Beiträge von traditional3

    Dem ist glaube ich nichts mehr hinzuzufgen. Sprachlos.


    zitiert bei http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2379


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    DJ IRW-PRESS: Xetra-Gold: Meinung von Martin Siegel
    verfasst von Elli , Marbella, Spanien, 17.12.2007, 15:59


    Ich setze mal Herrn Siegels Einverständnis voraus und kopiere einen Teil aus seinem letzten "Goldmarkt":
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    Nach der Ausgabe von Goldzertifikaten und Gold Bullion Securities wurde am 06.12.07 unter dem
    Namen Xetra-Gold ein weiteres Papierprodukt im Goldbereich vorgestellt.
    Die Emittentin ist die Deutsche Börse Commodities GmbH. Hinter diesem glanzvollen Namen, der
    Solidität suggeriert, verbirgt sich eine armselige GmbH mit einem Stammkapital von 1 Mio Euro. Am
    Stammkapital dieser GmbH sind klangvolle Adressen wie B. Metzler seel. Sohn & Co, Commerzbank,
    Deutsche Bank, Deutsche Börse, DZ Bank, Umicore und Vontobel
    beteiligt.


    Die Deutsche Börse Commodities GmbH plant die Ausgabe von bis zu 10.000.000.000 Xetra-Gold
    Inhaberschuldverschreibungen
    . Jede Schuldverschreibung verbrieft das Recht des Käufers von der
    Emittentin die Lieferung von 1 Gramm Gold zu verlangen.


    Bei 10 Mrd Schuldverschreibungen entspricht der Umfang einer Goldmenge von 10.000 t Gold, was
    etwa 6 % des jemals weltweit geförderten Goldes entspricht. Zum Vergleich liegt die jährliche
    Goldproduktion bei etwa 2.500 t. Der Goldbestand der Fed liegt bei 8.134 t und der offizielle
    Goldbestand der Bundesbank bei 3.217 t.


    Der Gegenwert von 10.000 t Gold beträgt derzeit etwa 180 Mrd Euro. Sollte die Deutsche Börse
    Commodities GmbH die gesamte Menge an Schuldverschreibungen ausgegeben haben, würde das
    Stammkapital in Höhe von 1 Mio Euro für die Lieferung von Gold im Wert von 180 Mrd Euro haften.
    Die Verwahrstelle für das Gold ist die Clearstream Banking AG. Grundsätzlich ist die Auslieferung des
    Goldes möglich. Dafür ist eine Lieferzeit von 10 Tagen vorgesehen. Die Kosten für die Lieferung
    bezahlt der Käufer der Schuldverschreibung. Sie umfassen die Formung, die Verpackung, den
    versicherten Transport und die Gebühren der Bank. Im Prospekt wird darauf hingewiesen, daß die
    Kosten für die Auslieferung höher sein können, als bei einem Kauf von Gold am Schalter. Diese
    Kosten „können einen erheblichen Anteil des Wertes des zu liefernden Goldes betragen oder diesen
    sogar übersteigen“. Zudem trägt der Käufer der Inhaberschuldverschreibung das Risiko des Verlustes
    des Goldes bei der Lieferstelle (Bank).


    Zur Sicherheit des Goldbestandes aus dem Prospekt, S. 35: „Die Emittentin hat keine Versicherungspolicen
    bezüglich des Goldes in physischer Form, welches sie durch die Verwahrstelle verwalten läßt,
    und der Lieferansprüche auf Gold gegen die Buchgoldschuldnerin abgeschlossen“. Die Verwahrstelle
    Clearstream Banking AG hat das Gold gegen bestimmte Schadensfälle in Höhe von 125 Mio Euro
    versichert
    , was bedeutet, daß 0,7 % des maximal zu liefernden Goldes in bestimmten Fällen
    versichert sind. Für Schäden, die nicht durch die Versicherung abgedeckt sind oder darüber
    hinausgehen, haftet die Emittentin mit ihrer 1 Mio Euro Stammkapital.


