WPM meldet zufriedenstellende Zahlen.
Anhand der adjusted earnings wurden für das Gesamtjahr $0,48 pro Aktie verdient, nach $0,63 im Vorjahr. Im letzten Quartal sank der Verdienst auf $0,08 nach $0,19 im Quartal des Vorjahres.
Etwas überrascht hat mich, daß die Gold/Silberpreise im Q4 so auf den Gewinn gedrückt haben. Ich hätte erwartet, daß sie hier mehr Luft nach unten haben als ein klassischer Produzent. RGLD und FNV, mit denen sie sich gerne vergleichen, sehen hier solider aus und das muß man in den nächsten Quartalen genauer ansehen.
Die Produktionsziele für 2018 wurden übertroffen. Im abgelaufenen Quartal ergab sich ein Rückgang bei der Silberproduktion, die durch Anstiege bei Gold und Palladium ausgeglichen wurde.
Die Quartalsdividende bleibt bei 9cent.
Produktionsausblick für 2019:
Gold 365,000 oz nach 373.239 oz für 2018
Silber 24,500 toz nach 24,474 toz für 2018
Palladium 22,000oz nach 14,686 oz für 2018
Zusammen wird für 2019 eine Produktion von 690.000oz Goldäquivalent erwartet. Bis 2023 soll diese auf 750,000oz steigen.
Nach meinem Verständnis darin nicht enthalten sind zukünftige Streams aus Pascua Lama, Hudbay/Rosemont und andere (siehe Firmenpräsentation S. 45), woraus sich bis zu 30% mehr AU und 50% mehr AG ergeben können.
Wenn sie diese Wachstumschancen realisieren, sind sie m.E. noch nicht teuer. Dies auch vor dem Hintergrund der gestrigen Fed-Entscheidung, die nun viel mittelfristiges (nicht gleich morgen!) Potential für die Edelmetalle eröffnet hat.