Im Großen uns Ganzen meinte ich das auch mit der "Aberziehung des Aufbegehrens". Das Volk wird bei Laune gehalten, mit Brot und Spielen, mit Weihnachtsbutter und US-gesponsortes Fernsehprogramm.
Zusätzlich wird ein soziales Netz gespannt, bei dem sich der Deutsche dann gern in die Unmündigkeit begibt.
Ausserdem wird ein politisches System kreiert, bei dem kein Normalsterblicher mehr durchblickt und das zu einer gewollten Politikverdossenheit in einer parlamentarischen Scheindemokratie führt.
Und es werden schließlich "Besitzstände" geschaffen, bei denen die Mittelschicht aus Angst, was zu verlieren, dann doch lieber die Klappe hält.
Schön auch, wie die Rentner immer wieder mit Zusagen ruhig gestellt werden.
Wenn´s im Inneren dann doch mal rumpelt, werden vorzugsweise außenpolitische Themen in den Vordergrund gezerrt: was juckt noch Opel und Quelle, wenn am Kunduz unschuldige Benzindiebe ausgebombt werden und in Dänemark das Klima gerettet werden muss? War übrigens schon immer eine beliebte Strategie...
Der Spruch der guten alten Antoinette zeigt doch nur, dass die Regierenden den Bezug zur Realität verloren haben. Ähnlich wie eine Süssmuth, die in die Schweiz fliegt und den Chauffeur nachfahren lässt oder auch die völlig ahnungslose Trulla Schmid.
Die Sache mit den goldenen Füllfedernhaltern zum Legislaturende war ja auch nur eine Randnotiz.
Ich denke aber, dass die kommenden 20 Jahren sich von den vergangenen unterscheiden werden.
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