    Zum Status der Inhaberschuldverschreibung aus dem Prospekt, S. 11: „Erwerber von Schuldverschreibungen
    erwerben hinsichtlich des für die Emittentin verwahrten Goldes in physischer Form
    weder ein Eigentumsrecht noch ein Sicherungsrecht noch wirtschaftliches Eigentum. Eine Anlage in
    Schuldverschreibungen stellt keinen Kauf oder anderen Erwerb von Gold dar“.
    Spätestens mit folgenden Aussagen dürfte endgültig klar sein, daß die Käufer der Schuldverschreibungen
    nur Papier mit einem zweifelhaften Wert erwerben: „Die Ansprüche der Gläubiger
    (Käufer der Schuldverschreibungen) aus den Schuldverschreibungen sind nicht besichert und
    gleichrangig mit Forderungen anderer Gläubiger der Emittentin, so daß das Risiko besteht, daß
    solche anderen Gläubiger der Emittentin auf diese Vermögenswerte zur Befriedigung ihrer
    Forderungen gegen die Emittentin zugreifen“.


    Wichtig ist auch der Hinweis zu Marktstörungen. Falls die Berechnungsstelle feststellt, daß eine
    Marktstörung eingetreten ist, wird die Emittentin ihre Liefer- und Zahlungsverspflichtungen erst dann
    erfüllen, wenn die betreffende Marktstörung nach Feststellung der Berechnungsstelle nicht mehr
    fortbesteht. Die Berechnungsstelle ist die Deutsche Bank.


    Zusammenfassung: Käufer der Xetra-Gold Inhaberschuldverschreibungen erwerben ein Stück Papier
    mit dem verbrieften Recht, Goldlieferungen zu verlangen. Die Schuldverschreibungen stellen
    ausdrücklich keinen Kauf oder anderen Erwerb von Gold dar und beinhalten kein Eigentums- oder
    Sicherungsrecht. Die Käufer der Schuldverschreibungen sind nicht besichert, so daß andere
    Gläubiger auf das Gold zugreifen können. Das hinterlegte Gold ist zudem nur zu einem Bruchteil
    gegen bestimmte Schadensfälle versichert und die Emittentin haftet im Zweifelsfall für Gold mit einem
    aktuellen Wert von 180 Mrd Euro nur mit einem Stammkapital von 1 Mio Euro
    . Die Kosten für die
    Lieferung können den Wert des zu liefernden Goldes übersteigen und wenn das Gold bei der
    Lieferstelle (Bank) verloren geht, hat der Käufer Pech gehabt. Die Deutsche Bank hat als
    Berechnungsstelle zudem jederzeit die Möglichkeit eine „Marktstörung“ zu erklären und damit den
    Lieferanspruch nach eigenem Ermessen auszuhebeln.


    Die bei der Präsentation des Produkts gemachte Aussage: „Xetra-Gold ist insgesamt kostengünstiger
    als jedes vergleichbare Goldanlageprodukt und somit die attraktivste Alternative, um an der
    Entwicklung des Goldmarktes zu partizipieren“ kann mit diesen Hintergrundinformationen jeder Leser
    selbst beurteilen. Die bei der Präsentation gemachte Behauptung: „Privatanleger haben keinen
    direkten Zugang“ zum Goldmarkt wirft ein weiteres Schlaglicht auf die Qualität des Produkts.


    Unsere Beurteilung: Xetra-Gold Schuldverschreibungen sind nur für kurzfristig orientierte Zocker in
    der Zeitspanne bis zur Abwicklung des maroden Papiergeldsystems bei einem steigenden Goldpreis
    und vor der Erklärung der „Marktstörung“ durch die Deutsche Bank geeignet. Die Art und Weise, wie
    dieses mit immensen Risiken für den Käufer behaftete Produkt in den Markt gedrückt wird, bestärkt
    uns in der Überzeugung, daß es unbedingt notwendig ist, das Vermögen mit physischem Gold
    abzusichern auf das eine direkte Zugriffsmöglichkeit besteht. Bitte bedenken Sie, daß die an dieser
    fiesen Konstruktion beteiligten maroden Banken bei einer sich zuspitzenden Papiergeldkrise selbst
    von der Abwicklung bedroht sind.

