erfahren.
Zu deiner Frage:
Der Käufer kann aus der Grundschuld 100.000 Euro + Zinsen (hier im Thread werden 18 % p.a. für 3 Jahre genannt) verlangen. Er stellt hier seine Forderung aus der Grundschuld und nicht aus dem Darlehen !
Wenn der Schuldner die 154.000 Euro nicht aufbringen kann -> Zwangsversteigerung.
Das ist geradezu kriminell aber nach meinem bisherigen Kenntnisstand die aktuelle Rechtslage. Dass der Schuldner den überzahlten Betrag wegen "ungerechtfertigter Bereicherung" wieder einfordern kann, hilft ihm wenig, denn der prozessuale Weg dauert lange, kostet viel und die Immobilie ist schon lange verloren.
Alternativ könnte der Käufer aus dem Darlehen die Zahlung der 20.000 Euro fordern, allerdings nicht sofort, sondern entsprechend der ursprünglich vereinbarten Darlehensbedingungen.
Beim Verkauf des Darlehens findet ein Forderungsübergang statt. Die Konditionen der Forderung werden dadurch nicht verändert.
ZitatOriginal von Goldfuechsle
Ich habe auch noch 2 eingetragene Grundschulden, die Loeschungsbewilligungen und Grundschuldbriefe liegen bei mir im Safe.
Somit duerften diese doch nicht mehr veraeuserbar sein ?
Gruß GF
Hallo Goldfuechsle,
da bist du m.M. nach auf der sicheren Seite.
Bei Grundschulden muss man BUCHgrundschulden und BRIEFgrundschulden unterscheiden. Außerdem muss man unterscheiden, ob das Darlehen abgezahlt ist oder noch besteht.
Bei abgezahlten Darlehen gilt:
BRIEFgrundschulden: Derjenige, der den Grundschuldbrief hat, ist in einer "starken" Position. Das bist in dem Fall du. Dazu liegen dir die Löschungsbewilligungen vor. Da kann eigentlich nichts anbrennen. Grundschuldbriefe, die bei der Bank liegen, sollte man herausverlangen.
BUCHgrundschulden: Bei Rückzahlung eines Darlehens steht die Grundschuld weiterhin im Grundbuch zu Gunsten der Bank. Hier besteht das Risiko, dass die Bank diese Grundschuld missbräuchlich verwendet. Auf der sicheren Seite ist man, wenn die Grundschuld gelöscht wird. Nachteil: Kosten und bei einem neuen Kredit müsste die Grunschuld wieder eingetragen werden (wieder Kosten).
Ob eine Änderung des Begünstigten im Grundbuch (von der Bank auf mich selbst) zu einer "Eigentümergrundschuld" möglich ist, weiß ich nicht.
Grundsätzlich gibt es die "Eigentümergrundschuld", es sollte also möglich sein.
Bei bestehenden Darlehen gilt:
Schuldner, die ihren Kredit teilweise zurückgeführt haben, sollten eine Anpassung der Grundschuld (Teillöschung) im Grundbuch vornehmen. Bei Buchgrundschulden wird diese im Grundbuch durchgeführt. Bei Briefgrundschulden ebenfalls, zusätzlich wird der Grundschuldbrief "angepasst" (neu ausgestellt ?).
ZitatOriginal von ALEXIS
Mißwirtschaft und persönliches Versagen wird besonders belohnt.
So habe ich mir Sozialismus immer vorgestellt.
Mir war bloß noch nicht bewußt, bereits darin zu leben.
http://www.zeit.de/2007/51/IKB
ALEXIS
Über den Zeit-Artikel hier ein interessanter Faden: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2472
v.a. das hier (alles FALSCH laut dottore): http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2484
Kredit ist die Saat und Deflation die Ernte !
Niemals werden SIE die Schulden der Kleinen Leute weg inflationieren.Niemals!!!
Kalle14 (hier)
wieder mal beim Discounter (ALDI)
Kopierpapier DIN A 4 (500 Blatt)
..bis Dez 2007 - 2,99 Euro
..19.12.2007 - 3,59 Euro (+ 20 %)
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Ich vermute mal ganz stark, dass Penny, LIDL, PLUS und NORMA zufälligerweise die Preise auch genau auf diesen Wert erhöhen.
Wenn es so wäre, wie kann das sein ?
bei Eichelburg (17.12.2007) - http://hartgeld.com/infos-DE.htm
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Bei der Apo-Bank hat er aber nicht das Geld der Bank bzw. des Bundeslandes, sondern das Geld der Anleger (1,3 Mrd. Euro) mit einem 25fachen Hebel = ca. 30 Mrd. Euro über AC Capital Partners in ABS usw. angelegt. Die Anleger sind Ärzte und Apotheker, sowie deren Kammern, Standesverbände und deren Pensionskassen.
(...)
Ob die DZ-Bank und die mit haftenden Genossenschaftsbanken das überstehen, bleibt fraglich. Wenn man noch gedacht hat, dass man bei der kleinen "Volksbank" vor Ort sicher ist, so kann man jetzt davon ausgehen, dass dies nicht der Fall ist. Selbst wenn diese kleinen Banken sich nicht an dem Geschäft mit amerikanischen Anleihen beteiligt haben, so haften sie mit für die Verluste der "schwarzen Schafe" in ihren Verbänden.
bei Eichelburg (17.12.2007) - http://hartgeld.com/infos-EU.htm
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Folgender Artikel stellt die Brisanz der finanziellen Situation in Spanien sehr gut dar:
http://www.negocios.com/negoci…e,noticia_1img,31,31,5406
Zusammenfassung: Seit dem Beginn der Kreditkrise im August haben spanische Banken verbriefte Hypothekenkredite lediglich im Wert von 2500 Millionen Euros bei Investoren platzieren können. Trotzdem verbriefen die Kreditinstitute weiterhin im grossen Stil Kredite und nehmen sie in die eigene Bilanz auf. Seit August haben spanische Banken Kredite im Wert von 44000 Millionen Euros verbrieft, ohne sie an den Finanzmärkten zu platzieren. Und eine grosse Zahl an weiteren Verbriefungen ist geplant. Die spanischen Finanzinstitute verwenden diese verbrieften Kredite als Sicherheit um sich bei den Liquiditätsspritzen der EZB zu bedienen.