    Ein interessanter Beitrag von ottoasta:


    --------------------- http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2264


    wenn ich das richtig verstehe.........


    .........so können die Banken im Prinzip machen was sie wollen, die Politik wird sich immer auf ihre Seite schlagen, wenn nötig das Recht beugen (sieh Sachsen LB, Nötigung der Regierung) oder die 'Spielregeln' so ändern dass die Verluste komplett auf die Bevölkerung umgelegt werden, heute oder in Zukunft!


    Damit ist alles, was bis dato geschrieben und befürchtet wurde Makulatur!


    Die Banken sind fein raus, der einfache Mann zahlt über seine Steuern! Egal ob in D, UK oder USA!


    Da wird sich aber Eichelburg freuen mit seinem Hartgeld! Es wird nichts eintreten was er so prophezeit hat!


    Ich dachte es mir eigentlich von Anfang an! Die ganze Mischpoche ist doch nicht so dumm und riskiert einen Zusammenbruch! Die finden immer einen Weg um sich aus der Schlinge zu ziehen. Na ja....

    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2305


    Auszug:


    Die COL/Ostküsten-Bosse in den USA haben doch vor Jahren sicher schon erkannt, das entweder die Pleite kommt oder der Tiger springen muß. Richtung ÖLlager besetzen und Richtung Weltherrschaft. Da eine Weltmacht nicht freiwillig die Position opfert müssen sie natürlich springen. (Selbst wenn denen China und Russland per zionistischer Agenten längst gehört, lohnt sich doch Krieg immer,oder?)

    von dottore


    (es geht um ca. 35 Mrd CAD, die sich nicht mehr mit CP "refinanzieren" lassen; gerade ist ein zweiter Termin zur Erledigung der Angelegenheit verstrichen).


    Der kanadische CP-Markt ist seit August mausetot (vergleichbar dem, was in den USA zu beobachten war/ist). Seit 16. August gibt es das sog. "Montrealer Stillhalte-Abkommen", nach dem aus den kurzfristigen Refinanzierungen "long term notes" werden sollen. Diese sollen eine Laufzeit von sieben (max. neun Jahren) haben. (oh!)


    weiter: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2245

    Eine misstrauische Person (und heutzutage zahlt es sich aus, misstrauisch zu sein) könnte davon ausgehen, dass Greenspan an einer zweiten, geheimen Agenda mitgearbeitet hat, um die Bankengewalt wieder zurück in die Schweiz zu führen - nach 60 Jahren.


    Im Stillen verübeln die Schweizer den Amerikanern, dass sie nach dem Zweiten Weltkrieg die Gewalt über die Banken, als eine Art Kriegsbeute, an sich rissen. Sie haben den Eindruck, dass es insbesondere die Banker, Ökonomen und Politiker der USA und die Kriegsmaschinerie waren, die das globale Bankensystem zerstört haben. Die Schweizer wollen, dass die Macht nach Zentraleuropa zurückkehrt. Denken sie nur daran, dass von den Besitzern der US-Notenbank gesagt wird, sie hätten Wohnsitze in der Schweiz als auch in London und sie besäßen mehr Einfluss auf die Geldpolitik der USA (wenn nicht sogar auf die führenden Politiker) als die Menschen mitbekämen. Die neuen Höchststände des Schweizer Franken können als Signal gewertet werden, dass die Macht in die Schweiz zurückkehrt, ein Signal, dass die Rückkehr der Schweizer in ihren eigentlichen Machtbereich - das Bankengeschäft - bestätigen soll.


    Auszug aus http://www.goldseiten.de/modules/news/print.php?storyid=5867

    Auszug aus: http://www.goldseiten.de/modules/news/print.php?storyid=5867


    Mit der Ernennung John Thains als neuer CEO bei Merill Lynch hält der Marsch der ehemaligen Goldman-Sax-Bosse an die Spitzen der mächtigen Finanzorganisationen der westlichen Welt an.


    Wie zuvor das US-Finanzministerium, das Ministerium für Energie, die Weltbank, die Bank of Canada, die Zentralbank Italiens, so jetzt auch Merrill Lynch.


    Vielleicht sollte Goldman Sachs auch die Kontrolle aller Aufsichtsbehörden und Schulden-Rating-Agenturen, Fond-Indizes, Währungskontrollbehörden und Finanzmedien übernehmen?

    Hallo Jupiter51,


    die 1-2 Seiten DIN A 4 wirst du dir selbst zusammenstellen müssen. Da werden dann letztlich nur noch Aussagen stehen a la


    Geld ist ein Tauschmittel und ein Wertaufbewahrungsmittel.
    Es entsteht heute durch Kredite. D.h. das Geldvermögen (Bargeld, Sparvermögen etc.) eines Menschen ist durch die Schulden anderer Menschen "gedeckt".
    Das Risiko: Was passiert, wenn in großem Umfang diese Schuldner pleite gehen ?
    Anmerkung: Bis 1914 wurden weltweit Gold und Silber (-münzen) als Tauschmittel verwendet. Dieses "Geld" hatte einen eigenen Wert durch das Edelmetall. Bei Geschäften fand ein TAUSCHvorgang statt. Der Schuhmacher z.B. tauschte den Schuh gegen Gold (oder Silber). Heute gibt er die Schuhe gegen bedrucktes Papier ab, das durch Schulden anderer Menschen "gedeckt" ist.


    usw.


    Probier's einfach und stell' dein Ergebnis hier zur Verfügung.


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    Sehr empfehlenswert sind auch folgende Artikel. Diese sind etwas umfangreicher und fordern einen geringen Einsatz von dem Leser. Diese Anstrengung sollte sich dieser aber selbst wert sein.


    1. Der Geld-Weltbetrug (Prof. Dr. Eberhard Hamer) - http://www.goldseiten.de/conte…n/artikel.php?storyid=611


    2. Die Ausplünderung von Deutschland durch die Heuschrecken (Der Artikel macht mit einfachen Worten klar, was hier seit 20 Jahren "eigentlich läuft". Wenn einer da nicht aufwacht, dann ist ihm wahrlich nicht mehr zum helfen) - http://www.goldseitenforum.de/…?postid=226536#post226536

    Ein hervorragender Vortrag von Ole Ohlenbostel.


    Über die Plünderung


    1. der Unternehmen (Fallbeispiele: Grohe, Telekom, DSD)
    2. der Kommunen (Cross-Border-Leasing)
    3. der Wohnungsbestände
    4. durch Kreditverkauf


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    Mit leichter Feder und sehr anschaulich geschrieben.


    Ideal geeignet für Freunde und Bekannte, die sich mit diesem Thema bisher kaum beschäftigt haben.


    Man sollte diesen Vortrag möglichst umfangreich in Umlauf bringen.


    Quelle: http://www.deutschlandforum.tk/blog/?p=12 ....(Ab Mitte des Dokuments beim 1. Kommentar)



    Anbei als PDF-Dokument.

    Zitat

    Original von Wayne Schlegel


    "Denn beim Darlehensverkauf ist die ursprünglich als Sicherheit für die Bank eingeräumte Grundschuld nicht mehr an das Darlehen gebunden und kann getrennt verwertet werden. Da sie während der gesamten Laufzeit des Darlehens in voller Höhe besteht, betreiben Investoren oftmals Zwangsvollstreckungsmaßnahmen in Höhe der Grundschuld und nicht in Höhe des Darlehens abzüglich Zins und Tilgung zum Zeitpunkt des Verkaufs. Obendrein können Investoren nach geltendem Recht drei Jahre rückwirkend 18 Prozent auf die Grundschuld von Bankkunden einfordern."