Spanien hat eines der grössten Handelsbilanzdefizite weltweit. Vor der Kreditkrise konnten sich spanische Banken über den Interbankenhandel und über Kreditverbriefungen die notwendige Finanzierung für das Handelsbilanzdefizit besorgen. Seit August sind diese Finanzierungsquellen versiegt und augenblicklich finanziert die EZB mit ihren Liquiditätsspritzen das spanische Handelsbilanzdefizit.
Spanische Banken versuchen weiterhin mit allen Mitteln durch sehr hohe Zinslockangebote an Liquidität zu kommen. Bankberater sollen auch schon ihren Kunden empfehlen, Aktien und Investmentfonds zu verkaufen, um die hohen Zinsangebote bei Spareinlagen zu nutzen.
Immobilien werden fast keine mehr verkauft. Das Angebot wird immer grösser. Viele Maklerbüros, die in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, müssen jetzt wegen Umsatzeinbruch schliessen. Einige Bauträger sind schon im Zahlungsverzug. Die offizielle Arbeitslosenstatistik beginnt zu steigen. Der Konsum, bisher auch eine wichtige Stütze der spanischen Wirtschaft, beginnt wegen Inflation und höheren Hypothekenraten einzubrechen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Spanien in eine schwere Rezession fällt.
In Spanien sind im März Parlamentswahlen. Kein Politiker traut sich die zukünftigen Probleme anzusprechen. Es scheint, dass die Politiker, die Banken und die Medien einen Pakt geschlossen haben, die Probleme Spaniens möglichst bis März nicht an die breite Öffentlichkeit kommen zu lassen. Ob sie so lange durchhalten können?
Heutiges Geld sind umlauffähig gemachte Schulden, die beim 'Bezahlen' abgetreten werden. Es gilt Obligationenrecht.
Wenn es zuviel davon gibt, greifen viele Leute ganz oder teilweise und oft immer wieder ins Leere (Inflationszeiten, Staatsbankrotte)
Als Geld verwendete Edelmetalle sind in sich werthaltig, sofern es einen Markt dafür gibt, d.h. sofern eine Gegenpartei bereit ist EM als Bezahlung zu akzeptieren. Es gilt Sachenrecht.
LuckyFriday (hier)
wieder mal beim Discounter (Penny)
Keksmischung (500 gr)
..2006 - 89 Cent
..bis Dez 2007 - 99 Cent (+ 11,2 %)
..17.12.2007 - 1,15 Euro (+ 16,2 % bzw. 29,2 % seit 2006)
Haribo Weingummi (300 gr, div. Sorten)
.. 2006 - 78 Cent
.. bis Dez 2007 - 87 Cent (+ 11,5 %)
.. 17.12.2007 - 95 Cent (+ 9,2 % bzw. 21,8 % seit 2006)
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Ich vermute mal ganz stark, dass ALDI, LIDL, PLUS und NORMA zufälligerweise heute die Preise auch genau auf diesen Wert erhöht haben.
Wenn es so wäre, wie kann das sein ?
Sie probieren doch noch die Schulden- und Geldentwertung über die Lohn-Preis-Spirale.
Nach jahrelangen Aufforderungen zur Lohnzurückhaltung soll jetzt wohl das Ruder noch mal schnell herumgeworfen werden (Mindestlohndebatte, Bahn-Streik und weitere anstehende Lohnrunden).
Viel Zeit bleibt m.E. nicht. Die stagnierenden Arbeitseinkommen sorgen bei steigenden Preisen (einiger Gütergruppen: Lebensmittel + Energie) ersteinmal für eine Deflation in den von den Nachfrageausfällen betroffenen Branchen (Konsumgüter, Tourismus, Gaststätten, Bekleidung, Kultur, ...).
Die Folgen der Deflation: Abbau von Überkapazitäten. D.h. Insolvenzen (Unternehmen + Privat), Sinken der Preise für Produkte, Arbeit und evtl. Zinsen.
Sollte es noch "rechtzeitig" (2008 / 2009) zu allgemeinen Erhöhungen der Arbeitseinkommen kommen (Lohn-Preis-Spirale) wird die Deflation von einer folgenden Inflation abgelöst. Ein geradezu lehrbuchhafter Verlauf.
Am Ende eines Papiergeldzyklus werden auf diese Weise die "Scheinvermögen" wieder einkassiert. Mit der Deflation enteignet man die meisten Schuldner, mit der Inflation die meisten Geldbesitzer.
Nach 60 Jahren Regelbetrieb werden die Menschen nicht verstehen, was da vor sich geht. Die meisten von ihnen waren aber auch grundsätzlich zu bequem, sich Gedanken dazu zu machen. (siehe)
Der Verlust von jahrzehntelang Erspartem/Erarbeitetem ist ein hoher Preis für die mentale Trägheit.
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Gewerkschaften verlangen bis zu acht Prozent mehr Lohn
Schluss mit der Bescheidenheit: Nach Jahren der Zurückhaltung fordert die Chemie-Gewerkschaft IG BCE bis zu sieben Prozent mehr Lohn - und verspricht eine "knackige Tarifrunde". Noch weiter geht die IG Metall. Sie will für ostdeutsche Stahlkocher acht Prozent rausholen.