    Das folgende Beispiel (veröffentlicht bei hgcn.de) zeigt, was es mit den 18%-Zinsen auf sichen haben könnte.
    Das Beispiel geht allerdings nicht von einem DREI-Jahreszeitraum für die Zinsen aus, sondern rechnet die 18%-Zinsen auf den Zeitraum 2002 - 2008 (6 Jahre * 18 %).


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    Zitat aus: "Ist auch Ihr Wohnungseigentum in Gefahr" (PDF-File)


    Ein Beispiel:
    Zur Finanzierung von Wohneigentum hat Familie XY im Jahr 2002 ein Darlehen von
    100.000,- € bei der Bank oder Sparkasse aufgenommen. Üblicherweise wird dabei eine
    Grundschuld über diese Darlehenshöhe, also 100.000,- € eingetragen. Die Grundschuld wird
    ab diesem Zeitpunkt mit 18% jährlich verzinst. Aus der einstigen Höhe von 100.000,- ist
    heute, durch Zins und Zinseszins, eine Grundschuld von knapp 230.000,- entstanden. Auf der
    andern Seite wurde in den vergangen Jahren ein Teil des Darlehens bereits getilgt, so dass
    die Restschuldhöhe heute vielleicht noch 90.000,- € beträgt. Die Forderungen der Bank in
    Höhe von 90.000,- stehen heute also einer Grundschuld von 230.000,- € gegenüber, also
    mehr als das 2,5 fache der tatsächliche existierenden Verbindlichkeiten.


    Damit die Bank die Grundschuld von 230.000,- € nicht tatsächlich vollstrecken kann, wird
    zwischen Bank und Darlehensnehmer ein zusätzlicher Sicherungsvertrag geschlossen, eine
    Zweckerklärung, in dem sich die Bank verpflichtet, nur Forderungen in Höhe der
    existierenden Restschuld gegenüber dem Darlehensnehmer geltend zu machen. Das
    mächtige Instrument der Grundschuld wird also wieder etwas entschärft und nimmt damit den
    Charakter einer Hypothek an, aber nur, solange die Grundschuld bei der Bank bzw.
    Sparkasse verbleibt.


    (...) Bank oder Sparkasse überträgt die Grundschuldforderung unserer Familie XY an die
    Heuschrecke. Die Heuschrecke fordert nun bei Familie XY den vollen Betrag über 230.000,- €
    ein.


    (...) Obwohl nur eine Restschuld von 90.000,- € bestehen, kann die Heuschrecke über die volle
    Summe von 230.000,- € in die Vollstreckung gehen. Der Sicherungsvertrag wurde nämlich
    nur zwischen Ihnen und der Bank / Sparkasse geschlossen, nicht jedoch mit dem neuen
    Finanzinvestor.


    ------------------------


    Quelle: http://www.hgcn.de (Link zum Kommentar vom 13.12.2007)

    Kommentar auf hgcn.de vom 14.12.2007


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    Eine Umfrage bei den "Häuslebauern" brachten einige interessante Ergebnisse. (Fortsetzung vom 13.12.2007)


    Vorneweg. Die meisten haben sich über die Finanzierung überhaupt keine weiteren Gedanken gemacht, das einzige was zählt ist der Zinssatz und die monatlichen Raten.
    Eine Minderheit ist sich über die Vertragsbedingungen so einigermaßen im Klaren, zumindest glauben sie das. Der Hammer - auch diejenigen, die sich mit dem Kreditvertrag auseinandergesetzt haben, und auch beim Notar sich das "Juristendeutsch" "übersetzen" haben lassen, waren bislang der Meinung, dass ihr Darlehen über eine Hypothek besichert ist. Tatsächlich ist jedoch eine Grundschuld eingetragen worden. In den Gesprächen mit den Banken war, soweit sich die Kunden erinnern können, immer von einem Hypothekendarlehen gesprochen worden, d.h. die Kunden haben bei ihrer Bank stets um ein Hypothekendarlehen nachgefragt, jedoch einen Kredit mit Grundschuldsicherung bekommen. Keiner der Bankangestellten hielt es für notwendig, ihre Kunden über den Unterschied zwischen einer Hypothek und einer Grundschuld aufzuklären. Viele zeigen sich nun, nachdem ihnen der "kleine" Unterschied erklärt worden ist, entsetzt, und fühlen sich getäuscht. Anderen ist es egal, da ihnen daraus ja noch kein Schaden entstanden ist. NOCH nicht!


    Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass die Formulierung von Verträgen selbst für aufgeklärte Laien nicht richtig interpretiert werden können. Von einer übereinstimmenden Willenserklärung, die eigentlich die Grundlage eines rechtsgültigen Vertrags sein sollte, kann daher absolut nicht die Rede sein. Wenn die Banken schon bei solchen "Kleinigkeiten" ihre Kunden bewusst im Unklaren lassen, wie soll es denn aussehen, wenn hier wirklich etwas schwer im Argen liegt?


    http://www.hgcn.de/

    Zitat DT:


    Heute aus der StZ: Die LBBW zahlt 328 Mio EUR (ich nehme an, die 250 Mio Spritze sind schon weg), bekommt dafür 6 Mrd EUR Risiken. Was für ein Deal.


    Originalzitat: Wenn sie sich geweigert hätte und die Sachsen LB von Sanio dichtgemacht worden wäre, wären die Kosten, die auf die LBBW via Sparkassenrettungsfonds zugekommen wären, noch höher gewesen.


    Das war ein echter Freudscher Versprecher, womit zugegeben wurde, daß alles noch viel schlimmer ist.


    Das heißt aber im Klartext, daß die damit rechnen, daß die 43 Mrd EUR komplett futsch sind. Wie sollten denn die, wenn die auf ganz D verteilt werden, alleine BaWü MEHR als 6 Mrd Lasten aufdrücken?


    Hat die LBBW mehr als 1/7 des Sparkassenrettungsfonds zu stemmen?


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=2135

    von dottore


    Zukunft der Sachsen LB sicher - Sachsen-Bürgschaft 2,75 Milliarden


    Wie der sächsische Regierungssprecher Peter Zimmermann am Donnerstag mitteilte, übernimmt Sachsen eine Landesbürgschaft von 2,75 Milliarden Euro. Zudem sei für die Übernahme durch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ein Kaufpreis von 328 Millionen Euro vereinbart worden. Die LBBW soll sich zudem an weiteren Bürgschaften beteiligen.


    Dem Regierungssprecher zufolge war in der Nacht zu Donnerstag mit mehreren Partnern und unter Aufsicht der BaFin und der Bundesbank eine Lösung gefunden worden. An den Verhandlungen war auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) beteiligt. Einzelheiten werde Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) am Vormittag der CDU- Fraktion mitteilen.


    Also alles klar, wir können uns wieder hinlegen.


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=1890

    von dottore


    der US-Chef-Ökonomen von MS, Dick Berner, der als "resident bull" der Firma gilt, veröffentlicht heute ein entsprechendes Paper:


    - Es sei "zu spät", um noch irgendwas zu machen.


    - Der Credit Crunch wird viele Firmen zerreißen (Auto-Industrie vorneweg).


    - Ein "perfect storm" für die US-Verbraucher sei im Anzug.


    - Die Nicht-US-Vowis könnten auch nichts mehr tun, zumal sie selbst anfangen zu schwächeln (seine Wachstumsprognose für Japan hat er z.B. von 1,9 auf 0,9 zurückgenommen).



    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=1729